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Veröffentlicht am 2017-02-14 19:32:43 in /ng/

/ng/ 9308: Stipendium - Finanzamt verarschen

georgedyjr Avatar
georgedyjr:#9308

Hallo Bernd,

dieser Bernd hat ein Stipendium erhalten und gibt dies für eine berufliche Weiterbildungsmaßnahme aus.

In der Steuererklärung kann dies ja nicht angegeben werden. Eigentlich.

Was wären mögliche Folgen, wenn man die Kosten trotzdem in der Steuererklärung als Werbekosten angibt?

Würde ich zum Überjuden werden oder würde mich das Finanzamt ordentlich fäusteln?

pakhandrin Avatar
pakhandrin:#9309

Also ich würde es mir verkneifen.
Habe nämlich ganz gerne die volle Kontrolle darüber, was in meinen Arsch eindringt und wie tief.
Das ist mir schon aufregend genug!

Nee, leg dich nicht mit deutschen Behörden an. Die ficken dich ab. Die ersten fünf Jahre denkst du es geht gut weil sich keiner bei dir meldet. Tatsächlich brauchen die einfach fünf Jahre bis sie in der Gegenwart angekommen sind. Und wenn sie es erst merken, wenn sie deine Rente berechnen -- dann zahlst du noch 50 Jahre Zinsen nach, inflationsbereinigt versteht sich.
Mit Behörden würde ich mich immer auf Null stellen. Irgendwas an eine Pseudobehörde wie die GEZ-Juderei nicht bezahlen ist eine Sache. Aber sich Leistungen erschleichen lohnt nur für Tütenschweine (die keine ernste Absicht haben, hier irgendwie als normaler Bürger zu leben).
Kannte mal einen der auch dachte: "LOL, ich schreib in den BAFöG-Antrag einfach nicht rein, dass ich Haus und Garten von meiner Oma geerbt habe." Er hat auch 4 Jahre lang ordentlich BAFöG bekommen und nie hat einer was gesagt. Aber dann: Ploff, Studium fast zu Ende, sollst wichtige Prüfungen und Arbeiten schreiben und dann steht dir so eine Behörde mit "astronomischen" Rückforderungen auf der Matte. Waren nur einige Tausend Euro im unteren fünfstelligen Bereich, aber als Student kommst du da doch ganz schön ins Schwitzen...

iamkarna Avatar
iamkarna:#9310

>>9309
Dies. Verarsche nie Behörden.

Dazu kleine Geschichte: Früher in der Schule bekam jeder Bafög. Ich sollte es auch bekommen und meine Mutter war so schlau und meinte "unterschreib einfach mal da". Bei meinen Einkünften sollte ich nichts angeben, da das so Mutter "jeder so macht". Ich bekam einige Monate Geld von denen. Aber dann merkten die Behörden, dass ich Zinseinkünfte hatte. Sie fanden sogar Geld das andere für mich angelegt hatte, von dem ich nichts wusste. Ende vom Lied: Alles zurückzahlen + "Strafzahlung".

justinrhee Avatar
justinrhee:#9312

>>9309
Hat Bernd auch im Bekanntenkreis. Sehr "sympathischer" Mensch, der damals schon im Studium groß auf dicke Hose gemacht hat. Eigentumswohnung von Papa, mit dem BMW kurz vor Klausurbeginn groß vorfahren und natürlich Bafög kassieren. Ging alles gut. Jahre später kam dann nicht nur die Rückforderung, sondern auch gleich die Staatsanwaltschaft. Blöd nur, wenn man Jura studiert hat und sich die Vorstrafe nicht leisten kann.

Das kann also ganz gut mal ins Auge gehen. Finde ich übrigens auch voll gerechtfertigt.

>>9310
Finde ich auch gerechtfertigt, weil das sonst jeder als Schutzbehauptung nutzen würde. Auch wenn es in dem Fall natürlich schon krass ungerecht ist. Aber immerhin hast du dadurch zwei Sachen frühzeitig gemerkt: man unterschreibt nicht mal "ebenso" irgendwas und deine Mutter ist ein gigantisches, dummes Arschloch.

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