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Veröffentlicht am 2015-09-01 16:03:1 in /ph/

/ph/ 12879: Bevölkerungsexplosion der Erde

donjain Avatar
donjain:#12879

Bernd, ich gebe es zu, ich lauer kaum noch.
Aber wo sonst erhalte ich tiefgründige Diskussionen außer hier?

Ich habe mir in letzter Zeit Gedanken darüber gemacht, welche negativen Folgen die Bevölkerungsexplosion in ärmeren Ländern auf die Menschheit der Erde hat.
Positive Aspekte:
- theoretische Arbeitskraft der Menschheit steigt
- theoretisches Potenzial der "Intelligenz der Erde" steigt

Negative Aspekte:
- mehr Konsumprodukte müssen produziert werden (allem voran Nahrung)
- mehr Naturbelassener Lebensraum wird zerstört
- endliche Ressourcen gehen schneller zur Neige
- "Durchschnittsintelligenz" wird geringer (das sehe ich als größtes Problem)
- Kulturen drohen auszusterben

Meiner Ansicht nach überwiegen die von mir identifizierten negativen Aspekte die positiven Aspekte deutlich.
Gerade das Flüchtlingsdrama zeigt doch wieder einmal dass die Folgen schon jetzt deutlich werden.
Die Geburtenraten in Europa sind niedrig wie noch nie und die Zuwanderung nach Europa auf einem Hoch.
Um die positiven Aspekte, welches in meinen Augen auch ersteinmal nur Potenziale sind, auszunutzen, bedarf es internationaler Politik in einem Ausmaß wie es sich vermutlich noch nicht gegeben hat (ich bin grauenhaft Unwissend im Bereich Politikgeschichte).
Ich habe die Befürchtung, dass man sich um dieses Problem erst kümmert, wenn es mal wieder zu spät ist und man nicht einfach "3 Milliarden Menschen töten kann, nur weil es zu viele Menschen auf dem Planet Erde gibt"
Für das Überleben unserer Rasse Mensch, wäre es von Vorteil die Weltbevölkerung zu beschränken.
Was denkt Bernd dazu?

a_harris88 Avatar
a_harris88:#12880

>Für das Überleben unserer Rasse Mensch, wäre es von Vorteil die Weltbevölkerung zu beschränken.

Ich finde diese Annahme/Aussage immer sofort verwirrend. Es scheint so, als würden viele davon ausgehen, dass, nachdem es zu viele Menschen gibt, plötzlich alle tot sind, weil nicht mehr genug Nahrung da ist oder ähnliches. Aber tatsächlich würde es doch nur ein Massensterben und -verhungern geben, in dem die reicheren Menschen/Nationen sich weiter durch Macht, Zwang und Gewalt ernährt bekommen.

Katastrophe scheint unvermeidbar, aber da haben wir keinen Einfluss drauf und auch die Politik kann da nichts machen. Wir haben ja schon eine Deckelung der Bevölkerung in z.B. China, und der Westen reguliert sich selbst, was dann aber auch zu einer temporären Rentnerplosion führen wird.

Dort, wo am meisten Nachwuchs gezeugt wird, wird hingegen nichts gedeckelt und es interessiert sich auch keiner dafür, stattdessen wirft man Brote über den Gebieten ab, um die Katastrophe zu verzögern.

Da wird man kaum sinnhaft eingreifen können. Wie will man irgendwelchen Leuten am Arsch der Welt auch sagen, wie viel die zu poppen haben?

Szenario: Bevölkerungsdichte wird optimal staatlich reguliert. Dann müsstest du erstmal die ganze Welt kolonisieren, damit du sie regulieren kannst, und hast einen ziemlich harten Überwachungsstaat mit ziemlich wenig Freiheit. Würde natürlich auf lange Sicht einiges an Leid vermeiden. Aber das ist nur ein extrem theoretisches Konstrukt, keine Macht der Welt vermag sowas in absehbarer Zeit anzustellen.

Bleibt wohl nur am Spielfeldrand zu sitzen und dabei zuzusehen. Bis die Kultur die Natur bändigt wird es noch lange dauern, wenn es denn überhaupt geschieht. Und der Natur sind Schwankungen inne ...

Die Biologie beobachtet auch, dass einer Populationsexplosion wieder ein Sterben folgt, auf das hin die Population in der Regel wieder wächst. Bei Menschen wird es wohl nicht anders sein, vermute ich.

sindresorhus Avatar
sindresorhus:#12881

>Aber wo sonst erhalte ich tiefgründige Diskussionen außer hier?

shoaib253 Avatar
shoaib253:#12882

>>12881
Hoops, ich dachte ich sei auf /rvss/

andrewgurylev Avatar
andrewgurylev:#12883

Dieser Bernd weis nicht was man da groß diskutieren kann.
Die Chinesen stagnieren und die Inder werden es auch noch lernen. Mann müsste halt die Neger aushungern lassen anstatt sie künstlich am Leben zu erhalten. Das Problem sind einfach diese Ratten Fermi, Einstein und Oppenheimer und ihre Atombombe. Ohne diesen Fluch hätte es schon längst wieder einen Krieg gegeben und dann gäbe es auch keine Probleme mit der Bevölkerung.
Das war doch schon immer so, wenn der Platz ausging hat man sich gegenseitig abgeschlachtet, wurden Resscourcen knapp hat man sich gegenseitig abgeschlachtet und gab es Streit hat man sich gegenseitig abgeschlachtet. Da die Völker sorglos in den Krieg ziehen konnten hatten sich die Probleme der Menschheit immer selbst reguliert. Auch Großmächte die drohten die Menschheit auf ewig zurückzuhalten und zu unterdrücken, wie das Römerreich, das Heilige Römische Reich oder das Empire wurden im Krieg gebrochen.
Jetzt aber, da die Völker nichtmehr in den Krieg ziehen können kann man auch keine Konflikte mehr lösen. Die USA drohen auf ewig den Menschen mit ihrer kranken Ideologie zu unterdrücken, die "Wissenschaft" kann ungehindert die Menschheit in den Abgrund stürzen und alles droht in die Brüche zu gehen.
Krieg gehört zur Menschheit, mit ihm wurden Tyrannen bezwungen, Körper und Geist fit gehalten und "metaprobleme" der Menscheit (also Überbevölkerung, Resosurcenknappheit) gelöst. Ohne Krieg verkommt der Mensch körperlich aber auch geistig, wie man auf den Straßen oder auf Fratzenbuch wunderbar erkennen kann.
Da die Menschheit keinen Krieg mehr führen kann werden wir untergehen. Es ist sehr wahrscheinlich das die unter 30 Jährigen das Ende der Menschheit miterleben werden.
Und niemand wird trauern.
Das ist alles ziemlich oberflächlich, aber ich glaube man versteht was ich sagen will.

enriquemmorgan Avatar
enriquemmorgan:#12884

>>12879
> Für das Überleben unserer Rasse Mensch, wäre es von Vorteil die Weltbevölkerung zu beschränken.

Für theoretische Philosophen eine legitime Annahme. Für dein direktes Leben, OP, sollte dir die Überbevölkerung keine Sorgen machen. Zwischen einer globalen Entwicklung, die auf lange Zeit geschieht und den Zuständen im Hier und Jetzt liegen noch ein paar Schichten relevanterer Probleme.
Ich bin jedenfalls nicht besorgt, alles was existiert, geht auch wieder unter. Unsere ach so tolle Nation und die Gattung Mensch haben alle ihr Verfallsdatum, ist halt so. Dinge verbinden sich, bilden Einheiten, werden zerstört und bilden neues Potenzial für andere Formen. Lehne dich zurück, sieh zu, wie die Unterschicht gegenseitig sich die Rübe einschlägt.
Es gibt kein Rezept gegen Überbevölkerung. Fortpflanzung ist ein Zeichen von Lebendigkeit, und bekanntlich ist das im Leben der Untermenschen die einzige wirkliche Freude, an die sie sich klammern, auch wenn die Kinder dann in Dummheit und Armut verantwortungslos vernachlässigt werden oder von VIP-Kinderseks-Klubs in London und Brüssel zu Fickslaven abgerichtet werden.
Wir fürchten ja gemeinhin den Verlust der Würde für den Menschen, oder? Würde in diesem Leben kann verfliegen wie ein Vogel, der verscheucht wird. Und wir müssen keine Überbevölkerung oder Ressourcenknappheit erwarten, denn schon heute gibt es genug Ecken, die relativ miserabel dran sind. Wer ist schuld, was kann man tun? Weiß ich nicht, ich geh eine rauchen.

jehnglynn Avatar
jehnglynn:#12890

>Aber wo sonst erhalte ich tiefgründige Diskussionen außer hier?

Naja, geht so.

Jedenfalls hab ich ein paar Dinge zum Nachdenken anzubieten bezüglich ein paar deiner Punkte:

>- mehr Konsumprodukte müssen produziert werden (allem voran Nahrung)

Die Lebenserhaltungskosten für den Normalmensch dürften in den nächsten Jahrzehnten rasant sinken, dank 3d Drucker und niedrigere Energiekosten dank effizientierer Kraftwerke die erneuerbare Energie produzieren.

Hier ein Artikel dazu in Mondsprache von ner technischen Universität: http://singularityhub.com/2015/06/02/exponential-finance-cost-living-future-will-substantially-reduced/

>- "Durchschnittsintelligenz" wird geringer (das sehe ich als größtes Problem)

Das ist halt wirklich einfach so in den Raum gestellt und diese ganze Intelligenz der Massen Diskussion is doch der reinste Unsinn.

Mach dir lieber mal Gedanken darüber, was die klügsten Köpfe aus Technik und Wissenschaft in den nächsten Jahrzehnten im Begriff sind zu erreichen.

>- Kulturen drohen auszusterben

Und nichts von Wert geht verloren.

murrayswift Avatar
murrayswift:#12891

>>12883
>Da die Menschheit keinen Krieg mehr führen kann werden wir untergehen.
Und was genau ist das Ende der Menschheit? Sterben wir einfach alle spontan?

Ansonsten wirkt dein Post ganz schön mental beschränkt. Klar haben Menschen eine kämpferische Ader, aber schon der erste Weltkrieg war eine Perversion. Wenn du dir den zurückwünscht, geh doch einfach gegen den IS kämpfen. (Bevor du körperlich und geistig noch weiter verkommst ...)

roybarberuk Avatar
roybarberuk:#12894

Ich wundere mich manchmal, dass die Welt bei den aktuellen Bevölkerungszahlen überhaupt funktioniert. Dazu muss man gar nicht nach China schauen. Schon London verwirrt mich. Eine so massive Menschenmasse wird effizient versorgt, es gibt quasi keinen Hunger, die meisten kommen irgendwo unter, es gibt medizinische Versorgung usw. Und das für eine Stadt, die nicht mal zu den größten gehört, bei einer Spezies, die ernsthaft über Intelligent Design nachdenkt und bei der fast keiner Ahnung von Wissenschaft und Organisation hat.

Ich kann mir die Ausmaße einfach nicht vorstellen. Deswegen weiß ich auch nicht, ob die weitere Bevölkerungsexplosion fatal endet. In Anbetracht der Tatsache, dass ich mir schon die Versorgung Londons kaum vorstellen kann ... es scheint mehr möglich zu sein, als man denkt.

intertarik Avatar
intertarik:#12895

>>12891
>Ansonsten wirkt dein Post ganz schön mental beschränkt
>geh doch einfach gegen den IS kämpfen
/ph/ 2015

fluidbrush Avatar
fluidbrush:#12896

>>12895
War ja klar, dass du dich rausredest, harter Mann, der überall den Krieg will um Geister und Körper zu stählen. ¯\°_o/¯ Ich mein, guck dir doch deinen eigenen Post an. Wolltest du nur kantig sein oder was?

>Ohne Krieg verkommt der Mensch körperlich aber auch geistig

dmackerman Avatar
dmackerman:#12897

>>12896
Studierst du zufällig ein MINT Fach?

abdots Avatar
abdots:#12899

>>12897
Wieso die Frage? Nur neugierig. Frage wird nicht beantwortet. So oder so, das sollte keine Rolle spielen.

jodytaggart Avatar
jodytaggart:#12900

>>12899
>das sollte keine Rolle spielen
Ach, aber das ich nicht in einem Krieg kämpfe spielt eine Rolle? Komisch das es okay ist wenn du mit deinen polemischen, aus der Luft gegriffenen "Argumenten" umherwirfst, aber sofort mett wirst wenn es dir jemand gleich tut.

>Frage wird nicht beantwortet
Du bist Arrogant, kannst nicht argumentieren und müllst /ph/ mit 3-Zeilern zu; also ja.
Ist ja auch nicht schlimm Berndi, du bist nur einer unter vielen :3

Was rege ich mich aber auch auf, das bringt ja seit über 2000 Jahren nichts. Mach doch was du wills.

ionuss Avatar
ionuss:#12901

>>12900
>das bringt ja seit über 2000 Jahren nichts.

pjnes Avatar
pjnes:#12902

>>12900
>mach doch was du willst
>ich will keinen Krieg anfangen
ok das mach ich
wollte dir ja nur verraten wo das findest, was du dir vorgeblich wünscht :3

armcivor Avatar
armcivor:#12941

>>12883>>DieSatellitenfotos beweisen es.Je mehr Wueste je mehr Abschlachtung.Es gibt kein funktionierendes Autorun, sich gegenseitig abzuschlachten.Die verpissen sich einfach nach Europa.

joynalrab Avatar
joynalrab:#12956

https://vimeo.com/79878808

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