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Veröffentlicht am 2014-11-23 17:33:06 in /ft/

/ft/ 1590: Hat Bernd Erfahrung mit der Therapie von Paraphilien? ...

jodytaggart Avatar
jodytaggart:#1590

Hat Bernd Erfahrung mit der Therapie von Paraphilien?
Ich würde soetwas gerne in Anspruch nehmen, kann mir aber nicht vorstellen, wie das funktionieren soll.

Jemand hat mir auch Hypnose vorgeschlagen.

jjshaw14 Avatar
jjshaw14:#1591

Prinzipiell dürfte das meiste als normale Therapie wie andere auch ablaufen. Wobei entweder deine Vorliebe für etwas normaleres entdeckt wird oder du Wege lernst dich abzulenken bzw. deine Lust woanders hin zu lenken.
Hypnose können einige Therapeuten anbieten, viele Scharlatane werden es dir als die ultimative Wahrheit verkaufen ohne je von Psychologie gehört zu haben. Ich würde die Wahl der Methode einem studiertem Psychologen überlassen.
Persönlich halte ich Hypnose außer für "Wir gehen in Ruhe und ganz entspannt die Details ihres Lebens noch einmal durch" eher für Unsinn. Keiner wird dir in Trance einreden, dass du dein Leben jetzt ganz anders lebst. Aber dich in eine Situation zu bringen in der du dich besser öffnen kannst ist natürlich sinnvoll.

Säge, weil keine persönliche Erfahrung.

Bernd Avatar
Bernd:#1594

>>1590
Ich schätze mal, dass du der gleiche Fütterungs-Bernd wie der auf /we/ bist.

Ich halte Hypnose zwar generell für recht interessant, aber ich schätze bei so etwas ist der Gang zum Psychologen der Bessere.

alessandroribe Avatar
alessandroribe:#1595

>>1594
Sekundiere. Meine Frau Mama hatte lange Zeit eine Hypnosepraxis und ich war dem gegenüber immer skeptisch. Habe viel mit ihr über eventuelle Anwendungsmöglichkeiten gesprochen. Man kann damit Gewohnheiten umbiegen. Ein schönes Beispiel ist das Rauchen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das nicht daher kombt, dass man so viel Geld ausgegeben hat und dass man dementsprechend WILL, dass es funktioniert.

OP, das solltest du wirklich beim Therapeuten besprechen.

syntetyc Avatar
syntetyc:#1602

Es gibt 2 Varianten wie Paraphielen therapiert werden:

1. Verhaltens-Therapie. Du redest viel mit dem Therapeuten, ihr versucht den Ursprung der Paraphilie zu ergründen, und dich soweit zu kriegen dass du das alles vol eklich findest, und es einfach nicht mehr tust, auch wenn du in deinem innersten evtl. doch noch darauf stehen würdest. ...In der Hoffnung, dass mit genügend abklenkung, normalem Sex und einer gesunden Psyche dieses Verlangen langsam aber sicher verschwindet.

2. Medikamente. Grundsätzlich dasselbe vorgehen wie Sexualstraftätern. Mann verabreicht dir einen Stoff der irgendwie die Prodokution oder zumindest die Wirkung von Testosteron in deinem Körper aushebelt. Logischerweise bist du dann deutlich weniger notgeil, aber verschwinden wird die Paraphilie dadurch nicht. Sie sitzt in deinem Kopf, nicht in deinen Eiern. Zusätzlich dämpft die chemische Kastration (und nichts anderes ist es...) natürlich deinen kompletten Sexualtrieb und alle positiven wirkungen des Testosterons in deinem körper. Du wirst dadurch ein fetter, unmuskulöser weinerlicher Kerl mit einem Hang zu Depressionen.

(Btw. das Schicksal vieler Haustiere...)

raquelwilson Avatar
raquelwilson:#1658

>>1602
So ganz stimmt das nicht.

Zur Verhaltenstherapie: Selbstverständlich wird da auch geredet, aber vor allem stehen da "Training"-mäßige Sachen im Vordergrund. Kannst ja nach Aversionstherapie googlen. Bei kognitiver Verhaltenstherapie geht es zusätzlich darum, hinderliche Denkmuster zu identifizieren/eliminieren oder Situationen zu bestimmen, in denen dein Drang z.B. am stärksten ist, um gezielt daran zu arbeiten... Die Motivation muss halt vorhanden sein.

Und das mit der Medikation... kommt wohl ganz auf die Art der Paraphilie an.

Welche Paraphilie ist es denn, OP? Wenn Bernd das wüsste, könnte er dir mehr dazu sagen.

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