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Veröffentlicht am 2016-02-28 10:17:5 in /f/

/f/ 34909: Die Frage aller Fragen

mugukamil Avatar
mugukamil:#34909

Lieber einen jungen Wagen mit vielen Kilometern (Verhältnis z. B. 3 Jahre - 200tkm) oder einen alten mit wenigen Kilometern (Verhältnis z. B. 10 Jahre - 70tkm)?

vladarbatov Avatar
vladarbatov:#34910

lieber einen alten mit weniger...

i3tef Avatar
i3tef:#34911

Kommt ganz auf die Nutzung an, die kann man leider nicht am Kilometerstand ablesen. Zum Beispiel würde ich statt einer 7 Jahre alten Stadthure mit 70.000km lieber einen Vertreterkarren kaufen der in 3 Jahren +150.000km laufen.

marrimo Avatar
marrimo:#34912

Ganz klar den Kilometerbomber. Kilometer sind fast scheißegal, geht fast nur auf das Fahrwerk, Motor, Getriebe, Differenzial halten länger als das was letztendlich das Fahrzeug dahinrafft. Das soll jetzt kein Fakt sein, sondern meine Meinung. Gestern VDD und KGE erneuert, dafür sollte man sich dann halt nicht zu schade sein.

nasirwd Avatar
nasirwd:#34913

>>34912
BMW?

Von der KGE habe ich überhaupt erst gehört, als ich mich mal mit BMW beschäftigt habe. Vorher war mir dieses Bauteil völlig unbekannt. Wahrscheinlich geht es auch nur bei BMW kapott.

marciotoledo Avatar
marciotoledo:#34914

>>34913
Nope! Kurbelgehäuseentlüftung ist auch bei anderen Herstellern/Motoren ein Thema.

alexcican Avatar
alexcican:#34915

>>34912
Ja, M54. VAG hatte da auch mal ein Problem, haben dann einen Heizstab nachgerüstet.

a_khadeko Avatar
a_khadeko:#34916

Bernd hier hat seinen e91 Diesel mit 115k und knapp 3 Jahren Laufzeit gekauft.
Ich bin jetzt bei 200k und er läuft seit dem ohne eine einzige Reparatur.
Gemacht habe ich seit dem: ein paar Ölwechsel, einmal Bremsen und ein Rücklicht musste ausgetauscht werden.

Würde jederzeit wieder tun, wenn die Geschichte des Fahrzeuges plausibel ist und der Händler in Ordnung ist. Vertragshändler mit Gebrauchtwagengarantie

jffgrdnr Avatar
jffgrdnr:#34917

Habe einen alten mit sehr wenig gekauft. Bis jetzt keine Probleme gehabt.

>Statt einer alten Stadthure mit 70.000km lieber einen Vertreterkarren mit +150.000km

Oh, all diese Denkfehler.

Du kannst nie wissen kannst ob der Vorbesitzer tatsächlich nur Langstrecke gefahren ist. Wenn er 8 Stunden täglich irgendwo im Stadtverkehr herumgurkt, kommen auch locker mal 300km täglich zusammen.

Und gehen wir mal tatsächlich vom typischen Langstrecken-Vertreterauto aus, was bekommen wir da?
Ein Fahrzeug was unter Zeitdruck auf der Bahn getreten wurde. Sehr steiler Geheimtipp, Bernd.

agromov Avatar
agromov:#34918

Kilometer sind überbewertet, auf die Pflege kommt es an.

_vojto Avatar
_vojto:#34919

>>34918
Nur leider sind die Metriken, die zur Bewertung der Pflege angewendet werden müssen, sehr viel komplexer als Kilometerstand und Anzahl der Halter.

lightory Avatar
lightory:#34921

Je höher die Laufleistung, desto wahrscheinlicher das die Kiste mal einen Unfall hatte oder einen Defekt wo jemand gepfuscht hat. Ich habe mir mal einen 3jährigen mit 150.000 km angeschaut (obere Mittelklasse). Die Front war komplett nachlackiert, der Schweller mit irgendeiner schwarzen Pampe nachträglich eingeschmiert (war in dem Bereich leicht eingedellt) und die Seitenwand gespachtelt. Auch werden solche Leasing-Kisten oftmals nur auf Anschlag bewegt.

Dann lieber einen älteren Wagen mit weniger Kilometern. Solange es keine Ultra-Kurzstrecke ist, tut das dem Motor nicht weh. Heutzutage sollte jeder Motor, egal ob Benzin oder Diesel, mind. 250.000 km schaffen. Und selbst dann sind die meisten noch nicht durch, sondern Reparaturen werden durch den geringen Restwert lediglich unwirtschaftlich.

shesgared Avatar
shesgared:#34922

> Wenn er 8 Stunden täglich irgendwo im Stadtverkehr herumgurkt, kommen auch locker mal 300km täglich zusammen.
Was redest du da für einen Unsinn Bernd? 300km in der Stadt in 8 Stunden? Unrealistischer ging es nicht oder?
Einzige Möglichkeit ist ein Taxi. Und das erkennt man recht gut beim Kauf...

Natürlich kann man nichts pauschalisieren, aber bei hohen km-Zahlen und wenig Alter ist es doch sehr wahrscheinlich ein Langstreckenfahrzeug.

artcalvin Avatar
artcalvin:#34923

>>34921
> Je höher die Laufleistung, desto wahrscheinlicher das die Kiste mal einen Unfall
Den kausalen Zusammenhang musst du mal detaillierter erklären. Warum habe ich bei mehr km eine höhere Wahrscheinlichkeit auf einen Unfall? Was hat die Strecke (im Gegensatz zur aktiven Zeit im Straßenverkehr) mit meiner Unfallwahrscheinlichkeit zu tun?

velagapati Avatar
velagapati:#34924

>>34923

Warum sollte die Zeit dafür relevant sein? Die Wahrscheinlichkeit steigt doch mit der gefahren Strecke. Ein Auto was steht verunfallt nicht.

kuldarkalvik Avatar
kuldarkalvik:#34925

>>34924
Anderer Bernd:
Wenn Du in einer Stunde 100km fährst oder 50km fährst – das nimmt sich nichts, weil du exakt eine Stunde lang der Gefahr eines Unfalls ausgesetzt bist.

iqbalperkasa Avatar
iqbalperkasa:#34927

>>34923
>>34924
>>34925
Nochmals anderer Bernd. Man bezieht in der Wirtschaft die Unfallwahrscheinlichkeit auf gefahrene Kilometer, deswegen gibt man beim Abschluss der Versicherung die Jahresleistung an. Wenn für PR Zwecke die Unfallwahrscheinlichkeit besser aussieht wenn man sie auf die Zeit bezieht, wird nach außen hin halt das gemacht. Gefahr / Unfallwahrscheinlichkeit pro Stunde ist vor allem beim Luftverkehr zu finden, während man im Straßenverkehr eher in Kilometern rechnet.

sgaurav_baghel Avatar
sgaurav_baghel:#34929

>>34927
Unfall ist in der Stadt aber wesentlich wahrscheinlicher als auf der BAB, außerdem relevanter in Sachen Schäden zurechtpfuschen.

joynalrab Avatar
joynalrab:#34930

>>34927
Man gibt die gefahrenen Kilometer an, weil man sie ablesen kann, oder zumindest leicht einschätzen kann. Kein Mensch kann schätzen oder nachhalten wie lange er im Verkehr war oder sein wird. Realistischer wäre das Verfahren aus der Luftfahrt.

cyril_gaillard Avatar
cyril_gaillard:#34931

>>34930
Landmaschinenlaufleistungen werden in Betriebsstunden angegeben, und auch bei großen elektrischen Maschinen läuft ein Stundenzähler mit. Beim Automobil ist das vielleicht einfach aus historischen Gründen so. Aus technischer Sicht werden Bauteile jedoch weder auf Kilometer noch auf Betriebszeit dimensioniert, sondern allein auf Lastzyklen. Wenn man dann ein Durchschnittsfahrprofil für den deutschen Michel nimmt werden daraus dann Kilometer, oder eben auch Stunden. Säge, weil hier nicht nützlich und sich die tatsächlich ertragene Betriebslast weder aus Kilometer noch Betriebsstunden ablesen lassen.

sava2500 Avatar
sava2500:#34937

>>34931
Trecker fahren ja auch keine großen Strecken, sondern ackern mit 2km/h das Feld um, Bernd.

kurafire Avatar
kurafire:#34938

Ich setzte auf vertrauenswürdige Verkäufer, was will ich mit einer Gurke die 3 Jahre nur geprügelt und evtl. noch schäbig gewartet wurde, so kaufte ich mir ein Top gepflegtes Mobil aus 1973. Neumodische Fz. werden ohnehin nur noch für etwas über 300tkm. konzepiert...

anaami Avatar
anaami:#34939

>>34938
>Neumodische Fz. werden ohnehin nur noch für etwas über 300tkm. konzepiert...
Lachz. Früher gab es noch Benz-Taxen mit 800.000 tkm zu kaufen. Nun werden sie bei 300.000 weitergereicht.
Von anderen Fabrikaten ganz zu schweigen.

Mein Gebot: 250 tkm für obere Mittelklasse bis zum wirtschaftl. Totalschaden.
150 tkm bei Kompaktklasse.

soyeljuaco Avatar
soyeljuaco:#34940

>>34939
Astra G 2.0 249.948,4 Kilometer drauf, das Teil ist bei weitem noch kein wirtschaftlicher totalschaden :3. Was sagst du jetzt? Kommt halt auch immer darauf an wer das Fahrzeug bewegt und wie. Direkt nach dem Start mit 4000 Umdrehungen anfahren, Kalt auch schon mal 5000 U/min zu geben, dann kannste das Ding natürlich früh wegschmeißen, aber wenn man halbwegs normal fährt sind das doch keine Laufleistungen....

vladarbatov Avatar
vladarbatov:#34944

>>34937
War darauf bezogen dass >>34930 meinte es wäre nicht möglich die Zeit zu bemessen die das /f/ im Verkehr unterwegs war.

m4rio Avatar
m4rio:#34945

>>34940
>Was sagst du jetzt?
Bild stark relatiert.

Wobei ich den Rest deines Pfostens sekundiere.

stushona Avatar
stushona:#34951

>>34944
> es wäre nicht möglich die Zeit zu bemessen die das /f/ im Verkehr unterwegs war.
Das hab ich nicht geschrieben, bitte noch mal lesen.
Ansonsten interessanter Beitrag über die Maschienen, wusste ich bisher noch nicht.

jqueryalmeida Avatar
jqueryalmeida:#34952

Bei manchen Fahrzeugen (ich spreche jetzt natürlich von Pkw) kann man die Betriebsstunden aus dem Steuergerät auslesen.

Oke wa ales.

atariboy Avatar
atariboy:#34953

Ja, große Maschinen haben eine Betriebsstunden-Uhr. Diese Maschinen werden aber rund um die Uhr im Nennlastbereich betrieben. So z.B. stationäre Gasmotoren. Da gibt es dann einen sogenannten Black-Start. Einen Start wie beim gewöhnlichen PKW-Motor also. Als Gegensatz zum Start mit Öldruckaufbau und sonstigen vorbereitenden und schonenden Maßnahmen.
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, erlaubt der Hersteller 12 (z w ö l f) solcher Black-Starts pro Jahr. Bei meer geht die Gewährleistung flöten und die Versprochenen Betriebsstunden bis zur Generalüberholung werden auch nicht erreicht. Manche Motoren lassen sich ohne Vorbereitende Maßnahmen gar nicht starten.

Beim PKW reicht also weder die Betriebsstunden- noch die Kilometer-Angabe alleine aus, um aussagefähig zu sein.
Da müsste man
1) Diese Kennzahlen kombinieren
2) Die Motortemperatur mitberücksichtigen
3) Den gesamten Kraftstoffverbrauch mitberücksichtigen (als Rückschluss auf Belastund des Motors (Ampelrennen, Vollgasautobahn, Opa fährt zur Kirche)

cmzhang Avatar
cmzhang:#34954

>>34953
Life Cycle Monitoring (man entschuldige die Mondsprache) hat doch schon längst Einzug gefunden. Praktisch alle Mittelklassewagen seit 2008 oder sogar noch früher haben doch flexible Öl- und Wartungsintervalle. Vielleicht kann man anhand der Intervalle zwischen den "großen" Services im Scheckheft Rückschlüsse ziehen. Aber die Berechnungen dafür sind selbstverständlich ein wohl gehütetes Geheimnis der OEMs.

strikewan Avatar
strikewan:#34960

>>34954

Diese flexiblen Intervalle sind doch nur Marketing BlaBlaBla. Nicht mal Opa Heinz, der in seinem Ruhestand am liebsten auf der Autobahn mit Tempomat 100 km/h quer durch Deutschland fährt, schafft die "bis zu 30.000 km". Manche müssen sogar schon nach unter 10.000 km zum Service. Da wechsle ich lieber altbewährt stur alle 15.000 km.

nerrsoft Avatar
nerrsoft:#34962

>>34960
Kann ich nicht bestätigen. Bernds Restreichweite bis zum nächsten Bremsbelagwechsel ist in den letzten 9 Monaten von 12000 km auf 15000 km gestiegen. Währenddessen habe ich aber auch ungefähr 15000 km zurückgelegt.

vaughanmoffitt Avatar
vaughanmoffitt:#34964

>>34962
Da würde ich mich dann wohl lieber auf mein Auge verlassen, als auf eine umherspringende elektronische Anzeige.

vocino Avatar
vocino:#34966

>>34964
>Intervall steigt über 9 Monate lang
>Anzeige springt umher
An deiner Stelle würde ich mich auch nicht auf das korrekte (ab)lesen von einfachen Sachverhalten verlassen. Ändert aber auch nichts daran dass die flexiblen Intervalle eben nicht nur eine Richtung kennen, sondern auch mal verlängert werden im Falle des Falles.

marciotoledo Avatar
marciotoledo:#34971

>>34964

Sein Motor hat wahrscheinlich eine intregrierte Ölaufbereitungsanlage.

ajaxy_ru Avatar
ajaxy_ru:#34972

>>34964
>>34971
Ihr beiden wollt auch die Vergasermotoren zurück haben weil man da wenigstens noch alles.jpg selber machen kann, hm?

iamfelipesouza Avatar
iamfelipesouza:#34981

ng
Sollbruchstelle
Wen der Wagen nicht mehr in erster Hand ist, geht allerlei kaputt.
Denke dir den Rest.

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