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Veröffentlicht am 2016-04-10 00:38:03 in /fit/

/fit/ 55221: Joggen

syntetyc Avatar
syntetyc:#55221

Hab kurz gegoogelt, aber man stößt nur auf Krebs, deshalb frag ich mal Bernd.

Wenn man anfangen möchte zu joggen, wie viele Meter, Kilometer sollte man sich als Ziel nehmen? Was ist sonst noch zu beachten? Mir reichen auch Links zu dem Thema, die nicht zu irgendwelchen Kollegah-Bosstransformation-Abzockseiten führen. Ich kriege langsam eine Wampe, also muss was getan werden.

abdots Avatar
abdots:#55223

Fang doch einfach an zu laufen und finde es heraus, Im schlimmsten Fall hast du entweder zu lange Muskelkater und bist bis zur nächsten Einheit nicht regeneriert, dann setzt du einmal aus und passt das Training an bis du dich bei einer progressiven Steigerung eingependelt hast oder du spürst kein Reiz, dann läufst du länger/schneller breim nächsten mal.

shesgared Avatar
shesgared:#55227

http://www.coolrunning.com/engine/2/2_3/181.shtml

/faden

t1mmen Avatar
t1mmen:#55228

Kommt auf deinen Fitnessstand an. Starte einfach mal mit 5 km. Lauf nicht zu schnell. Die meisten Hobbyläufer sind zu schnell unterwegs. Sollten die 5km gar nicht gehen, versuchst du es das nächste mal mit 4km. Wenn du unsportlich wie Fick bist, dann kannst du auch ein Wechsellauf machen. Läufst ganz locker 2-3 min. Gehst dann 2-3 min. Läufst wieder etwas und das machst du eine halbe Stunde.

Das machst du je nach Lust und Laune 2-3 mal die Woche. (Wenn du mehr machst, solltest du unterschiedliche Läufe machen. 1-2 mal Intervall und/oder Fahrtwechselspiel. Einmal intensiver Dauerlauf 2-3 lockerer Regenerationslauf).
Hierbei steigerst du dich langsam. Entweder erhöhst du Schrittweise die Strecke, oder du läufst etwas schneller. Oder du läufst längere Zeit/machst kürzere Pause.

Wichtig: Nicht bei jedem Lauf zwanghaft versuchen schneller zu laufen, wenn du eine feste Strecke hast. Das Tempo kommt mit der Zeit von alleine und du läufst nicht jeden Tag gleich gut. Außerdem ist es hilfreich, wenn du die Strecken varrierst- Versuche am besten nie 2 mal hintereinander die gleiche Strecke zu laufen. Versuch mal Hügel mit einzubauen oder nur gerade Strecke zu laufen.

ankitind Avatar
ankitind:#55231

Bin ziemlich ausdauerschwach und habe mit etwas joggen angefangen. Mir wurde gesagt: so langsam wie möglich.
Das stimmt auch.
Mach das jetzt immer so 30 Minuten, man merkt eigentlich schnell Fortschritte, weniger kurzatmig, weniger schiwtzen, etc.

keine Ahung wie man es angehen muss wenn man mal Marathon laufen will oder so, aber wenn du einfach nur bißchen bewegung machen willst, ist langsam laufen ok.
Es ist halt beschissen langweilig, aber was solls.

murrayswift Avatar
murrayswift:#55236

Ich bin ziemlich schwer (90 kg auf 185cm). Ich habe deshalb mit schlechten Laufschuhen deshalb immer Probleme mit dem Knie bekommen.
Wenn du wirklich viel laufen willst, solltest du zu einem guten Händler gehen, der dich gut beim Kauf berät.

andrewgurylev Avatar
andrewgurylev:#55237

>>55236
Sekundiere. Laufanalyse beim Orthopäden + Fachhandel ist der richtige Weg, statt sich einfach beim Deichmann Joggingschuhe zu kaufen.

Was auch Wichtig ist, ist motivierende Musik, leichte und bequeme Kleidung und eine halbwegs entspannte Route. Durch Häuserblocks etc. macht dass nicht halb so viel Laune, wie ein Feldweg.

Dieser Bend hat, ca. 1km entfernt, einen schönen Wald vor der Tür. Laufe mich dann entspannt warm und dann 1-2 Runden und zurück.

Lass dich nicht von Zeiten und Entfernungen beeindrucken. Mach dein Ding und fertig.

Achte drauf, dass du ökonomisch läufst. Die Lauftechnik ist wichtig. Viele ziehen die Füße bis zum Arsch und stampfen. Es sollte eine fließende und natürliche Bewegung sein. Die Füße nur so hoch wie nötig. Ansonsten wird es auf die Gelenke gehen und du wirst dir einen schlechten Laufstil angewöhnen.

Laufschuhe sollten alle 500-700km gewechselt werden. Auch wenn die noch ganz okay aussehen, wird die Dämpfung immer platt sein. Wenn man schwer bzw. leichter ist umso schneller bzw. langsamer, aber dieser Fall tritt häufig und schnell ein. Spar nicht am falschen Ende.

cboller1 Avatar
cboller1:#55240

Also, du kannst es dir einfach machen und einfach gehen, dann schneller gehen, dann so schnell wie möglich gehen, dann anfangen zu joggen und dann immer weiter joggen.

Du kannst dir aber auch zich Bücher kaufen und mit Grundausdauer 1 anfangen und darüber nicht vergessen, Schwänze zu lutschen.

samihah Avatar
samihah:#55241

>>55237
Nach 500-700km ist glaube ich noch nicht so nötig, aber pauschal kann man das eh nicht sagen.
Mein Händler sagte mir, dass es maximal 1000 sein sollten.
War durchschnittlich 15km in der Woche unterwegs, also sind die jetzt leider, da ich sie vor einem Jahr gekauft hab.
Empfehlung wäre also von mir: Laufschuhe jährlich wechseln (aber merkt man schon, wenn die nicht mehr so gut dämpfen)

chrstnerode Avatar
chrstnerode:#55244

>>55241

Es kommt auf das Körpergewicht an. Ein 1,80m/60kg Lauch wird die natürlich länger laufen können, als ein Fit-Bernd der auf 1,80m 85kg wiegt.

Normalerweise kauft man sich immer direkt 2 Paar Laufschuhe vom selben Typ von 2 unterschiedlichen Herstellern.

Des Weiteren ist der Untergrund und die Lauftechnik auch wichtig und bestimmen wie lange die Schuhe halten. Ein Stampfer auf der Straße hat natürlich schneller aufgebrauchte Schuhe, als ein Waldläufer mit guter Technik.

Der Schuhtyp ist auch wichtig. Diese Free/light Teile halten natürlich nicht so lange, wie ein guter Laufschuh mit gutem Support. Mit guten Einlagen von Spenco kann man die Haltbarkeit etwas hinauszögern, jedoch sollte man sich damit abfinden, dass auch "Nur Laufen" nicht billig ist. Ein Laufschuh auf dem Band hält natürlich doppelt so lange.

emmakardaras Avatar
emmakardaras:#55253

>>55236
>>55237
>>55241
>>55244

Hallo.

Ich laufe seit knapp 2 Jahren mal mehr oder weniger regelmäßig. Allerdings habe nie Laufschuhe mit Dämpfung besessen.
Ich habe mich etwas mit Lauftechnik und Barfußkultur beschäftigt und gehe davon aus, dass stark dämpfende Schuhe nur dazu dienen eine schlechte Lauftechnik auszugleichen. Damit wird man auch nicht gezwungen diese zu verbessern und kauft weiter Hightechschuhe für hunderte NG.
Der Mensch läuft doch seit er existiert lange Strecken, wie kommt es, dass dazu spezielles Equipment vonnöten ist?
Ich hatte am Anfang auch Knieprobleme aber konnte und wollte nicht in Laufschuhe investieren. Dann habe ich einige Zeit die Lauftechnik bei Gehtempo eingeübt und dann die Geschwindigkeit gesteigert. Seitdem habe ich nie wieder Probleme gehabt.
Momentan benutze ich die relatierten Schuhe, sind auch ohne Dämpfung.

An OP:
Du solltest Einheiten von mindestens 20- 30 min. machen. Das ist wichtig für Dinge wie Fettverbrennung etc.. Bernd hatte gerade am Anfang das Gefühl nach 10 Minuten laufen keine Energie mehr zu haben. Das ist aber ein psychologisches Problem, das man überwinden muss. Tatsächlich kannst man theoretisch Stunden laufen bis man wirklich nicht mehr kann und aufhören muss.

kazukichi_0914 Avatar
kazukichi_0914:#55255

>>55236
> 90 kg auf 185cm
> schwer
Deine Probleme möchte ich haben. Fettbernd läuft mit 105 kg auf 182 cm durch die Gegend. Dem Buttergott sei Dank habe ich bisher noch nie Probleme mit den Knien gehabt.

fffabs Avatar
fffabs:#55257

>>55253

Du machst aus meiner Sicht 2 Fehler.

Erstens: Setzt du deine Erfahrung als Allgemeingültigkeit gleich, die nur auf knapp 2 Jahre beschränkt ist. Richtige Knieprobleme kommen schleichend und auch nicht sofort, sind eventuell durch Fehlstellungen/Achsstellung vorprogrammiert etc.

Der zweite Fehler ist, dass unsere Vorfahren auch nur 30 wurden, nicht auf Straßen und Beton liefen und dass in Jahrtausenden die Menschheit körperlich unfitter wurde. Früher musste man halt auch ein Tier jagen und erlegen und das Überleben setzte eine grundlegende Fitness voraus. Heute wird der Mensch aber locker 75 und macht nicht schon mit 30 den Arsch zu. Die hatten gar keine Zeit solche Schäden zu verursachen.
Früher brauchte ein Schmied auch keine besondere Ernährung und Übungen auf 10.000€ Geräten um dicke Arme mit ordentlich Dampf zu haben. Dennoch fachsimpeln hier einige über bestimmte Aminos usw.

Auch wenn die Lauftechnik gut ist, ist die Belastung auf Asphalt dennoch gegeben. Sie wird geringer sein, aber ist nicht zu vernachlässigen.

rcass Avatar
rcass:#55258

Fettbernd konnte sich innerhalb von sechs Wochen von 2,5 km auf 10 km in gut einer Stunde steigern, fühlte gut. Allerdings mache ich nun Pause, weil ich durch eine eher schlechte Lauftechnik (Überpronation und hohe Beanspruchung der Ferse, wurde mir im Sportgeschäft auch so bestätigt) und abgenutzte Schuhe Schmerzen an den Schienbeinen bekam.

Bald fange ich wieder an, und zwar mit (billigen) Schuhen, die aber eine höhere Dämpfung haben und einige der Fehler ausgleichen sollen. Besonders komfortabel waren sie beim letzten Lauf damit nicht, weil es sich einfach langsamer anfühlte, aber vielleicht gewöhne ich mich ja daran. Hat Bernd noch weitere Tipps, wie ich weitermachen soll?

bassamology Avatar
bassamology:#55264

>>55258
Kenn ich, ist richtig eklig. Mach lieber wirklich lange Pause, ich habe zweimal zu früh angefangen und dann die gleichen Probleme wieder gehabt. Dann schön langsam(!) steigern.

Gehe jetzt übrigens schwimmen, ist eh überlegen :3

stevenfabre Avatar
stevenfabre:#55273

Ich will mich kurz zu der Thematik des Laufstils einmischen. Ich habe mittlerweile 2 Jahrzente Lauferfahrung, sowie die ein oder andere Trainerlizenz. Sollte also ein bisschen Erfahrung haben.

Über die Lauftechnik kann man sehr stark die Belastung der Gelenke steuern. Wenn man auf dem Vorfuß läuft, kann die Wadenmuskulatur einen großen Teil der Stoßenergie abfedern. Mit Schuhe mit starker Dämpfung kann man allerdings nicht vernünftig Vorfußlaufen. Vorfußlaufen kann man sich wie bei einem Sprint vorstellen. Falls ihr nicht wisst, was das ist, springt mal barfuß hoch und achtet darauf, wie ihr mit dem Fuß aufkommt. Vermutlich mit dem vorderen Teil. Wenn ihr bewusst auf den Hacken landet, werdet ihr eine ordentliche Erschütterung spüren. Hier konnte die Muskulatur nichts abfedern.
Problem bei dem Vorfußlaufen ist allerding, dass es deutlich belastender für die Muskulatur ist. Gerade Leute mit viel Lauferfahrung haben bei einer Umgewöhnung muskuläre Probleme. Hier gilt langsam umsteigen.

Im Gegensatz dazu ist das Fersenlaufen. Was gerade bei langsameren Joggen eher gewählt wird. Hier kommt man mit der Ferse auf und rollt über den ganzen Fuß ab. Die Stoßbelastung hierbei kann man stark verringern, wenn man versucht seinen Körperschwerpunkt auf einer Ebene zu halten. Also möglichst wenig auf und app wippt. Dabei wird man in der Regel auch automatisch etwas schneller. Muss sich aber etwas bremsen, da wieder anstrengender. Das Fersenlaufen ist eher für lange und langsame Gänge gedacht, da es weniger anstrengend ist. Beim Langsamen gehen, hat man auch eine geringere Stoßbelastung weil. Wenn man schneller unterwegs ist, geht man eher in der Vorfußlauf. Es gibt außerdem den Mittelfußlauf. Hier ist man langsamer als beim Vorfußlauf, kann aber immernoch einen Großteil der Stöße mit den Muskeln abfedern.

Bezüglich der Schuhwahl würde ich eher persönliche Präferenzen nehmen. Grundsätzlich bin ich eher der Verfechter des Mittelfußlaufens. Ist für den gemeinen Körperklaus aber nicht wirklich zielführend. Für den ist es besser, dass er überhaupt läuft und sich nicht erst Gedanken um Fußtechnik machen muss.
Ich selbst wähle meine Schuhe und mein Laufstil abhängig von der gewünschten Strecke (Länge, Untergrund und angestrebte Zeit). Bei kürzeren Strecken (Dauerlauf bis 15km) kommt der Mittelfuß, bei Tempoläufen oder kurzen Wettkämpfen der Vorfuß. Bei mittleren Wettkämpfen wieder der Mittelfuß (Teilweise bis Marathon, abhängig von Tagesform). Bei langen Wettkämpfen, wo ich weiß, dass ich keinen sauberen Laufstil mehr halten kann (Ultramarathon, Triathlon) ist es überwiegend der Fersenlauf.
Schuhe passen sich dann entsprechend an. Wenn ich viel im Gelände (Waldwege, Querfeldeinläufe) unterwegs bin, gibt es meist keine Dämpfung und geht eher Richtung Barfußschuh. Bei der Triathlonlangdistanz kommt aber die dickere Dämpfung.

Was will ich damit sagen?
Kommt erstmal in das laufen rein. Probiert etwas mit verschiedenen Laufstilen rum. Nehmt dass, was ihr am angenehmsten findet (NICHT das was am wenigsten anstrengend ist). Sofern man kein totaler Körperklaus ist, sollte man halbwegs geradeaus laufen können. Der Mensch wurde immerhin gebaut Pferde zu Tode zu hetzen.
Belest euch ein bisschen zu Vorder und Mittelfußlauf. Probiert wieder etwas rum und passt eure Technik ganz individuell an, wie ihr es am besten findet.

Die Richtlinien für die 500-1000km Schuhe tauschen zählt eher für die tollen super gedämpften Schuhe. Ich hab hier das ein oder andere Paar liegen, dass schon deutlich über den Werten liegen. Da aber keine Dämpfung vorhanden ist(Spikes) kann man die immernoch für das tragen, für das man die braucht. Sehen halt mittlerweile aus wie scheiße. Das wars aber auch.

stushona Avatar
stushona:#55274

Zu den Schmerzen in den Schienbeinen. Ist meist ein muskuläres Problem. (Muskel im Schienbein) Kommt oft davon, wenn man ein ungünstiges abrollverhalten hat, weil etwas blockiert (zum Beispiel Stiefel). In den Grundausbildungseinheiten der Bundeswehr ist das ein sehr häufiges Problem, wenn die Grundwehrdienstleistenden das erste mal mit Stiefeln laufen dürfen. Wenn die Schmerzen länger da sind, würde ich eher mit einem Arzt reden, oder mit einem Orthopäden. Ich kenn eure Sportgeschäftlaute nicht. Wenn es aber bei größeren Geschäften ist, ist das Personal meist nicht sonderlich qualifiziert (meine Erfahrung). Bei keinen aufs laufen spezialiserte Läden sieht es eher besser aus. Aber auch die müssen nicht unbedingt viel Ahnung haben. Dass abgenutzte Schuhe die Schmerzen am Schienbein verursachen habe ich aber noch nie gehört.

lisovsky Avatar
lisovsky:#55276

>>55274
Muss nicht unbedingt die Muskulatur sein. Patellasehne kennste, oder?

Oft kommt der Schmerz in den Schienbeinen davon, dass die Schuhe viel zu fest geschnürt werden, wenn man kalt ist und dann nicht mal kurz lockert und erneut und behutsam schnürt, wenn man warm ist. Die Schnürung drückt sonst zu sehr auf den Spann und verursacht die Schienbeinschmerzen. Das weiß aber jeder ohne 20 Jahre Erfahrung und Zertifikate.

Viele schnüren auch falsch, weil sie nicht wissen, dass das letzte Loch für spezielle Schnürtechniken gedacht ist.

devankoshal Avatar
devankoshal:#55277

>>55273
Vorfusslaufen wird dem Anfänger mit wenig Muskulatur und verkürzter Achillessehne vom sitzen, ganz schnell die Achillessehne zerficken.

Lerne inzu: Joggen != Laufen

kuldarkalvik Avatar
kuldarkalvik:#55282

>>55276
Schmerzen in der Patella würde ich nicht als Schienbein bezeichnen. Eher als Knie. Wenn die Schmerzen im Knie sind, dann wird es höchstwahrscheinlich nicht die Muskulatur sein. Das stimmt.

>>55277
Für einen richtigen Anfänger ist es eher besser als für einen erfahrenen Läufer. Außerdem habe ich gesagt, dass man damit mal rumprobieren soll und habe die erhöhte muskuläre Beanspruchung der Wade erwähnt (und dass dabei auch die Sehnen beansprucht werden sollte klar sein.)
Wenn ein totaler Anfänger startet, wird er kaum Strecke schaffen. Die Ermüdungserscheinungen des passiven Bewegungsapperates werden nicht so stark ausfallen, da die Muskeln einfach nicht lang genug arbeiten können. Wenn ein erfahrener Läufer sich umgewöhnen will, wird er am Anfang deutlich längere Strecken laufen, da er diese Streckenlänge gewohnt ist. Die Muskeln machen dass auch noch halbwegs mit, die Sehnen, wie du richtig angemerkt hast, meistens eher nicht so. Deshalb auch die Ansage, dass man langsam starten soll.

Mit der kurzen Erklärung, wann ich welchen Laufstil nutze und den Hinweis, dass man sich hier zu mal was durchlesen soll, dachte ich, dass ersichtlich wird, dass man in der Regel bei einem Marathon keinen Vorfußlauf macht.
Falls das nicht so verstanden wurde tuts mir Leid.

enjoythetau Avatar
enjoythetau:#55288

>>55257
Ja, das ist durchaus berechtigte Kritik.

>>55273
Super Pfosten, vielen Dank Bernd!
Gibt es vielleicht einen günstigen Laufschuh-klassiker, den du empfehlen kannst?

polarity Avatar
polarity:#55296

Schritt 1: Pulsuhr mit Pulsgurt kaufen (~30€ von Polar)
Schritt 2: Maximalpuls errechnen (220-Lebensalter)
Schritt 3: 70%-80% deines Maximalpulses ist die Herzfrequenz, die du anpeilen sollst.

Mindestens 20 Minuten, wenn du es schaffst. Solltest du noch keine Grundlagenausdauer haben, dann rate ich dir mit 10-15 Minuten anzufangen.

LG

solid_color Avatar
solid_color:#55298

>>55277

>und verkürzter Achillessehne

Kann inzu Russenhocke,reicht das?

vladarbatov Avatar
vladarbatov:#55318

>>55273
>>55274
>>55282
Danke, Bernd. Also ist Fersenlauf beim Joggen im Bereich von 10 km/h schon mal nicht so verkehrt. Andere Techniken könnte ich auch testen, vor allem, weil mein Laufstil auch auf mich etwas unsauber wirkt.

>>55264
Meinst du, ich kann nach drei Wochen wieder reinkommen? Ich würde wie vorher zwei- bis dreimal pro Woche ca. 10 km/h schnell laufen, aber erstmal bei 5 km anfangen und mich dann so um 1 km pro Woche steigern. Oder ist das schon zu viel?

Wobei ich das eh selbst wissen muss. Die Pause dauert nun schon knapp drei Wochen und Schmerzen habe ich eigentlich nicht mehr. Nur durch Drücken kann ich erahnen, welche Stellen mir wehtaten.

bassamology Avatar
bassamology:#55357

>>55318
>>55264 hier. Wenn es beim Drücken noch schmerzt oder spürbar ist, dann wäre ich vorsichtig, weil der Muskel (oder was sonst immer die Probleme macht) anscheinend noch gereizt ist.
Ich habe nicht wirklich Ahnung, habe aber auch so nach vier Wochen wieder angefangen, bin davor aber auch länger mit meinen Schienbeinproblemen gelaufen (habe noch eine Mannschaftssportart gemacht). Das sind so meine Erfahrungen, Ausprobieren hilft wohl als einziges.
Was hattest du denn genau für Schienbeinschmerzen? Bei mir hat sich immer beim Laufen so ein Ziehen eingestellt, nach dem Laufen oder in Pausen dann ein schmerzhaftes Pochen.

damenleeturks Avatar
damenleeturks:#55382

Die Schnürung des Laufschuhs kann einiges an Trage- und Laufkomfort bringen, wie ich nach dem Ausprobieren verschiedener Schnürmethoden feststellen konnte.

macxim Avatar
macxim:#55387

>>55357
Heute wieder 5 km hingekriegt. Wenn es morgen nicht wehtut, mache ich erstmal übermorgen damit weiter.

ajaxy_ru Avatar
ajaxy_ru:#55426

So hier auch mal meine Erfahrungen, ich laufe regelmäßig (2x die Woche), immer 10-15km. Letzte Woche auch das erste Mal Halbmarathondistanz für unseren Stadtlauf Anfang Juni (Augsburg).

Laufschuhe habe ich Brooks Cascadia, da ich gerne im Gelände laufe. Wir haben hier einen kleinen Laden eines leidenschftlichen Läufers, der hat Laufanalyse und alles gemacht. Definitiv besser als die großen Ketten, habe keinerlei Beschwerden mit den Schuhen.

Angefangen hab ich dieses Jahr bei 82kg Gewicht (1,75m Größe), inzwischen bin ich auf 75kg und schaffe die 21,2km in 1:50h.

Wir haben hier in einem Wald drei markierte Laufstrecken mit 3,5 und 8kkm, das war für den Anfang prima. Erst mit den 3km angefangen, das ging gut, dann die gleich nochmal gelaufen. War platt aber sonst alles ok. Dann beim nächten mal 5+3km, dann 5+5km, dann mal nur 8km, mal 8+3km. Hab das also immer kombiniert, je nach Tagesform. Ab und an mal auf Asphaltstücken das Tempo angezogen und bei kurzen Steigungen für etwas Variation.

Inzwischen hab ich ne 10km Standardstrecke, die lauf ich 2x die Woche. Je nach Form ist die schnell auf 15km erweiterbar.

Gestern war ich zB Saufi machen, da sollte man sich imho aber trotzdem rausquälen, nur eben mit deutlich geringerer Belastung laufen, viel trinken und dann wird man den Kater osgar besser los. Am Lauf unter der Woche nach der Arbeit hab ich aber auch immer noch zu kämpfen, der ist nicht immer drin.

Aufzeichnen tu ich alles seit kurzem mit Strava, das merkt sich auch autom. Segmente und vergleich diese, so dass man schnell sieht, auf welchen Teilstücken man besonders schnell war und zB nen neuen persönlichen Rekord hat. Außerdem können Polar-Geräte die Daten mit Strava synchronisieren, hab da auch nen Fahrradcomputer. Über den hab ich die App auch kennen gelernt, hab zuvor den Sports Tracker verwendet. Daher ist bei Strava leider nicht alles von 2016 drin.

Kurzfassung: passende Schuhe kaufen, klein Anfangen, je nach Tagesform aufstocken, Variation einbauen.
Am wichtigsten ist aber, eine regelmäßig unabhängig von Wetter / Kater etc. reinzubringen. Irgendwann wirds wie ne Droge, man muss quasi laufen.

Achja, zu der Schienbeingeschichte: kenne ich auch nur von Stiefeln. Hatte man beim Bund generell mit neuen Stiefeln und ich auch, wenn ich das erste Mal im Jahr wieder mit Bergstiefeln Wandern gehe. Ist ganz normal.

Hier noch mein Sonntagmorgenlauf von vorher, zur Motivation oder was auch immer:

https://www.strava.com/activities/554981441/overview
Man kann sogar nen Umkreis von x km zur Wohnung einstellen, für öffentliche Links, damit nicht gleich jeder sieht, wo man wohnt :D

Neuste Fäden in diesem Brett: