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Veröffentlicht am 2015-03-11 20:02:34 in /ng/

/ng/ 6014: Hallo Bernd, ein bekannter hat mir geraten meine pri...

olgary Avatar
olgary:#6014

Hallo Bernd,

ein bekannter hat mir geraten meine private Unfallversicherung zu kündigen, da die im Ernstfall sowieso nicht zahlen würden. Also habe ich gekündigt und den Vertrag beitragsfrei gestellt und die Einzugsermächtigung widerrufen.
Problem ist, dass laut denen beitragsfrei stellen nicht möglich ist. Bekannter hat gemeint das könne ich ignorieren und es kämen einige Inkassoschreiben und am Ende ein gerichtlicher Mahnbescheid. Dem soll ich widersprechen und dann hätte ich meine Ruhe.
Aktueller Stand sind besagte Inkassoschreiben mit Hinweis, dass jetzt ein Mahnbescheid eingereicht werden würde.
Meine Frage Bernd, lässt sich das wirklich so leicht abwenden? Es sind forderungen in Höhe von 100NG offen. Bekomme ich dadurch einen Schufaeintrag? Und wenn ja wie lange bleibt der?

devankoshal Avatar
devankoshal:#6015

>>6014
>>lässt sich das wirklich so leicht abwenden?
Wenn Du dem Mahnbescheid widersprichst (das ist wichtig), muss der vermeintliche Gläubiger nachweisen wie der Forderung zustande kam. Ist die Forderung nicht koscher, wird er es nicht darauf ankommen lassen. Ansonsten muss er dich verklagen, Du kannst dann aber jederzeit einen Vergleich erzielen.

>>Bekomme ich dadurch einen Schufaeintrag?
Möglich, hol dir dann eine Selbstauskunft nach Datenschutzrecht (kostenlos) und beschwere dich falls was drinstehen sollte.

herrhaase Avatar
herrhaase:#6017

Kannst du bitte mal für Dummbernd erklären warum du nach der Kündigung noch Beiträge uahlen sollst? Was ist mit beitragsfrei stellen gemeint? Die Versicherung liegt einfach brach und kann auch wieder einfach eröffnet werden? Wozu?

murrayswift Avatar
murrayswift:#6018

>>6015
Wie teuer wird üblicherweise so ein Vergleich?

>>6017
Den Vertrag konnte man jährlich kündigen und ich hatte noch ein halbes Jahr.
Beitragsfreistellung bedeutet, sofern Bernd das richtig verstanden hat, das der Vertrag zwar weiter läuft, aber man keine Beiträge mehr zahlt, was aber auch zur Folge hat, dass man im Schadensfall mit weniger/nichts rechnen muss.

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