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Veröffentlicht am 2013-07-14 23:12:27 in /n/

/n/ 4326: Bernd, wie schaut des aus? Wie bekombe ich das Vie...

itskawsar Avatar
itskawsar:#4326

Bernd, wie schaut des aus? Wie bekombe ich das Viech tot?

2-3 Kupfernägel und abwarten?
Wann rein damit? Wann wieder raus? Wie groß sollten die Nägel sein? Auf welcher Höhe bringe ich sie an/ein?

Butter bei die Fische. Das Viech muss ins Gas.

raquelwilson Avatar
raquelwilson:#4327

Nö.

rahmeen Avatar
rahmeen:#4329

>>4327
Ersatz wird gepflanzt, aber wo anders. Das Viech steht im Weg, raubt (nicht nur Bernd) die Sonne und stresst alle beteiligten Allergiker recht heftig. Wie gesagt: Ersatz wird gepflanzt. Aber der Baum muss wek, da ändert dein "Nö" nichts dran.

shesgared Avatar
shesgared:#4330

>>4328
Da spielt die Naturschutzbehörde nicht mit. Und Nachts macht die Kettensäge zu viel Lärm.

steynviljoen Avatar
steynviljoen:#4331

Kupfernagel braucht Jahrzehnte.
Heimlich still und leise mit einer Handsäge ringsherum die Borke einschneiden und abziehen.
Ansonsten einfach die Leute im Gartenamt regelmäßig mit Beschwerdeschreiben penetrieren.

georgedyjr Avatar
georgedyjr:#4333

Ich werde dich finden.
Und ich werde dich töten. Neee, Bernd. Muss das denn echt sein? ;_; Kannst du das arme Ding nicht einfach umpflanzen?

turkutuuli Avatar
turkutuuli:#4334

>>4331
Habe von einem befreundeten Landwirt anderes gehört. Ihm stand eine Birke, auf einem seiner Felder, im Weg und das Ding war nach nicht ganz 12 Monaten hinüber. Allerdings kann ich mich nicht erinnern wieviele Nägel er eingeschlagen hat.
Die Broke abzuziehen wäre zu offensichtlich und die Naturschutzbehörde stellt sich wie gesagt quer. Leider.

>>4333
Eine Birke mit fast 50cm Durchmesser pflanzt man nicht mal eben um.

garand Avatar
garand:#4335

>>4329
>Das Viech steht im Weg
Für was?
>raubt (nicht nur Bernd) die Sonne
Och, du Ärmster. ;_;


/r/ Bann für OP.

aluisio_azevedo Avatar
aluisio_azevedo:#4336

>>4335
Es steht auf der Südseite eines Wohnhauses mit 7-8 Metern Abstand vor den Balkonen. Unter dem Baum wächst nichts. selbst Schattenrasen anzusäen sorgt nur für mehr Moos. Anbau von Tomaten oder anderen Nutzpflanzen kann man vergessen.
7 der betroffenen Parteien reagieren zudem allergisch auf Birke.
Wie gesagt, Ersatz wird gerne auf der Westseite gepflanzt.
Auch: Ein Bann ändert nichts an OPs Vorhaben das Viech um die Ecke zu bringen.

eduardostuart Avatar
eduardostuart:#4337

>>4336

Dann bleibt dir wohl nur noch die Bieberzucht. Viel Erfolg!

edobene Avatar
edobene:#4340

da hilft nur ein vandalenakt aus liebe: hack mit der axt ein riesen herz rein :)

fffabs Avatar
fffabs:#4343

>>4336
>Ein Bann ändert nichts an OPs Vorhaben das Viech um die Ecke zu bringen.
Es ging mir auch mehr um OPs Art, auf /n/ derartige Fäden ohne Begründungen zu eröffnen. Sowas kann man auf /b/ machen.

(USER WURDE FÜR DIESEN POST GESPERRT)

tereshenkov Avatar
tereshenkov:#4344

>>4343
Ich pfurz dir auch hier ins Gsicht. Schwuchtel.

(USER WURDE FÜR DIESEN POST GESPERRT)

mshwery Avatar
mshwery:#4353

>>4331
Das!
Zieh halt nur ein paar cm kurz über der Grasnabe ab. Mach ein zufälliges Muster, sieht dann aus wie irgendein Schädling.

Wenn dir das zu einfach ist, infiziere den Baum außerdem noch mit irgend einem Pilz, Hallimasch oder so...
Löcher bohren, Pilzsporen rein, abwarten.
Mutter Natur regelt.

Auch lustig: Hebelgesetze anwenden und das Teil beim nächsten Gewitter umruppen.

Genießt eure im Sommer viel zu warmen Wohnungen!

anjhero Avatar
anjhero:#4361

Warum probiert op es nicht mit unkrautvernichter oder Essig uns salz.?

zackeeler Avatar
zackeeler:#4372

>>4361

Birke ist nicht sehr anfällig für streusalz. Bei ausgewachsenen Bäumen dauert es Jahrzente, bis sie durch veränderte Standortbedingungen eingehen, wenn überhaupt.

marcusgorillius Avatar
marcusgorillius:#4375

OP will einen armen Baum töten, weil er zu nah am Balkon steht und er (OP) kein Licht bekommt und keine Tomaten drunter gepflanzt werden können?
Hab ich das soweit richtig verstanden?
ich unterstütze dieses vorhaben nicht. op soll den armen baum in ruhe lassen. danke.

vj_demien Avatar
vj_demien:#4380

Auch:
>sei Allergiker
>ziehe in ein Haus mit Birke vorm Fenster

tusharvikky Avatar
tusharvikky:#4381

Birken stellen bei ca 20-25m das Höhenwachstum ein, dann fängt sie an zu hängen, daher auch der bot. Name Betula pendula.
Eine professionelle Großbaumfällung mit Kletteraffe kostet 400-700 NG, wenn alle Mietpartein und Eigentümer zusammenlegen sollte das doch kein Problem sein. Auch wird Dir ein Gutachter gerne sagend dass das Ding weg muss, wenn der Auftrag dann an seine Firma geht.
Rundherum das Kambium kaputtmachen macht sie recht flott zum Totholz, dann muss sie gefällt werden.
mfg
D. Experte

thierrymeier_ Avatar
thierrymeier_:#4404

Hey OP, ich glaub ich hab dich naktgezogen ^_^
Wohnst Du zufällig in Potsdam?
Falls ja: Du Horst hast das so offensichtlich gemacht, dass Ökobernd sich den Gang zum Rathaus direkt sparen kann. Da wird sich früher oder später schon ein Ökonazi finden der das besorgt. Du solltest kurz über dem Boden maximal einen Handbreit wegnehmen, nicht in einem Meter Höher einen ganzen Meter Borke. Außerdem musst Du runter bis aufs weiße Holz, nicht nur die Rinde abpulen. So wie es jetzt ist, könnte der Baum sogar überleben. Aber jeder sieht was für Mongos da wohnen...
Einfach nur Pein-Lich!

layerssss Avatar
layerssss:#4406

zieh um
wg-gesucht.de

joshjoshmatson Avatar
joshjoshmatson:#4411

Bernd, wie schaut des aus? Wie bekombe ich den Verkehr weg?
2-3mal Glasscherben und abwarten?
Wann drauf damit? Wann wieder weg? Wie groß sollten die Scherben sein? Auf welcher Breite bringe ich sie auf/ein?

Butter bei die Fische. Die Straße muss ins Gas.

Ersatz wird gebaut, aber wo anders. Die Straße ist laut, raubt (nicht nur Bernd) den Nerv und stresst alle beteiligten Allergiker recht heftig. Wie gesagt: Ersatz wird gebaut. Aber die Straße muss wek, da ändert dein "Nö" nichts dran.

Sie verläuft auf der Südseite eines Wohnhauses mit 7-8 Metern Abstand vor den Balkonen. Unter der Straße wächst nichts. selbst daneben ist die Luft ziemlich belastet. Anbau von Tomaten oder anderen Nutzpflanzen kann man vergessen.
7 der betroffenen Parteien reagieren zudem allergisch auf Feinstaub.
Wie gesagt, Ersatz wird gerne auf der Westseite der Stadt gebaut.
Auch: Ein Bann ändert nichts an OPs Vorhaben den Verkehr zum Erliegen zu bringen.

nateschulte Avatar
nateschulte:#4414

>>4411
Einen Mietabagger Gewichtsklasse 5 bis 7,5t mit hydrraulischem Meisel, einen Kettenbagger oder alternativ ein paar Bürgerkriegsflüchtlinge mit Schaufeln, einen Radlader sowie 4 bis 6 Vierachs-Kipper sollten der Straße auf ganzer Hausbraite in 2 bis 3 Tagen den Rest geben.
Wichtig ist dass Du für entsprechende Absperrung der Straße und Verkehrsumleitung sorgst.
Achja und natürlich sollte bedacht werden, dass die Grube hinterher mit Kwalitäts-Erde verfüllt wird.
Viel Spaß mit deinen Tomaten.
Gnade Mod, die Versuchung war zu groß

freddetastic Avatar
freddetastic:#4417

>>4414
>>4411
war irgendwie nichtmal lustig, was aber auch an meinem komischen humor liegen kann. daher werte ich das jetzt mal nicht.

herkulano Avatar
herkulano:#4421

>>4331
Rinde abziehen ist zu offensichtlich Bernd. Wennste mit scharfen Messer den Baum ringelst hast du gleichen Effekt, d.h. einen 1cm tiefen Schnitt 1-2mal um den Baum herrum in die Rinde.
Bernd unterstützt das Vorhaben zu 150%, Bäume nehmen uns die Sonne und saugen den Sauerstoff weg. Dazu komben Blattläusesaft, Allergien und Herbstlaub. Was sagt eigentlich die Baumsatzung eures Ortes zu der Birke? Kannst du sie nicht legal loswerden? Hierzulande (Kölner Westen) sind Birken in Kanalnähe und Nadelbäume generell jederzeit umlegbar.

sokaniwaal Avatar
sokaniwaal:#4718

>>4421
> Bäume saugen uns den Sauerstoff weg
Wie meinen?

betraydan Avatar
betraydan:#4729

Ich ruf schonmal die Bullerei und Umweltschutzbehörde.

yesmeck Avatar
yesmeck:#4730

>>4380

judzhin_miles Avatar
judzhin_miles:#4732

>>4718
Bäume sind, über ihre ganze Lebensdauer bis zum vollständigen Verrotten, bestenfalls Sauerstoffneutral!

Wissen auch wieder nur die Wenigsten!

sketi_ndlela Avatar
sketi_ndlela:#4733

>>4732
Qualle?

Mir ist schon klar, dass Pflanzen durchaus auch Sauerstoff aufnehmen, aber die ausgeschiedene Menge übersteigt m.W.n. signifikant die aufgenommene.

>Beispiel einer 80-jährigen, allein stehenden Rotbuche [...] Pro Stunde verbraucht diese Buche 2,352 kg Kohlenstoffdioxid, [...] und deckt mit 1,712 kg Sauerstoff den Verbrauch von zehn Menschen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Baum#Die_Bl.C3.A4tter

cheezonbread Avatar
cheezonbread:#4735

>>4733
Hast Du die erste Klasse übersprungen, oder was?
Summe aller Materie bleibt immer konstant und Bäume können weder in zu Kernfusion noch in zu Kernfission. Bäume prozessieren mittels Sonnenenergie einfach nur CO2 in C und O2. Der Kohlenstoff wandert in den Stamm, das Laub, die Früchte und die Wurzeln. Der Sauerstoff wird, erstmal, als Abfall an die Atmosphäre abgegeben. Wenn der Baum dann irgendwann stirbt und von Tieren oder Pilzen verstoffwechselt wird, entsteht wieder genau die gleiche Menge CO2, die der Baum zuvor in C und O2 zerlegte.

Ja, so is des!

wahidanggara Avatar
wahidanggara:#4737

>>4735
Das heißt, es ist immer dieselbe Menge O2 in der Atmosphäre wie C gerade in lebendigen und toten, aber noch nicht verrotteten, Pflanzenteilen gebunden ist?

(unter der Annahme Pflanzen wären die einzige Sauerstoffquelle)

garand Avatar
garand:#4738

>>4737
Grob ja. Wenn man nach Spitzfindigkeiten sucht, wird man natürlich auch welche finden. Zum Beispiel ist auch Sand und Eisenerz Sauerstoff gebunden. Ein Hochofen oder eine Chipfabrik verschieben die CO2-Bilanz also etwas zugunsten des Sauerstoffs, da entweder im Hochofen noch der Sauerstoff aus dem Eisenerz (Eisenoxid) dazukommt oder in der Chipfabrik Sauerstoff vom Sand (Siliziumoxid) abgespalten wird um reines Silizium zu erhalten.

Im großen und ganzen bleibt die Menge alle Elemente in der Erdkruste aber konstant. Nur die Verbindungen sind variabel.

Wissen auch nur die wenigsten.

chrstnerode Avatar
chrstnerode:#4740

>>4735
Ergo: Bäume saugen uns eben nicht den Sauerstoff weg, sondern konservieren Kohlenstoff während ihrer Lebenszeit. Nicht klimaneutral ist das zugegebenermaßen dann, wenn durch Verbrennung bzw. durch Zersetzung mehr Kohlenstoffdioxid freigesetzt wird, als durch nachwachsende Bäume kompensiert werden kann. Regenwaldrodung etc.

Das Elemente aus dem Nichts entstehen hat übrigens keiner behauptet. Ich fand lediglich die Bezeichnung "sauerstoffneutral" hier irreführend, da ich annahm, du wolltest auf den aktiven Verbrauch von Sauerstoff durch die Bäume selbst hinaus, welcher weitaus geringer ist, als der Ausstoß von Sauerstoff durch selbige.

aio___ Avatar
aio___:#4743

ja wir hätten das schon am Regenwaldgeseier erkennen können, daß das ales Schwindel ist. aber kritisches denken und so naja

regenwald ist verwertung auf drogen, was da abkratzt wird sofort weggefault und dabei gibts wieder CO2. dort gibt es auch kein moor nicht mal nen ordentlichen mutterboden, ratz fatz weg.
CO2 negativ wäre wenn man immer mal paar scheisbäume ausfräst und möbel draus macht, die stehn dann rum statt in der atmosphäre, und nach end of life gehen sie in die verbrennung, macht selbes co2 aber mit energie für uns draus!

surajitkayal Avatar
surajitkayal:#4744

nachtrag: natürlich haben die Ökospinner diesen Weg verboten oder zumindest vermiest TROPENholz Sünde durr!

nateschulte Avatar
nateschulte:#4746

>>4743
>>4744
>ja wir hätten das schon am Regenwaldgeseier erkennen können, daß das ales Schwindel ist. aber kritisches denken und so naja
Dumm fiel? Regenwaldrodung --> weniger Kohlenstoffdioxid aus der Atmosphäre wird aufgenommen, dafür mehr abgegeben (Verbrennung, verrotende Bäume), Bäume werden nicht nachgepflanzt, dafür Kulturpflanzen/Weidegrund --> produzieren nicht die Menge Sauerstoff, die Regenwald freigesetzt hätte, zusätzlich noch Rinderwirtschaft --> erhöhter Kohlenstoffdioxidausstoß, da mehr Rinder vorhanden --> es befindet sich mehr Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre, als es bei Anwesenheit der gerodeten Waldstücke der Fall wäre
Schwindel ist wo?

otozk Avatar
otozk:#4747

Lies doch einfach mal - oder eine beliebige Einführung zum Thema

Ein unberührter Regenwald ist ein Kreislauf mit der C-Bilanz +- 0. Es wächst, um zu verfaulen.

Aus der Atmosphäre wird soviel C gebunden, wie in der Biomasse gerade in der Wachstumsperiode ist, also das Holz.

WENN du das Zeug rodest und vergammeln läßt, kombt nur dieses C wieder zurück. Du kannst das Holz natürlich anderweitig nutzen oder Energie gewinnen beim Verbrennen.

Ob hinterher angebaute Flanzen meer oder weniger Photosynthese betreiben, ist nicht so einfach zu sagen. Jedenfalls werden diese nicht zum Vergammeln angebaut, sondern die Produkte werden abtransportiert und als Futter oder Brennstoff verwendet.

Merke: Jedes organische Material wird irgendwann wieder CO2, die Frage ist nur, wieviel Nutzen und Energie es dabei für uns macht, oder nicht.

Der Schwindel ist bzw war das Gefasel von der "grünen Lunge des Planeten", womit wahrheitswidrig der Eindruck erweckt wurde, diese verungezieferten Sumpfluftgebiete würden uns mit O2 versorgen oder vor dem schlimmen CO2 schützen.

yesmeck Avatar
yesmeck:#4750

>>4747
>Ob hinterher angebaute Flanzen meer oder weniger Photosynthese betreiben, ist nicht so einfach zu sagen.

Naja, mehr Biomasse bedeutet in der Regel schon auch mehr Photosynthese, oder nicht. Außerdem geht es hier ja nun eher um ersteres.

>Jedenfalls werden diese nicht zum Vergammeln angebaut, sondern die Produkte werden abtransportiert und als Futter oder Brennstoff verwendet.

Ist, was die CO2-Bilanz angeht, alles dasselbe, oder?

>das Gefasel von der "grünen Lunge des Planeten"

Aber wir hatten doch idF schon geklärt, dass der in der Biomasse gebundene Kohlenstoff, genau die gleiche Menge O2 auch wieder aus der Atmosphäre abzieht, wenn man den Wald niederbrennt und stattdessen zb. Weideflächen draus macht.

Das einzige was in der Bilanz wirklich was bringt, sind die bereits erwähnten Möbel - und das auch nur, wenn der Wald von irgendwo her Nährstoffnachschub bekombt.

sketi_ndlela Avatar
sketi_ndlela:#4751

>>4750
Die Atmosphäre ist so etwas ähnliches wie eine Cloud! Nur was man hochlädt kann man auch wieder runterladen. Unterschied zur echten Cloud ist, dass man Sachen die man in die Atmosphäre lädt immer nur genau ein Mal runterladen kann. Vielleicht sollte man das zum Patent anmelden, Rechteinhaber würden sich freuen wie fick.

davidcazalis Avatar
davidcazalis:#4753

>>4747
>womit wahrheitswidrig der Eindruck erweckt wurde, diese verungezieferten Sumpfluftgebiete würden uns mit O2 versorgen oder vor dem schlimmen CO2 schützen.
De facto versorgt es uns auch mit O2, der aus dem CO2 der nAtmosphäre gewonnen wird. Wenn der Wald wegfällt wird dieses CO2 nicht mehr von ihm in O2 umgewandelt. Das Verhältnis in der Atmosphäre ist der springende Punktund dieses verändert sich ungünstig. Merkste selbst, oder? Auch: Futter/Brennstoffe --> CO2-Austoß wie fick, man braucht die entsprechende Menge lebender Pflanzen um es wieder in O2 zu wandeln.

lightory Avatar
lightory:#4754

>>4753
Sauerstoffgehalt der Atmosphäre ist die letzten 50000 Jahre weitgehend konstant, trotz Eiszeit die Wälder um den Äquator zusammendrängte.

Wie das geht?
Angebot und Nachfrage Baby!
Algen sind Kapitalisten!

eduardostuart Avatar
eduardostuart:#4755

Bernd hatte es doch versucht zu erklären:
Es gibt praktisch keine CO2-Senken, sondern einen CO2-Kreislauf. Alle Flanze wird irgendwann mal wieder CO2, außer durch Zufälle vermodert sie so, daß Kalkstein oder Torf bzw. Kohle daraus wird.

Also wachsen (-CO2) - vergammeln (+CO2, Methan)
ODER
wachsen (-CO2) - ernten - nutzen - verfeuern (+CO2)

Dasselbe in Grün ABER bei der letzteren Nutzung bekombst du Energie, für die du dann keine fossilen Brenstofe brauchst. Aber in einem Lande, das seine versifften Joghurtbecher "sortiert", anstatt sie zu verbrennen und weniger Heizöl zu imporieren, kann man praktisches unidealistisches utilitaristisches Denken wohl nicht verlangen.

Wieviel die Nutzpflanzen photosynthetisieren hängt von den Umständen ab. Grundsätzlich kann auch der Regenwald nicht meer als die Solarkonstante umwandeln. So eine Monokultur bedeckt die Fläche auch schon ganz gut und obendrein hat der Betreiber natürlich ein Interesse, schnellwachsende und gut assimilierende Flanze zu verwenden. Vielleicht sogar C4-Flanze. Wie gesagt, hängt davon ab, der intuitive Eindruck, daß der Wald meer macht ist möglicherweise nicht richtig (und wir wissen ja, daß er in der Bilanz 0 macht, weil die Nutzflanzen immer größer und größer werden, während der Wald im Equilibrium keine neue Masse aufbaut).

urbanjahvier Avatar
urbanjahvier:#4756

>>4755
Es zählt doch gar nicht die Gesamtbilanz, sondern die punktuelle Bilanz für die atmosphärischen Werte.

Auch:
>Flanze
>F
Stirb.

mr_arcadio Avatar
mr_arcadio:#4757

>>4755
>Es gibt praktisch keine CO2-Senken

Fersteh ich nicht, oke.

Mal angenommen, das Amazonasbecken wäre mal öd und leer gewesen, so wie Deutschland während der Eiszeit. Danach beginnt der Wald zu wachsen, dabei zieht er seine eigene Kohlenstoffmasse aus der Atmosphäre. Hat der Wald sein Maximalstadium (da gabs auch ein Fachwort dafür, das mir im Moment nicht einfällt) hat er keine Auswirkung mehr auf die CO2-Bilanz. Wenn man ihn aber abholzt setzt man auch das ganze C in Form von CO2 wieder frei - wenn das keine CO2-Senke ist, was dann?

Das nachfolgende Weideland oder die Zuckerrohrplantage mag genauso schnell oder meinetwegen noch schneller wachsen als der Regenwald, aber das ist völlig irrelefant, weil keine Biomasse aufgebaut sondern binnen Jahresfrist wieder verstoffwechselt wird.

tl;dr: Biomasse = CO2-Senke

Dein Gedankengang stimmt übrigens für unsere Nutzwälder, aber ein Nutzwald kann nie die Biomasse eines tropischen Regenwaldes erreichen (mal davon abgesehen, dass die Regenwaldflächen wohl meistens für etwas anderes verwendet werden)

stephcoue Avatar
stephcoue:#4770

Leiter und Kettensäge. Ich versteh dein Problem nicht, man ist sich doch einig. Also war da nie ein Baum.

posterjob Avatar
posterjob:#4771

Ich las mal einen netten Artikel über CO2-Sequestrierung. Die Experten empfahlen, einfach Biomasse solarthermisch zu verkohlen und die Kohle dann großfläche in Ackerboden einzuarbeiten.
Kohle ist relativ inert und nicht bioverfügbar, verbesseret die Bodenbeschaffenheit (Wasserspeicherung), brennt nicht bei geringer Zumischung und fixiert dauerhaft Kohlenstoff aus der Atmosphäre.

Und falls es wer noch nicht wusste: Durch das Verbrennen von fossilem Kohlenstoff setzt die Menschheit in 100 Jahren das CO2 frei, das zuvor einige hundert Millionen Jahre lang biologisch fixiert wurde. Das ist kein Kreislauf sondern ein zwei fette Kinder auf einer Seite der Wippe, die sich wundern warum das nicht funktioniert.

jehnglynn Avatar
jehnglynn:#4773

>>4771
Ich sehe das so:
Das Ökosystem wird durch die Zufuhr von zusätzlichem Kohlenstoff belebt, wie die Wirtschaft durch zusätzliche Recourcen und Marktteilnehmer belebt wird.
Leben wie wir es kennen, basiert auf Kohlenstoff. Nur ein Priester des Todes (aka Crétin) würde sich ernsthaft dafür einsetzen möglichst viel Kohlenstoff aus den ökologischen Kreisläufen zu entfernen oder rauszuhalten.

Wie passt das zusammen: einerseits für den Erhalt und die Wiederaufforstung der Regenwälter einzutreten und gleichzeitig der lebenden Natur die Grundlage rauben und vorenthalten wollen?

joshclark17 Avatar
joshclark17:#4774

>>4773
Was ist aber, wenn durch Verbrennung fossiler Brennstoffe mehr CO2 verfügbar wird, als unsere aktuelle Vegetation+Ozeane aufnehmen können? Denn Pflanzen nehmen ja nicht unendlich viel C auf, sondern nur so viel, wie sie auch verarbeiten können. In wie weit CO2-Düngung die Biomasseproduktion antreiben kann, ist mir gerade nicht bekannt. Aber ein Baum wird seine Biomasseproduktion nicht schlagartig verdoppeln, nur weil doppelt soviel C verfügbar ist. Wäre es so, würde das Messinstitut auf Mauna Loa keinen ansteigenden CO2-Gehalt in der Atmosphäre messen[1] - oder gibt es da, deiner Meinung nach, einen anderen Grund?
Und wenn die bestehende Fauna, das anwesende CO2 nicht komplett aufnehmen kann, dann gibt es überschüssiges CO2, was auch irgendwo hin muss.
Es wird einige Zeit dauern, bis es genügend Vegetation gibt, die dieses überschüssige Kohlendioxid aufnehmen kann. Bis dahin gibt es dann wieder noch mehr CO2.

Und zur Sequestriation. Es wird nur ein Bruchteil vom aufgenommenen C in wirklich langfristige Speicher wie Hartholz investiert. Ein Großteil geht bei der Atmung drauf und ein anderer Teil geht für kurzlebige Pflanzenteile wie Blüten/Blätter drauf. Der wirklich gespeicherte Teil beträgt ca. 5-10%.
Auch: Holzmöbel sind "langfristige" C-Speicher, nur so am Rande.

Jetzt noch die Frage (bin gerade erst in den Faden eingestiegen und hab es noch nicht komplett gelesen), worum geht es bei dieser Diskussion eigentlich noch? Mit "Saugen uns Bäume den Sauerstoff weg?" hat das ja jetzt auch nichts mehr zutun, oder?

[1] http://scrippsco2.ucsd.edu/data/atmospheric_co2.html und http://scrippsco2.ucsd.edu/data/in_situ_co2/monthly_mlo.csv

freddetastic Avatar
freddetastic:#4775

>>4773
<

>>4774
Qualitätspfosten.

>Mit "Saugen uns Bäume den Sauerstoff weg?" hat das ja jetzt auch nichts mehr zutun, oder?
Nope.

saarabpreet Avatar
saarabpreet:#4776

>>4774
Warum gurgelst du nicht einfach mal: "einfluss erhöhter co2-gehalt der atmosphäre auf pflanzenwachstum", statt hier wild herumzuspekulieren?
Und natürlich steigt auch der CO2-Gehalt in der Atmosphäre wenn alles andere was Teil des Lebens ist zunimmt.
Mehr Hühner -> Mehr Hühnerkacke.
Wie folgerst du daraus, dass die Pflanzen die sich von Hühnerkacke ernähren davon irgendeinen Nachteil haben? Dum fiel?
Und ja, der Vergleich CO2 <-> Scheiße passt perfekt. Wenn du dazu noch irgendwelche Erläuterungen brauchst, tut es mir leid. Keinen Bock mit einem (vermutlich) Erwachsenen nochmal die ersten zwei Klassen Biounterricht durchzuexerzieren.

Wie ich es hasse, wenn Menschen die von Natur keinen Plan haben sich als ihre Fürsprecher und Beschützer aussprechen.

stushona Avatar
stushona:#4778

>>4776

Du solltest deinen Hass nicht auf Bernd projizieren und genauer lesen, denn nichts in >>4776 widerspricht dem, was du behauptest. Auch, dass erhöhter CO2-Anteil den Pflanzen schadet, schreibt er nirgends. Bitte geh nach /p/ oder sonstwohin, wenn du dich abreagieren und mit den Stimmen in deinem Kopf streiten willst.

silv3rgvn Avatar
silv3rgvn:#4779

>>4776
Ich glaube wir reden aneinander vorbei bzw. habe ich jetzt erst verstanden (denke ich) was dein Punkt ist.
Du gehst davon aus, dass es global genügend Vegetation gibt, die das aktuell vorhandene atmosphärische CO2 im C-Kreislauf Biomasse-Nahrung-Verstoffwechslung bindet. Richtig?

Ich denke, dass momentan zu viel CO2 vorhanden ist und dass die globale Vegetation (damit meine ich alles was nicht für Agrarbetrieb genutzt wird) nicht groß genug ist um die natürliche Menge CO2 + die durch fossile Brennstoffe freigesetzte Menge aufzunehmen. Ich habe dazu keine genauen Zahlen, aber gehen wir mal davon aus, dass die fossilen Brennstoffe etwa ein Drittel des Waldes von "damals" ausmachen. Wird dieser Teil gebundenen Cs verbrannt, dann hat der aktuell exisierende Wald zum einen die natürlich vorhandene CO2-Menge plus das eine drittel C des früheren Waldes. Dadurch ist zu viel C da, als das die aktuelle Vegetation es aufnehmen könnte.
Durch das zusätzliche CO2 gibt es zweifellos einen Wachstumsschub, aber dennoch kann die aktuelle Vegetation nicht die ganze Menge aufnehmen. Das übrigbleibende CO2 arbeitet aber als Treibhausgas an der Erwärmung der Erdatmosphäre (je nachdem ob man daran glaubt).

Auch musst du eventuell berücksichtigen, dass die globale Waldfläche durch wachsende Städte weiter sinkt. Die Bevölkerungszahlen wachsen weiter und ab einem bestimmten Punkt müssen dann auch die Agrarbetriebe wachsen. Dafür gehen aber Waldstücke drauf. Waldstücke nehmen aber mehr C auf als die gleiche Fläche Getreide oder Mais. Daher wird durch diesen Trend weniger CO2 aus der Atmosphäre gebunden, als es bei gleicher Fläche mit einem Wald passieren könnte. Dadurch bleibt mehr CO2 in der Atmosphäre, was die Atmosphärenerwärmung ein kleines Stück antreibt.


Mich würde interessieren, woher du dein Wissen hast. Das meine ich nicht spöttisch, sondern ehrlich, da ich durchaus bereit bin meine aktuelle Meinung durch neues, fundiertes Input zu ändern. Bin aber gerne an diesem Punkt oder nach deiner Antwort bereit die Diskussion zu lassen, da ich auch keine große Lust mehr habe.

wahidanggara Avatar
wahidanggara:#4783

>>4779
> das aktuell vorhandene atmosphärische CO2 im C-Kreislauf Biomasse-Nahrung-Verstoffwechslung
Also kann OP-Bernd den dummen Baum jetzt umlegen weil es im C-Kreislauf wenig ausmacht?
Guter Ansatz, hoffentlich kapieren das jetzt auch Stadt und Baumbesitzer.

kuldarkalvik Avatar
kuldarkalvik:#4785

Hier scheinen einige ein recht simples Weltbild zu haben. Unsere Ökosphäre ist ein sehr kompliziertes Gleichgewicht mit verschiedensten Rückkopplungen.
Mehr CO2 in der Luft heißt nicht nur meer potentielles Pflanzenwachstum, sondern eben auch höhere Temperaturen durch Treibhauseffekt. Das kann neue Wüsten entstehen lassen, Holland überschwemmen oder ehemalige Dürregebiete mit Regen versorgen und fruchtbar machen.
Außerdem ist die Löslichkeit von CO2 in Wasser (sprich Meer) temperaturabhängig, wenns wärmer wird gibt das Meer noch zusätzlich CO2 an die Luft ab. Abtauende Permafrostböden gasen massiv Methan aus, ein Treibhausgas mit der 1000fachen Wirksamkeit von CO2, durch höhere Temperaturen schmelzen Eisflächen und die Sonnenalbedo (Maß für die Menge an reflektiertem Sonnelicht) sinkt, d.h. die Erde nimmt immer mehr Sonnenenergie auf.
Andererseits fördert starkes Pflanzenwachstum gefolgt von Dürre große Flächenbrände, die dann in der Atmosphäre befindliche Asche reflektiert wieder mehr Sonnenlicht und es wird wieder kühler.

Kurz gesagt: Das System Erde ist ziemlich komplex und die Menschheit führt sich auf wie ein betrunkener Affe mit Brechstange im Atomkraftwerk. Irgendwann erwischt man halt mal einen falschen Schalter und dann trifft die Scheiße den Ventilator.

nasirwd Avatar
nasirwd:#4787

>>4785
Da möchte ich dagegenhalten:
Eine gepflegte Kernschmelze mit Supergau, Fallout und allem was dazugehört ist eine komplizierte Angelegenheit. Ohne Expertenwissen und planvolles Vorgehen ist es unmöglich ein Atomkraftwerk *richtig* hochgehen zu lassen. Selbst Tschernobyl ist noch weit weg vom größtmöglichen Nuklearen "Unfall". Allein schon weil nur ein Reaktor zerstört wurde, eine richtige Atomexplosion hat es auch nicht gegeben -- nur Knallgas und Kernschmelze mit anschließendem nuklearem Brand. Also Pipifax wenn man bedenkt, was mit der vorhandenen Menge an spaltbarem Material rechnerisch unter "optimalen" Bedingungen möglich wäre.

Um den Bogen zu schließen: richtig, unser Ökosystem ist komplex wie Fick. Ich schließe aber aus dem Fakt, dass es meistens über viele Millionen Jahre stabil ist, es ist stabil. Stabil wie Fick! Man schaue sich an, welche Bedingungen Leben braucht, um sich auf unser Niveau emporzuschwingen: stabile Bedingungen! Man betrachte auch, was unser Ökosystem schon alles wegstecken musste. Und oft reagiert das Leben sogar positiv auf Katastrophen: Vulkanausbrüche stehen Thermonuklearen Bomben in nichts nach, dennoch finden wir gerade an Vulkanen besonders fruchtbare Gegenden.
Ich denke die Menschheit ist wie so ein Vulkanausbruch. Erstmal werden Flora und Fauna gefickt mit Pferdepenen, aber mit Steiners Entsatzungsangriff in 9000 Jahren kommt das schon wieder in Ordnung. Die die Menschheit als Krebs des Planeten im Endstadium sehen sind mMn einfach nur Größenwahnsinnig. Die Menscheit ist mehr sowas wie eine fette Warze am Arsch der Natur. Unansehnlich, aber ungefährlich. Und wer weiß, vielleicht wird es ja doch noch ein Arm oder so...

joynalrab Avatar
joynalrab:#4788

>>4787

War das jetzt ein Plädoyer dafür, betrunkene Affen mit Brechstangen in die Atomkraftwerke zu schicken?

Zum Übrigen: Dass nicht gleich alles Leben ausgelöscht wird, weil uns die Bäume den Sauerstoff wegatmen und/oder das moderne Babel* in den treibhauseffektbedingten Fluten versinkt, ist eh klar. Vielleicht entsteht in den zukünftigen Urwäldern der Zentralsahara endlich eine aufrecht gehende Elefantenart oder das weltweite Ameisenkollektiv entwickelt ein Schwarmbewusstsein. Wahrscheinlich wird auch unsere Spezies irgendwie überleben.

Worum es den ganzen Klimarettern geht, ist vermutlich die Sorge, dass man halt nicht die kompletten acht Milliarden Menschenkinder heil durch die bevorstehende Krise bringen wird. Bernd ist das natürlich egal, ich weiß, und so abstrakt gedacht kümmert es mich ehrlich gesagt auch nicht (die Vorstellung, dass die Menschheit verschwindet und ihre Bauwerke langsam wieder in und unter der Biosphäre verschwinden, finde ich im Gegenteil sogar faszinierend. Aber da werde ich auch nicht mehr am Leben sein, um diesen Vorgang zu beobachten, also was solls).

Nachtrag: nachdem ich >>4787 nun noch einmal gelesen habe, bin ich zu der Auffassung gelangt, dass wir ohnehin einer Meinung sind und zweitens, dass man nicht zugleich trinken und pfostieren sollte. Heil Krautchan.


*)New York

joki4 Avatar
joki4:#4789

Wen interessiert ne Atomexplosion? Die macht das Kraftwerk lokal kaputt na und?

30 t Inventar (oft lecker runtergebrannt) bleiben 30 t Inventar, bzw wie in Fuck-u-Stadt eben eher 3000t mit dem ganzen Lager

Übrigens, was davon geört wie es der Scheise geht nach Taifun in der letzten Woche? Iß noch mal Fisch Bernd...

ovall Avatar
ovall:#4790

>>4789
>Die macht das Kraftwerk lokal kaputt na und?
Fallout, bekannt ja?

Auch: Atomexplosion != Kernschmelze

samscouto Avatar
samscouto:#4794

Fallout gibts auch bei Leistungsexkursion, Wasserstoffexplosion, Ausfall der Kühlung und Nachwärme trotz SCRAM, terroristischem Angriff usw. Sieht man doch bei Fuckistadi

Daß das Dingsbums nie derart promptens kritisch wird, daß es ernsthaft explodiert wie ein nuklearer Sprengsatz, ist weitgehend wertlos (selbst wenn es schnell überkritisch würde, schmilzt es einfach nur weg, bevor irgendwas kabumm machen kann, und wird halbkritisch, Stichwort Blauer Blitz)

rohan30993 Avatar
rohan30993:#4796

>>4788
>die Vorstellung, dass die Menschheit verschwindet und ihre Bauwerke langsam wieder in und unter der Biosphäre verschwinden, finde ich im Gegenteil sogar faszinierend.
>wir ohnehin einer Meinung sind

:3

Komm nach Dunkeldeutschland, Bild verwandt. Hier versumpft seit 20 Jahren alles. Beachte auch Ronnys ausgeblichene Deutschlandflagge oben rechts im Bild. Und ja, da wohnen wirklich Menschen drin. Ziemlich kühl, was?

>>4794
Das meine ich ja. Wenn man wirklich maximalen Schaden rausholen will, kommt man mit Brechstange nicht weit. Man muss das System verstehen und eventuell hier und da sogar etwas nachbessern (Auch wenn Moderatorstäbe mit Graphitspitzen schon ein ziemlich guter Ansatz sind). Ziel für einen ordentlichen Hologau könnte zum Beispiel sein, nicht nur eine ordentliche Kernexplosion herbeizuführen, sondern damit gleich noch ein paar Tonnen von dem schweren Wasser zu initiieren. DAS wär ein Spaß. Ohne Hintergrundwissen und gezieltes Vorgehen kommt man da aber nicht hin. Man müsste den Reaktor wahrscheinlich sogar mechanisch modifizieren (Geometrie, Baumaterialien etc).

Um den Fred abzurunden: Gebt dem Affen keine Brechstange, sondern einen Knüppel aus feinstem Birkenholz.

iamfelipesouza Avatar
iamfelipesouza:#4799

>>4796

Wolltest du auch mal was sagen?
Das abgebildete Gebäude ist ästhetisch nicht besonders schön, sondern zweckmäßig. Auch mag es einen gewissen Bedarf nach neuen Fenstern geben. Der Efeu ist doch fein?

Immerhin ist das Ding nicht von 9001 Nomaden bewohnt, die Installationen, Heizungsrohre und so werden fast alle noch vorhanden sein. Und außerdem, wenn du mal Zonengammel sehen hättest wollen, hättest du letztes Jahrtausend mal einen unsanierten Altbau (Bj 1913, Klo halbe Treppe tiefer (fast noch Luxus daß 1 pro "Wohn"einheit), Ofenheizung, Kohlen im Keller, Keller feucht, alles feucht) sehen sollen. Das abgebildete Gebäude war nach Zonenstandards Luxus und begehrt.

Zum Thema, was möchtest du eigentlich sagen?
KKW sind extrem verwundbar und nicht zu verteidigen, und das wird der eigentliche Grund für den Atomausstieg sein drin vor Verschwörungstheorien daß Fuckstadt gesprengt wurde.
Das Problem ist das Inventar, schon ohne Lager Faktor 1000 (kg -> t Bereich) gegenüber einer Bombe.

Aktionen wären einfach Koffer/Taktische Rakete/Marschflieger mit Sprengkopf, oder NEutronensprengkopf dicht daneben. Dabei geht jeder Reaktor hops oder in die Exkursion.

turkutuuli Avatar
turkutuuli:#4800

>>4799
Protip:
>Die EU-Kommission lässt keinen Zweifel aufkommen: Die staatlich sanktionierten Einspeisevergütungen und Beihilfen für Ökostrom müssen zurückgeführt werden. Aus dem Bundesumweltministerium wurden zwischenzeitlich Pläne bekannt, ganze Industriezweige wieder zur Zahlung der Umlage zur Ökostromförderung heranzuziehen.
Qualle: VDI-Nachrichten von Gestern.
Scan wird nachgereicht, Schlauphon unterstützt das gerade nicht...

Ja nee, also was wolltest Du sagen? Die KKW werden alle dicht gemacht? Ja vielleicht, aber an ihre Stelle werden neue KKW treten. KKKW, Kleinst-KKW im Träger- und U-Boot-Stil stehen schon in den Startlöchern. Von Randombernd übrigens schon vor fünf Jahren richtig prognostiziert.

Kann sein, dass ich mich irre, aber falls ich mit meinen Annahmen richtig liege, wird Arschmett nie mehr das selbe sein.

Auch: scheiß auf KKW, die verwundbarsten Punkte moderner Gesellschaften sind IT und Infrastruktur. Um die ICE-Strecke Hamburg-München lahmzulegen braucht man nichtmal einen Koffer oder Marschflugkörper.
Aber erzähl mal was genau passieren soll, wenn man Airbus mit KKW benutzt. Vielleicht irre ich mich ja, aber in Tschernobyl hätte man mit einem frühzeitig ausgeführten Airbusschlag das Schlimmste verhindern können: Brennstoff liegt großflächig verteilt in der Gegend rum -> ist unterkritisch -> keine Kettenreaktion -> keine Kernschmelze -> kein nuklearer Brand der radioaktive Partikel in die Atmosphäre schleudert.

Ich wiederhole mich: Du mit Knüppel bist harmlos. Es Bedarf einiges an Ingenuität um irgendetwas richtig hochgehen zu lassen.

murrayswift Avatar
murrayswift:#4801

>>4800

>Es Bedarf einiges an Ingenuität um irgendetwas richtig hochgehen zu lassen

Denke, der Schwachpunkt ist halt die Kühlung. Um diese Auszuschalten wird ein unkontrollierter Angriff mit möglichst großer allgemeiner Zerstörung reichen (dein Airbus-Beispiel). Die Brennstäbe selbst werden in der Regel ordentlich ummantelt sein (nehme ich an), die werden vom Aufprall selbst kaum in Einzelteile zerlegt werden.

Unter Zeitdruck ein neues Kühlsystem in einem Trümmerfeld zu installieren, in dem irgendwo die Brennstäbe vergraben liegen, stelle ich mir sehr schwierig vor.

Dein Argument, dass Eisenbahnlinien nach wie vor wichtigere Ziele sind, mag stimmen, aber da vermischst du konventionelle Kriege mit der Tapentenmessermusel-Entführt-Airbus-Situation. Eine kaputte Fernverbindung wird vielleicht mehr wirtschaftlichen Schaden verursachen, aber was schon ein misslungener Terrorangriff auf ein Kernkraftwerk in der angsterfüllten deutschen Durchschnittsseele anrichten würde, mag ich mir gar nicht vorstellen.

Was Kernkraftwerke für konventionelle Kriege bedeuten, müsste man nochmal seperat betrachten. Ich denke Bomber Harris würde Bild verwandt bestimmt in seine Pläne mit einbeziehen und da mal auf gut Glück ein paar Geschwader losschicken, nur um zu sehen was passiert. Und dann im Stundentakt noch Tiefflieger, um die Aufräumkommandos vom Gelände zu verjagen.

>Randombernd
+1 Berndkredibilität für das Namenfallenlassen

chatyrko Avatar
chatyrko:#4802

>>4336
>sobald der Baum weg ist
>so ne scheiße, fühlt sich an wie in der Sahara hier.

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peterlandt:#4804

>>4801
Mit einer ungeheuren Verspätung erreichte die Postkutsche ihr Ziel. Bild verwandt. Ist zwar nicht ganz so krass wie von mir in >>4800 suggeriert. Aber der Gedankengang: "Staat hat euch nicht zum Spaß gefördert, jetzt müsst ihr irgendwann auch mal zu vernünftigen Preisen einspeisen oder die Förderung zurückzahlen" ist gar nicht mal so abwegig.

>Was Kernkraftwerke für konventionelle Kriege bedeuten
Na ist doch klar:
[1] Wer Kernkraftwerke besitzt sieht mal besser von Angriffskriegen ab.
[2] Wer keine Kernkraftwerke besitzt, kann sich ziemlich billig vor Agressoren die Kernkraftwerke besitzen schützen.
[3] Wer mit Kernkraftwerken bebautes Land erobern möchte, sollte die Kernkraftwerke besser in Ruhe lassen.
Kernkraftwerke für den Frieden! Wer KKWs besitzt muss sich benehmen!

Kühlung ist ein Schwachpunkt, das wissen die Erbauer solcher Anlagen aber auch. Also wird mit Redundanz gebaut. Blindes Vertrauen ist natürlich Quatsch, aber guck dir mal Fukushima an: Erdbeben, Tsunami und das Kackteil steht immernoch. Und da wo Erdbeben und Tsunami sich Zerstörungspotentialmäßig bewegen, muss man mit einem Airbus erstmal hinkommen.

Der Brennstoff in den Brennstäben ist in kleinen Keramikpellets verschweißt. Wenn das großflächig genug verstreut wird (Rohe-Gewalt-Ereignis), passiert gar nix. Liegt dann halt da rum, strahlt ein paar Jahre vor sich hin und ich würd da unbedingt nicht rumrennen wollen. Ins Grundwasser kämen bei so einem Szenario aber nur sekundäre Strahler. Grundwasser fließt so mit 1m/h, kommt man also noch ganz gut weg zu Fuß.
Wirklich eklig ist wirklich nur eine Kernschmelze und die bekommst du mMn mit roher Gewalt nicht hin. Da muss dir mindestens das KKW-Personal zuarbeiten indem es die Situation aus Angst vor Ökonazis oder Parteimongos schönredet. So geschehen bei allen größeren Unglücken die mir so einfallen (Fukushima, Tschernobyl und das Amidingens). Die wahre Schwachstelle sind also mal wieder die Gutmenschen die eine ordentliche Katastrophenbekämpfung wirksam verhindern.

Na jedenfalls wird sich in Anbetracht on Fukushima keiner mehr über OPs lächerlichen Plan aufregen.
Ist die Birke mittlerweile kapott?

kreativosweb Avatar
kreativosweb:#4805

>>4421
Die Aussage, dass Bäume uns den Sauerstoff wegsaugen ist ein herrliches Filmzitat aus dem M.J.Foxfilm "Das Geheimnis meines Erfolgs".
Bernd mag diese haltlose Formel, denn es wird jedesmal hart rangiert, sobald sie geäusssert wurde.

Was macht das Ärgernis, Bernd? Hat der Herbst ihn schon naktgemacht? Oder ist er schon Feuerholz? Bäume sterben auch häufig wenn darunter ein Auto ausbrennt.

itsracine Avatar
itsracine:#4806

tl,dr

Schonmal was von Citratzyklus, ATP und Glucose gehört? Nix mit C + O2 = C02 (und andersrum)

Bernd, geh häufiger mal raus und denke nach, wie das Leben funktioniert.

ffbel Avatar
ffbel:#4807

>>4806
Die Glucose ist doch lediglich die temporäre Speicherform des Kohlenstoffs aus dem CO2, bis nach der Verstoffwechselung. Im Endeffekt wird dann wieder CO2 draus. Darum kann man das für diese Diskussion vernachlässigen, da es nur um den Anteil der Kohlenstoffatome geht und der ist insgesamt stabil, lediglich das Molekül in welchem er vorliegt ändert sich. Die Kernfrage hier ist doch, in welchem Verhältnis CO2 zu O2 in der Atmosphäre vorhanden ist und welche entsprechend korrespondierenden Mengen Kohlenstoff und Sauerstoff im gegenwärtig vorhanden Pflanzenmaterial zwischengespeichert werden können.
Im Endeffekt: welches Verhältnis Pflanzen : anderen Organismen ist ideal, um ein möglichst stabiles + für uns gut geeignetes Klima aufrecht zu erhalten und den menschlich produzierten CO2-Überschuß auszugleichen?

zl;ng: lies, worum es geht, bevor du dich dazu äußerst.

sketi_ndlela Avatar
sketi_ndlela:#4808

>>4804
>Kernkraftwerke für den Frieden!

Damit wäre auch endlich der wahre Grund für den Erfolg des europäische Friedensprojekt gefunden. Ich würde es anzweifeln, wenn es nicht so plausibel wäre.

Nicht ganz so einleuchtend finde ich nach wie vor die Sache mit dem Airbus. Erst schreibst du, dass nicht einmal die kombinierte Zerstörungskraft von Erdbeben und Flutwelle ausgereicht haben, um Fukushima (ganz) platt zu machen, und gleich im nächsten Satz: Ein Angriff mit hoher Zerstörungskraft würde die Brennstäbe in unkritische Einzelteile zerlegen!!1 Merkste selber, ne?

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thehacker:#4814

>>4808
>Kernkraftwerke für den Frieden! Wer KKWs besitzt muss sich benehmen!
Bernd hat immer gewusst woran er mit diesen grünen Kriegstreibern ist.

andina Avatar
andina:#4815

>>4808
>Airbus
Was ich sagen will ist:
Entweder ist der Airbus größer als Erdbeben + Tsunami (Sprich, es Handelt sich bei dem Airbus um einen Bunkerbuster) und dann liegt halt alles verstreut rum und strahlt noch ein paar Jährchen vor sich hin.
Oder der Airbus ist kleiner als Erdbeben + Tsunami und dann fallen nur ein paar Subsysteme aus und mit Scottys Gegenangriff kommt das alles wieder in Ordnung.

Als Nazibernd sag ich es nicht gerne, aber mit genau der Argumentation sprengten die Jidden den Iranern bereits eine Anlage weg und es wird demnächst wohl auch noch die Ein oder Andere Folgen ;_;

Also wer wirklich etwas für die Umwelt tun möchte, heizt diesen Winter mit Juden. So wie jeden Winter.
(Ich erinnere an dieser Stelle auch an Stuxnet. Wo blieb da eigentlich der Aufschrei der Grünen? Na egal...)

Es klingt bescheuert, ab wenn man merkt, ein KKW fährt gerade wirklich an die Wand: einfach sprengen und gut ist. War bei den Japsen sogar eine Zeit lang im Gespräch wenn ich micht recht erinnere. (Kann natürlich auch sein, dass ich mich nur an meine eigenen Pfosten erinnere).

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betraydan:#4817

Hast du irgendwie Fettmangel oder so?

Es ist SCHEISSEGAL ob der Reaktor durchgeht und schmilzt oder "atomar" explodiert, oder "nur" gesprengt wird. Durchgehen/Atomexplosion fügt den TOnnen an Spaltprodukten ein paar Pfund hinzu. Na und?
Wenn das Ding durchgeht und SCHMILZT, bleibt die Suppe wenigstens drin!

Die Leistungsexkursion von Tschernobyl war nach den amtlichen Angaben (wer weiß, was wirklich lief) nur für kurze Zeit und hat sich gleich wieder beruhigt, nachdem das Ding dadurch chemisch/mechanisch gesprengt wurde. Die Schäden am eigentlichen Reaktor waren so gering, daß die anderen Blocks weiter betrieben wurden und ein Großteil des Inventars heute noch als Corium da drin herumsuppt! Trotzdem hat dieser Vorfall halb Osteuropa relativ mittelschwer verseucht.

Und nein, es ist verdammt einfach. Man braucht eine Ladung, die groß genug ist, um das Ding zu pulverisieren. Oder eine Neutronenladung in hinreichend kurzem Abstand. Damit wird das komplette Inventar praktisch auf einmal umgewandelt, d.h. ca. 1000 Bomben auf einmal gezündet. Das Bundesland gibt es hinterher nicht meer, und der weitere Umkreis bekombt buchstäblich Tonnen von Spaltprodukten ab.

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alexcican:#4820

>>4817
>relativ mittelschwer verseucht
So wie die Geschichte mit dem Rhein damals? Oder eher so wie bei der Quecksilbergeschichte bei den Japsen damals?
Vielleicht meinst du mit "relativ mittelschwer verseucht" ja auch einfach nur "50km Radius kapott und sonst Hintergrundstrahlung +3%".
Ich rechne nämlich immer damit, wenn man den ganzen Müll einfach nur gleichmäßig über den ganzen Planeten verteilt, bleibt kaum noch was übrig außer Hintergrundstrahlung +1.
Wäre mal interessant das überschlägig durchzurechnen.
Ich hab nur mal gehört, in den Weltmeeren schwimmt Uran für 300 Jahre Kernkraft beim aktuellen Energiebedarf rum. Also 10 mal mehr "Atommüll" als wir bis jetzt produziert haben.

Aber erkläre mir mal die Geschichte mit den Neutronen genauer. Das klingt wirklich interessant und kenne ich noch nicht.

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suprb:#4824

Fadenstatus: Entgleist.

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timgthomas:#4825

>>4824

Entgleiste Fäden sind beste Fäden.

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judzhin_miles:#4829

>>4824
Wieso entgleist Bernd? Der Baum steht bestimbt neben dem AKW.

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aiiaiiaii:#4830

>>4829
Ganz genau! Außerdem reichern Pflanzen in sich radioaktiven Kohlenstoff an. Wenn diese Pflanzen verbrennen gerät dieser Atommüll in die Atmosphäre und verseucht so den ganzen Planeten. Wissen auch nur die wenigsten!
Deshalb der Umwelt was gutes tun, auf Biosprit verzichten und fleißig fossile Brennstoffe verbrennen.

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shadowfreakapps:#4849

>>4830
>und verseucht so den ganzen Planeten
Ein weiterer Schritt im Kreislauf des Lebens Bernd.

Das mag jetzt etwas konstruiert sein Baumbernd aber wie wäre es im Garten jetzt mit Drachsteigen zu beginnen? Im Sommer und bei Gewitterwarnung verfängt sich schonmal die Drachenschnur im Baum und ist praktischer Blitzableiter. 1.21 Gigawatt grillen jeden Baum.

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karsh:#4881

>>4849
wat

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joynalrab:#4882

>>4881
Die Chancen stehen eins zu einer Million. Es MUSS funktionieren!

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