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Veröffentlicht am 2015-02-06 01:43:11 in /ft/

/ft/ 1977: 50 Schattierungen von SCHEISSE

syntetyc Avatar
syntetyc:#1977

Bernd, ich möchte KOTZEN. Warum wird unser schönes Hobby, ja unser wundervoller Lebensstil, so verunglimpft? Das Buch war schon beschissen. Es ist eine einzige Lüge. Ich würde gerne der Autorin auf den Kopf kacken - nonkonsensuell.

Das Schlimmste: natürlich bekombt die Szene massenweise Zuwachs, aber dieser Zuwachs hat VÖLLIG falsche Vorstellungen und ist dann enttäuscht. Wie reagiert ihr darauf, wenn jemand sagt, dass er/sie das Buch gelesen hat und meint "Du machst doch auch sowas?"

ritapetrilli87 Avatar
ritapetrilli87:#1978

Juden.
Handel mit es.

malgordon Avatar
malgordon:#1979

Kann OP elaborieren? Ich kenne das Buch nicht, aber es scheint 'softcore' mit Unheilig-Ästhetik zu sein.

Ich bin auch nicht wirklich Teil irgendeiner "Szene", sondern habe nur Spaß an Sex, aber habe schon öfter vage Klagen über das Buch von involvierteren BDSMlern gelesen, daher interessiert es mich.

Auch: Auf Facebook wurde mir letztlich mitgeteilt, das was im Buch beschrieben werde sei nicht BDSM sondern häusliche Gewalt. Das schrieb eine, die SM zumindest nicht schlecht findet, was mich zusätzlich verwirrte.

aleclarsoniv Avatar
aleclarsoniv:#1980

viel schlimmer wird es ja, wenn dir auch einer party eine absolut verklemmte langweilerin von dem buch bzw film berichtet und sich dabei super verhucht vorkommt. Da wird dann berichten, dass der klabs aufm arsch quasi super-hatdcore-bdsm sei

Op, ich fühle dich

mefahad Avatar
mefahad:#1984

>>1978
Ich würde es nicht mal auf Juden beschränken. Es sind ja nicht-juden, die den Scheiß kaufen, konsumieren und glauben.

>>1979
Szene beschreibt in diesem Fall einfach den Freundeskreis, der sich langsam um dieses Interessengebiet aufbaut. Man geht auf Parteien, man trifft sich zu Stammtischen und selbst in den einschlägigen Läden läuft man immer wieder mal jemandem über den Weg, den man kennt. Diese "Szene".

> nicht BDSM sondern häusliche Gewalt
Ganz genau so ist es.

Ziemlich treffend beschreibt es dieser Artikel:
http://www.woman.at/a/sm-profis-fifty-shades-grey

Ich überlege, ob ich mir nicht Aufkleber drucken soll, die ich dann auf die Filmplakate klebe:

"Die BDSM-Szene urteilt:
100% BULLSHIT"
- aber mir ist mein NG zu schade für diese Produktion.

>>1980
Genau sowas meine ich ja. Wie reagiert man da? Ich hab bisher einfach durchscheinen lassen, dass das Buch etwas völlig anderes beschreibt und dass sie es in diesen Kreisen bitte NIE WIEDER erwähnen soll.

Viele fragen, ob es denn alternative Literatur gibt, worauf ich mit der Venus im Pelz oder ein paar Fachbüchern antworte. Ersteres ist aber zu alt, um von der Generation "Oh, 30 Sekunden nichts krasses passiert. Aufmerksamkeit verloren" verstanden zu werden. Fachliteratur beschreibt oft nur die Praxis, seltener jedoch die "Gedankenwelt" rund um das Thema BDSM.

Bernd, lohnt es sich, eine 50-shades-Mulle in die WIRKLICHE BDSM-Welt einzuführen? Es ist halt so unendlich viel "Arbeit". Ewige Vorgespräche, Hilfe beim Grenzen definieren usw. Viele wissen noch nicht mal, was ihre Tabus sind oder behaupten gar, sie hätten keine. Wenn man sie dann nur mal in den Puper tun will, heulen sie rum, dass das nicht vereinbart war.

Wenn man etwa fünf Subs mit besseren Voraussetzungen greifbar hat, warum gerade die? Andererseits: Wenn sie an einen "falschen" gerät - und davon gibt es in der BDSM-Welt viele - kann der mit ihr machen, was er will. Ich habe von Leuten gehört, die einer neu-sub jegliches Safeword verweigern wollten. Gibt es nicht einfach irgend ein "Gegenbuch", eine Gegendarstellung, die man ihr in die Hand drücken kann? Bisher hab ich immer auf oben genannten Artikel verwiesen. Der lässt aber zu viele Fragen ala "Wie geht es dann richtig?" offen.

Es dankt für die schnellen Antworten
OP

artcalvin Avatar
artcalvin:#1985

>>1984
Moooment, ist dein Anliegen im Endeffekt so eine Sache á la:
>in dem Buch Schattierungen von Scheiße wird mein Hobby viel krasser dargestellt als es eigentlich ist, in Wirklichkeit sind wir alle fol harmlos, lüp und nur nette Leute.
Ähnlich wie
>Wieherbuh weint über Guro-Reportage, weil er und sein Hobby da ja völlig falsch dargestellt würden. In Wahrheit gucken alle in der Szene immer nur Naruto und Sailormoon, Uziga ist eine Erfindung der Juden.
?
Falls ja, finde dich damit ab, dass deine Szene auch nur eine Teilmenge von allem ist. Es gibt eben auch krassere Leute als dich, ebenso wie harmlosere. Und während für den einen ein harmloser Klaps auf den Po schon ein Riesending ist, ist dem anderen die ganze Sicherheitswortkacke zu teletubby. Es gibt auch Weiber die auf Breivik oder Ted Bundy abfahren, ist halt so. Ist eine Weile her, dass ich den Kreuzritter Sacher Masoch las, aber so weit ich erinnere gab es da kein Sicherheitswort. War halt mehr so Psychokram und die Moral am Ende so Aufhebkünstlermäßig.
Ich würde eher auf den guten alten Sade als Referenz verweisen: Bei ihm gibt es sämtliche Spielarten, vom harmlosen Katholiken der einfach nur den Rotz aus der Nase eines kleinen Chorknaben schlabbern möchte während er sich einen abwichst bis zu Oberst Kurtz der nur einmal alle zwei Wochen abspritzt, dafür aber 15 Jungfrauen auf äußerst kreative Weise opfern muss. Viele SM-Menschen wollen sich natürlich von letzterem distanzieren. Sie legen wert darauf, ihrem Hobby nachzugehen und aber auch weiterhin gesellschaftsfähig zu bleiben. Am Besten soll man noch von seinem Hobby erzählen dürfen ohne dafür diskriminiert zu werden. Und dann rumweinen, wenn man sein Hobby gesellschaftsfähig gemacht hat und plötzlich überall Normalos auftauchen... Arschlecken. Schweigen und genießen. Mach dein Ding, was andere machen ist egal. So ein Fach ist das.
Bitte zu entschuldigen wenn ich dir zu sehr oder ungerechtfertigterweise auf den Schlips getreten bin. Andererseits: Das gefällt dir doch!

donjain Avatar
donjain:#1987

Szeneelitismus ist auf gleichwertigem Niveau verkrebst wie besagtes Machwerk, beweist mich falsch.

jacobbennett Avatar
jacobbennett:#1988

>>1985
>Es gibt eben auch krassere Leute
Im ersten Teil (weiter konnte Bernd das Buch nicht ertragen) ist überhaupt keines der sexuellen Spielchen "krass". Da gibt es fast nichts, was nicht auch mal in einer Vanillabeziehung vorkommen könnte, nachdem man mal zusammen nach ein paar Bier im Sexshop Billigspielzeug zum Ausprobieren kauft. Die größte Ausnahme wäre eigentlich eine kurze Szene, wo er ihre Zehen ableckt, nachdem sie gerade joggen war.

Darum geht es nicht. Das Problem ist: die gesamte Beziehung baut auf häuslicher Gewalt auf. Er ist Täter, sie ist Opfer. Er überwacht sie, nimmt ihr Eigentum weg, taucht unerwartet auf, wenn sie Distanz wünscht und redet die ganze Zeit auf sie ein, dass das alles normal wäre und dass er sie halt so doll liebt. Sie macht mehrere Versuche, Grenzen zu ziehen, und er setzt sich jedes Mal darüber hinweg. Dabei ist das Machtgefälle von vornherein asymmetrisch: er ist ein soziopathischer Multimilliardär, sie zwar dem Text nach eine Studentin kurz vor ihrem Abschluss, aber auf dem geistigen Niveau einer 13-Jährigen. Keinerlei Erfahrung mit Beziehungen oder Sex, ebenfalls nicht mit Alkohol, nie einen Computer gehabt oder E-Mail benutzt. Dazu ein Minderwertigkeitskomplex wegen ihres Aussehens, und daraus resultierende automatische Eifersucht gegenüber jeder anderen Frau.

Apropos Grenzen: es gibt gefühlt ein halbes Dutzend Szenen, die sich um einen "Vertrag" zwischen den beiden drehen. Der kommt zwar nie zustande, aber dort ist klar zu sehen, dass sie nicht nur ihre eigenen Grenzen nicht definieren kann, sondern überhaupt von sämtlichen Sexualpraktiken mental überfordert ist (eben wie ein Kind).

Neben den großen Problemen gibt es dann kleinere. Zum Beispiel: Ana, die Hauptfigur, findet in Mia eine Freundin. (Also eine richtige Freundin, nicht so eine, wie ihre Mitbewohnerin, deren Eltern das Haus gehört und die Ana dort umsonst leben lässt, aber eine rücksichtslose Egoistin ist, weil sie Ana einmal um einen Gefallen gebeten hat.) Ana und Mia sind gängige englische Codes für Anorexie und Bulimie, warum auch immer die Autorin meinte, diese in jenem Buch verwenden zu müssen.

Und schließlich ist das Buch wirklich sehr, sehr, sehr schlecht geschrieben. Man merkt dem Text seine Entstehungsgeschichte als Anschnurlüfterfiktion deutlich an, obwohl man meinen könnte, dass im verantwortlichen Verlag jemand für die Beseitigung zumindest der gröbsten Sprachfehler verantwortlich wäre.

Irgendwelche Hausfrauen und Bürofachkräfte mittleren Alters mit drei Jahrzehnten Bequemlichkeitsehe mögen 50 Schattierungen aufregend und aufreizend finden. Für Bernd, sogar für Normalbernd, der auf /ft/ eigentlich nur wegen kühler Geschichten und Bilder lauert, ist da weder Erotik noch Unterhaltung drin.

karsh Avatar
karsh:#1990

>>1988
Vielen Dank für die Zusammenfassung. War schon kurz davor mir das Buch zu besorgen, immerhin hat es ja ein Bernd gelesen, Ficks gegeben und einen Fred auf /ft/ eröffnet.
Ich glaub, für sowas musst du lernen einfach keine Ficks geben zu können. Versteh mich nicht falsch, ich möchte mich mich gar nicht über dich stellen: mir geht es oft genau so wie dir. Man beobachtet irgendwelche Idioten wie sie etwas dummes tun oder sagen und regt sich darüber auf. Wenn ich das dann meinem Vater erzähle meint der meist nur: "Warum kehrst du überhaupt? Sind das deine Idioten? Bist du auf die Idioten irgendwie angewiesen? Warum gehst du nicht in den Zoo und guckst dir stattdessen die Affen an?"
Meist hat er recht, der alte Sack.
Nimm das Buch, steck es an und mach ein Röhrenvideo. Behaupte in dem Video das Buch wäre nicht Koscher und außerdem Haram, darum müsse es verbrannt werden. Mit etwas Glück, hast du dich dann an den Idioten gerächt.

bighanddesign Avatar
bighanddesign:#1992

>>1990
Der Urheber von >>1988 will hiermit zu Protokoll geben, dass er für die anderen bisherigen Beiträge idF, diesen ausgenommen, keinerlei Verantwortung trägt.
>immerhin hat es ja ein Bernd gelesen
Bernd bekam die weltweite Aufregung über das Buch mit, und dachte, dass darin deswegen vielleicht Gewinn stecken könnte.
>Ficks gegeben
Es ist schlecht. Wirklich schlecht. Apropos, Bernd fällt noch ein: nach den ersten paar Kapiteln wird Ana 21 Jahre alt und direkt zur Alkoholikerin, obwohl die Autorin das wahrscheinlich nicht einmal selbst bemerkte. Saufen und kotzen zum Geburtstag, und sehr, sehr oft ein Glas Wein zur Hand im restlichen Buch.

Noch mehr Ficks gab Bernd aber nicht wegen dem Buch selbst, was man tatsächlich schreddern und zu einer Windel verarbeiten könnte. Bernd rangiert mehr, weil, nachdem das Buch populär und gesellschaftsfähig geworden ist, viele Leute behaupten, es wäre ein wünschenswertes Beziehungsschema, oder die Handlung wäre irgendwie romantisch. (Es gibt natürlich Literaturklassiker mit unkritischen Darstellung von aus heutiger Sicht krasseren Beziehungsproblemen, auch wenn man erotische Literatur ausschließt. Dort erklärt das sich aber zumindest teilweise im Wechsel der gesellschaftlichen Ansichten mit der Zeit. Hier nicht. Wobei die Literaturstudentin Ana ausschließlich Bücher von Jane Austen mag, also tatsächlich irgendwie im 19. Jahrhundert steckt.)
>und einen Fred auf /ft/ eröffnet.
Eigentlich dachte Bernd, dass das hier kein Thema sein würde, und fühlt ein wenig schlecht, zum Faden beizutragen. Aber sonst war gerade auch nicht so viel los.

dmackerman Avatar
dmackerman:#1993

OP, du wirst alt. Alt und spießig.

smenov Avatar
smenov:#1994

>>1992
>viele Leute behaupten, es wäre ein wünschenswertes Beziehungsschema, oder die Handlung wäre irgendwie romantisch
Und warum juckt dich das?

guischmitt Avatar
guischmitt:#1995

>MUH SZENE

Verpiss dich Opfa

craighenneberry Avatar
craighenneberry:#1998

OP reportiert wieder ein.

>>1985
Mein Anliegen ist, kurz gefasst, etwa so zu formulieren: "Es ist ein Psychoroman mit Elementen einer Liebesgeschichte durch eine romantisierte Brille. Das wäre okay, wenn jetzt nicht alle behaupten würden, es sei eine BDSM Geschichte."

Dass es natürlich krassere und weniger krasse Leute gibt, ist klar. Aber so ziemlich jeder macht seine krassen oder weniger krassen Sachen mit einem Partner, der dem zugestimmt hat und das auch möchte. Das im Buch hat nicht wirklich was mit Konsens zu tun. Da könnte man genauso einen Vanilla-Sexroman verfassen in dem Frauen zum Sex genötigt werden - durch oben genannte Mittel. Aber weil ja BDSM dran steht, kann man das ruhig mal machen. Sind ja eh alles Perverse.


> Bitte zu entschuldigen wenn ich dir zu sehr oder ungerechtfertigterweise auf den Schlips getreten bin.
Das ist schon okay, für solcherlei Diskussionen sind wir ja hier. Ich danke dir dennoch für deinen freundlichen Umgangston.
> Andererseits:
Nein, das dürfen lediglich Frauen aus meinem Umfeld :3 Und auch nur sehr wenige


>>1987
Pff, über Szeneelitismus unterhalte ich mich mit DIR garantiert nicht.
Aber mal Spaß beiseite: du hast völlig Recht. Aber niemand möchte hier ernsthaft Interessierte ausgrenzen. Es geht lediglich darum, dass ich mich mit der Flut der fehlinformierten Neuankömmlinge überfordert fühle. Darum meine Frage, wie Bernd damit umgeht. Und deshalb bin ich auch ein wenig wütend auf dieses Machwerk. Von manchen Stammtischlern hört man natürlich sowas wie "oh, schau dir den mal an. Im T-Shirt taucht der zum Stammtisch auf. Also ohne Leder geht hier ja mal gar nix." DAS ist Szeneelitismus und der gehört ins Gas. Solche Leute sind aber auch nicht sonderlich beliebt. Ich gehe auf so ziemlich jeden Neuzugang zu und unterhalte mich wenigstens 10 Minuten mit ihm/ihr, um einfach neue Menschen kennen zu lernen. In letzter Zeit nehmen die Fehlinformierten jedoch massiv zu. Als Grund für das Interesse wird bei diesen Leuten in geschätzten 50% aller Fälle das "Buch, das nicht genannt werden darf" angegeben.


>>1988
Du beschreibst das sehr passend. Besser hätte ich es wohl nicht formulieren können. Ich würde gerne mehr dazu schreiben aber deine Aussage trifft es einfach auf den Punkt

>>1990
Weißt du, Bernd, ich würde keine Ficks geben, wenn es mich nicht direkt beträfe. Ich werde auf Stammtischen angesprochen von Frauen, die völlig verschobene Vorstellungen haben. Ich bin zu sehr Weißritter, als dass ich diese Damen ihrem Schicksal überlassen möchte, das möglicherweise, wie oben schon beschrieben, fatale Folgen haben kann. Dennoch ist deinem Vater zuzustimmen. Sag' ihm das :3

>>1992
Bernd, es tut mir ehrlich leid, dass ich auf deine Beiträge so wenig schreibe. Ich kann nur immer wieder betonen, wie recht du mit alledem hast. Lediglich auf folgenden Punkt möchte ich eingehen:

> Bernd rangiert mehr, weil, nachdem das Buch populär und gesellschaftsfähig geworden ist, viele Leute behaupten, es wäre ein wünschenswertes Beziehungsschema, oder die Handlung wäre irgendwie romantisch
Dass Leute so etwas behaupten ist mir völlig egal. Sind ja nicht meine Idioten :3 Was mir nicht egal ist, dass diese Leute wählen und Auto fahren dürfen herkommen und von den erfahrenen "Spielern" verlangen, ebenso zu verfahren. Wenn man dann mit langen Vorgesprächen und Sicherheitsvorkehrungen daher kommt, wird man müde belächelt. Tja, und dann kommt das böse Erwachen, wenn sie einen finden, der ihr "ich habe keine Tabus" mal wörtlich nimmt.

>>1993
Ja, ich fürchte auch.

>>1995
Bernd, warum so hassend? Ich dachte, wir diskutieren hier ganz sachlich. Kennst du vielleicht ein besseres Wort für eine offene Gruppe mit vielen Leuten, die sich untereinander kennen, die jedoch auch offen für Neuzugänge ist?

rohan30993 Avatar
rohan30993:#1999

>>1998
> Mein Anliegen ist, kurz gefasst, etwa so zu formulieren: "Es ist ein Psychoroman mit Elementen einer Liebesgeschichte durch eine romantisierte Brille. Das wäre okay, wenn jetzt nicht alle behaupten würden, es sei eine BDSM Geschichte."

> Dass es natürlich krassere und weniger krasse Leute gibt, ist klar. Aber so ziemlich jeder macht seine krassen oder weniger krassen Sachen mit einem Partner, der dem zugestimmt hat und das auch möchte. Das im Buch hat nicht wirklich was mit Konsens zu tun. Da könnte man genauso einen Vanilla-Sexroman verfassen in dem Frauen zum Sex genötigt werden - durch oben genannte Mittel. Aber weil ja BDSM dran steht, kann man das ruhig mal machen. Sind ja eh alles Perverse.

Hört sich mir zu weinerlich an. BDSM-Geschichten müssen nicht auf gemeinsamen Konsent aufbauen, denn - und jetzt halt dich fest - sie sind Fantasie.

salleedesign Avatar
salleedesign:#2000

>>1998
> Es geht lediglich darum, dass ich mich mit der Flut der fehlinformierten Neuankömmlinge überfordert fühle.
Wo tangiert dich dieses? Ich bin kein Szeneler und die Szene geht mir am Arsch vorbei. Wer sich es zur Aufgabe gemacht hat, über SM zu informieren und aufzuklären, der muss einfach damit handeln, daß er irgendwann mit Leuten voller Halbwissen konfrontiert wird. Das ist im Autobild-Forum auch nicht anders als auf irgendwelchen Stammtischen.

bnquoctoan Avatar
bnquoctoan:#2001

>>1985
Die Guro Doku interessiert mich. Kann Bernd liefern?

Säge weil nichts zum Thema beigetragen

alv Avatar
alv:#2002

>>2001
Gab da mal einen Eintrag in der Microsoft Encarta über Animu und Mango der auf den Kinderkram nur beiläufig und auf den kranken Scheiß ganz besonders hinwies (Urotsukidoji kam ein paar Jahre vor Taschenmonster in den Westen, muss man natürlich wissen). Es wurde zwar explizit darauf hingewiesen, dass der kranke Scheiß nur eine Randerscheinung ist -- Wieherbuhs waren trotzdem mett wie eine Wurstfabrik.
Nur ich nicht, ich fing ausgibig zu recherchieren an...
t. Kannste dir ja denken

jodytaggart Avatar
jodytaggart:#2003

Wer es noch nicht wusste: 50 Shades of Grey war ursprünglich Twilight Fanfiction. Wer jetzt davon noch irgendetwas erwartet hat einen massiven Schaden.
Spaßfakt: In der Bibliothek meiner Stadt fragen hauptsächlich frustrierte Hausfrauen und alte Säcke nach dem Buch. Natürlich hat die Bibliothek kein einziges Exemplar dieses Schundes.

vj_demien Avatar
vj_demien:#2005

>>2002
>Microsoft Encarta
Plötzlich: das Nostalgie-Fühl.

>>2003
Jetzt fangen wir auch schon mit Bibliothekselitismus an? Der Dreck ist halt gefragt und der Sinn einer Bibliothek ist es diese Nachfrage zu bedienen, nicht irgendwelchen "frustierten Hausfrauen" Schopenhauers "Die Welt als Wille und Vorstellung" anzutragen.

joshuapekera Avatar
joshuapekera:#2006

>>2002
Achso, dachte es wäre etwas interessanter. Tatsächlich lese ich Waitas Sachen ganz gern. zum einen sind gezeichnete Bilder nicht schockierend und zum anderen mag ich den gelegentlich infantilen Humor

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jodytaggart:#2008

>>1977
abkotzen, direkt, die sollen sich erstmal ernsthaft informieren und nicht diese behinderte scheiße als non plus ultra sehen, die scheiße hab ich mit meiner ersten freundin gemacht... kinderkacke!
außerdem liest sich das buch so niveau voll wie ich es mir bei einer fanfiktion vorstelle, richtig gute literatur, kann sich direkt bei feuchtgebiete und softcore literatur ausm sexshop einreihen.

antongenkin Avatar
antongenkin:#2009

>>2008
>niveau voll
:^)

alexradsby Avatar
alexradsby:#2010

>>1998
Hmm, das ist in etwa was ich in >>1985 meinte. Die Weiber wollen halt *wirklich* dominiert werden, nicht nur im Spiel. Das ist ja das große Mysterium, weshalb Bernd Bernd ist: Bernd will immer alles irgendwie reglementieren, ordnen, eine Logik nach der er sich richten kann wie ein Mikrokontrolleur. Was du aus der BDSM-Szene beschreibst (Sicherheitswörter, vorher absprechen was man zu tun gedenkt), ist für Männer meist selbstverständlich und kein Problem. Männer wollen einfach irgendwo ihre Pene reinstecken, bisschen reibi machen und gut ist. Aber frag mal ein Mädchen, ob du es küssen, anfassen, penetrieren darfst... Frauen wollen ohne Erklärung verstanden sein. Sie behaupten Absprachen wären unromantisch und verschleiern damit ihre Ambitionen dir ihren Willen als vorauseilenden Gehorsam einzuimpfen. Das heisst, solange du "zufällig" immer exakt das tust, was sie wollen ist alles OK. Meist mangelt es sogar an der Imaginationskraft, dass es neben dem was man selbst gerade möchte überhaupt noch andere Optionen gibt. Immer wenn du dein eigenes Ding machst, stößt du auf Widerstand wenn es ihren Interessen zuwiederläuft -- Skinnerboxstyle, du die Taube, sie der Versuchsleiter. BDSM ist im schlimmsten Fall das Übliche nur mit verschärften Regeln. Woher Zauberbernd das alles weiß? Bin bisweilen ziemlich weibisch, wie viele Subs ("bisweilen" weil Schalter). Reflexion, Introspektion, Perspektivwechsel, Empathie usw.- sind nichts ungewöhnliches für Arschbürger, nichtmal für Gurobernd. Das muss man natürlich wissen
Jedenfalls, Weiber werden weibern, Juden werden juden und Rapisten werden rapieren. Dein Hass auf den Scheißeschattenhype ist im Endeffekt also Hass auf Überheblichkeit. Da es völlig in Ordnung ist, überhebliche Menschen zu verachten, hier nun mein Rat: Lass sie an den Falschen geraten. Er wird sie nicht gleich umbringen, stattdessen ihr Mütchen etwas abkühlen, sie erzählt es ihren Freundinnen und du hast deine Szene wieder für dich. Also, wie schon mehrfach in diesem Fred geäußert: einfach keinen Fick geben, grobe Verstöße gegen grundlegende Regeln werden von der dem Universum innewohnenden Logik automatisch geahndet ("kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort," wie die Cretins zu sagen pflegen). Wenn du die Idioten davor bewahrst an die Falschen zu geraten ist das ein Regelverstoß und du bekommst eins auf die Mütze. So ein Fach ist das :3

Bei dem Weg: nach dem was ich jetzt über das Buch gelesen habe, scheint es einen Nerv der Unterschicht zu treffen: Frau wird von ihrem Mann misshandelt und entdeckt/entwickelt irgendwann eine zarte Seite an ihm. Viele Frauen versuchen ihre Männer zu ändern oder hoffen auf Änderung (Sport, Saufi, etcpp). Im Buch klappt das laut Wikipediaartikel wohl, in der Realität natürlich nicht (Scheidungsquote 70% oder so?).

Kleines Beispiel für den oben genannten Vorauseilenden Gehorsam:
Selbstverständlich, hochgeschätzte Bernadette, gibt es Ausnahmen und bestimmt nicht alle Weibchen sind so wie von mir beschrieben. Gleiches gilt freilich auch für Männchen... etcpp

jehnglynn Avatar
jehnglynn:#2011

>>2010
>Selbstverständlich, hochgeschätzte Bernadette, gibt es Ausnahmen und bestimmt nicht alle Weibchen sind so wie von mir beschrieben.
Touché.

andrewgurylev Avatar
andrewgurylev:#2012

>>2005
Bibliotheken haben einen Bildungsauftrag handel mit s. Und da wird halt irgendwo die Grenze gezogen. Sehe auch nicht ein dass mit Steuergeld so ein Schund finanziert werden soll.

mr_arcadio Avatar
mr_arcadio:#2016

>>2012
Dann leih dir doch mal ein Buch über Kommasetzung aus. :^)

Ja, Bibliotheken haben einen indirekten Bildungsauftrag. Sie sind aber auch ein Dienstleister, was bei städtischen Bibliotheken ein entsprechendes Angebot an Trivialliteratur zu Unterhaltungszwecken mit einschließt. Und bei "Shades of Grey" besteht gegenwärtig eben ein großes öffentliches Interesse, insofern halte ich es - unabhängig der literarischen und inhaltlichen Qualität - für gerechtfertigt ein Exemplar bereitzuhalten.
Und wenn du schon mit Steuergeldern als Argument ankommst, dann schau dir mal an, was deine Bibliothek an homöopathischem Esoquatsch im Bestand hat.

robergd Avatar
robergd:#2017

Da es hier ja um Literatur geht, möchte ich Bernd Sunstone näher bringen. Ist ein recht süßer Webcomic, der das Thema deutlich besser trifft, als die Schatten es wahrscheinlich tun (habe das Buch nicht gelesen).
Ich habe bisher nur Ausschnitte vom Comic auf imgur gesehen was leider wieder gelöscht wurde, wahrscheinlich wegen Urheberrechtskrebs.
Mit Account kommt man wohl hier an den ganzen Comic ran:
http://shiniez.deviantart.com/
Vielleicht registriere ich mich dafür. 10minutemail wurde leider abgelehnt.

clubb3rry Avatar
clubb3rry:#2020

50 Schattierungen Grau ist schlecht geschriebene Hausfrauenerotik. Kann man durchaus lesen wegen der Sexszenen. Allerdings hat es nichts mit realem BDSM zu tun, wie schon bemerkt. Als Wichsvorlage ist es gerade noch brauchbar.

Bessere Literatur wäre Venus im Pelz.

Wie kann man die jetzt neu an BDSM Interessierten Frauen denn erreichen und mit Safe, Sane, Consensual weiterbilden?

>>1988
> die gesamte Beziehung baut auf häuslicher Gewalt auf. Er ist Täter, sie ist Opfer
Genau das ist das Problem.

>>1984
> Juden
Antisemitismusbernd, bitte mal die Fräse halten.

>>2017
Der schöne Comic ist hier ladbar
magnet:?xt=urn:btih:94346792f84ac7bf8c0ae938b6e39b4776718218&dn=Sunstone%2Bcomic%2B%28By%2BShiniez,deviant%2Bart%2Bartist%29&tr=udp%3A%2F%2Fopen.demonii.com%3A1337&tr=udp%3A%2F%2Ftracker.coppersurfer.tk%3A6969&tr=udp%3A%2F%2Ftracker.leechers-paradise.org%3A6969&tr=udp%3A%2F%2Fexodus.desync.com%3A6969

judzhin_miles Avatar
judzhin_miles:#2022

>>2020
>"Juden" auf Krautchan für ernsthaften Antisemitismus halten
Neuschuchtel, bitte. Willst du jetzt auf /ft/ seriöslich eine Diskussion vom Zaun brechen, inwiefern auch nicht-ernstgemeinte Vorurteilsbekundungen verharmlosend sind und Stereotype und Rassimus in den Köpfen zementieren? Es ist immernoch Krautchan hier und wer mit derartigem Content mental nicht handeln kann (ob aus linksjüdischer Arschverletzung oder tatsächlicher /pol/-Verzögerung), der hat auf Bilderbrettern nix verloren.

t. Linksbernd_rangiert.jpg

orkuncaylar Avatar
orkuncaylar:#2024

>>2020
Danke für den Torrent. Löst in mir gemischte Gefühle aus. Zum Teil schön, zum Teil fürmerallein.

sementiy Avatar
sementiy:#2026

>>2020
> Allerdings hat es nichts mit realem BDSM zu tun, wie schon bemerkt.

Das sind keine echten Meddler... eh BDSMLer!!!!1111 BDSM, Loide!


Ach Bernd kannst du nicht einfach jeden das schön finden lassen was er möchte?
Außerdem geht der Inhalt des Buches definitiv in die Richtung SM.

Perverse Spießer, die einen auf elitär machen sind wirklich das Letzte.

remiallegre Avatar
remiallegre:#2030

http://www.amazon.de/s/ref=sr_fapo?rh=n%3A64187031%2Cn%3A!64257031%2Cn%3A64274031%2Cp_6%3AA3JWKAKR8XB7XF%2Cp_89%3AFifty+Shades+of+Grey&bbn=64274031&ie=UTF8&qid=1423693431&fap=1

O Hund DIESE JUDEN

pehamondello Avatar
pehamondello:#2031

>>2030
Wo ist das Problem?

craighenneberry Avatar
craighenneberry:#2033

>>2030
Da wird grade eine komplette Produktpalette aufgebaut:
https://www.eis.de/shop/subcategory.phtml?fss=50+shades&x=5&y=13&catid=

Bietet sich ja an, wo es doch in aller Munde ist. Schließlich war damals die offizielle Michael-Schumacher Brotdose auch viel cooler als die normale.

>>2026
Sie dürfen meinetwegen Butterbrot mit Scheiße gut finden, so lange sie nicht auf Gourmetstammtischen anwackeln und die Leute da belästigen.

Das Problem an diesen ganzen Leuten ist oft, dass sie sich auch nicht belehren lassen. Man hat das im Kino so gesehen, also muss das der Wahrheit entsprechen.

kimcool Avatar
kimcool:#2034

>>2033
> Sie dürfen meinetwegen Butterbrot mit Scheiße gut finden, so lange sie nicht auf Gourmetstammtischen anwackeln und die Leute da belästigen.

Macht doch deine total offenen BDSM-Stammtische in Zukunft privat und trefft euch auf Friedhöfen und alten Schlössern, wie es sich für Experten-Gourmet-Elite-BDSMler so gehört. ;)

syntetyc Avatar
syntetyc:#2035

>>2034
[ ] Du hast mein Anliegen verstanden
[X] Ich unterstelle dir absichtliche Provokation

Machst du das mit Absicht? Willst du mir hier auf den Sack gehen oder drücke ich mich einfach für dich unverständlich aus? Wenn das so ist, sag es doch einfach, dann erkläre ich es einfacher.

Niemand möchte Neuankömmlinge verurteilen. Es ist schön, dass sie Interesse an diesem Hobby haben. Das einzige Problem ist, dass dieses Machwerk, welches, wenn man es näher betrachtet, an literarisches Waterboarding grenzt und nicht mal im Personalraum vom Schlecker ausliegen dürfte, die Leute völlig fehlinformiert auf eine Gruppe von Leuten los lässt, die etablierte Regeln und Grundsätze haben und diese unterwandert sehen.

Daher die Frage: Wie geht Bernd mit fehlinformierten Neuankömmlingen um? Ich MÖCHTE ja, wie in >>1984 gegen Ende erwähnt, diese Leute irgendwo "abholen" und in die "richtige" BDSM-Welt einführen. Klar, es gab immer schon Neuzugänge, die etwas flach informiert waren. Ich bin jedoch, angesichts der Flut von Neubienen, völlig überfordert. Das war ja auch, wenn du dich an die natürlich alle gelesenen Pfosten weiter oben erinnerst, mein eigentliches Anliegen.

joemdesign Avatar
joemdesign:#2037

>>2035
Absichtliche Provokation auf KRAUTCHAN?
How delightfully absurd.

giuliusa Avatar
giuliusa:#2038

Also der Webcomic ist Gewinn, aber ansonsten weiß ich auch nicht wohin der Faden führen soll.
Jetzt ist es passiert und im Nachhinein lässt sich sowieso nichts mehr dran ändern.
Außerdem darf doch Literatur auch härter sein als das, was sich wirklich im Echtleben umsetzen lässt.
(Also in diesem Fall das es in Richtung häusliche Gewalt geht.)

chrstnerode Avatar
chrstnerode:#2040

>>2035
Dann sag den Leuten halt, dass sie bei euch an der falschen Adresse sind und sich mit ihren Wünschen vertrauensvoll an Nazibernd wenden sollen. Der baut ohnehin gerade eine gemeine Nachfolgeorganisation für SS, SA und GeStaPo auf: die Rapist Squads, kurz RS. Hauptaufgabe der RS ist es, politischen Gegnern völkische Ideale einzuficken und den Kameraden alternative Freizeitgestaltungen an Stelle von immer nur Bier und Fußball zu bieten. Langfristig kann man mit diesen Sonderkommandos dann auch den sogenannten "weißen Genozid" betreiben. Wir haben aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und statt den Juden in den Ofen zu schieben, schieben wir der Jüdin einen Braten in den Ofen. Nach afrikanischem Vorbild kann dieser Vorgang des "in den Ofen schiebens" je nach Geschmack gewürzt werden. Alles natürlich nur mit höchst ritterlichen Gedanken und stets für Führer, Volk und Vaterland.

mj_berthelsen Avatar
mj_berthelsen:#2041

>>2040
Bist du der Typ, der auch auf /w/ shitpostet?

buddhasource Avatar
buddhasource:#2042

>>2041
Da ist er ja inzwischen zum Glück gebannt.
Seit er sich nicht mehr auf /vip/ beschränkt geht der (meist nichtmal dumme) Inhalt seiner Beiträge wirklich mehr und mehr in KC-vermemten Blubbern unter. Es braucht mal eine richtige Nazibernd-Qualitätsoffensive, jemand muss ihm wieder mehr Fokus auf den Inhalt einprügeln.

axel_gillino Avatar
axel_gillino:#2043

Ich verstehe ehrlich gesagt das Gekreische um den Film und das Buch nicht.

Also ich kann den Kernpunkt der Empörten nachvollziehen: Das Buch beschreibt kein "gesundes" BDSM, sondern eine Beziehung zwischen einem Weib in der Opferrolle und einen kontrollsüchtigen Arschloch, dessen Verhalten ihr gegenüber gelegentlich an Missbrauch grenzt.

Aber... na und? Habt ihr jetzt wirklich Angst, dass Millionen Hausfrauen es von nun an für okay halten, sich von einem Arschloch ohne Respekt für ihre Grenzen rumschubsen zu lassen? Damit beleidigt ihr doch die Medienkompetenz der Leute. Es ist doch jedem klar, dass das Fiktion ist. Nachdem "Léon - der Profi" im Kino lief, wollten doch auch nicht plötzlich alle Auftragsmörder werden. Meine gf ist auch durch diesen Schinken an die Thematik geraten, aber sie ist ein mündiger und vernünftiger Mensch und sagt mir natürlich, wenn ihr was nicht gefällt. Klar gibt es bestimmt auch beeinflussbare Individuen, aber da würde ich nicht dieses Buch als das Problem empfinden, sondern das Arschloch, das solche falsch informierten Frauen dann ausnutzt.
Ich meine, zieht euch mal Schmuddelliteratur im Internet rein, auf Literotica oder Bdsmlibrary sind 99,5% der Geschichten knallhart Vergewaltigungsstories verpackt in einem BDSM-Kontext. Und wisst ihr was, das ist okay, weil es Fiktion ist.

Und dieses arrogante Gelaber über uninformierte Neulinge, die sich mit einem Klaps auf'n Po und ein paar Plüschhandschellen zufrieden geben, ist elitär, arrogant, und ironischerweise der Ansicht derer nicht unähnlich, die BDSM für krank und pervers halten und ihre eigene Art, Sex zu haben, für die einzig richtige. So nach dem Motto: Das was der andere macht ist kacke, allein ich verfüge über die ultimative Definitionsgewalt wie "richtiger" Sex auszusehen hat!
Ganz abgesehen davon können die sich ja wohl auch noch weiter entwickeln. Oder habt ihr alle direkt mit Nadelspielen und Fisting angefangen? Und selbst wenn sie sich nicht steigern wollen, sondern der Klaps auf'n Po und die Plüschhandschellen schon das Ender der Fahnenstange sind, ist das auch oke. Muss doch jeder selber wissen, wie weit er geht.

Oder hab ich da irgendeinen Aspekt übersehen oder falsch verstanden? Gibt es noch einen weiteren Grund, sich über 50 Schatten aufzuregen?

kuldarkalvik Avatar
kuldarkalvik:#2044

>>2041
Du kannst /w/ in den nächsten 4 Wochen in ein echtes Qualitätsbrett verwandeln. Bin schon gespannt auf die tollen Fäden über Homöopathie, Flugzeuge und Wurstscheiben.

>>2042
Das MiFoGe 1.3 ist Schuld. Bin in letzter Zeit nur noch am Wichsen, für Qualität bleiben da kaum noch Kapazitäten übrig. Nehme mir deine Worte aber dennoch zu Herzen...

puzik Avatar
puzik:#2045

>>2043
>Das Buch beschreibt kein BDSM, sondern eine Beziehung zwischen einem Weib in der Opferrolle und einen kontrollsüchtigen Arschloch, dessen Verhalten ihr gegenüber Missbrauch ist.
Ich habe das mal für dich fixiert kreativ bearbeitet, um es meiner Sicht der Dinge näher zu bringen.
>auf Literotica oder Bdsmlibrary sind 99,5% der Geschichten knallhart Vergewaltigungsstories verpackt in einem BDSM-Kontext.
Und die allermeisten davon sind genauso problematisch, wie 50 Schattierungen (welches bekanntlich einen ähnlichen Ursprung hat). Man kann es zwar durchaus akzeptieren, dass Vergewaltigungsgeschichten geschrieben und gelesen werden. Entsprechende Fantasien sind nämlich bei den meisten Menschen vorhanden, sogar wenn sie Opfer einer Vergewaltigung waren. Es gibt aber einen Unterschied zwischen einer Handlung, in der Drohungen, Gewalt, Zwang und Einwilligungsunfähigkeit als solche markiert oder implizit erkennbar sind, und einer, die vermuten lässt, dass der Autor wirklich nicht wusste, was an seiner (oder manchmal ihrer) Fantasie eigentlich falsch ist. 50 Schattierungen fällt in diese Kategorie; die Autorin ist für die verschiedenen Probleme der Handlung, siehe etwa >>1988, >>1992 und mittlerweile unzählige Kritiken andererorts, anscheinend total blind. Sie hat die Handlung wirklich nur so weit durchdacht, um festzulegen, wo und wie die Hauptfiguren Sex haben und wie Christian Grau mit seinem Reichtum protzt. Der restliche Text füllt nur verbleibende Lücken. Das Werk hätte sich in den Haufen schlecht aufs Papier gewichster Weichpornos einreihen können. Dass es nun mehr Kritik erfährt, als andere Exemplare seiner Art, liegt lediglich an dessen Verbreitung und Öffentlichkeitswirksamkeit.

Im Bezug auf BDSM ist das Buch eindeutig der Exploitation-Literatur einzuordnen. Die Autorin hat sich mit dem Thema oberflächlich und nur soweit auseinandergesetzt, um ihrer Geschichte einen Hauch von Obszönität zu verleihen und sie damit für die Leser attraktiver zu machen. Das Exploitation-Prinzip macht aber solche Werke zum Dolchstoß für diejenigen, die der "ausgenutzten" Gruppe angehören, egal, ob es PoCs (Blaxploitation), Lesben (Hauptstrompornografie), Bisexuelle (Grundinstinkt etc.), Bernds (Revenge of the Nerds) oder eben nun BDSMler sind. Das Ergebnis ist stets eine Karikatur der eigenen Identität, die in der Hauptstromgesellschaft schlagartig eine definierende Rolle für diese Identität spielt. Man ist nun mit der Wahl konfrontiert, diese Identität zu verbergen, oder sich auf langwierige, sozial ungünstige Richtigstellungen einzulassen.

Es geht also tatsächlich auch um die Definitionsgewalt, bezogen auf die eigene Identität. (Aber wenn demnächst die Nachrichten über Kabelbinderunfälle zunehmen, möchte man sich, nebenbei bemerkt, natürlich in der Lage sehen, "Ich habe deswegen ja gewarnt." sagen zu können.)

joshuapekera Avatar
joshuapekera:#2046

>>2045
> Und die allermeisten davon sind genauso problematisch, wie 50 Schattierungen (welches bekanntlich einen ähnlichen Ursprung hat). Man kann es zwar durchaus akzeptieren, dass Vergewaltigungsgeschichten geschrieben und gelesen werden. Entsprechende Fantasien sind nämlich bei den meisten Menschen vorhanden, sogar wenn sie Opfer einer Vergewaltigung waren. Es gibt aber einen Unterschied zwischen einer Handlung, in der Drohungen, Gewalt, Zwang und Einwilligungsunfähigkeit als solche markiert oder implizit erkennbar sind, und einer, die vermuten lässt, dass der Autor wirklich nicht wusste, was an seiner (oder manchmal ihrer) Fantasie eigentlich falsch ist. 50 Schattierungen fällt in diese Kategorie; die Autorin ist für die verschiedenen Probleme der Handlung, siehe etwa >>1988, >>1992 und mittlerweile unzählige Kritiken andererorts, anscheinend total blind. Sie hat die Handlung wirklich nur so weit durchdacht, um festzulegen, wo und wie die Hauptfiguren Sex haben und wie Christian Grau mit seinem Reichtum protzt. Der restliche Text füllt nur verbleibende Lücken. Das Werk hätte sich in den Haufen schlecht aufs Papier gewichster Weichpornos einreihen können. Dass es nun mehr Kritik erfährt, als andere Exemplare seiner Art, liegt lediglich an dessen Verbreitung und Öffentlichkeitswirksamkeit.

Wenn Feminismus auf BDSM trifft, dann kommt sowas raus.

albertodebo Avatar
albertodebo:#2047

>>2046
Der moderne Feminismus hat seinen Ursprung unter anderem in der Literaturtheorie. Passt also. (Aber das hier ist in keinem Sinn eine Feminismusdiskussion.)

umurgdk Avatar
umurgdk:#2048

>>2045
>Das Ergebnis ist stets eine Karikatur der eigenen Identität, die in der Hauptstromgesellschaft schlagartig eine definierende Rolle für diese Identität spielt. Man ist nun mit der Wahl konfrontiert, diese Identität zu verbergen, oder sich auf langwierige, sozial ungünstige Richtigstellungen einzulassen.
Und deswegen weinst Du hier rum, wegen einem dämlichen Buch in 50 Jahren? Was soll denn Nazibernd sagen: über seinen Fetisch werden jede Woche 50 Bücher, Filme und sogar Theaterstücke gebracht -- teilweise mit 'akademischem' Anspruch der dann unglaublicherweise auch noch anerkannt wird. Die Wahrheit muss letztlich siegen und in ihrem alles überstrahlenden Licht werden die Missverständnisse zu Staub zerfallen. Und genau so wie die Neger, Homos, Pädos und Nazis wirst auch du kämpfen müssen für deine Sache, wenn du gesellschaftliche Anerkennung wünschst. Du arbeitest in einer Bibliothek, da hat man sicher viel Freizeit, warum hast Du nicht lange vor 50 SoG ein viel besseres Buch geschrieben, dass alles richtig stellt? Das könntest Du dann im Stile eines Anders Breivik oder Ted Kaczinsky den Neuankömmlingen in die Hände drücken. Und wenn es keiner liest, machst Du es nach Schema F bekannt.
Noch eines zum Schluss: wenn Du vorher immer alles.jpg absprichst dann ist das kein echter SM. Genau so wie Geschlechtsverkehr mit Verhütungsmitteln kein echter Geschlechtsverkehr ist, sondern eher sowas wie: "Fortgesetztes Wichsen, nur mit anderen Mitteln." Es ist nur eine Illusion und es ist nichts verwerfliches daran, sich seine Zeit als Gast im Universum mit der ein oder anderen Illusion zu versüßen. Jetzt herzugehen und zu posaunen: "Aber meine Illusion ist die einzig wahre!", wird weder bei mir noch bei den meisten anderen Bernds noch überhaupt bei irgendeinem vernünftigen Menschen Unterstützung finden.

okcoker Avatar
okcoker:#2049

>>2048
>Und genau so wie die Neger, Homos, Pädos und Nazis wirst auch du kämpfen müssen für deine Sache, wenn du gesellschaftliche Anerkennung wünschst.
Interessante Kombination. Du setzt hier BDSMler quasi gleich mit Leuten, die diskriminiert werden für das, was sie sind (auch die Pädophilen unter dem Aspekt, dass sie "Heilung" suchen und nicht finden) und solchen, die moralisch und rechtlich falsch handeln (Nazis, Pädos, wenn sie ihren Trieben doch nachgehen).
BDSM ist eine Identität, die man sich größtenteils aussucht, entwickelt aus natürlichen Veranlagungen. Deinen Vergleich mit Nerds finde ich treffender. Was meinst du, wie oft man als Physiker zu hören bekommt "Bist du dann so ein Sheldon?", wobei das nachgelassen hat. Ja, es nervt. Ich brauche aber jetzt keine Doku, die zeigt, dass Physiker zwar Dinge tun, die so wirken, wie es in der Serie dargestellt, aber dennoch ihr Leben im Griff haben. So wie 50 SoG eine Vergewaltigungsgeschichte Darstellt, könnte man sich auch darüber aufregen, welche psychischen Schäden jeder einzelne aus TBBT hat. Aber wozu?
Ich muss zugeben, dass ich das eine Zeit lang selbst ganz gern geguckt habe. Nicht mit dem Anspruch, dass ich mein Leben auch nur im entferntesten so lebe, sondern weil ich es lustig fand (bis alle Witze gemacht wurden und das nur noch aufgewärmt wurde). Wenn dir SoG nicht gefällt, lies es nicht.
Neger und Homos müssen (leider) kämpfen. Leute mit anderen Lebensstilen oder unewöhnlichen Hobbies nicht.

Und lass die Sicherheit der Idioten mal deren Problem sein. Wenn die sich mit Kabelbindern fesseln und die nicht mehr aufbekommen, weil die sich zugezogen haben, ist das deren Problem, nicht deins.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/baumaerkte-bereiten-sich-auf-shades-of-grey-vor-a-1017720.html

Ich merke gerade, dass ich mit "du" verschiedene Bernds angesprochen habe. Bitte selbstständig angesprochen fühlen.

mauriolg Avatar
mauriolg:#2050

>>2049
>selbstständig
Aber wir sind doch alle unmündig. Deshalb muss man SoG auch verbieten, um uns (und die Kinder!1!!) zu schützen.

Bernd Avatar
Bernd:#2051

>>2049
>Ich merke gerade, dass ich mit "du" verschiedene Bernds angesprochen habe. Bitte selbstständig angesprochen fühlen.
Das erklärt warum ich in deinem Pfosten Zustimmung und Ablehnung finde -- zur gleichen Zeit. So fühlt sich also eine Katze im Brausebad wenn die Zyklon-B-Zufuhr via radioaktiven Zerfall geregelt wird. Ich versuch mich trotzdem mal an einer Antwort:

>Du setzt hier BDSMler quasi gleich mit Leuten, die diskriminiert werden für das, was sie sind
Wenn selbst die, die für ihr Ausgegrenztsein gar nichts können, um Anerkennung kämpfen müssen -- dann doch erst recht jene, die sich (wie meiner einer) wissentlich und mit voller Absicht einer entarteten Kunst hingeben. Und bevor OP über sein angebliches Leid klagt, soll er das Leid all derer bedenken die für ihre Andersartigkeit nichts können. Krüppels und Spastis bedürfen eines besonderen Schutzes, Libertins wie wir es sind haben kein Recht auf eine Sonderbehandlung. Wenn wir die Regeln der Gesellschaft in der wir leben missachten, dann weil wir damit einen bestimmten Zweck verfolgen. Einen Zweck der jenseits der Erfüllung unserer Grundbedürfnisse liegt, folglich sind alle Probleme die uns aus der Verfolgung jenes Zweckes entstehen Luxusprobleme. OP hat Luxusprobleme. Sich mal gepflegt über Idioten aufregen ist alles Spiel und Spaß, OP wandelt jedoch auf dem schmalen Streifen der das Spaßland vom Neuroseland trennt und ich vermag von hier nicht genau zu erkennen auf welcher Seiter er sich nun befindet. Es will mir jedoch scheinen, dass er in letzter Zeit gefährlich nahe gekommen ist.

lisakey1986 Avatar
lisakey1986:#2052

>>2048
>Was soll denn Nazibernd sagen
Am besten gar nichts.
>Du arbeitest in einer Bibliothek,
Nö. Protipp: dass an den meisten Pfosten "Bernd" dransteht, heißt auf diesem Brett nicht, dass es immer der gleiche Bernd ist. (Drin bevor "es gibt nur einen"-Paste...)
>kein echter SM
>kein echter Geschlechtsverkehr
>weder bei mir noch bei den meisten anderen Bernds noch überhaupt bei irgendeinem vernünftigen Menschen
Nein, eigentlich ist das nur deine persönliche Meinung, und zum Glück haben die Nazis hierzulande nicht mehr die Definitionsgewalt inne.

>>2049
>Was meinst du, wie oft man als Physiker zu hören bekommt "Bist du dann so ein Sheldon?", wobei das nachgelassen hat.
Das kann Bernd gut nachvollziehen. Ohne die Serie wirklich gesehen zu haben (weil seit Episode 1 Null Interesse am billigen Humor und eben auch dem Nerd-Exploitation-Konzept), ist das doch eigentlich so, als würde man fragen: "Bist du so eine autistische Witzfigur?" Das ist einerseits eine nur wenig indirekte Beleidigung, schlimmer gemacht dadurch, dass sie den meisten Menschen unbewusst herausrutscht, und andererseits die öffentliche Einordnung der eigenen Identität in eine Schublade, in der man eigentlich nicht gern sein möchte, vollzogen durch zufällige, einem kaum bekannte Menschen, denen man das eigentlich nicht überlassen möchte.
>Ja, es nervt.
Und bei Fünfzig Schattierungen heißt es für BDSMler: "Bist du ein zu häuslicher Gewalt veranlagter Psychopath?" oder "Bist du zu blöd für ein selbstbestimmtes Leben?", je nachdem, mit welcher der Hauptfiguren man verglichen wird.

Bernd möchte noch betonen, dass solche Fragen rhetorisch sind. Wenn sie geäußert werden, dann als Feststellungen; für den Fragenden glaubhafte Verneinungen sind selten möglich. Auch deswegen müsste die Kritik solcher Stereotypen als Kritik der sie enthaltenden Werke aufgebaut werden, bevor sie sich im Hauptstrom verankern können. Wobei in diesem Fall Demonstrationen, Blogs und Mundpropaganda leider Filmplakaten, Trailern und verdächtig werbeähnlichen Fernsehreportagen unterliegen werden.
>Neger und Homos müssen (leider) kämpfen. Leute mit anderen Lebensstilen oder unewöhnlichen Hobbies nicht.
Warum nicht? Es geht idF sicherlich nicht um ganz so viel (fraktionsübergreifender Antrag auf ein BDSM-Verbot im StGB in drei, zwei, ...), man muss es aber trotzdem nicht hinnehmen.

xravil Avatar
xravil:#2054

>>2052
>man muss es aber trotzdem nicht hinnehmen
Dem stimme ich dir zu, man muss die wenigsten Sachen einfach hinnehmen.
Aber:
>Auch deswegen müsste die Kritik solcher Stereotypen als Kritik der sie enthaltenden Werke aufgebaut werden, bevor sie sich im Hauptstrom verankern können.
finde ich nicht. Die Menschen, die das pervers und krank finden, weil es im Film übertrieben dargestellt wird, würden das ohne den Film genauso finden, wenn Bernd von seinen Vorlieben erzählt, oder sind so blöd (u.a. weil leicht von den Medien zu beeinflussen), dass Bernd mit denen eh nichts anfangen kann.

Vielleicht hat der Film sogar einen positiven Effekt auf die Szene. Dadurch, dass die breite Masse mit dem Thema - egal wie realitätsnah - konfrontiert wird, sinkt die Hemmschwelle, darüber zu reden. Mit den meisten meiner Alltagsfreundenhabe ich noch nie drüber gesprochen. Jetzt ist es auch etwas spät, damit anzufangen, aber vielleicht haben künftige Generationen weniger Probleme damit als ich sie hatte.

Nebenbei:
>Demonstrationen, Blogs und Mundpropaganda
Wenn du schon lächerlich übertriebene Maßnahmen überlegst, nimm vielleicht eine, bei der du dich nicht zum Affen machst. Wer nimmt 10 Demonstranten für [unwichtiges Thema] oder Feministenblogs ernst? Mach lieber ein seriöses, nichtpornographisches und Aufklärungsvideo, das eventuelle Vorurteile beseitigt. Über Youtube erreichst du mehr Leute als wenn du auf die Straße gehst und Schilder hochhältst. Aber bitte sprich nicht von der Szene.

shesgared Avatar
shesgared:#2055

>>1977
>Das Buch war schon beschissen
Aha. Armes Mädchen trifft reichen Jungen und verliebt sich.
Ist ein gängiges Motiv. Dazu Monogamie, Treue und Hingebung. Gängig seit zweitausend Jahren. Nichts neues.

Ja, es ist schmalzig-triefender Müll, aber literarisch gibt es sonst nichts auszusetzen. All die Kritiker sollen mal bitte vorab Lessing lesen, bevor sie sich solche Urteile anmaßen.

cmzhang Avatar
cmzhang:#2056

>>2054
>oder sind so blöd (u.a. weil leicht von den Medien zu beeinflussen), dass Bernd mit denen eh nichts anfangen kann.
Alle.jpg werden von Medien beeinflusst, und niemand entkommt zu 100% solchen verzerrten Darstellungen. Solange Bernd Kontakt zu anderen Menschen hält, ist das also doch ein Problem. Zumal Bernd ja selten Kontakt mit so vielen Menschen hat, dass er einfach sich mal ohne Konsequenzen für sich selbst von all denjenigen abschotten könnte, die sich plötzlich anhand einer mangelhaften Quelle eine falsche Meinung gebildet haben.
>Dadurch, dass die breite Masse mit dem Thema - egal wie realitätsnah - konfrontiert wird, sinkt die Hemmschwelle, darüber zu reden.
Das wäre schön, aber wieso ist es dabei egal, wie realitätsnah das Werk ist? Dass es das nicht ist, zeigt doch, wie wenig der Autorin an dieser Funktion gelegen haben konnte, und wie sehr die Konversation in eine falsche Richtung gehen wird.
>Wenn du schon lächerlich übertriebene Maßnahmen überlegst,
Als ob Bernd, der selbst kaum BDSM betreibt, das täte. Das sollte eine ungefähre Auflistung dessen sein, was es woanders gibt, und Bernd plant nichts derartiges.
>sprich nicht von der Szene.
Hat Bernd nie getan, und ist nie Teil davon gewesen. Auch für dich gilt, dass idF mehr Personen unterwegs sind, als man vom Durchschnittsverkehr auf /ft/ her vielleicht glauben würde.

urbanjahvier Avatar
urbanjahvier:#2057

>>2056
>Das wäre schön, aber wieso ist es dabei egal, wie realitätsnah das Werk ist?
Weil es Trivialliteratur ist, du dumme Sau! Der Anspruch den Belletristik an sich stellt, ist es zu unterhalten. Neben den oft völlig frei erfundenen und am Geschmack der Leserschaft ausgerichteten Romanen, gibt es dann noch sogenannte "Fachbücher" und "Wissenschaftsliteratur". Was bist du für eine Wurst, wenn du hier allen Ernstes forderst, alle.jpg Bücher mögen sich doch bitte an wisschenschaftliche Standards halten? Denn genau darauf läuft dein und das Geflenne deines /b/rus hinaus. Peitschen sollte man dich, mit einem Ochsenziemer in die Fresse. Als nächstes willst du Rielke und Kafka verbrennen, weil das ja in Echt alles ganz anders ist.

Bernd Avatar
Bernd:#2058

>>2057
Du bist ja so kantig. Nein, auch an Trivialliteratur darf und sollte man höhere Anforderungen stellen, als bloßen Unterhaltungswert, wenn sie zum repräsentativen Beispiel für irgendwas erhoben wird. Ich habe die wesentliche Abgrenzung vom bloßen Konsum jener Literatur, die ich, vielleicht weniger hervorgehoben, in der von dir zitierten Passage vorgenommen hatte, für dich extra unterstrichen, damit du sie auch erkennst, wenn dein Tourette-Anfall abklingt.

Wenn Kafkas Standardschülerinterpretationsquälereiroman plötzlich von einer breiten Mehrheit der Gesellschaft als Muster für die Kriminaljustiz gesehen würde, wäre der Aufschrei aller Juristen auch gerechtfertigt und richtig.

herkulano Avatar
herkulano:#2059

>>2058
>zeigt doch, wie wenig der Autorin an dieser Funktion gelegen haben konnte,
Du gibst aber unter anderem auch der Autorin die Schuld. Der Autor hat aber keinen Einfluss darauf, ob sein Werk zu irgendetwas erhoben wird oder nicht. Ist wie mit Goethes Werter. Kannst ja für ein entsprechendes Vorwort in 50 SoG protestieren. Bist dann moralisch etwa auf dem gleichen Level wie ein preußischer Spießbürger des 18. Jahrhunderts. Also jemand, den schon damals keiner mochte, wegen seinen überzogenen Moralvorstellungen.
Sade und Masoch hatten sicher auch nicht vor, Namensgeber irgendwelcher Fetische zu werden. Übrigens wenn du ihre Bücher liest, wirst du feststellen wie schwachsinnig es ist dominant mit Sade zu assoziieren und devot mit Masoch. Beide haben beides beschrieben. Folglich ist jeder, der die von dem Juden Freud geprägten Wörter Sadismus für dominat und Masochismus für devot verwendet, ein ungebildeter Pleb. Aber sieh, wie wir alle keinen Fick geben -- weil es keines Ficks würdig ist.
Außer natürlich man ist ein Bürger mit einem besonders großen Arsch.

lanceguyatt Avatar
lanceguyatt:#2061

Bernd, ich möchte anmerken, dass es eine wundervolle Diskussion ist, die hier entsteht. Danke, dass du so sachlich diskutierst. Ich hatte massenweise dumme Einzeiler wie in >>1995 erwartet.

Einige finden ja Anstoß am Begriff "Szene". Stellenweise stimme ich dem zu: Es ist ein häufig im pseudoelitären Kontext verwendeter Begriff, der oftmals mit großen Einstiegshürden assoziiert wird. Leider fällt mir jedoch kein schöneres Wort ein, um eine große, offene Gruppe von Leuten in einem gewissen Ballungsraum beschreibt, die dem gleichen Hobby nachgeht und in der man sich nach einigen Malen einfach kennt, Telefonnummern aufbaut usw.

Ein lokaler Interessenkreis, sozusagen. Und genau das ist die Definition von "Szene". Wikipedia sagt "Seit den 1990er Jahren wird unter dem Begriff der Szene ein Netzwerk von Personen und Personengruppen verstanden, welches sich über einen gemeinsamen Aspekt des Lebens vergemeinschaften."

Ich finde nichts verwerfliches daran, diesen Begriff zu nutzen. Ich bin aber gerne bereit, mich eines Besseren belehren zu lassen.

t1mmen Avatar
t1mmen:#2064

Kinobernd hier, der zwar nicht in der Szene unterwegs ist, aber durchaus auch mal zu BDSM reibiert.

Musste an diesem WE sehen was für Menschenmüll sich das reinzieht, und mir schwirren noch immer die Bilder im Kopf wie Uschi (36) und Horst (40) nach dem Film daheim dann "richtig derb brutal geilen BDSM-Sex" haben. Wenn Horst der Uschi dann mal in die Nippel zwickt oder so.

Einfach lachhaft, dass so ein Schund mal wieder von den Massen konsumiert wird. Freue mich wenn Putin die Welt endlich brennen lässt.

posterjob Avatar
posterjob:#2065

>>2061
> offene Gruppe von Leuten
> will explizit Leute ausschließen, weil ihm ihr BDSM nicht passt

Leider nein, leider gar nicht.

gretacastellana Avatar
gretacastellana:#2066

Hat jemand hier den Film Secretary gesehen? Könnte Potenzial haben. Ich bin allerdings gerade zum ersten Mal über den Film gestolpert.

>„Sado-Masochismus wird in ‚Secretary‘ als Witz behandelt, aber der Spaß an diesem Film ist, dass es gleichzeitig viel mehr als ein Witz ist.“ Entertainment Weekly

Nebenbei könnte jemand mit einem Wikipedia-Account das fehlende Anführungszeichen bei genau dieser Kritik ergänzen.

jrxmember Avatar
jrxmember:#2067

>>2059
>Du gibst aber unter anderem auch der Autorin die Schuld. Der Autor hat aber keinen Einfluss darauf, ob sein Werk zu irgendetwas erhoben wird oder nicht.
Durchaus aber darauf, ob das Werk gut ist, oder nicht. Die anderen >99% der untalentierten Pornoautoren, die ihre Werke im Netz plakatieren, werden weniger kritisiert, weil sowieso niemand ihre Geschichten länger liest, als es dauert, einen Orgasmus zu erreichen. Übrigens bin ich Experte auf diesem Gebiet. Erst die Verbreitung und Vorbildrolle von 50SvG geben überhaupt Anlass zur Kritik. Wäre es Lüfterfiktion geblieben, dann wäre es niemandem eine Erwähnung wert.

>>2066
Das geht auch ohne Konto. (Übrigens wurde Bernd dieser Film letztens auch empfohlen, aber ohne eine Aussage über den BDSM-Bezug.)

hampusmalmberg Avatar
hampusmalmberg:#2068

>>2065
Wo liest du etwas von Ausschließen? Ich habe mehrfach betont, dass ich die Leute lieber aufklären möchte :)

syntetyc Avatar
syntetyc:#2069

>>2068
> Ich habe mehrfach betont, dass ich die Leute lieber aufklären möchte :)
Klingt für mich sektenmäßig. Mit Fanatikern will ich nix zu tun haben.

javorszky Avatar
javorszky:#2070

>>2069
Oh wow, ich hoffe, du trollst. Das ist wirklich der erste Pfosten auf /ft/, der mir die Lust auf eine anständig recherchierte und mit Kwallen belegte Antwort gänzlich nimmt. Lies einfach den Faden nochmal.

deviljho_ Avatar
deviljho_:#2071

>>2067
Und wer legt fest, was als Qualitätsliteratur im Volk verbreitet werden darf und was nicht? Das Reichsministerium für Propaganda und Volksaufklärung oder doch lieber der Zentralrat der Juden? Beides tendenziell faschistische Ansätze, ein demokratischer kann dein Ziel nicht sein -- denn der führt auf die gegenwärtigen Ergebnisse. Grundsätzlich stimmt dir Nazibernd da zu, Du bist mir jedoch zu radikal. Im Jahre 2015 gibt es subtilere Methoden als Verbote und Verbrennungen um das kollektive Unbewusste im positiven Sinne zu beeinflussen. "Wachstum und freie Entfaltung eines völkischen Geistes fördern," sagt die ProAg-Führerin immer. Und: "Wir wollen doch keine nahöstlichen Barbaren sein."

gojeanyn Avatar
gojeanyn:#2072

>>2071
Völlig falscher Ansatz, Leude. Wäre es nicht toll, ein begleitendes Aufklärungswerk dazu zu verfassen? Das könnte man wirklich interessierten Leuten in die Hand drücken. Die verschlingen alles, was sich irgendwie darauf bezieht.

kuldarkalvik Avatar
kuldarkalvik:#2073

>>2070
> Oh wow, ich hoffe, du trollst. Das ist wirklich der erste Pfosten auf /ft/, der mir die Lust auf eine anständig recherchierte und mit Kwallen belegte Antwort gänzlich nimmt. Lies einfach den Faden nochmal.

Hab ich. drölftausend Zeilen eines Religioten, der sich auf die "wahre und reine Lehre" des S/M beruft. was totaler Bullshit ist. Jedem steht frei seinen Fetischismus so auszuleben und definieren wie er will, unabhängig davon, was konformistische Drohnen wie du denken. Ob Goreaner, SoG-Fan, Lederwestensklave mit Schnauzbart und Bikermütze, Gothenschlampen mit über 9000 Tattoos und Piercings, Anzugtragender Edel SMler mit Oller in Strapsen Kleid und Heels, Geschichte-der-O-LARPER (gibt genug Typen die sich und ihre Fotze "Roissy-Paar" nennen und die dort beschriebenen Kleider tragen) usw usf.. die alle sind Teil der SM-Szene. Lass die Leute doch ihren Spaß haben, statt sie von deiner SSC-Lehre überzeugen zu wollen.

Leute gibt's..

zackeeler Avatar
zackeeler:#2074

>>2043
Es ist ein Buch und nicht die Realität, da hast du sehr Recht. Lass mich eins rausgreifen:

> [im Web] ... sind 99,5% der Geschichten knallhart Vergewaltigungsstories verpackt in einem BDSM-Kontext
Verdammt noch einmal, weil es eine Geschichte ist.


Wenn du im Bett BDSM auslebst, dann habt ihr ein Safeword. Ihr wisst vorher vermutlich grob worum es geht. Dann kommt die Geschichte, z.B. euer Vergewaltigungsrollenspiel. Dann geht das Leben wieder weiter.

Wenn du ein Buch liest, hast du NUR die Geschichte.

Wie oft gehen die Leute in Büchern aufs Klo? Überhaupt nur, wenn es für die Handlung oder ganz selten für die Erzählweise wichtig ist, sonst GAR NICHT. Weil es den Leser langweilen würde. Genauso beschreibt eine Geschichte die einen Fetisch erfüllt eben ein Vergewaltigung. Und wenn darüber steht "BDSM-Kontext", dann auch nur weil der Autor sichergehen will, dass niemand es in den falschen Hals bekommt und ihn für einen Vergewaltiger hält. Besser ist die Geschichte, wenn man den Hinweis überliest.

Also nehmt doch Bücher, Filme, ... als das was sie sind: Phantasien. Ohne das drumherum, wie Safeword festlegen und ähnliches.

Disclaimer: Ich habe das Buch nicht gelesen und weiß nicht ob ich es noch tun werde. Aber ich bin doch gegen das Hurr das Buch verschweigt ja alles mögliche. Das Buch ist ja eine Geschichte und keine Anleitung.

likewings Avatar
likewings:#2075

>>2074
Ich habe das Buch auch nicht gelesen, aber im Zusammenhang mit der Kritik am Buch las ich Dinge wie dass es zwar ein Safeword gibt, dem Typ aber egal ist, wenn sie es benutzt. Vielleicht achtet er es auch in manchen Szenen und nur in einer nicht.
Was die Leute hier so arschmett macht ist, dass es zwar "vernünftig" anfängt, mit Safeword und so, das dann aber nicht so durchzieht.

Wären die metten Bernds zufrieden, wenn ein Disclimer drin stünde nach dem Motto "Die folgenden Handlungen sind gefährlich und rein fiktional. Sie beschreiben Straftaten nach StGB §88 und sollten nicht nachgeahmt werden. Zur sicheren Ausführung von BDSM, informieren Sie sich bitte unter www.DiE-WaHrE-SzEnE.de.vu"?

silv3rgvn Avatar
silv3rgvn:#2076

Zufallsidee:
Wir haben doch eine Bundesbehörde, die Jugendliche über die Gefahren von Drogen und Sex ohne Verhütung aufklärt. Vielleicht fangen die ja bald an, in den Schulen vor gefährlichen Praktiken zu warnen und dass man immer eine Schere auf dem Nachtschränkchen haben soll, wenn man Fesselspielchen macht.
Hab zum Beispiel in der Schule auch gelernt, dass man das Kondom wechseln sollte, wenn man von anal zu vaginal übergeht.

karalek Avatar
karalek:#2077

>>2010
Eben!
Einfach aussitzen. Egal ob Schattenbuchfilm oder die normalisierung der "Szene" an sich. Die Richtigen finden sich schon!

woodydotmx Avatar
woodydotmx:#2083

Bei Domian ist gerade einer von der Sorte "Das hier was das wahre BDSM und 50 SoG bringt uns Idioten an die Stammtische"
Falls Bernd sich das im Nachtlager anhören will. (Zeitstempel beachten)

anass_hassouni Avatar
anass_hassouni:#2085

>>2083
Habs mir gerade angehört. Bild relatiert beschreibt den Anrufer sehr gut. Was für ein arrogantes Arschloch der Typ ist. Keine wahren Schotten gehen mir bei sowas auf den Sack.

jamesmbickerton Avatar
jamesmbickerton:#2090

>>2085
Was sind wahre Schotten?

artcalvin Avatar
artcalvin:#2092

>>2090
https://de.wikipedia.org/wiki/Kein_wahrer_Schotte

"Kein wahrer SMler würde durch SoG sich für BDSM interessieren!"
"Wahre SMler kommen zum SM durch supergeheime SM-Foren"
"Wahrer SM is keine Modeerscheinung sondern Hartzkern-Untergrund-Scheiss"

hampusmalmberg Avatar
hampusmalmberg:#2095

>>2092
Wieder etwas gelernt. :3

creartinc Avatar
creartinc:#2105

http://www.vice.com/de/read/fifty-shades-of-grey-macht-aus-einem-missbrauchsopfer-ein-sexidol-533

> Alles, was man über diesen Film wissen muss, passiert in einer Szene. Christian und Anastasia gehen nach einem Streit spazieren. Sie hat Probleme mit den Verträgen, die er seine Liebschaften unterschreiben lässt, bevor er sie mit in sein Sadomaso-Spielzimmer nimmt. Christian hat einen offensichtlichen Kontrollzwang. Er muss wissen, wo Anastasia ist. Er hat Angst, ist unsicher, überspielt es mit fadenscheiniger und teilweise passiv-aggressiver Dominanz. Und dann kommt der Moment, der eine Moment, der eine Art Erklärung für sein ganzes Wesen sein soll: von seinem 15. bis zu seinem 21. Lebensjahr wurde er von einer Freundin seiner Mutter als Sexsklave benutzt.
>
> Da steht ein Mann, der missbraucht wurde, und glaubt, dass es OK ist. Weil diese Frau ihm erfolgreich eingeredet hat, dass sie die Einzige ist, die ihn versteht. Weil er immer noch Kontakt mit ihr hat. Vielleicht auch, weil es einen grundlegenden Unterschied darin gibt, wie man mit der Vergewaltigung an einem pubertierenden Mädchen und mit der an einem pubertierenden Jungen in der Gesellschaft umgeht. Und alles, was der Film uns sagt, ist: Alles in Ordnung. Er wollte es ja auch. Das hat ihn erst zu diesem sexy und zugleich tiefgründigen Biest gemacht, das er jetzt ist. Denn Missbrauch ist kein Verbrechen, sondern macht Menschen erst so richtig begehrenswert und interessant.

> Wenn Frauen ein nahezu unerreichbares Körperideal vorgehalten wird, sieht sich der Mann in der heutigen Gesellschaft mit einem komplett schizophrenen Wunschbild konfrontiert, an dem man nur zerbrechen kann. Christian Grey ist—und das mag absolut nicht beabsichtigt sein—das Resultat dieses Werbeplakat meets Profilneurose-Wahnsinns. Ein psychisch gebrochener, zutiefst verunsicherter Mann, der so viel Angst davor hat, abgelehnt oder allein gelassen zu werden, dass er Kontrolle über jeden ausüben muss, der ihm nahe kommt.

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andyisonline:#2106

>>2105
Ein bisschen Verharmlosung von sexuellem Missbrauch, insbesondere Kindesmissbrauch, ist eigentlich eine feine Sache und ganz in unserem Sinne. Nach den Auswüchsen der letzten Jahre... Drinvor metter Piratenbernd weil Schundliteratur schafft, woran seine Schundpartei scheiterte. Da hält es Nazibernd lieber mit Goebbels: gute Propaganda ist die, die noch von den größten Idioten verstanden wird. Tatsächlich reicht es in einer Demokratie völlig aus, sich ausschließlich an die Idioten zu wenden -- sind sie doch stets in der Mehrheit (zumindest von meiner Warte aus gesehen).

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anjhero:#2111

>>2083
OP reportiert ein. Der Anrufer war NICHT ich. Möchte ich nur hinzufügen. Werde es mir aber gleich mal anhören. Danke für deinen Hinweis, lieber Bernd.

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Chakintosh:#2203

>>2092
Busfahrer haben Krautchan aufgebaut, aber die sind keine wahren Bernds.

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judzhin_miles:#2204

>>2203
Kein wahrer Bernd würde Bus fahren. :3

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