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Veröffentlicht am 2015-06-03 05:29:12 in /m/

/m/ 62358: DJanes

pehamondello Avatar
pehamondello:#62358

Bernd, warum gibt es so wenig DJanes? Und warum werden weibliche DJs oft als Lachnummer abgetan?

Ich habe eine These: Es liegt an Püppchen wie Bild1 relatiert, die ihr gutes Aussehen als Primärmerkmal verstehen. Man sieh sich nur die blöde Urschl auf dem Bild 1 an, die muss nichtmal ihren verdammten Mixer einstöpseln. Dabei gibt es sicher einige gute weibliche DJs, die alle in diesem Püppchen-Topf landen.

Ich habe in meiner nunmehr zehnjährigen Laufbahn in Clubs und Discotheken, auf Privatfeiern und auch als Gast bisher nur eine DJane gesehen - und die konnte NIX außer mit den Hupen wackeln. Nichtmal den Sync-Button konnte sie bedienen. Das unterbietet selbst den beschissensten männlichen DJ, der sich mit solchem Unvermögen nicht aus seinem Wohnzimmer raustrauen würde.

Also woran liegt das, Berndi? Haben Frauen weniger Interesse an Technik? Oder einen anderen Zugang zur Musik?

salleedesign Avatar
salleedesign:#62361

>warum werden weibliche DJs oft als Lachnummer abgetan?

Weil die einzigen bekannten weiblichen DJanes irgendwelche (ex)Promis sind. Man mag von Guetta und Konsorten halten was man will, aber das war für die nicht eine Karriereabfahrt auf Dschungelcamp-Niveau, sondern die kennt man, weil sie DJs sind. Wüsste ich jetzt kein weibliches Pendant dazu.

WARUM es jetzt überhaupt erst mal so wenige DJanes gibt, ist eine deutlich kompliziertere Frage - aber sowohl die typische Stellung von Frauen in Clubs (werden konsequent angebaggert, haben höflich zu sein wenn sie dort arbeiten) vs. dem, was ein DJ machen muss (sollte sich von Besoffenen genau gar nicht reinreden lassen, muss also Autorität ausstrahlen), der nötige Nerdigkeits-Faktor, möglichst viele eventuell passende Songs zu kennen "unnützer" bzw. rein der Neugierde geschuldeter Zeitvertreib gilt für Frauen besonders unschicklich, der nötige Rampensau-Faktor plus "ich weiß jetzt genau, was die Leute hier alle hören wollen"-Selbstvertrauen in die Auflegkünste - das sind alles nicht gerade typisch weibliche Eigenschaften und Verhaltensmuster.

trickyolddog Avatar
trickyolddog:#62362

>>62358
Das liegt einfach daran, dass Männer und Frauen sehr unterschiedliche Wesen sind. Nimmt man hochbegabte Autodidakten wird man darunter fast nur Männder finden und das nicht nur in der Musik oder der Technik, sondern auch z.B. im Sport. Männer sind die Schöpfer der Welt, in der wir leben, Frauen reproduzieren vor allem.

arnel_lenteria Avatar
arnel_lenteria:#62363

https://www.youtube.com/watch?v=CsGltz_mhrk

http://www.dailymotion.com/video/x7gr0u_ada-live-in-paris-part-02-15-11-200_music

ggavrilo Avatar
ggavrilo:#62367

>>62361

> Wüsste ich jetzt kein weibliches Pendant dazu
Marusha, ellen allien, Monika Kruse - es gibt sie also.

> [...] das sind alles nicht gerade typisch weibliche Eigenschaften und Verhaltensmuster.
Damit könntest Du tatsächlich recht haben. Das ist sehr schade.

>>62362
> Männer sind die Schöpfer der Welt, in der wir leben, Frauen reproduzieren vor allem.
Das in Kombination mit >>62361 wird es wohl sein. Aber das kann man doch sicherlich fördern, indem man sich schützend vor sie stellt.

Ich würde so gerne mit einer Frau zusammen auflegen, so als Team ein RückenZuRücken spielen. Oder ich an den Turntables und sie an den Effekten. Solcherlei könnte ich mir so gut vorstellen.

drinvor: Wie inzu DJ-GF?

cmzhang Avatar
cmzhang:#62368

>Marusha, ellen allien, Monika Kruse - es gibt sie also.

Marusha sagt mir was, die anderen nicht. Und ich beschäftige mich recht viel mit Musik. Ich behaupte mal, dass keine von denen ein gigantischer Popstar, den "man halt kennt", ist.

>Aber das kann man doch sicherlich fördern, indem man sich schützend vor sie stellt.

Bernd entdeckt soeben feministisches Gedankengut und die Logik entsprechender Förderprogramme für sich.

ultragex Avatar
ultragex:#62370

>>62368
> Ich behaupte mal, dass keine von denen ein gigantischer Popstar, den "man halt kennt", ist.
Ist richtig. 90er Jahre Technokinder sollten sie kennen, speziell die Frau Kruse, aber sie ist keine Popkulturikone.

> Bernd entdeckt soeben feministisches Gedankengut und die Logik entsprechender Förderprogramme für sich.
Nein. Ich will einfach nur einem Süßmödchen die Sorgen und Ängste nehmen. Aber ist das dann wieder positive Diskriminierung?

krdesigndotit Avatar
krdesigndotit:#62371

>Ich will einfach nur einem Süßmödchen die Sorgen und Ängste nehmen. Aber ist das dann wieder positive Diskriminierung?

Manic Pixie Girl-Komplexe sind verschleppte Erlöserkomplexe in einer weitestgehend säkularen Welt. Du willst jemand, den du retten kannst, und wo du beweisen kannst, dass du etwas richtig machst. Dass du dich da bei einer Frau beweisen willst, kann man schon mit Rollenerwartungen etc. erklären, aber für Attraktivitätspräferenzen wird dich niemand (auch die allermeisten Feministinnen nicht) zur Rechenschaft ziehen.

Trotzdem: Wenn du sagst, dass das alles mit dem Rollenbildern der Frauen zusammenhängt, also etwa, dass sie keine Rampensäue sind, nicht denken, sie wüssten eh am besten, was alle hören wollen etc., räumst du ja ein, dass Frauen zu Demut und Bescheidenheit erzogen werden. Also sagst du damit, dass sie für die Ellbogengesellschaft nicht gerade ideal gerüstet werden. Was ja durchaus eine sehr feministische Grundannahme ist.

jrxmember Avatar
jrxmember:#62372

>>62371

Nachtrag zum ersten Absatz, da er in der verkürzten Form einfach nur esoterisch anmutet: Früher hattest du die Religion, die dir gesagt hat "du hast zwar deine Fehler, aber dir sei verziehen - für dich genommen bist du perfekt, und ich, der liebe Herrgott, die höchste Instanz überhaupt, liebe dich - weil du du bist". Heute haben wir maximalen Wettbewerb, sehen jeden Tag im Internet, wieviel besser als wir Leute bestimmte Dinge können, und wir sind austauschbare Rädchen im ökonomischen System.

Die Bestätigung dafür, dass man kein wertloser Niemand ist, bietet die marginalisierte Religion auch nicht mehr. Was bleibt? Der wichtigste Mensch, den man hat, der tollste Mensch den man kennt, die Person, die man liebt, soll einem bitte sagen, dass man ihr ein und alles ist, dass man ihr so viel mehr gegeben hat als jeder andere Mensch je, und dass man perfekt sei, wie man ist.

So, und nun weiter im Text :3

rcass Avatar
rcass:#62375

>>62371
>>62372
Bist du es, isidor?

adhiardana Avatar
adhiardana:#62378

>>62372
>"du hast zwar deine Fehler, aber dir sei verziehen - für dich genommen bist du perfekt, und ich, der liebe Herrgott, die höchste Instanz überhaupt, liebe dich - weil du du bist"
Veto!

wtrsld Avatar
wtrsld:#62379

>>62378
>>62372
Post scriptum: du reduzierst mir zu sehr auf dieses "Jesus liebt dich"-Christentum (zumindest nehme ich an, dass es gemeint ist).

BrianPurkiss Avatar
BrianPurkiss:#62381

>Bist du es, isidor?

Wat?

>Post scriptum: du reduzierst mir zu sehr auf dieses "Jesus liebt dich"-Christentum (zumindest nehme ich an, dass es gemeint ist).

Ich bezog mich auf das Prinzip von "Pfarrer sagt dir, dass dir vergeben wurde". Um diese Bestätigung, bzw. die Möglichkeit, diese explizit von einer zentralen Instanz zu kriegen, geht es.

"Jemanden zu lieben, heißt auch, sein eigenes Schicksal zu lieben."

kylefrost Avatar
kylefrost:#62382

>>62381
Vergebung (Ablaßbriefe :DDD) vom Pfaffen zu bekommen (oder halt durch den Todt von Jebus) ist aber != gesagt bekommen, dass man perfekt ist. Eher das Gegenteil, nur dass es dann schon ok ist, wenn man noch 10 Ave Maria für Sünden runterbetet, die oftmals gar keine sind und auch nicht mit Perfektion im Zusammenhang stehen müssen. Natürlich wäre für einen strengen Christen Sündenfreiheit Grundsteinwurf zur Perfektion.

Isidor ist eine Namensschuchtel von /l/ und ich meine auch /li/, die einen ähnlichen Schreibstil zu deinem pflegt, recht angenehm.

betraydan Avatar
betraydan:#62383

Wenn du dich nur an dem "du bist perfekt"-Detail aufhängst, kann ich dir da gerne entgegenkommen, daran hängt meine Argumentation nicht. Es ging darum, dass einem explizit für all die eigenen Fehler vergeben wird, die endlos nagende Unsicherheit und das defizitäre Dasein also dezidiert kontrastiert werden.

Ohne den Joker "aber die Bestätigung, dass du nicht wertlos bist, kriegst du ja von dem wichtigsten Menschen in deinem Leben" bleibt einem halt nur maximale Geschwindigkeit im Hamsterrad als Quelle von Erfolgserlebnissen. Nur kommen die mit der dezidierten Info "es geht hier um deine Taten, nicht um deine Person". Wie es halt bei der Differenzierung und Arbeitsteilung üblich ist, dass es nicht "die" menschliche Qualität gibt, sondern man verschiedene Attribute hat. Liebe unterläuft diese Differenzierung eben etwas und bestätigt bzw. validiert einen allumfassend.

>Isidor ist eine Namensschuchtel von /l/ und ich meine auch /li/, die einen ähnlichen Schreibstil zu deinem pflegt, recht angenehm.

Gut zu wissen, aber nein, der bin ich nicht.

teylorfeliz Avatar
teylorfeliz:#62384

>>62382
>Isidor ist eine Namensschuchtel von /l/ und ich meine auch /li/, die einen ähnlichen Schreibstil zu deinem pflegt,

Vor allem schreibt er aber auf /ph/, oder?

>recht angenehm.

Naja, teilweise gleicht es eher heißer Luft.

kylefrost Avatar
kylefrost:#62385

>>62383
>Es ging darum, dass einem explizit für all die eigenen Fehler vergeben wird, die endlos nagende Unsicherheit und das defizitäre Dasein also dezidiert kontrastiert werden.
Aber was ist mit uneigentlichen/vermeintlichen/eingebildeten Fehlern? Z.B. Mittelmäßigkeit. Natürlich kommt ein mittelmäßiger Mensch in den Himmel, aber das nützt ihm auf der Erde ja wenig, wenn er sich deshalb nicht so gut fühlt. Kommt hier jetzt christliche Seelsorge?

>>62384
Kp, lauer nur auf /l/, nicht auf /li/ und /ph/.

vladyn Avatar
vladyn:#62390

>Natürlich kommt ein mittelmäßiger Mensch in den Himmel, aber das nützt ihm auf der Erde ja wenig, wenn er sich deshalb nicht so gut fühlt.

Der Narrativ ist halt bei beidem, dass man doch mal das wirklich wichtige im Kopf behalten soll, und sich klar machen soll, wie unbedeutend doch all diese Sachen doch sind. Quasi "das setzt die Dinge erst in Relation, wenn man sich vergegenwärtigt, wie egal das andere alles ist".

Es gibt halt diese eine Karte im Deck, die, wenn du sie auf der Hand hast, all deine anderen Scheißkarten verblassen lassen. Theoretisch. Dass es weder bei Klerus noch bei Romantik perfekt funktioniert, ist auch klar, zerstört den Vergleich aber nicht. Es ist ja vielmehr eine geteilte Analogie.

>Kommt hier jetzt christliche Seelsorge?

Bei Luther war die Nutzung der irdischen Freuden explizit Teil des göttlichen Auftrags. Wenn du das zur Protestantischen / Calvinistischen Ethik weiterführst, kann man da natürlich auch sagen: Wenn du ein zu absurder Loser bist, schießt dich deine Freundin in den Wind / demonstrierst du, dass du nicht zu Gottes auserwählten Schäfchen gehörst.

marrimo Avatar
marrimo:#62397

Oh wow, Bernd, das eskaliert hier irgendwie grade. jedoch zum Positiven.

Ich werde jetzt mal versuchen, das Ganze wieder ein wenig auf Kurs zu bringen.

Meine Beweggründe sind komplett anders gelagert als hier im Faden angenommen. Ich respektiere und achte grundsätzlich andere DJs - was der Grund ist, warum mich diese ganze Hasserei in den Wahnsinn zu treiben beginnt. "Oh, der nutzt Virtual DJ" oder "oh, er hat nur einen DJM 600. War wohl das Hartz IV alle." oder "Wie? kein macbook pro?". Die Phrasen sind endlos und würden einen eigenen Faden füllen. Kernaussage ist, dass ich den Berufsstand des DJs respektiere. Dazu kommt, dass ich Mödchen mag, die auf diesen ganzen Geschlechterwahn am liebsten einen großen, dampfenden Haufen setzen würden. Keine Feminazis sondern einfach normale Mödchen, die nicht kehren. Wenn ich jetzt selbst noch gleichberechtigter Teil eines solchen Konstruktes, beispielsweise in Form eines DJ-Teams, sein könnte, wäre das für mich wahrlich großartig.

Aber wie inzu?

Ich hoffe, das ist irgendwie schlüssig.

adhiardana Avatar
adhiardana:#62399

>>62397
Du suchst einen Tomboy, kann das sein?

ryandownie Avatar
ryandownie:#62400

>>62399
Ja und Nein. Ich würde es nicht so kritisch eingrenzen bzw darauf festlegen aber der Gedanke ist interessant. Danke für den Impuls, Bernd.

carloscrvntsg Avatar
carloscrvntsg:#62401

>Dazu kommt, dass ich Mödchen mag, die auf diesen ganzen Geschlechterwahn am liebsten einen großen, dampfenden Haufen setzen würden. Keine Feminazis sondern einfach normale Mödchen, die nicht kehren.

Mädchen, die nicht kehren, was ihren "angestammten" Platz angeht, sondern auch sowas wie DJing und ähnliches "unweibliches" machen, setzen sich aber fast zwangsläufig ein wenig mit Geschlechterrollen auseinander. Alleine deshalb, weil sie von vielen Leuten dafür verwunderte, skeptische oder abschätzige Blicken ernten dürften. Schau dir doch nur Bernd an, der in dem Moment, wo seine seltsamen Vorlieben gesellschaftlich nicht geschätzt werden immer rumpolitisiert und so tut, als hätte er Ehrendoktorwürden in der Soziologie. Betroffenheit verändert die Implikation von "nicht kehren" massiv. Als jemand, dem das alles recht egal sein kann, weil er sich mit dem, was er machen will mit keinen Konventionen stößt, lässt sich das leicht unterschätzen. "Ich weiß gar nicht was diese polternden Arbeiter haben, James! Ich habe noch nie Einschränkungen meiner Freiheit bemerken können."

>Wenn ich jetzt selbst noch gleichberechtigter Teil eines solchen Konstruktes, beispielsweise in Form eines DJ-Teams, sein könnte, wäre das für mich wahrlich großartig.

>Aber wie inzu?

Bist du denn in der Szene aktiv? Ich würde halt einfach bei entsprechenden Events oder in entsprechenden Foren / Kreisen mal herumsuchen bzw. andocken.

Wenn du das natürlich nur machen willst, um GF zu akquirieren, wird das keine Option sein, da es einen erheblichen Mehraufwand ohne Erfolgsgarantie bedeutet. Aber da du dich ja scheinbar selbst für das DJing interessierst, würde ich echt mal auf Abende, die explizit mit lokalen DJanes beworben werden, gehen. Selbst wenn du keine abgreifen kannst - die Mädchen im Publikum bei sowas sind vielleicht auch schon ansprechender als die gemeine Trulla, da anderes Interesse an Musik.

jrxmember Avatar
jrxmember:#62402

>>62401
>>62390
>>62383
>>62372
>>62371

Wie kann ich so eloquent und einfallsreich schreiben wie du, Bernd? Es macht mich wirklich traurig und mett zugleich, dass ich regelmäßig viel lese und schreibe und trotzdem das Vokabular eines Durchschnittsrealschulabsolventen besitze.

jjshaw14 Avatar
jjshaw14:#62403

>>62402

Scheinbar bringt das Studium von nicht-MINT-Fächern konkret bei mir: Soziologie einem nicht nur Bernds Geringschätzung, sondern zumindest auch ein gewisses Vokabular, das Außenstehende dann beeindruckt.

In dem Sinne - Danke, lieber Bernd, aber mach dich nicht kleiner, als du bist. Bild relatiert, es soll deine Laune steigern. :3 Ich habe mich mit Sprache immer recht leicht getan, habe aber nie viele Bücher gelesen ADHS/Ungeduld, dafür halt Zeitschriften Reihenfolge: Videospielzeitschriften, Kolumnen von Kalkofe in der Fernsehzeitschrift, Spiegel und Diskussionen im Internet. Und habe halt bei jeder Gelegenheit diskutiert, weil ich einen gewissen Wissensdrang und Freude an Diskussionen hatte. Irgendwann kriegt man halt ein Gespür dafür, welche Formulierungen besser oder schlechter geeignet sind, um die eigenen Gedanken anschaulich zu vermitteln. Letztlich ist das hier ja jetzt nicht mehr gewesen, als ein konkretes Bild bzw. eine konkrete Annahme im Kopf zu haben, und diese dann vermitteln zu können. Aber halt primär sachlich, nicht mit literarisch-emotionaler Komponente - rein rhetorisch steckt in jedem Interview mit Harald Schmidt mehr Durchschlagskraft und vor allem Bildgewalt. Und er kommt dabei auch bei weitem nicht so schnell altklug daher.

layerssss Avatar
layerssss:#62404

Also ich kenne mindestens eine Hobby-DJane persönlich (weiß aber nicht wie viel sie taugt) und es gibt durchaus Talent woanders (Lady Waks):
https://www.youtube.com/watch?v=Ctwk7-SyKP8

>>62367
Ellen Alien kenn ich doch eher als Musiker denn als DJ, wo DJt sie denn?

mbilalsiddique1 Avatar
mbilalsiddique1:#62529

>>62362
>Männer sind die Schöpfer der Welt
>Frauen reproduzieren vor allem
Meine Fresse, manchmal schäme ich mich für dich, Bernd.
Allein dieser völlig verquere Schöpfungsbegriff, so doof kann doch keine Sau sein. Außer Gott hat NIEMAND jemals etwas "geschöpft", alles ist nur minimalst abgewandelte Reproduktion von dagewesenem, wobei die Abwandlung ebenfalls keine "Schöpfung" in sich trägt, sondern nur die Fähigkeit verschiedene Informationen zu einer "neuen" Erkenntnis zu verknüpfen.

Zum Thema: Ich kenne einige DJanes, allerdings bewege ich mich auch eher im DnB-Umfeld, auf machoverseuchten Housefeten aufzulegen ist vermutlich deutlich unschöner für Frauen.
Es gibt aber auch Püppchen, die trotzdem was können. "DJ Juicy-M" ist zwar eine Doppelhure mit Pushtitten, aber sie hat durchaus solide DJing-Skills von denen so mancher Typ noch lernen könnte.

stayuber Avatar
stayuber:#62530

>>62529
>DJ Juicy-M
Ja und nein. Sie kann grundsätzlich auflegen. Sie tut aber so, als sei sie die Göttin an den CDJs in ihren Videos. Meiner Meinung nach hat sie zwar solides können, macht aber auch nichts besonders - außer Titten haben. Nichts, was ein Video rechtfertigen würde.

Leuten, die deutlich unter ihrem Können liegen, würde ich anraten, noch ein halbes Jahr lang mindestens zwei Stunden pro Woche zu üben.

Aber ich spreche nichtmal zwangsweise von Berühmtheiten. Ich OP spreche davon, dass du, wenn du in einen Club oder auf eine Partei gehst, immer nur Kerle am Pult siehst.

hammedk Avatar
hammedk:#62531

>DJanes
Der Begriff ist erstens lächerlich, zweitens schlecht auszusprechen.
Im Hartkernbereich zumindest werden weibliche DJs und Produzenten von Männern getragen.
Korsakoff von Outblast, Animu von Mad Dog, Miss K8 von Angerfist und Day Mar klingt verdächtig nach Negative A.
Und Marusha? Wurde die nicht stark von Westbam supportet? Aber ihr hat man wirklich die Leidenschaft angesehen, immerhin.

Solange sich Frauen selber wie Huren verhalten und nichts zur Musik kontributieren außer ihr Aussehen,
wird das eben nix. Auch im Club, da wo man die Musik ja oft erst kennenlernt und die Faszination für das DJing entwickelt,
dürfte der Frauenanteil etwa 30 % betragen. Auf Nischenveranstaltungen wie Techno und Hartkern sogar noch geringer.
Erst wenn ein Event angesagt ist, wie Tomorrowland oder Masters of Hardcore, wo man ein wenig posen und rumhuren kann,
steigt der Frauenanteil wieder.

joshclark17 Avatar
joshclark17:#62532

>>62530
>Ich OP spreche davon, dass du, wenn du in einen Club oder auf eine Partei gehst, immer nur Kerle am Pult siehst.
Siehe auch Produzenten.
Gerade heutzutage ist jeder für quasi umsonst dabei. Sei es Producing oder DJing.
Wer da noch seinen Arsch nicht hochkriegt, ist selber schuld oder hat schlicht und ergreifend kein Interesse.
Schade. Besonders tanzmusikbegeisterte Frauen trifft man selten.

haydn_woods Avatar
haydn_woods:#62533

IDF: Blinde reden von Farbe

newbrushes Avatar
newbrushes:#62534

Wenn Frauen irgendwo auftauchen ist die Pionierarbeit zumeist geleistet,
Die Sache ist dann bereits standardisiert und kann nach bewährten Schablonen abgearbeitet werden. Frauen wie Christina Fuchs zb. überleben im Jazz nur mit Hilfe von Förderprogrammen und Preisen.
Bernd glaubt nicht, daß es eine barbusige Dame war, welche indische Musikfetzen in Form von Goa Parties einführte oder die Balkandisko eröffnete.
Frauen sind viel zu beschränkt in ihrem Blickfeld, um als Erste neue Horizonte zu erkennen, oder einen Stilbruch gegen das Buh Geschrei der Massen durchzudrücken. Das soll nicht heissen, daß sie nicht einen fahrenden Zug entern und bereichern könnten.
Bild relatiert: Damenkapelle gegen Ende der Swingära.

jimmywebdev Avatar
jimmywebdev:#62537

>>62534
>Allgemeines über Frau'n
Ab hier hörte ich auf zu lesen.

melvindidit Avatar
melvindidit:#62538

Fürs Djaen (wie auch immer) braucht man
>technisches Interesse
Eher keine weibliche Eigenschaft
>sich selbstständig in die Software einarbeiten
Eher auch keine weiblich Eigenschaft
>Am Anfang Geld investieren ohne dass man in nächster Zeit damit Geld verdienen kann
Teueres Hobby ist auch ein Männerding
>Immer auf der Suche nach neuer Musik sein
Frauen hören in der Regel das was alle hören
>kreativ & musikalisch sein
Die meisten Songwriter von Sängerinnen sind Männer, in Bands sind Frauen erheblich unterrepräsentiert und wenn dann höchstens Sängerin.

Gibt natürlich Frauen die sich für Technik interessieren, Songs schreiben und viel Geld für ein Hobby ausgeben, in der Regel sind dies aber typische Männersachen.

donjain Avatar
donjain:#62542

Obligatorischer Schopenhauer.

motionthinks Avatar
motionthinks:#62560

>>62529
>>62533
>>62537
Bernadette mit schmerzendem Popöchen detektiert.

Willst du Secks machen?

zackeeler Avatar
zackeeler:#62561

>>62560
Bernadette als-ob sei gesagt: Wenn man dir irgendwie helfen kann, sag nur bescheid.

Jedem Einsteiger (nicht nur Bernadetten) muss klar sein, dass es zunächst mal viiieel Arbeit ist.

Man sollte viel über den Aufbau eines EDM-Titels lernen.
Man muss, natürlich, seine Technik blind beherrschen und seine Musik kennen.
Man muss lernen und auch ein Stück weit ein Gefühl dafür haben, welches Lied zu welchem passt.
Und dann, wenn man ein technisch einwandfreies Set hinbekommt, kommt die größte Aufgabe:
Man muss lernen, das Publikum zu lesen und die Musik deren Stimmung anpassen.

Grade beim letzten Punkt haben es Frauen wohl sogar einfacher als Männer. Das kann man auch in keinem Buch lernen. Und dann, wenn man das alles drauf hat, muss man noch einen Dschob finden. Als talentierter Einsteiger darf man mal gut ein Jahr, eher zwei, einplanen.

Liegt es an dieser steilen Lernkurve? Liegt es nur an der Technik? Liegt es tatsächlich an den Vorurteilen seitens der Clubbesitzer/Booker? Fastehe ich nicht.

Neuste Fäden in diesem Brett: