Krautkanal.com

Veröffentlicht am 2015-04-16 09:18:19 in /m/

/m/ 62094: E-Bass spielen lernen

dmackerman Avatar
dmackerman:#62094

Da Bernd den E-Bass ziemlich kühl findet, spielt er schon länger mit dem Gedanken, dieses Instrument spielen zu lernen.
Allerdings ist Bernd ein kompletter Anfänger was Musik angeht; habe vergessen wie man Noten liest (nur in der Schule gehabt) und noch nie ein Instrument gespielt.
Wie hoch wären die Hürden für Bernd? Soll heißen, wie realistisch ist es, das Instrument neben dem Studium halbwegs vernünftig spielen lernen zu können? Wie viel Geld müsste ich in etwa investieren? Lehrer zwingend erforderlich? etc.

Musikbernd, klär mich bitte auf.

andychipster Avatar
andychipster:#62100

Die Bridge beim Fender ist scheisse.
Bass ist teurer als Gitarre, und kann weniger, der Verstärker braucht mehr Leistung um sich gegen eine Garagencombo durchzusetzen im Proberaum bedeutet das >100watt. 4x dingsbums inch speaker Bassbox ist besser als ein Fetter, da die Kalotten schneller reagieren
Doppelschlag üben, Harmonielehre, Synkopen.
Fender (inclusive gute Kopien) klanglich vielseitig und wuchtig. Fender Sounds gehen nur damit.
oder -und bezahlbar- ibanez Bässe. Bernds schnellster Bass ist ein Ibanez Roadstar, der fast alle Sounds (fast) kann, wurde auch schon in den Händen von Meisterjazzbassisten gesehen. Gebraucht um 300-500,-
Denkfähige Bernds könnten in 1-2 Jahren einiges lernen, tägliches üben vorausgesetzt, Beratungsresistente Kommielüfter (ich will rocken!!!) brauchen erfahrungsgemäß länger.
Bass ist eigentlich das Instrument für die Doofen. Also eine Schwermetalltruppe "untenrum zu machen" kann ein dressierter Aff in 3 Monaten.
Aber das hier:
https://www.youtube.com/watch?v=z7MCf7Ga3wc

bergmartin Avatar
bergmartin:#62108

>>62094
>Wie hoch wären die Hürden für Bernd? Soll heißen, wie realistisch ist es, das Instrument neben dem Studium halbwegs vernünftig spielen lernen zu können?

Dafür sind die Hürden nicht hoch. Wenn du nicht komplett unbegabt bist, wirst du nach 1-2 Jahren recht gut spielen können.

>Wie viel Geld müsste ich in etwa investieren?

Günstigste Variante:

- Ibanez-Bass circa 200 Euro
- Digitech oder Boss Multi-Effect-Board speziell für Bass circa 200 Euro
- Bequemer Hifi-Kopfhörer circa 20 Euro

>Lehrer zwingend erforderlich?

Bernd ist Autodidakt (Gitarre und Klavier) und ziemlich gut, aber ohne Lehrer hat man wohl doch hier und da einige Lücken und braucht länger für vieles, weil man keine Anleitung bekommt. Die beste Art zu lernen, wäre wohl beide Möglichkeiten zu kombinieren, was aber natürlich nicht so möglich ist, deswegen: Suche dir einen Lehrer, aber betreibe auch ein paralleles Selbststudium, indem du viel recherchierst i.e. Musiker-Foren, YT-Videos usw.

Die meisten Spieltechniken und die Musiktheorie müsstest du so lernen können, aber komplizierte Rhythmen und flüssiges Notenlesen wirst du ohne Lehrer wahrscheinlich nicht schaffen. Die Frage ist, was dein Ziel ist: Spielen nur zum Spaß oder mit richtigen Ambitionen?

>>62100
>Bass ist teurer als Gitarre

Das stimmt doch gar nicht, zumindest nicht im Anfänger- und Semi-Profi-Segment.

>und kann weniger

Wenn er die Unterschiede zur Gitarre kennt und wirklich Bass spielen will, ist das irrelevant.

>der Verstärker braucht mehr Leistung um sich gegen eine Garagencombo durchzusetzen im Proberaum bedeutet das >100watt. 4x dingsbums inch speaker Bassbox ist besser als ein Fetter, da die Kalotten schneller reagieren

Für einen Anfänger alles irrelevant.

>Ibanez

Sekundiert. An OPs Stelle würde ich einen Ibanez-Bass für 200 bis 800 Euro kaufen. Kommt darauf an wie sicher er sich ist, dass er dabei bleibt.

Yamaha wäre vielleicht auch noch eine Option.

commoncentssss Avatar
commoncentssss:#62124

>>62094
Kommt drauf an, was du spielen willst. Bernd selbst spielt nicht bzw. hat keinen Bass, aber folgendes ist im Allgemeinen gültig:
- RICHTIGES Üben. Bei diesem Punkt kann dir wahrscheinlich nur ein professioneller Musiker/Lehrer helfen. Es bringt wenig 10 Stunden pro Tag ziellos zu üben und dann per Zufall auf die richtige Muskelbewegung zu kommen und diese EVTL auch als solche zu realisieren. Viel wichtiger ist das Hinhören und eine vollkommene awereness für motorische Abläufe. Dazu könnte ich evtl Hilfestellung geben, wenn du einen Bass hast. Denke mal, dass du mit ca. 1,5 Stunden pro Tag üben und ca. 1 Stunde Harmonielehre etc. in 1 - 2 Jahren weit kommst.

- Wenn du lediglich Zuhause spielen willst, dann ist ein kleiner Amp sicherlich von Vorteil, jedoch würdest du mit Vorkenntnissen in Mixing und Audiobearbeitung auch ohne Amp auskommen. Einen echten Bassamp nehmen, meines Wissens nach, in der heutigen Zeit nur sehr wenig Leute ab evtl so gut wie niemand..... bei E-Gitarren ist das ein bisschen anders



Wenn du etwas richtig willst, dann sind die Hürden nicht zu hoch.

>>62100
Gefällt mir, aber einen mit einem gescheiten EDM bzw. ElektroPop Bass hält er nicht mit :--DDD. Nicht mal scherzend

>>62108
>aber komplizierte Rhythmen und flüssiges Notenlesen wirst du ohne Lehrer wahrscheinlich nicht schaffen
Flüssiges Notenlesen/Blattspiel kann man mMn ohne Lehrer komplett vergessenWas sollen komplizierte Rhythmen sein???

tereshenkov Avatar
tereshenkov:#62126

Vernünftiger Einsteiger Bass ab 200€, gebraucht bekommst du sie nachgeworfen.
Als Verstärker nen Fender Rumble 25 oder so, kostet auch nicht die Welt.

Zum lernen würde ich dir empfehlen erstmal einfache Lieder mit nur drei Akkorde zu spielen. Allgemein finde ich es am besten jedes Instrument learning by doing zu lernen. Einfach ein Lied aussuchen und dir denken: "Das spiele ich jetzt so lange bis ich es kann."
Der andere Ansatz ist halt, dass du dir ein Buch kaufst oder so eine "Schule", und da steht dann drin: "Das ist ein C und das spielt man so. Nun spiele die Übungen 1-5 und mache mit dem D weiter". Funktioniert auch, ist aber furchtbar langweilig.

Versuche auch sowohl nach Akkorden, als auch nach Tabs und nach Noten spielen zu lernen. Gerade wenn man nun mit einfachen 3-Akkord-Songs anfängt ist das keine Schwierigkeit.

aluisio_azevedo Avatar
aluisio_azevedo:#62127

>>62124
>Denke mal, dass du mit ca. 1,5 Stunden pro Tag üben und ca. 1 Stunde Harmonielehre etc. in 1 - 2 Jahren weit kommst.

Das ist halt genau so ein Ansatz, den ich persönlich überhaupt nicht mag. Und nun bitte keine Diskussion. Natürlich hast du Recht und ich bin sehr sehr dumm, trotzdem: 1000000 Leute sind gute Musiker geworden ohne einen Lehrer zu befragen und sich mit solchen Sachen wie "Harmonielehre" zu beschäftigen.
Hör dir ein Lied an und versuche den Grundton herauszuhören. Oder noch einfacher gesagt: Höre dir ein Lied an und versuche dazu so Bass zu spielen, dass es sich gut anhört. Beste Harmonielehre die es gibt.
Wenn du willst, dann musst auf gar nichts irgendwelche Ficks geben, auch nicht auf irgendwelche "Muskelbewegungen" (WZF?). Wenn du nun in eine Musikschule gehst, dann kommt aber natürlich ein Musiklehrer und drückt dir erstmal ein Buch in die Hand und zeigt dir irgendwelchen tollen Grundübungen und wie man den Bass richtig hält und alles....klar, der Musiklehrer muss ja auch von irgendwas leben. Und viele Musikschüler plappern dann alles unüberlegt nach. Dabei gibt es Millionen Wege die zum Ziel führen.

enriquemmorgan Avatar
enriquemmorgan:#62129

>>62127
Ha, ha.

mrzero158 Avatar
mrzero158:#62134

>>62127
>Beste Harmonielehre die es gibt.
Oh, was für ein dummer Mensch. Aber bitte, keine Diskussion. Beratungsresistenz ist die Kür im Kulturmarxismus.

markolschesky Avatar
markolschesky:#62137

>>62134
>Harmonik (von altgriechisch ἁρμονία harmonía „Ebenmaß“, „Harmonie“) ist ein umfassender Begriff aus der Musiktheorie und -praxis. Er steht für den Zusammenklang der Töne, welche auch die vertikale Komponente der Musik genannt wird im Verhältnis zur horizontalen Komponente der Rhythmik in der üblichen Notation.

Ich wette genau so hätten es auch Ozzy Osbourne, John Lennon oder Dr. Loonie Smith wiedergegeben.

woodydotmx Avatar
woodydotmx:#62140

>>62127
>irrelevanteswissenbrauchichnichwillspaßlalala
Selbstverständlich kannst Du abends, nach Feierabend in deinem dunklen Keller die Nägel mit einer Kneifzange gegen die Wand dengeln, das macht sicher auch Freude und tausende von Hausfrauen haben es auch schon so gehalten!
ABER SELBST DIE DÜMMSTE FEMANNZE MACHT DABEI DAS LICHT AN!
Bernd hofft das wenigsten OP das Gleichnis versteht.
t. Bassjesus, der auch mal Kulturmarxist gewesen ist.

bluesix Avatar
bluesix:#62147

>>62127

Du spielst scheiße, Komfortzonenspieler mit 3-Licks-Bibliothek. Solche sind keine Bandzeit wert. Fliegen sofort raus, weil sie eben nicht über Schwelle kommen.

idf hurrdurr gefühl punkrock "Schmutz" und Gefühl können gute Spieler intuitiv

orkuncaylar Avatar
orkuncaylar:#62149

>>62147
>>62140
Was geht denn mit euch ab? Op will erstmal anfangen Bass spielen zu lernen.
Da ist es doch wohl okay wenn man learning by doing Ansätze verfolgt. Das macht einfach mehr Spaß und sorgt dafür, dass Op am Ball bleibt. Wenn er nach fünf Jahren so gut ist, dass er mal ins Studio möchte, dann kann er sich ja immer noch weiterbilden.
Und dann auch noch auf den Kulturmarxismus zu verweisen weil man eine Bassschule ablehnt ist ja wohl ganz stark.

juaumlol Avatar
juaumlol:#62150

>>62137
>Ich wette genau so hätten es auch Ozzy Osbourne, John Lennon oder Dr. Loonie Smith wiedergegeben.
Ich wette der Producer von den Beatles hätte das genau so wiedergegeben. Ich wette die Gitarristen und/oder der Producer von Ozzy hätte das genau so wiedergegeben. Brutip: Harmonielehre ist wie ein Babybecken, in welchem du das Schwimmen lernst. Wenn du natürlich Dr. Loonie Smith oder übertrieben begabt bist, dann brauchst du das natürlich nicht.

>>62149
MMn haben die Mitbernds tatsächlich etwas überreagiert, aber bei deinem hochignoranten Kommentar war das auch zu erwarten.

Eigentlich wollte ich noch etwas philosophieren, warte aber mal auf OP ab.

pdugan19 Avatar
pdugan19:#62152

Wahrscheinlich hat Op angesichts der Sägerei nun keinen Bock mehr Bass zu lernen.

i3tef Avatar
i3tef:#62157

>>62149
Täglich das Rad neu erfinden, nie aus Fehlern Anderer lernen.
Das ist es wie deutsche Kulturmarxisten handeln.
Zum Glück werden die Denkfehler der Ahnungslosen an der Guitarre, schlimmstenfalls mit Schmerzen im Handgelenk, Sehnenscheidenentzündung und ganz sicher mit stark verzögerter Entwicklung des technischen Könnens bezahlt. In der Politik reisst solches "Lass halt fahren" Denken ganz andere Wunden.
Spass haben und experimentieren kann man trotzdem, wenn man ab und zu eine Blick in Wieland Ziegenrückers ABC Musik wirft. Kostet 9,90 und wirkt langfristig.
Ausserdem schaut der Bassist dann nicht so dumm aus der Wäsche, wenn ein Mitmusiker um Quartsprünge bittet.
Gehörbildung A und musiktheoretisches Grundlagenwissen B, sind zwei verschiedene Fächer. B ist ein Klacks, und A wird durch Kenntnis von B (Intervalle, Akkordaufbau, Quintenzirkel) erleichtert, bzw. erst ermöglicht.
Das A viel wichtiger ist, damit hat >>62127 Recht.

ggavrilo Avatar
ggavrilo:#62158

>>62157

>Täglich das Rad neu erfinden, nie aus Fehlern Anderer lernen.

Was hast du erwartet - er *möchte* ein bassiver Gitarast sein. Das ist eine Stufe unter "bassiver Gitarast sein."

/r Bassistenwitz

jajodia_saket Avatar
jajodia_saket:#62163

Erst einmal danke für die vielen Antworten, auch wenn es hier viel Hass zu geben scheint.
Angesichts der nötigen finanziellen Investition, muss ich momentan leider drauf verzichten. Ich überlege es mir, wenn ich einen Job hab (Studentenkrebs), aber im Moment kann ich mir solche Ausgaben einfach nicht leisten. damit habe ich aber schon gerechnet

salleedesign Avatar
salleedesign:#62167

Altbernd hatte 6 Monate Unterricht mit einem Lehrer und bekam ein Übungsbuch empfohlen.
Das Wichtigste war zuerstmal Taktgefühl, da man ja mit dem Drummer zusammenspielt. Also Klopfübungen machen, sich Stücke anhören und ein Fühl dafür bekomben.
Dann gins weiter mit der Handkoordianation und das machte Bernd in dem er nach Anleitung die Leersaiten spielte und dann die verschiedenen Notenwerte spielte.
Dann weiter aufbauend gegriffene Saiten, dabei auch die richtige Handhaltung üben.
Nach ein paar Wochen Fingerfertigkeit und einigermaßener Sicherheit besorgte sich Bernd Tabs von einfachen Liedern die er schon kannte und versuchte mitzuhalten was zeimlich gut gelang.
Dann war der Unterricht aus Zeitgründen des Lehrers vorbei und Bernd machte weiter.
Heute sind komplexe Sache kein Thema mehr, ich kann Aussetzer vom Drummer inituitiv ausbesseren und finde rein vom Gehör die Noten selbst.
Als Equipment sollte man sich zumindest ein Markengerät oder ein gutes Gebrauchtes zulegen.
Auch sollte man sein Instrument auch selbst warten und einstellen können.
Metronom und Stimmgerät nicht vergessen.
Nach 1-2 Jahren kann man sich mal überlegen auf welchem Gerät man besser zurecht kombt oder welche Saiten gut sind etc.

a_harris88 Avatar
a_harris88:#62177

>>62163
Verachtung von Zeitverschwendung mit Hass verwechseln. Solch "hochsensible" Künstler braucht niemand.
Tu was >>62167 sagt. Klopfübungen. Fingertrommeln kostet nichts und ist gut fürs Denkvermögen.
Auch Teekistenbass selber bauen.
Oder Darbuka. Ab Hundertzwanzig. Die zu erlernenden Fingerfertigkeiten sind Bassrelevant. Du kannst zb. Slapping darauf üben.
t.Bassjesus

https://www.youtube.com/watch?v=rRPLepl2NmI

https://www.youtube.com/watch?v=aeov75xE3-E

https://www.youtube.com/watch?v=Uc26EFI1_nw

fatihturan Avatar
fatihturan:#62184

>>62177
Eeey chill mal!! Ich gebe dir aber in allen Punkten recht. Du bist überzeugt von dir und ich will mal eine DI Spur eines richtigen Bassisten sehen. Kannst du liefern? Vers bridge chorus am Stück von irgendwas wären interessant. Wenn du Stems lieferst mix ich evtl das Ganze, wenn das Stück anspricht....

mikaeljorhult Avatar
mikaeljorhult:#62186

>>62184
DI = Direct Input?

newbrushes Avatar
newbrushes:#62190

>>62100
Japaner sind sooo niedlich in den Kommentaren :3

Nun, lassen Sie verbringen ein schönes Wochenende alle '(° ▽ °)' · *: ...: * · ゜ ゚ · * ♪

millinet Avatar
millinet:#62191

>OP möchte Bass spielen
>arschbürgermaximum nach 20 Posts erreicht

OP kauf dir einen billigen Bass und einen gebrauchten Verstärker (muss aber auch etwas Druck machen, sonst macht der Bass keinen Spaß) oder besorg dir eine Modelling-Software, einen günstigen Anschlüsslikasten für Bass zu PC und anständige Kopfhörer.

Dann suchst du auf Youtube nach Basstutorials zu Stücken die dir gefallen und plagst dich damit rum bis es klappt.

Positiver Nebeneffekt: du wirst Tabulatur lesen lernen, kannst ein wenig bei Haltung der Hände abgucken und du hörst gleich, wie es klingen "soll".

Diese Autistenscheiße hier kannst du dir getrost in die Haare schmieren, außer du willst es wirklich wissen. Mit obiger Einstiegsmethode wirst du relativ schnell ein paar nette Erfolge erzielen und dann wird bei dir von selbst der Wunsch aufkommen mehr in die Tiefe zu gehen oder halt nicht

t. Bernd, der Musik studiert.

murrayswift Avatar
murrayswift:#62192

>>62186
Bass über direct injection box in mic-pre/(des interface) oder halt direkt über den Instrumenteingang am Audiointerface Wie es dir bequemer ist bzw. wo du deiner Meinung nach einen besseren Sound bekommst. Wenn keine der Methoden in Frage kommt, dann evtl doch Amp abnehmen? Aber sag dann bitte an, was vor dem Amp an Stompboxes - wenn du denn welche verwendest - gehangen ist und/oder was im Loop war bzw. an Kompressoren/Zerrern/Eqs etc noch irgendwo im Signalweg war. Alles natürlich nur auf freiwilliger Basis. Wäre dir aber sehr dankbar :3

arashmanteghi Avatar
arashmanteghi:#62194

>>62192
Danke für die Information! Allerdings bin ich nicht der Bass-Bernd, den du im Sinn hast.

Tut mir leid, das hätte ich dazuschreiben sollen.

llun Avatar
llun:#62196

Viele "echte" Musiker sind ziemliche Miesmacher, die sich viel auf ihr mühsam erworbenes Autistenwissen einbilden.
Es ist aber nur ein Weg von vielen. Manch einer lernt nach Gefühl, ein anderer nach Anleitung. Das Ergebnis und der Spaß sind die Hauptsache. Dieser Bernd hätte keine Lust, nach Whiplash-Manier ein Musikinstrument bis zur Grid-genauer Perfektion zu üben. Ein anderer braucht aber genau diese Härte ...

madebyvadim Avatar
madebyvadim:#62198

>>62127
> 1000000 Leute sind gute Musiker geworden ohne einen Lehrer zu befragen und sich mit solchen Sachen wie "Harmonielehre" zu beschäftigen.

Würde mich interessieren, wen genau du damit meinst. Welcher erfolgreiche und ernstzunehmende Musiker - abseits von dieser Pop-Scheisse, die nur Masken und Körper sucht - hat es ohne grundlegende Musikkenntnisse weit gebracht?
Gerne erninnere ich an die Szene aus der Sprechschau TV Noir, in der spontan(!) ein Lied gesungen werden sollte und Pohlmann, seines Zeichens angeblich Musiker, aus dem Stehgreif ein Lied begleiten soll und grandios scheitert, weil er einfach musiktheoretisch keine Ahnung hat. Stattdessen muss der studierte Musiker "Herr Köln" die Situation retten, in dem er nicht nur sagt, was das für eine Tonart ist sondern auch weiß, wie man sie spielt. Mit Sicherheit ist Herr Köln der bessere Musiker, allerdings nicht so Rampensau und kamerageil wie Pohlmann...das ist der Unterschied zwischen Musiker und "Musiker"

https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=7Q9xv_UYdLM#t=1580
ab 26.20 geht das Drama los

>>62196
> Manch einer lernt nach Gefühl

...und dies ist mitnichten die dümmste Aussage für immer. Wer glaubt, nur weil man Musik nach Gefühl spielen kann, kann man auch ein toller Musiker sein, der irrt gewaltig. Es ist Handwerk. Solche Leute sollten sich auch mal am offenen Hirn operieren lassen, wenn der Arzt vorher sagt, er habe keine Ahnung davon und würde heute mal nach Gefühl operieren. Oder der Pilot, dessen Leidenschaft es schon immer war zu fliegen - wieviele Leute steigen da ein wenn er erklärt, er würde nach Gefühl das Teil fliegen...ich verstehe es nicht.

alexcican Avatar
alexcican:#62201

>>62184
>>62198

Für die Verwendung von "chill mal" gehörst du bereits erschossen, verdammter Kiffer. Deine Scheiß-DI-Box kannste dir auch sparen. Fast jedes normale Pedal eignet sich auf Bypass für Soundkarten-LineIn. Auf Details verzichte ich wegen dir bewußt, DJ Zoom303.

Deine Scheißmusik nach Gefühl kannst du sofort mitnehmen - das ist simple unlustige Scheiße ohne jedwede Überraschung, von und für Möngorrhoiden. Ich höre sie nicht und hasse sie gern.

>mühsam erworbenes Autistenwissen einbilden
Niveau sieht von unten aus wie Arroganz. Einige möchten halt ungern ständig ausgiebiges gegenseitiges Rimming praktizieren, wie in önsrer Pöpkultur.

mj_berthelsen Avatar
mj_berthelsen:#62204

>>62198

Erbärmliche Elitistenscheiße. Solchen Mist hört man gerne immer wieder, auch im Studium. Und meistens stecken dahinter die Spastis, die "technisch anspruchsvoll" mit guter Musik verwechseln. Sehr beliebt auch bei Metallschwuchteln. Da wird dann der "Gitarrengott" gefeiert, weil er 10 Minuten lang Soli in drölfhundert verschiedenen Tonarten abwichsen kann.

Das ist dann meistens wirklich Musik als Handwerk, genauso wie ein Maler, der einen schnurgeraden Strich oder einen perfekten Kreis freihändig hinlegen kann kein Künstler ist.

Stinklangweilig und gefühllos.

Bonus: wer nicht Klavier spielen kann ist sowieso kein Musiker.

t. Musikstudent

aiiaiiaii Avatar
aiiaiiaii:#62206

>>62204
> blablabla

Geht nicht ums kreiswichsen sondern schlicht und ergreifend um die Tatsache, dass man auch theoretische Kenntnisse braucht.
Aber bitte - ich warte immer noch auf ernzunehmende Künstler abseits der Popkultur, die vom Gefühl her gute Musiker geworden sind, ohne "elitäres Kreisgewichse"....

jjshaw14 Avatar
jjshaw14:#62207

>>62201
>Habe keinen Plan von Impedanzen
>Bezeichne andere als Kiffer
Nicht sicher ob trollierend oder einfach nur zurückgeblieben. Warum verbreitest du solch debiles Unwissen???

sindresorhus Avatar
sindresorhus:#62210

>>62207
Begriffsstutzig viel? Irgendeinen Bodentreter mit Impedanzwandler hat man doch immer, da braucht man als gefühlsbetonter Gothicdubstepsofortinsgas-Rimpunk nicht extra in DI.


>>62204
wohl eher t. Lehramtmusikstudent, bestimmt tendenziell zu schwach für op. 106. Virtuosität und Technik setzen nur ebensolche ausschließlich mit Hurrdurr-Arpeggios from Hell gleich. Jedoch wird Mitolhead irgendwann aus seinem Delirium ganz oder teilweise erwachen und hat dann zumindest Skill. Du hast ein verdecktes Fuchs-Trauben-Problem. Ich hoffe, das hilft dir etwas, Bernd.

Shriiiiimp Avatar
Shriiiiimp:#62211

>>62210
>Irgendeinen Bodentreter mit Impedanzwandler hat man doch immer
>t. Bassjesus
Deine Arroganz wird lediglich von deiner Unwissenheit in den Schatten gestellt.

joshclark17 Avatar
joshclark17:#62213

>>62211

>Gesicht wahren
>maximale Schadenskontrolle

joemdesign Avatar
joemdesign:#62215

Wer in diesem Faden ist denn gut genug, dass er vom Bass spielen leben kann? Falls niemand: Bitte alle Ruhe geben.

dwardt Avatar
dwardt:#62217

...ist immer wieder lustig zu lesen, wenn Menschen glauben, man kann erfolgreicher Musiker werden wenn man genug Gefühl hat um ein Instrument zu spielen, dieses ganze rheoretische Wissen sei nur Kreisgewichse.
Aber ich kann Euch beruhigen - für Musik braucht man weder Gefühl noch spezielle Leidenschaft, man kann es eher mit purer Disziplin und theoretischem Wissen schaffen, denn als ich mein Meister der Künste am Klavier machte, waren gefühlte 90% koreanische Tastenmaschinen am Werk, die neben einem heiratsfähigem Partner fürs Bleiberecht auch Stunden am Klavier verbrachten um ihr x-tes 25-seitiges Werke auswendig zu lernen. Die kannste nachts um drei wecken und sagen, spiel mal eben die h-Moll-Sonate von Liszt, die machen das und lächeln.
Die restlichen 10% waren Bildungsbürgerkinder wie ich oder Talente aus dem Osten, die per Stipendium lieber hier studieren als in der Ukraine, da ihr schöner Flügel von einer Rakten wohl irgendwie kaputt gemacht wurde.
Bernd, lass Dir gesagt sein, theoretisches Wissen ist anabdinglich, es sei denn, du willst alle Klischees erfüllen, die man für Bass-Spieler schon erdacht hat...
Bass-Spieler sind die, die zu blöd für Gitarre sind
Solltest du in einer ernsthaften Band spielen wollen, dann musst du Kenntnisse haben - es muss kein Meister der Kunst werden, aber zumindest mal wissen, wie man spontan transponiert, weil der Sänger gesoffen hat und gerne eine Terz tiefer singen möchte...

edobene Avatar
edobene:#62219

>>62215
Hier, Bassjesus! Stockt aber mit Musik-Unterricht auf.

Neuste Fäden in diesem Brett: