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Veröffentlicht am 2017-06-08 16:23:50 in /ng/

/ng/ 9852: Private Rentenvorsorge

Shriiiiimp Avatar
Shriiiiimp:#9852

Hallo liebe Mitbernds.

Bernd möchte anfangen für seine Rente vorzusorgen. Im www gibt es sämtliche Angebote und krebsige Empfehlungen von Vergleichsportaln die von Versicherungen vorgeschlagen werden.

Rista ist nicht mehr das was es war oder mal sein sollte, Betriebsrenten kommen so langsam wieder in Mode wobei dort ebenfalls rechtliche Grauzonen herrschen. Also was wählen?

Der Ruf von Versicherungsvertretern liegt auch Bernd quer im Magen.

Bernd sucht eine stabile, vertrauenswürdige Grundlage die zu Beginn der Rente ein rentables Leben gewährleistet.

(Die Erwirtschaftung von Eigenheim und sonstige Kapitalflüsse die nichts mit einer bodenständigen Versicherung zu tun haben wo Bernd monatlich einzahlt verbittet er sich)

Es soll auch für andere Bernds eine Möglichkeit bieten hier Modelle besser zu verstehen und diese bei einem geregelten Einkommen weiterhin bedienen zu können.

Merci

trueblood_33 Avatar
trueblood_33:#9853

Es gibt inzwischen ETF-basierte Riesterverträge, z.B. bietet fairr.de sowas an. Habe aber keine Ahnung, wie die Kostenstruktur im Vergleich mit privatem ETF-Sparplan oder herkömmlichem Riester-Nepp aussieht.

tweet_john Avatar
tweet_john:#9854

Bernd legt einfach 150NG in 3 verschiedene ETFs (Msci World, Emerging Markets, Euro stoxx50) an und gut ist. Hatte mir mal in der Sparkasse dieses Ristezeug "erklären" lassen. Die Mulle ist dabei ganz feucht geworden. Lag aber sicher nicht an Bernd.

alagoon Avatar
alagoon:#9856

Kommt eben ein gutes Stück auf dich an.

Erst mal ist natürlich die Schweinerei, dass du in die Pflicht-BRD GmbH einzahlst, aber das schon in der Erwartung tust, dass es sinnlos ist. Sprich: über Alternativen nachdenken wäre wohl clever.

Gibt es in deiner (Gewerkschaftskrebs-) Schafstelle VL und bist du arm, mag es Sinn machen, das in Anspruch zu nehmen.

Gibt es Matching-Angebote, machen die immer Sinn. Alles andere ist in der DDR 2.0 ziemlich sinnlos. Frag mal die Leute, die jahrzehntelang in diesem Staat privat vorgesorgt haben und dann plötzlich auf ihre private Vorsorge Krankenkassenbeiträge nachzahlen durften, weil DDR 2.0.

Jetzt eine Wette darauf abzuschließen, dass dieser linksgrüne Gutmenschenstaat dein Geld in 20-40 Jahren nicht für sich vereinnahmt, ist mächtig naiv.

trueblood_33 Avatar
trueblood_33:#9857

>>9856
Wie sieht es da mit Aktienvermögen und der Möglichkeit der Auswanderung aus? Ist ja an sich ein Sondervermögen und an sowas ran zu gehen ist selbst für den Staat gefährlich, weil damit sein internationaler Ruf in Frage gestellt wird

emilioiantorno Avatar
emilioiantorno:#9859

>>9857
In Steuerfragen sind sich komischerweise Länder sehr schnell einig. Sprich: im Zweifelsfall wird doppeltbesteurt, niemand gibt die Steuerhoheit auf und man wirft dir netterweise ein Abkommen bzw. dessen Auswirkungen hin.

In der Praxis ist das egal: bist du ein kleiner Popel, wirst du eh an der Quelle besteuert. Gibt es irgendwo einen Punkt, wo Zweifel bestehen, wird einfach der Broker verpflichtet Steuern abzuführen und du darfst dem hinterherrennen. Bist du als Deutscher in diesem tollen, vereinten Europa unterwegs, ist eigentlich alles geregelt - ergo der deutsche Staat hält immer die Hand auf.

zl;ng: als Normalo bist du und wirst du gefickt, spielst du im Bereich von Stiftungen hast du Leute, die das dämpfen. Aktien die du hast, hast du eben. Steuerrechtlich passiert damit ja nichts, außer du möchtest Gewinne realisieren oder sie werden ausgebucht.

dwardt Avatar
dwardt:#9894

>>9856
Inwiefern Matching-Angebote?

>>9854
Aktiv oder Passiv auf dem Aktienmarkt zocken?

ryandownie Avatar
ryandownie:#9898

>>9894
>Inwiefern Matching-Angebote?

Es gibt Arbeitgeber, die entweder wegen Gewerkschafts-Krebs oder für ihre Führungskräfte unter bestimmten Bedingungen Investitionen matchen. Herr Dr. Berndsen verzichtet so z.B. etwa auf 500 Zwangseuropageld pro Monat aus dem Brutto. Sein Arbeitgeber gibt ihm deshalb 500 Zwangseuropageld dazu - unter der Bedingung, dass er bei Fälligkeit (in 10 Jahren) noch im Unternehmen arbeitet. Risiko ist dabei, dass du am Ende gefickt wirst (denn dann wird es versteurt und wenn dann Linkskrebs an der Macht ist und Fahrradautobahnen für unterpriviligierte, afrikanische Tüten aus Syrien finanzieren "muss", wirst du eben gefickt) und du musst dich eben an die Bedingungen halten (d.h. deiner Sekretärin nicht foll in die Fotze glotzen und dafür rausfliegen). Vorteil ist: mögliche Steueroptimierung und mehr Geld vom AG.

>Aktiv oder Passiv auf dem Aktienmarkt zocken?

Nicht mein Pfosten, aber bei der Auswahl ist das natürlich passiv.

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