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Veröffentlicht am 2015-07-31 13:02:20 in /ng/

/ng/ 6590: Wirtschaftsnachrichten

joshhemsley Avatar
joshhemsley:#6590

Düsseldorf (Reuters) - Der Baukonzern Hochtief fährt die Früchte seines Umbaus ein.

Die Essener steigerten im zweiten Quartal den operativen Vorsteuergewinn auf 163 (Vorjahr: 132) Millionen Euro, wie Hochtief am Freitag mitteilte. Der Konzerngewinn kletterte auf 68,4 (53,3) Millionen Euro, der Auftragseingang legte auf sieben Milliarden Euro zu. Dabei verdiente Hochtief im Baugeschäft in Nordamerika sowie Australien deutlich mehr. Im Europa-Geschäft konnte der Konzern das Ruder herumreißen - der Bereich verdiente im Halbjahr vor Steuern 10,1 Millionen Euro, im Vorjahr stand ein Verlust von 5,2 Millionen Euro in den Büchern.

er vom Mehrheitseigner ACS entsandte Hochtief-Chef Marcelino Fernandez Verdes hatte dem Traditionsunternehmen einen tiefgreifenden Umbau verordnet und zahlreiche Beteiligungen verkauft. Er will Hochtief auf das klassische Baugeschäft konzentrieren. Seine Jahresprognose bekräftigte er: Für 2015 erwartet Hochtief weiter einen operativen Konzerngewinn von 220 bis 260 Millionen Euro.

horaciobella Avatar
horaciobella:#6591

Exxon Mobil war einst der wertvollste Konzern der Welt. Doch der niedrige Ölpreis kostet die Konzerne große Teile ihres Gewinns. Einem anderen Konzern bleibt nur ein Zehntel des Verdienstes.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/exxon-und-chevron-oelfoerderung-bringt-kaum-noch-gewinn-13728878.html

coreyhaggard Avatar
coreyhaggard:#6593

>>6591
Im Moment. Natürlich wird bald alles Elektroblabla, weil Öko ja gerade total angesagt ist, aber in Wirklichkeit ist es Öl, dass die Wirtschaft am Leben hält (aber sicherlich fahren die Containerschiffe dieser Welt bald auch alle mit Solarstrom). Der Witz ist nur, wann der Ölpreis wieder in die andere Richtung manipuliert wird.

ryanmclaughlin Avatar
ryanmclaughlin:#6601

>>6593
>>6591
da laeuft handelskrieg. erneuerbare etc ist momentan schall und rauch/ferne zukunft im vergleich zu usa selbsversorgung/geplantem energieexport im fluessiggasbereich bzw der technologie.

https://en.wikipedia.org/wiki/Shale_gas

- mangelnde opec-einigung
- das gute verhaeltnis zu russland
- das hin-/her mit weiteren pipelines in eu

und jetzt noch das grosse ??? mit iran. rohoel fuer 20$/barrell koennten die neben den saudis vermutlich auch noch mit gewinn fahren aber da muss dann eben auch die nachfrage wegbrechen bzw wird bei dem preis in den usa das fracken wieder wegfallen.

beim europaeischen gaspreis sollte aber ueber laengere sicht ein entkoppeln nach unten (vom rohoel) drin sein bzw vergleichbar mit den usa unabhaengiger vom rohoel (http://finviz.com/futures_charts.ashx?t=NG&p=m1 ). andererseits sollen sich die neuen usa-haefen ja auch lohnen (http://www.ferc.gov/industries/gas/indus-act/lng/lng-approved.pdf). das da beim gas direkt aus der roehre bei uns in eu - rein theoretisch - orderntlich "luft" nach unten is liegt jedenfalls nahe....

kombt mit glueck gerade rechtzeitig zur gescheiterten energiewende in 5-10 jahren.

mhwelander Avatar
mhwelander:#6603

>>6601
und natuerlich kombt elektro etc aber das liegt dann eher daran, dass der smog in china/indien keine andere wahl laesst und nicht durch den preis bedingt. wie niedrig der ungelenkte spritpreis momentan noch sein koennte sieht man ja an den billigfliegern in eu(brauchen ja auch kerosin).

is allerdings auch ein "hassthema" von mir weil ich mich immer aufreg wenn von energie sparen geredet wird solange die richtigen dreckschleudern preislich auto/zug unterbieten.

rawdiggie Avatar
rawdiggie:#6606

>>6601
>>6603
is jetzt falsches brett und falsches thema aber im grunde hat man nun ein voll errichtetes europa in den grenzen vom roemischen reich bzw nazi-deutschland. abgesehen vom problem der masseneinwanderung/grenzverteidigung sollte sich die diskussion eher darum drehen, ob 10h/woche oder 15/h woche fuer den erhalt ausreichend sind(nahrungsueberschuss etc is ja fakt und keine fiktion). so wie es aussieht schaffen die politiker es aber selbst dieses defensiv-system gegen die wand zu fahren........

eu hat von der billigenergie im schnitt vermutlich den groessten nutzen(japan natuerlich auch). arreine der unterschied zwischen 50$ zu 150$/barrel is doch in summe ne ganz andere nummer als der verlustbetrag durch sanktionen im lebensmittelbereich fuer zb fr/gr-ru handel. weiss auch nicht was da los is bzw dachte da gaebs nen gesamtplan.....anscheinend sind sie aber echt so behindert wie ukraine oder jetzt die situation mit tuerken/kurden problematik aufgezeigt hat.

oaktreemedia Avatar
oaktreemedia:#6607

>>6601
>>6603
>>6606
is uebrigens auch einer der gruende wieso mich das gebiet ueberhaupt von sich aus interessiert. da laeuft so viel zusammen/bzw is einfach aus sich aus interessant. rein ng-technisch is das in dland m.e. kein markt. bernd redet hier ja immer viel von bwl/vwl etc aber ich denk die jobs dort sind zu 99% arbitrage/versicherungen/aehnliches und kein eigenhandel entsprechender instis weils dies hier einfach in der form nicht gibt.

jajodia_saket Avatar
jajodia_saket:#6608

>>6601
>>6603
>>6606
>>6607
da es in dem bereich eh meist auf eigendiskussion hinauslaeuft noch dies: in usa beruht zb grossteil des rentensystems auf aktien. da wird dann halt auch entsprechend dem gesamtmarkt gehandelt. wenn der dow +/- 20% im jahr macht, performt der rentenfond halt aehnlich. dow +20% und rentenfond -10% laesst sich dort schwerlich erklaeren. daher im normalfall auch entsprechende kauf/abverkauf muster. kann man mit nem rein spekulativen markt nicht vergleichen. extrembspl jetzt halt zb china wo +-10% am selben tag nicht ungewoehnlich sind.

genug fuer jetzt. weiss eh jeder wer urheber dieser postings ist......

mizhgan Avatar
mizhgan:#6610

>>6606
>voll errichtetes europa in den grenzen vom roemischen reich bzw nazi-deutschland. abgesehen vom problem der masseneinwanderung/grenzverteidigung

Hab mal irgendwo gelesen, dass Britannien für das römische Reich wirtschaftlich ein Verlustgeschäft war. Ähnlich wie Griechenland heute, hat man es aus politischen Gründen weiterhin "besetzt".

id835559 Avatar
id835559:#6611

Der Zusammenschluss der Supermarktketten Edeka und Tengelmann droht endgültig zu scheitern. Die Monopolkommission ist gegen eine Sondergenehmigung.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/monopolkommission-gegen-die-supermarkthochzeit-13732104.html

ggavrilo Avatar
ggavrilo:#6612

Kupfer wird überall gebraucht. In der Automobilindustrie, beim Bau von Immobilien und vielem mehr. Die Preisentwicklung für das Industriemetall gilt deshalb als guter Indikator für den Zustand der Weltwirtschaft.

rcass Avatar
rcass:#6613

>>6612
jep. is auch einer der gruende wieso in china wirklich probleme sein koennten. die zahlen von dort sind im vergleich ja eh komplett fud........in china kann man auch mal zufaellig ueber ein 7.8kg goldklumpen stolpern. die brauchen nichtmal minieren. (http://www.marketwatch.com/story/chinese-herdsman-stumbles-onto-a-17-pound-gold-nugget-2015-02-05)


is wie mit den geisterstaedten etc. china von aussen is fud, un rohoel is ueberall fud. das impliziert megafud. im kaltenkrieg/blockdenken hyperfud. kuperpreis/rohoel is aber halt nen echter markt. da geht das wegeb lagerkosten/neuminierung nicht beliebig <3

alagoon Avatar
alagoon:#6615

>>6613
Was, wenn der Ölpreis einfach spekulativ hochgetrieben war und jetzt wieder stimmt?

tjisousa Avatar
tjisousa:#6616

>>6615
opec/kartell getieben. spekulation kombt dannn noch drauf.......

wie stark das insgesamt einwirkt/wirken wird kann man halt nicht sagen. wenn saudis mal ne woche nichts foerdern is ueberschuss im arsch......nur mal als bspl.

is halt preiskrieg in nem realen markt ohne richtiger ausweichmoeglichkeit. m.e. geil zu traden aber unmoeglich auf lange sicht zu handeln(wegen contago-zerfickung).

fritzronel Avatar
fritzronel:#6622

Tokio (dpa) - Der japanische VW-Rivale Toyota hat zum Start in das laufende Geschäftsjahr einen Rekordgewinn eingefahren.

Im ersten Quartal, das bei dem Autoriesen in den Zeitraum von April bis Juni fällt, erhöhte sich das Nettoergebnis dank des günstigen Yen-Wechselkurses und niedrigerer Kosten um 10 Prozent auf 646,4 Milliarden Yen (rund 4,7 Mrd Euro). Dies gab Toyota in Tokio bekannt. Auch der Umsatz legte deutlich zu: Das Plus betrug hier 9,3 Prozent auf 7 Billionen Yen (etwa 51 Mrd Euro). Die Zahl der verkauften Autos sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum allerdings.

Gemessen am Absatz hatte Volkswagen Toyota zur Halbzeit 2015 als weltgrößten Autobauer abgelöst. Jedoch gilt dieser Wachwechsel derzeit nur, wenn bei VW auch die schweren Nutzfahrzeuge der Töchter MAN und Scania mitgerechnet werden.

Beim Betriebsgewinn drehte Toyota im zurückliegenden Vierteljahr weiter auf, und zwar um 9,1 Prozent auf einen neuen Bestwert von 756 Milliarden Yen. Der Konzern rechnet für das noch bis zum 31. März 2016 laufende Geschäftsjahr unverändert mit 2,2 Billionen Yen Reingewinn und einem operativen Ertrag von 2,8 Billionen Yen. Ihre Umsatzprognose hoben die Japaner indes von zuvor geschätzten 27,5 auf nun 27,8 Billionen Yen an.

In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres verkaufte Toyota 11 000 Fahrzeuge weniger als im entsprechenden Zeitraum 2014. Der Absatz fiel auf 2,5 Millionen Stück. Als Folge senkte der Konzern das globale Absatzziel von 10,15 Millionen auf jetzt 10,12 Millionen Autos. Nordamerika war der einzige Markt, auf dem Toyota die Verkäufe im Berichtsquartal erhöhen konnte: Rund 729 000 Wagen setzten die Japaner dort ab, etwa 18 400 mehr als vor einem Jahr.

Im restlichen Asien sanken die Absatzzahlen um rund 57 000 auf 329 000 Fahrzeuge, in Europa um 1000 auf 206 000 Stück. Auf dem Heimatmarkt verkaufte Toyota 470 000 Autos, etwa 36 000 weniger als noch vor einem Jahr. Japans Autobauer bekamen eine Erhöhung sowohl der Mehrwertsteuer als auch der Steuer auf Kleinwagen zu spüren. Dafür profitieren sie aber angesichts ihrer großen Abhängigkeit von den Überseemärkten weiterhin vom schwachen Yen, der Toyotas Exporte im Ausland billiger macht.

rcass Avatar
rcass:#6623

Welche Länder haben die grössten Ölvorkommen? Eindeutig Venezuela und Saudi Arabien. Wobei die Förderung in Venezuela (Orinoco-Gürtel) komplizierte Technologie benötigt und damit mehr kostet.

Andere Länder mit riesigen Pro-Kopf-Ölvorkommen

Kuwait
Vereinigte Arabische Emirate
Libyien
Katar

mugukamil Avatar
mugukamil:#6629

>>6623

garand Avatar
garand:#6630

>>6623
das is subperd-fug weiss evtl nsa.generall kann man nur sagen, dass saudis halt fuer 20$ foerdern koennten, un usa das wegen frackin woh noch em bereich 40-80%liegt.


russe aus pipe bringts uns natuerlicha uch fuer 15$ mit gewinn......so lauft es auf dem gebiet allerdings nicht.

linux29 Avatar
linux29:#6631

>>6630
nur so kurz weil dolfi halt doch von sich aus her nazu so is........ srich will liebes frau ungtes leben, geld bzw ensprechende dadurch moeglciche akwiriegung find ich im gerlich eher meh.




http://www.marketwatch.com/story/chinese-herdsman-stumbles-onto-a-17-pound-gold-nugget-2015-02-05)

denk darueber nacht. wirtschaftsnachrichten sind mit strikem bedacht- zu gesiessen.

mr_arcadio Avatar
mr_arcadio:#6644

>>6623

saulihirvi Avatar
saulihirvi:#6645

fug=fud.............usw

sry, bernd weiss ja dass dolfi als besoffen nicht immer die richtige tasten/ausdrucksweisen findet.

clementc Avatar
clementc:#6646

>>6644
da gehts ja um budget. die machen teilweise vermutlich auch bei 20usd 100% gewinn.


nur wie oben schon angedeutet, dann bricht der usa-markt weck und es sollte sich nach nem spike wieder im fracking-bereich einpendeln.

gross frage is wohl nur iran. da kann man das vermutlich auch wie "wasser aus dem bodensee" baschoepfen.

scottgallant Avatar
scottgallant:#6659

KASSEL/SASKATOON (dpa-AFX) - Der kanadische Kali-Konzern Potash lässt im Übernahmekampf um das nordhessische Dax-Unternehmen K+S nicht locker. Potash habe am Freitag "erneut unaufgefordert ein Schreiben an Vorstand und Aufsichtsrat der K+S Aktiengesellschaft gerichtet", teilten die Kasseler mit. Beigefügt sei ein Vorschlag für eine Kooperationsvereinbarung. Potash biete unverändert 41 Euro je K+S-Aktie.

K+S bekräftigte umgehend seine ablehnende Haltung. "Wir sind gemeinsam mit dem Aufsichtsrat nach wie vor davon überzeugt, dass der vorgeschlagene Preis von 41 Euro je Aktie dem fundamentalen Wert von K+S nicht annähernd entspricht", erklärte Vorstandschef Norbert Steiner in einer Mitteilung. Das gelte sowohl für das bisherige Geschäft als auch insbesondere für den Wertbeitrag des K+S-Projekts "Legacy" in Kanada. Das neue Kaliwerk soll Ende 2016 in Betrieb gehen.

Zudem gehe Potash zwar auf die Interessen von Arbeitnehmern und Standorten ein, biete ihnen aber keine Verlässlichkeit, argumentierte Steiner: "Aus Sicht des K+S-Vorstands besteht demnach unverändert die Sorge, dass die von PotashCorp vorgeschlagene Transaktion Arbeitsplätze und Standorte gefährdet und die Rohstoffproduktion in Deutschland nicht gesichert ist."

Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (BCE) forderte von K+S energischen Widerstand. "K+S ist gut beraten, nicht einmal Verhandlungen zu erwägen", sagte der Vorsitzende des IG BCE Landesbezirks Hessen-Thüringen, Volker Werber, laut Mitteilung. "Denn ein auch nur annähernd werthaltiges Angebot ist kaum zu erwarten - dazu ist Potash selbst viel zu schlecht aufgestellt." Er forderte die Landesregierungen und die Bundesregierung auf, dabei zu helfen, K+S unabhängig zu erhalten.

Der Salz- und Kali-Hersteller K+S hatte bereits Anfang Juli Übernahmegespräche mit den Kanadiern abgelehnt, weil die Potash-Offerte mit 41 Euro pro Aktie als zu niedrig erachtet wurde. Auch fehlten den Kasselern schon damals Zusagen zum Erhalt von Standorten und Arbeitsplätzen. K+S und Potash gehören zu den größten Kali-Herstellern der Welt. K+S ist zudem der weltgrößte Salzhersteller, Potash ist in diesem Bereich bislang nicht vertreten.

eduardostuart Avatar
eduardostuart:#6660

>>6659
Eine Tankstelle er-
wirtschaftet im Westen Deutschlands ei-
nen Gewinn von 38.410 Euro, im Osten
34.637 Euro. Davon stammen 57 % aus dem
Shopgeschäft und nur 18 % aus den Pro-
visionen für den Benzinverkauf.

http://ardtext.de/index.php?page=132

xspirits Avatar
xspirits:#6664

Rohstoffpreise wirken sich auf Produktpreise aus. Hier einige Beispiele.

Ölpreis -> Zahnbürsten, Reifen
Baumwollepreis -> Kleider
Maispreis -> Zahnpasta, Aspirin
Weizenpreis -> Frühstücksflocken
Holzpreis -> Häuserbau, Ausbau von Geschäftsgebäuden
Gold -> Leiterplatten, Weltraumteleskop

curiousonaut Avatar
curiousonaut:#6666

>>6664
Ach ja?

ntfblog Avatar
ntfblog:#6668

Versicherer Prudential verdient deutlich mehr - Fokus auf Asien

LONDON (dpa-AFX) - Gute Geschäfte in Asien und den USA haben dem britischen Lebensversicherer Prudential im ersten Halbjahr ein deutliches Gewinnplus beschert. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 1,4 Milliarden britischen Pfund (2,0 Mrd Euro) und damit 26 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen unter seinem neuen Chef Mike Wells am Dienstag in London mitteilte. Der operative Gewinn legte auf Basis konstanter Währungskurse um 17 Prozent auf 1,88 Milliarden Pfund zu und übertraf damit die Erwartungen der Analysten.

Auch das Geschäft auf dem britischen Heimatmarkt warf mehr ab als ein Jahr zuvor. Das Unternehmen erzielt aber den Großteil seiner Einnahmen in Asien und will dort weiter wachsen, wie Prudential-Chef Wells ankündigte. Der Manager hatte die Konzernführung erst im Juni von Tidjane Thiam übernommen, der nach sieben Jahren an die Spitze der Schweizer Großbank Credit Suisse wechselte. Die Aktionäre können sich nun über eine um zehn Prozent auf 12,31 britische Pence erhöhte Dividende freuen.

bergmartin Avatar
bergmartin:#6672

>>6664
>Weizenpreis -> Frühstücksflocken
Bernd, das ist lächerlich. Ob der Zentner Weizen 5, 10 oder 20 NG kostet, hat doch keine Auswirkung auf ein 375-Gramm-Schächtelchen "Cini Minis mit 32% Vollkornweizen".

enjoythetau Avatar
enjoythetau:#6688

Nestlé wächst schneller als erwartet. Im ersten Semester hat der Nahrungsmittelkonzern das organische Wachstum 4,5% auf 42,8 Mrd. Fr. gesteigert. Analysten rechneten nur mit 4,2%. Im Branchenvergleich ist dies gut. Der Umsatz von Unilever ist im ersten Halbjahr organisch 2,9% gewachsen, derjenige von Danone 4,6% und von Mondelez International 4%. Nestlé ist dieser beachtliche Anstieg gelungen, trotz schwierigen Umständen wie etwa der Wachstumsverlangsamung in den aufstrebenden Ländern China und Brasilien oder dem Rückzug der Maggi-Instantnudeln in Indien.

illyzoren Avatar
illyzoren:#6728

Lange haben Daimler und Audi zugesehen, wie Tesla mit seinem Elektroauto Model S die Oberklasse aufmischt. Einzig BMW fährt mit seinem seit 2014 erhältlichen Elektroauto i3, dessen Karosserie aus Karbon besteht, gegen die Kalifornier an. Allerdings setzte BMW damit zwei Klassen unter den Kaliforniern an: Die Reichweite des i3 mit einer Batterieladung liegt unter 200 Kilometern, mit 4 Metern Länge ist das Auto als Stadtgefährt und eben nicht als Oberklasse-Limousine ausgelegt. Der Hybrid-Sportwagen i8 hat zwar famose Beschleunigungswerte, kann aber nur 37 Kilometer rein elektrisch fahren - und ist damit kein reinrassiger Tesla-Konkurrent.

Doch nun werken auch deutsche Ingenieure an Elektroautos, die es mit Tesla aufnehmen können. Audi bringt 2018 ein Elektro-SUV auf den Markt, das 500 Kilometer Reichweite im Alltagsbetrieb schafft und in vier Sekunden auf 100 km/h beschleunigen soll. Ein erster Prototyp des Autos steht im September 2015 auf der Automesse IAA.

Porsche will ab Ende 2018 den kleinen Bruder des Viertürers Panamera elektrifizieren. Medienberichten zufolge überlegt BMW, den bereits angekündigten i5 nicht nur als Plugin-Hybrid, sondern auch als reines Elektroauto anzubieten. Doch vor 2019 dürfte BMWs Tesla-Fighter nicht auf den Markt kommen. Mercedes arbeitet an einem Elektromobil auf Basis der E-Klasse. Das wird aber kaum vor 2021 zu den Händlern rollen.

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/wie-audi-bmw-und-daimler-sich-gegen-tesla-und-co-wehren-a-1048528.html

raquelwilson Avatar
raquelwilson:#6746

Der US-Flugzeughersteller Boeing hat einen Auftrag zum Bau von Seefernaufklärungs-Flugzeugen des Typs P-8A in Höhe von 1,49 Milliarden Dollar erhalten.

Wie das US-Verteidigungsministerium am Donnerstag mitteilte, sollen dafür 13 Maschinen gebaut sowie Titan und andere Materialien für 20 weitere Flugzeuge gekauft werden.

Neun Maschinen seien für die US-Marine, vier für die australische Luftwaffe vorgesehen. Von den 20 weiteren Maschinen sollen 16 an die USA und vier nach Australien gehen.

linux29 Avatar
linux29:#6749

was meint berndi eigentlich zu dem eur/usd chart der letzten 1-2 wochen. bekomben wir jetzt auch "carry-trades" wie in japan wegen niedrigstzins(allerdings nur halbe eu) oder is es bisher nur zufall/normale china-saudi-vsaleute ohne "carry-trades" beim umschichten?

safrankov Avatar
safrankov:#6750

>>6749
Letzteres. War ne einmalige Sache und die (Ami-)Kohle aus China ist jetzt da.

garethbjenkins Avatar
garethbjenkins:#6752

>>6749
Bin kein Kenner solch kurzfristiger Bewegungen. Vor einem Jahr war EUR/USD 1.32 Eine starke Währung sieht anders aus.

grafxiq Avatar
grafxiq:#6754

Billund (dpa) - Der Höhenflug des dänischen Spielzeug-Riesen Lego hält an: In den ersten sechs Monaten dieses Jahres verdiente der Bauklötzchen- Bauer knapp 3,6 Milliarden dänische Kronen (rund 476 Mio Euro) und steuert damit auf einen neuen Jahresrekord zu.

2014 hatten im ersten Halbjahr rund 2,7 Milliarden Kronen unter dem Strich gestanden. Auch beim Umsatz legte Lego im Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch einmal von knapp 11,5 auf 14,1 Milliarden Kronen (rund 1,9 Mrd Euro) zu.

Lego-Chef Jørgen Vig Knudstorp nannte das Ergebnis am Mittwoch «höchst zufriedenstellend». Im Laufe des Jahres will der Spielzeug-Hersteller eine neue Fabrik in China in Betrieb nehmen. Für die Lego-Gruppe arbeiten über 15 000 Menschen.

mikaeljorhult Avatar
mikaeljorhult:#6803

http://www.marketwatch.com/story/fed-clarity-wont-help-to-ease-stock-market-volatility-2015-09-13

achtung gefaehrliche fed-woche

bassamology Avatar
bassamology:#6816

http://www.marketwatch.com/story/ecbs-nowotny-inflation-rate-is-a-big-problem-2015-09-16?dist=beforebell

ECB's Nowotny: Inflation rate is a 'big problem'
Published: Sept 16, 2015 2:47 a.m. ET

Very low inflation in the eurozone poses a serious problem for the European Central Bank, ECB Governing Council member Ewald Nowotny says, according to a summary of an interview published online Tuesday.

Inflation in the eurozone has fallen to 0.2%, and the ECB staff now predicts inflation to only be 0.1% this year, well off the ECB's medium-term target of just below 2%. That is "a big problem for the ECB, " Mr. Nowotny is quoted as saying in Austria's Die Presse.

Mr. Nowotny said, however, that despite very low inflation, the ECB's quantitative-easing program isn't a failure. The purchase program has had "a number of positive effects."

He rejected concerns about new money flowing more into financial markets than the real economy, saying, "A rise in stock prices also has a positive economic effect."

Mr. Nowotny also heads Austria's national bank.

Write to Todd Buell at [email protected]

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mrxloka:#6879

Biste mett?

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nasirwd:#6880

Biste mett?

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vladarbatov:#6884

Die Möter löschen alle Beiträge, die sie arschverletzen. Das Brett ist tot.

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kosmar:#6924

Fed officials seem ready to deploy negative rates in next crisis
Published: Oct 10, 2015 10:29 a.m. ET

Federal Reserve officials now seem open to deploying negative interest rates to combat the next serious recession even though they rejected that option during the darkest days of the financial crisis in 2009 and 2010.

“Some of the experiences [in Europe] suggest maybe can we use negative interest rates and the costs aren’t as great as you anticipate,” said William Dudley, the president of the New York Fed, in an interview on CNBC on Friday.

The Fed under former chairman Ben Bernanke considered using negative rates during the financial crisis, but rejected the idea.

“We decided — even during the period where the economy was doing the poorest and we were pretty far from our objectives — not to move to negative interest rates because of some concern that the costs might outweigh the benefits,” said Dudley.

Bernanke told Bloomberg Radio last week he didn’t deploy negative rates because he was “afraid” zero interest rates would have adverse effects on money markets funds -- a concern they wouldn’t be able to recover management fees -- and the federal-funds market might not work. Staff work told him the benefits were not great.

alagoon Avatar
alagoon:#6925

But events in Europe over the past few years have changed his mind. In Europe, the European Central Bank, the Swiss National Bank and the central banks of Denmark and Sweden have deployed negative rates to some small degree.

“We see now in the past few years that it has been made to work in some European countries,” he said.

“So I would think that in a future episode that the Fed would consider it,” he said. He said it wouldn’t be a “panacea,” but it would be additional support.

In fact, Narayana Kocherlakota, the dovish president of the Minneapolis Fed, projected negative rates in his latest forecast of the path of interest rates released last month.

Kocherlakota said he was willing to push rates down to give a boost to the labor market, which he said has stagnated after a strong 2014.

Although negative rates have a “Dr. Strangelove” feel, pushing rates into negative territory works in many ways just like a regular decline in interest rates that we’re all used to, said Miles Kimball, an economics professor at the University of Michigan and an advocate of negative rates.

But to get a big impact of negative rates, a country would have to cut rates on paper currency, he pointed out, and this would take some getting used to.

For instance, $100 in the bank would be worth only $98 after a certain period.

Because of this controversial feature, the Fed is not likely to be the first country that tries negative rates in a major way, Kimball said.

But the benefits are tantalizing, especially given the low productivity growth path facing the U.S.

With negative rates, “aggregate demand is no longer scarce,” Kimball said.

http://www.marketwatch.com/story/fed-officials-seem-ready-to-deploy-negative-rates-in-next-crisis-2015-10-10

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