Krautkanal.com

Veröffentlicht am 2015-11-03 19:37:0 in /w/

/w/ 15384: Biochemiker

thehacker Avatar
thehacker:#15384

An alle Biochemie-Bernds oder Bernds mit vergleichbarem Abschluss. Ich werde bald einen Master-Abschluss in Biochemie haben und bin mir noch unschlüssig wie es dann weitergehen soll. Bitte erzählt doch einfach mal von euren Wegen, was ihr nach einem solchen Abschluss gemacht habt und warum, egal ob promoviert, einen guten Job bekommen, etwas völlig anderes gemacht oder gehartzt.

darcystonge Avatar
darcystonge:#15388

Wie rar sind die Masterplätze gesäht?

zackeeler Avatar
zackeeler:#15394

Bernd versucht verzweifelt seine Promotion irgendwann mal fertig zu kriegen. Membranproteine sind eine Hurre ;_;
Würde natürlich gerne danach in die Industrie zum Weiterforschen, aber gerade in meinem Spezialfeld gibt es in Deutschland kaum was.

thehacker Avatar
thehacker:#15395

Ich hab erst mit dem Master angefangen.
aber meine Uni ist ziemlich gut. Wenn ich nen einigermaßen guten Abschluss mache, hab ich gute Chancen.

jasontdsn Avatar
jasontdsn:#15396

Wenn du noch keinen Masterplatz hast: Such dir was, was du weitermachen willst/kannst.
Wenn du danach extern irgendwohin gehst ohne wirklich, wirklich, wirklich gut zu sein, verkommt das zu einer langen, ergebnislosen Suche.

samscouto Avatar
samscouto:#15397

>>15396
Ohje, was für ein unverständlicher Quatsch.
Sorry, müde, viel gearbeitet heute. Kolonie-PCR stinkt, wenn man ganze Platten screenen muss.

Jedenfalls meinte ich: Such dir ein Masterthema, mit dem du weiterpromovieren kannst. Bleib, wo du bist, man kennt dich; deine Chancen, direkt weiterzumachen, sind groß. Wenn du als externer irgendwo hinkommst, ist das immer scheiße, weil du dich noch in alles einarbeiten musst und mit den Laborgewohnheiten klarkommen musst etc. und meist auch noch bei null anfangen, statt schon eine hoffentlich solide Basis zu haben.

marshallchen_ Avatar
marshallchen_:#15415

Ich kapere diese Faden aufgrund der Relation einfach mal.

Ich bin BTA, beschäftige mich gerade aber mit der Frage, ob nicht evtl. eine Weiterbildung zum staatl.-geprüften Biotechniker in Vollzeit (2-Jahre) sinnvoll ist, da ich nächstes Jahr aus privaten Gründen wohl umziehe und sich mir somit die Chance bietet beruflich nocheinmal aufzustocken oder umzuschwenken, bevor ich dann Ü30 bin.

Da die Weiterbildung zum Biotechniker allerdings am in Frage kommenden Standort sehr teuer ist (immerhin besteht wohl Anspruch auf ein Meister-BAföG), hätte ich idealerweise gerne ein paar Erfahrungswerte zu Schwierigkeitsgrad und Qualität der Ausbildung sowie Berufschancen, Bezahlung und Tätigkeitsfeld danach, evtl. auch eine Einschätzung im Vergleich zu einem "Life Science"-Bachelor.

Die Alternativen wären eine Stelle als BTA in der neuen Region zu suchen oder eben ein Bachelorstudium (Vorteil: Option auf Master, geringere Kosten; Nachteil: dauert >2 Jahre).

Bernd hat allerdings sein erstes Studium abgebrochen und danach die Ausbildung gemacht und etwas Angst davor, dass er wieder in sein altes Prokrastrinationsmuster zurückfällt, auch wenn er seitdem gereift ist. Insofern wäre der hohe Kostenfaktor evtl. sogar motivationsfördernd.

Danke, falls jemand hier sich dazu zufällig hilfreich äußern kann. :3

vladyn Avatar
vladyn:#15417

>>15415
Öh, keine Ahnung was du willst, aber die Frage, die du dir stellen solltest ist, was du von dem Ganzen erwartest.
Denk dran, dass du mit einem BSc in Life Sciences nichts reißen kannst, also noch zwingend mindestens den Master dranhängen musst.

artcalvin Avatar
artcalvin:#15447

>>15384
Ich glaube, wenn du heutzutage was erreichen möchtest, wirst du um CRISPR nicht herumkommen.

Neuste Fäden in diesem Brett: