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Veröffentlicht am 2017-10-29 09:19:07 in /tv/

/tv/ 82908: Stoß wenn geschaut III - Die Auferstehung

alexcican Avatar
alexcican:#82908

Alter Strang:
>>81506

Ich sah zuletzt

Half Baked

Wirkt natürlich deutlich besser, wenn man selbst bekifft ist, allerdings ist es auch sonst noch eine okaye Komödie. Anders als die meißten Filme des Genres, die Cheech & Chong Filme z.B. sind nüchtern absolute Scheiße, und eigentlich auch sonst nicht gerade toll.
Dave Chappelle ist natürlich super und er alleine trägt schon den Film.

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mactopus:#82913

The Beatles - 8 Days a Week

Eigentlich braucht man keine neue Beatles Doku.
Selbst einem durchschnittlich interessierten erfüllt sich das Versprechen des Films schon nicht mehr, über die Pimmelköppe ist eben so gut wie alles bekannt.
Trotzdem ist der Film gut guckbar, ist sehr gut gemacht und die aufgearbeiteten Aufnahmen von damals sehen fast surreal gut aus.

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stushona:#82914

Noch ne Doku, diesmal mit ungleich meer Relevanz.

Dogtown and Z-Boys

ist ein muss für jeden mit Interesse an Jugend- und Subkultur.
Das Zephyr Skate Team ging aus dem Gleich aufgebauten Zephyr Surf Team hervor, und war quasi im Alleingang für die Erschaffung des Skateboardings wie man es heute kennt verantwortlich.
Der Film zeigt erstaunlich viel Material von damals, ein Indiz dafür, wie glücklich die Zufälle damals zusammentrafen.
Legendär die Anekdoten über die Entdeckung des Fahrens im Pool, der Air Moves und die Unfähigkeit der damals etablierten Skateboarder, zu erfassen was diese kleine Gruppe Rabauken aus dem abgewrackten Teil von Los Angeles da gerade erschafft.
Nicht zu verwechseln mit dem auf dem gleichen Stoff basierenden, und ähnlich betitelten Spielfilm, der ist nämlich leider ebenso schlecht wie unnötig.

javorszky Avatar
javorszky:#82918

Hexenhügel?

Da schau mal das neuere ExistenZ - wenn du allerdings den Tropus schon kennst wird es von anfang an ein Spoiler. Jedoch, es ist nicht schwer zu raten (und die Hinweise kommen ja auch mein kleiner geschuppter Freund)

Ansonsten Gewalttätige Vorgeschichte mit Ariergorn. Muss aber sagen, daß die Kritiker einfach bekackt sind. Muhh Gewallt! In jedem Tarantino ist 10x meer. Bernd hat den Film ganz anders interpretiert. Und Meisterwerk, naja. Ist okay. Aber der Hype? Geht schon damit los dass Cronenberg 16:9 Vollformat filmt und die Sets aussehen wie ne 80er Countryserie.

souuf Avatar
souuf:#82927

>The Road
Endzeit-Drama

Puh, was für ein Ritt. Ein langer, langsamer, zeitweise langweiliger Ritt.
Die Story ist schnell erzählt: Mysteriöse Naturkatastrophe macht alles. jpg kaputt, Postapokalypse, Mann versucht mit Sohn gen Süden zu ziehen.
So weit noch nichts besonderes. Anscheinend sind aber die meisten Menschen zu Kannibalen geworden, da es offensichtlich auch keine Tiere mehr gibt.
Der Mann und der Junge ziehen durchs Land, müssen sich vor Kannibalen verstecken, begegnen nicht feindlich gesinnten Leuten (eigentlich nur einem).
Der Vater sagt dem Jungen die ganze Zeit, dass sie die Guten sind, aber irgendwie geht doch alles vor die Hunde. Und sogar die Nichtkannibalen sind einfach nur bekloppt. Jeder nur für sich. Der einzige, der auch mal an andere denkt, ist tatsächlich der Junge. Der Film endet mit einem, ich sag mal, Happy End.

Ich weiß nicht, ob ich ihn verstanden habe oder ob ich vielleicht irgendwas anderes erwartet habe, aber ich war den Film über mehr damit beschäftigt, über die Natur des Weltuntergangs nachzugrübeln als dass ich hätte Anteil an der Geschichte der Beiden nehmen können. Und speziell zu Anfang wusste ich auch nicht, ob der Sohn irgendwie behindert oder autistisch ist. Danke, Internet.

Alles in allem fand ich ihn auf jeden Fall nicht schlecht. Aber ich würde ihn auch nicht als Meisterwerk bezeichnen, dafür konnte ich zu wenig damit anfangen. Ich weiß nichtmal, wem ich den Film empfehlen kann. Wäre dankbar für Eindrücke anderer Leute.

joshhemsley Avatar
joshhemsley:#82934

Ich seh, ich seh

Österreichischer Psychohorror, schöne Bilder.
Österreicher sind einfach krank.
Baut etwas langsam auf, trotzdem gibt Bernd eine Schauempfehlung.

jitachi Avatar
jitachi:#82936

>>82927
Habe ihn gesehen, und kann zu deinem Umriss des Filmes auch nicht viel hinzufügen - vergiss' allerdings nicht, dass das eine Buchverfilmung ist, und dementsprechend es an Detail fehlt, was sie mit Atmosphäre wieder wett machen wollten, was dem Film auch teilweise gelungen ist.

Allerdings schon sehr quälend dadurch, würde nicht weiterempfehlen, da...

>Ich weiß nichtmal, wem ich den Film empfehlen kann.

...dieser Film von der Beziehung zwischen Vater und Sohn lebt - ich weiß nicht, ob er mir mehr taugen würde, wenn ich selbst Vater wäre. Aber auch da wird es schwer.
Der Film ist etwas für sentimental genuge Väter, die mit so einer Beziehung etwas anfangen können, und Mütter/Frauen, die genug Anspruch haben, um den Film auf sich wirken lassen zu können. Also, Weiber, deren Anspruch über ÖR-Familienkisten (mit das schreckliste, was dieses Land zu verantworten hat) hinaus geht. (Weit. Nicht, weil der Film so anspruchsvoll ist, nein, weil Frauen einfach keinen Sinn für Kunst/Medien haben.)

mshwery Avatar
mshwery:#82943

Atomare Blondine

Bernd wurde gut unterhalten. Schön versifftes spät 80er Ost- und West Berlin, geil in Szene gesetzt. Passt.
Musik lässt nostalgieren und die Theron gibt und kriegt am Band aufs Maul. Die Trulla kann das mit den Actionfilmen.
Kurzweiliges Spionagedrölfeck Actiongetöse ohne große Schwächen. Bernd musste mehrmals laut lachen und in die Hände klatschen.
8/10 würde wieder zum Frühstück an einem Feiertag schauen

garand Avatar
garand:#82944

>>82927
>>82936

Dieser Bernd kennt das Buch nicht. Ich habe also nur den Film gesehen. Ich kann nicht sagen, dass ich den Film für "zäh" empfand.
Gut die, ich nenne es es mal, Stalkeratmosphäre hat es mir ohnehin angetan. Ich fand den Film auch überraschend "krass" stellenweise.
Mir gefiel der Film sehr gut.

Lasst mich daher einen Film einwerfen an dem sich evtl. die Geister ähnlich schneiden: Snowtown.
Der Film behandelt eine Mordserie die in Australien stattgefunden hat und hält sich dabei erstaunlich nah an den Fakten.
Der Film spielt in Dreck und Scheiße der Australischen Unterschicht, Verrohung und die dargestellte seelische Abartigkeit sind es die den Film für mich zu echt hartem Tobak machen.
Ich spreche eine Empfehlung aus, auch auf die Gefahr hin, dass er auf viele nicht den selben Eindruck macht wie auf mich.

hota_v Avatar
hota_v:#82977

>Durst
Koreanisches Vampirdrama vom Regisseur von Oldboy

Koreanischer Mönch macht bei einem Versuch zur Wirkung eines Virus mit, stirbt fast, kriegt verseuchte Blutkonserve und wird zum Vampir.
An sich war die Idee ganz kühl - wie geht ein Mann des Glaubens damit um, sich in ein Monster zu verwandeln? Versucht er standhaft zu bleiben oder gibt er sich immer mehr der Perversion des Geistes hin? Leider kommt irgendwann die Liebe dazwischen und ab dann ZIIIIIIIIIIIEEEEEHT sich der Film. Das hätte man alles wesentlich schneller abwickeln können. Die Effekte sind ganz gut, es sind einige nette Ideen dabei, teilweise muss man auch lachen... am Ende ist es aber auch nur zerstörerisch, egal für wen. Und der weibliche Hauptcharakter ist eine richtige Hurre. Später habe ich erfahren, dass der Film im Prinzip eine Verfilmung von Thérèse Raquin von Emile Zola ist. Kann man mal geschaut haben, aber ich war wirklich froh, als es dann vorbei war. Eine halbe Stunde weniger hätte wirklich gut getan. Oldboy dauert ja auch so lange, aber da hab ich das Ende nicht herbeigesehnt.



>>82936
Lustigerweise bin ich normalerweise recht nah am Wasser gebaut bei solchen Sachen. Deshalb war ich auch so konsterniert, dass es mich so kalt gelassen hat.

>>82944
Ist das der Typ, er die ganzen Homos umbringen wollte?

terryxlife Avatar
terryxlife:#82978

Aus gegebenem Anlass mal wieder geguckt:

Halloween
Natürlich das Original von 1978.

Stellenweise irgendwie etwas ungelenk gefilmt, an anderen Stellen dafür dann um so besser. Der Horror entfaltet sich dann über den gezielten Einsatz von ruhiger Inszenierung und nervenaufreibender Musik, weit entfernt vom mit Gedröhne unterlegten Jumpscare gewichse heutiger Genrefilme. Die Teenies finde ich recht blass, anders als z.B. die aus Nightmare on Elmstreet. Wobei die Rolle von jamie Lee Curtis trotzdem ziemlich gut ist.
Dafür macht der Film beim Rest aber alles richtig, mehr "Origin" als: "er hat mit 8 seine Schwester erstochen" braucht es nicht. Als erklärung für seine Übermenschlichkeit reicht die Aussage seines Psychiaters: "Hinter seinen Augen lebt das absolut Böse."
Was Herr Zombie in seinem Remake tat ist unabhängig betrachtet ok, in Relation grenzt die Ignoranz gegenüber dem Quellenmaterial aber schon an Frevel, und er macht genau das falsch, was beim Original so richtig lief.

chanpory Avatar
chanpory:#82979

>>82978
Halloween ist in meinen Top 3 Horrorfilmen. Die ganze Atmosphäre, die aufgebaut wird, statt Jumpscares tritt einfach die Maske aus dem Dunkel, usw. Carpenter weiß einfach, wie man einen Horrorfilm macht, da kann man nichts sagen. Hätte ich den damals im Kino geschaut, ich hätte mir hundertprozentig in die Hose geschissen.

eduardostuart Avatar
eduardostuart:#83004

>Ein Mann sieht rot
Actionfilm

Architekt und "Liberal" Bronson ist ganz zufrieden. Dann wird seine Frau getötet und die Tochter vergewaltigt von ein paar "Ratten", wie man Gangster in dem Film nennt. Nach weiteren 15 Minuten Geplänkel bei ein paar Cowboys legt er los und startet einen Ein-Mann-Feldzug gegen alle möglichen Gangster. Ist wie Taxi Driver, nur mit weniger Psychologie und Tragik und Anspruch und überhaupt haben die eigentlich nur das Selbsjustizthema gemein.
Aber okay, so dreht man in den 70ern einen krassen Actionfilm. War ehrlichgesagt erstaunt, wie "explizit" die Gewalt da war. Dirty Harry wurde ja damals für die Gewalttätigkeiten kritisiert, aber das hier ist wirklich eine Stufe drüber. Raubende Nigger, Schüsse in den Rücken, Bronson grinst zufrieden nach der Jagd. Ach ja, eine Vergewaltigungsszene gibts auch. Mit einem sehr jungen Jeff Goldblum.
Der Film an sich ist relativ unterhaltsam, aber bitte - auf Englisch schauen. Die deutsche Synchro könnte direkt von Rainer Brandt stammen.
>Rück die Kohlen rüber, Süßer!
Ich weiß auch nicht, ob der Polizeityp im Original auch so angelegt war, aber in der deutschen Version wirkt er wie eine Art (un)freiwillige comic-relief-Figur.

splashing75 Avatar
splashing75:#83006

>>83004
Ist der Lieblingsfilm meiner Oma.
Mag den an sich auch recht gern.

Chakintosh Avatar
Chakintosh:#83008

>>82979
Kannst du meer Horrorfilme nennen, die ohne Jumpscares und laute Dröhnung auskommen? Bernd möchte sich schon gruseln, aber nicht vor der Lautstärke und schnell auftauchenden Gestalten wie in der Geisterbahn. Wenn Bernd heute solcherlei Filme schaut, ist seine einzig echte Angst vor dem lauten Knall, was ziemlich ungemütlich ist.

devankoshal Avatar
devankoshal:#83010

>>83008
Probier halt mal die älteren Sachen. Night of the living dead, Carrie, quasi alle frühen Carpenter-Streifen. Wenn die Gondeln Trauer tragen, ist aber eher Psychokrams. Hat Alien Jumpscares? Zumindest nicht mit Knall, wenn ich mich recht entsinne.

Ansonsten, mann auf. Angst vorm Knallen, so wird das nie was mit den Mädels!

adammarsbar Avatar
adammarsbar:#83014

>>83008
Mit den Klassikern von vor 20-40 Jahren, kannst du nichts falsch machen.
Irgendwo um die 2000er nahmen Jumpscares überhand, davor waren sie ein legitimes Stilmittel, welches nicht übermäßig ausgereitzt wurde.
Fange also mit den großen alten an, konsultiere dazu am besten einfach ein paar Toplisten.

maiklam Avatar
maiklam:#83033

Berlin: Der Film.
Ziemlich hochwertiger Trash, auch wenn leider beim Gore gespart wurde - aber das machen Sets und allgemeine Effekte wieder wett, natürlich alles handgemacht.
Zudem gibt es ständig kühle Sprüche und irre Grimassen :3 Die deutsche Synchro ist (wie in den 90ern üblich) sehr wohlklingend, könnte aber weniger abgelesen klingen. Die englische Fassung muss noch gehört werden. Unterhaltungswert: Bernd war nur am Feixen und amüsierte sich kaiserlich.

mefahad Avatar
mefahad:#83038

Freddy vs Jason

Kein Slasher Horror, sondern auf superhelden Niveau aufgeblasene Splatter Action.
Als solche funktioniert der Film auch ganz gut; doofe Teens werden geschlachtet, Freddy macht das alles sichtlich Spaß und Sets und Effekte sind auch gut.
Einige Schwächen bei Drehbuch und Regie kann man verschmerzen, bei diesem hirnlosen Geschlachte, nach Spannung, oder horrormäßigem Grusel, würde man allerdings vergeblich suchen.

subburam Avatar
subburam:#83048

>>83008
Wie Bernd schon sagte, delektiere dich an den Klassikern.
Von den neuen kann ich "Das Waisenhaus" empfehlen, schöne gruselige Atmosphäre.

fatihturan Avatar
fatihturan:#83074

Bloodpunch
>>82504

Meh, zu wenig Budget für irgendwas, trotzdem wird ständig viel zu dick aufgetragen, gleichzeitig essenzielles weggelasen. Der Drogenkonsum z.B. kommt leider viel zu selten vor, wäre er doch ein ideales Vehikel um die verquere und schlecht ausgearbeitete Handlung und das seltsame Verhalten der Figuren zu verargumentieren.
Die miese Schauspielerei, die übercoole Attitüde und die halbgaren Figuren tun ein Übriges. Die Festivals auf denen er Preise einheimste müssen ein armseliges Programm gehabt haben.

samihah Avatar
samihah:#83090

Was passiert wenn ein Vollversager als letzter Mensch auf der Erde übrig bleibt?

Was passiert wenn dieser Vollversager dann nach zwei Jahren auf eine echte Nervensäge von Frau trifft?
Was passiert wenn dieser Vollversager sich von ihr schubsen und lenken lässt?
Was passiert wenn dieser Vollversager kurz darauf auf seine blonde niedliche Traumfrau trifft?

Und was passiert wenn dieser Vollversager zusehen muss wie seine Traumfrau von einem hässlichen Fettkloß geweitet wird?


Bernd - der letzte Vollversager auf Erden


Fremdschäm, schräge Momente, unverdaute Gefühle, katholische Nervesägen, nach am Autismus geschriebener Humor

andere Kritken sagen, es ist Langweilig, es wiederholt sich, keine neuen Ideen...
ja, das ist eben so mit dem Alltag von Vollversagern, daraus entsteht die Komik und das Vergnügen dem zuzusehen


Von mir gibt es 9/10

betraydan Avatar
betraydan:#83091

>>83090
Sehe die Serie gerade ab S1 im Tv (ich glaub P7Max) und bin ein bisschen enttäuscht wie unernst das ganze ist, Hunger Krankheit usw ist überhaupt kein Thema, schon ab Folge zwei ist er nicht meer sllein und mittlerweile sind es 4 Leute. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vortsellen wie man sowas über 5 Staffeln dehnen kann.

keyuri85 Avatar
keyuri85:#83092

>>83091
du solltest nicht weiterschauen

marciotoledo Avatar
marciotoledo:#83114

>>83090
Gute Serie auf Englisch.
Auf Deutsch unschaubar für Bernd

moynihan Avatar
moynihan:#83122

Packt die Blonde wenigstens mal ihre Titties aus oder so?

michigangraham Avatar
michigangraham:#83131

>>83122
es gibt sie in nur Slip und BH zu sehen

_kkga Avatar
_kkga:#83147

>Heat

Kennt vermutlich jeder - Actionthriller über eine Gang von Räubern, die exzellent geplante und ausgeführte Coups abziehen und ein fanatischer Bulle, der sie jagt. De Niro als Schurke, Pacino als weniger Schurke.
Der Film dauert über drei Stunden, aber ich finde, die Länge ist fast gerechtfertigt. Was ich nicht verstanden habe, war der Charakter des Waingro. Der kam mir einfach nur wie so ein McGuffin-Psychopath als Auslöser für das dramatische Finale vor und seine implizierte Storyline ging nirgendwo hin. Die Actionsequenzen sind einsame spitze. Auch gefiel mir die Dichotomie Hanna - McCauley, Glück im Spiel, Pech in der Liebe, oder wie war das?


>John Wick 2

IT'S JOHN FUCKING WICK! Ich mag solche Fortsetzungen. Der erste Teil war ein guter Actionfilm mit toll gefilmten Szenen und einem Haufen Coolness. Story ist Nebensache. Jedenfalls will John Wick jetzt wirklich in den Ruhestand gehen, wäre da nicht...
Und jetzt kommt das, was mich an dem Film am meisten gefreut hat - die Internationale Killervereinigung. Im ersten Teil mit den Continental-Hotels und dem Manager eingeführt, wird das Ganze jetzt noch weitergesponnen und noch viel, viel alberner, im positiven Sinne. Ich glaube, der Regisseur spielt einen Haufen RPGs, anders kann ich mir das nicht erklären. Das große Killerkonzil, sichere Häfen, der Bettlerkönig, John hat quasi eine große Quest, in deren Verlauf er auch noch andere Fraktionen gegen sich aufbringt. Und die stumme Leibwächterin war irgendwie schnuckelig.


>Das siebente Siegel

Ingmar Bergmanns berühmter Film. Ich wollte nun also auch mal wissen, was es damit auf sich hat. Ich kannte nur das Schachspiel mit dem Tode und dachte eigentlich auch, dass es nur darum geht. Pustekuchen, nach ein paar Minuten ist der Ritter mit seinem Diener auf dem Weg irgendwohin. Auf dem Weg gabeln sie Leute auf, um dann schlussendlich in des Ritters Schloss zu landen, wo sie der Tod holt. So weit eigentlich noch nichts besonderes, nicht wahr? Was mich wohl am meisten überrascht hat, war der Humor. Antonius Bocks Diener ist nämlich ein Zyniker vor dem Herrn, begegnet alles und jedem mit Spott, hilft aber Leuten in Not. Der Ritter ist stets in sich gekehrt, auf der Suche nach einem Beweis für die Existenz Gottes. Ein Schauspielerpärchen, das sie aufnehmen, stellt den Kontrast zu den Beiden dar, sie sind froh, lebenslustig und optimistisch. Sie haben ein kleines Kind und in der sterbenden und dem Wahnsinn anheimfallenden Pestumgebung sind sie die einzigen, denen man sowas wie eine Zukunft zutraut. Wenngleich ich den Film jetzt nicht als Meisterwerk bezeichnen würde - ich habe aber auch gelesen, dass er sich einem erst beim zweiten Anschauen wirklich öffnet - so ist er definitiv nicht schlecht. Schwarzweiß ist natürlich immer schön, weil man extrem mit Kontrasten spielen kann, die transportierte Stimmung passt einfach zum gezeigten und beim Geißlerzug war ich mir nicht sicher, ob ich angewidert oder belustigt sein soll.


>Pacific Rim

Monster aus einer anderen Dimension kommen durchs Meer auf die Erde, kloppen godzillamäßig Städte kaputt, Menschen bauen riesige Roboter, die dann die Monster kaputtkloppen. Irgendwann wird alles richtig krass und die Menschheit muss einen letzten Vorstoß wagen. Gut, Story interessiert keinen, es geht einfach darum, dass Roboter Monster kloppen. Das kriegt man genug und damit bin ich auch vollends zufrieden. Irgendwelcher Hollywood-Pathos hält sich in Grenzen, es gibt keine supertollen Ansprachen o.ä., die Leute tun halt, was getan werden muss. Auch die unnötige Liebesgeschichte wurde ans Filmende verfrachtet, dafür bin ich sehr dankbar.


>Enemy at the Gates

Freie Hollywood-Verfilmung des Wirkens von Vassili Saitsev in Stalingrad. Netter Scharfschützenthriller, sobald der Deutsche Major König (ein richtig fieser Ed Harris) ankommt. Ron Perlman (der auch bei Pacific Rim mitspielt) hat eine kurze Rolle als russischer Scharfschütze. Die Juden nerven irgendwie, aber man braucht halt ne Liebesgeschichte... Ich mag den Film dennoch, weil es einfach zu wenig Kriegsfilme mit dem Thema gibt. Und der Sturm am Anfang steht der Landungsszene aus Soldat James Ryan in Punkto Grausamkeit in nichts nach, nur die Splattereffekte fehlen.

mat_stevens Avatar
mat_stevens:#83149

>>83147
>John Wick 2

Verhält sich zum ersten Teil wie der dritte Teil von der Batman Dunkle Ritter zum zweiten Teil.
Oder wie GalaxyDingens2 zum ersten Teil >>81356

Also nicht schlecht aber dumm. Und weil dumm ziemlich schlecht.


John Wick 1 7/10
John Wick 2 4/10

davidsasda Avatar
davidsasda:#83159

>>83149
So ziemlich dies leider. Mochte den zweiten auch, aber er kam nicht annähernd an den ersten ran, weil man einfach Erwartungen an einen, wie der erste halt, ernsteren Film hatte. Kämpfe waren gewohnt gut, aber die Story wirklich zu abgedreht. Gerade zum Schluss hin, als die ganze Stadt scheinbar nur noch aus Killern besteht wurde es mir zu komisch. Passt vielleicht in irgendein Marveluniversum, aber die Welt von JR war bislang eigentlich noch halbwegs realistisch gehalten (auch wenn "Geheimorganisationen in denen jeder jeden kennt, etwas unglaubwürdig scheinen).

Kein schlechtes Popcornkino, kam aber leider nicht an die Erwartungen ran.

Die Olle Leibwächterin mochte ich aber auch. Kann aber auch meinem Fetisch für Frauen in Anzughosen geschuldet sein :3

marrimo Avatar
marrimo:#83305

Ahem! In Brüssel muß beachtet werden.

thehacker Avatar
thehacker:#83326

Der war mal richtig Scheiße

dmackerman Avatar
dmackerman:#83327

>>83326
Hab gehört der soll fohl lustig sein.

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kennyadr:#83330

>>83326
Bah, ist das nicht der widerlich hässliche Sohn von Han Solo? Würde nicht sehen wollen. Kann die Fratze nicht lange auf nem Bildschirm ertragen.

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thehacker:#83338

>>83305

meinten Sie: meine Geode oder In Brügge?

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xravil:#83380

>>83330
Ja, die Judensau, die Ben Solo sein soll...igitt.

davidtoltesy Avatar
davidtoltesy:#83382

The Reef

Haihorror aus Australien, der dem Werbeslogan auf dem Poster leider so gar nicht gerecht wird.
Doofe, klischeehafte Figuren, lahme, auf Tatsachen beruhende Geschichte die absolut uninspiriert umgesetzt wird, träge Inszenierung und Schauspieler die man hasst.
Wenn's Low Budget Haihorror wie er aufm letzten Festival lief sein soll, nehme ich dann doch lieber "Open Water" oder "The Shallows".

leonfedotov Avatar
leonfedotov:#83383

Josh Brolins Vater ist ein Kleinstadtsherrif, und er jagt ein Auto, denn anscheinend ist es
Der Teufel auf Rädern .
Gilt als einer der schlechtesten Filme aller Zeiten, das sehe ich nicht so.
Wir haben es hier mit einem ernsthaften Slasherfilm zu tun (diese Ernsthaftigkeit wird dem Film am meisten vorgeworfen) der Killer ist in diesem Falle allerdings ein vom Teufel besessenes Auto. Dem Film fehlt es leider an Gore, es kommt glaube ich überhaupt kein Blut vor und die Schauspieler sind auch nicht gerade erste Sahne, dafür ist er passabel inszeniert und produziert. Der perfekte Film um 10 Jährige an's Genre Heranzuführen.
Spaßfakt:
Die Futurama Folge in der Bender zum Wehrauto Mutiert basiert auf diesem Film.

salleedesign Avatar
salleedesign:#83384

Wenns um Truckerfilme geht, braucht man nur zwei zu gucken; "Ein ausgekochtes Schlitzohr" und
Convoy
Der Sexy Lasterfahrer Kris Kristofferson lacht sich eine Sexy Cabriobraut an, gemeinsam gurken sie in einem dicken Laster durch die Gegend, und weil Ernest Borgnine, der fiese Highwaybulle, sie wegen dem Überschreiten des Tempolimits dran kriegen will, wird die Revolution angestrebt, mittels Bildung des größten und schönsten LKW Konvois den der amerikanische Mittelwesten jemals gesehen hat.
So schwachsinnig der Film auch daher kommt, als kleiner Junge steht man natürlich voll auf rebellenhafte Anführertypen, Kneipenschlägereien und Autostunts.
Als erwachsener lässt der Film einen so beschämt zurück, wie es sonst nur Spencer/Hill zu schaffen vermögen.

areus Avatar
areus:#83415

>>83383
Heh, und ich dachte die Folge basiert auf "Christine".

thehacker Avatar
thehacker:#83420

Winter's Bone

Weisser hinterwäldler Abschuam lebt im bergigen mittleren Westen Amerikas zwischen Wahnsinn, Drogen, Gewalt, Verzweiflung und erdrückender Armut.
Dies bildet den perfekten Hintergrund für dieses treffend besetzte, melancholische Thriller-Drama. Welches dazu auch noch so gut inszeniert ist, dass die dumpfe Stimmung einen überwältigt. Trotz aller Ödnis kommt bei dem Werk am Ende aber fast noch ein Feel Good Movie raus.

joshkennedy Avatar
joshkennedy:#83422

Alien vs Predator

Blöd, faul, schlecht, gepfuscht, anbiedernd und billig.
Diese absolute Frechheit von Film schafft alles, und immer geht es noch blöder, durchschaubarer, uninspirierter und liebloser.
Wenn du schon lange mal wieder über das politisch korrekte Hollywood, mit seinen starken, unabhängigen Schwarzfrauen abkotzen wolltest, so schaue dir diesen Film an und ergötze dich daran, wie uns super kompetente Expeditionsexpertin, trotz aller Emanzipation im pinken Outfit mit passenden High-Heel-Boots durch die Arktis spaziert und zum Schluss auch noch von einem Predator persönlich zur Stammeskriegerin initiiert wird.
Die Geschichte drumherum ist natürlich absoluter Schmarren und die Inszenierung stümperhaft, interessiert aber eh keinen.

mikaeljorhult Avatar
mikaeljorhult:#83431

>wie uns super kompetente Expeditionsexpertin, trotz aller Emanzipation im pinken Outfit mit passenden High-Heel-Boots durch die Arktis spaziert

Bernd findet die geil und würde den Rasen mit ihr schänden

emmakardaras Avatar
emmakardaras:#83440

>>83422
Im Vergleich zu den Nachfolgern war der erste geradezu ein Meisterwerk. Persönlich haben mich tatsächlich die Kampfszenen gestört durch diese verdammte Wackelkamera, die ganzen Schnitte und die Dunkelheit. Und natürlich die Tatsache, einen halben Film auf "Alien vs. Predator" warten zu müssen.

chatyrko Avatar
chatyrko:#83456

>>83420
Kennst du meer so Ami-Hinterland-Kleinstadtkram? Gibt es leider furchtbar selten, und wenn dann häufig sehr überzeichnet wie bei Fargo, Twin Peaks, Wayward Pines ... oder der Film mit dem nervigen Behinderten, gespielt von Di Caprio. Der Film wäre grandios ohne den Behinderten.

cboller1 Avatar
cboller1:#83459

>>83422
Hm, hab den Film garnicht mehr als SO schlecht in Erinnerung... Mag wohl auch daran liegen, dass ich ihn als fortgeschrittenes Zehnalter aus der Videothek gekuckt habe mit Kumpels und Bier.
Kann es sein, dass du selbst noch Unteralter bist? Damals hat sich nämlich keine Sau an irgendwelcher SJW-pol-Scheiße gestört und würde vermutlich auch keiner.
Andererseits ist es ein besserer Alien-Film als Prometheus und Covenant je sein werden.

samihah Avatar
samihah:#83465

>>83456
Dog Days in the Heartland
The Wrestler
Good Will Hunting
The Straight Story
The Virgin Suicides
Die durch die Hölle gehen
American Splendor
Dallas Buyers Club
American Movie
Monster
Beim Sterben ist jeder der Erste
The Fighter
Mississippi Burning
Ghost World
8 Mile

vj_demien Avatar
vj_demien:#83487

>Die Unbestechlichen
Mafi-NEIN! Gangsterfilm in der Machart eines Westerns

Ok, hab also gerade "Die Unbestechlichen" mit Kevin Kostner gekuckt. Auf deutsch weil nicht alleine. Geht im Wesentlichen um Elliot Ness und seine Truppe, die schlussendlich Al Capone zur Strecke bringen. Ich muss sagen, ich bin nicht begeistert. Keine Ahnung, wo der Film beim gemeinen Aficionado rangiert, aber mir als Plebejer hat er nicht wirklich was gegeben. Sofort zu Beginn fällt die Musik auf, die wie eine über³triebene Parodie auf "spannende" Titelmelodien wirkt. Traf mich fast der Schlag, als ich bemerkte, dass die Musik von Ennio Morricone stammt. Das zieht sich auch weiter durch den ganzen Film. Richtige Westernmusik, die einem "Die glorreichen Sieben" ins Gemüt führt, wenn Ness und seine Männer mit kanadischen berittenen Mounties auf einem Hügel stehen. Noch mehr ultradramatische Musik, wie man sie so bei Police Academy o.Ä. erwarten würde.
Dann die Schauspielerei. Kevin Kostner ist irgendwie immer komisch. Sean Connery wirkt, als müsse er auf extrahart machen und Robert de Niro gibt Al Capone wie man ihn sich in der Nackten Kanone vorstellen würde. Im Bett, feistend mit der dickstmöglichen Zigarre.
Dazu kommen ständig Sprüche, die wie die Gangsterfilmentsprechung von Schwarzenegger-Einzeilern wirken. Der einzige, an dem ich nichts auszusetzen habe, ist Andy Garcia.
Es gibt eigentlich nur zwei gute Szenen, die oft parodierte Treppenszene aus "Panzerkreuzer Potemkin", hier als wirklich spannende Schießerei, und die Verfolgung auf dem Dach, die mir so aber in Dredd 3D ehrlichgesagt auch besser gefallen hat.

Eigentlich mag ich de Palmas Filme, aber er bringt auch hin und wieder richtigen Müll. Das hier ist keiner, aber auch nicht weit davon entfernt.

juaumlol Avatar
juaumlol:#83494

>>83487

Bernds Erinnerungen daran sind äh, lückenhaft.
Ist vielleicht auch besser so. Was ihm auffiel ist dass es total cheesy war, Klischee die Guten Amerikanischen Jungs und Bullen. Es war so cheesy dass man bei der Raid-szene gesehen hat dass die dscheiss Kisten wohl aus pappe waren.

lanceguyatt Avatar
lanceguyatt:#83495

>>83494
Jo, käsig war er durchaus. Obwohl ich mich weniger an den Pappkisten gestört habe als an der Postamtstür. Die war offensichtlich nämlich auch aus Pappe, weshalb

>Mit Schrotflinte Loch reinschießen
>Durchgreifen
>Am Knauf drehen

doch etwas umständlich wirkte. Weckt Erinnerungen an den Anfang von Die Nackte Kanone 1 als Nordberg die Tür eintreten will und mit dem Fuß steckenbleibt.

christianoliff Avatar
christianoliff:#83496

>>83494
>>83495
Muss aber noch nachtragen, dass ich das mit den Bullen garnicht so klischeehaft fand. Direkt am Anfang wird ja klar, dass so ziemlich jeder Polizist in Chicago korrupt ist, inkl. des Polizeichefs - eben darum wird ja diese neue Truppe gebildet, ein wichtiger Teil deren auch noch von einem "Kanacken" gebildet wird.

ryanmclaughlin Avatar
ryanmclaughlin:#83499

>>83496

Ja klar aber dieser Kulturmarxismus, und war dieser Eliot Nepp nicht eh schon a Jid?
Außerdem dann das rühmliche Tribunal gegen Capone, was realiter die reinste Schiebung war.

okcoker Avatar
okcoker:#83511

Wag the Dog

Das ist nicht wegen der Einwanderungsbehörde, oder??

Bernd würde außerdem immer noch gerne wissen, was für eine Herkunft die Tussi hat, die die Videokassette in den Recorder schiebt (Dankt dem Himmel.. für kleine Mädchen..) ganz am Anfang, im Bunker.

Man kann den (wahrscheinlichen) Namen rauskriegen, irgendeine Stephanie, aber nicht viel mehr. Würde wissen wollen in welchem Land es solche Weiber gibt.

georgedyjr Avatar
georgedyjr:#83515

>Edge of Tomorrow
Scifi-Action

Hatte nochmal Lust auf einen guten Science-Fiction-Film. Edge of Tomorrow liefert - und bis auf das Finale sogar in einer Art und Weise, an der ich präzise nichts auszusetzen habe.
Im Prinzip ist Tom Cruise in einem Murmeltiertag gefangen, an dem ein D-Day gegen rumwirbelnde Tentakelaliens läuft. Stirbt ständig und versucht mit (der unnormal geilen) Emily Blunt den Oberboss zu legen. Das ganze ist unterhaltsam inszeniert, bombastisch in den Kampfszenen und ich mochte es auch, dass verschiedene "Lösungswege", zugegebenermaßen vielleicht nicht unbedingt in einer gänzlich nachvollziehbaren Reihenfolge, präsentiert werden.
Das Finale, wie gesagt, stieß mir dann doch einen Moment sauer auf, weil Plot Armor (gibts da einen nicht-Zangendeutschausdruck?) und einiges an Pathos.
Das Ende habe ich auch nicht richtig verstanden. Der allerletzte Repeat, wie kommt der zustande?
Ist das wieder so ein Verdun-Ding wo das Viech wieder den Standort wechselt, oder sind die Aliens jetzt wirklich tot? Wenn ja, wie kam dann der Repeat zustande? Weil Cruise am Ende mit den Überresten verschmolzen ist oder was?


Alles in allem, kann man sich durchaus geben. FULL METAL BITCH


P.S.: Wie ich erfahren habe, basiert der Film auf einem japanischen Buch/Mango. Kann da jemand was dazu sagen?

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slaterjohn:#83516

>>83515
All you Need is Kill, heißt der Manga. Hab aber keine Ahnung wie gut der ist. Müsste auf Kissmanga zu finden sein.

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emilioiantorno:#83519

Snowpiercer

Ist halt leider hanebüchener Unsinn, bar jeder Logik oder Glaubwürdigkeit.
Die Idee ist ganz nett, wenn man dann aber keinen Zug vom Format eines Rodney Mathews Gemäldes (Bilder teilweise verwandt) auffährt, kann das nix werden. Die Dimensionen von Zeit und Raum spielen bei diesem Film daher also keine Rolle, und das lässt einem leider kaum Raum um seine Ungläubigkeit willentlich auszusetzen.
Die Ausstattung ist schick, die Schauspieler sind quer durch die Bank, von grotte bis super, der Plot so lala, die Inszenierung oftmals zu übertrieben, was will man von koreanern aber auch erwarten.
Spoiler: Einen Prügel-oneshot a la Oldboy, kriegt man dann auch prompt serviert, nur eben etwas halbgar und abgeklatscht, wie der Rest des Films halt.
War als Comic damals in den 80ern bestimmt noch ganz gut.

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mfacchinello:#83536

>>83515
https://www.youtube.com/watch?v=Ou_eWggeCKg

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vocino:#83541

>>83519
Fand den auch eher so meh, auch wenn er sichtlich teuer war und einige nette Stellen hatte.

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bruno_mart:#83542

>>83519
Fand ich immer kacke und doch wird er ständig überall erwähnt.

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jjshaw14:#83546

>>83542
Was erlauben die sich bloß, dem Gottkaiser Bernd zu widersprechen.

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tmstrada:#83777

>Walhalla Rising

Wikingerconan macht Reise. Ich spoilere den Film an dieser Stelle nicht, weil ich nicht weiß, ob ich nicht etwas wichtiges vorwegnehme.
Obwohl, eines möchte ich vorwegnehmen: Ich mag den Film. Ich habe ihn als er rauskam gesehen und gerade gestern nochmal geschaut. Er gefällt mir einfach und ich weiß nicht genau warum. Wahrscheinlich weil ich auf langsame, ruhige Filme und Gewalt stehe. Wer beides nicht mag, wird Walhalla Rising hassen. Wer es mag, wird den Film vielleicht auch nicht mögen. Er ergibt offensichtlich keinen Sinn, oder ich habe ihn einfach nicht verstanden, was natürlich auch sein kann. Keine Ahnung, ob da irgendwelche Symbolik versteckt ist, im einäugigen Wanderer, der aber eigentlich am Ende als Jesus rauskommt. Oder ist es nur eine Todessehnsucht? Kommt er in den Himmel weil er sich selbst getauft hat? Jetzt habe ich wohl doch ein paar Sachen gespoilert. Ob sie wichtig sind, weiß ich nicht.

Bilder sind wunderschön, Musik unterstreicht die brutal-epische Atmosphäre. Lediglich die CGI-Effekte stören mich.

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kazukichi_0914:#83816

Eine verborgene Rasse von Jolie und anderen Ungeheuern lebt unterirdisch, kontrolliert das Königshaus und frißt gelegentlich ein paar Untertanen. Dies sind nicht die neuen Abenteuer der Weisen von Zion, sondern der Plot von...

BEOWULF (Animationsfilm)

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ryanmclaughlin:#83826

>>83777
Eigentlich sollte der Film doch laut Titel um die Reise nach Walhalla gehen. Aber am Ende ist da niemand nach Walhalla gereist. Fand ich blöd.

andrewofficer Avatar
andrewofficer:#83827

Reise, reise, Vikinger reise,
jeder trollt auf seine Weise!

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m_kalibry:#83868

>>83826
Jo das hab ich auch nicht verstanden. Vielleicht ist er auch am Ende einfach nach Walhalla gegangen.

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joeymurdah:#84107

>Chinatown
Thriller/Neo-Noir

Jack Nicholson ist Privatdetektiv, der Ehebrecher beschattet. Eines Tages soll er den Chef der Wasserwerke von Los Angeles beschatten. Ein Mord geschieht, eine geheimnisvolle Frau spielt eine Rolle, er versucht hinter die Wahrheit zu kommen, aus Berufsehre oder sowas.
Mehr kann ich nicht verraten. Die Story ist relativ komplex strukturiert und spannend erzählt. Für die damalige Zeit auch recht drastisch. Naja, Polanski, der alte Pädoitzig, weiß halt wie man Abgründe darstellt. Das Ende ist dann völliger Pessimismus. Alles in allem ein guter schwarzer Film und wer die Filme von Polanski mag, wird den hier auch mögen.


>Apollo 13
Science "Fiction"

Verfilmung der Apollo-13-Mission. Einige künstlerische Freiheiten, ist aber im Großen und Ganzen so passiert. Ich interessiere mich sehr für die Raumfahrt und der Film hat mich richtig mitgerissen. Allein die Implikationen, welche Geistesstärke man für sowas haben muss, speziell noch in einer solchen Situation, mit einer solchen Menge an immens wichtigem Input... Was soll ich groß über den Film sagen? Gute Schauspieler, exzellente Spezialeffekte, wenig unnötige Szenen (wie die Ehefrau am Boden).

samscouto Avatar
samscouto:#84316

>Besser gehts nicht
Komödie, war bei den Oscars quasi überall nominiert und hat zwei gewonnen

Jack Nicholson spielt einen misanthropischen Griesgram mit Zwangsstörungen, der dann eigentlich doch ein guter Mensch ist, da er durch Umstände mit seinem schwulen Nachbarn und einer alleinerziehenden Kellnerin zu tun hat.
Nicholson spielt... Nicholson. Ehrhlichgesagt hätte ich mir problemlos zwei Stunden lang anschauen können, wie er einfach nur Leute beleidigt. Leider kommen endlose, ins Nirgendwo führende Dialoge und eine Liebesgeschichte rein. Nun ja.
Schauspieltechnisch ist das schon ziemlich gut, vor allem Helen Hunt nehme ich ihre Rolle absolut ab. Die ins Nirgendwo führenden Dialoge sind deshalb so, weil sie arg realistisch sind. Solche Diskussionen habe ich selbst auch schon ähnlich miterlebt. Vermutlich mochte ich sie deshalb nicht, weil sie dann doch ZU realistisch sind, vor allem das wirre Gestammel der Frau.
Greg Kinnear ist ein Schwuler mit Hund, der aber auch nur so irgendwie als schmückendes Beiwerk dabei ist.

Insgesamt eher ein Frauenfilm. Lieber auf youtube einen Zusammenschnitt mit den besten Sprüchen kucken.
>Wie können Sie nur so gut über Frauen schreiben?
>Ich stelle mir einen Mann vor und subtrahiere Verstand und Zurechnungsfähigkeit!

albertodebo Avatar
albertodebo:#84346

>>84316
ICH HABE JUDEN AN MEINEM TISCH!

suribbles Avatar
suribbles:#84356

The Monster

Urpsrünglich für's pay TV produzierter Horror.
Fühlt fast wie Alien, aber nachts auf einer einsamen Straße im Wald.
Leider mit zu wenig Inhalt für einen Langfilm, man hätte den Weg des Siebzigminüters gehen sollen. Außerdem hätten zwei bis drei Schippen weniger Sozialdrama und eine bessere Taktung dem Film gut getan.
Trotzdem noch ok und eine Empfehlung an den Bernd auf der Suche nach ruhigem Horror wert.

likewings Avatar
likewings:#84357

Sorgenfri (What we Become)

Dänischer Zombiehorror.
Fängt ganz gut an, hat auch einige sehr gute Elemente, leider ergeht er sich aber auch in Genreklischees, schon mal gesehenem und erhebt sich nie über ein solides Mittelmaß.
Auch hier muss man aber eine geerdete Inszenierung zugutehalten.

marciotoledo Avatar
marciotoledo:#84360

A Girl Walks Home Alone At Night

Weiss ja nicht, was der Typ vom Independent geraucht hat, aber diesen Film als besten Vampirfilm aller Zeiten zu bezeichnen, ist eine Beleigidung für ca. 50% aller Vampirfilme.
Denn wir haben es hier mit absolutem Durschnitt zu tun, schön gefilmtem, angenehm ruhig inszeniertem Durchschnitt, aber auch der Wild West Film Einschlag (Ja, tatsächlich), erhebt den Film nicht.
Dazu ist auch hier die Taktung nicht straff genug und, ebenfalls schon wieder, der Sozialdrama Aspekt zu prominent und dabei gleichzeitig auch noch zu generisch, denn obwohl wir uns hier in einer iranischen Geisterstadt befinden, könnten die Figuren in jedem anderen Kuhkaff der Welt genauso rum rennen.

dwardt Avatar
dwardt:#84383

>>84360
Der Witz ist ja, dass der Film in Kalifornien mit quasi keinen echten Iranern gedreht wurde.
Fand ihn auch so meh und verstehe auch nicht, wie den jemand als besten Vampirfilm bezeichnen kann.

scottgallant Avatar
scottgallant:#84424

Nightmare on Elmstreet 3 - Dream Warriors

So scheiße der zweite Teil war, so gut ist der dritte, liegt wahrscheinlich daran, dass Wes Craven wieder mit dabei ist.
Angenehme Verbindungen zum ersten Teil, gute Figuren und Geschichte, eine Regie die funktioniert, ganz im Gegensatz zu dem Bündel Fickerei des zweiten Teils, und auch noch tolle Effekte.

christianoliff Avatar
christianoliff:#84426

The Neon Demon

Hatte so was wie "Black Swan" im Model Geschäft erwartet, stattdessen gibt's einen verkappten Slasher Thriller.
Eine holperige, durchschaubare Inszenierung mit einigen Längen, unnötige Nebenstränge die einen Aufbau der zentralen Geschichte behindern und Schockeffekte um des Schockierens Willen lassen den Film auch dieses Ziel nicht erreichen. Dazu wird noch ein Haufen symbolträchtiger Bilder geliefert, da wir es hier aber mit einem absolut simpel inszenierten Film zu tun haben, bleibt auch dies lediglich oberflächliches rumgewichse um Tiefe vorzutäuschen.
In dem Film eine Kritik der Modebranche zu sehen ist fast so, als würde man meinen Freitag der 13. wäre eine Anklage gegen den Niedergang der Sommer Ferienlager.

iamfelipesouza Avatar
iamfelipesouza:#84430

>>84426
2deep4u

sindresorhus Avatar
sindresorhus:#84509

Eigentlich ne gute Idee. In einer Welt leben Menschen und Fantasiewesen zusammen, Orks, Elben, Feen.

Will Smith als Bulle kriegt einen Ork zugeteilt mit dem auskommen muss aber leider mag er überhaupt keine Orks.

Wie gesagt, eigentlich ne gute Idee. So ist es auch die erste Dreiviertelstunde.
Man wird in die Geschichte hineingeschmissen, es gibt keine langen Erklärungen sondern es geht gleich gut los.

Da gibt es rassistische Witze, Minderheitenanspielungen, Polizeibrutalität und überhaupt viele übertriebene Klischees, inkl. dem kleinen Mädchen welche dem Papa seine Verbortheit selbstgerecht vorführt (an der Stelle möchte man die Kleine am liebsten erwürgen und die - natürlich - weisse Mutti gleich mit).

Aber dann, achje!
Irgendjemand hatte den Einfall daraus so ne Art SJW Gedöns zumachen und so schleppt sich plötzlich dahin und während nur einer Nacht -
in diesem Zeitraum spielt der Film - wird aus dem schwarzen rassistischen Bullen ein Vorzeigeamerikaner und am Ende werden beide, Mensch und Ork, für ihre guten Taten ausgezeichnet.

Will Smith tut was er am besten kann, er spielt sich selber, einen einfältigen Neger.
Der Ork ist auch etwas begriffsstutzig aber immerhin - SJW SJW! - ein guter Ork welcher alle Vorurteile zunichte macht.

Klar, Humor und Witz gibt es weiterhin. Aber bitte klinisch rein und im Sinne eines Erziehungsauftrags für die TV Normies!

Wie gesagt, hätte man den anfänglichen zynischen Ton beibehalten, wäre der Film schnell zum Kult geworden.
Leider ist er so einfach nur unterhaltsam, mit einer leichten exotischen Note. Aber erziehen konnten Alien Nation, District 9, Enemy Mine u.a. viel besser.

Wiki zitiert die wichtigsten SJWs
https://de.wikipedia.org/wiki/Bright_%28Film%29

Will Smith sagte über seine Rolle:
„Es war wirklich toll, einen afro-amerikanischen Polizeibeamten zu spielen, der jemandem gegenüber als Rassist auftreten kann.“[1]
Man habe seine Rolle explizit als Rassisten gestaltet, und als Schwarzer habe er sich noch nie auf dieser Seite befunden.
Smith erklärte, so sage Officer Ward im Film zu seinem Kollegen, dem ersten seiner Spezies beim LAPD, er wolle keine Orks in seinem Auto haben.[2]

Wie gesagt, Will Smith ist ein einfältiger Neger. Auch wenn er sonst nix kann, den einfältigen Neger kann er gut verkörpern.


6/10 für die Geschichte und alles. Die Effekte und Kostüme hätten 8/10 verdient.


Netflix hat schon einen zweiten Film bestellt und will die Idee zum Franchise ausbauen.

yigitpinarbasi Avatar
yigitpinarbasi:#84512

>>84509
Meine Fresse, denen fällt aber auch wirklich nix meer ein, oder?

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anass_hassouni:#84535

Guter Hangout Road-Movie. 30 Jahre nach Vietnam treffen sich ehemalige Soldaten wieder, weil 1 seinen Sohn beerigen muss, der im Irakkrieg gefallen ist. Der Film lebt von den drei untterschiedlichen Charakteren. Macht Spass mit denen rumzureisen.

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fluidbrush:#84542

Visitors – Besucher aus einer anderen Welt
(Roswell – Ufoabsturz über New Mexiko)
(Roswell - Die Wahrheit ruht hier)
(Roswell)

http://www.imdb.com/title/tt0111021/
https://de.wikipedia.org/wiki/Visitors_%E2%80%93_Besucher_aus_einer_anderen_Welt

noch ein Spielfilm über Roswell

Diesmal mit recht guter Besetzung (Kyle MacLachlan, Martin Sheen, Xander Berkeley), gedreht mitten in den 90er (1994) und im TV typischen Format.
Überraschend spannende Unterhaltung ohne nervige Musik oder nervigen Schnitte.

Die Story wird in Rückblicken aus einem Treffen von 1990 erzählt. Einige Spezialeffekte im TV Format (sich selbst entfaltendes zerknülltes Metall) gibt es auch.


Gibt es in voller Länge im Original und auf Deutsch auf youtube
https://www.google.ru/search?q=roswell%20die%20wahrheit%20ruht%20hier


6.4/10 sagt IMDB, würde sogar 7/10 geben

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cat_audi:#84545

Der Chinese von WALKING DEAD in einem Film ähnlich wie REC.
Oke, besser gut kopiert als schlecht selbst erfunden, meint man.

Aber: Völlig vertane Chance!
Es passiert in diesem unlogischen Film nix, aussser ein bisschen TV kompatible Gewalt und ganz klein wenig klinisch reiner Ami-Seks.

Generell wird zu viel geredet und alle suchen irgendeine Schlüsselkarte um zum obersten Boss zu kommen.
Der hat nämlich den Chinesen entlassen und der will sich rächen und weil ja gerade so ne Infektion daherkommt... gähn..
Gebäude abgesperrt... gääähhn... wie? nein, keine MGs im Film, nur auf dem Plakat... gääääääähhhhhhhn.....

Es gibt nichts, absolut nichts womit dieser Film heraussticht.
Die Versprechen auf dem Filmplakat sind die grösste Übertreibung seit der Erfindung der Geschlechts-OP.

https://en.wikipedia.org/wiki/Mayhem_%28film%29
http://www.imdb.com/title/tt4348012/


6.4 sagt IMBD
Das Ding ist höchstens 3/10

shesgared Avatar
shesgared:#84611

>Ladykillers
Das Original von 1955. Mit einem unangenehm grinsenden Alex Guiness, Peter Sellers nicht zu erkennen und einer netten alten Dame. Ein Quintett von Gangstern mietet sich bei einer alten Frau ein, um einen Coup durchzuziehen, welcher auch glückt. Leider nimmt danach das Unheil seinen Lauf und die Alte muss sterben...
Ich war damals mit meinen Eltern im Kino, als das Remake lief. Ich kann mich an nichts erinnern außer an das Ende, und das vermutlich auch nicht mehr korrekt. Von daher war dads hier ein "frisches" Filmerlebnis. Der Film ist zwar uralt, aber dennoch sehr gut. Die Dialoge sind herrlich, die Charaktere schrullig und der Humor pechschwarz. Das Alter sieht man diesem Film nur in der zweiten Hälfte an, wo er für meinen Geschmack doch eher etwas harmlos und langsam daherkommt, dafür musste ich am Ende hart lachen.

>Halloween
Das Original von 1978. Einer meiner Top3-Horrorfilme und zurecht ein Klassiker des Slasherfilms. Über die Story verliere ich kein Wort, die kennt man ja zur Genüge. Aber es ist die Machart, die den Film so toll macht. Wenn Carpenter eines kann, dann Spannung erzeugen. Damals gab es noch keine Jumpscares (obwohl man mit der Musik recht nah dran war), sondern das Grauen kommt leise aus dem Hintergrund genau dann wenn man nicht denkt, dass es kommt, während man vorher mehrmals dachte "jetzt!". Natürlich, die Charaktere verhalten sich entsprechend des Genres saudumm, aber das muss halt so sein.

>Am Sonntag bist du tot
Unschlüssig. Einem Pfaffen wird eine Morddrohung ausgesprochen. Er kennt den Mann, geht aber nicht zur Polizei, sondern... lebt sein Leben weiter? Und da fängt es an. Ich hatte eine Art schwarze Komödie erwartet (vor allem weil nach kurzer Zeit Dylan Moran auftaucht), aber mit der Zeit wird es immer düsterer und dunkler. Hier und da kommt noch ein zynischer Witz durch, aber ansonsten ist es eher ein Drama, ein Mann wie Hiob, fehl am Platz in "seiner" Gemeinde. Das Ende ist Schicksal. Kann man durchaus mal schauen, aber ich bin ja selbst kein Katholenfreund, vielleicht haben Gläubige da einen anderen Zugang. Ich weiß es nicht.

Neuste Fäden in diesem Brett: