Krautkanal.com

Veröffentlicht am 2017-01-06 19:33:54 in /m/

/m/ 65051: Hallo Bernd, ich wollte fragen, wie ich mir als Anf&...

coreyhaggard Avatar
coreyhaggard:#65051

Hallo Bernd,

ich wollte fragen, wie ich mir als Anfänger etwas Musik & Kompositionstheorie draufschaffen kann.
Ich spiele jetzt schon seit geraumer Zeit mit diverser Software zum Musikmachen rum, bin aber irgendiwe an einen Punkt gelangt, an dem keine Weiterentwicklung mehr stattfindet.

Was könntest Du mir da empfehlen? Bücher, Youtube videos, software für Einsteiger? Wie gesagt, ich habe absolut keine musikalische Vorbildung.

irsouza Avatar
irsouza:#65056

>>65051
Ich könnte dir das Gitarre spielen empfehlen.

Weil es nämlich nochmal eine ganz andere Erfahrung ist, nicht nur manuell und mit den eigenen Händen und Körper etwas zu tun, sondern auch weil das "Saitenbündel" dir noch ganz andere Harmonie-Erfahrungen bereiten wird.

Sagt übrigens auch Gabi Delgado, im Interview:
https://www.fluxfm.de/wp-content/uploads/audio/spreeblick/150817-spree-gaby-delgado.mp3

Und Martin Gore von Depeche Mode z.B. hat auch immer auf der Gitarre komponiert.
Was möglicherweise (und höchstwahrscheinlich) eben auch eine Auswirkung auf die Qualität der Kompositionen gehabt hat.

lightory Avatar
lightory:#65059

Konnte Gitarre, bevor ich zum Musik machen mit dem Computer kam. Es ist unfassbar mies, wenn ich mit der Maus versuche Melodien oder Akkorde in den Rechner zu klatschen.
Man hört vielen Produzenten auch an, dass sie direkt am Rechner komponieren und entweder kein Instrument können oder nur rudimentär ihr MIDI-Keyboard bedienen. Totmau5 mag ich zwar, aber man hört auch seinen Harmonien an, wie viel Rumprobieren statt Harmonieverständnis es ist. Da fehlt einfach eine gewisse Verspieltheit in den Notenabfolgen.

andina Avatar
andina:#65060

Was ich sagen wollte: Der Bernd aus der ersten Antwort hat recht. Lerne Gitarre und übertrage deine Lieder dann in den Rechner.

karlkanall Avatar
karlkanall:#65061

Was ich sagen wollte: Der Bernd aus der ersten Antwort hat recht. Lerne Gitarre und übertrage deine Lieder dann in den Rechner.

roybarberuk Avatar
roybarberuk:#65064

Also wenn du wirklich komponieren/elektronische Musik produzieren willst, ist es am sinnvollsten, wenn du irgendeine Klaviatur hast, um Ideen zu entwickeln, rumzuklimpern oder whatever. Also wen du Musik am PC machen willst, oder zumindest das momentan tust, wäre da wohl ein ein MIDI-Keyboard recht sinnvoll. Das ist ein Keyboard, das selbst keine Töne erzeugt, aber das du an den Computer anschliessen kannst, um dort irgendwelche Synthesizer, Programme, etc. ansteuern kannst. Insbesondere kannst du damit Sachen am Computer aufnehmen, du kannst es aber auch nur nutzen, um dir zu überlegen wie du deine Musik komponieren willst und es dir dann genau zusammenklicken, wie du es möchtest.

Gitarre zu lernen, nur um dann damit komponieren zu können, halte ich eher für nicht sinnvoll. Gitarre ist zwar ein schönes Instrument, aber die Art und Weise, wie die Töne auf dem Instrument angeordnet sind, ist ziemlich unübersichtlich. Kommt natürlich auch drauf an, was für Musik du letztendlich machen willst, Lagerfeuermusik oder Metal sind sehr von den Möglichkeiten der Gitarre geprägt, aber elektronische Musik zum Beispiel gar nicht. Wenn jemand jahrelang Gitarre gespielt hat, denkt derjenige vielleicht immer an eine Gitarre, aber an sich ist das nicht wirklich nötig.

Wenn du Stücke am Computer zusammenklicken willst, besteht dann natürlich noch die Frage nach der Software. Es gibt sogenannte DAWs (das steht für Digital Audio Workstation), das sind Programme, die so ziemlich alle Möglichkeiten der Klangerzeugung und -bearbeitung bieten, dies gibt. Die ganzen professionellen DAWs (also die wo Geld kosten) nehmen sich eigentlich alle nicht viel, und was man benutzt ist Geschmackssache. Ich selbst hab Erfahrungen mit FL Studio und Ableton. Ich mag FL Studio lieber, weil das Interface da echt übersichtlich ist, aber ich glaube Ableton hat von den Preset-Sounds und den Möglichkeiten mit Sounds rumzuspielen für nen Anfänger fast mehr zu bieten. Ansonsten hab ich auch mal lmms verwendet, das ist kostenlos, und wenn du damit leben kannst, das es nicht soo viele Tutorials gibt und das Programm manchmal buggy ist, ist es dafür kostenlos. Oder du raubmordkopierst halt.

Um elektronische Musikproduktion zu lernen, ist es dann am sinnvollsten, DAW-Name + Genre + Tutorial zu googlen, da findet man jede Menge Material, was auch für Anfänger verständlich ist, falls nicht, kann man auch Beginner Tutorials googeln, wo man in das Programm eingeführt wird. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass du die Musik machst, die du machen willst, aber es ist auch echt hilfreich, wenn du dich an einer Musikrichtung versuchst, die du selbst kennst. Also wenn du auf einmal auf ner Goaparty warst, wird dir dafür die Hörerfahrung fehlen, aber wenn du dir die ganze Zeit nur Goa reinziehst, ist das genau die Musik, mit der du anfangen solltest.

Also von daher wäre es noch gut zu wissen, was für Musik du genau machen willst (oder zumindest eine grobe Richtung), und was für Software du momentan verwendest.

melvindidit Avatar
melvindidit:#65065

Wieland Ziegenrückers ABC Musik für 9eurofuffzich, da sind die Grundlagen der (westlichen) Harmonielehre kurz aber präzise abgehandelt. Das Kapitel dominantische und subdominantische Erweiterungen und der Quintenzirkel werden dir einen Quantensprung verpassen. Und keine Angst, es ist nicht mal besonders viel Stoff.
Kirchentonarten oder asiatische Tonleitern (fünfton) sind auch eine Bereicherung durch Begrenzung des Materials.
Heruasforderung: Komponiere ein Stück für einen Ton.
Das Problem mit der Weiterentwicklung kennen alle. Wenn du einmal den Kram verstanden hast, kann es passieren, das Musik dir langweilig wird, weil man immer weiss was als nächste kommt. Bernd hört daher bevorzugt alte Nazimusik, also Musik nationalbewusster Ethnien wie AfroHighlife, Gamelan, Pygmäengesang und indische Heldenepen.
https://www.youtube.com/watch?v=415FDFf6OAI

Geduldige Hörer werden mit der gelungenen musikalischen Darstellung eines schreitenden Elfanten belohnt!

herrhaase Avatar
herrhaase:#65069

>>65064
Dies, und nur dies.

Gitarre anschaffen um Musiktheorie zu lernen? Behindertster Vorschlag den ich auf diesem Brett je gelesen habe.

thinkleft Avatar
thinkleft:#65070

>>65064
Dieser Bernd ist der einzige mit Ahnung in diesem Faden. Bitte nicht auf die die Deppen hören, die behaupten man müsse Gitarre lernen um komponieren zu lernen. Da wollen sich irgendwelche Gitarrenloser nur aufspielen und sich ihr Kackinstrument schönreden.

ffbel Avatar
ffbel:#65071

>>65064
>>65069
Das mit dem Gitarrespielen-Tipp habt ihr beide irgendwie nicht geschnallt.

Es geht nicht um Meddl oder Lagerfäuermusigg machen.

Sondern darum, sein Harmonie- und Kompositionsgespür zu entwickeln.
Bei dem es eben darum geht, mehr als nur einstimmig einen Ton zur gleichen Zeit zu spielen, und darum dass eine Gitarre halt mehrsaitig schwingt, mit Obertönen usw. usf.

Für stumpfe stoisch vor sich hin pluckernde Technotracks brauchste das natürlich nicht unbedingt.

Aber wenn du richtige Lieder und Kompositionen machen willst, dann ist ein Instrument zum Anfassen und Spüren schon sinnvoller, als nur mit 'ner Maus oder paar Tasten vorm Bildschirm zu hocken.

Kannste mit Klaviertastenbrett natürlich auch machen, allerdings ist richtiges Klavierspielen viel schwieriger als Gitarrenklimperei.

Allein wenn ich bei der Gitarre nur einen Akkord anschlage, schwingen da schon 6 Saiten und bis zu 6 verschiedene Töne parallel miteinander.
Und wenn man da jetzt ein oder zwei Finger verschiebt, dann hat man schon fix einen neuen interessanten Akkord gefunden.

Was mit Klaviatur für mein Geschmack nicht ganz so gut und einfach geht.
Aber natürlich nur meine subjektive Ansicht ist.

Hatte übrigens selbst mit Klavier/Tastenbrettspielen angefangen, aber meine besten Kompositionen dann schon auf der Gitarre später bekommen.

mbilderbach Avatar
mbilderbach:#65073

Aber mit Computer ist das doch egal. Da kannste soviele Töne haben wie du willst. Sogar echte Quinten statt der temperierten Verstimmung. Äh.. wüßte jetzt nicht daß das jemand mal ausgenutzt hätte, hrm.

Stück mit einem Ton? Wurde schon unterboten mit dem Treppenwitz Cage, Stück für 0 Ton.
Nee mal im Ernst. Zwei-Ton-"Thema": Bettman Dunkler Ritter. Eigentlich ne Frechheit. Der Witz ist die wagnereske Begleitung.

t1mmen Avatar
t1mmen:#65074

>>65051

OP, geh auf www.hooktheory.com und klaue dir Progressionen. So ein Fach ist das. Speichere dir im Projekt-Infotext gleich die Tonart.

Sinnvolle Gerätschaften:
Asio-2-Klangkarte
analoger Klangerzeuger, weil klingt direkt fett, steuert man dann mit einem MIDI-Out-Kanal an oder spielt per Hand ein

Neben gängigen Effekt-Steckreins braucht man noch einen Limitierer und einen Transienten-Prozessor.

leelkennedy Avatar
leelkennedy:#65076

>>65071

Natürlich haben die Gitarrenbernds insofern recht, indem es sinnvoll ist, sich mit irgendeinem Akkordinstrument zu befassen, wenn man komponieren will. Aber da gibt es halt einerseits Gitarre und andererseits ganz viele Sachen mit Klaviatur. Das hat halt schon den Grund, das die Klaviatur die übersichtlichste Methode ist, die Töne des westlichen Tonsystems als Tasten anzuordnen.

Das sieht man zum Beispiel daran, das jeder Mensch die C-Dur-Tonleiter auf dem Klavier spielen kann. Man muss nur wissen, bei welcher Taste man anfangen muss, und dann drückt man alle weißen Tasten nacheinander. Bei der Gitarre muss man sich ziemlich gut auf dem Griffbrett auskennen und außerdem schon die Struktur einer Dur-Tonleiter kennen. Bei Akkorden ist es dasselbe, ein Major-7-Akkord ergibt sich auf dem Klavier aus einem Dur-Akkord, indem man von der Quinte fünf Halbtonschritte weiterzählt und die entsprechende Taste auch noch drückt. Auf der Gitarre musst du dafür einen entsprechenden Griff kennen, und wenn du Pech hast ist der technisch anspruchsvoll oder ergibt sich nicht aus den Dur-Griffen, die du kennst.

Aber das soll jetzt kein Hass gegenüber Gitarren-Bernd sein. Bernd könnte wesentlich unsinnigere Instrumente für die Komposition lernen wie zum Beispiel Tuba.

snowshade Avatar
snowshade:#65081

>>65069
>Gitarre anschaffen um Musiktheorie zu lernen? Behindertster Vorschlag den ich auf diesem Brett je gelesen habe.

Wurde schon überboten durch:

> .... und nur dies.

Das ist sogar noch viel dümmer als Gitarre anschaffen!

keremk Avatar
keremk:#65082

Spaßfakt: Eigentlich hat jeder in diesem Faden recht.
Ich persönlich bleibe dabei, dass man ein besserer Musiker ist, wenn man ein Instrument beherrscht.
Ich benutze aber auch beispielsweise keine Synth-Presets und will wie ich klingen, nicht wie die aktuellste Nexus-Erweiterung.

leelkennedy Avatar
leelkennedy:#65085

Will jetzt keinen Faden für folgende Frage erstellen, kann mir Piano Bernd helfen?:

Bernd will Piano lernen. Mit welchem Buch und welchen Videos stellt er das am besten ohne Lehrer an? Amateurhafte Vorkenntnisse der Harmonielehre und mangelhaftes Gitarrenspiel vorhanden.

OP ich rate dir davon ab Gitarre nur zum Komponieren zu lernen, außer du willst Rock/Metal machen. >>65076 hats gut beschrieben.

armcivor Avatar
armcivor:#65087

>>65082
>Ich benutze aber auch beispielsweise keine Synth-Presets und will wie ich klingen, nicht wie die aktuellste Nexus-Erweiterung.

Währenddessen verwenden zig erolgreiche Produzenten Presets zahlreicher Synthesizer in ihren Stücken und mischen die Dance-Charts auf, während du "muh individuality" mäßig steil gehst und am Ende des Jahres vielleicht mal ein Stück fertig kriegst.

Aber ja, irgendjemand zwischen Merkur und Pluto wird es bestimmt ganz dolle gut finden, dass du auf Presets verzichtest.

tweet_john Avatar
tweet_john:#65088

>>65087
Dance-Charts sind aber das Gegenteil von einem Qualitätsbeweis. Demnach wäre ein schlabbriger McDonald's-Burger besser als ein 3-Sterne-Michelin-Gericht, weil ja mehr leute den Burger essen.

terryxlife Avatar
terryxlife:#65094

>>65085
>mit welchem Buch
Lies mal den Faden.
Wenn du darauf stehst einen Haufen Noten zu bezahlen, die du niemals durcharbeiten wirst, kannst du dir zusätzlich noch irgendeine Kalvierschule zulegen. Blätter das Heft aber vorher durch und achte darauf dass der Fingersatz erklärt wird. Das spart dir Zeit und Nerven.
>>65087
Du vergisst zu erwähnen, dass das Aufmischen der Clubcharts und die folgenden Grammies der unschlagbaren Kombination Niggergeschmacklosigkeit + jüdischem Verlegerkonto vorbehalten sind.

marcusgorillius Avatar
marcusgorillius:#65096

>>65094

Charts haben einfach überwiegend mit Werbung und Korruption zu tun.

Je öfter man Musik hört, desto lieber hat man sie. Ist wissenschaftlich bewiesen. also koks und Nutten für den DJ

Außerdem ist die Zielgruppe die tatsächlich diese "Musik" kauft dumm wie scheisse und rennt jeder Mode nach, also wenn Kvetch mi ass in ist muss jeder das kaufen. Siehe oben Koks und Nutten für den DJ

ah_lice Avatar
ah_lice:#65097

>>65088
>>65094
>>65096

Ich gebe es zu, die Charts zu erwähnen war kein kluger Vergleich. 'Etablierte Produzenten mit regelmäßigen Tonträgerveröffentlichungen' würde es wohl besser treffen.

Mein Argument steht aber nach wie vor. Niemand kehrt, ob du Presets verwendest, oder nicht. Vor allem solche Hörer, die nicht selbst produzieren, wird es einen Scheissdreck interessieren, ob du deine Kicks selbst gemacht hast oder aus einem Sample Pack genommen hast. Was zählt, ist das Endprodukt, wenn es sich gut anhört dann ist es völlig egal, wie du zu diesem Ziel gekommen bist.

strikewan Avatar
strikewan:#65098

Bernd unterhielt sich mal mit einem Superbernd und erwähnte wie toll doch Krebsgruppe und Zonenliedel seien.

Seine Antwort: Kann genau hören, benutzen alle dieselbe Rhythmusmaschine...

dwardt Avatar
dwardt:#65100

Da ich keine 12 mehr bin, träume ich auch nicht vom Chartaufmischen. Es gibt zehntausende Hobbyproduzenten auf "Profiniveau". Sollte jemals jemand wegen meiner Musik kehren, dann eben genau aufgrund der Tatsache, dass ich eigene Klänge programmiere. Und ja, auch die Kicks.

nerrsoft Avatar
nerrsoft:#65102

>>65100
>Sollte jemals jemand wegen meiner Musik kehren, dann eben genau aufgrund der Tatsache, dass ich eigene Klänge programmiere. Und ja, auch die Kicks.

Grundgütiger, was sind das denn bitte für infantile Gedankengänge? Wie alt bist du? 16? Absolut niemand wird ob deiner Musik kehren, weil du "eigene Klänge" programmiert hast. Heutzutage existieren massenweise Synthesizer und andere Soundquellen, die sich klanglich gar nicht klar auseinanderhalten lassen und überlappen. Egal was du als Geräuschquelle nehmen wirst, und egal wie sehr du es auch weiterbearbeitest, du kannst deinen Arsch darauf verwetten, dass etwas Identisches oder klanglich Vergleichbares irgendwo schon existiert. Es ist 2017 verfickt nochmal.

Ich beobachte dieses Trauerspiel selbst Tag für Tag in einem Musikforum. Da trudeln regelmäßig Neulinge deiner Couleur ins Forum und sind tatsächlich überzeugt davon, ihren eigenen Klang kreiert zu haben. Dabei sind das nichts anderes als Klone von erfolgreichen Produzenten X des Genre Y. Es ist unglaublich, was man da teilweise zu hören bekommt. Selbst diejenigen, denen man wage einen eigenen Stil (!) attestieren kann, haben dies nur dadurch erreicht, weil sie in ihrer Musik strukturell und kompositorisch Akzente gesetzt haben. Und nicht weil sie ihre Kicks und Presets selber machen. Woher kommt überhaupt der Gedanke, dass man jedes noch so völlig unbedeutende Element selbst machen müsste? Ist es der Glaube, dass man damit sein eigenes musikalisches Scheitern rechtfertigen kann ("ich habe versucht alles selbst zu machen!!")? Oder dass es tatsächlich jemanden beeindrucken könnte, dass dein Synthpad eine Klangfarbe nach eigenem Rezept besitzt, während der Rest deiner Musik strukturell und kompositorisch so ganz und gar nicht zusammen passt?

markgamzy Avatar
markgamzy:#65104

>>65094
>Lies mal den Faden.
Das habe ich, aber außer "Wieland Ziegenrückers ABC Musik" habe ich nichts gesehen. Lerne ich durch das Buch auch Tasten mit der richtigen Technik zu drücken???? Sieht für mich nicht so aus.

rdbannon Avatar
rdbannon:#65108

Spaßfakt: Ich wollte eigentlich "eigener Sound" statt Klänge schreiben, habe es aber geändert, da zuviel auf
/b/ unterwegs.

In deinem Musikforum siehst du aber auch genau die Fraktion, die ohne jede Ahnung von Songwriting oder Produziertechnicken fett vorproduzierte Samplepacks und Presets zusammenklatscht und dann die schlechte Kritik nicht versteht.

Ich versuche vieles halt allein zu bauen, weil diese technische Seite mir Spaß macht und ich z.B. einfach eine flexibel änderbare Kick will (was mittlerweile auch viel schneller geht, als Samples in das Lied "einzupassen").
Presets benutze ich natürlich trotzdem als Ideenquelle. Aber eben meist nur das.

Du siehst mich als Typen, der mit nem Modularsynth (3 mal 3 Meter) hier sitzt und nicht zum Lieder schreiben kommt, weil er den ganzen Tag Knöpfe dreht. So ist es aber nicht, sondern es hat einfach hauptsächlich mit meiner Arbeitsweise zu tun, ein Songprojekt aufzubauen.

alagoon Avatar
alagoon:#65109

>>65104
>Ich bin dumm und möchte es bleiben!!!
Anschlagtechniken?
Nimm den Ellenbogen. Für euch Mädels ist das die einzige Möglichkeit sich gegen einen Flügel zur Wehr zu setzen.

horaciobella Avatar
horaciobella:#65110

Äh, das klimpern ist doch beim Komponieren nicht wichtig außer man übertreibt es wie Skrjabin (Satz für Vierzehn Finger und so.)

Bernd möchte diese Gelegenheit nutzen um zu fragen, gibt es überhaupt Software mit denen man "rein" gestimmt spielen kann? Das böte sich ja an weil die verkrebste Stimmung überhaupt nur eingeführt wurde weil man mit einem mechanischen Instrument alles.jpg spielen wollte.

Man müßte das ja nicht mal beim Komponieren beachten oder? Einfach nur die vorhandene Midi oder was auch immer nem und die Information C-Dur dazu.

jqueryalmeida Avatar
jqueryalmeida:#65111

>>65110

Fastehe nicht ganz, aber das gibt es vermutlich.

www.youtube.com/watch?v=MSITFjUb4to

horaciobella Avatar
horaciobella:#65112

>>65109
Die Google Bildsuche nach Ellbogeneinsatz am Klavier erbrachte folgende erstklassige Seite.

http://pianotube.de
http://pianotube.de/benutzt-du-den-daumen-richtig-so-gehts/

Dort gibt auch es ein kostenloses Lehrbuch für die Haltung.
Bild relatiert. Bernds Klavierlehrer.

romanbulah Avatar
romanbulah:#65114

>>65109
Hihi du bist ja fol witzik :3 Wenn ich gurgel kommt nur das raus http://www.xvideos.com/video6738371/incredible_butthole_fisting_till_elbow

matt3224 Avatar
matt3224:#65115

>>65114
Neu im internet?
Google kennt die Seinen und weiss immer was du wirklich willst.

christauziet Avatar
christauziet:#65121

Und dann wäre da noch der gute Rat aus die Meistersinger von Nürnberg:
Wie stell ich's nach der Regel an?
Antwort:
Du stellst sie selbst! und hältst dich dran!

jasontdsn Avatar
jasontdsn:#65135

Jetzt mal ehrlich. Es hat schon einen Grund warum jeder Musiker auch wenigstens ein bisschen Klavier spielen kann und man ohne Klavierspiel gleich garnicht Musik studieren kann.

iamkarna Avatar
iamkarna:#65147

>>65102
Es nervt schon, wenn zich Dancetracks alle gleich klingen. Das Problem sind nicht nur Presets; das Problem ist, dass alle die selben benutzen. Wenn sich dann auch noch Aufbau und Thema gleichen, bist du im heutigen Mainstream angekommen. Ja, selbst der Gesang ist kaum zu unterscheiden. Bernd bezieht sich hier explizit auf Tomorrowland-Bigroom-House und Radio-Pop.
Wo hatten wir das schon? Ah, in den 90ern. Aber da war wenigstens alles zackig und tanzbar :3

lisovsky Avatar
lisovsky:#65148

>>65102
Meine Fresse bist du krebsig ...
> du kannst deinen Arsch darauf verwetten, dass etwas Identisches oder klanglich Vergleichbares irgendwo schon existiert.
... und dumm. Wendest du dein Denken auf auf die Sprache an, so könnte man meinen, man bräuchte rhetorisch und sinnhaltlich nicht mehr kreativ zu werden, denn alles wurde ja schon irgendwie irgendwo mal gesagt, lieber Zitate sammeln und ein wenig manipulieren, damit die zueinander passen, hm? Natürlich überlappen sich viele Synthesizer vom Klang her, aber das soll jetzt ausschließen, dass es wichtig wäre eigene Klänge zu produzieren? Jeder vernünftige Musiker wird es schon intrinsisch darauf anlegen, seine Bausteine selbst zu formen, denn dies hat nicht nur "klangliche" Vorteile: Man schafft sich nämlich ein eigenes Fundament, und wenn man das Fundament kennt, so lassen sich die einzelnen Bausteine auch besser beherrschen, wodurch _rein technisch_ auch bessere Musik entstehen kann, wenn man hingegen nach deiner naiven Ansicht produziert, entstehen elemnatere Lücken im Wissen zur Produktion, und das merkt man durchaus, wenn man sich länger in bestimmten Genres bewegt. Es verlangt niemand, dass du für einen kurzen Klavier-Abschnitt den Klang des Klaviers neu erfindest, aber es ist nun mal besser, wenn man es könnte (was natürlich nicht so einfach ist, ich kriegs z.B. nicht wirklich hin), denn dadurch, dass man den weg kennt, kann man beim Weg zum Ziel woanders abbiegen, und was einzigartiges schaffen.
Nochmal zu "das existiert schon alles" und den grotesken Sinn dieses Satzes: Musik lässt sich mathematisch darstellen, deine Aussage wäre demnach schon für einfache Instrumente fatal, weil dort die Kombination von hintereinanderfolgenden und zusammenhängenden Tönen theoretisch begrenzt ist. Hört also auf zu komponieren, jede Melodie wurde bereits gespielt!!! (Ja, ich führe dein Denken ad absurdum) Bei elektronischer Musik ist das Mathematische aber noch umfangreicher (weil es eben nicht nur um Oktaven geht), ja verfickt nochmal, so umfangreich wie es noch nie gewesen ist und ein ganzes Orchester nicht mal ansatzweise dran kommt, die Möglichkeiten sind endlos, und du erzählst hier etwas von wegen es sei 2017? Idiot.
Auch: Kannst du authentische Stimmen synthetisieren? Hast du schon mal richtig authentische synthetische Stimmen gehört? Nein? Na so was.
>Dabei sind das nichts anderes als Klone von erfolgreichen Produzenten X des Genre Y.
Klone vielleicht im Sinne eines Resultats, weil du zufällig das Resultat schon kanntest (aber doch nicht unbedingt die Produzenten des Klangs, dann klonen die auch nicht), aber nicht im Sinne der Entstehung, und die jungen Spunde in den Musikforen haben halt einen gesunden Enthusiasmus, der letztlich die Musik weiterbringt, wenn solche Leute wie du nicht dazwischenkommen und Synthese schlechtreden. Es geht nicht einmal darum, dass sie einen ach so einzigartigen Klang "entdeckt" haben, sondern eben darum, dass sie diesen Klang selbst bastelten. Man fängt mit simplen, schon oft kreierten Klängen an, einer Kick z.B., und steigert sich dann immer mehr ins experimentelle, das ist nur natürlich und sollte gefördert werden.

So, und um noch ein letztes Missverständnis auszuschließen, wo ich schon deine Reaktion kommen sehe:
>Sollte jemals jemand wegen meiner Musik kehren, dann eben genau aufgrund der Tatsache, dass ich eigene Klänge programmiere.
Mit dem Satz stimme ich natürlich nicht überein, da gute Synthese allein nun mal nicht ausreichend ist, wenn man z.B. niemals einen Akkord gebaut hat, ach das alles kommt ja sowieso noch aufs Genre an. Aber es ist ein sehr wichtiger Aspekt der die elektronische Musik dynamisch hält, und solch ein stagniertes Weltbild wie deins darf man nicht einfach stehen lassen.

Man entschuldigt mir mein Mett, aber da reagiere ich empfindlich.

heikopaiko Avatar
heikopaiko:#65152

>>65102
Schonmal überlegt, dass du vielleicht einfach keine ahnung von musik hast?

mwarkentin Avatar
mwarkentin:#65153

>>65152
Netter Versuch einer Ferndiagnose, und so sinnvoll für jede Diskussion.
Nein, sie müssen es nicht Musik nennen.

vaughanmoffitt Avatar
vaughanmoffitt:#65155

>>65148
>Wendest du dein Denken auf auf die Sprache an [...]

Äpfel und Birnen.

Neuste Fäden in diesem Brett: