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Veröffentlicht am 2016-09-26 21:20:50 in /d/

/d/ 88222: Xanax-Missbrauch

vj_demien Avatar
vj_demien:#88222

Dieser Bernd experimentiert alle paar Wochen mal mit Xanax bzw Generika, und es gefällt ihm sehr gut, vor allem die einschlaffördernde Wirkung. Nun beachtet Bernd sehr genau, wann er wie viel nimmt und führt sogar einen Konsumnotizblock, damit er genau weiss wieviel er konsumiert. Seit einem halben Jahr nehme ich also dreimal im Monat jeweils 1 bis 2mg.

Frage daher an Benzobernd bzw Depribernd, der das Zeug verschrieben bekommt: wie hart ist eine ausperägte Dauermedikation bzw Sucht nach dem Zeug? Bernd hat nämlich Angst davor, schon längst psychisch abhängig zu sein.
Als Dank die übliche Währung.

pdugan19 Avatar
pdugan19:#88224

>>88222
>dreimal im Monat jeweils 1 bis 2mg
>Angst davor, schon längst psychisch abhängig zu sein

Wenn du dich dauerhaft so kontrollieren kannst, dass du es nur circa 1 mal pro Woche nimmst, dann ist doch genau das Gegenteil der Fall. Lass es doch einfach mal 1 Monat komplett weg und schau, wie du darauf reagierst. 2mg ohne Toleranz finde ich aber zugegebenermaßen schon relativ viel, davon würde ich auch direkt nachm Aufstehen direkt wieder für Stunden einschlafen.

Ich bekomme das Zeug tatsächlich schon Jahre verschrieben und verspüre auch immer noch keinen Drang davon mehr als nötig zu nehmen. Keine Ahnung was alle Welt mit ihrer Hysterie hat, braucht man vermutlich Benzos die deutlich mehr knallen für.

Chakintosh Avatar
Chakintosh:#88225

Mussu mit Grapefruit mischen. Ballert diggaaaa

i_ganin Avatar
i_ganin:#88228

>>88225
So hätte ich es nicht ausgedrückt. Kann aber sicher nicht schaden.

sgaurav_baghel Avatar
sgaurav_baghel:#88230

Du bist schon abhängig. Herzlichen Glückwunsch, der Entzug von Benzos ist verdammt übel und es kann Jahre dauern, bis du keine Symptome mehr hast.

Keine Ahnung, was mit
>>88224
los ist. Nimmt wohl nur Traubenzucker.

t. benzoabhängiger Bernd

snowshade Avatar
snowshade:#88231

>>88230
>Entzug von dreimal im Monat
Ah ja.

vaughanmoffitt Avatar
vaughanmoffitt:#88235

An eurer Stelle würd ich mich schleunigst in Therapie begeben um nie wieder diesen Benzodreck fressen zu müssen. Nehmt Opioide, die sind cooler, vor allem Heroin ist BOOOSS

t. hallo

anaami Avatar
anaami:#88321

4 Wochen 5-7mg Etizolam (2 mal)
2 Wochen 1-4mg Diclazepam (5 mal)
2 Wochen 3mg Xanax (2 mal)

Tagesdosis über den Zeitraum, keine Einzeldosen. Über einen Zeitraum von 2 Jahren.

Von einen auf den anderen tag aufgehört, ohne auch nur ein einziges Problem.

Wenn du für eine psychische Sucht anfällig bist dann bleib dabei. Ansonsten mach nur.

carlyson Avatar
carlyson:#88343

Also psychische Abhängigkeit ist die eine Sache. Ist sehr individuell, ich denke Menschen, die zu Angstzuständen neigen, laufen viel schneller in Gefahr, psychisch abhängig zu machen. Das führt zu einer Integration von den Benzos im Alltag. Und hier fängt es an, gefährlich zu werden. Werden Benzos über eine längere Zeit regelmäßig genommen (mind. > 4 Wochen), fängt der Körper an, sich an ihre Wirkung zu gewöhnen, mit der Folge, dass er abhängig wird. Der Entzug von Benzos ist potentiell lebensgefährlich und wirkt sich durch Unruhe, Angstzustände, Panik, Schlaflosigkeit und auch epileptische Anfälle (Krampfen) aus. Der Enzug kann unter Umständen sehr lange dauern.

Das alles ist jedoch stark dosisabhängig. Generell solltest du keine besonders hohen Dosen über einen längeren Zeitraum nehmen, da dein Körper davon schneller abhängig wird.

Ich persönlich habe über circa 3 Monate Clonazolam (0.5-1.0 mg) täglich genommen. Glücklicherweise war ich nicht körperlich abhängig und konnte problemlos aufhören. Dennoch ist es ein Spiel mit dem Feuer. Verbrenne dich nicht.

Meine Meinung zu deinem Konsummuster: unbedenklich, so lange es wirklich max. 4x im Monat ist. Davon wirst du nicht körperlich abhängig. Du hast auch nicht das recht, zu behaupten, davon psychisch abhängig zu sein, weil das eigentlich mehr durch einen täglichen Konsum gezeigt wird. Viel mehr hast du halt Bock drauf. Also mach dir kein Kopf, behalte aber deinen Konsum gut im Auge und halte einen großzügigen zeitlichen Abstand ein.

bighanddesign Avatar
bighanddesign:#88357

ich glaub ich brauche auch bald benzos, bernd
leide unter angsstörungen und kacke mir wegen jeder kleinigkeit in die Hose. Bin 23 jahre alt, arbeite seit 4 jahren.
Das Problem in letzter Zeit ist aber, dass sich der ganze Stress durch die Angst körperlich bemerkbar macht und zwar am Herzen, habe des öfteren schmerzhafte Herzrhythmusstörungen. nehme keine stimulantien, höchstens 1 oder 2 kaffees am tag. aber keine Energydrinks oder so. Trotzdem ist mein Herz jetzt schon mit 23 so sehr gefickt. Schlimmer kann es doch eh nicht mehr werden.

mikaeljorhult Avatar
mikaeljorhult:#88359

>>88357
Wie wärs wenn du erstmal zum Kardiologen gehst und feststellen lässt ob es tatsächlich etwas ernstes ist? Vielleicht kriegst du Betablocker oder sowas gegen den Herzklabaster (falls es nicht nur Einbildung ist).

macxim Avatar
macxim:#88360

>>88359
hab das gefühl dass nachdem ich paar tage hintereinander stress und wenig schlaf hatte, mein herz einfach "gefickt" ist. macht sich dann halt in schmerzen im herz bemerkbar, quasi jeder schlag. und schneller herzrhythmusstörungen bekommend als sonst. und auch unter last fühlt sich das herz dann irgendwie anders an. hab andere leute gefragt die das gleiche machen wie ich und mein alter sind und die meinten die hatten das noch nie. auch nicht wenn sie alkohol trinken/viel koffein nehmen.
aber wenn ich dann endlich mal frei/wochenende habe, reichen 1-2 tage aus und dann bin ich wieder normal. traue mich mittlerweile nichtmal mehr kaffee zu trinken wegen dem ganzen. bin auch 2 meter lang, untergewichtig, mache kein sport. wenn ich mal 'ne runde fahrrad fahren gehe ist mein herz danach mindestens 24 stunden genauso "hinüber" wie nach einer woche stress/schlafmangel. vielleicht bin ich aber von meinem ganzen lebenslangen stress auch einfach nur kaputt oder halt schlechte gene.
wofür kriegen die leute überhaupt xanax verschrieben wenn beta blocker so gut sind? wusste z.b. noch gar nicht, dass beta blocker auch ggen angst helfen. dachte das nehmen nur irgendwelche opas mit kaputtem herzen, lol.

cboller1 Avatar
cboller1:#88365

>>88360
Benzos wirken muskelrelaxierend, angstlösend, sedierend etc.

Betablocker wirken auch auf den Stresshaushalt, damit dein Herz weniger "Stressoren" erfährt und folglich weniger abgeht. Angst oder Panikattacken hängen häufig mit der körperlichen "Kampf oder Fliehen" Reaktion zusammen, bei der Unmengen an Stressoren ausgeschüttet werden. Betablocker verhindern das. Dadurch evtl der positive Effekt auf Angst.

shadowfreakapps Avatar
shadowfreakapps:#88389

>>88365
Und was bringt xanax dann überhaupt? Wieso wird das so leicht verschrieben?

macxim Avatar
macxim:#88455

>>88389
Benzo = Ursachenbekämpfung
Beta-Blocker = Symptombekämpfung

sgaurav_baghel Avatar
sgaurav_baghel:#88456

>>88455
>Benzo = Ursachenbekämpfung
Würde eher sagen, dass Benzos die Angst im Keim ersticken. Aber die Ursache der Angst bekämpft man deswegen natürlich trotzdem nicht, eher im Gegenteil, man macht sich abhängig vom Medikament und die Angst wird im schlimmsten Fall immer stärker ohne.

sketi_ndlela Avatar
sketi_ndlela:#88466

>>88360
Ich wage zu bezweifeln, das du wirklich was am Herzen hast. Weh tut das gute Stück in der Regel nur dann, wenn du gerade einen Herzinfarkt erleidest. Oder vielleicht bei Angina Pectoris aber das halte ich auch für vergleichsweise unwahrscheinlich.

Es gibt viele andere Dinge die Schmerzen im Brustkorb auslösen können - oft hat man ja sowas bei Erkältungen (da soll wohl das Rippenfell schuld sein meine ich). Aber auch Rückenschmerzen müssen nicht unbedingt im Rücken auftreten, die Muskulatur dort stützt schliesslich deinen kompletten Oberkörper. Verspannungen können gefühlt auch in der Körpermitte Schmerzen verursachen. Ich hatte früher mal phasenweise richtig Panik weil ich auch manchmal stechenden Brustschmerz hatte. Dachte sogar mal ich habe einen Herzinfarkt oder so. Das war in ner Phase wo ich den ganzen Tag nur gekifft und drinnen rumgegammelt habe und ich würde mittlerweile sagen: Die Schmerzen kamen durch extrem krummes Sitzen (stundenlang aufm Bett rumsitzen), zum "Herzanfall" wird es dann durch Paranoia vom Kiffen. Und gerade bei Herzgeschichten gerät man ja oft noch in einen Kreislauf in dem man den Herzschlag beobachtet, irgendwas daran einen noch nervöser macht (z.B. ein Holpern) und dadurch wiederum der Herzschlag noch unruhiger wird, was einem dann wieder auffällt usw.

Das soll dein Leiden auf keinen Fall relativieren oder ähnliches - es ist nur ungut sich direkt auf eine sehr unwahrscheinliche und sehr pessimistische Diagnose einzuschiessen (Herz defekt). Gibt ja auch viele Leute die "Rücken" oder "es in den Knochen" haben, davon haben nur die wenigsten physische Schäden an Wirbeln oder Bandscheiben. Oftmals sind es "nur" Muskelschmerzen - die man aber auch nicht mit einer OP wegkriegt, sondern nur durch langfristige Umstellung.

madebyvadim Avatar
madebyvadim:#88469

>>88360
Um >>88455 etwas auszuführen: Beta-Blocker helfen gegen körperliche Angstsymptome wie Herzrasen, Schwitzen und Erröten, zielen also auf die Unterdrückung von spürbaren und sichtbaren körperlichen Symptomen ab. Benzos hingegen wirken direkt gegen die Angst selbst und schalten diese aus. Infolgedessen treten dann natürlich auch keine körperlichen Effekte dieser mehr auf.

Je nach dem was du dann mit deiner Angstfreiheit anstellst, kann das gut oder schlecht sein. Im Allgemeinen sollten Benzos nur übergangsweise verschrieben werden, um eine Behandlung zu erlauben. Wenn man eine Angststörung hat, führt sich der Angst zu stellen oft in eine negative Feedbackschleife, da man einfach versagt und die Angst sich damit als gerechtfertig herausstellt. Das kann vermieden werden, indem man anfangs Benzos gibt, sodass der Krüppel erstmal die Fähigkeiten entwickeln kann, Situationen erfolgreich zu meistern und damit die Chance zu haben, eine positive Feedbackschleife zu beginnen, die seine Symptome mittelfristig senkt.

Ich habe eher schlechte Erfahrungen mit Betablockern gemacht. Ich habe von Natur aus niedrigen Blutdruck und bin schon bei einer geringen Dosis am Stock gegangen. Ich hatte auch jedes mal unangenehmen Rebound-Bluthochdruck. Benzos hingegen haben sehr gut gewirkt, wenn die Dosis/Toleranz richtig eingestellt war und/oder es mit Amphetamin kombiniert wurde.

Ich würde sagen Beta-Blocker sind eher für normale Leute, die mal was für eine Präsentation brauchen. Ich sehe wenig Sinn an einer Nutzung für die Behandlung von psychischen Störungen, da sie ja eben die Psyche nicht wirklich beeinflussen.

shoaib253 Avatar
shoaib253:#88474

>>88469
Hatte knapp acht Jahre lang Betablocker genommen, gegen die Angst haben sie mir eigentlich nie wirklich geholfen. Bin froh davon weggekommen zu sein, naja, nehme immer noch Ramipril gegen Bluthochdruck, aber hoffe durch Gewichtsverlust den Blutdruck soweit senken zu können, dass ich irgendwann gar keine Medikamente mehr benötige. Natürlich wird das wohl noch eine ganze Weile dauern und der Alkohol-, Pregabalin- und Kratomkonsum macht es nicht unbedingt einfach sich zu motivieren. Was solls, habe übermorgen nochmal einen Termin beim Psychiater, möchte mir eine höhere Dosis Pregaba verschreiben lassen und ihn fragen, ob er mir als Antidepri Tianeptin verschreibt.

Hat hier schon jemand Erfahrungen mit Tinapetin gemacht? Da es ein μ-Opioid Agonist ist hat das Zeug irgendwie mein Interesse geweckt. Angeblich soll es ja auch deutlich weniger Nebenwirkungen als gängige Antidepressiva haben.

emilioiantorno Avatar
emilioiantorno:#88475

>>88474
Bei mir hat es ganz gut gewirkt. Ich hatte für ca eine Woche trockene Lippen, war schläfrig und hatte sehr lebhafte Alpträume, die aber irgendwie nicht emotional aufwühlend waren. Danach hatte ich keine merklichen körperlichen Nebenwirkungen mehr, nur noch so einen komischen Verlust der intuitiven Fähigkeit, Erinnerungen zeitlich relativ zueinander zu verordnen. Es viel mir schwer zu sagen, ob etwas drei Tage, oder drei Monate her war, wenn ich nicht bewusst darüber nachgedacht habe, wann das war. Irgendwie seltsam, aber nicht besonders störend, und das hat sich nach Absetzen von Tianeptin jedes Mal wieder gegeben. Die ersten ca 5 Tage war der Effekt ein wenig holprig, meine Stimmung ist kurz vor der nächsten Dosis regelmäßig abgesackt und ich wurde wieder ängstlicher. Danach hat sich das aber eingepegelt und alles war in Ordnung.

Es hat nicht meine Gefühle komplett abgestellt, sondern meine Grundglücklichkeit von unglücklich auf neutral angehoben und ich war wieder in der Lage, mich etwas glücklich zu fühlen. Vorher übliche emotionale Außreißer weit nach unten kamen nichtmehr vor. Es war, als gäbe es einen Boden, unter den meine Stimmung einfach nichtmehr fällt.

Basierend auf meiner Erfahrung, würde ich es empfehlen. Sehr gute Wirksamkeit, wenige Nebenwirkungen, schneller Eintritt des Effektes, und wenn man von heute auf morgen aufhört, ist man nach zwei Tagen leicht neben der Spur wieder normal (bzw in meinem Fall blieb meine Grundstimmung und Angst längerfristig besser). Der einzige Nachteil ist, dass man halt drei Pillen täglich nehmen muss, und das einigermaßen regelmäßig, man also einen halbwegs regelmäßigen Tagesablauf braucht.
Außerdem wirkt es, wie so ziehmlich alle Antidepressiva, nur für manche Leute, und hat bei jedem ein anderes Nebenwirkungsprofil.

>Da es ein μ-Opioid Agonist ist
Das ist ein Mem. Es ist ein extrem schwacher Agonist und die therapeutische Dosis ist viel zu gering um eine diesbezügliche Wirkung zu spüren. Du kannst natürlich die zehnfache tägliche Dosis auf einmal nehmen, dann merkst du was, aber damit ruinierst du deine Toleranz und kannst den therapeutischen Effekt vergessen.
Opiate fühlen sich auf Tianeptin für mich wesentlich schwächer an, es kann also sein, dass da unterschwellig irgendwas läuft. Psychedelika und Stimulanzien wirken dafür aber stärker (20µg LSD waren für mich fast wie 80, als ich auf Tianeptin war).

>Alkohol-, Pregabalin- und Kratomkonsum
Du weißt das sicherlich, aber du solltest den Alkohol weglassen.

mizhgan Avatar
mizhgan:#88476

Ich habe mal aus Neugierigkeit 0,5mg davon genommen.

Zuerst hat sich eine angenehme Wärme in den Gliedern breit gemacht und innerlich habe ich mich ziemlich gut gefühlt. Zehn Minuten später bin ich wohl eingeschlafen (kann mich nicht mehr erinnern) und habe durchgepennt wie ein Stein. Ich hatte allerdings einen extrem klaren Traum.

Ist nix für mich das Zeug. Ich frage mich wie ihr auf Xanax überhaupt normalen Tätigkeiten nachkommen könnt bei der extrem sedierenden Wirkung.

donjain Avatar
donjain:#88478

>>88476
Wenn man das regelmäßig nimmt, nimmt die hypnotische Wirkung (sedierend bedeutet beruhigend, hypnotisch schickt dich schlafen) ab. War zumindest bei mir so.

splashing75 Avatar
splashing75:#88481

>>88466
glaub ja auch nicht dass ich irgendwie nen schaden oder was angeborenes habe oder so. ich glaube es sind wirklich nur der stress und schlafmangel, koffein etc. außerdem nie richtig sport und beschissene gene. und manchmal ist nur die herzrhythmusstörung selbst schmerzhaft also wenn das herz stolpert.

weiß noch damals als ich koffein tabletten (nehm ich seit 2 jahren nichtmehr) missbrauht habe, hatte ich teilweise massivste herzrhythmusstörungen begleitet mit schmerzen. Wirklich alle 5 sekunden ein schlag daneben, minutenlang.
oder wenn ichs mal übertrieben habe und 800mg koffeine an einem tag (und die tage davor auch üppig) genommen hab hat mir am nächsten tag jeder einzelne herzschlag wehgetan. war scheiße so zu arbeiten, bei körperlicher anstrengung wurde es schlimmer +herzrhythmusstörungen. bin mir sicher dass das am herzen lag. trinke aber auch energy drinks seit ich 14 bin (heute 23, dies massiven probleme so ca. seit ch 19 bin)
bin auch über 2 meter lang, das belastet das herz auch da blut schwerer zu pumpen. lauch versteht sich von selbst.
und wie gesagt die ganze angst machts nicht leichter. ich kacke mir wirklich wegen jeder kleinigkeit in die hose wegen jeder. dscheiß angsstörungen ;_;
hab auch bissl posttraumatische stressstörung (nein nicht wegen Hänseleien) un andere komischen anfälle aber in letzter zeit reiß ich mich zusammen. klar sind benzos/betablocker/drogen schlecht, aber so wie es mir jetzt geht kann es schlimmer kaum noch werden.

>>88474
>und ihn fragen, ob er mir als Antidepri Tianeptin verschreibt.
ist das echt so leicht? dachte sowas wie speziell nach medikamente nachfragen sollte man unter keinen umständen tun da missbrauch etc

Shriiiiimp Avatar
Shriiiiimp:#88483

>>88481
>speziell nach medikamente nachfragen sollte man unter keinen umständen tun
Weshalb nicht, mehr als nein sagen kann er sowieso nicht.

syntetyc Avatar
syntetyc:#88489

>>88483
Der Arzt könnte ihn als drogensuchenden Junkie abstempeln und ihm außer Aspirin garnichts mehr verschreiben.

abotap Avatar
abotap:#88490

>>88489
Dann wechselt man halt den Arzt.Ist ja nicht so, dass die grundsätzlich aus reiner Nächstenliebe arbeiten.

jonkspr Avatar
jonkspr:#88504

>>88490
Möchte hier kurz einhaken, um zukünftigen Beschaffungstips zuvorzukommen.

llun Avatar
llun:#88511

>>88481
>sowas wie speziell nach medikamente nachfragen sollte man unter keinen umständen tun da missbrauch etc

Kommt natürlich nicht so cool wenn man nach suchterzeugenden Substanzen wie Benzos oder Opiaten fragt, bei allem anderen ist es durchaus legitim. Ich würde allerdings nicht drauf wetten, dass ein Arzt bereit wäre, dir sofort Tianeptin zu verschreiben, wenn du vorher nicht schon andere geläufigere SSRIs durchprobiert hast. Der Arzt wird dir in der Regel wohl lieber erstmal einen Wirkstoff verschreiben, der zu den Symptomen passt und mit dem er schon an möglichst vielen Patienten Erfahrungen gesammelt hat. Bei Angststörung ist Tianeptin nur Off-Label verschreibbar und somit garantiert nicht das Mittel der ersten Wahl.
Also ansprechen kannst du es definitiv mal, aber fühl dich nicht unverstanden nur weil der Psychiater mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wohl lieber mit althergebrachten SSRIs eine Therapie beginnen wird.

pjnes Avatar
pjnes:#88512

>>88511
SSRIs? nein man die brauche ich nicht, bin eine Frohnatur :--D
will wirklich nur was gegen der Herzproblemerzeugenden Angsstörungen. Damals habe ich keinen Fick drauf gegeben aber ich glaube ich werde so echt nicht mehr lange leben.

mutlu82 Avatar
mutlu82:#88513

>>88512
SSRI werden auch bei reiner Angst oder OCD verschrieben.

Lass dein dummes Herz halt mal ordernlich untersuchen. Wenn sie nichts finden weißt du wenigstens, dass du nur bescheuert bist.

snowwrite Avatar
snowwrite:#88514

>>88512
Ich würde einiges darauf verwetten, dass es nur Einbildung ist.

davidtoltesy Avatar
davidtoltesy:#88515

>>88514
Wie kann so was Einbildung sein? Man merkt doch wenn das Herz herumkaspert und die Tatsache, dass ich so was manchmal nicht habe (quasi ganze Tag Ruhe, OBWOHL ich Angst hab dass es wieder kommt, begünstigt also Einbildung ) und manchmal ganz schlimm (alle paar Minuten) zeigt das umso mehr.
Das einzige was hält sein kann ist dass der manchmal dauerhafte Schmerz doch von woanders kommt z.b. Lunge.
Ich werde einfach Mal zum Hausarzt gehen.

joemdesign Avatar
joemdesign:#88516

>>88513
>Wenn sie nichts finden weißt du wenigstens, dass du nur bescheuert bist.
Weil Ärzte ja auch immer Recht haben

itskawsar Avatar
itskawsar:#88521

>>88516
Die werden schon sehen, ob Herzrhythmusstörungen vorliegen, du Depp.

aluisio_azevedo Avatar
aluisio_azevedo:#88522

>>88521
Lies den Faden.

cmzhang Avatar
cmzhang:#88523

>>88522
Ob du behindert bist?

sindresorhus Avatar
sindresorhus:#88524

>>88523
>Kann nicht lesen

craighenneberry Avatar
craighenneberry:#88525

>>88524
Beantworte die Frage.

keyuri85 Avatar
keyuri85:#88526

>>88525
Nein, habe keine Behinderung. Gelegentliche Herzrhythmusstörungen sind normal. Was soll das also bringen, wenn der Arzt jene feststellt? Behindert?

freddetastic Avatar
freddetastic:#88527

>>88511
Tianeptin hat bei meinen Angststörungen nicht geholfen, bei Depression / Antriebsstörungen allerdings wunderbar.

marshallchen_ Avatar
marshallchen_:#88536

>>88527
Bei mir hat es mit der Angst etwas geholfen, war aber weit potenter als Antidepressivum.

bluesix Avatar
bluesix:#88546

>>88527
Was hast du dann letztendlich bekommen für die Angststörungen?

cyril_gaillard Avatar
cyril_gaillard:#88560

>>88526
> Gelegentliche Herzrhythmusstörungen sind normal
Nicht jeden Tag den ganzen Tag. Normalerweise sind die sehr selten und kaum bemerkbar, andernfalls weisen sie auf ein tiefergehendes Problem hin.

Woher hast du nur deine dummen Ideen?

kershmallow Avatar
kershmallow:#88567

>>88560
>Wiederholt das gleiche was ich gesagt habe, nur weiter ausgeführt
Deine Birne ist echt kaputt vor lauter Drogen

solid_color Avatar
solid_color:#88573

>>88546
Zur Zeit Insidon/Opipramol. Ist außerdem stimmungsaufhellend.

trickyolddog Avatar
trickyolddog:#88574

>>88567
Du bist schon ein rechter dummer Hurensohn.

pakhandrin Avatar
pakhandrin:#88601

Habe mal 1 Woche exzessiv Xanax gefuttert. Waren aber vermutlich auch 10mg über den Tag verteilt. Hatte sonst nie Probleme. Aber auch noch nie so viel aus einmal.
Danach dann Schlaflosigkeit, Bilderflut, Depristimmung, Ohrensausen, Durchblutungsstörungen....
Habe mich dann mit Lorazepam, Alprazolam und zum Ende Etizolam über eine 1,5 Wochen runtergebracht.

herkulano Avatar
herkulano:#88606

>>88601
Xanax und Alprazolam sind das gleiche.

_kkga Avatar
_kkga:#88623

>>88606
Ich weiß, habe es nur nicht Xanax genannt.

krdesigndotit Avatar
krdesigndotit:#88812

>>88623
Kann man auch Ksalol nennen

Shriiiiimp Avatar
Shriiiiimp:#88820

Ich bin sofort süchtig dannach geworden. Habe es in einer akuten Depri/Angstfase verscheieben bekommen. Zuerst 2 Wochen, dann nochmal zwei Wochen. Ich habe es gleich missbräuchlich angewendet. Als ich kein Rezept mehr bekommen habe, habe ich Etizolam bestellt. Damit habe ich mich dann fast umgebracht. Viel zu viel genommen.

Ich hätte wirklich gerne wiedermal Xannax aber meine Erfahrungen schrecken mich zusehr ab.

Ich denke zuerst kommt die psychologische Sucht. Vor allem wenn man es in Situationen braucht die einem sonst schwer fallen (Date, allg. soziale Situationen etc.) Dann denkt man "oh mit einem Xannax wäre das wirklich einfacher", "Ohne Xannax schaffe ich es nicht".

Das Gehirn lernt was Drogen angeht sehr schnell. Mein Suchtberater hat gemeint, dass das Gehirn 2x solange braucht um die gelernten Drogenglücksgefühle zu vergessen wie man es genommen hat. Also wenn man 2 Jahre regelmässig (auch wenn wenig) Xannax genommen hat, braucht man 4 Jahre um Xannax wirklich zu vergessen. Mindestens.

mat_stevens Avatar
mat_stevens:#88827

Bernd hatte mal 3 mg Bromazepam.
Dann hat Bernd 1 mg Xanax besorgen können.

Einen Effekt spürt Bernd nahezu gar nicht, wenn er die nimmt.
Einschlafen geht meistens schneller.

Interessant werden die aber, wenn Bernd wegen einer Klausur oder so gestresst ist.
Bernds Gehirn ist in den Nächten vor Prüfungen immer am rotieren und eine Benzo wirkt das Wunder, dass es Bernd einfach egal ist und er schläft.

hampusmalmberg Avatar
hampusmalmberg:#88830

>>88827
Bromazepambernd hier, kann ähnliches berichten.

Es macht (zumindest in diesen Dosen) nicht breit, aber es sorgt dafür dass dich negative, angsteinflößende Dinge nicht mehr so krass anficken. Das schöne dabei ist, dass einem nicht plötzlich alles egal wird - man ist sich durchaus noch bewusst dass diese Sachen ernst sind, und man geht entsprechend ernst mit ihnen um, aber sie machen einen eben nicht mehr völlig FERTIG und lähmen einen nicht mehr vor lauter Angst.

Einschlafen und Durchschlafen geht deutlich besser. Allerdings kommt man entsprechend etwas schwerer aus dem Bett und leidet teils an Tagesmüdigkeit, oder man fällt schon während einer fünfminütigen Pause in ein Nickerchen.

Für Prüfungen ein zweischneidiges Schwert, es kann(!) sich negativ aufs Erinnerungsvermögen auswirken.

Neuste Fäden in diesem Brett: