Krautkanal.com

Veröffentlicht am 2015-01-31 17:03:10 in /l/

/l/ 22404: Bernd hat Gefallen an Psychologie gefunden, kennt sich ...

sreejithexp Avatar
sreejithexp:#22404

Bernd hat Gefallen an Psychologie gefunden, kennt sich da aber noch nicht so gut aus und würde sich dementsprechend gerne informieren.
Welche (für Laien verständliche) Literatur empfiehlst du?

Auf Bernds Leseliste stehen bisher die folgenden Bücher:

The Blank Slate - Stephen Pinker
Writings for a Liberation Psychology - Ignacio Martin-Baro
The Myth of Mental Illness - Szasz oder What is Mental Illness - McNally
Alternatives Beyond Psychiatry - Peter Stastny
(noch unentschieden) - Alfred Adler
Client-Centered Therapy - Carl Rogers
Thinking Fast and Slow - Daniel Kahneman
Self Comes to Mind oder Descartes' Error - Damasio
Staring at the Sun - Yalom
Mans Search for Meaning - Viktor Emil Frankl
The Social Animal - Elliot Aronson
Psychiatric Power _ Foucault
(Influence - Cialdini)
die Biographie von Carl Jung
Rumliegen hat Bernd hier außerdem ein generisches Psychologie-Lehrbuch, etwas von Freud, etwas von Fromm und Oliver Sacks, was er teils gelesen hat.

Kann sich Bernd etwas von dieser Liste sparen oder es durch etwas besseres ersetzen? Kennt vielleicht jemand gute Zeitschriften zum Thema?

Vielen Dank

oanacr Avatar
oanacr:#22411

'The Blank Slate' liest Bernd gerade und es ist sehr gut, auch wenn Pinker ein Paradevertreter der amerikanischen Populärwissenschaftskrankheit ist, auf 430 Seiten zu sagen, was man auch locker auf 300 eindampfen könnte, aber inhaltlich ist es wirklich erste Sahne, einer der besten seines Fachs halt. Genauso ging es Bernd übrigens mit seinem 'The better Angels of our Nature'. Auch sehr spannend aber leider noch redundanter.

Sacks ist hübsch, weil er sehr kurzweilig und mit viel Wärme aus seiner Berufspraxis berichtet. Wirft aber eher Schlaglichter auf einige besonders kuriose Fälle, die einem eher Erfurcht vor all den einigermaßen funktionierenden Menschen einflößt angesichts der massiven Ausfälle, die minimale Defekte auslösen können, bietet aber nicht so sehr einen systematischen Überblick über die Funktionsweise des (gesunden) Hirns.

Watzlawicks 'Anleitung zum Unglücklichsein' ist ähnlich. Ließt sich sehr schön und schnell (130 Seiten im Reclamformat) und man kann sich durchaus im Alltag beim Anwenden des ein oder anderen Prinzips erwischen und über sich selbst schmunzeln, ist aber kein Fachbuch.

Neuste Fäden in diesem Brett: