Krautkanal.com

Veröffentlicht am 2013-07-23 19:41:58 in /w/

/w/ 13737: >http://lageenergiespeicher.de/ >http://w...

amboy00 Avatar
amboy00:#13737

>http://lageenergiespeicher.de/
>http://www.youtube.com/watch?v=XCfpUguOBAg&list=PL7BE25BF8B7D10D02

Bernd, was hältst Du davon?

csteib Avatar
csteib:#13739

Find ich super!
Wo kann ich den an mein Auto amschrauben xd

leelkennedy Avatar
leelkennedy:#13740

Wie will man einen einen Block mit 1km Durchmesser und 500m Höhe einfach so 'aussägen' und dann auch noch den Kram anbringen, der nätig ist um das anzuheben? Was wenn man eine Pumpe kaputtgeht?

likewings Avatar
likewings:#13741

>>13740
Wird doch alles erklärt, so wie man auch jetzt schon Granitblöcke sägt, mit Seilsägen.
Das faszinierende an der Idee ist ja gerade, dass nur bekannte Technik genutzt wird.

bassamology Avatar
bassamology:#13770

Da hab ich mehr Vertrauen, dass Deutschland führendes Entwicklungsland in der Thorium-Reaktor-Technologie wird, als dass das Realität wird

antonyryndya Avatar
antonyryndya:#13771

>>13770
>Deutschland führendes Entwicklungsland in der Thorium-Reaktor-Technologie
Berndi, es wäre so schön!

exevil Avatar
exevil:#13772

Da kann man dann aber auch gleich noch auf Fusion warten, kommt ja auch bald.
Wenn Ihr fersteht was ich meine.

stushona Avatar
stushona:#13773

>Thorium-Autarkie
Endlich ein endlicher Rohstoff der unsere Missere beendet.

adammarsbar Avatar
adammarsbar:#13774

>>13773
Ich versteh nicht was Du meinst. Bist Du unsterblich oder so?

timgthomas Avatar
timgthomas:#13775

>Thorium Reaktor

Drin vor Steuerstäben aus Graphenlegierung.

gojeanyn Avatar
gojeanyn:#13780

>>13773
Danke Bernd, ich lachte ungezwungen.

andrewofficer Avatar
andrewofficer:#13799

>>13737
Klingt Seriös. Bräuchten allerdings ziemlich viele von den Teilen, wenn wir komplett Atom- und Kohlestromfrei werden wollen. Für bessere Platzausnutzung könnte man oben drauf ja noch Windräder/Solarzellen anbringen.

rdbannon Avatar
rdbannon:#13800

>>13799
Ein oder zwei 1km-Dinger würden für Deutschland reichen, sagen die Herrschaften.

ionuss Avatar
ionuss:#13801

>>13737
>Grundlastkraftwerke einfach abschalten
>Bauwerke in der Größenordnung von Pyramiden und der chinesischen Mauer: kein Problem, Kosten sinken sogar noch mit der Größe

Alles klar, sehr seriös:
Dichte Granit: 3t/m³ = roh
E = mgh ;Energie = Masse * Erdbeschleunigung * Höhe
m = pi * r * r * h * roh ;Masse eines Granitzylinders
m = pi * 500 * 500 * 500 * 3t ;Zylinder wie vorgeschlagen 1km Durchmesser und 500m hoch
m = 1.178.097.245t ~ 1,2E9 t
E = 1,2E9 t * 10m/s² * 500m ;Hubhöhe wie vorgeschlagen, 500m
E = 6E6 GWs ;/3600 um auf GWh zu komben
E = 2TWh
Benötigt werden 11TWh (nach Aussage des Videos)
Also braucht man vor Wirkungsgrad 6 sone Teile, nach dem Wirkungsgrad von 80% ca 10 bis 12.

Ich nehme mal an der Kunde in dem Video ist ein Expertenstatiker und kennt sich mit Bergbau aus. Da soll er doch mal eine kleine Anlage zum Beweis seines Konzeptes bauen: Wenn es im Großen kein Problem ist, muss es ja runterskalierbar sein. Kann er gleich anfangen, mit seiner Gardena-Gartenpumpe. Fakor 100 runterskaliert:
Dichte Granit: 3t/m³ = roh
E = mgh ;Energie = Masse * Erdbeschleunigung * Höhe
m = pi * r * r * h * roh ;Masse eines Granitzylinders
m = pi * 5 * 5 * 5 * 3t ;Zylinder 1m Durchmesser und 5m hoch
m = 1200t
E = 1200t * 10m/s² * 5m ;5m Hubhöhe
E = 60000 kWs ;/3600 um auf GWh zu komben
E = 16,7kWh

Is doch toppi. Also wenn ich Professor an einer Uni wäre und jeden Monat so um die 5k ng bekäme, würde ich einfach mal zur Bank rennen, mir 1Mio ng auf Kredit geben lassen und mir son Teil in den Garten Stellen. Auf 10*10m bekommt man die ganze Anlage locker untergebracht und sie reicht zur Pufferung eines Mehrfamilienhauses dicke aus. Aber irgendwas stimmt mit dem Mann nicht:
-Warum will er dezentral erzeugte Energie unbedingt zentral speichern?
Vielleicht damit seine Idee an der Machbarkeit und nicht an seiner Feigheit scheitert.
Ist doch cool: Statt persönliches Risiko einzugehen und alles in einem realistischen Rahmen zu halten, lieber gleich aufs Ganze gehen und wundern wenn die Investoren graue Haare bekommen.

Wenn ich Spielgeld hätte, würde ich mich sofort dahinterklemmen, OP. Vielleicht solltest du sogar erwägen einen Kredit aufzunehmen? Aber vergiss nicht, dir die Patentrechte zu sichern. Ich würd direkt den Faden löschen, aus Angst ein Chinese lauert mit.

illyzoren Avatar
illyzoren:#13802

>>13801
In einer längeren Präsentation wird das etwas ausführlicher besprochen in drei Teilen):
>http://www.youtube.com/watch?v=pVF8WOFcevc&list=PL7BE25BF8B7D10D02&index=5
>http://www.youtube.com/watch?v=HI-CDqchE2E&list=PL7BE25BF8B7D10D02&index=4
>http://www.youtube.com/watch?v=2Tv6H-DKZy0&list=PL7BE25BF8B7D10D02&index=3

Das Volumen und damit die Masse steigt mit r^4, die zu bearbeitende Oberfläche und damit die Baukosten nur mit r^2. Je größer man baut umso (relativ nicht absolut) billiger wird das ganze.
Granit ist ein bekannter Werkstoff und wird schon sehr lange genutzt, darum sind auch alle Baumaßnahmen bekannte Technik.
Es gibt natürlich vorkommende Granitsteilwände dieser Ausmaße, was die prinzipielle Möglichkeit des Projekts belegt.
Der Arbeitsdruck von 200bar ist technisch beherrschbar, Abdichtung ist kein Problem.
Ein Speicher mit r=500m würde 2TWh(!) speichern und kann schnell und quasi unendlich oft zwischen laden/entladen umgeschaltet werden. Natürlich kann man darüber streiten wieviel man Puffern muss, 2TWh muss man aber erst mal verbrauchen ohne dass der Wind weht und die Sonne scheint, bevor man die Gaskraftwerke anwerfen muss.

donjain Avatar
donjain:#13803

>>13802
Man muss einen 1,2Mrd t schweren beweglichen Granitblock aber auch irgendwie lagern. Die schwersten beweglichen Dinger die wir Menschen so bauen sind Schiffe mit ca 1Mio t. Das sind 3 Größenordnungen weniger. Ich würde, wie beschrieben, erstmal eine Fallstudie mit 1200t oder etwas in dem Dreh machen. Ansonsten gilt: Das Eisenbahngeschütz Bertha, die Panzer Maus und Ratte, Germania und die V2 waren auch alles sehr pfiffige Ideen. Man darf nur das drum herum nicht vergessen.

500m sind schon eine Hausnummer. Was passiert, wenn da mal ein Steinchen oder zwei abbröseln (sprich, wenn der Block verwittert)? Im Winter wird der Block kleiner sein als im Sommer, bei Brücken kennt man das Problem und baute Dehnungsstreifen ein. Mach dir mal eine Platte wie du den von mir oben beschriebenen kleinen Block lagern würdest. Was passiert bei einem Erdbeben der Stärke 1? Bei so großen Objekten muss man anfangen den Mond, die Erdkrümmung und so Scheiße zu berücksichtigen. Damit das mit den Lagern klappt, müssen die Präzise sitzen. Wie präzise kannst du auf 500m arbeiten? Schaffste da +-1mm? Wäre gut, weil wenn der Block sich verkantet ist die Anlage schrott. So wie dargestellt, mit Dichtungsgummi rum und gut ist, halte ich für ziemlich naiv. Wie gesagt, das Kackding wird sich, wenn es schwimmend gelagert ist nach dem Mond ausrichten. Hat mal einer durchgerechnet was dann passiert? Nö, das ist mir zu hoch. Da würd ich Mathe- und Physikbert einschalten. Das sind aber genau die Sachen, an denen Solche Projekte scheitern.

Die sollen erstmal ein paar dünnere Bretter sägen, ansonsten kommen sie zu den "Wir bauen über 9000 Solarzellen in Affrika und lösen so Europas Energiebrobleme" ins Brausebad.

ultragex Avatar
ultragex:#13804

>>13803
Lagern? Man macht einfach den Hahn zu und gut. 200bar sind wirklich kein Problem, jede Gasflasche, jeder Hochdruckreiniger und Hydraulik hat das. Übrigens war der Berg vorher auch schon da, genauso schwer nur ein bisschen tiefer.
Zum Thema Sicherheit wird auch in im 1. oder 2. Video was gesagt. Ist selbstdichtend bei Druckverlust und das Wasser muss ja eh irgendwo oberiridsch zwischengelagert werden, also kein Problem selbst bei Wasseraustritt. Irgendwo wird auch der Einfluss der Corioliskraft angesprochen, das wären "aber nur ein paar Tonnen" :3
Natürlich wird man das nicht sofort mit 500m Radius bauen, aber die Idee ist schon echt fasziniernd.

linux29 Avatar
linux29:#13805

>>13804
>Übrigens war der Berg vorher auch schon da
Genau das meine ich ja: Der Berg steht da blöd rum und verwittert. Wenn durch Eis, Regen und Sonne mal ein paar Tonnen abgesprengt werden juckt das niemand. Aber was wenn der Block gerade voll ausgefahren ist und sich vom oberen viertel plötzlich 100t Granit auf den Weg nach unten machen? Ich sehe da keine Gefahr für Menschen, nur könnte ich mir vorstellen, dass es auf Dauer dann doch wieder teuer wird, wenn die Anlage nach 3 Jahren schon schrott ist weil irgendwie Höhlen, Erdrutsche und Eis reingekommen sind -- obwohl nur in Gebirgsnähe errichtet.

>Natürlich wird man das nicht sofort mit 500m Radius bauen, aber die Idee ist schon echt fasziniernd.
Das ist mein Punkt: Erstmal einen Hügel versetzen bevor man mit ganzen Bergen anfängt. Wenn man die Anlage in Klein baut könnte man die Energiedichte sogar noch erheblich erhöhen indem man ein Material höherer Dichte nimmt. Will man unbedingt mit hohen Drücken rumspielen, baut man halt einen Stempel: 1t blei auf einen cm² schon haste Druck. Ein kleines Modell mit der Kapazität eines Bleiakkus sollte für einige 1000ng zu realisieren sein.
Moooment, dann kauf ich mir aber doch lieber den guten alten Blei-Säure-Akku. Außer natürlich ich bin überzeugt von der Idee und will Reich werden.

mj_berthelsen Avatar
mj_berthelsen:#13806

>>13805
Granit ist sehr verwitterungsfest, ggf können aber auch Felsanker wie beim Tunnelbau üblich eingebracht werden.

markolschesky Avatar
markolschesky:#13819

Ihr habt wirklich tolle Ideen! Wir in Ö machen es genau umgekehrt, wir lassen die Berge, weil da drinnen nämlich die Permanfrostzone das ganze zusammenhält und nutzen das Wassergefälle zur Energieumsetzung. Wenn Energieüberschuss besteht, wird wieder Wasser hoch gepumpt.
Ein solches Speicherkraftwerk kann innerhalb 5 min. hohe Energie zb. bei drohender Netzüberlastung, liefern und hat sich bewährt.
Die Baukosten sind nicht ohne, aber diese Dinger halten ja auch sehr lang.
Aber warum einfach, wenns kompliziert auch geht.

iamkeithmason Avatar
iamkeithmason:#13821

>>13819
Geringerer Flächen- und Wasserbedarf, kein Gefälle nötg, höhere Speicherdichte.

sgaurav_baghel Avatar
sgaurav_baghel:#13822

>>13821
Ich kann dir jetzt sagen, warum keiner son Teil baut:
Weil es nicht gebraucht wird.
Beweis mich falsch!

thehacker Avatar
thehacker:#13827

>>13822
1MWh/m^2 jährlich. Müsste man halt nur irgendwie speichern.

tusharvikky Avatar
tusharvikky:#13833

>>13827
Also Preußenbernd benützt dafür ganz gerne mal uralte Eichen oder dunklen Kiefernhain. Diese Geräte verwalten sich selber, verbessern die Luftqualität und bieten kühlen Tieren wie dem Eichelhäher Lebensraum. Man kann sie nicht nur als Brennstoff verheizen, sondern bei Bedarf geben sie auch erstklassige Baustoffe. Eichen und Kiefern setzen natürlich vorraus, dass man in Jahrzehnten plant, und nicht wie Zigeuner von einem Tag in den nächsten lebt.

Also in deinem Fall, empfehle ich eine Aidsinfektion mit anschließendem KZ-Kuraufenthalt bis zur Genesung.

(USER WURDE FÜR DIESEN POST GESPERRT)

Bernd Avatar
Bernd:#13834

>>13827
>Müsste man halt nur irgendwie speichern.
Am Irgendwie scheiden sich aber die Geister Bernd. Pumpspeicherwerke, Tiefseebetonbälle, Batterien, Kohleverflüssigung, alles machbar Bernd.
Aber solange der Strom aus der Steckdose billiger ist geben wir keinen Fick.
Und die Sonne lacht dazu.

darcystonge Avatar
darcystonge:#13842

>>13834
Momentan wird der Strompreis im Sommer manchmal sogar negativ (sprich man zahlt dafür, dass er abgenommen wird). Das passiert zwar wesentlich weniger häufig als in den Massenmedien kommuniziert wird, trotzdem muss man sich da an den Kopf fassen.
Eine Einspeisung von ein paar Prozent Elektrolyse-Wasserstoff ins Erdgasnetz wäre zB sofort realisierbar, stattdessen jammern die Energiekonzerne nur und wollen Geld für ihre alten Kohleöfen.

craighenneberry Avatar
craighenneberry:#13846

>>13833
Fotosynthese gibt es nämlich gar nicht. Dass Pflanzen nur mit Luft, Wasser und Sonne Stärke produzieren können sollen, ist nur eine Verschwörungstheorie die von Solargegnern und Feinden bekloppter innovativer Energiespeicher in die Welt gesetzt wurde.

Muss man wissen.

cat_audi Avatar
cat_audi:#13847

Biomasse ist nicht nur ein schrecklich umständlicher und ineffizienter Weg Strom zu erzeugen, es komkurriert auch immer mit der Lebensmittelproduktion und hat hohen Flächenbedarf.
Solarzellen hingegen nutzen ansonsten brachliegende Dächer und produzieren direkt Strom.
Pelletheizung, Rapsdiesel und Biogas sind sicher gute Ergänzungen aber nicht die Lösung aller Probleme der Energiewende.

dhooyenga Avatar
dhooyenga:#13848

>>13847
Implizierst du etwa, dass Solarzellenherstellung nicht mit Lebensmittelherstellung konkurriert? Befasse dich mal mit den nötigen Verfahren und den daraus resultierende Umweltschäden. Außerdem implizierst du, dass es eine Lebensmittelknappheit gäbe, die gibt es aber nicht. Nirgends!

Wald nutzt ansonsten brachliegende Flächen und bedarf keinerlei Pflege. Deliziöse Wildtiere werden en massé gleich mitgeliefert, funktioniert im Kongo und im Amazonas ausgezeichnet... Energietechnisch braucht man ca 20000m² mitteleuropäischen Wald pro Familie. Kannst ja mal durchrechnen, wie viel Familien alleine auf dem Gebiet der BRD spielend mit Heizholz versorgt werden könnten. Nimm noch 5000m² Ackerfläche dazu und dann muss auch keiner Hunger leiden.

Der einzige Grund warum das so nicht angegangen wird ist: fossile Biomasse allewo! Man braucht sie nur ausbuddeln und in den Ofen schieben. Und wenn das fossile Zeug sich nicht mehr lohnt, geht man zu nicht-fossiler Biomasse über. Und, Profitip, bevor man mit der nicht-fossilen Biomasse anfängt ist es gar nicht mal so dumm, zunächst möglichst alle fossilen Brennstoffe zu verbrennen: Pflanzen mögen nämlich warme Luft mit extraviel CO2. Kannst du zu Hause direkt ausprobieren. Du benötigst lediglich eine Pflanze und einen Grill...

motionthinks Avatar
motionthinks:#13849

>>13848
- Solarzellen werden nicht auf Ackerflächen für oder direkt aus Lebensmitteln hergestellt. Also nein. Nicht so wie bspw. Biosprit.
- der Weltmarktpreis von Lebensmitteln wird beeinflusst von Angebot und Nachfrage. Wenn wir mit E85 fahren haben die Neger nix zum Fressen
- Holz ist nur nachhaltiger Brennstoff wenn das was verbrannt wird wieder aufgeforstet wird und es Pufferflächen gibt. Der Flächenbedarf und Arbeitsaufwand ist gigantisch, dazu sind Holzöfen extreme Dreckschleudern.
- Holz dient nur zum Heizen, wir reden hier v.a. über Strom. Merkste selber.

>Pflanzen mögen nämlich warme Luft mit extraviel CO2
Na dann müssten die ja auf der Venus ganz prima wachsen, oder?

Bernd, sei mir nicht böse, aber Holz verbrennen ist nun _wirklich_ was, das man im letzen Jahrtausend lassen sollte.

evandrix Avatar
evandrix:#13850

>>13849
>Solarzellen werden nicht auf Ackerflächen für oder direkt aus Lebensmitteln hergestellt.
Solarzellen werden zwar nicht auf Ackerflächen hergestellt, dafür werden die da aber gerne mal hingestellt.
Die Ungenutzten Flächen in Städten™ reichen nur für einen Bruchteil des Energiebedarfs. In einem 10-Stöckigen Hochhaus kommen auf 1qm Dach 10qm Wohnfläche. Bernd wohnt auf ca 40qm und braucht am Tag etwa 4kWh. Macht 0,4kWh Strombedarf je von sparsamen Armbernds bewohnten qm. Um den gesamten Bedarf zu decken müsste man bei 10 Etagen also ganze 4kWh pro qm und Tag ernten. Ich glaube so 0,25kWh pro qm und Tag sind in Deutschland realistisch (über das ganze Jahr gemittelt). Das sind nichtmal 10%, würde nicht erwägen. Und das Dach einer Fabrik können wir uns aufgrund unserer Überlegungen erst recht schenken.

>der Weltmarktpreis von Lebensmitteln wird beeinflusst von Angebot und Nachfrage. Wenn wir mit E85 fahren haben die Neger nix zum Fressen
Jede Produktion braucht Arbeiter. Produziert man mehr Solarzellen stehen weniger Arbeiter für die Landwirtschaft zur Verfügung, der Lohn dieser Arbeiter steigt, die Produkte werden teuer. Es ist alles miteinander verwickelt Heutzutage mit der Globalisierung allewo, willkommen im 21. Jh.
Wenn auf einem Acker Mais für Sprit angebaut wird, kann man den wenigstens theoretisch noch klauen und fressen wenn man Hunger hat. Bei Solarzellen geht das nicht. Scheinargument entkräftet.

>Holz ist nur nachhaltiger Brennstoff wenn das was verbrannt wird wieder aufgeforstet wird und es Pufferflächen gibt. Der Flächenbedarf und Arbeitsaufwand ist gigantisch, dazu sind Holzöfen extreme Dreckschleudern.
Moderne Forstwirtschaft funktioniert folgendermaßen: Man fällt nicht alle.jpg Bäume eines Waldes, sondern nur einen Teil (vornehmlich die Alten/Kranken/etc).
-Pflanze zB im Raster von 10m Eichen.
-macht pro qkm 10000 Bäume
-keine Bange, Pro Jahr brauchst du nur 100 Exemplare pflanzen (also zwei pro Woche)
-Wiederhole für 100 Jahre
-Jetzt kannste jedes Jahr pro qkm 100 Eichen ernten (wieder zwei pro Woche, das wirste doch schaffen?)
-Anpflanzen neuer Bäume übernimmt ab jetzt Dr J.

Der Flächenbedarf ist sicher größer als bei Solarzellen, dafür ist Preußenbernds Patent ein Selbstläufer der um so geiler ist je älter er wird. Solarzellen musst du alle 20 Jahre entsorgen, produzieren und aufstellen. Soviel zum Thema Arbeitsaufwand.
Gibt es irgendeinen Gott der Wert darauf legt, dass Holz ausschließlich in Holzöfen verbrannt wird? Falls nicht, könnte man ja über Raffinerien ähnlich den Erdölraffinerien nachdenken in denen das Rohholz zunächst in irgendwas sauber brennendes raffiniert wird. Holzvergaser in groß und mit Rauchpartikelabscheider zum Beispiel.

>Holz dient nur zum Heizen, wir reden hier v.a. über Strom. Merkste selber.
Dein bestes Argument bisher. Nicht!

>Bernd, sei mir nicht böse, aber Holz verbrennen ist nun _wirklich_ was, das man im letzen Jahrtausend lassen sollte.
Derzeit (2013) decken wir einen bedeutenden Teil unseres Elektroenergiebedarfs indem wir altes Holz, welches wir irgendwo ausbuddeln, verbrennen. Das einzige was etwa in der selben Liga spielt ist Kernkraft. Und an beiden Tatsachen wird sich die nächsten 100 Jahre nicht viel ändern.

Sage mal Bernd:
war das AIDS mal wieder alle?
wollten sie dich im KZ nicht?
Oder warum bist du noch da?

wtrsld Avatar
wtrsld:#13851

>>13850
Eine Stadt kann auch mit Wald den eigenen Energiebedarf nicht decken. Mit Solarzellen auf Dächern nutz man wenigstens Fläche aus, die ansonsten ungenutz ist. Und Deine Zahlen sind falsch.

Kommentar zu Deinem Exkurs in 'Weltwirtschaft' erspar ich mir.

Zum Thema Holz verbrennen: Lohnt nicht. Recherchier einfach mal. Stichworte Flächenbedarf, Erntefaktor, Rauchgas. Damit haben sich schon viele befasst.

Holz != Steinkohle

mhwelander Avatar
mhwelander:#13852

>>13850
>Jede Produktion braucht Arbeiter. Produziert man mehr Solarzellen stehen weniger Arbeiter für die Landwirtschaft zur Verfügung, der Lohn dieser Arbeiter steigt, die Produkte werden teuer.
Das ist nun wirklich Schwachsinn. Die heutige Landwirtschaft ist hocheffizient und kommt mit sehr wenig Arbeitern aus. Auch wird es aufgrund hoher Arbeitslosenzahlen eher positiv sein, wenn ein paar Arbeitskräfte mehr für die Fertigung von Solarmodulen benötigt werden.

Auch dass Man Holz in Strom wandeln kann ist zwar prinzipiell richtig, der Wirkungsgrad ist aber wirklich unterirdisch.

Der einzige, der hier zuletzt etwas sinnvolles geschrieben hat, war >>13819 . Große Talsperren sind in der Tat deutlich einfacher zu bauen und zu bewirtschaften als schwimmende riesen-Granitblöcke.

tereshenkov Avatar
tereshenkov:#13853

>>13852
Aber langweilig.

sindresorhus Avatar
sindresorhus:#13854

>>13852
>der Wirkungsgrad ist aber wirklich unterirdisch
Der Wirkungsgrad ist vollkommen nebensächlich, da Holz unbegrenzt zur Verfügung steht wenn man wie oben beschrieben vorgeht. Natürlich ist die Energiedichte von Holz geringer als von Steinkohle. Na und?
http://www.ingenieur.de/Branchen/Rohstoffindustrie/Biomassepellets-erobern-Kohlekraftwerke
Den Kraftwersbetreibern scheint es zu reichen. Kurze Recherche ergab, dass offenbar schon längst an der großindustriellen Umsetzung von Preußenbernds Patent gearbeitet wird. Also ich würde, wenn ich Geld hätte, lieber ein paar Hektar Wald kaufen (durch den noch meine Urenkel trollen können), statt 50qm Solarzellenschrott (um dessen Verschrottung ich mich auch noch kümmern müsste(drei mal!)).

Bernd Avatar
Bernd:#13855

>>13854
Das Problem von Holz ist die geringe Energiedichte und der hohe Wassergehalt, das macht den Aufwand von Gewinnung, Transport und Aufarbeitung schnell unsinnig. Genauso wie bei Stroh übrigens.
Frisch geschlagenes Holz muss man erst mal 1-3 Jährchen trocknen lassen, wissen auch nur die wenigsten.

georgedyjr Avatar
georgedyjr:#13856

>>13855
Gibt auch Hölzer die frisch ganz gut brennen. Was bei deinem Kamin gilt, ist aber in der Großindustrie scheißegal: Kohle ist auch erstmal nass (Grundwasser) und muss jahrelang getrocknet werden. Na und? Macht doch die Sonne für umsonst. Alternativ baut man im Kraftwerk ein, zwei Prozessschritte mehr mit ein (Pelletierung zB) und gut ist. Guck dir mal an was man alles mit Erdöl treibt bis zu dem fertigen Produkt, dass du dir in den Tank kippen kannst. Und wie gesagt: die Umstellung von Kohle auf Holz läuft bereits, auch ohne staatliche Förderung. Einfach so, weil es funzt.

_vojto Avatar
_vojto:#13857

>>13856
Natürlich kann man das Holz entsprechend verarbeiten und solange es wirtschaftlich ist werden die Energieversorger ganz von alleine Holz verbrennen, aber bei 2 Bäumen pro km² und Woche verhindert der Flächenbedarf das es skaliert.
Solarzellen halte ich in unseren Breitengraden aber auch für Unsinn der nur aufgrund der Subventionen überlebt. Wind und Wasser sind schon eher geeignet.

joshkennedy Avatar
joshkennedy:#13858

Von wegen Holz.
Cannabis >>13854
Ist die Lösung. Wächst verglichen mit Biomasse von Holz 3x schneller

davidsasda Avatar
davidsasda:#13859

>>13801
Lerne inzu Fixkosten. Ansonsten wurden schon grössere Bauwerke gemeistert

karlkanall Avatar
karlkanall:#13860

>>13803
Mit Metallstreben stärken.
Auch: Was wäre mit 1o (für alle wichtigen Bundesländer) kleinen Anlagen?

funwatercat Avatar
funwatercat:#13861

>>13860
Den Felsblock stabilisieren damit nix abbröselt?
Wie beim Tunnelbau, paar Meter langes Loch reinbohren, Stahlstrebe rein und Beton dazu. Hält für die Ewigkeit.
Wenn man das Wasser (was ja nur Hydraulikflüssigkeit ist und daher recht wenig im Vergleich zu einem Stausee) ein bisschen basisch macht, sollte der Klotz auch überhaupt nicht erodieren und die Seiten sind eh von Edelstahlblech ummantelt, damits besser flutscht.

superoutman Avatar
superoutman:#13862

>>13861
Hmmm, alles ganz einfach.

markolschesky Avatar
markolschesky:#13863

>>13862
Alles bewährte Technik nur in überraschender Kombination, ja.

bassamology Avatar
bassamology:#13864

>>13863
>Zwei Großkonzerne stolzieren wie Fick weil sie ein 9300t schweres Dingsi auf Hoher See installiert bekommen haben.
>Bernd lacht nur und installiert demnächst Anlagen an Land die 6 (sechs) Größenordnungen schwerer sind: "kein Problem," sagt er.

Auch: Vor 10 Jahren erzählte mir son Kunde, dass Ofshorewindparks das Ding seien. Auf dem Meer weht schließlich meistens Wind. Ich investierte mir den Arsch ab und plötzlich fiel irgendwem ein, dass es nicht reicht die Energie zu ernten -- man muss das Zeug ja auch noch irgendwie zum Konsumenten schaffen...
Na ja, jetzt wo dieser Knoten langsam gelöst wird kann ich es gar nicht erwarten die nächsten Millarden in irgdenein noch Größenwahnsinnigeres Projekt zur Energiepufferung zu stecken. Hier ist mein Plan: Statt eines winzigen Granitbrockens sollten wir ein ganzes Gebirge benutzen. Der Hubweg ist dann nur noch wenige µm. Als Aktor nimmt man ganz dünne Quartzplättchen (Piezoeffekt). Hier habt ihr es zuerst gelesen!

DOLWIN_ALPHA, musste schmunzeln.

tomgreever Avatar
tomgreever:#13865

>>13864
Nachts ist es auch manchmal kälter wie draußen.

thomasgeisen Avatar
thomasgeisen:#13866

Es ist doch etwas völlig anderes ob man ein 9300t Objekt zusammenschweißt, auf ein Schiff hievt, durch die Gegend fährt und dann per Kran wo installiert, oder ob man einen Granitblock exakt da wo man ihn haben möchte aus massivem Fels ausschneidet - und dann dort stehen lässt.

Ich halte das technologisch auch für machbar, große Felsblöcke schneidet man heute bereits mit Diamantseilsägen in Steinbrüchen. Das lässt sich hochskalieren.

Nur sehe ich den Sinn nicht. Granit hat eine Dichte von 2,6-3,0t/m³. Wasser hat eine Dichte von 1,0t/m³.

Es gibt Heute schon Lageenergiespeicher: Stauseen mit Pumpspeicherkraftwerken.
Zugegeben, wir benötigen 2,6-2,8 mal mehr Volumen, aber Wasser bereitet viel weniger Probleme als ein riesiger Granitblock.

mefahad Avatar
mefahad:#13867

>>13866
Laut der
>http://lageenergiespeicher.de/startseite/forschungsbericht-pdf.html
ist der Wasserbedarf nur 1/4 eines klassischen Pumpspeicherkraftwerks, der Flächenbedarf um Faktor 100 geringer und es wird kein geographisch gegebenes Gefälle benötigt.
Das Ding macht sicher keinen Sinn wo man Fläche und Gefälle im Überfluss zur Verfügung hat wie zB in Norwegen, in Deutschland aber durchaus.

turkutuuli Avatar
turkutuuli:#13868

>>13867
>>13866
Yeah, Bernd -- alles kein Problem!
Ich wette, ihr habt noch nie einen Hammer oder Schraubendreher in der Hand gehabt. Warum bewerbt ihr euch nicht direkt als Bauleiter für den Berliner Flughafen? Oder warum grabt ihr nicht gleich einen Tunnel nach China mit Abzweig nach Australien? Alles kein Problem, man muss es nur angehen, oder wie Bob sagen würde:
"Können wir das Schaffen?"
"Wir schaffen das!"

(USER WURDE FÜR DIESEN POST GESPERRT)

marciotoledo Avatar
marciotoledo:#13869

>>13866
>Laut der
>>http://lageenergiespeicher.de/startseite/forschungsbericht-pdf.html
>ist der Wasserbedarf nur 1/4 eines klassischen Pumpspeicherkraftwerks,

Wasser ist auf unseren Planeten jetzt nicht so wirklich knapp ?

>der Flächenbedarf um Faktor 100 geringer

Riesig ist Deutschland nicht, aber so knapp mit Platz sind wir ja dann auch wieder nicht?

>und es wird kein geographisch gegebenes Gefälle benötigt.

Ist natürlich ein Argument, aber wir sind ja auch nicht gerade die Niederlande ?

>>13868

>>>13866
>Yeah, Bernd -- alles kein Problem!
>Ich wette, ihr habt noch nie einen Hammer oder Schraubendreher in der Hand gehabt.
>Warum bewerbt ihr euch nicht direkt als Bauleiter für den Berliner Flughafen?
>Oder warum grabt ihr nicht gleich einen Tunnel nach China mit Abzweig nach Australien?

13866 hier. Ich bin ausgebildeter Mechaniker, studiere Maschinenbau im 6ten Semester, und habe eine selbstgebaute CNC Fräsmaschine rumstehen.
Kein Spielzeug aus Aluprofil, ein 1,2to Monster mit insgesamt 12kW Motorleistung.

Als ich damals mit 17 während der Ausbildung anfing die Maschine zu bauen, wurde ich auch von vielen Kollegen belächelt. Die würde ja nie genauer werden als +/-3mm. Heute fräse ich mit der Maschine Passungen von +/-0,005mm, vorgespannte Kugelgewindespindeln und direkter Wegmessung über Glasmessleisten - kein Problem.

Als ein Bekannter bei mir ankam und sagte er bräuchte 1200bar Druckluft, habe ich ihm einen Kompressor dafür gebaut. Ich habe ein bisschen in einschlägigen Foren nachgefragt, um Know-How abzugreifen, aber natürlich wurde ich nur für verrückt erklärt und bekam kaum sinnvolle Tipps. Nach etwas Ausprobieren und ein paar Prototypen fand ich schließlich eine funktionierende Dichtungskonstruktion und baute ihm einen vierstufigen Verdichter der 1200bar Druck erzeugen kann. Natürlich ist sowas keine harmlose Technik, aber alles beherrschbar.

Die meisten Menschen sind halt Kleingeister und sind in ihrer Vorstellungskraft ziemlich beschränkt. Sie lassen sich von großen Zahlen beeindrucken und abschrecken.

>Alles kein Problem

In der Tat.

Was machst du denn so?

leonfedotov Avatar
leonfedotov:#13870

>>13869
Ich mach nicht ganz sone krassen Sachen wie du. Eine der größeren Geschichten: hab für drei Formula-Studend-Boliden die Elektrik gemacht (nichts spannendes, nur 0815 Kabelbaum + minimale Ergänzungen mit PIC Microcontroller). Nach drei Jahren hatte Bernd dann die Schnauze voll: großkotzige und unfähige Maschbauer und Wirtschaftler allewo. Beratungsresistent, nicht kritikfähig, Reihen ein Fehl ans andere und gehen Bernd auf die Eier weil er Jappermucke hört (hören selber rtl und energy).
Vielleicht ist meine persönliche Erfahrung nur Zufall, aber mir stellt es folgendermaßen Dar: Potential für episches Versagen steigt quadratisch mit der Größe des Projektes und der Zahl der Beteiligten. Das ist eine psychologische Sache, haben wir in Deutschland dank DIN vergleichsweise gut im Griff. Es passiert aber trotzdem noch genug Scheiße.
Ich behaupte: deine Fräse ist nicht ein saugeiles Teil geworden obwohl sondern weil Du alleine gearbeitet hast.
Vermutlich hab ich mich in den vorangegangenen Pfosten, mal wieder, etwas missverständlich ausgedrückt: an der technisch/physikalischen Realisierbarkeit Zweifel ich gar nicht sooo sehr. Ich halte es nur für sehr wahrscheinlich, dass sich irgendwer verrechnet. Marsroverstyle:
-noch 10km bis zur Oberfläche
-denn zünd ich mal langsam die Bremsraketen
-Hmm, keine Antwort
-???
-Waren wohl doch nur noch ein paar hundert Meter...
Sone Scheiße passiert halt, aber soll man deswegen gar nichts mehr anfangen? Nein! Einfach arreine arbeiten: so wie Du oder Anne Frank auf /h/ könnten es auch die Lageenergiespeicherlüfter tun. Tun sie aber nicht, stattdessen schwätzen sie dumm, und darum bekommen sie von mir nur noch GasGasGas.
Die Penen von Leuten wie dir lutsche ich hingegen ganz gerne mal. Gibt nur nicht viel von deiner Sorte, zufällig bin ich Experte auf dem Gebiet.

>Nur sehe ich den Sinn nicht. Granit hat eine Dichte von 2,6-3,0t/m³. Wasser hat eine Dichte von 1,0t/m³.
Der Sinn ist, man kann Granit stapeln und erhält so quasi beliebige Energiedichten pro Fläche.

Was spräche eigentlich gegen Pressluftverpressung im Erdreich (ist mit CO2 schon geplant/im Anlauf)?
-Bohre Loch
-Arbeite Hohlraum aus
-Kleide Holraum luftdicht aus
-???
-Über 9000 bar Pressluftflasche!

Mittelfristig (500 Jahre) wird es eh auf Geothermie hinauslaufen: Erdkernwärme ist quasi unbegrenzt verfügbar.

commoncentssss Avatar
commoncentssss:#13872

>>13870

Werd einfach mal 5-10 Jahre älter, vielleicht wachsen sich diese Flausen ja dann noch aus.

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donjain:#13874

>>13870
>"Dieses Land hat das metrische System immer noch nicht zu hundert Prozent übernommen", erklärte Chris Jones vom Nasa-Labor JPL. Den bislang vorliegenden Untersuchungen zufolge legte der Erbauer des Satelliten, die Firma Lockheed Martin Astronautics, einige der für die Berechnung der Flugbahn notwendigen Daten in der amerikanischen Maßeinheit "Pounds of Force" anstatt in der metrischen Maßeinheit Newton vor. Die JPL-Wissenschaftler gingen jedoch davon aus, dass es sich bei den von Lockheed vorgelegten Zahlen für bestimmte Kräftewirkungen um metrische Werte handelte, und gaben sie so in den Computer ein. "Bei unseren früheren Marsmissionen haben wir immer das metrische System benutzt", erklärte JPL-Sprecher Tom Gavin
Murrikaner. Wer in Katoffl pro Derp rechnet statt in SI-Einheiten, braucht sich halt nicht wundern, wenn ihn unversehens die Physik trocken ins Archloch hineinrappiert.

amboy00 Avatar
amboy00:#13875

>>13870
>Was spräche eigentlich gegen Pressluftverpressung im Erdreich
Naja, gibt ja schon diverse Studien dazu.
Hauptproblem ist der Wirkungsgrad, die Luft wird halt warm beim Komprimieren. Entweder man isoliert den Tank und legt alles auf ueber 9000 Grad aus (schwierig, Waermeverluste durch die Isolierung), oder man speichert die Waerme woanders zwischen und fuehrt sie beim Expandieren wieder zu (aufwaendig und auch Wirkungsgradprobleme).
Wenn du garnichts machst hast du beim Expandieren nach kurzer Zeit verfluessigte Luft in deinem Speicher und ca. -190 Grad.

lanceguyatt Avatar
lanceguyatt:#13876

>>13875
Sowas dachte ich mir schon, deshalb folgender Plan:
Einfach noch etwas tiefer bohren, in 1000m hat man schon gemütliche 300K und tiefer heisst wärmer (und höherer Druck). Außerdem ist der Wärmeleitwert von Gestein winzig, das heisst, wenn man erstmal vom Grundwasser weg ist hat man exzellente thermische Isolierung.
Und wenn die ganze Anlage nur einen Wirkungsgrad von 20% hat: drauf geschissen. Für die Energie die man reinsteckt bekommt man Geld und für die Energie die man rausholt auch: also sozusagen ein fiskales Perpetuum Mobile.
Da fällt mir ein: warum nicht einfach Widerstände kaufen und dann Strom abnehmen, wenn der Preis negativ ist? Wie oft kommt sowas eigentlich vor an der Strombörse? Vielleicht könnte Bernd direkt noch was sinnvolles mit dem Strom anstellen, Tauben braten, Reis kochen oder Wäsche trocknen.

rohan30993 Avatar
rohan30993:#13877

>>13876
Das Problem von Luftdruckspeichern ist, dass sie winzige Kapazitäten haben, noch weniger wenn man die Kompressionswärme nicht abführt, oder eben extrem schlechte Wirkungsgrad wenn man die Wärme abführt aber nicht speichert und dann beim Entspannen wieder zuheizen muss.
Vielleicht könnte man Luftdruckspeicher ja in der Nähe von Heizkraftwerken bauen, die dann bei Bedarf ihr Abwärme zusteuern oder so.

christianoliff Avatar
christianoliff:#13878

>>13877
Ich glaub jetzt hab ich die Endlösung:
Rohstoffe (Kohle, Erz) werden oft unterirdisch abgebaut.
Irgendwann sind die Rostoffe abgebaut und zurück bleiben leere Stollen, oft in über 1000m Tiefe. Diese Stollen könnte man doch gewiss so modifizieren (oder zukünftig von vornherein so anlegen), dass man sie als Pumpspeicherwerk weiterbetreiben kann.
Schlimmstenfalls müsste man oberirdisch noch einen See anlegen, durch die enorme Höhe braucht der aber nicht besonders groß zu sein.

So einfach ist das!

deviljho_ Avatar
deviljho_:#13897

Deutschland sollte einfach große Flächen in Südspanien und Portugal anektieren kaufen und da solarthermische Anlagen mit großem Puffer für die Nacht und die überschüssige Prozesswärme nutzende Biomasse-zu-Gas-Anlagen bauen.
Strom und Gas für das großdeutsche Reich Europa für billig und alle sind glücklich.

cat_audi Avatar
cat_audi:#13899

>>13897
Theoretisch gut, doch müsste Gas und Strom ja von dort hier her/zu den Industriezentren. Für einen Wissenschaftler sollte das nicht als Problem erscheinen, die Technik gibt es ja, aber die Trassen...Franzmänner würden dem noch mehr im Weg stehen als deutsche Bürger dem Trassenausbau hier. Faktor Mensch macht jeden guten Plan kaputt.

karsh Avatar
karsh:#13900

>>13899
Verschiebt sich der bau halt um 18 Tage,ich wüsste zu gern wo wir jetzt schon stehen würden,wenn die Menschheit an einem Strang ziehen würde...

samscouto Avatar
samscouto:#13901

>>13900
Auf dem Mars. Zum Heimaturlaub von der anstrengenden Erkundung der Jupitermonde.

trickyolddog Avatar
trickyolddog:#13902

>>13900
Wir wären wohl sowas wie Krebszellen: Die ziehen auch alle an einem Strang...

Bruder, dein Geist ist vergiftet von krankmachender Christenlehre. Jeder Schöpfer ist immer auch Zerstörer und das Leben ist der größte Hammer von allen (Wenn wir uns irgendwann mit schwarzen Löchern beschießen, sind wir sogar noch krößere Kaputtschläger als schwarze Löcher). Der Tod hingegen ist dein Kumpel wenn du Einigkeit willst: der Volksmund spricht nicht ohne Grund vom Friedhof.
Lerne jasagen zu deinem Untergang, dann fällt es dir auch leichter andere zu versenken. Die Mitmenschen schont man eh nur, weil man insgeheim hofft, dann selber auch geschont zu werden. Vergiss diesen törichten Aberglauben.

rawdiggie Avatar
rawdiggie:#13903

>>13902

Allah Ackbar.

grrr_nl Avatar
grrr_nl:#13904

>>13903
Die Musels gewinnen alle ihre Kriege, selbst wenn sie jede Schlacht episch verlieren. Jetzt weisst du warum das so ist.

joynalrab Avatar
joynalrab:#13905

>>13900
>wo wir jetzt schon stehen würden,wenn die Menschheit an einem Strang ziehen würde...
Kommt, wie immer Bernd, auf den Strang an.
Bei den alten Römern war erobern das Gleiche wie befrieden und zivilisieren. Spinn deinen Faden weiter Bernd. Wenn du die Sandneger nicht alle hier haben willst, musst du sie ausrotten, die Grünen allerdings auch. Dann betonierst du die Sahara und installierst Solarmodule für Strom, sowie Lageenergiespeicher. In Gibraltar und Istanbul bauen wir Staudämme mit Wasserkraftwerken. Andererseits könnten wir auch Australien entvölkern und mit Atomkraftwerken pflastern. Alle werden am Strang von Könich Bernd ziehen oder müssen über die Klinge springen. Und meine Hauptstadt nenne ich Germania und baue sie auf Berlin.

rahmeen Avatar
rahmeen:#13906

>>13905
Genau meine Rede! Dort wo jetzt Moschehen, Synagogen oder Sanddünen stehen, wird dann unser E-Werk sein. Kann dazu noch einige Vorschläge einbringen, wie und wozu das Deportationsmaterial, aufbereitet und nutzbringend Verwendung findet.

Heil Bernd!

(USER WURDE FÜR DIESEN POST GESPERRT)

bluesix Avatar
bluesix:#13908

Wir könnte ja auch den Atlantik bei Gibraltar aufstauen und nur über Turbinen Wasser ins Mittelmeer fließen lassen...

edobene Avatar
edobene:#13934

Schöner Bericht über angedachte Speicherkonzepte
>http://www.youtube.com/watch?v=S8u7uV1fKtQ

Neuste Fäden in diesem Brett: