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Veröffentlicht am 2016-03-21 10:11:47 in /p/

/p/ 99291: Puzzleteile. Widerstand oder Verrat?

keremk Avatar
keremk:#99291

Bei der Suche nach Puzzleteilen, welche die Querverbindungen zwischen Literaturbetrieb, Spionen und wankelmütigen Gesellen belegen, stieß Historikerbernd auf W. Abshagen einen hohen Offizier der Abwehr.

Ach Bernd es ist so lächerlich: Von dem ach so brutalen Unrechtsstaat der Nazis 1944(!) wurde A. aus Mangel an Beweisen freigesprochen! Von den wahren Schurken, denen er zugearbeitet hatte, wurde der älter Bruder des Canaris Biographen Karl Heinz Abshagen, per kurzem Prozess abgefertigt und erschossen.
Mitleid für die ganz Dummen erübrigt sich.
Lasst es euch eine Lehre sein, Volksverräter die ihr noch frei herumlauft, die Schwänze die ihr derzeit lutscht, werden euch bald nicht mehr kennen.

Wikiplödia soll sprechen, Bernd du glaubst doch Wikipädia, oder?
Im Anschluss an das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 wurde der Offizier Abshagen in Paris verhaftet [ ] Grund war, dass der Freigabeschein für den von Oberst Graf Stauffenberg am 20. Juli 1944 verwendeten Sprengstoff die Unterschrift von Abshagen trug. Da die Zeugen [ ], Oberst Wessel Freytag von Loringhoven und Oberstleutnant Werner Schrader, sich das Leben genommen hatten, erfolgte im November 1944 seine Entlassung aus Mangel an Beweisen. Allerdings wurde Abshagen unehrenhaft aus der Wehrmacht als Major der Reserve ausgestoßen. Der Militärhistoriker Klaus A. Maier ist der Meinung, dass der Besuch des 17-jährigen Sohns Hans Ulrich beim Gestapochef SS-Gruppenführer Heinrich Müller die Freilassung von Abshagen begünstigt habe.
Abshagen wurde im Mai 1945 von der sowjetischen Spionageabwehr Smersch („Tod den Spionen“) [Ach wie sinnig! d. Säzzer] verhaftet und im Juni 1945 in Fürstenberg/Havel wegen seiner Tätigkeit im Amt Ausland/Abwehr als Spion zum Tode verurteilt. Sein Gnadengesuch, in dem er schrieb, dass er zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in der Sowjetunion Wiedergutmachungsarbeit leisten wolle, wurde nicht einmal ins Russische übersetzt und damit nicht zur Kenntnis genommen. Das Urteil wurde im August 1945 in Brest, Weißrussland, vollstreckt.


Im nächsten Teil: Canaris hatte einen Freund!

Bild nicht relatiert: Ein niedlicher Sänger

peterlandt Avatar
peterlandt:#99292

Bernd, es ist kaum zu glauben, was für einem begabten und edlen, kosmopolitischen Menschen wir auf Seite 127 in Karl Heinz Abshagens Canaris Biographie begegnen!
lt. Abshagen handelt es sich beim Canaris Freund Baron Ino um den "Leiter" der Firma Transmare, eines Verlags im Besitz des Bankiers Wilhelm Regendanz. "Über dieses Unternehmen wurden allerhand geschäftliche und finanzielle Transaktionen durchgeführt" Abwehrleute nutzen diese Firma mit Wissen der Geschäftsführung als Legende im Ausland. Ino hatte sich die Zwanziger damit vergoldet, dass er "besonders mit Ländern ohne eigene Rüstungsindustrie welche ihre Wehrmacht modernisieren wollten große geschäftliche Transaktionen durchgeführt hatte" wie der Canaris Biograph es umschreibt. Noch schöner ist allerdings die Umschreibung der Persönlichkeit und Herkunft des Baron Ino.
Zitat:
Der Name ist sicherlich ein Pseudonym, Wie er wirklich heisst ist ebensowenig festzustellen wie seine Herkunft. Deutscher war er jedenfalls nicht und manches spricht dafür, daß er aus einem der Gebiete stammt die bis 1913 zum ottomanischen Reich gehörten. [als Baron wird er wohl in Palästen geboren sein. d Säzzer] Der äusseren Erscheinung nach wirkte er wie ein Boulevardier [ ] klein hager tief brünett redegewandt in einem halben Dutzend sprachen. Ino war überall zu hause [ ] Daher hörte er viel interessantes, Canaris, der ihn schon lange kannte, hatte großes Zutrauen zu Inos informationen. Und auch zu ihm selber. Vielleicht wußte er genaueres über Inos Herkunft [ ] so wäre ihm der kleine lebhafte Mann schon deswegen symphatisch gewesen weil er in kein Schablone hineinpaßte. Canaris hatte eine besondere Freude an Menschen die keiner Norm entsprachen, die nicht nur originell sondern irgendwie abseitig waren [ ] Ino liebte Deutschland, war aber ein Gegner des NS. Zitat Ende
Apropos abseitig: https://de.wikipedia.org/wiki/Ino
Alles in allem wird auf den Seiten 127 bis 131 deutlich das Canaris -freundlich ausgedrückt- die zentrale Fehlbesetzung im Militärapparat gewesen sein dürfte. Für Bernd sind diese Seiten ein weiteres Indiz, dass die "Kulturindustrie" von den frühen Zwanzigern bis heute, den tückischsten und aktivsten Feinden der Menschheit, -den Geheimdienstlern- Schutz, Auskommen und Tarnung bietet.
weiterführend
Peter Kamber, Autor eines 1200 Seiten Roman über die Schweiz als Spionagezentrale:
Rudolf Rössler, in Berlin Theaterkritiker, bevor er emigrierte. Rössler gilt heute als Meisterspion. Er soll nach dem Krieg gesagt haben: "Einer allein konnte das nicht machen." "Man fragte sich damals immer", so der Autor Peter Kamber, "woher er all die Nachrichten aus Berlin hatte, die er an die Briten und Russen weiterleitete." www.http://geheimeagentin.de/ Material zum Roman über die Britische Journalistin Agentin Elizabeth Wiskemann

350d Avatar
350d:#99293

Weitersuchen, Kamerad!

Spülgel Serie ewig her über D-day Verrat im Westen Donanyi und Generäle. WTF? Ein Abgrund von Lan- äh, Widerstand!

mizhgan Avatar
mizhgan:#99294

Nur zu gerne würde ich einen Haufen Kommas und Satzumstellungen nehmen und in deine Fresse stopfen!

Du schreibst scheiße! SCHEIßE!

linux29 Avatar
linux29:#99295

Nun könnte man sagen das Oster, Canaris und die anderen Maulwürfe die geostrategische Lage des Reiches richtig eingeschätzt haben.
England und USA hatten den großen Vorteil das ihre Ressourcen weit ausserhalb von Hitlers Kriegsmitteln lagen.

Wenn da nicht die Quellen wären, die darlegen, das es eben nicht die Absicht Hitlers war, einen Eroberungskrieg nach allen Seiten zu entfesseln wie es doch immer wieder behauptet wird. Sondern, dass die Spin Doktoren immer schon die Drehrichtung der Politik in ihrem Sinne zu beeinflussen wussten.

"Wir sind 1939 nicht in den Krieg gezogen, um Deutschland vor Hitler ... den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, daß wir eine deutsche Vorherrschaft in Europa nicht akzeptieren konnten".
Sunday Correspondent, London, 17.9.1989 (vgl. "Frankfurter Allgemeine", 18.9.1989)

"Jetzt haben wir Hitler zum Krieg gezwungen, so daß er nicht mehr auf friedlichem Wege ein Stück des Versailler Vertrages nach dem anderen aufheben kann".
Lord Halifax, englischer Botschafter in Washington, 1939 (vgl. "Nation Europa", Jahrg. 1954, Heft 1, S. 46)

"Die Furcht, ihre Vorherrschaft zu verlieren, diktierte der britischen und französischen Regierung ihre Politik der Aufhetzung zum Krieg gegen Deutschland. Die britische Regierung proklamiert, daß der Krieg gegen Deutschland nicht mehr und nicht weniger als die Vernichtung des Hitlerismus' zum Ziele habe. Ein solcher Krieg kann aber auf keine Weise gerechtfertigt werden."
Der sowjetische Außenminister Molotow in einer Rede am 31.10.1939


"Die Minderheiten in Polen sollen verschwinden. Die polnische Politik ist es, die dafür sorgt, daß sie nicht nur auf dem Papier verschwinden. Diese Politik wird rücksichtslos vorwärtsgetrieben und ohne die geringste Beachtung der öffentlichen Meinung der Welt, auf internationale Verträge oder auf den Völkerbund. Die Ukraine ist unter der polnischen Herrschaft zur Hölle geworden. Von Weißrußland kann man dasselbe mit noch größerem Recht sagen. Das Ziel der polnischen Politik ist das Verschwinden der nationalen Minderheiten, auf dem Papier und in der Wirklichkeit."
Manchester Guardian, 14.Dezember 1931

"Am 2.Mai brach der von Korfanty aufgezogene dritte Aufstand in Oberschlesien aus. Es begann eine entsetzliche Schreckensherrschaft. Die Mordtaten vervielfachten sich. Die Deutschen wurden gemartert, verstümmelt, zu Tode gepeinigt, ihre Leichen geschändet. Dörfer und Schlösser wurden ausgeraubt, in Brand gesteckt, in die Luft gesprengt. Die im Bild in der offiziellen Veröffentlichung der deutschen Regierung 1921 festgehaltenen Vorfälle überschreiten an Grausamkeit die schlimmsten Vorgänge, die man sich vorstellen kann."
Prof. Dr. René Martel in seinem Buch "Les frontières orientals de l`Allemagne" (Paris 1930) über die polnischen Raubzüge in Oberschlesien 1921

"Unsere Sache ist, Deutschland, dem Staatsfeind Nr. 1, erbarmungslos den Krieg zu erklären."
Bernhard Lecache, Präsident der jüdischen Weltliga, 9.11.1938

"Hitler will nicht den Krieg, aber er wird dazu gezwungen werden, und zwar bald. Das letzte Wort liegt wie 1914 bei England."
Zionist Emil Ludwig Cohn, "Annalen" (vgl. Hennig, a.a.O., S. 137)

"Denn obwohl Hitler vielleicht im letzten Augenblick den Krieg vermeiden will, der ihn verschlingen kann, wird er dennoch zum Krieg genötigt werden"
Emil Ludwig Cohn, 1938 (vgl. Ludwig Cohn "Die neue heilige Allianz")

"Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: daß der Krieg schließlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde".
Eugen Gerstenmaier, Bundestagspräsident ab 1954, während des Krieges Mitglied der "Bekennenden Kirche" im "Widerstand"

"Hitler und das deutsche Volk haben den Krieg nicht gewollt. Wir haben auf die verschiedenen Beschwörungen Hitlers um Frieden nicht geantwortet. Nun müssen wir feststellen, daß er recht hatte. An Stelle einer Kooperation Deutschlands, die er uns angeboten hatte, steht die riesige imperialistische Macht der Sowjets. Ich fühle mich beschämt, jetzt sehen zu müssen, wie dieselben Ziele, die wir Hitler unterstellt haben, unter einem anderen Namen verfolgt werden."
Sir Hartley Shawcross, der britische Generalankläger in Nürnberg (vgl. Shawcross "Stalins Schachzüge gegen Deutschland", Graz, 1963)

fffabs Avatar
fffabs:#99296

Kannst auch mal Stauffenberg und seine Homo-Verbindungen zum Georgekreis recherchieren. Alles schwule Päderasten, die einen verstorbenen Buben als Gott anbeteten, weil er wohl gar so geil war (war er allerdings nicht, oder ich leide an Geschmacksverirrung).

georgedyjr Avatar
georgedyjr:#99297

>>99296
Das führt wohl zu weit ab vom Kurs, es sei denn, du hättest einen Hinweis, dass der Zuhälter des Knaben, so wie jener Baron Ino, aus dem britischen Mandatsgebiet, das ehemals zum osmanisches Reich gehörte, stammte.

Es geht Bernd um die Spin-Doktoren, den Kabbala Faktor und die Frage wer der größere Narr gewesen sein mag, Canaris der klarsichtige Realist, der offenbar naiv vom gleichberechtigten Weltbürgertum träumt, oder Hitler, der als Künstler hinter die Dinge sieht und die niedlichen Nachtigallen schmatzen hört.

Bild relatiert. Geheimdienstliterat.

alta1r Avatar
alta1r:#99298

Bitte lasst diesen Faden einfach sterben.

thomasgeisen Avatar
thomasgeisen:#99301

>>99296

Gibt zu allem ne Verschwörungstheorie, in diesem Falle: Die Dichterei war nur Tarnung für die Schwulerei, oder die Schwulerei nur Tarnung für - hat Bernd fergessn. Nachrichtendienst oder Okkultismus.

Auf derselben Webseite war auch dargelegt, daß Marx (verheiratet mit einer hohen Adligen) die Revolution verhindern wollte. Zu diesem Zwecke ersann er die Lehre, daß der Kommunismus eh gesetzmäßig kommt.

davidsasda Avatar
davidsasda:#99338

Was für ein Schwachsinn.

marrimo Avatar
marrimo:#99341

>>99338
Was? Canaris und Oster und Konsorten auf ihrem Platz zu belassen obwohl deutlich sein musste was das für unsichere Kantonisten waren?

darcystonge Avatar
darcystonge:#99389

>>99291
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