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Veröffentlicht am 2014-07-16 10:51:2 in /w/

/w/ 14537: Was tun nach der Promotion

eduardostuart Avatar
eduardostuart:#14537

Wirklich Bernd. Was tun mit dem Doktortitel? Postdoc is eine Straße nach Nirgendwo?

jamesmbickerton Avatar
jamesmbickerton:#14538

>>14537
Geld erjuden?

edobene Avatar
edobene:#14539

>>14537
Die Tatsache, dass der Mars früher nahezu bewohnbar war und wir quasi diese Zeit verpasst haben, macht mich immer wieder ganz traurig ;_;

mauriolg Avatar
mauriolg:#14540

>>14539
Das ist nicht das Bild, wie Mars in der Vergangenheit aussehen könnte. Es ist er nach hypothetischem Terramorfing.

cboller1 Avatar
cboller1:#14541

Die Aufgabe eines Postdoc ist es, herauszufinden, was er/sie/es nach dem Postdoc macht.

xspirits Avatar
xspirits:#14542

Den Universitätsbetrieb verlassen.

roybarberuk Avatar
roybarberuk:#14544

>>14542
Auf einmal? Mir ist ein sehr attraktives und industrienahes Thema für 2 Jahre vorgeschlagen (mein Gebiet ist die Ingenieurwissenschaft). Ist es auch eine Falle?

husamyousf Avatar
husamyousf:#14545

1. Nicht an der Uni bleibe
2. Gutbezahlten Schopp in der Freien Wirtschaft aquireieren
3. GF bekomben und glücklich werden

chris_frees Avatar
chris_frees:#14546

>>14545
Danke. Aber ich werde wahrscheinlich doch an der Uni für eine Zeit bleiben (1 Jahr, maximal 2). Ich habe sonst keine guten Angebote. Wollte erstmal Erfahrung in Projektarbeit sammeln. Letzendich verlasse ich die Uni, es ist sicher. Aber den Übergand bräuchte ich doch.

michigangraham Avatar
michigangraham:#14552

>>14546
Alle paar Monate in ein anderes Land ziehen, um schlecht bezahlt über die Runden zu kommen, um dir bei der ersten richtigen Bewerbung die Frage "und was von Ihrer Erfahrung als Postdoc sollte für unsere Firma interessant sein?" stellen zu lassen... Klingt gut, lasst uns alle einen Postdoc machen.

lisakey1986 Avatar
lisakey1986:#14553

>>14552
Hast du selbst Postdoc ausprobiert?

P.S. /w/ ist fast tot genauso wie die deutsche Wissenschaft. Fast alle Wisseschaftler ziehen in die USA

stushona Avatar
stushona:#14554

>>14553
Nein, aber ich sehe wie die Postdocs in unserer Gruppe leiden. Manche sind sehr offen darüber, insbesondere die, die mittlerweile in Projekten arbeiten müssen die sie nicht mögen. Das passiert eben, wenn man in einem Feld geforscht hat das die Industrie nicht für nützlich hält.

Und dann ist es einfach nur ein uninteressanter Job zu sehr schlechten Bedingungen. Der PhD ist schon die beste Gelegenheit sich von der Uni zu verabschieden. Wird dir nach meiner Erfahrung so gut wie jeder bestätigen.

syntetyc Avatar
syntetyc:#14555

Danke für die Antworten.

Es ist alles richtig, aber nur von einer Seite. Frag mal be denen, die in der Industrie arbeiten -- sie werden sich wahrscheinlich auch beschwerden, weil der Job langweilig ist, Projekte sinnlos sind, der Druck hoch ist etc.

Ich bin 28, ein Postdoc für 1-2 Jahre hätte nicht wehgetan, denke ich, um einen Job in der Industrie zu finden. Andereseits wenn ich mich jetzt komplet von der Uni verabschiede, verliere ich alle Chancen, eine wissenschaftliche Karriere zu machen.

Ich möchte mich nicht streiten, nur diskutieren.

iamkarna Avatar
iamkarna:#14556

>>14555
>sie werden sich wahrscheinlich auch beschwerden, weil der Job langweilig ist, Projekte sinnlos sind, der Druck hoch ist etc.

Dass wir uns da richtig verstehen: Was ich am Postdoc-Dasein abschreckend finde ist, dass du nur kurze Verträge hast und es von dir erwartet wird, jedesmal das Land zu wechseln. Versuch da mal ein enges soziales Netzwerk aufzubauen, oder gar eine Frau von zu überzeugen, oder -- völlig unmöglich -- ein Kind zu haben.

Der Rest wird überall mehr oder minder gleich sein.

areus Avatar
areus:#14559

>>14556
> eine Frau von zu überzeugen
Habe schon eine. Sie ist auch in der Wissenschaft löl.

> ein Kind zu haben
Gar keine Lust.

> kurze Verträge hast und es von dir erwartet wird, jedesmal das Land zu wechseln
Ja, das ist das schlimmste

Also wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Das Risiko bei dem so genannten "normalen" Job ist, dass 60% deines Lebens (außer Schlaffen) dir vielleicht keinen Spaß machen würden, und Stabilität/Kinder werden damit nicht helfen.

350d Avatar
350d:#14560

>>14537

Ich bin in derselben Situation wie OP. Promotion gerade fertig und absolute Frustration hinsichtlich des beruflichen Weiterkommens:

Ich kann nicht an der Uni bleiben, weil das eigentlich ökonomischer Selbstmord ist. Es ist maximal unsicher, weil Verträge in der Regel 2-Jahresverträge sind und es auf diese mindestens 12 Jahre lang ankommen wird. Am Ende hat man in dieser Zeit nichts verdient, nie Zeit gehabt, und es statistisch wohl doch nicht zum Prof. gebracht. Das geht wirklich nicht! So wie dieser Lebensweg aussieht, MUSS man annehmen, dass in der (Kultur-/Geistes-)Wissenschaft einfach keine Leute sein sollen. Es ist so maximal unattraktiv, dass es schon fast wieder lustig ist.

Alternativ: (Irgendwie, d.h. mit viel Mühe und Ausdauer) für Vater Staat arbeiten. Hier erwartet einen tödliche, frustrierende Langeweile mit absurd niedriger Bezahlung. Ein Dr. X wird mit EG 13 eingestuft, d.h. bei angenommen miesester Steuerklasse kommen da maximal 2000 Euro netto raus. Sicherlich, ein zuverlässiges Einkommen, aber was opfert man denn dafür? Intellektuelle Gesundheit und Zeit für was? Geld? Nein, das offenbar nicht. Also was dann? Nur Sicherheit? Reicht das?

Wirtschaft: Hier ist also schlussendlich Ficken das Programm. Du musst den anderen ficken, idealerweise bevor er dich fickt. Aber achte auf deine Flanke! Messerstecherei an jeder Ecke - moralisch nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Das Geld ist, wenn du es als promovierter in die Wirtschaft geschafft hast, natürlich gut. Feste Verträge als Kulturwissenschaftler, promoviert oder nicht, in der Wirtschaft? Das kann gehen, aber sicher nicht zum Einstieg. Mit der Sicherheit ist es in der Wirtschaft so eine Sache: Wenn sicher politisch oder wirtschaftlich die Lage hinreichend ändert, kann es das für dich als geduldeter Wissenschaftler in der Wirtschaft gewesen sein. Und die Zeit? Als Wissenschaftler weiss ich wie kostbar die ist: zum Arbeiten, Nachdenken, Planen usw. Zeit habe ich in der Wirtschaft natürlich nicht mehr und das ist ein ganz wesentlicher Punkt: ich habe sehr hart für meine wissenschaftliche Karriere gearbeitet und ich möchte jetzt auch etwas davon haben.

Ich für meinen Teil kann dir, OP, leider nichts raten. Alle Alternativen sehen für mich derart unattraktiv aus, dass ich aktuell retardiere: Ich drücke mich vor dieser Entscheidung, die so und so kommen wird, weil ich jeden sich anschließenden Weg aufrichtig als abstoßend empfinde.

ajaxy_ru Avatar
ajaxy_ru:#14561

>>14560
> Du musst den anderen ficken, idealerweise bevor er dich fickt. Aber achte auf deine Flanke! Messerstecherei an jeder Ecke
Was hast du denn geraucht?

mandalareopens Avatar
mandalareopens:#14562

>>14560
Brent hier hatte das gleiche Problem und ist nun seit über zwei Jahren NEET. Ich schäme mich sehr dafür und hasse mein Leben. Das kanns auch nicht sein. Allerdings hab ichs nur bis zum MSc geschafft.

justinrhee Avatar
justinrhee:#14563

>>14562

Welche Fachrichtung war es bei dir denn, Brent?

lightory Avatar
lightory:#14564

>>14563
Physik

hoangloi Avatar
hoangloi:#14565

>>14564

Und damit klappt's nicht?

Was hast du denn bisher versucht?

Was machst du gerade?

t1mmen Avatar
t1mmen:#14570

Trauer Bernds.
Meine Frau wird aus der Uni weggeschmissen. Wir müssen uns trennen. Ihr Professor stellte sich heraus, ein Arschloch zu sein. Danke Scheißwissenschaft. Je weiter, desto schlimmer.

sindresorhus Avatar
sindresorhus:#14571

>>14570
OP, dein leicht gebrochenes Deutsch macht es leider schwierig, dich in Gänze zu verstehen. Trotzdem hast du meine Anteilnahme.

splashing75 Avatar
splashing75:#14588

Lediglich TA-Bernd hat eine Festanstellung im öffentlichen Dienst, ihr gelee PhD-Bernds? :^)

Ist ok solange ich Single bleibe lies: für den Rest meines Lebens ;_;, aber wenn ich mir nicht nur den sinnlosen Suff am Wochenende finanzieren muss, sondern mal eine Familie stemmen müsste, dann ist das auch nicht mehr so rosig. Außer ich aquiriere ein hochbezahltes Alphaweibchen... Außerdem natürlich nur Handlanger aka unselbstständig und ungenutztes Potential bei zunehmendem Alter und keinem akademischen Titel diesdas.

Seriöslicher Vorschlag: nach einigen Jahren Kurzvertragsgekrebse Fortbildungsgedöns mitmachen und versuchen sich als schulische Lehrkraft zu etablieren und damit relative Sicherheit gewinnen?

Ihr könnt auch das hier supporten:
http://www.templiner-manifest.de/
drin vor: bringt doch eh nix penis
Ja, schon. Aber besser als nichts.

oaktreemedia Avatar
oaktreemedia:#14595

>>14588
Einer der TAs in Bernds Arbeitsgruppe hat eine nicht arbeitende Frau und drei Kinder. Scheint trotzdem mit dem Geld zu klappen. Er arbeitet hier aber auch schon gefühlt seit zwanzig Jahren.

gretacastellana Avatar
gretacastellana:#14597

Bernd macht gerade seinen Physikmaster mit Schwerpunkt Szintillationsdetektoren, weil er hofft damit eine Stelle bei Siemens im Bereich CTs zu bekommen. Sollen die mich nicht wollen bin ich ratlos was ich machen soll. Wäre Doktor sinnvoll? Damit würde ich aber mein Themengebiet weiter einschränken .

bagawarman Avatar
bagawarman:#14598

>>14595
Kombt wohl stark darauf an wo man wohnt und wie hoch dort die Lebenshaltungkosten sind.
In einer der teuren Großstädte wird der Kerl wohl nicht leben oder seibe Frau geht nebenbei noch anschaffen.

dwardt Avatar
dwardt:#14627

Was gibt es neues bei euch Bernds?

saulihirvi Avatar
saulihirvi:#14634

>>14537

Ja, kann mal berichten.

0. Mündl. Verteidigung nicht vor Ende September.
1. Bin so dermassen deprimiert, dass ich mich noch nicht einmal meer betrinke. Grund: Immer auf akademische Laufbahn komputiert, allerdings Wahrscheinlichkeit auf Sieg sehr klein, eigentlich so klein, dass man bescheuert sein muss, um das anzugehen. Ergo: Werde das nicht weiter ferfolgen.
1. GF bastelt mehr als ich an meinen Bewerbungen. Bin zu deprimiert, um mich zu betrinken. Naja, heute eine Ausnahme: Ab Nachmittag wird das wieder in Ordnung komben. In Bielefeld.
2. Bewerbe mich dann auf Stellen im ÖD oder semi-wissenschaftlichen Bereich, jedenfalls noch nicht freie Wirtschaft (=ficken).
3. Überlege derzeit noch, ob Selbstgrillung Alternative ist.
4. Das Fühl, Bernd, das Fühl ist so schlecht wie in den letzten 8 Jahren nicht. Ich mein es.

solid_color Avatar
solid_color:#14637

>>14634

marrimo Avatar
marrimo:#14640

>>14634
Noch in Bielefeld?
Bist du hier an der Uni?

Gerade hergezogen und werde zum Wintersemester anfangen.
Sage weil offtopic

polarity Avatar
polarity:#14641

>>14640

PostDoc, Prom oder Studium?

syntetyc Avatar
syntetyc:#14651

>>14537

Warum heuchelt Bielebernd Intaresse und liefert dann nicht?

leandrovaranda Avatar
leandrovaranda:#14676

>>14641
Studium ;_;
gerade mal 21

bouyghajden Avatar
bouyghajden:#14678

Eigentlich kann man sich als Postdoc nicht mehr so viel mit Wissenschaft beschäftigen, sondern eher mit sinnlosen Industrie- und Förderprojekten, die nix mit Wissenschaft zu tun haben.

chanpory Avatar
chanpory:#14685

>>14676

Ja, na dann vapiss dich mal besser! Hier krebst nämlich die Elite, was weißt du schon von unserem Fühl&Blut!? Ernsthaft: Studier du erstmal in Ruhe deine Jahre wek, bevor du dir über eine PostDoc-Zeit Sorgen machst.

robinlayfield Avatar
robinlayfield:#14686

Ich entere mal gerade den Faden, wenn es eh um Promotion geht. Ich habe gerade meinen Meister beendet und während ich die ganzen letzten Jahre fest vorhatte, zu promovieren, bin ich mir nun nicht mehr sicher. Das ging dann über "zumindest mal anfangen und kucken" zu "lohnt sich das überhaupt?". Drei bis sechs Jahre knechten und dann eh Bürofuzzi werden? Andererseits will ich nicht auf ewig jemandes Laboräffchen sein. Wenn ich Kollegen sehe, die nach ihren Dr. entweder keine Arbeit finden oder irgendwas anderes, ist das schon entmutigend. Andererseits wollen die auch eher in der Nähe bleiben, während ich jetzt kein SO großes Problem hätte, fortzugehen, obwohl Weibchen am Start, die nicht unbedingt mitgehen würde.
Ich will mich jetzt sowohl auf Promotionsstellen als auch auf normale Stellen bewerben. Was mein denn Doktorbernd, was ich eher den Vorzug geben sollte?

sunshinedgirl Avatar
sunshinedgirl:#14688

>>14686
1. Je nachdem, wo du promovierst, sind diese drei bis sechs Jahre wirklich locker abgesessen. Das kommt aber aufs Thema und auf deinen Chef an.

2. Wenn du als Laboräffchen sowieso fürchtest, keinen Job zu finden, was hält dich dann von einer Promotion ab? Sinken tun deine Chancen damit auf keinen Fall. Vor allem, wenn du flexibel genug und willens bist, deine Sachen zu packen.

3. Umgekehrt bist du als Mintler mit nur einem Meister prädestiniert für eine Laufbahn, in der du ewig das "Ferner liefen" zu den deinen promovierten Kollegen und Vorgesetzten bist. Ob zurecht oder nicht interessiert dabei keinen.

stushona Avatar
stushona:#14689

Bernds ich bräuchte Hilfe hier. Entschuldigung für mein Deutsch.
Ich promoviere schon bald und es wurde mir eine Stelle mit einem Projekt am Lehrstuhl vorgeschlagen.
Das Problem ist, der Chef erwartet über zwei Drittel der Arbeitszeit für Industrieprojekte zu verbringen (einschl. Überstunden, was eigentlich unangenehm klingt, denn ich habe es schon sat - habe seit den letzten 6 Jahren fast ohne Wochenende gearbeitet).
Allerdings muss man als Postdoc viel Zeit in Verröffentlichungen, Projektakquise, Patente etc. investieren. Das ist andererseits die Voraussetzung, eine Chance für eine Stelle als Professor zu haben.
Aber diese Scheißindustrieprojekte haben mit der Wissenschaft nichts zu tun.
Könnt ihr mir vielleicht was raten? Wäre das jetzt wirklich ein schlimmer Anstieg für eine wiss. Karriere?

stuartlcrawford Avatar
stuartlcrawford:#14711

bump

starburst1977 Avatar
starburst1977:#14717

>>14689
Projekte an Studenten outsourcen

dmackerman Avatar
dmackerman:#14719

>>14688
Hm, da war wohl ein Missverständnis - ich habe keine Angst, als Laboräffchen keinen Job zu finden, sondern halt ewig ein Laboräffchen zu bleiben. Aber wie gesagt, meine promovierten Kollegen haben mir ein bisschen die Lust daran verdorben... vor allem wenn man den ganzen Tag in einem kleinen Kackraum sitzen und sich mit einer Maschine rumärgern muss, die eh keiner außer einem versteht und die wahrscheinlich auch nie wieder benutzt wird nach dieser Promotion...
Ich habe mir auch zwischenzeitlich überlegt, vielleicht einfach mal eine Zeit lang normal arbeiten zu gehen. Ich meine, es gibt ja eh fast nur noch Zeitverträge, und zwei Jahre oder so würden mir jetzt auch nicht das Kreuz brechen - ob ich 31 oder 33 bin am Ende der Promotion ist ja relativ egal, oder?

dhooyenga Avatar
dhooyenga:#14721

>>14685
Was ist los, bald-doc-bernd?
Habe, auch in Bielefeld, als wiss. Mitarbeiter angefangen und bin jetzt schon der ganzen Chose überdrüssig. Schlechte Stimmung, fehlende Perspektive überall, Leute kriegen ihre Diss nicht fertig, Ellenbogen und publish or perish, da kriegt man ja standardmäßig täglich das große Kotzen im Carée.

Trotzdem komm ich jeden Tag hier hin, im Kern finde ich es wohl eigentlich doch sehr interessant.

Das alles hängt aber auch sehr stark von der Disziplin ab. In welchem Bereich bist du tätig?

(nebenbei: Neue Mensa ist überlegen)

franciscoamk Avatar
franciscoamk:#14723

Wie sieht es denn im Ausland aus?
Bin am promovieren im Bereich Ing.wissenschaft (Numerik). Auch starke Befürchtungen, dass das in der Industrie niemanden interessiert, weil in ANSYS rumwerken kann auch ein Bachelor, dazu muss man die Theorie dahinter nicht verstehen.
Hab deshalb nun noch nen Bachelor in BWL angefangen. 8 Uhr ankommen, 10 uhr heimkommen. Fühl mich wie in "Täglich grüßt das Murmeltier"...die Scheisse soll sich wenigstens mal auszahlen.

subtik Avatar
subtik:#14727

>>14723
Ein CS-Bernd aus Finland hat mir auf dem 4chan/sci geschrieben, dass alles beim ihm toll war. Viel Freiheit, keine Probleme mit der Finanzierung, gute Aussichten. Ich glaube, in Deutschland ist es mit der Wissenschaft besonders schlimm. In Richtung Ausland zu gucken, wäre schon sinvoll.

fatihturan Avatar
fatihturan:#14730

>>14723
Was hast du studiert, Numerik-Bernd?

yehudab Avatar
yehudab:#14733

Sorry... aber da geht ihr schon zur schule/studiert schon dekaden lang, promoviert irgendwann, macht euren professor, seit dann anfang 30 und habt so ziemlich nichts verdient und auch keine reelen Chancen einen halbwegs annehmbaren job zu finden (wo die bezahlung so gut ist um die letzten "verlorenen" 10 Jahre wieder einzuholen)

Warum macht ihr den ganzen dreck dann, und zieht nicht einfach nach bayern, macht den Facharbeiter in irgend einem gutbezahlten unternehmen, und geht da mit knapp 3000netto raus ???
Ich versteh euch nicht.

t. Hauptschüler mit Facharbeiter lel

(USER WURDE FÜR DIESEN POST GESPERRT)

andrewgurylev Avatar
andrewgurylev:#14734

>>14733
Weil wir uns bilden wollen, du Hinterwäldler.
Ohne Akademiker kein Fortschritt, aber das werdet ihr Facharbeiter ja niemals begreifen...

kiwiupover Avatar
kiwiupover:#14735

>>14733
Es soll ja Menschen geben, bei denen ist die Arbeit nicht nur ein Mittel, um zu überleben, sondern tatsächlich auf - halt dich fest - Interesse und Neugier gestützt. Da investiert man gerne schon mal Stunden, die man eigentlich auch stumpf vor der Glotze hängen könnte, um sich über irgendwas den Kopf zu zerbrechen, einen Geistesblitz auszuprobieren, über irgendetwas nachzulesen, was einen beschäftigt, und so weiter.

Das versteht ein
>Hauptschüler mit Facharbeiter
allerdings naturgemäß nicht, denn sonst wäre er sicherlich kein
>Hauptschüler mit Facharbeiter
Also schafe dich ruhig weiter von Feierabend zu Feierabend und genieß das erholsame Saufi mit deinen Kumpels am Wochenende.

Auch:
> macht euren professor
So einfach ist das?

mwarkentin Avatar
mwarkentin:#14736

Ich weiss ja nicht was ihr beiden verteidigen wollt, aber ich bin ganz oke mit meinem job.
Dieser faden spricht ziemlich genau das gegenteil von dem was ihr sagt.

ankitind Avatar
ankitind:#14737

>>14736
Nö. Postdoc ist das Wagnis, das man eingeht, um entweder als Akademiker weiterzumachen oder doch irgendwo in die Wirtschaft abzuspringen. Natürlich läuft man dabei das Risiko, im Niemandsland hängenzubleiben. Ist vergleichbar mit dem Risiko, nach der Hauptschule irgendwo als auswechselbare Arbeitsdrohne zu enden. Hätte man Eierschaukeln wollen, hätte man aber von Anfang an nicht studiert, das ist so ein persönliches Ehrgeiz-Willensstärke-Ding.

ionuss Avatar
ionuss:#14738

>>14737

Warum versuchst du eigentlich so verzweifelt nichtakademiker in die untermenschen schublade zu stecken die stumpf 8 Stunden am fliessband stehen um nach feierabend mit Bier und RTL abzuschalten? Brauchst du das um dich dann besser zu fühlen, oder willst du dir damit dein Leben schönreden?

Wie auch immer, für mich ist es schlicht unlogisch 13 und mehr jahre von Bafög und aushilfskellnern zu leben, um dann hinterher die selben probleme wie vorher zu haben, und noch 13 Jahre verloren zu haben.
Beweise? Dieser faden.

kosmar Avatar
kosmar:#14739

>>14738
Warum versuchst du so verzweifelt, Akademiker in die Idiotenschublade zu stecken, die am Hungertuch nagen, weil sie nicht der einfachen Kohle hinterherlaufen? Brauchst du das, um dich dann besser zu fühlen, oder willst du dir damit dein Leben schönreden?

Das Pendel schwingt in beide Richtungen, Bernd. Aber auf unserer Seite kann man wenigestens korrektes Deutsch schreiben.

evandrix Avatar
evandrix:#14740

>>14739
Nicht Alle löl. Ich kann nicht, weil ich Ausländer bin. Aber mir ist es scheißegal :3

bagawarman Avatar
bagawarman:#14753

Könnt ihr Pfeifen euch mit eurem infantilen "Hauptschüler vs. Akademiker"-Gewichse bitte nach /b/ verziehen? Danke.

p_kosov Avatar
p_kosov:#14791

>>14560
>(Kultur-/Geistes-)Wissenschaft

Was machst du genau? Bisher dachte ich, dass es auf /w/ nur Naturwissenschaftler und Mathematiker gibt.

yehudab Avatar
yehudab:#14795

Vor kurzem hatte eine lange Diskussion mit dem Professor. Er hat gesagt, die Wissenschaft sei wertvoll, so bald sie stark Anwendungsorientiert ist. Facepalm.
Seit wann sind die Professoren nur zur Buchhaltung und Management?

doronmalki Avatar
doronmalki:#14843

Vereinbarung eines Verteidigungstermins ist wahnsinn

woodydotmx Avatar
woodydotmx:#14867

bump

grrr_nl Avatar
grrr_nl:#14890

Bernds ich bin schon nah am Ende

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