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Veröffentlicht am 2017-06-17 16:32:54 in /d/

/d/ 91195: Allgemeiner /d/-Bernd Entzug-Leid-Klage-Faden

creartinc Avatar
creartinc:#91195

zl;ng Bernd ist kaputt und kommt ohne Rauschmittel nicht aus, weinerliches Gejammer weiter unten zu lesen.

Bernd nimmt seit langem Kratom, doch in den letzten Wochen rächte es sich, Bernd litt unter starkem körperlichen Unwohlsein. Also stellte er den Konsum von einem Tag auf den anderen ein und hielt 5 Tage durch.
Der Entzug zeichnete sich vor allem durch Depressionen und ein Gefühl der Nacktheit aus. Bernd hatte (mehr als sonst) Selbstmordfantasien, war melancholisch, kämpfte oft mit dem Weinen (wzf?) und nutzte Alkohol und ein wenig Diazepam als Kompensation.
Mit jedem Tag wurde es etwas besser, Bernd hatte nicht mehr diese starke Unruhe, außerdem wurde sein kleiner Berndi nach Ewigkeiten mal wieder hart wie Kruppstahl und er fappierte königlich, mehrfach am Tag! Normalerweise war es eher ein Krampf der viel Zeit und fast schon Gewalt in Anspruch nahm und zu oft mit einer frustrierenden Einstellung des Aktes endete. Bernd glaubt auch sein Testostertonspiegel erhöhte sich, er bekam von einer Kollegin ein Lob, er sei ja so anders. Hätte Bernd GF bekäme er durch die drogeninduzierten Erektionsstörungen große Probleme.
Außerdem schien Bernd er wäre körperlich belastbarer und selbstbewusster.
Ist also auch gar nicht so schlecht, ohne diesen Mist. Jedoch hält Bernd das psychisch einfach nicht durch, es ist wie Folter. Er fühlt sich der Umwelt viel mehr ausgesetzt, gelangweilt, depressiv und vor allem einsam. Allgemein ist sein Leben ziemlich scheiße und wenn er darüber nachdenkt sieht er den Sinn darin nicht zu versuchen ohne Rauschmittel auszukommen. (Bernd trinkt auch relativ viel und nimmt hier und da auch Tavor und Valium. Ersteres konnte er jüngst recht gut bleiben lassen, denn ein Alki zu werden schreckt ihn ab, letztere eher in Notfällen, wenn er es nicht mehr aushält und nur noch schlafen will.)

Andere Dinge oder Ablenkungen zu finden, Hobbys oder Sport, haben noch nie geholfen.
Bernd ist psychisch krank und außerdem sehr einsam, aber sozial zu verkrüppelt um irgendwie in eine Art sozialen Zirkel zu gelangen. Außerdem setzt ihm sozialer Kontakt sehr zu, nach wenigen Stunden mit anderen Menschen braucht er wieder ein paar Tage in seiner Lauerhöhle um wieder runter zu kommen.
Bernd hat nun ein schlechtes Gewissen, er weiß, dass es wieder ein paar harte Tage werden die er braucht um nur noch allgemein gequält zu sein, statt zusätzlich vom Entzug.

Vielen Dank für das Lesen meiner Internettagebuchpfostierung. Sollte Bernd sich einen Psychologen suchen? Tipps? Außer Bernd wüsste Bernd niemanden, den er damit belästigen könnte.

Kann Bernd mal von seinen Entzügen berichten? Ging es dir schon mal so schlecht dass du nur noch wolltest dass es aufhört und beteteste du sogar schon mal zu Gott?

arnel_lenteria Avatar
arnel_lenteria:#91196

Von wieviel reden wir denn wenn man fragen darf?

emmakardaras Avatar
emmakardaras:#91197

>>91196
13g/Tag

Ich überlege hier jeden Tag einen kleinen Blockpfosten zu schreiben. Ab morgen werde ich nichts mehr nehmen, mindestens bis zu Wochenende.
Bernd muss es nicht lesen, aber ich denke mir hilft es etwas. Bernd ist auch eingeladen einen kleinen freiwilligen Entzug von $Droge mit Bernd zu vollziehen.

jonkspr Avatar
jonkspr:#91198

>>91197
Bernd empfielt die Dosis lieber zu senken als gleich kalte Pute zu gehen. Füll dir lieber kleine Rationen ab und protioniere sie für jeden Tag.

Du kannst die Portionen auch aufheben und einen Tag nüchtern machen, um am nächsten mehr zu schlucken. Wichtig ist nur, dass du die Portionen / Tag immer weiter verminderst.

Bernd wünscht dir viel Erfolg.

Was wirst du mit der ganzen neuen Zeit tun?

arnel_lenteria Avatar
arnel_lenteria:#91199

Ich finde gut, dass hier auch mal über die negativen Auswirkungen gesprochen wird. Ich will auch schon seit längerem einen Kratomentzug machen, schaffe es aber nie wirklich.

Können wir das hier zu einem offiziellen Entzugsfaden machen? Habe gerade schon einen Tee drin, daher kann ich erst morgen richtig anfangen. Ich fänd gut, wenn wir das hier alle zusammen durchziehen, so besteht wenigstens ein wenig sozialer Druck. Da Bernd es an sozialen Kontakten mangelt, wäre das hier sicher eine gute Idee.

Ich schlage vor, jeder gibt sich einen Spitznamen und wir informieren einander alle paar Tage, wie es mit dem Entzug läuft. Was hält Bernd davon?

aadesh Avatar
aadesh:#91201

Bernd hat öfters mal Kratom im Dauerkonsum genommen. Das letzte Mal waren es wohl 1,5 Monate. Bernd kann aber immer ohne Craving wieder aufhören, schlägt bei mir sowieso nicht so gut an wie (scheinbar) bei anderen. Ich empfinde den Rausch als ziemlich dreckig und meine Stimmungsschwankungen (nach längerem 24/7-Konsum) erinnerten mich ein bisschen an ein pubertierendes Psychomödchen.

Entzugserscheinungen hatte Bernd aber nie, bis zum letzten Mal: Bernd hatte für 2 Tage das depressivste und hoffnungsloseste Fühl, welches er je gefühlt hat. Ist mir erst im Nachhinein eingefallen, dass es (wahrscheinlich) am fehlenden Kratom lag.

Aber im Prinzip war es relativ harmlos und nur eine Ermahnung an Bernd nicht so viel zu konsumieren.

An OP: Ich kenne deine ganzen Fühls. Bernd war ein ziemlicher Säufer und wenn das letzte Bier getrunken ist (oder in deinem Fall das letzte Kratompulver runtergewürgt) und man weiß man muss wieder in die Realität zurückkehren, ist das ziemlich hart. Solche exzessiven Konsummuster entstehen fast immer dadurch, dass man Defizite im "normalen" Leben ausgleichen will. Weißt du ja selber. Dein Problem hat also nur am Rande etwas mit Entzug zu tun.

Und ja ein Psychologe kann helfen. Wenn Bernd nicht so antriebslos und schüchtern wäre, wäre er auch schon längst bei einem. An anderer Stelle im Zwischennetz schreibt Bernd auch regelmäßig wie es ihm wieder ergeht, nach seiner nun fast 7-monatigen Alkoholabstinenz. Bringt auch ein bisschen was.

>Andere Dinge oder Ablenkungen zu finden, Hobbys oder Sport, haben noch nie geholfen.
Dann war es noch nicht das Richtige. Wichtig ist aber v.a. dein Mindset.

Tja, schwierig dir irgendetwas zu raten. Mit der Zeit wird alles besser.

slaterjohn Avatar
slaterjohn:#91203

>>91201

>Und ja ein Psychologe kann helfen

Ich war über vier Jahre in Behandlung. Als ich mit dem Kratom anfing ging es mir so gut wie nie zuvor. Diese ganze Rumkramerey in der Vergangenheit ist doch vollkommen für den Arsch.

sava2500 Avatar
sava2500:#91204

Bernd konsumiert momentan im zweitägigen Rhytmus Kratom und Pregabalin, dazu dann jeweils jeden Abend noch 4-5 Bier. Würde gerne mal wieder aufhören, aber dieses Muster breitet sich jetzt schon seit weit über einem halben Jahr aus, meinen letzten wirklich nüchternen Tag hatte ich irgendwann mal im August.

Denke ein großer Teil meiner Angst vor dem aufhören stammt von einem starken GBL-Entzug den ich vor einigen Jahren hatte, solche Zustände möchte ich nicht mehr erleben. Ist es sinnvoll erstmal zu reduzieren? Also alle paar Tage ein halbes Gramm weniger Kratom und eine halbe Kapsel weniger Pregaba zu schlucken? Ist nur das Problem, dass ich mir das sehr oft vorgenommen habe während ich berauscht war und am nächsten Tag geht es dann so wie immer weiter.

Denke ein Großteil meiner Lethargie kommt von diesem täglichen Konsum, zumindest fühle ich mich beim Aufstehen regelmäßig wie gerädert und habe dann noch mehrere Stunden einen Kater. Abends geht es dann wieder und ich folge wieder meinen gewohnten Konsummustern.

Therapie hat bis jetzt eigentlich nicht wirklich viel genützt, aber die Drogen sind auch nur ein Teilaspekt der Behandlung. Soll heißen ich weiß weshalb ich konsumiere, aber auch diese Erkenntnis beendet das nicht einfach so.

Hmn, wie auch immer.

snowwrite Avatar
snowwrite:#91205

>>91204
Würde mit dem Kratom direkt auf 0 gehen! Der "Entzug", wenn man überhaupt darüber sprechen kann, ist nicht annähernd so hart wie GBL.
Beim Lyrica könnte sich runterdosieren eventuell lohnen, würde aber eher zu ein paar Valium raten.

Das Problem bei der Reduktion ist, dass man weder das Erfolgserlebnis hat clean zu sein, aber gleichzeitig auch keinen Rausch mehr. Führt schnell dazu das man dann doch wieder konsumiert.
Würde das eigentlich nur bei GBL, Benzos und Alkohol machen, weil da der kalte Entzug lebensgefährlich ist. Bei den anderen Substanzen sollte man bedenken, dass ein harter Entzug sehr lehrreich ist.

>Denke ein Großteil meiner Lethargie kommt von diesem täglichen Konsum, zumindest fühle ich mich beim Aufstehen regelmäßig wie gerädert und habe dann noch mehrere Stunden einen Kater. Abends geht es dann wieder und ich folge wieder meinen gewohnten Konsummustern.

Ging Säuferbernd jahrelang auch so, könnte mich wirklich in den Arsch beißen dafür, wie ich meine Lebenszeit verschwendet und um wie viel Spaß ich mich gebracht habe.

emileboudeling Avatar
emileboudeling:#91207

Seroupper von einen auf den anderen Tag abgesetzt. 2,5 Tage geschlafen. Alles gut.

Ein paar Monate hart Benzos wie Xanax (10mg/Tag), Lorazepam, Norflurazepam, Etizolam.... missbraucht.
Von einen auf den anderen Tag abgesetzt. Zittrige Hände, Brustbereich fühlte sich komisch an, Nervosität.
Einfach so viel genommen bis es weg war. Dann unter einer Woche reduziert und das war es.

Hab dich nicht so. Dosis reduzieren, so das es erträglich ist und 1-2 Wochen die Zähne zusammenbeißen.

Ich habe zwar das Glück psychisch nicht abhängig zu werden, aber wer da schwach ist soll sein Zeug in Verwahrung geben (oder nur den Schlüssel zu einer Metallkassette, Großteil wegwerfen oder irgendwo vergraben wo man mal eben nicht so schnell ran kann.

iamfelipesouza Avatar
iamfelipesouza:#91238

Wie ist so ein Lyricaentzug so?

Dieser Bernd ist OP des anderen Entzugsfadens, der hier kürzlich erstellt worden ist.

Bernd ist aktuell bei 300mg Substitol, übermorgen wird die Dosis reduziert, wobei noch unklar scheint, ob weiterhin in 100er-Schritten verfahren wird, oder ob es auch entspannter ginge.

Bernd hat jetzt immerhin den zweiten Tag in Folge keinen Zengarten mehr hier, was ihm irgendwo schwerfällt, weil er es eben so gewöhnt war. Ist schön, mal wieder nicht den vielen Stress zu haben, dem man bei der illegalen Beschaffung ausgesetzt ist, Bernd hat auch wieder genug Geld im Haus, um zu essen, was er will.

Der eigentliche Entzug jedoch steht ihm noch bevor und Bernd fürchtet, die gewählte Herangehensweise könnte diesen Prozess nur in die Länge ziehen.

Bernd ist froh, jetzt Substitol bekommen zu haben. Er könnte sich sogar vorstellen, dies einfach weiterhin zu nehmen, was bei Meta etc. nicht der Fall gewesen ist.

Wenigstens die Sache mit den Benzos scheint sich mehr oder weniger erledigt zu haben. Die anfänglichen Krämpfe sind fast weg und Bernd schläft eher zu viel als zu wenig. Auch getrunken hat Bernd nun 12 Tage lang nicht.

Er geht nichtsdestotrotz davon aus, hart zu versagen, sobald er auf 0 ist.

shesgared Avatar
shesgared:#91239

Würde mir Bernd empfehlen mit Kratom anzufangen? Wenn man das lange macht bringt es überhaupt noch irgendwas oder hält man nurnoch den Pegel?
Wie toll ist Kratom?

crhysdave Avatar
crhysdave:#91240

>>91238

Welche Dosis hast du regelmäßig genommen?

Ich 1,5 Jahre lang 200 mg. Bin dann innerhalb von 7 Tagen auf 0 gewesen und hatte keine Probleme. Ich glaube, der Lyricaentzug ist bei vielen ein Placeboeffekt. Solange man das nicht grammweise nascht.

kiwiupover Avatar
kiwiupover:#91241

>>91240
Bernd hat das unregelmäßig in geringen Dosen konsumiert, um anderweitig bedingten Entzugserscheinungen entgegenzuwirken, hat ihn nur so interessiert.

hibrahimsafak Avatar
hibrahimsafak:#91248

>>91239
Wofür? Rein rekreationell? Bernd hat leichte chronische Schmerzen und Angstgefühle, da eignet sich Kratom gut zur Selbsttherapie. Man fühlt sich einfach etwas entspannter und glücklich. Ich vergleiche Kratom immer mit einer Mischung aus einem leichten Benzo und sehr niedrig dosiertem MDMA. Auch wenn es sich gut anfühlt, muss man aber einfach die Selbstdisziplin haben, das höchstens jeden zweiten/dritten Tag zu nehmen, da die Toleranz einem sonst einen Strich durch die Rechnung macht. Wenn du zu Suchtverhalten neigst, würde ich es sein lassen, da es verführerisch sein kann, das häufiger zu nehmen.

lisovsky Avatar
lisovsky:#91255

>>91195
>Der Entzug zeichnete sich vor allem durch Depressionen und ein Gefühl der Nacktheit aus. Bernd hatte (mehr als sonst) Selbstmordfantasien, war melancholisch, kämpfte oft mit dem Weinen (wzf?)
Drogen sind wohl nicht dein Problem. Sondern nur deine Art der Medikation. Wenn es Dir ohne Kratom schlechter geht, dann solltest du es vielleicht erst einmal nur reduzieren und Dich den tatsächlichen Problemen in deinem Leben stellen. Wenn Du keinen Grund mehr hast, Dich selbst zu betäuben, dann fällt es Dir auch leichter, damit aufzuhören ;-)


>nach wenigen Stunden mit anderen Menschen braucht er wieder ein paar Tage in seiner Lauerhöhle um wieder runter zu kommen.
Ich kann natürlich nicht für alle reden. Aber ich war früher auch so. Habe dann angefangen, mich immer mehr zu sozialisieren und mittlerweile bin ich auf einem Stand, auf dem es mir eher schlecht geht, wenn ich mal einen Tag nicht mit mindestens einer Person länger geredet habe.
>Sollte Bernd sich einen Psychologen suchen?
Ja, auf jeden Fall. Mehr als Dir wenige Stunden deines Lebens rauben, kann er ja nicht, oder? Und falls er Dir tatsächlich helfen kann, ist es doch spitze

puzik Avatar
puzik:#91261

>>91239
>Würde mir Bernd empfehlen mit Kratom anzufangen?
Was >>91248 sagt. Ich selbst nehme nur einmal wöchentlich Kratom und habe rausgefunden dass 2g tatsächlich den größten Nutzen für mich bringen, manchmal auch in Verbindung mit einem Bier.

ayalacw Avatar
ayalacw:#91268

Freue mich über die rege Beteiligung! War die ganze Woche leider nicht in der Lage zu lauern und habe auch ein „Entzugstagebuch“ nicht über die Tastatur bekommen. Habe es geschafft nichts zu nehmen, stattdessen aber jeden Tag Alkohol konsumiert. Bernd saß die meiste Zeit in seinem Stuhl und hörte Musik und starrte ins Nichts und fühlte. Er konnte sich auf nichts konzentrieren, Spiele spielen ging nicht, Lauern war langweilig, Erledigungen schienen sinnlos, zu lesen oder zu schreiben war zu anstrengend. Bernd wachte und stand immer schon gegen 5 Uhr in der früh auf, was komisch war irgendwie, aber dieser Rhythmus hat auch was an sich.
Auch hatte Bernd starke Selbstmordfantasien, für die er bis dato eh nicht die Eier hat, nur ist es ein ausgefeilter Plan geworden der ein wenig Vorbereitung benötigt. Die ersten Schritte hatte er schon fast eingeleitet – der Plan benötigt etwas Zeit - es fehlte allerdings allgemein an Konzentration, Zielstrebigkeit, zudem kommt die negative Wirkung des Alkohols.
Bernd hatte aber auch ein positives Erlebnis, das ihn für kurze Zeit wieder lebendig fühlen ließ, ein Mettchen guckte ihn mehrfach an und Bernd glaubt sie tat es nicht in einer negativen Weise. Armselig, aber für das Bernd war das ein besonderes Erlebnis. ;_;

Heute hat Bernd nun beschlossen* wieder etwas zu nehmen. Anders würde er diese Zeilen hier auch nicht schreiben können. Es müssen auch ein paar Dinge erledigt werden die Bernds Leidenschaft fürs Dinge erledigen befriedigen und auch so getan werden müssen.
*Bernd sieht das als kontrollierten Entschluss, oder etwa Trugschluss?

Grundsätzlich empfindet Bernd es soweit als Erfolg. Er hat gelernt, dass es kein Weltuntergang ist mal nichts zu nehmen und er plant auch weiterhin unter der Woche - dazu zählt auch Freitag - nichts zu nehmen und weniger zu trinken. Es muss besser werden.

Hoffentlich habe ich jetzt keinen entmutigt oder sogar zu gebracht selbst schwach zu werden..

Gehe im nächsten Pfosten auf Bernds Pfostens im diesem IDF ein.

cat_audi Avatar
cat_audi:#91269

>>91198
Bin schon zuvor mit der Dosis runter gegangen, was auch gut war. Bei geringerer Dosis ist der Entzug viel einfacher. Danach ist es zum Teil Kopfsache. Hatte vor einigen Jahren mal zwangsweise damit aufgehört und litt körperlich fürchterlich, Schwitzen+Frieren, Zittern und Nervosität, Ruhelose-Beine-Syndrom, dauerhaftes Tränen in Verbindung mit starkem Speichelfluss und Gähnen was mir fast das Gebiss ausgerenkt hatte. Das hat natürlich die Angst entwickelt es eines Tages wieder nicht mehr zu nehmen. Aber die letzten 2 Wochen waren körperlich kein Problem. Kein Durchfall oder irgendwas. Also ist grundsätzlich jedem Kratom-Bernd zu raten zumindest mit der Dosis runterzugehen. 3 Gramm können auch wieder wie 10 Gramm wirken!

>>91199
War auch meine Idee, aber konnte mich wie gesagt nicht durchringen zu berichten und auf andere Bernds einzugehen. Wie sieht es denn aus bei dir? Wie viel Gramm nimmst du? Fürchtest du dich vor einem Entzug?

>>91201
>pubertierendes Psychomödchen
Lachs, das beschreibt es sehr gut.
>Bernd hatte für 2 Tage das depressivste und hoffnungsloseste Fühl, welches er je gefühlt hat.
Das kenne ich und fürchtete ich, aber noch mal um andere Bernds zu ermutigen: So schlimm hatte ich es dieses mal nicht, vermutlich weil die Dosis geringer war!
Bist du denn zuversichtlich dass du keinen Alk mehr trinken wirst? Ab wann hat man eigentlich ein Alkoholproblem? Hatte letzte Woche jeden Tag 2-4 Bier getrunken, 0,5L, und glaubte immer dass es etwas dauert bis man ein Alkoholproblem bekäme.

thierrymeier_ Avatar
thierrymeier_:#91270

>>91204
>Muster
War in genau der gleichen Situation wie du. Die Angst war das größte Problem, diese Angst brachte mich dazu mehrere Jahre JEDEN Tag etwas zu nehmen, selbst bei Krankheit und sonstigen außer-alltäglichen Ereignissen, als sei es immanent wichtig. War es aber nicht! Du musst dieses Muster durchbrechen. Auch, wie er sagt >>91205 macht Alk einen wirklich platt. Man vergisst schnell wie gut es einem ohne gehen kann.

>>91207
Ich beneide es ehrlich, wenn Leute so gut damit klarkommen. Bernd ist halt schwach und hat den Hang zur Abhängigkeit und geht auch immer gleich systematisch an die Sache ran. Durch diesen fest geplanten Konsum-Alltag fällt es stark auf, wenn etwas fehlt.

>>91255
Ja, das soll ja auch irgendwie das Prinzip von Antidepressiva sein. Erstmal sein Leben zu fixieren um es dann abzusetzen. Zum Thema der sozialen Kontakte ist Bernd gewillt mehr mit Menschen zu reden und auf Angebote etwas zu unternehmen einzugehen. Die meisten Leute freut es scheinbar wenn ich vermehrt mit ihnen kommuniziere. Bernd ist motiviert etwas zu ändern.

andrewgurylev Avatar
andrewgurylev:#91271

>>91270
>Zum Thema der sozialen Kontakte ist Bernd gewillt mehr mit Menschen zu reden und auf Angebote etwas zu unternehmen einzugehen. Die meisten Leute freut es scheinbar wenn ich vermehrt mit ihnen kommuniziere. Bernd ist motiviert etwas zu ändern.
Ich bin stolz auf Dich, Bernd! :3 Ich bin mir ziemlich sicher, dass du den stetigen Weg nach oben erklimmen und irgendwann vielleicht sogar ein Busfahrer wirst. Sei nur vorsichtig, dass Du Dich von Rückschlägen nicht demotivieren lässt! Nach drei Schritten vorran kommen meistens zwei zurück! Das muss man akzeptieren, ist aber im Gesamten auch nicht so schlimm, solange es über lange Zeit besser wird.

ryanmclaughlin Avatar
ryanmclaughlin:#91278

Dscheiße Bernd ich kann einfach nicht aufhören klasssifizierte Information zu balllern. Es ist so billig, es macht mich so unglaublich high und noch dazu ist es legal was soll ich nur machen ich will raus aus dieser Traumwelt aber sie ist zu schön auf der anderen Seite kann das nicht so weitergehen bitte hilf mir Oh weiser Bernd!

albertodebo Avatar
albertodebo:#91284

>>91278
Wenn es legal ist kannst du es doch ruhig benennen. Dann kann man dir auch besser helfen.

robinlayfield Avatar
robinlayfield:#91285

.

orkuncaylar Avatar
orkuncaylar:#91288

>>91284
O-PCM

trueblood_33 Avatar
trueblood_33:#91293

>>91288
Bis jetzt ist ja immer noch nicht wirklich geklärt, ob das Zeug tatsächlich antibiotisch wirkt. Falls ja, könnte dauerhafter Konsum tatsächlich ziemlich fatal sein. Soll ja auch ziemlich süchtig machen der Scheiß, tja, wenn du tatsächlich aufhören willst solltest du wohl einen Abstecher in die nächste Bezirksklinik machen, alles andere wird doch sowieso nicht funktionieren.

turkutuuli Avatar
turkutuuli:#91304

>>91293
Was heißt denn dauerhafter Konsum? Wie viel Menge in welchem Zeitraum wäre denn schlimm?

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