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Veröffentlicht am 2017-10-25 19:10:51 in /vip/

/vip/ 27451: Röhrenfaden

craighenneberry Avatar
craighenneberry:#27451

Klingen sie wirklich wärmer?

markolschesky Avatar
markolschesky:#27452

Sie sollen wohl sogar messbar besser klingen, als klassische Transistorverstärker: Röhren machen zwar mehr Oberwellen, Transistoren verschmieren dafür mehr das Spektrum (Frequenzabhängige Verstärkung oder Durchlassgeschwindigkeit, irgendsowas). Die Oberwellen hat man damals als Klirrfaktor definiert, das Verschmieren nimmt man aber deutlicher wahr. Der Jude hat gesiegt ;_;

Einfach mal "Mischprodukte," "Intermodulation" und "Differenztonfaktor" gurgeln...
Mit Klasse-D und Klasse-E Transistorverstärkern sollte das allerdings in Ordnung gekommen sein.
Übrigens auch oft bei Röhrenverstärkern zu finden, zum Beispiel im Sendemast der Rundfunkanstalt.

hota_v Avatar
hota_v:#27453

>>27452
>Klirrfaktor
Angeblich (hab es zufällig im Zusammenhang mit einer Abhandlung über "Messbarkeit/Deutung/Parameter") der TU-Graz gelesen) fanden sie 2 weitere neue Bewertungsgrößen bei der Verstärkung von Audiosignalen. Hierbei schneiden Röhren, und wider jeder Vermutung nicht nur Trioden, besonders gut ab. Allerdings bezieht sich eine dieser neuen Bewertungsgröße ausschließlich auf natürlich erzeugte Töne, also zB. einer Violine, nicht aber auf synthetische Töne.
In einfachster Betrachtungsweise lässt sich dieser Klangvorteil auf das "Aufschlaggeräusch/Modulation" der Elektronen auf die Anode beschreiben, die der von natürlich Erzeugten Tönen sehr nahekommt.

Ebenfalls angeblich, wurden für diese "Hörprobeneichung" keine Goldstecker-Amateur-Audiophilisten herangezogen sondern man bediente sich Profiorchestermusiker.

Wenn diese Theorie stimmt, hatten jene Strenggläubigen die an ihren CD-Player einen Trioden Verstärker um 2.500,-- NG an stöpselten doch Recht.

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