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Veröffentlicht am 2016-06-02 19:19:38 in /t/

/t/ 30153: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Der-Billig-Compu...

lightory Avatar
lightory:#30153

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Der-Billig-Computer-BBC-Micro-Bit-kommt-in-den-freien-Verkauf-3225084.html

Verdambt Bernd, jetzt muss ich ihn unbedingt haben! also: vorbestellt. :3

* 32-Bit-ARM-Cortex-M0-Prozessor mit 16 Kbyte RAM, 16 Mhz Takt
* LED-Matrix 5 × 5
* zwei programmierbare Buttons
* 3-Achsen-Beschleunigungssensor
* Magnetometer
* Bluetooth
* 20 Input/Output-Pins, 6 davon auch analog
* serieller Anschluss über USB und Steckverbinder

Bernd hat jetzt erst mal mind. einen Monat Zeit sich zu überlegen was er damit anstellen will. /r/ Vorschläge.

jpotts18 Avatar
jpotts18:#30154

> Bernd bestellt sich irgendwelchen Blödsinn mit dem er nichts anzufangen weiss
Das ist ja mal ganz was Neues, das hatten wir ja noch nie. Wie wäre es mit einer Rektalsonde? Die könnte dann deine Arschverletztheit messen und live auf Facebook übertragen.

cboller1 Avatar
cboller1:#30155

Braucht kein Mensch

millinet Avatar
millinet:#30157

Die kroko-freundlichen Pads sind zwar innovativ, aber die restliche Hardware haut heute niemanden mehr vom Hocker. Das kann jeder *duino besser.

aadesh Avatar
aadesh:#30158

>>30157
Ja, total innovativ. Hatte noch keiner die Idee vorher.

Allerdings möchte ich dann doch mal den *duino mit Bluetooth, Accelerometer, Magnetometer, 25 LEDs und noch nen Paar Pushbuttons sehen.
Natürlich für den selben Preis ...

hampusmalmberg Avatar
hampusmalmberg:#30162

>>30158
> Natürlich für den selben Preis...
Der Preis ist völlig irrelevant bei solchen Dingen. Teilweise gibt es sowas geschenkt, teilweise kostet es halt bis zu 500 € (das ist dann aber nicht son Billokram wie im OP sondern mit 1024*768 Farbdisplay statt 25 LEDs). Und sowas kauft man sich dann auch nicht einfach mal so zum Spaß und Zeitvertreib, bzw. um auf Bilderbrettern ein bisschen Aufmerksamkeit zu bekommen, sondern weil man sich wirklich interessiert und genau weiß was man tun will. Wenn ich vorhabe mich intensiv mit etwas zu beschäftigen, ist es

malgordon Avatar
malgordon:#30163

ist das nicht /c?

Und äh.. 16 KByte ram? wieviel kostet dat M011 dazu?

sgaurav_baghel Avatar
sgaurav_baghel:#30168

>>30162
>Hurr, für den 20-fachen Preis bekomme ich was besseres, als dieses auf niedrigen Preis optimierte Ding
Nein! Doch! Ohhh!

necodymiconer Avatar
necodymiconer:#30169

>>30168
> Teilweise gibt es sowas geschenkt, teilweise kostet es halt bis zu 500 €
> Teilweise
> Teilweise geschenkt
> Teilweise bis zu 500 €

Du bekommst zum gleichen oder geringeren Preis auch etwas besseres, du dumme Sau. Da muss man sich aber für das Thema aufrichtig interessieren und nicht wegen einem beschissenen Artikel gleich mal ein neues Hobby anfangen wollen. Kauf dir den Müll und werde glücklich damit, für Bernds Lob musst du aber schon etwas mehr hinbekommen, als Geld für Müll zum Fenster rauszuschmeißen.

> Bernd hat jetzt erst mal mind. einen Monat Zeit sich zu überlegen was er damit anstellen will. /r/ Vorschläge.

Erwartest du da ernste Antworten? OP hat offenbar noch nie einen Mikrocontroller programmiert. Kapierst du überhaupt, was es für eine Anmaßung ist hier aufzuschlagen und so zu tun, als wäre man in der Lage auch nur eine von Bernds Ideen umzusetzen? Na ja, wenn OP zu viel Ziet hat, kann er ja mal folgendes probieren:

Schrittmotorsteuerung
[1] Als Eingangsgröße dient ein analoges Poti. In einem Bereich um die Mittelstellung soll der Motor stehen. Links davon soll er linksherum drehen, rechts davon rechtsherum. Mit zunehmendem Abstand von der Mittelstellung soll der Motor schneller drehen.
[2] Diesmal soll der Schrittmotor als Servomotor arbeiten. Im einfachsten Fall folgt der Schrittmotor einfachn nur dem Poti (180° am Poti entsprechen 180° am Schrittmotor)
[3] Bonusaufgabe: Löse Aufgabe [1] für einen 3-Phasen Motor.

Motoren und Potis kannst du aus alten CD-Laufwerken ausbauen. Bin gespannt Berndi. Bist bestimmt auch nicht total überfordert oder findest die Aufgaben öde.

_vojto Avatar
_vojto:#30176

Wenn dein Tagessatz über 5 Euro, Sachen wie diese werden uninteressant.

Auf /b hat einer übrigens erzählt, daß es Arduino vom Chinesen für 2 euro gibt.

abotap Avatar
abotap:#30178

>>30153
du kannst damit Jugendlichen Computertechnik näherbringen
Bernd benutzt Arduinos aus China um Jugendlichen Elektronik näher zu bringen, die gehen voll drauf ab wenn du mit denen LED-Cubes baust. Wenn auch nur 10% von dem hängenbleibt was ich den Kids so in den Sommerferien im "Ferienlager-Hackercamp" so beibringe dann bin ich schon zufrieden. Sommerferien sind ja schon wieder in 4 Wochen, ich muss dann mal wieder einen Zentner LEDs und 220Ohm Widerstände kaufen.

ajaxy_ru Avatar
ajaxy_ru:#30179

>>30176
Habe Arduino Nanos für 3,49 mit Kabel beim Chinesen gekauft. Scheisse verlötet so dass man die Stiftleisten geradebiegen muss damit der ins Breadboard passt aber sie funktionieren.

terryxlife Avatar
terryxlife:#30180

>>30169
>analoges Poti
Du weisst schon dass du eine kleine

>. In einem Bereich um die Mittelstellung soll der Motor stehen. Links davon soll er linksherum drehen, rechts davon rechtsherum. Mit zunehmendem Abstand von der Mittelstellung soll der Motor schneller drehen.

fiese Drecksau bist.


Dieser Arduino-Frickel-Bernd sass an dieser Aufgabe mal viel zu lange und hat sich dabei das Köpfchen leicht überhitzt. Aber jetzt gehts wieder.
Auch was ist ein L298N

clubb3rry Avatar
clubb3rry:#30181

>>30153
>was er damit anstellen will

24/7 Snake spielen

fluidbrush Avatar
fluidbrush:#30182

>>30180
Was denn? Immerhin soll er nicht die Steinschale des Buddha finden. Für einen Anfänger, der in die Mikrocontrollertechnik einsteigen will ist das eine tolle Komplexaufgabe.
Offen gestanden will ich selbst seit einiger Zeit mal mit einem Schrittmotor rumspielen, einfach nur so zu Lehrzwecken. Mal sehen... Heute wird erstmal abgepimmelt.

markmushiva Avatar
markmushiva:#30183

naja 2 euro.. ist ja auch ein krebs 8 bit dings mit krebs.
Eigentlich müßte bernd das ja begrüßen wegen seiner z80 wudukünste gurumeditation.

aber die erfahrung zeigt, daß dann auch für software nicht meer als 2 eur ausgegeben wird.. in 10 jahren.

velagapati Avatar
velagapati:#30192

>>30182
Ich wollte ja zuerst sagen, diese Aufgabe ist zu komplex doch dann fand ich in den Arduino-Beispielen das hier. Du hast leider mal wieder Recht.


// Controlling a servo position using a potentiometer (variable resistor)
// by Michal Rinott <http://people.interaction-ivrea.it/m.rinott>

#include <Servo.h>

Servo myservo;  // create servo object to control a servo

int potpin = 0;  // analog pin used to connect the potentiometer
int val;    // variable to read the value from the analog pin

void setup()
{
  myservo.attach(9);  // attaches the servo on pin 9 to the servo object
}

void loop()
{
  val = analogRead(potpin);            // reads the value of the potentiometer (value between 0 and 1023)
  val = map(val, 0, 1023, 0, 179);    // scale it to use it with the servo (value between 0 and 180)
  myservo.write(val);                  // sets the servo position according to the scaled value
  delay(15);                          // waits for the servo to get there
}


Zu meiner Rettung sollte gesagt werden dass ich mich mit Arduinos erst seit Januar beschäftige. Davor habe ich hauptsächlich mit der C-Control Sachen gelöst, und dann hatte ich angefangen direkt ATTinys mit Assembler zu beschreiben, aber das war sehr mühsam. Dann habe ich mir um 2014 einen Raspberry gekauft und habe sehr viele Projekte mit Raspberries und Python gelöst. Meine kleine Hausautomation fusst auf 6 Raspberries die die Jalosiensteuerung, Flurlicht und Heizkörper steuern. Die Heizkörpersteuerung möchte ich jetzt mit den Arduinos machen (weil viel billiger und mehr fertiger Code im Netz, ich bin ein lausiger Programmierer), die Schrittmotorenansteuerung ist genau das was du da haben willst. Nur dass ich da eine Webseite mit Schieberegler habe der den Sollwert am Thermostaten einstellt und wenn der Istwert überschritten ist diesen dann automatisch zurück regelt. Ich hatte zuerst eine manuelle Einstellung, da hattest du auf der Webseite 6 Checkboxen die für die 6 Striche am Heizkörperregler standen.

Bernd Avatar
Bernd:#30200

Gut, dass wir jetzt über Schrittmotoren reden. Irgendwo tief in meiner Elektromessie-Kiste liegt noch einer rum. Ich habe da mal eine theoretische Frage für den Fall, dass ich eines Tages vor der Notwendigkeit stehe, den drehen zu lassen:

Wegen der Induktivitäten steigt der Stromfluss ja langsam an, wenn man an die Phasen eine Spannung anlegt. Richtige Treiberschaltungen wie ein L298 haben nun einen Sense-Ausgang, um den Stromfluss messen zu können. Kluge ICs wie der dazugehörige L297 können dann abschalten, sobald der Stromfluss den Grenzwert des Motors übersteigt. Soweit alles sehr plausibel.

Das ist aber ziemlich aufwändig. Ich würde eigentlich viel lieber einfach Transistoren nehmen. Eine kurze Recherche hat mich auf die bildrelatierten Seiten geführt, auf denen ein Bastelkind das genau gemacht hat. Nun meine Frage: Wie stellt man sicher, dass der Motor nicht überhitzt? Besonders bei sehr langsamen Drehgeschwindigkeiten müsste der Strom beim Betrieb mit Nennspannung sehr hoch werden, weil der Kupferwiderstand der Phasen immer nur einige Ohm beträgt.

Was wäre also am einfachsten? Vorwiderstände? Schlaue Regelung mit einem zusätzlichen Transistor zur Strombegrenzung? Mit verschiedenen Pulsweiten rumprobieren und die nehmen, bei der der Motor nicht zu warm wird?

id835559 Avatar
id835559:#30201

>>30200
Wenn die Ansteuerung vom uC kommt, ist wohl eine Pulsweitengeschichte am einfachsten (da keine zusätzliche HW)? Man kann den Strom ja messen und dementsprechend eine maximale Pulsdauer festlegen.

thierrymeier_ Avatar
thierrymeier_:#30202

>>30200
Also ich hab mir einen Schrittmotor rausgesucht mit 10 Ohm pro Wicklung. Macht bei 5 V maximal 500 mA, das schaffen sogar BC817/BC807.

> Besonders bei sehr langsamen Drehgeschwindigkeiten
Das Ding nicht umsonst Schrittmotor: Du machst immer genau einen Schritt mit Nennspannung. Wenn du auf die Schritte eine PWM raufmodulierst (etwa weil du einen 5 V Schrittmotor an 24 V betreiben willst), dann machst du da auch, drehzahlunabhängig immer das selbe Tastverhältnis. Das heisst, du kannst beliebig niedrige Drehzahlen realisieren und der Wirkungsgrad bleibt weitgehend konstant.
Dann gibt es noch den Fall, dass du den Motor in seiner Position wirklich festhalten willst, dann regelst du natürlich ein bisschen runter, mit PWM.

Auf dem Bild da, das find ich komisch. Das ist ein merkwürdiger Schrittmotor, und die Beschaltung ist auch komisch. Keine Freilaufdioden und die Transistoren in Collector- statt Emitterschaltung.
Drinbevor: Es sind wieder PNPs statt NPNs

syntetyc Avatar
syntetyc:#30208

>>30202
>die Transistoren in Collector- statt Emitterschaltung.

Daran erkennst du dass irgendwelche Elektronikfrickler die das mal in der Schule gemacht hatten und dabei nicht so richtig aufgepasst haben, gemacht hatten.

kosmar Avatar
kosmar:#30212

>Transistoren in Collector- statt Emitterschaltung.

Entschuldigung, aber das ist Klugscheißerey, und dazu noch sehr Schlechte!

Erstens sei hier festgestellt, dass Dieses kein Fachmann mit Bipolar-Transen aufbauen würde, sondern mit IGBTs, GTOs oÄ; Und selbst wenn, ist es eine Konstruktionssache, gut bedacht und berechnet können beide Variationen ihren Sinn haben.
Es fällt mir nur auf, das Amateure aus der Radiobastelstube meist die Last am Kollektor, und HC-Amperisten die Last stets am Emitter haben. Aber die ganz Abartigen machen es hf mit der Basis.

Liebe Klugscheißer, baut mit N-Typen eine H-6 Drehstrom-Umrichtstufe, und überlegt euch die potentialfreie Ansteuerung. Da werden euch dann solche Kleinigkeiten vergehen. Viel Spaß beim Hirnwixen.

im_jsmith Avatar
im_jsmith:#30213

>>30212
Was sind denn bitte "HC-Amperisten"?

andrewgurylev Avatar
andrewgurylev:#30214

>>30213
Schau, es gibt Leute die löten sich seit ihrer Jugend Radios, µKontrollöre und TTL-Friedhöfe. Bei denen ist das Maß der Dinge 1000 mA, 10 kOhm ist ihr liebster Widerstand und ab 60 V bekommen sie Ausschlag.
Es gab aber auch Kinder, die nicht den Phillips-Radio-Kasten zu Weihnachten bekamen, sondern den Kosmos Elektromann. Die bauten sehr früh Kraftmaschinen, und wissen wo der Bartl den Most herholt. Und wenn dein Bastelwerk in deiner Jugend beim Weglaufen schon 120 Ampere weggurgelte, und du kaum Leiterquerschnitte unter 2,5 mm² verwendest, dann bist du ein HC-Amperist. Wir denken in mH, in Ohm und in kN. Ich hab mal fürs Praktikum einen kleinen DC-3*AC-Wandler mit bipolartransen (2N3055 u. MJxx)gebaut. Natürlich geht das, aber nur für Spielzeugmotoren!

Lass es mich einfach erklären. Einen 2,2 kW Kurzschlussläufer wie er in jeder besseren Mischmaschine drin ist kennst du sicher. Lass uns kurz rechnen, also 2,2 kW ist die an der Welle abgegebene Leistung, daher 2,2 / 0.8 (nü) dann hast du die aufgen.el.P, / durch U=400 V, / durch ²Wurzel_3, / durch 0,75 cosPhi ergibt den Nennstrom, und Anlauf nimmt er das 10 (10=wünsch dir was) bis 20-fache auf! Wir reden hierbei von einem Larifari Motor der sich noch im Dunkeln fürchtet, trotzdem treibt er beim Anlauf 50 - 75 A. Bei einem Fahrmotor wird es dann erst richtig interessant, da schreibt man dann der Einfachheit halber kA. Bei diesen Bedingungen und vor Allem bei dieser Schaltfrequenz funktionieren diese "Schaltelemente" nicht mehr so wie du es gewohnt bist.

In den Schaltbrücken von Wandlern werden fast ausschließlich gleiche N-Typen verwendet, da gebietet doch schon der Hausverstand, dass dann jeweils einer in Emitter, und einer in Kollektorschaltung SEIN MUSS!

wahidanggara Avatar
wahidanggara:#30216

>>30214
Aha, ein Hartkern-Amperist. Ein Amperefetischist, sozusagen. Bernd hat vor einer weile einen IR2085 Gatetreiber gibt es günsting auf ebay benutzt, da sind die Probleme im IC versteckt. Bernd hat Elektriker gelernt und weiß daher wie es rummst wenn beim einschalten in der HV ein 120A Sicherung kommt. Bernd hat auch keine Angst vor Hochspannung - solange der Hühnchenstab lang genug ist.

sreejithexp Avatar
sreejithexp:#30218

>>30214
Boah, kack dir mal nicht ein... natürlich kenne ich auch H-Brücken mit 4 NMOS-Transistoren. Da braucht man dann aber eben einen Treiber, damit die sauber durchschalten. Im Bild von >>30200 ist kein Treiber zu sehen und "Port x" klingt sehr danach, dass das direkt an Mikrocontrollerpins geht. Dass die Endstufe mit 5 V betrieben wird spricht auch gegen einen versteckten Treiber... Ja klar, kann man schon so machen. Ist dann aber eben Emitterfolgerschaltung, das heisst im schlimmsten Fall wird eine ganze Menge Leistung im Transistor verbraten. Kann man machen, wird der Transistor halt warm. Freilaufdioden kann man vielleicht auch weglassen, weil sich der Transistor ja selbst öffnet, wenn der Emitter negativer als Masse wird (Masse liegt dann an der Basis, wenn der Controller den Transistor ausschaltet). Alles kein Problem.
Ich hab aber noch keinen Schrittmotor mit 4 Spulen gesehen. Aber gibt es vielleicht, warum auch nicht?

Bild verwandt: Ich kann mir auch irgendwelchen Blödsinn ausdenken, den Majo dann nachbauen muss :3

iamglimy Avatar
iamglimy:#30219

>>30216
>da sind die Probleme im IC versteckt
Der war echt gut. Erst wenn du den Spaß diskret aufbauen musst, trittst du von einer Scheiße in die Nächste.
>keine Angst vor Hochspannung
Respekt, es ist mehr Respekt davor. Wobei dabei die Gipsmechaniker öfters davon hingerafft werden, vereinzelt auch Bagger und Kranführer. Ich habe bei Elektromaschinen nur bis 5 kV zu tun, und die beißen noch nicht. Und bei den Testläufen, wo man ja mit Fehler rechnet, sterben höchstens die Leistungstrenner den Heldentod. Es ist bei uns eine sehr verzwickte Angelegenheit, denn bei allen Kraftmaschinen leben wir von den Ampere. Die Windungszahl ist begrenzt und das Dynamoblech auch, also geht es über den Strom. Von Nichts kommt nichts. Dabei beneiden uns alle anderen Maschinenbauer um unsere Wirkungsgrade und Drehmomente, nur um unsere Anlaufströme beneidet uns keiner.

Ich war übrigens auch mal Gipsmechaniker. Eine schlimme Allergie gegen Stehleiter, Hilti, dummen Kunden und Mauerfräse zwangen mich zur Umschulung.

breehype Avatar
breehype:#30220

>>30218
>NMOS-Transistoren
nicht nur bei denen. Egal was du zum Schalten nimmst, es soll "ganz weit" aufmachen und ganz schnell wieder ganz zu", und genau das ist das Problem bei sehr schneller Schaltfolge. Diese Problematik tritt eben erst bei Leistungselektronik auf, den bei Basteleyn verpasst du der Transe eben einen größeren Kühlkörper, und lässt ihm den Irrtum verbraten. Es sind eben keine idealen Schalter mit 0 Ohm und keinem Spannungsabfall.

Übrigens kennst du Taurus spielt das Lied vom Tod? Oder die Geschichte eines unterforderten Programmierer.

joshuapekera Avatar
joshuapekera:#30221

>>30220
> Ürigens kennst du Taurus spielt das Lied vom Tod? Oder die Geschichte eines unterforderten Programmierer.

Nö, erzähl mal.

> Diese Problematik tritt eben erst bei Leistungselektronik auf

Nee, leider nicht. In meinem Schafstall hab ich genau solche Probleme auch bei Popelelektronik: Mittlerweile funzt mein Näherungssensor ganz gut, aber sobald ich den Aktuator betätige erwärmt sich die Schaltung und meine Sensorwerte laufen weg (mittlere Stromaufnahme ganze 200 mA). Mittlerweile hab ich das Problem gelöst, hab ja genug Rechenleistung um solchen Blödsinn wegzurechnen.
In einem anderen Projekt müssen Lichtschranken ausgewertet werden. IR- und UV-Dioden hängt man gerne an eine Stromquelle, wenn die Versorgungsspannung nicht fest definiert ist (in meinem Fall 8V bis 32V). Stromquelle ist ein Emitterfolger (Emitterwiderstand bestimmt den Strom) und die Last (Leuchtdioden) oben im Collectorzweig. Würde man den Transistor für den Worst case und Daueran auslegen, bräuchte man einen recht Großen der so um die 5 ct kostet und entsprechend Kühlfläche. Wenn man das Teil immer nur für einige 100 µs einschaltet, reicht auch ein BC817 für ca 1 ct.

antonkudin Avatar
antonkudin:#30222

>>30221
Die Fahrmotoren (Drehstrom) der Taurus werden aus Frequenzwandler betrieben, die wiederum den Motoren nur das an Pulsbreite liefern, was er in dem Moment auch umsetzen kann. Also steckt da ein heftiges Programm dahinter. Und da so eine Lock beim wegfahren brummt, meinte ein Programmierer, sie sollte doch lieber "spiel mir das Lied vom Tod" brummen, was sie dann auch tat. Hätte er den Donauwalzer eingespielt, hätte er seinen Job behalten.
>solche Probleme auch bei Popelelektronik
Nun, dann mach es eben wie bei den Großen. Wenn du willst, dass etwas maximal aufmacht, und schnell wieder ganz zu, musst du das Gate - Basis, Gitter massiv überfluten, beim Abschalten reicht dann ein pulldown-R nicht, sondern du musst auf -5 V! Egal ob das jetzt ein Feldeffekt, ein IGBT oder sonst was ist. Ich habe dieses Verhalten sogar bei schnell schaltenden 2N3055 beobachtet, nur spiel es bei denen selten eine Rolle, und es reicht auch die Basis auf Masse zu ziehen. Also reiner Schaltbetrieb natürlich.

yassiryahya Avatar
yassiryahya:#30223

>>30222
das c von der Lock darfst du behalten. weiß nicht, wo ich immer mit meinen Gedanken bin?!

alta1r Avatar
alta1r:#30224

>>30220
> Übrigens kennst du Taurus spielt das Lied vom Tod?

Kenne nur die Nationalhymnen-ICE

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