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Veröffentlicht am 2016-09-02 12:49:3 in /ft/

/ft/ 4578: Elektrosex

sokaniwaal Avatar
sokaniwaal:#4578

Hallo Bernd,

Kannst du mir ein bisschen von deinen Erfahrungen mit Elektrosex berichten? Ich habe einen Gutschein für einen Sexshop rumliegen und wollte den mal auf den Kopf hauen. Weil meine Spielgesellin und ich zusammen schon so ziemlich alle "Standard"spielzeuge haben, dachte ich, ich könnte mal etwas komplett neues ausprobieren.

Kommt man mit einem billigen Starterset für 20-30 Ocken erstmal weit genug, oder sind die Dinger eher nicht zu empfehlen? Kannst du mir generell Tipps zur Hardware geben, worauf sollte ich beim Kauf achten?
Was sind deine Tipps, welche Dinge ein Anfänger zuerst ausprobieren sollte?
Was sollte ich auf jeden Fall NICHT tun? (Ich weiß dass man die Elektroden nie so platzieren soll, dass der Strom über das Herz fließen könnte - gibt es noch mehr solcher Dinge die man beachten sollte?)

liang Avatar
liang:#4582

Ich hab ja schon einige Fetische kennengelernt, aber davon hör ich zum ersten Mal. Erzählt mal. :3

tereshenkov Avatar
tereshenkov:#4584

Also, ich habe ein ca. 15 Jahre altes TENS-Gerät (damals ~70€) und ein neues, wie erwähnt in der Preislage um die 25€.

Das neue Gerät lässt sich nicht manuell modulieren, sondern man zwischen vorgefertigten Programmen wählen. Das ist ganz gut für "Hintergrundhintermalung" (z.B. längere Zeit Schmerzen während "Lagerung"), aber nicht als zentrales Element.

In beiden/allen Fällen gilt: wichtiger und entscheidender als das Gerät und dessen Einstellung sind Art und Größe der Plugs/Pads. Die Größe ist der Hauptfaktor: kleine, runde Pads wie in der Abbildung von OP übertragen schließlich die selbe Stromstärke wie die großen, nur eben über eine viel kleinere Fläche. Das ist die Währung, mit der man hier arbeiten kann.

TL;DR: die Stärke der Geräte ist nicht so wichtig wie deren Steuerung sowie deren Pads/Klammern/Plugs.

safrankov Avatar
safrankov:#4586

Ich habe nur Geräte ausprobiert die eine Ansteuerung über einen Audioeingang haben. Man kann dann mit einem PC und Software oder auch einfach Audiodateien ein Signal einspeisen. Das geht auch mit einem MP3 Player/Smartphone super.

Dadurch hat man wirklich freie Hand. Falsche Signale erzeugen einfach nur Schmerzen, da muss man vorsichtig ausprobieren.

Wie schon erwähnt ist die Pad Größe sehr wichtig.

Mittlerweile verwende ich nur noch selbstgebaute Geräte die auf einem Audioverstärker basieren, Baupläne gibt es im Internet.

Alles Andere hat sich als nicht so toll erwiesen.

Bei Estim muss man geduldig sein und herausfinden was gut für einen funktioniert und was nicht.

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