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Veröffentlicht am 2017-02-11 21:25:17 in /ng/

/ng/ 9299: Muss der Scheiß auch auf Deutsch?

ryanmclaughlin Avatar
ryanmclaughlin:#9299

Ich bin dabei einen Onlineshop zu eröffnen. Da meine potentiellen Kunden zu 99% nicht aus Deutschland kommen, stellt sich mir die Frage ob ich den Scheiß trotzdem auch auf Deutsch bereitstellen muss oder Englisch reicht. Google spuckt nur Scheiße aus und Bernd vertraue ich mehr.

bassamology Avatar
bassamology:#9302

>>9299
unternehmen und domain/hosting in deutschland? dann datenschutzerklärung, impressum, agb und widerruf auch auf deutsch.

donjain Avatar
donjain:#9303

>>9302
genau.
alles klar danke dir!

trueblood_33 Avatar
trueblood_33:#9304

>>9302

Was ist wenn hosting ausserhalb von Deutsuchland? Es muss doch auch als deutsches Unternehmen möglich sein, nur gezielt ausländische Kunden anzusprechen?

dutchnadia Avatar
dutchnadia:#9306

>>9304
geht ja nicht um hosting sondern um Rechtssitz/gerichtsstand deines unternehmens.

davidcazalis Avatar
davidcazalis:#9307

>>9304
Klar, kannst du machen. Dann kombt eben nur der Abmahnjude. Weil in Deutschland 2017 nichts so schön ist, wie den Mittelstand zu ficken.

jacobbennett Avatar
jacobbennett:#9319

lohnt es sich für woocommerce ein Plugin wie german market oder germanized zu kaufen? Keine lust auf den Abmahnjuden. Bin aber selber ein kleiner jude der geld spart wo er kann

sunshinedgirl Avatar
sunshinedgirl:#9323

>>9319
Mein erster Eindruck sagt ja. Ggf. kannst du dir auch eine Berufshaftpflicht leisten, die kann dir auch bei Abmahnungen helfen. Aber voll sparen geht damit natürlich nicht :D

oskamaya Avatar
oskamaya:#9326

Bild relatiert => dieser Faden bis jetzt. (Mea culpa, musste erneut posten, weil ich auch nur halbarschig gelesen hab.)

Etwas spezielle Situation...

Es gibt beim Online-Handel (vor allem in der EU) die sogenannte "Ausrichtung auf den Markt im Land xyz". Und das hängt von einer Reihe von Faktoren ab (Sprache, Währung etc.). Wenn dein Unternehmenssitz in Deutschland ist, wäre das schon mal ein schlechter Start. Besser, du registrierst in deinem Zielland eine GmbH, wenn das kostengünstig ist.

http://shop.trustedshops.com/media/pdf/Trusted_Shops_Handbuch_Cross-Border_E-Commerce_EU-PREVIEW.pdf
Kapitel 1.4 hat da ein paar Punkte für den Einstieg. Generell solltest du aber unbedingt mit einem Anwalt (Erstberatung ist kostenlos) besprechen.

mwarkentin Avatar
mwarkentin:#9327

>>9326
Jein. Wenn du erst mal Post bekommen hast, hast du erst mal den Ärger und die Kosten. Die Gegenseite kann dagegen jederzeit einen Rückzieher machen.

>Generell solltest du aber unbedingt mit einem Anwalt (Erstberatung ist kostenlos) besprechen.

Das ja. Kostenlos nicht zwangsläufig.

doronmalki Avatar
doronmalki:#9333

>>9326
und was wenn es keine marktausrichtung auf ein spezielles land gibt? ein englischer shop der us dollar und euro als währung anzeigt hat noch lange keine marktausrichtung.

_zm Avatar
_zm:#9334

>>9333
Dann bleibt immer noch, dass es dein Problem ist, wenn das irgendeinem Abmahnanwalt scheißegal ist und er dich trotzdem mit Post beglückt. Da kannst du dann argumentieren und vielleicht lässt er es dann einfach sein, aber es ist erst einmal deine Zeit, im Zweifel dein Geld und dein Risiko.

adriancogliano Avatar
adriancogliano:#9338

>>9334
Was dieser Bernd sagt.

Juristerei ist nicht schwarz oder weiß, es geht immer um Gradienten. Und wenn du US-Dollar und Englisch hast, heißt das nicht automatisch rein formalrechtlich, dass du nicht trotzdem für den deutschen Markt ausgerichtet sein könntest. Dafür gibt es dann im schlimmsten Fall ein langes, mühsames Gerichtsverfahren.

>>9327
Das war doch genau mein Punkt? Vielleicht habe ich es nicht deutlich genug formuliert: Ich will nicht sagen, dass die ausländische GmbH das Problem verhindert, sondern, dass es auf alle Fälle das Risiko reduzieren kann. Eine eingehende rechtliche Beurteilung (durch einen Anwalt) ist aber absolute Pflicht.

intertarik Avatar
intertarik:#9350

Sehr gut dass ich diesen Faden gefunden habe. Ich habe ähnliche Bedenken wie OP und Angst vor Abmahnjuden.

Ich habe aktuell einen Shop auf Shopify und nutze auch einige Funktionen die in Deutschland auf Grund des Wettbewerbsgesetz nicht erlaubt sind. Folgendes Setup habe ich für meinen Shop:

-Shopify (gehostet in Kanada)
-.com-Domain über GoDaddy und mit anonymisierter Adresse (USA)
-Shop auf Englisch, als Währungen USD und EUR verfügbar
-PayPal und Stripe als Zahlungsdienstleister
-kein Impressum, keine deutsche Adresse genannt
-Rücksendeadresse in den USA (Florida) ist vorhanden aber aktuell nicht auf der Seite angegeben

Überlege noch ob ich den Shop für Deutsche Kunden schließen soll (ich könnte keine Versandoption für DE bereitstellen)

Wenn ich jetzt nur in den USA Werbung treibe usw, wie soll der Abmahnjude darauf kommen dass ich in DE registriert bin? Versand der Ware erfolgt fast immer aus China oder anderen Ländern, nie aus Deutschland.

baluli Avatar
baluli:#9351

>>9338
Dann habe ich dich falsch verstanden und wir sind uns einig. Sorry.

>>9350
Erst mal gar nicht. Das ist mittlerweile eine Industrie, also wird das automatisiert. Man wendet sich also zunächst an die, an die man einfach herankommt. Kann dir natürlich passieren, dass dich jemand für Mr. Johnny Pants VSA hält und dich dort wegen irgendwas vor Gericht ausnehmen will. Aber so ist das Leben.

xarax Avatar
xarax:#9377

>>9350
Hallo Bernd ich bin beeindruckt und würde gerne auch einen shop hinbekommen. Wie viel euro und zeit hast du eingesetzt ? Würdest du mir das auch beibringen??
Ich würde dir auch dafür was zahlen (ich bevorzuge bitcoin) - hast du eine email oder skype wo ich dir schreiben kann ??

Danke

lisakey1986 Avatar
lisakey1986:#9379

> Dropship-Juderey

Die paar Euros sind den Aufwand doch nicht wert, Berndi.

cat_audi Avatar
cat_audi:#9380

>>9379
Vor zehn Jahren schon. Jetzt nicht mehr, weil drinnen vor "harro, ich habe meinen dScheiß nicht bekomben. Sie sichieken mich bis morgen!!! Sonst Anwalt!" und "nööööö, also ich habe meine über 9000 Euro teure Bestellung nicht bekommen - auch wenn die zollpflichtig war".

baluli Avatar
baluli:#9402

>>9377
Habe mir das alles selbst beigebracht. Ich empfehle hier zum Einstieg youtube, blackhatworld dot com (My Journey Discussion) und dann noch diverse FB-Gruppen (such nach James Beattie, Kingpinning, Murray Edwards...Shopify usw.)

Den Shop bauen ist verhältnismäßig einfach. Die größte Herausforderung ist es gute Produkte zu finden und zu bewerben durch FB-Werbung. Insbesondere FB-Werbung ist recht komplex am Anfang und erfordert einiges an Testerei. Habe da auch noch nicht das Optimum gefunden.

Kosten:
pro Monat ca. 50€ für den Shop
FB Werbung ist die größte Ausgabe, es sei denn du hast eine bessere Möglichkeit um Traffic auf deine Seite zu bekommen.

motionthinks Avatar
motionthinks:#9404

>>9377
Ich bin es nochmal, der mit dem Shop. Was würdest du denn ausgeben wollen? Ich kann dir wohl eher nicht helfen weil ich einfach zu wenig Zeit neben meinem Hauptberuf habe. Es gibt etliche Coaches/Gurus, die nehmen 600-1000 Dollar für ihre Kurse. Wenn du viel Geld hast, wäre das eine Option, hier ist aber Vorsicht geboten, gibt viele unseriöse Leute. Überhaupt ist das ähnlich wie bei Forex usw...die Leute fangen irgendwann an nur noch Kurse anzubieten weil sich damit mehr Kohle bei weniger Stress machen lässt.

Till Boadella könnte ich auf youtube empfehlen, er hat etliche Videos gepostet.

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