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Veröffentlicht am 2017-11-17 12:39:2 in /t/

/t/ 31879: Kann Bernd sich aus diesen Röhren einen Röhre...

superoutman Avatar
superoutman:#31879

Kann Bernd sich aus diesen Röhren einen Röhrenverstärker bauen?
Ich bin was Röhren angeht vollkommen hilflos und hab keinen Plan. Aber mir erklärt das ja auch nie jemand richtig

wtrsld Avatar
wtrsld:#31880

Arschgefickte Avatarschuchtel in 3,2,1...

chanpory Avatar
chanpory:#31881

>>31880
wars das dann?

mugukamil Avatar
mugukamil:#31882

>>31879
Ja ich denke schon, dass das geht. Du brauchst halt noch ein bisschen was drumherum. Habe selber aber nur minimal mit Röhren rumgespielt. Gibt aber einen Bernd, der sich ganz gut auskennt. Der wird sicher bald auftauchen und dir ein paar Tips geben. Im anderen Fall guck halt selber ein bisschen, ist alles halb so wild. Glaube B. KAinka hat ein paar Röhrenversuche im Reportoire. Freu mich immer wenn Bernd liefert.
Mein letzter Versuch vor rund zwei Jahren endete leider in epischem Fallieren.
Frage nicht, es war nicht mal besonders spektakulär ;_;

jitachi Avatar
jitachi:#31883

>>31882
Hmm, das Problem dürfte wohl darin liegen dass ich hier P-Röhren habe und nur eine E-Röhre.

orkuncaylar Avatar
orkuncaylar:#31884

>>31883
Warum soll das ein Problem sein? Bei P und E geht es nur um die Heizung. Guckst du im Datenblatt, welche Spannung und welchen Strom du brauchst. Das was du brauchst bastelst du dir dann irgendwie zurecht. E ist halt immer die gleiche Spannung (für Parallelschaltung der Heizungen optimiert), P ist immer der gleiche Strom (für Serienschaltung der Heizungen optimiert). Da du wahrscheinlich sowieso erstmal mit einer Röhre anfangen wirst, ist das egal. Guckst du ins Datenblatt und bastelst dir was zurecht. Wenn da steht 13,3 V und 300 mA kannst du dir aussuchen ob du eine Spannungsquelle mit ca 13,3 V anklemmst oder eine Stromquelle die 300 mA bis mindestens 13,3 V treiben kann. Du musst die Röhre dann auch nicht mit genau mit 13,3 V und 300 mA heizen: 12 V oder 15 V gehen auch.
Die Herausforderung ist die Anodenspannung, 100...400 V. Kannst natürlich einfach vollgleichgerichtete Netzspannung nehmen, das ist dann aber recht gefährlich. Besser ist, wenn du irgendeinen Trafo dazwischen hast. Entweder nimmst du einen richtigen Röhrentrafo oder du improvisierst was: zum Beispiel einen Trafo 230 auf 6 V mit einem zweiten Trafo 230 auf 12 V in Reihe schalten. Dann hast du 115 V die gleichgerichtet irgendwas um 160 V ergeben. Damit kann man relativ gefahrlos experimentieren. Zum Beispiel einfach mal eine Kennlinie aufnehmen (Gatespannung hochdrehen und den Anodenstrom messen).

antongenkin Avatar
antongenkin:#31885

>Kann Bernd sich aus diesen Röhren einen Röhrenverstärker bauen?
Aber sicher doch!
http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbriefe/Michael-Fischer-PCL84-Amp/ConFuego.htm

yigitpinarbasi Avatar
yigitpinarbasi:#31887

EL504: http://www.b-kainka.de/bastel89.htm

andina Avatar
andina:#31888

Da Röhrenfaden:
Bernd hat noch ein paar Nuvistoren vom Typ 7586.
Was tun damit?
Leider sind manche Stifte der Röhren schon ordentlich anoxidiert, sodass diese teilweise nicht angelötet werden können.

subburam Avatar
subburam:#31889

>>31888
(b) Bold(/b)

alagoon Avatar
alagoon:#31890

>>31889
bold

mylesb Avatar
mylesb:#31893

Ha, ein Röhrenfaden!

Im Grunde eigentlich das, was Nazibernd bereits sagte: Schau dir die Heizspannungen der Röhren an. Schau auf die Kennlinien, deine Anodenspannung und pass auf, das du keine gepflastert bekommst. Im Grunde sind (Audio-Verstärker)Röhrenschaltungen alle ähnlich: Das Signal mit nem C einkoppeln, Vorverstärkung, Frequenzgang verbiegen falls gewünscht (Baxendall oder sowas) Endverstärkung, Ausgangsübertrager, Rückkopplung auf Endstufe.

Sobald das Gerüst steht, kannst du mit so Kennwerten wie Anodenspannung, Gegenkopplung, Kondensatorgröße etc. rumspielen, da geht meist nix kaputt. Lass halt immer einen genügend großen R vor der Anodenspannung und achte darauf, Restwelligkeit mit einem angemessenen Elko hinter der Grätz wegzuripplen. Auch sollte deine Signalleitung nicht quer durch den Aufbau führen und hinreichend weit weg von der Zuleitung der Heizspannung liegen (die du bei AC auch gedrillt ausführen solltest).
An den Werten der Heizspannung würd ich erstmal nicht rumfukkeln.

Kleine Feinsicherung rettet Bauteile, Trenntrafo rettet Leben und Kathodenbias rettet die gute Laune des Anfängers.

Zwei kleine Dinge noch:
Betreib den AU niemals ohne Last, wenn nix dranhängt fliegt dir die Röhre weg und der AU meist auch noch. Und bau nen BleederR zum Ladeelko ein, sonst musst du da immer aufpassen.

Was speziell deine Röhren angeht, hab ich übrigens nichtmal geguckt. Röhren halt, irgendwas geht immer. Hat mal so eine deutsche Edelmanufaktur einen Gitarrenamp mit einer russischen Senderöhre auf über 1kV gebaut, wenn ich mich recht erinnere. Geht also alles.

Genug Buzzwords für OP um Stunden mit Google, Jogi und YT verbringen zu können.

_vojto Avatar
_vojto:#31898

>>31879
Ich schon, du nicht;

leonfedotov Avatar
leonfedotov:#31910

>>31893
Pufferüberlauf

a_khadeko Avatar
a_khadeko:#31913

>>31910
Ach was...

Wo ist eigentlich OP?

ryhanhassan Avatar
ryhanhassan:#31917

>>31893
> Und bau nen BleederR zum Ladeelko ein, sonst musst du da immer aufpassen.

Dazu fiel mir die Tage noch ein: statt einem Entladewiderstand den man dauerhaft parallel zum Elko hat, kann man auch was mit Hauptschalter frickeln. Gibt ja Schalter mit 2 x 3 Kontakten (die beiden in der Mitte werden zwischen äußeren hin und her geschaltet). Dann hängt man in die Mitte den Trafo, an das eine Außen das Netz (L und N) und an das anderen Außen den Endstufenelko (+ und -) gegebenenfalls mit einem Widerstand in Reihe. Als Widerstand kannst du ein Lämpchen nehmen, dass dann den Entladevorgang der Elkos auch optisch darstellt.
Der Haken an der Sache ist, dass du damit eine Schwachstelle parallel zur "Sicheren Trennung" des Trafos einbaust. Um auch bei dieser Konstruktion sicher vor der Netzspannung geschützt zu sein, ist es wichtig einen Qualitätsschalter zu verbauen, weil wenn der Schalter kurzschlussartig Versagt hast du halt Netzspannung auf der Sekundärseite. Das Patent ist relativ kühl, weil du keine zusätzlichen Komponenten brauchst, den Elko im Betrieb nicht unnötig belastest, darum einen Widerstand mit einer geringen Zeitkonstante (viel Strom) wählen kannst und wenn du ein Lämpchen als Widerstand nimmst auch gleich eine optische Anzeige hast.

Zum Glätten der Ausgangsspannung aus dem Netzteil gibt es übrigens auch noch einen ziemlich kühlen Trick: Parallel zum Elko einen Serienschwingkreis mit Resonanz bei 100 Hz bauen. Die Güte sollte natürlich nicht zu hoch sein, weil dir das Teil sonst um die Ohren fliegt. Aber richtig parametrisiert frisst so ein Teil angeblich gut was vom Gleichrichtungsripple weg. Bin ich mal durch Zufall in einem Heft von einem Trafohersteller drauf gestoßen, fand ich kühl aber nie probiert.

Bei Reichelt auf diesen Trenntrafo gestoßen:
https://www.reichelt.de/index.html?ARTICLE=100652
Scheint mir ideal für erste Röhrenversuche und kostet nicht die Welt.

emileboudeling Avatar
emileboudeling:#31920

>>31917

Ohne jetzt deine Idee verunglimpfen zu wollen, finde ich den "oldschool" - BleederR deutlich nachbausicherer für OP; es existieren >9000 Anleitungen & Beispiele im Netz, OP kann genau sehen was er da tut und warum es das tut und genau das schafft Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Die Idee mit dem Wechselschalter kann man mal im Hinterkopf halten, müsste dann aber hinter der Grätz greifen, damit es auch entläd.
Die Idee mit dem LC gegen Ripple ist bei einem Röhrenamp etwas uber... in etwa als würde man seine Silvesterraketen in Penemünde testen, wenn du weisst was ich meine.
Obwohl...

Gruß

heikopaiko Avatar
heikopaiko:#31921

>>31913
Das war ich, OP
ich hab dann mal ne Woche gebraucht um die Buzzwörds zu entschlüsseln und zu ergoogeln. Ich bin im Moment tatsächlich etwas überfordert weil gleichzeitig noch ein Mikroelektronikproblem 90% meiner Aufmerksamkeit erfordert.
HAbe aber eine schöne Schaltung für zwei EL504 gefunden die ich mir traue nachzubauen. In dem Bild war nur eine aber ich hab 4 davon, also auch noch Reserven.

motionthinks Avatar
motionthinks:#31922

>>31921
Achja, ich hab gesehen dass ich hier Röhren mit ner Heizspannung von 4,5Volt und 100mA habe.

pdugan19 Avatar
pdugan19:#31923

>>31879
Wozu?

kylefrost Avatar
kylefrost:#31934

>>31879
Ich würde die ersten Schaltungen mit der PCL-84 beginnen, da gibt's jede Menge Schaltpläne im Netz zum probieren.
Immer wenn du ein xxL-xxx dabei hast, ist eine Leistungspentode drin, also zB. für Verstärker. Mit den PCF ließen sich geile Sender bauen.

http://www.jogis-roehrenbude.de

christauziet Avatar
christauziet:#31951

>>31934
HA! Bernd hat vor Jahren schon mit dem Jogi Röhren getauscht. Guter Mann, empfehlenswerte Seite

alv Avatar
alv:#31966

>>31879
wozu ich hier pfostiere ist mir unklar

coreyhaggard Avatar
coreyhaggard:#31968

>>31934
Oh, jetzt so langsam peil ich das mit den Röhren. Wusste nicht dass die PCL84 von der ich einen grösseren Posten habe, so interessant ist. Das nervige sind aber wohl die Trafos. Klar ohne Trenntrafo sollte man generell nicht mit Röhren spielen, aber so exotenspannungen wie 147V= sind doch eher schlecht zu bekommen. Ich hab aber was interessantes gefunden und muss mir jetzt mal Trafos besorgen oder selber wickeln

jajodia_saket Avatar
jajodia_saket:#31970

>>31969
Ich habe mal eine Frage: Wenn man das Signal nach dem Übertrager zurückkoppelt, die Differenz mit dem Eingangssignal berechnet und von dem Eingangssignal subtrahiert müsste das Ausgangssignal unabhängig vom Übertrager doch weitgehend unverzerrt sein. Weiter oben hat ein Bernd sowas angedeutet und mir fielen die Schuppen von den Augen, weil das ja im Endeffekt bedeutet, dass die Übertragungskennlinie der verstärkenden Bauteile und des Ausgangsübertragers weitgehend egal ist. Ein mit Röhren aufgebauter Operationsverstärker ist auch kein Hexenwerk, braucht man zwei Doppeltrioden für oder so. Also was soll eigentlich immer das Rumgeschwurbel, von wegen Röhren würden mehr verzerren? Kommt dann ja eigentlich nur noch auf die Signallaufzeiten und Bandbreite an und da sind Röhren gar nicht mal so schlecht.

chrstnerode Avatar
chrstnerode:#31971

>>31970
>..Bandbreite an und da sind Röhren gar nicht mal so schlecht.

Die Röhren nicht (im geraden Teil der Kennlinie), aber zwischen Röhre und Trommelfell sind da leider noch der Ausgangsüberträger und das Lautsprechersystem. Und da es den "idealen" Trafo nicht gibt, und den "idealen" Schallwandler nicht gibt, bleibt das alles rein hypothetisch. Was will man denn überhaupt so artenrein verstärken? Den Sound des mp3players, oder CD, WAV,?

Die TU Graz hat übrigens ein messbares Parameter zum Hörempfinden neben dem Klirrfaktor gefunden. Röhren sind hierbei begünstigt da dieser Effekt bei Halbleitern kaum auftritt.

>Röhren würden mehr verzerren?
Tun sie meistens auch. Der Klirrf. von modernen Halbleiter-AB Verstärker liegt bei 0,1 bis 0,5 %, der von üblichen Röhrenverstärker bei 2 bis 5 %;

aiiaiiaii Avatar
aiiaiiaii:#31972

>>31971
> da dieser Effekt bei Halbleitern kaum auftritt.
Meinten Sie: da dieser Effekt bei Halbleitern verstärkt auftritt.
?

Ja ich weiß, hab das vor einiger Zeit mal hier gepfostet. Ein Kumpel von der TU wies mich vor einigen Jahren mal darauf hin. Ich glaube es ist das frequenzabhängige Übertragungsverhalten von Verstärkern. Da sind Röhren aufgrund der kleineren Kapazitäten einfach überlegen. Bei einem normalen NF-Leistungstransistor ist spätestens bei 10 MHz Schluss. Röhren hingegen nicht mindestens bis 100 MHz funktionieren sind eine echte Seltenheit. Und wenn von 10 HZ bis 10 MHz mehr passiert, passier auch mehr von 10 Hz bis 10 kHz. Ist ja nur logisch.
Ich glaube sogar der Test den du ansprichst war einfach nur weißes Rauschen. Also soviel dazu "Wozu sollte man einen Röhrenverstärker bauen?"

emmakardaras Avatar
emmakardaras:#31973

>>31970
..und nun zu deiner Frage oder annähernd dazu; Ausgleichende Gegenkopplungen gibt es, meist sogar vom Sekundärteil des Ausgangsüberträgers zurück zur Vorstufe (häufig bei Pentodenamp.).
Das Grundproblem musst du dir mit den Ersatzschaltungen verdeutlichen. Einerseits arbeitet eine Widerstandsverstärkerstufe auf einen Trafo der wieder auf einen Lautsprecher. Das sind 2 "Elektromaschinen" die du nicht nur als reine Induktivität rechnen kannst, sondern wo Wirkleistung geschieht, also auch R und meistens auch C zu berücksichtigen ist. Und das bei f von 10 Hz bis 35 kHz und das bei verschiedenen Phasenverschiebungen.

Viel Spaß beim Rechnen!

andychipster Avatar
andychipster:#31974

>>31973
> Viel Spaß beim Rechnen!
Fug!

roybarberuk Avatar
roybarberuk:#31975

>>31972
Ich meine diesen Effekt der beim "heißen" Auftreffen der Elektronen an der Anode entsteht. Und der kann bei Halbleitern kaum auftreten. Diese Messgröße wurde auch nicht bei der Erforschung der Radioröhre entdeckt, sondern bei der Überprüfung der Überprüfbarkeit von Messgrößen, oder so ähnlich. Trotzdem war es der nützliche Beweis für die Goldstecker und Warmklanglaboranten dass da noch irgend eine Magie in der Röhre steckt.

murrayswift Avatar
murrayswift:#31976

>>31974
Kein Mensch rechnet das heute noch, außer es ist ihm sehr langweilig.
Goldene Regel der Röhrenbauer: Ausgangsüberträger 20 - 30 * überdimensionieren, beim Schallwandler ebenso.

Nur wozu?

tweet_john Avatar
tweet_john:#31977

>>31976
> Warum auf Krautchan lauern?
Weil es Spaß macht, verdammt!
Hat letztes Jahr erstmal das Handtuch geworfen weil zu unbeholfen.

mizhgan Avatar
mizhgan:#31979

>>31976

Formelsammlung dazu hier

emmakardaras Avatar
emmakardaras:#31984

>>31981
das Buch ist im Netz nicht zu finden aber es gibt wohl ein paar Schaltpläne von ihm da draussen

bergmartin Avatar
bergmartin:#31991

>>31977
Verdammt noch mal ich wurde nun so lange quer über alle Bretter dieser Kaguya ausgesetzt, dass ich zu sowas mittlerweile fappieren kann.
Säge weil gänzlich unrelevant

Neuste Fäden in diesem Brett: