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Veröffentlicht am 2016-08-05 19:12:48 in /ng/

/ng/ 8311: Bernd würde gerne sein Erspartes auf die Börs...

sindresorhus Avatar
sindresorhus:#8311

Bernd würde gerne sein Erspartes auf die Börse hauen weil sonst liegt es eh nur da herum. Bernd wäre nicht mal traurig es zu verlieren.
Nun hat Bernds Bank eine absurde Preisgestaltung was den Wertpapierhandel angeht. Wo handelt Bernd hier am günstigsten? Bernd will nur die absoluten Basics.

hota_v Avatar
hota_v:#8312

Hatten wir schon über 9000 mal. Nimm einen Billig-Broker wie Flatex, lass die Finger von allem im Hochrisiko-Bereich. Und nein, du bist kein Daytrader. Lass das einfach bleiben.

motionthinks Avatar
motionthinks:#8313

Ist echt dreist was Banken da verlangen, comdirect will irgend einen Fixbetrag plus 0,25% des Orderbetrags.

aluisio_azevedo Avatar
aluisio_azevedo:#8314

>>8313
Keine Ahnung was ihr habt, hier mal die Konditionen für Wertpapierhandel der DiBa:

Provision: 0,25% vom Kurswert
Minimum (Order von Bezugsrechten oder Verkauf mangels Weisung): 4,90 €
Minimum (Aktien etc): 9,90 €
Maximum: 59,90 €

Handelsplatzgebühren:
Direkthandel, Euwax, Frankfurt Zertifikate: kostenlos
Xetra: 1,75 €
Inländische Parkettbörsen: 2,50 €
Ausländische Handelsplätze: 12,50 €
Servicegebühr (nur für Orders per Brief, Fax oder Kundenbetreuer): 9,90 €
Vormerkung / Änderung / Streichung eines Limits: kostenlos
Barabfindung / Rückkaufangebot / Umtausch (Die ING-DiBa wird die von Dritten berechneten Auslagen und Kosten in Rechnung stellen): kostenlos
Zeichnungen über ING-DiBa: kostenlos
Zuteilung von Anleihe- und Zertifikateemissionen: ING-DiBa Ausgabeaufschlag
Umrechnung von Fremdwährungsumsätzen (Auf- bzw. Abschlag): 0,25% auf Devisenmittelkurs


Ich mach bei meinen Aktien immer so 2k-Blöcke. Hab ich Orderkosten von 0,5% und bei einem Verkauf kämen nochmal 0,5% dazu. Da ja alle Bernde viel reicher sind als Nazibernd, könnten sie auch problemlos mit 4k-Blöcken arbeiten und kämen dann auf lausige 0,5% für An- und Verkauf.
Das ist weit, weit unter den täglichen Kursschwankungen. Also wenn Berndi das zu sehr weh tut, sollte er vielleicht die Finger von Aktien lassen.

Drinbevor: "A-aber ich will doch jetzt fol kühl mit 2k die ich mir vom HIV zusammengespart habe zum superkühlen Daytrader werden. Und da dachte ich, ich kauf erstmal für 200 ng Adidas-Aktien. Aber, aber wenn ich die an einem Tag kaufe und verkaufe, kostet mich das ja schon 20 € und da müssten die Aktien an einem Tag ja mindestens um 10% steigen, damit ich überhaupt eine schwarze Null habe ;_;"


t. Nazibernd der so langsam feststellt, dass die Anzahl der Trades pro Aktie, Tag und Handelsplatz durchaus irgendwie noch überschaubar sind -- weil Spastis durch die Gebühren offenbar wirksam vom Traden abgehalten werden.

keyuri85 Avatar
keyuri85:#8315

>>8314
Warum der Bank Geld schenken wenn es auch viel günstiger geht?

Bernd Avatar
Bernd:#8316

>>8315
Erkläre mir mal bitte, was viel günstiger als 0,5% sein soll? Willst du auch noch Geld bekommen, wenn du eine Order erteilst?

commoncentssss Avatar
commoncentssss:#8317

Bernd empfiehlt das Festpreis-Depot bei Onvista. Handel an deutschen Börsenplätzen kostet effektiv inkl. aller Gebühren 6,50€, ohne dass anteilige Kosten anfallen würden. Zudem fallen keine Gebühren für Dividenden in Fremdwährung an.

p_kosov Avatar
p_kosov:#8318

>die Trottel-Schafe wollen ihr Geld an die Börse schmeissen

Wurden schon in der Bild Aktien empfohlen? Hausfrauenrallye einkommend?

kimcool Avatar
kimcool:#8320

>>8318
Irgendwo muss das Geld ja hin, schlimmer als wie Sparbuch kanns nicht sein.

juaumlol Avatar
juaumlol:#8326

Die besten Preise und Marktzugänge bieten Broker aus dem Ausland, also Interactive Brokers aus den US bzw UK (inkl. Resweller wie Lynxbroker, Captrader) oder Degiro.de aus den Niederlanden.

Nachteil: Kein automatischer Steuerabzug, dh. Du musst bei Gewinnen die Abgeltungssteuer selbst an das Finanzamt abführen.

Bernd, wenn Du einen ETF-Sparplan anlegen möchtest, schau ob Du nicht einen der großen deutschen Broker nehmen kannst, meinetwegen S-Broker. Und zahle dann zum 20. ein, nicht später oder früher - bringt mehr als 1% Rendite im Jahr extra.

layerssss Avatar
layerssss:#8327

>>8316

Ich habe in knapp 3 Jahren fast 4000 Euro an Gebühren gezahlt. Das sind 4000 Euro von mir erwirtschaftetes Netto, das einfach so an den Broker geht. Von 4000 Euro kann man schon nette Anschaffungen machen, mehr als einen Monat wirtschaften usw.

In Deutschland ist das mit dem Kapitalmarktzugang für Non-professionals leider ein Wirtschaftszweig, der noch nicht wirklich gut diversifiziert ist. Ich spreche hier nur vom Standpunkt "non-FX/non-Aktien-CFDs", also Aktien, Futures, Optionen, ETFs, vielleicht noch Zertifikate, aber eben keine Casino-Assetklassen. Man hat Angebote in (etwa) drei Klassen vorliegen:

1. BIW-Imperium und Reseller: Flatratepreise für den Handel, allerdings miese Software/Weboberfläche, mieser Service, weniger Handlungsoptionen als bei Premiumbroker, Kursversorgung meist mies, keine/keine ordentlichen News-/Datafeeds.

2. "Premium Broker" (oder solche, die sich wie Premium bezahlen lassen, aber weniger bieten): Von Deutscher Bank, Commerzbank, über Comdirect, ING bis sonstwo hin. Preise sind absurd teuer, wie die Kaguyaschuchtel schon gesagt hat: 0.25% sind Default. Das ist inakzeptabel. Für einen Roundtrip zahle ich dann 120 Euro.

3. Professionelle Auslandsbroker wie IB/IG/etc. Gute Preise (etwa halb so teuer wie unsere Premium-Broker: Roundtrip kostet mich etwa 60 Euro anstatt beschriebener 120 Euro), aber Auslandssicherungssysteme, Verhandlungssprache dann auch meist englisch (Formule vor allem, Hotlines sind häufig auch mit deutschem Support besetzt). Abgeltungssteuerung muss selbst abgeführt werden, was nicht so wild ist. Wild ist, wenn das Finanzamt einen dazu verdonnert, im Folgejahr vorab Steuer zu leisten, was durchaus passieren kann. Ich habe diesbezügl. noch nicht herausgefunden, wann/unter welchen Bedingungen die das dürfen. Sonst sehr gute News-/Datafeed-Optionen. Professionell.

mattsapii Avatar
mattsapii:#8328

>>8327
3 übrigens nicht anfängertauglich. 1 bedingt, wenn man weiß, was man tut (immerhin haben sie ihre "technischen Probleme" zu Zeiten mit hoher Vola ja im Griff, wobei mir da der Handel auch immer noch viel zu häufig ausgesetzt wird - für "isch kauf mir jetzt ein paar VW-Aktien" reicht es aber).

2 ist natürlich schön benutzerfreundlich. Wobei die auch schon versuchen Kunden in Risikokategorien zu drängen, die nicht einfach nur Up-Selling sind. Ist aber natürlich auch toll, wenn man mit langweiligen ETFs im Jahr 1000 Euro erwirtschaftet hat, mit spannenden CFDs das in ein bis zwei Tagen schaffen kann. Und danach verballert man das Geld plus das Dreifache noch bis man wieder aussteigt.

christauziet Avatar
christauziet:#8329

>>8327 hier:

Was du (>>8328) sagst, sehe ich genauso. Bei IB/IG und anderen professionellen Brokern wird man nicht an die Hand genommen, sondern muss dann schon zumindest die technische Abläufe der Handelsplatform verstanden haben. Außerdem sind dort Margin-Accounts möglich, shorten von regulären Aktien usw. Man sollte sich also mit mehr als nur den Basics auskennen.

Die sog. "technische" Unzuverlässigkeit ist ein echtes Problem bei Kategorie 1 (Shit-Tier-Broker), das Vertreter aus dieser Kategorie unseriös macht. Man stelle sich vor, man wäre in Termingeschäften tätig und dann bieten die gerade Dienstag von 10:23 bis 13:33 Uhr keinen Marktzugang wg. "technischer Probleme". Indiskutabel.

Die Judenallüren der Premium-Vertreter sind natürlich auch nicht mehr so geschickt wie früher und eigentlich geradezu aufdringlich. Die versuchen allenthalben windiges FX-Trading zu puschen, wo es nur geht. Natürlich sollte man ohnehin Geldanlage fürs Alter besser in Hebel-Zertifikaten machen, als in ETFs usw. Zum kotzen.

exevil Avatar
exevil:#8330

>>8327
> Ich habe in knapp 3 Jahren fast 4000 Euro an Gebühren gezahlt.
Ach Gottchen...
NEET-Bernd schmeisst alle drei Monate etwa denselben Betrag an Humankapital aus dem Fenster.

> Preise sind absurd teuer, wie die Kaguyaschuchtel schon gesagt hat: 0.25% sind Default. Das ist inakzeptabel. Für einen Roundtrip zahle ich dann 120 Euro.
Nö, Preise regelt der Markt. Solange es genug Bleppos wie mich gibt, die den Preis der Bank zahlen bleibt er wie er ist. Musst du mit handeln. Ich weiss jetzt nicht, ob du in deinem Roundtrip nur den Ankauf oder den An- und Verkauf drinnen hast. Auf jeden Fall gilt: Maximum: 59,90 €. Das heisst, wenn du mit wirklich wahnsinnig großen Summen hantierst kannst du die Handelskosten beliebig nahe gegen 0% drücken. Finde ich eigentlich sogar eher doof. Weil als basierter Nazi bin ich ja ein Gegner von jeglichem jüdischen Schacher.
Klingt aber interessant und da du nicht schreibfaul bist, bitte ich darum uns doch mal genau zu erklären was du da treibst. Welche Summen du herumschubst, wie zeitintensiv das ist und was am Ende für dich dabei rumkommt. Möglichst in einfachem Deutsch Musste erst recherchieren was ein Roundtrip ist.
Auch: was mich viel mehr nervt als die 0,25% Handelskosten ist der Spread von teilweise über 1%. Und ich habe den begründeten Verdacht, dass du dahinter stecken könntest.

t. Hat gerade drölf Gläser Pflaumenmus gemacht um mich auf die Muselapokalypse vorzubereiten. Beschte Assetklasse für den dicken Mann ist und bleibt Fett!

a_harris88 Avatar
a_harris88:#8331

>>8330
>Nö, Preise regelt der Markt. Solange es genug Bleppos wie mich gibt, die den Preis der Bank zahlen bleibt er wie er ist. Musst du mit handeln.

Blödsinn, muss ich natürlich nicht. Deswegen ja auch IB, wo der XETRA Roundtrip (also Kauf + Verkauf, bzw. trade + clearing, je nach angelegter Nomenklatur) bei 70 Euro liegt. Positionsgrößen liegen immer im unteren bis maximal mittleren 5-stelligen Bereich.

>Auf jeden Fall gilt: Maximum: 59,90 €. Das heisst, wenn du mit wirklich wahnsinnig großen Summen hantierst kannst du die Handelskosten beliebig nahe gegen >0% drücken. Finde ich eigentlich sogar eher doof. Weil als basierter Nazi bin ich ja ein Gegner von jeglichem jüdischen Schacher.

Ist irrelevant, weil die absoluten Zahlen von Bedeutung sind, nicht, was da prozentual beim Broker hängen bleibt. Das ist letztlich alles Netto, was nicht in meiner Tasche landet und deswegen auch nicht am Zinseszinseffekt, der auf meinem Kapital läuft, partizipieren kann. Wegen diesen Arschlöchern komme ich dann im Zweifelsfall 2 Jahre später in die finanzielle Unabhängigkeit. Da existiert Mathematik, mit der man das ggfs. nachvollziehen kann.

>Klingt aber interessant und da du nicht schreibfaul bist, bitte ich darum uns doch mal genau zu erklären was du da treibst.

Mittel-/langfristig: Aktien. Kurz-/Mittelfristig: Optionen. Kurzfristig: Futures.

>Welche Summen du herumschubst

Positionsgrößen wurden genannt, Bankroll sag ich nicht.

>wie zeitintensiv das ist und was am Ende für dich dabei rumkommt.

Ist quasi nur thesaurierend, wenn man so will. Da wir nie was entzogen, sondern nur zugeführt. Deswegen ist das schwer zu sagen, "was dabei für mich herauskommt". Bereinigte Rendite nach knapp 2 Jahren ist etwas über 30%.


>Möglichst in einfachem Deutsch Musste erst recherchieren was ein Roundtrip ist.

Habe bemüht.

csswizardry Avatar
csswizardry:#8332

>>8331
Hmm, sind halt Banken. Da hilft nur Gas. Oder du kaufst dir einfach Aktien von Banken, dann profitierst du an deren Judereien direkt mit. Sag ich Sören ja auch immer: wenn er ein Problem mit Atomstrom hat, soll er die entsprechenden Läden einfach aufkaufen und von seinem Stimmrecht gebrauch machen.

30% in zwei Jahren hört sich sehr gut an, aber ich glaube du hast da einfach Glück gehabt. Hast genau in den Aufschwung nach der Finanzkrise hineininvestiert.
Warum so viel auf einmal? Hast du geerbt oder verdienst du pro Jahr so viel? Klingt jedenfalls nach ziemlich riskantem Kram den du da treibst. Optionen und Futures wären mir auf jeden Fall zu heiß. Aber vielleicht komme ich da auch noch hin, wer weiss schon was 2025 grad aktuell sein wird... Hätte jedenfalls selber keinen Bock mich *richtig* in die Sache reinzuhängen, weil einfach viel zu mühsam. Du musst ja sicher ständig beobachten und recherchieren etcpp. Da bleib ich lieber bei dem Kommer, abwarten und Tee trinken (aber mit Einzelwerten, sonst ist es doch zu langweilig, man spürt ja sonst eh schon nichts mehr).

adammarsbar Avatar
adammarsbar:#8333

>>8332
>Hmm, sind halt Banken. Da hilft nur Gas.

:) Arbeit bei einer Bank.

>30% in zwei Jahren hört sich sehr gut an, aber ich glaube du hast da einfach Glück gehabt.

Habe nachgeschaut: 37,40% in 21,5 Monaten.

>Klingt jedenfalls nach ziemlich riskantem Kram den du da treibst.

Geht, so riskant ist es nicht, zumal ich bisher ausschließlich Aktien gehandelt habe. Optionen und Futures sind Teil der zukünftigen Ausrichtung der Anlagestrategie. Ich glaube auch nicht, dass man in meinem Fall sagen kann, dass ich Nutznießer des Aufschwungs nach der Finanzkrise war, da ich ja erst seit knapp zwei Jahren dabei bin.

Bin Wahljude, also sparsam, aus allem den letzten Cent rausquetschend. Bisher viel zurückgelegt, inzwischen ordentlichen Job, lege auch jetzt gut zurück.

newbrushes Avatar
newbrushes:#8335

>>8333
> Arbeit bei einer Bank.
Hab mir sowas schon halb gedacht. Dann hast du gegenüber mir wahrscheinlich den Vorteil einer entsprechenden Bildung und du kannst die 40 h pro Woche auf Kosten deines Chefs mit entsprechender Fortbildung befassen.

> Bin Wahljude, also sparsam, aus allem den letzten Cent rausquetschend.
Hmm, sei vorsichtig damit. Moishe Ben Maimon lehrt, du bekommst immer das was du von dir wegstösst. In meinem Fall heisst das, ich werde reich, weil ich mein Geld an der Börse "verzocke" statt es in einen Immobilienkredit zu stopfen. Eine andere Lehre ist: nimm von dem der nichts hat und gib dem, der hat. Wenn du zu geizig bist, gibst du niemandem und verpasst Gelegenheiten, dich mit gewinnbringenden Menschen gemein zu machen.
Meh, andererseits, wer bin ich dir Ratschläge zu geben.

Machst jedenfalls einen ganz guten Eindruck und wärst wahrscheinlich sogar für eine faschistische Kooperation geeignet. Leider ist dein Vorsprung wohl schon so groß, dass ich mit meinen mittlerweile 6 k für dich weitestgehend uninteressant bin. Und wenn ich in fünf Jahren bei 100 k bin, sonnst du dich wahrscheinlich schon seit 2 Jahren irgendwo in der Karibik.

Kann man nix machen. Wünsche dir viel Erfolg.

Bei dem Weg: habe mir einen tollen Steuerbeschiss ausgedacht, wenn du magst, erläutere ich ihn im Laufe der Woche mal und du sagst mir dann, ob das so geht oder mal wieder nur Bullshit ist.

pjnes Avatar
pjnes:#8336

>>8335

Akademisch weiß ich exakt gar nichts über Finanzen und Wirtschaft - das ist alles selfmade. Ich habe eine Promotion in einem Mathematik-nahen Fach und bin per Quereinstieg in einem Bereich einer der Topbanken in Deutschland gelandet, der absolut nichts mit Finanzen zu tun hat.

>Machst jedenfalls einen ganz guten Eindruck und wärst wahrscheinlich sogar für eine faschistische Kooperation geeignet

Ich versuche meine engsten Freunde seit Jahren dazu zu bewegen, gemeinsam eine WG zu betreiben mit dem Ziel, dass einer, der es kann, das Geld der anderen aktiv investiert mit dem Ziel des early exits. Zwei oder drei gehen arbeiten und schaffen das Geld ran, die WG läuft mit allen Ersparnisoptionen, die das so mit sich bringt und ich trade das Sparvolumen + die Bankrolls aller Beteiligten zum Endsieg.

Leider, leider sind die möglichen Kandidaten nicht 100&ig überzeugt und eben - vor allem - nicht finanzstark.

An Kooperation bin ich seit Ausscheiden aus der Uni sehr interessiert, aber leider wird das bisher irgendwie nix.



PS.: Reportiere von dem Steuerbeschissplan, bitte.

creartinc Avatar
creartinc:#8349

>>8336
Also zunächst mal mein Steuerbeschissplan:

Prämissen:
Wenn du von deinem Einkommen direkt in einen Rentenfond einzahlst, brauchst du den Teil, den du einzahlst nicht zu versteuern. Die Rente wird erst bei Ausschüttung versteuert. Kapitalertragssteuer ist mit 25% zwar höher als Lohnsteuer, fällt aber bei jeglichen Kapitalerträgen sowieso an.

Mein "Beschiss" sähe folgendermaßen aus:
Ab 25k Eigenkapital gründe ich "Nazibernds Altersvorsorge GmbH" die meinen persönlichen Rentenfonds verwaltet. Dieser Rentenfonds ist nicht Thesaurierend, sondern schüttet Dividenden direkt an die Einzahler aus. Die Auszahlung der Rente kann frei gewählt werden: entweder alles auf einen Schlag oder ein fester monatlicher Betrag, bis alle Anteile des Einzahlers verkauft sind. Beschiss in Anführungszeichen, weil in diesem Falle die Lohnsteuer natürlich fällig würde. Wenn man sich alles auf einmal auszahlen ließe, würde die Lohnsteuer sogar höher ausfallen als wenn man die Geschichte gelassen hätte (wäre dann ein fetter Kapitalzufluss in einem Jahr -> also Spitzensteuersatz).
Beschiss ist es erst, da ich mir von vornherein sicher bin, sowieso nur die Dividenden entnehmen zu wollen. Das "Guthaben" müsste sich auch relativ leicht vererben lassen (wenn das bei Renten geht, aber warum sollte der Staat einem Unternehmen verbieten, eine übertragbare Rente anzubieten? Wäre ja nicht zum Nachteil seiner Bürger). Der Vorteil für mich wäre, dass ich mein Einkommen massiv drücken kann und weniger Steuern zahlen müsste. Derzeit kann ich ca 750 ng pro Monat sparen und zahle knapp 450 ng Steuern. Könnte ich die 750 ng als Altersvorsorge von meinem Brutto abziehen, würde ich pro Jahr 2k Steuern sparen. Geld, mit dem man entweder das Erreichen der finanziellen Unabhängigkeit beschleunigen kann oder sich die Zeit bis es so weit ist versüßt.

Drinbevor: Nazibernd ist der Einzige der das noch nicht so macht und nur darüber nachdenkt.



> An Kooperation bin ich seit Ausscheiden aus der Uni sehr interessiert, aber leider wird das bisher irgendwie nix
Jetzt würde ich mich in entspannter Atmosphäre gerne einmal persönlich mit dir unterhalten um zu schauen ob es vielleicht eine konsensfähige Schnittmenge zwischen uns gibt. Habe jetzt Anfang September Urlaub und wäre bereit, mich für ein erstes Treffen an einen beliebigen Ort in der BRD zu projizieren. Es gibt viele lustige Dinge die man tun kann: Wenn du zum Beispiel ähnlich berndhindert bist wie ich, aber doppelt so viel Geld verdienst, könnte man mit einer Homoehe auch gleich mal 2...4k pro Jahr sparen. Für solche Geschichten braucht es aber Vertrauen und absolute Loyalität. Gehen tut vieles, man muss nur ein Nazi, bereit zu jeder noch so großen Schweinerei, sein :3

grafxiq Avatar
grafxiq:#8350

>>8349
10/10

garethbjenkins Avatar
garethbjenkins:#8352

>>8349

Ich (>>8336) wieder: Ich hatte so ein Steuersparmodell hier einmal hinsichtl. eines VL-ETF-Plans durchzurechnen versucht. Die Schwierigkeit hierbei war eigentlich die Seriösität in Bezug auf eine belastbare anzunehmende Dauerrendite, die man sich selbst bei der Kapitalvermehrung zugesteht. In meinem Fall antizipiere ich 7,5% bereinigt per annum. Deine Idee ist natürlich größer, aber funktional mehr oder weniger das, was da bei mir passiert wäre.

Letztlich habe ich es an den Nagel gehängt, weil ein paar, aber eben gewichtige, Faktoren dann doch dagegen sprachen: a) kaum Mehrertrag (und je nach Zutrauen, sogar deutlich weniger) relativ zu Eigenunternehmungen/-bemühungen, prinzipielle Unsicherheit bzgl. rechtlicher und steuerrechtlicher Entwicklung in der Zukunft, geringere Liquidität in der Sparzeit.

Folglich nutze ich bis jetzt noch nicht einmal die 40 Euro Arbeitgeber-Anteil für VL - es lohnt sich einfach nicht. Mit jedem Euro mehr, den ich netto in der Tasche habe, wirtschafte ich - bisher - deutlich effektiver als jeder andere für mich.

Zu der anderen Sache später mehr, muss mich auf die Weide vorbereiten.

heikopaiko Avatar
heikopaiko:#8356

>>8311

Nazi-Kaguya-Bernd, bevor ich weiter reportiere, erzähl doch mal noch etwas von dir. Also heute Morgen hatte es mich ziemlich erwischt mit der depressiven Laune: Wozu sparen, wozu mit so lächerlichem Kapital arbeiten, wo soll das hinlaufen, warum lebe ich so sparsam, mit welchen Ziel kann ich in x Jahren sinnvoller Weise rechnen...etc. Ich zweifelte also am Sinn des ganzen Investierens...hin und wieder erreicht mich das.

Warum/mit welchen Ziel/mit welchen Kalkulation gehst du an deine Finanzplanung ran?

mactopus Avatar
mactopus:#8359

>Wenn du von deinem Einkommen direkt in einen Rentenfond einzahlst, brauchst du den Teil, den du einzahlst nicht zu versteuern. Die Rente wird erst bei Ausschüttung versteuert. Kapitalertragssteuer ist mit 25% zwar höher als Lohnsteuer, fällt aber bei jeglichen Kapitalerträgen sowieso an.

In der Steuererklärung kannst du dir das wiederholen, sofern deine Lohnsteuerquote unter 25 % liegt.

jffgrdnr Avatar
jffgrdnr:#8362

>>8359
Erstmal überhaupt Kapitalerträge haben. Und dann müssen sie auch noch über dem Steuerfreibetrag liegen... Passiert bei meiner Strategie irgendwann ab 2018.

>>8356
Bitte um etwas Geduld, habe jetzt erstmal Matratzenhorchdienst.

Auch: Die WKN von K+S ist KSAG88
Traditionsreiches deutsches Unternehmen :3

roybarberuk Avatar
roybarberuk:#8368

BD Swiss

sawalazar Avatar
sawalazar:#8370

>>8356
Ich mag es Dinge zu optimieren. Darunter fällt auch mein Leben, welches ich optimal zu nutzen gedenke. Erfahrungsgemäß sind Dinge teurer, wenn man sie sofort haben will. Außerdem haben viele Menschen Schwierigkeiten damit, ihre Zukunft zu planen beziehungsweise ihre Entscheidungen so zu treffen, dass sie sie später nicht bereuen.
Ich habe begriffen, dass ich bestimmte Dinge nicht vorhersehen kann. Aber ich kann ganz gut einschätzen, ob eine bestimmte Handlung meine Position stärkt oder schwächt. Ich führe mein Leben bewusst so, dass ich mir selbst gute Gelegenheiten schaffe. Es scheint sich zu zeigen, dass das Berndtypische Abwarten bei Weitem nicht die schlechteste Strategie ist -- wenn man die guten Gelegenheiten nicht achtlos (depressiv) verstreichen lässt.
So gesehen ist mein geheimer Masterplan auch nur eine sehr grobe Skizze. Es kann auch gut sein, dass ich in 15 Jahren einfach mal 150 k aus meinem Depot entnehme um ein Grundstück zu erweben und da ein Häuschen raufzusetzen. Warum sollte ich mich da auch festlegen? Gemacht wird was Rendite bringt. Und Rendite kann monetärer Mehrwert sein oder irgendwas anderes, was mir wertvoll scheint.
Darum bin ich bei dir auch noch ein bisschen Skeptisch. Du scheinst mir ein bisschen zu hartkern beim Sparen zu sein. Einfach nur "so schnell wie möglich" irgendwas erreichen ist nämlich meist nicht optimal. Steht ja schon oben: wenn man etwas sofort will, ist es am teuersten. Im Falle von "finanzieller Unabhängigkeit" bezahlst du eben mit deiner Gesundheit, Freizeit, Seelenfrieden etc pp. Komplett unabhängig werden wir sowieso nie. Muss man mit handeln, als Mensch. Man kann sich aber, in westlichen Gesellschaften, ein ziemlich hohes Maß an Freiheit und Selbstentfaltung erarbeiten. Und zwar ganz einfach, indem man sich nicht saublöde anstellt. Und genau das habe ich vor. Nicht mehr und nicht weniger.

Lolis fucken, Drogen nehmen, Hitler ehren... also einfach nur das Leben so richtig gepflegt genießen, das tun, was Menschen gerne tun.

horaciobella Avatar
horaciobella:#8371

>>8362
Werde auch bald K+S kaufen.
Für 16,5 EUR
Vielleicht lesen wir uns in 2 Monaten nochmal.
Dann mit 1ß% im Plus bei 18 EUR

axel_gillino Avatar
axel_gillino:#8372

Wann kollabiert Adidas?
Buchwert wie die lestzten 15 Jahre nicht über 28 EUR je Aktie. An der Börse zu utopischen 160 gehandelt.

Shorten?

markmushiva Avatar
markmushiva:#8373

>>8371
Klar Alter, voll der geile Plan!
Am besten kaufst du dir noch einen Turbo-Sören mit Hebel 20 auf fallenden K+S Kurs. Hab ich auch so gemacht. Bei 19,50 0k1 gesetzt, bei 18,00 mit 3k raus und mit 2k2 gleich wieder rein. Hab ich die 0k6 für Miete, 0k1 für nächsten Monat und nochmal 0k1 für Saufi dieses Wochenende raus. Kann ich nur empfehelen. Aber denk dran, auch alles schön zu dokumentieren :3

mbilalsiddique1 Avatar
mbilalsiddique1:#8374

>>8370

Ich bin nicht direkt ungeduldig, was finanzielle Belange angeht. Um ehrlich zu sein, finde ich mich in vielem wieder, was du sagst, und du scheinst mir ja eher langfristig orientiert zu sein. Wesentlich scheint mir auch, dass wir beide unseren Gott im Zinseszins gefunden haben. Das ist eine Erkenntnis, auf die die meisten gar nicht zurückgreifen können.

Sparen lohnt, ja, das sehe ich auf jeden Fall so. Ich mache das seit fast 10 Jahren. Wenn ich sage "sparen", meine ich eigentlich das, was du "optimieren" nennst. Es geht mitnichten immer um Geld: Häufig Effizienz und Effektivität in Sachen Zeit, Qualität, Einfachheit. Optimieren eben in dem Sinne, dass man versucht, seinen Alltag, alle möglichen Abläufe auf eine Weise zu organisieren, so dass weniger Reibung/Geldverlust/Zeitverlust/usw. entsteht. Für mich war das dann vor Jahren ein ganz natürlich Vorgang, dies auch in finanziellen Dimensionen umzusetzen - genau genommen eben ab dem Zeitpunkt, als ich mal ein bisschen Geld in regelmäßigen Abständen zur Verfügung hatte.

Anders allerdings als die Boomer, haben wir nicht eben rosige Aussichten, wenn nicht eben mit Erbe zu rechnen ist. Irgendwann einmal...15, 20 Jahre später, die von Dir anfantasierten 150.000 Euro zur freien Verfügung zu haben? Ich bin nicht sicher, ob das ein Ziel ist, für das ich mich bis dahin so bescheiden möchte.

>Turbo-Sören

Man kann sowas schon machen, hochriskant ist es sicher, wenn man es für andere als Absicherungszwecke nutzt, soviel sollte bekannt sein. Auf Dauer ist da spekulativ kein Geld zu machen.

vigobronx Avatar
vigobronx:#8375

>>8374
Das mit dem Turbo-Sören ist meine Antwort auf einen Trollpfosten, dem würde ich nicht all zu viel Gewicht beimessen. Ich betrachte die Aktienmärkte als chaotisches System und handle entsprechend. Ich halte jeden, der da glaubt irgendwas voraussagen zu können für bescheuert.
Ausschnitt aus dem Wikipediaartikel zur Schlacht um die Seelower Höhen:
> In den frühen Morgenstunden des 16. April 1945, 3:00 Uhr MESZ, 5:00 Uhr Moskauer Zeit, wurde der Angriff durch das wohl stärkste Trommelfeuer der Geschichte eingeleitet. Es kamen 40.000 Artilleriegeschütze, unter anderem viele der gefürchteten Katjuschas, zum Einsatz. Eine halbe Stunde später (um 3:30 Uhr MESZ), griff die 1. Weißrussische Front über die Oder an. Zur selben Zeit brach die 1. Ukrainische Front weiter südlich über die Neiße vor. Da die deutsche Führung der Heeresgruppe (Generaloberst Heinrici) und der 9. Armee (General Busse) den Angriff für diesen Tag erwartet hatten, war in der Nacht zuvor die Masse der Verbände bis auf Sicherungen aus der Front gelöst und in die vorbereiteten Stellungen auf den Seelower Höhen verlegt worden.

Die Generale Heinrici und Busse hatten also die SS und die SA und die Gestapo und haben es tatsächlich geschafft, den sowjetischen Großangriff auf den Tag genau vorherzusagen und exakt zu reagieren. Verkackt haben sie am Ende aber trotzdem, wie man ja weiss. Davon ab, habe ich weder SS, SA noch Gestapo: woher soll ich also wissen, wann Black Rock die nächste Kauf- der Verkaufsoffensive startet? Die Spastis lassen garantiert auch mal ein Flugzeug oder zwei abstürzen, um billig in eine Airline einzusteigen. Da kann ich als Kleinanleger dann aufspringen. Kann aber auch sein, dass die Airline wirklich scheiße ist. Zuverlässig einschätzen kann ich das nicht. Das Einzige was ich sicher sagen kann: 8% pa sind historisch belegt also 5% pa wahrscheinlich gut machbar, auch für einen Dödel wie mich mit buy and hold. Und: Für Black Rock (und Konsorten) bin ich vollkommen irrelevant, eine Mücke die am Nummernschild klebt. Das ist meine Stärke...

> Irgendwann... 15, 20 Jahre später, die von Dir anfantasierten 150.000 Euro zur freien Verfügung zu haben? Ich bin nicht sicher, ob das ein Ziel ist, für das ich mich bis dahin so bescheiden möchte.

Bei mir ist es im Grunde so, dass ich mehr Geld einnehme als ich ausgebe. Klar könnte ich auch jeden Monat 850 ng mehr verkonsumieren. Es brächte nur keinen Mehrwert. Ich habe zum Beispiel kein Auto. Brauch ich aber auch gar nicht, weil bei 8 km bis zur Arbeit bin ich in Berlin mit dem Fahrrad nunmal schneller. Gut, im Winter hab ich manchmal Stalingradfühls, aber wer 130 werden will muss mit 30, 40, 50 auch ein bisschen Kälte abkönnen.
Ich bin auch vorsichtig, beim Sparen von "hundertprozentigem Konsumverzicht" zu sprechen. Denn im Endeffekt "kaufe" ich mir Sicherheit, wenn ich Geld beiseite lege. Wenn es auf Arbeit mal nicht so läuft, wenn man mal eine depressive Phase hat, ist es ganz gut zu wissen, dass man ein bisschen was in der Hinterhand hat und zur Not wenn es hart auf hart kommt, auch mal 6 Monate, später 12, 24, 48, unendlich viele alleine klarkommen würde. Ich war bis zum Abschluss meines Studiums finanziell immer abhängig von Anderen (Eltern, Staat, Uni). Das hat mich immer sehr belastet und ich genieße es sehr, jetzt eine gewisse Unabhängigkeit zu entwickeln (auch wenn ich gegenwärtig erst bei ca 6 Monaten bin).

Die Zeit ist ein ganz wichtiger Faktor: wenn du ungeduldig bist, verlierst du. Mein Anlagehorizont ist wirklich 10 Jahre ++. Ansonsten wäre auch ich nicht so bescheuert irgendwelche Einzelwerte zu kaufen. Grundstück mit Bauen kann sich auch 10 Jahre hinziehen: Mein Vater hat sein Grundstück irgendwann um die Jahrtausendwende gakauft und erst zehn Jahre später *richtig* mit Bauen angefangen. Anfangs hatte er nur so eine Art Bungalow da hingestellt und das Grundstück als Schrebergarten genutzt. Bei einem Grundstückspreis von 30k (Brandenburg) plus 5k für den Bungalow müsste man aus dem Grundstück also pro Jahr 35k * 8% = 3k rausziehen, damit das Grundstück etwa genau so gut rentiert wie Wertpapiere an der Börse. Diese 3k kommen natürlich anders als an der Börse nicht immer als barwerte Dividendenausschüttungen. Das kann passieren, wenn man sich als Imker oder Obstbauer betätigt. Kann aber auch sein, dass man im Gewächshaus drei Hanfpflanzen und ein bisschen Mohn zu stehen hat und damit seine Lebensqualität entsprechend aufwertet.

funwatercat Avatar
funwatercat:#8376

>>8375

Nah, jetzt verlierst du doch ein bisschen an Boden. Dein Turbo-Sören-Reply ging ja wohl an >>8371, der noch nicht einmal von Derivaten oder gar Turbos sprach. Wenn man ihm was vorwerfen kann, dann einfach blinde Rebound-Strategie, die nebenbei gesagt noch nicht mal als besonders albern oder unglaubwürdig angesehen wird. Ich habe nicht verstanden, wieso du das so hinstellst, als würde er a) doof mit Zockermentalität rangehen und b) dafür auch noch hochriskante Hebelprodukte in Erwägung ziehen.

>>Ich betrachte die Aktienmärkte als chaotisches System und handle entsprechend.

Das ist auch so eine Aussage, auf die ich lieber verzichten würde. Wenn sich im mathematischen Sinne um ein chaotisches System (oder mehrere) handeln würde - was nicht irgendwie wissenschaftlich bewiesen ist -, wäre es wieder möglich, dass da in diesem konkret vorliegenden Beispiel eines chaotischen Systems bestimmte Eigenschaften vorliegen, anhand derer sich Handlungsstrategien ableiten lassen würden. Besonders problematisch klingt dann dein "und handle dementsprechend": Du weisst nicht, a) ob es ein chaotisches System ist, b) wenn es eines sein sollte, wie dessen Eigenschaften aussehen/welche vorliegen, c) gibst aber zu verstehen, dass WEIl es ein chaotisches System ist, du deswegen so und so handelst (=investierst). Du musst schon ehrlich sein: Entweder du hast doch eine, durchaus zeitlich entspannte, Erwartungshaltung - Kommers ETF-Weltportfolio...solange-die-Weltwirtschaft-wächst,-wird-man-partizipieren, wenn-man-korrekt-abdeckt-Meme -, auf die du insgeheim hoffst, oder du handelst irrational, wenn du überhaupt mit Gewinnerwartung investierst und gleichzeitig annimmst, dass da ein unvorhersagbares System vorliegt.

gmourier Avatar
gmourier:#8377

Die Nazizauberei bringt auch nicht viel Mehrwert, auch humoristisch, meine ich.

Mal abgesehen davon, dass das Vorhersagebeispiel einfach der Übertragbarkeit auf den Diskussiongrund, den wir hier bemühen, verlustig geht, weiß ich auch nicht, was dir die Flughöhenunterschiede zu PWM/Hedge Funds/Mutual Funds/PE-Funds/Banken/etc. an vermehrter Sicherheit bringen sollen. Retailer sind immer wesentlich gefährdeter, nicht sicherer, weil wir in der Regel weniger Treibstoff, Brainpower, Manpower und Know-How haben. Ausserdem gibt es da eine ganz Industrie, die ihr Geschäft nur damit macht, Retailer auszunehmen, angefangen bei Brokern, über Banken, Zeitschriftenverlagen, Beratern, Zusatzangeboten, Training/Coaching usw.

Irgendwie finde ich das alles nicht wirklich gut durchdacht, was du schreibt.

turkutuuli Avatar
turkutuuli:#8378

>Ich bin auch vorsichtig, beim Sparen von "hundertprozentigem Konsumverzicht" zu sprechen.

Davon sprach niemand.

>Denn im Endeffekt "kaufe" ich mir Sicherheit, wenn ich Geld beiseite lege. Wenn es auf Arbeit mal nicht so läuft, wenn man mal eine depressive Phase hat, >ist es ganz gut zu wissen, dass man ein bisschen was in der Hinterhand hat und zur Not wenn es hart auf hart kommt, auch mal 6 Monate, später 12, 24, 48, >unendlich viele alleine klarkommen würde.

Kann man so eigentlich nicht wirklich sehen, das klingt mehr nach erhöhtem psychologischen Sicherheitsbedürfnis. Das ist ein Fetisch, den man bedienen kann: Nice, wenn jetzt alles schiefgeht, könnte ich noch 2,3 Jahre nur von Erspartem leben! Toll!

Wenn du theoretisch von deinem ja wohl doch immer auch mit Mühe und Schweiss Erspartem dann 4 Jahre/7 Jahre/etc. überbrücken könntest...und? Was denn danach? Dann ist das Kapital weg und du hast immer noch keine neuen Einkommensquelle. Der wesentliche Punkt ist doch, die mehr oder minder kritische Masse an Eigenkapital zu erreichen, so dass das Eigenkapital Geld erzeugt in hinreichendem Maße, d.h. sowohl stabil als auch in ausreichender Betragshöhe.

>Ich war bis zum Abschluss meines Studiums finanziell immer abhängig von Anderen (Eltern, Staat, Uni). Das hat mich immer sehr belastet und ich genieße es >sehr, jetzt eine gewisse Unabhängigkeit zu entwickeln (auch wenn ich gegenwärtig erst bei ca 6 Monaten bin).

Ja, kenne ich, ging mir genauso. Selbe Gefühlslage gehabt. Sicher und unabhängig fühle ich mich aber auch heute nur, solange ich mein Einkommen, d.h. meine Arbeit habe, die mir so und soviel Geld jeden Monat reinspühlt. In der heutigen Arbeitswelt, erst recht in der freien Wirtschaft, ist aber Sicherheit nicht mehr gegeben.

leelkennedy Avatar
leelkennedy:#8379

>>8376
>>8377
>>8378
Hat einfach keinen Sinn, mit uns Steppenwölfen. Der Steppenwolf braucht seine Einsamkeit. Da kommst du nicht gegen an.

mefahad Avatar
mefahad:#8380

Bin seit langem stiller mitleser im board.
>>8375
Lese gerne deine Beiträge, mach weiter so.
Habe ähnliche Vorstellungen wie du.

Bin auch bei K+S mit dabei.
Ein Aktientip von mir wäre Evotec.

syntetyc Avatar
syntetyc:#8381

>>8375
>Mein Anlagehorizont ist wirklich 10 Jahre ++. Ansonsten wäre auch ich nicht so bescheuert irgendwelche Einzelwerte zu kaufen
Das ist mir irgendwie nicht so ganz klar. Gerade wenn es langfristig ist: Wieso kaufst du dann nicht einfach einen DAX-ETF oder so? Da kannst du bei der ING DiBa sogar einen monatlichen Sparplan machen und hast dann (glaube ich) keine Transaktionskosten.

Einzelwerte kaufen ist doch bescheuert, vor allem, wenn man nur zwei Stück davon im Portfolio hat. Wer weiß denn schon, ob davon nicht in 10 Jahren einer bankrott ist.

franciscoamk Avatar
franciscoamk:#8382

>>8380
Evotec wäre mir (noch) zu heiß, zu kleiner Laden. K+S ist mit 10000 Angestellten und 3...4 Mrd Börsenwert unterste Kotzgrenze.

>>8381
ETFs sind schön und gut. Rein stochastisch gesehen bin ich mit 10 zufälligen und gleichgewichteten Daxwerten in meinem Portfolio risikomäßig aber auch etwa auf DAX-ETF-Nivau. Ein bisschen höher ist das Risiko natürlich, aber nur ein bisschen. Dafür spare ich mir Ausgabeaufschläge, irgendwelche Pflegegebühren und habe die Möglichkeit Assemblermäßig in mein Depot einzugreifen.
Der Kommer hat schon Recht, verteiltes Investieren in Einzelwerte macht überhaupt erst ab 100k Sinn. Und der Kommer hat auch Recht, wenn er sagt ich soll mit meinem Humankapital rechnen und nicht mit dem, was auf dem Konto liegt. Und da hab ich nunmal vor, über die nächsten Jahrzehnte einige 100k an die Börse zu werfen.
Außerdem rechne ich bei den ETFs in den nächsten 20 Jahren mit irgendeinem ganz großen Beschiss, Madoffstyle. Da sind mir Namensaktien, bei denen dann selbst nach der nuklearen Apokalypse mein Name auf einem Datenträger in einem Bunker irgendwo in den schweizer Alpen gespeichert ist, lieber.
Das sieht jetzt also nur so unbeholfen aus, weil sich mein Depot in der Aufbauphase befindet. Wart mal 2020, 2030 und 2040 ab :3
Meine Trumpfkarte ist die Zeit. Ich weiß, für die meisten ist es undenkbar erst mit 50 oder 60 mit der Familiengründung anzufangen. Ist mir aber scheißegal was andere denken, was man tun müsste. Mich interessiert nur was ist das beste für mich und was davon ist erlaubt (kann ich öffentlich machen) und was ist verboten (muss ich heimlich machen).

Was mich noch interessieren würde, kann ich als Kleinanleger meine Aktien eigentlich auch für einen kleinen Extraprofit verleihen, oder lohnt sich das nicht?

husamyousf Avatar
husamyousf:#8383

>>8379

Argumentieren magst du da gar nicht, ja?

marcusgorillius Avatar
marcusgorillius:#8384

>>8383
Wenn ich auf KC was gelernt habe, dann ist es mich nicht auf Diskusionen einzulassen in denen ich das Gefühl habe, mein Gegenüber versteht mich nicht oder versteht mich bewusst falsch oder will nur mit seiner Expertise glänzen und mich vielleicht sowieso nur vorführen.
In der Realität habe ich ergänzend dazu die Erfahrung gemacht, dass es zwar Leute gibt die intelligenter sind als ich und dass das Befolgen der Ratschläge dieser Leute durchaus Vorteile bringt. Jedoch erlebte ich regelmäßig Katastrophen, wenn ich anfing mich auf solche Leute wirklich zu verlassen.

Der Shittest ist ganz einfach: bist du Abhitlerfähig, ja oder nein.
Bist du es, hast du Prinzipien bleibst auch treu, wenn es dir Nachteile bringt.
Bist du es nicht, bist du ein Opportunist und nur so lange treu, wie es dir Vorteile bringt.

timgthomas Avatar
timgthomas:#8385

>>8384

>bist du Abhitlerfähig, ja oder nein.

Weißt du, genau sowas ist mir einfach zu dünn.

kylefrost Avatar
kylefrost:#8386

>>8381
Bekommt man bei ETFs Dividente?
Ich habe in den letzten Wochen einen warmen Regen an Dividenten bekommen.

>>8382
Aufgrund der sinkenden Zinsen auf der Bank werden immer mehr Menschen zu Aktien, Fonds usw.. greifen, daher halte ich deine Prognose 2020-2030 für gut gewählt.
Traditionelles sparen ist tot.

Ich brauch das Geld was ich in Aktien stecke nicht zudem rechne ich mit durchgehend grünen Zahlen im Depo voraussichtlich in 4 Jahren.
Mein Kursziel evotec 6Euro. wewillsee

giuliusa Avatar
giuliusa:#8387

>>8386

Mein Gott, Dividenden! D-I-V-I-D-E-N-D-E-N! Du investierst in ETFs und weisst nicht mal wie der Kram funktioniert?! Ernsthaft jetzt?

>Aufgrund der sinkenden Zinsen auf der Bank werden immer mehr Menschen zu Aktien, Fonds usw.. greifen

Ist bereits passiert. Weiter.

>daher halte ich deine Prognose 2020-2030 für gut gewählt.

Betraf seine konkrete Finanzplanung... Und zudem: Gut gewählt für was?! Was soll denn 2020-30 sein?

>Traditionelles sparen ist tot.

Erzähl mehr, was noch keiner weiß, bitte. All' die Neuigkeiten, unglaublich!

hampusmalmberg Avatar
hampusmalmberg:#8388

>>8386

Achso...Evotec ist quasi ATH. Welcher Idiot geht denn da rein? Schau' dir doch mal den Chart mit scope 5 Jahre an... Dann wäre Adidas ja auch ein Toptipp. Sicher nur zu, rein da!

sava2500 Avatar
sava2500:#8389

>>8385
Kein Grund pampig zu werden, Herr Bernd. Ich habe lediglich festgestellt, dass wir in einer WG oder ähnlichem wohl nicht miteinander auskommen würden. Du magst offenbar keine Nazis und ich sage dir ganz klar: OK, dann nicht. Wenn es dir lieber wäre, ich würde jetzt anfangen auf dich einzugehen, nach dem Motto: "ach, das ist ja eigentlich alles gar nicht so gemeint," Dann hast du nicht nur ein Problem mit Nazis sondern bist außerdem ein manipulatives Arschloch mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung. Das würde dann auch erklären, warum deine "Freunde" nicht bei dir einsteigen wollen: Es ist egal wie toll du ihr Geld verwaltest, wenn du sie am Ende doch bescheißt.



>>8386
Ich glaube mit den sinkenden Zinsen das ist überbewertet. Wenn die Inflation jetzt auf Null geht, dann haut das auch mit dem Sparen hin. War ja in der Vergangenheit auch meist so, dass die Zinsen nur einen Teil der Inflation gedeckt haben. Ist ja nicht so, dass 100k von 2002 heute gar nichts mehr Wert wären. Immerhin 15 Jahre... Die Leute sind im Grunde nur mett, weil man ihnen die Geldillusion genommen hat.
Ich hab mittlerweile auch einen Antiinflationseffekt gefunden, beziehungsweise ein Ding, worüber die Inflation mal wieder ein Beschiss ist, der vor allem Junge Leute trifft: Die Wohnungsmiete. Das seh ich besonders deutlich, wenn ich mir die Mieten von meinen älteren Kollegen ansehe, die teilweise schon über 30 Jahre in der selben Wohnung leben. Bei der Miete sollte sich die Lage also über die Jahre entspannen. Also ich meine, wenn die Inflation mit 2% angegeben wird, du aber nicht alle drei Jahre umziehst, dann erlebst du real nur 1% Inflation.

betraydan Avatar
betraydan:#8390

>>8387
Bin nicht investiert in ETFs. Siehe mein Fragezeichen zur Dividente.

Google "Deutschland Aktienmuffel" schau dir den vergleich mit anderen Ländern an.
Erst wenn deine mama ach so tolle fonds hat kannst du von -Ist bereits passiert- sprechen.

>>8388
Jepp bin drinnen seit 2013 +2x nachgekauft.
Ist doch keine Kaufempfehlung von mir.
Adidas habe ich auf meiner watchliste. Top Kursverlauf.

splashing75 Avatar
splashing75:#8391

>>8389
Jepp ich weiß was du damit meinst.
Folgendes:
Vor der Wirtschaftkrise (2008-2009) habe ich Geld bei meiner Bank angelegt für 4,4% Zinsen.
Das wirst du jetzt bei keiner Bank finden.
Es wurde auch damals das Tagesgeld konto hochgelobt mit attraktiven zinsen blabla.


Zu deiner Frage mit Aktienverleihen.
Lass es.Geht Richtung Optionshandel usw..lohnt sich nicht.
Dennoch such weiter nach lukrativen Schlupflöcher die gibt es.

albertodebo Avatar
albertodebo:#8392

>>8386
>Bekommt man bei ETFs Dividente?
Es gibt thesaurierende und ausschüttende ETFs.

>>8382
>Dafür spare ich mir Ausgabeaufschläge, irgendwelche Pflegegebühren und habe die Möglichkeit Assemblermäßig in mein Depot einzugreifen.
Ja, das mit den Gebühren ist natürlich ein Argument, aber so furchtbar hoch sind die auch nicht. DAX-ETFs fangen bei 0,09% pro Jahr an.

Aber ich gebe zu: Ich habe selbst bisher aber auch nur einen ETF in meinem Portfolio und sonst Einzelpositionen, die den Großteil ausmachen, weil ich insgesamt eher skeptisch bin, was die Entwicklung der nächsten Jahre angeht. Habe auch geografisch etwas gestreut, also etwa zur Hälfte europäische Aktien und zur Hälfte Besatzeraktien. Würde nicht alles auf die GmbH setzen.

Ich stehe selbst auch noch ganz am Anfang, habe erst vor kurzem mit dem Kram angefangen, aber habe jetzt immerhin schon mal fünf Sachen im Portfolio. Mit nur zwei, drei, wäre es mir doch etwas unwohl. Nachteil ist natürlich, dass ich jetzt erst mal die Ordergebühren reinholen muss. Aber ich denke, es ist trotzdem klüger so. Mal sehen, wer recht behält.

leandrovaranda Avatar
leandrovaranda:#8393

>>8382
>Dafür spare ich mir Ausgabeaufschläge, irgendwelche Pflegegebühren und habe die Möglichkeit Assemblermäßig in mein Depot einzugreifen.
Einzelaktien kaufen (lol 5-10€ pro Trade) und sogar noch "assemblermäßig" da dran rumzupfuschen ist viel teurer als ein ETF mit 0,1% Gebühren.

splashing75 Avatar
splashing75:#8399

>>8393
Rechne lieber nochmal nach, Berndidummmausi:
Die Gebühr beim ETF zahlst du jedes Jahr und steigt sogar mit dem Kurs. Die Tradingkosten von 10 € zahl ich genau ein mal auf 2000 € (0,5%). Bin ich also nach 5 Jahren halten auf jeden Fall besser dran. 1% mehr oder weniger Gewinn nach 15 Jahren sind mir aber relativ egal. Mir ist es wichtig assemblermäßig an meinem Depot rumpfuschen zu können, auch wenn ich es nie tun werde.
Der ETF hingegen macht diesen assemblermäßigen Pfusch zum Rebalancing ständig oder zu vorgegebenen Terminen und ist darüber angreifbar. Denn wer die Kurse der im ETF gelisteten Papiere verfolgt, kann immer vorhersagen, was der ETF-Manager als nächstes kaufen oder verkaufen will. Kommer war für diese Erkenntnis zu dumm. Das ist aber keine Schande, an Nazibernd kommt so schnell halt keiner ran :3

joe_black Avatar
joe_black:#8401

>>8399

Mit Verlaub, du redest wirklich Stuss.

husamyousf Avatar
husamyousf:#8402

>>8401
Kannst du das auch begründen?
Oder ist das nur deine Meinung?

arashmanteghi Avatar
arashmanteghi:#8404

>>8389
Gebe zu bedenken, dass kurzfristige Arbeitsverhältnissse und Umzug zum Job rapide zunehmen. Neuvermietungen Nehmen zu, deswegen kann auch alle 3 Jahre bei Bestandsmieten fett "angepasst" werden.

shadowfreakapps Avatar
shadowfreakapps:#8405

Also ich mag Nazibernd, egal ob er nun Stuss redet oder nicht

krdesigndotit Avatar
krdesigndotit:#8407

>>8404
Dem kann man ja entgegenwirken, zum Beispiel indem man der billigste Elektroingenieur Deutschlands ist. Dann ist man nämlich der letzte der rausgeschmissen und der erste, der eingestellt wird.
Du hast aber irgendwo auch wieder Recht, weil bei meinen Kollegen viele ihre Wohnung halten und jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit fahren, obwohl das extrem unwirtschaftlich ist. Was sie an der Miete sparen, buttern Sie doppelt ins Auto.
Finde ich aber Okay so, mehr Verhandlungsspielraum für mich.

evandrix Avatar
evandrix:#8408

>>8375
>Ich betrachte die Aktienmärkte als chaotisches System und handle entsprechend.
>Ausschnitt aus dem Wikipediaartikel zur Schlacht um die Seelower Höhen:
Bist du ich?
Dieser Bernd zieht aus militärischen Aktionen des Weltkrieges auch immer Analogien zu Märkten. Auch die Widerstandslinien in Charts und Kursverläufen kommen ihm immer wie Frontverläufe vor. https://www.youtube.com/watch?v=WBy__0sbxJ8#t=19m57s

Die Zukunft der Aktien liegt wie eine Nebelwand vor einem. Gleich einem gleißendem Lichtstrahl kann man durch viel Erfahrung und Vorbereitung den Nebel zumindest ein paar Meter überblicken und erahnen was wahrscheinlich vor einem liegt.

>Was mich noch interessieren würde, kann ich als Kleinanleger meine Aktien eigentlich auch für einen kleinen Extraprofit verleihen, oder lohnt sich das nicht?
Geht bei Interactive Brokers. Kommt auf dein Portfolio und das Shortinteresse an ob sich das lohnt. In Deutschland ist es glaube ich so, dass die Aktien zwar verliehen werden, aber dies ein Geschäft ist, dass ohne das Wissen des Kleinanlegers von den Brokern und Banken in die eigene Tasche gemacht wird.

oanacr Avatar
oanacr:#8409

>>8408
Nicht ganz, ich hab ein mechanistisches Weltbild, ein quantenmenchanistisches um genau zu sein.
> bezeichnet eine philosophische Position, die im Sinne eines metaphysischen Materialismus von der These ausgeht, dass nur Materie existiert und z. B. der menschliche Geist oder Wille nicht durch Bezug auf Immaterielles erklärbar ist.
Geisteswissenschaftler rangieren aufs allerhärteste! Nietzsche hat das mal schön gesagt: wir sind des Zufalls Kinder und der Mühsal.

Ich gehe also von der wahren Physik aus. Und da fällt es dann leicht, vielerlei solcher Gleichnisse zu finden. Ich finde es jedesmal lustig, wenn ausgerechnet besonders intelligente Menschen meinen, Sie hätten jetzt irgendeine Macht über das Chaos gewonnen -- und dabei völlig vergessen, dass es auch andere schlaue und schlimmer noch, einen Haufen Idioten wie mich gibt.
Wenn man auf Trading verzichtet, ist der Aktienmarkt wie Roulette:
Bernd ist die Bank, es gibt 92 Zahlen und 8 Nullen. Das ist mein Spiel, Punkt. Verlieren geht also gar nicht. Außer man ist charakterschwach und hat ein ungünstiges Zeitempfinden. Geht mir als Nazi aber beides ab, weisst schon: Herrenmensch und tausendjähriges Reich... Ist ja was die Itzigs auch machen.
Und wenn du anfängst zu traden, ist es Krieg und da gewinnt nicht immer der mit den klügsten Generalen, sondern oft der mit den meisten Recourcen, siehe Schlacht der Seelower Höhen:
> Am zweiten Tag durchkämmte der Stab der 1. Weißrussischen Front das rückwärtige Gelände auf der Suche nach allen Einheiten, die noch in die Schlacht geworfen werden konnten, da sich die sowjetische Taktik von massierten Frontalangriffen als noch verlustreicher als normalerweise erwiesen hatte.

Was für menschenverachtende Spasten*! Aber die haben den Krieg nunmal gewonnen. Und wer zu dumm ist daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, der hat es eben nicht anders verdient.

*Damit sind die jüdisch-bolschewistischen Befehlshaber der Sowjets gemeint, falls ein Linksbernd mitliest. Und drei mal darf man raten, wer heute die Finanzmärkte beherrscht. Tip: es ist nicht die Heilsarmee.

kylefrost Avatar
kylefrost:#8410

Einlesen bei finanzwesir punkt com, Artikel "Jetzt helfe ich mir selbst".
Man muss die Denke verstehen, denn wenn man nicht weiß, warum man etwas so und so machen sollte, macht man es am Ende doch nicht.

Neuste Fäden in diesem Brett: