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Veröffentlicht am 2017-08-20 11:47:45 in /l/

/l/ 25531: Typische Schriftstellerkarriere

doooon Avatar
doooon:#25531

Typische "Schriftstellerkarriere"

Doğan Akhanlı war 1991 aus der Türkei geflohen. 1989 soll er an einem Raubmord auf eine Wechselstube in Istanbul beteiligt gewesen sein. Allerdings sind die genauen Umstände nie vor Gericht geklärt worden. Als junger Mann ging er nach dem türkischen Militärputsch 1980 in den Untergrund. Er wurde als Mitglied der kommunistischen TDKP gesucht und 1984 verhaftet. Von 1985 bis 1987 war er in Istanbul in einem Militärgefängnis inhaftiert. In dieser Zeit sei er auch gefoltert worden, berichtete Akhanlı später. Im Jahr 1991 setzte er sich nach Deutschland ab, wo er als politischer Flüchtling anerkannt wurde und später die deutsche Staatsbürgerschaft annahm.

Bilder relatiert: weitere Schriftsteller mit Brotberuf: "Agent"

Chakintosh Avatar
Chakintosh:#25532

Vermutlich steigen jetzt seine Absatzzahlen, er bekombt Preise usw.
Hat Bernd was von Akhanlı gelesen? Ist es wenigstens nicht absoluter Schund?

bassamology Avatar
bassamology:#25533

>>25532
Macht in Schuldkultliteratur.
Das ist eher nicht so mein Themenbereich, aber da scheint er ein treuer Husar an den Fördertöpfen zu sein.
Er ist der Initiator der Raphael-Lemkin-Bibliothek in Köln. Schwerpunkte seines zivilgesellschaftlichen Engagements sind das Gedenken und die Aufarbeitung von Völkermorden des 20. Jahrhunderts.

Aber interesant der Herr Lemkin.
https://de.wikipedia.org/wiki/Raphael_Lemkin

llun Avatar
llun:#25534

>>25533
Dogan Akhanli
KEUPSTRASSEN-TRILOGIE

Muste lachen, weil Bernd einen Kumpel (Sozialdemokrat) hatte, der Anfang der Achtziger von den Türken aus der Keupstraße vergenozidiert wurde.

In seinem Buch Axis Rule in Occupied Europe gab Raphael Lemkin eine Definition des Begriffs. Genozid sei

„… ein koordinierter Plan verschiedener Aktionen, der auf die Zerstörung essentieller Grundlagen des Lebens einer Bevölkerungsgruppe gerichtet ist mit dem Ziel, die Gruppe zu vertreiben. … Genozid hat zwei Phasen: Eine erste, bei der die typischen Eigenschaften und Lebensweisen der unterdrückten Gruppe zerstört werden und eine zweite, bei der die Eigenschaften und Lebensweise der unterdrückenden Bevölkerungsgruppe der unterdrückten aufgezwungen wird.

keyuri85 Avatar
keyuri85:#25544

Ist der eigentlich ein Döner-meh oder irgendwie sonst krypto?

Das äh, Gesicht und dann präsumtiver Raubmord und hierzulande einen auf Völkermordspezialist machen... naja weißte.

okcoker Avatar
okcoker:#25559

Stefan Schwarz
(((Auffälliger))) Name, Stasi Offizier aus Begeisterung. Heute bei (((Rohwohlt))) und diversen Öffentlich-Rechtlichen Mindfuckern unter Vertrag, -als Scherzkeks, der die DDR verwitzeln soll-, war bis ins Jahr 1990 hinein Stasi-Auszubildender im Status eines OibE, was für "Offizier im besonderen Einsatz" steht, eine spezielle Form des hauptamtlichen Stasi-Mannes. Der OibE war, ein verdeckt arbeitender hauptamtlicher Stasi-Offizier. Er schlug selbst IMs zur Anwerbung vor, übernahm operative Aufgaben, Undercoveragent, eingeschleust in zentrale Positionen im In- und Ausland.
Zitat Schwarz: NVA-Soldaten und Stasi-Leute waren bislang in allen Komödien immer nur die Hasskappen, böse Offiziere, fiese Abschnittsbevollmächtigte, die nur in Parolen sprechen und überhaupt keine menschliche Seite zeigen. Die nur Fratzen sind. Das hat mich geärgert."

Fritz Rudolf Fries
Verlegt bei Suhrkamp, Stasi Mitarbeit von 72 bis 86. hatte immerhin den Schneid sich selber zu enttarnen.

Sascha Anderson DER Literaturspitzel Nr1. Belohnt in Ost UND West,
Preise, Stipendien.
Wikipädia über Anderson: Anderson war Stratege, er war inoffizieller Arm der offiziellen Kulturpolitik. Das machte ihn für die Stasi wichtiger als jeden anderen IM. Klaus Michael
Über das Glaubensbekenntnis seiner Mutter schweigt Wikipädia sich leider aus

jodytaggart Avatar
jodytaggart:#25560

Das ist genau der moralische Panslawismus, der mich stählt.

vikashpathak18 Avatar
vikashpathak18:#25570

"Mein Team und ich haben die Gruppen vor elf Monaten infiltriert, nun übernehmen wir die Macht"

Shlomo Shapira. Mitglied der weitverzeigten, schwerreichen Shapiro Familie, in Deutschland.
Streng genommen gehören Satiriker ja nicht zu den Schriftstellern. Eher zu den gutbezahlten Manipulatoren. Sein Verlag ist übrigens Rowohlt.

crhysdave Avatar
crhysdave:#25571

>>25570
>Shapira, Mitglied der Shapiro-Familie

#nachdenklich

devankoshal Avatar
devankoshal:#25572

Einfach mal hebräisch lernen, dann verstehst du warum.

chatyrko Avatar
chatyrko:#25574

>>25570
Und Ernst Rowohlt so: "Dscheiße, was habt ihr aus meinem Verlag gemacht?!"
Rowohlt war in den 20er- und 30er-Jahren übrigens dafür bekannt, dass er im Verlagsgebäude Feten veranstaltete, zu denen er absichtlich Leute einlud, die sich gegenseitig überhaupt nicht abkonnten, um genüßlich zuzuschauen, wie sie sich gegenseitig zerfleischten.

jrxmember Avatar
jrxmember:#25575

>>25570
Hoffentlich macht der Depp sich damit zur Zielscheibe. Und dann wieder nach der vorher verschmähten Staatsgewalt rufen wenn er von Rechten auf offener Strasse zusammengematscht wurde.

danro Avatar
danro:#25577

>>25575
Cyz***FOU.jpg Ist das eine Arbeitsprobe von ihm? Oder von Dir?

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