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Veröffentlicht am 2015-06-03 15:42:58 in /vip/

/vip/ 23315: Betreiben noch andere hier Genealogie?...

roybarberuk Avatar
roybarberuk:#23315

Betreiben noch andere hier Genealogie?

ritapetrilli87 Avatar
ritapetrilli87:#23316

Meine Vater hat das mal mit meinen Großeltern gemacht. Konnte bis ins 17. Jhd zurückverfolgt werden.
War aber relativ unspektakulär. Meine Vorfahren waren irgendwelche Handwerker im Norden von Baden-Würtemberg.

yesmeck Avatar
yesmeck:#23317

Mein Großvater hat es betrieben und der Rest der Familie arbeitet mit daran, in den laufenden Stammbaum jedes neue Mitglied zu verzeichnen.

Der Stammbaum geht zurück bis ca. Mitte des 17. Jahrhunderts, alles davorliegende dürfte wohl wegen dem dreißigjährigen Krieg nicht mehr aufzutreiben sein. Spektakuläres war nicht darunter, interessant ist aber, dass die Familie, die mittlerweile größtenteils in Ostniedersachsen lebt, ursprünglich aus Brandenburg stammte. Teile sind eine Generation vor mir nach England und Frankreich gezogen und haben dort Familie, und einige Amerikaner haben sich mal bei meinem Großvater gemeldet, um gemeinsame Vorfahren ermitteln zu können, ich wüsste aber von keinem Fall wo sich eine Verbindung herausgestellt hat.

sgaurav_baghel Avatar
sgaurav_baghel:#23320

Bernds Familie besteht aus Berndoiden und Weibern die im betrunkenem Zustand keine guten Entscheidungen fällen.

polarity Avatar
polarity:#23324

>Mein Großvater hat es betrieben

Hier auch. Fing mit Ariernachweis für ihn an und endete in der leicht merkwürdigen Familienchronik mit teilweise eher weniger als mehr wahren Geschichten mit immer öfter vorkommenden falschen Details zu Begebenheiten, da der Großteil von einem alten, langsam wirr werdenden Mann geschrieben wurde, der seine Wohnung kaum verlässt und das schon seit Ende der 80er. Selbst Fakten werden falsch widergegeben, da der Herr mit einigen Sachen komplett nichts anfangen kann und es so in die Geschichte einfügt, wie es in sein Weltbild passt.

grrr_nl Avatar
grrr_nl:#23325

>>23324
>wiedergegeben

leelkennedy Avatar
leelkennedy:#23326

Schön wärs. Russlanddeutschbernd hier. Meine Vorfahren haben, soweit ich weiß, irgendwo an der Wolga gelebt und wurden dann, als während des Zweiten Weltkriegs die Verfolgung der Deutschen in Russland überhand nahm, nach Kirgisistan und Kasachstan deportiert. Dort lebten sie dann, bis der Eiserne Vorhang fiel und sie nach Deutschland zurückkehrten. Wo meine Vorfahren in Deutschland lebten, bevor Zarin Katharina den Drang verspürte, Deutsche nach Russland zu holen, werde ich wohl nie erfahren, da meine Tante alle Dokumente dazu verschlampt hat und sie ihr abhanden gekommen sind.
Das Fühl, wenn mir die Vergangenheit meiner Urahnen für immer verborgen sein wird.

mhwelander Avatar
mhwelander:#23327

Ein Bruder von Bernds Vater hat da eine ganze Menge Geld un Zeit in den letzten 20 Jahren reingesteckt. Also wirklich immer eine Fahrt zur jeweiligen Kirche und dort in die Geburtsbücher geschaut. Bernds Vater hat er damit auch irgendwann begeistert und der hat dann festgestellt das es zur Ahnenforschung im Internet auch recht große Seiten gibt, mit denen der Onkel wohl eine ganze Menge gespart hätte. Bernd ist sich nichtmehr sicher bis zu welcher Generation die das zurückverfolgt haben. Wenn Bernd sich nicht irrt ging es Väterlicherseits auch stellenweise bis ins späte 17 Jahrhundert zurück. Mütterlicherseits hatte man nach 18XX keine Lust mehr. So oder so weiß Linksbernd jetzt, dass er sich keine Sorge um einen Ariernachweiß machen brauch.

commoncentssss Avatar
commoncentssss:#23328

>>23324
>>23317 hier.
Der Ariernachweis war für ihn selbst nicht sonderlich relevant, er ist Jahrgang 1938. Sein Vater, also mein Urgroßvater, war allerdings ziemlich überzeugter Nazi und wird sicherlich in die Richtung herumgeforscht haben.

Eine Familienchronik hat er mit meiner Oma auch geschrieben, soweit ich weiß ungefähr ab einer Generation vor ihnen. Ich hab sie einmal überflogen, aber sonderlich spektakulär war sie nicht, nichts drin was ich nicht schon wusste oder was spektakulärer war als das, was im bodenständigen Leben eines Metzgerehepaares mit drei Kindern eben so passiert. Viel davon ist auch enorm geschönt gewesen, alles was an Konflikten, Brüchen oder sonstigen Unannehmlichkeiten passiert ist, wurde einfach weggeleugnet oder massiv umgedichtet. Beispielsweise der Heimaufenthalt meines Großonkels, der permanent im Konflikt mit seinem schlagenden, patriarchischen Vater lag und schließlich für eine lange Zeit den Kontakt abbrach, oder eine Scheidung, die einfach nicht erwähnt wurde.
Kommt der Wunsch nach so einer weißen Weste mit den Jahren, wo man Resumee zieht, von ganz alleine, oder ist das einfach so eine Mentalität von kleinen, arbeitsamen Leuten?

ryandownie Avatar
ryandownie:#23329

Mütterlicherseits ist der Stammbaum ca. 250 Jahre zurückverfolgbar, väterlicherseits kenne ich nicht einmal die Namen meiner Großeltern. Kann man nichts machen.

starburst1977 Avatar
starburst1977:#23330

Hat Vaddern mal gemacht.
Mütterlicherseits sind Landbesitzer bis 1860und nachweisbar, väterlicherseits eine Künstelfamilie, die schon die sächsischen Kurfürsten erfreut hat mit Gassenhauern wie "C-A-F-F-E-E trink nicht so viel kaha-fehhh"
Aus dieser Linie entstammt auch der Verfasser eines Buches, das jeder (Jung)Koch kennen muss.
Gemacht habe ich nichts daraus.
1686

robinlayfield Avatar
robinlayfield:#23335

Mein Vater hat etliche Dokumente über meine Familie, die er gewissen Verwandten nicht mal ausleihen will. (Ein paar Schriftstücke und etliche Fotos.) Die würden die Sachen behalten und sogar leugnen, sie je erhalten zu haben. Ist schon traurig.

Ansonsten konnte Ich mal den Arierausweis meines Großvaters einsehen. Bei seiner Frau ging das bis ins frühe Siebzehnte Jahrhundert zurück. Bei Ihm selbst endete das mit seinen Großeltern. Ein geldgieriger Pfarrer wollte für die Einsicht in die Kirchenbücher eine Gebühr von 100 Reichsmark haben. Doch Großvater verdiente damals im Monat nur 103 Reichsmark! Zu seinem Glück kam er damit durch.

terpimost Avatar
terpimost:#23866

Bernd kann Teile seines Stammbaums bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen, einmal ins Herzogtum Baden und einmal nach Ostpreußen (das war wohl leicht, da die Vorfahren jahrhundertelang dort ein Gewerbe mit Rechten betrieben hatten). Eine Linie in Thüringen ist aber nur bis Mitte 19. Jahrhundert verfolgbar.

soyeljuaco Avatar
soyeljuaco:#23867

Würd ich gern, aber keine Ahnung wo ich da anfangen soll. Dachte schon dran die Mormonen zu fragen welche ja die größte Ahnendatenbank der Welt haben. Nur fehlen mir leider auch viele Namen aus den Generationen vor meinem Uropa.

bighanddesign Avatar
bighanddesign:#23898

Dank dem Mist ist Bernd nun bewusst, dass er halb Schweizer halb Elsässer ist ;__;

danke für nichts

puzik Avatar
puzik:#23904

>>23898
>Elsass - Schweizer mix
>mimi
?
Mehr Qualität geht südlich von Ostwestfalen eigentlich nicht.

syntetyc Avatar
syntetyc:#23938

Unser Stammbaum geht bis ins 14Jahrhundert zurueck.
Und zwar weiss man davon, weil dieser besagte Verwandte einen gefangengenommenen Prinzen befreite und deshalb ehrenhalber in seinem Schloss genannt ist.
Wirklich wahr.


Und deswegen ist Bernd heute Beta

shesgared Avatar
shesgared:#23939

>Und deswegen ist Bernd heute Beta

syntetyc Avatar
syntetyc:#23940

>>23326
Für Rußlanddeutsche muß es doch Archive und Namenslisten aus der Siedlerzeit geben. Such da nach deinem Nachnamen.

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