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Veröffentlicht am 2017-03-17 16:34:45 in /w/

/w/ 15906: Formen/Arten des Denkens

jamesmbickerton Avatar
jamesmbickerton:#15906

Ich habe mir ein par Gedanken über das Denken an sich gemacht, wie es sich von Tieren unterscheidet und wie es sich zwischen Menschen unterscheidet. Ich habe meine Ergebnisse in ein sehr grobes Konzept zusammengefasst [s.Bild].
Mich interessiert was Intelligenz eigentlich bedeutet und wie es sich auszeichnet. Da ich dachte, das sich hier eventuell Bernds befinden die ein ähnliches Interesse an dieser Frage aufweisen möchte ich nach einigen Gedanken zu meinem Konzept fragen.

Zunächst möchte danach fragen was Ihr von meinem Konzept haltet ohne es zu erklären. Schaut euch das Bild an und schreibt, was euch dazu einfällt und wie ihr es versteht. Erweiterungen/ Veränderungen des Konzepts sind auch sehr Willkommen.

Sobald sich einige Bernds hierzu geäußert haben werde ich selbst darauf zurück kommen...

ultragex Avatar
ultragex:#15907

Nachtrag: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten ;)

guischmitt Avatar
guischmitt:#15908

Wörtliches Denken ≠ Logik. Siehe Watson Selection Task.
Bildliches Denken ist nicht komplexer als wörtliches Denken, eher andersrum. Ersetz den Teil mit "Schließen mittels Analogien" und wir können reden.

>Zunächst möchte danach fragen was Ihr von meinem Konzept haltet ohne es zu erklären.
Ich denke, du hast die Reihenfolge bei der Zeichnung durcheinandergebracht.

vickyshits Avatar
vickyshits:#15909

Denken ist Abstrahieren.
Egal ob visuell oder imaginär, wir verarbeiten es immer in Symbolen.

Wenn du dir nur mal den visuellen Teil anschaust und wie sich dieser entwickelt hat (das Auge), dann gibt das meiner Meinung nach einen ganz brauchbaren Ansatz, wie sich auch das Denken entwickelt hat, denn die Retina ist nicht umsonst ein wichtiger Teil des ZENTRALEN Nervensystems.

Die frühen Augen (siehe Augen von Quallen z.B.) waren nicht viel mehr als Lichtrezeptoren, die nur sagen konnten ob aus einer Richtung Licht kommt oder nicht.
Je diversifizierter diese Organe wurden, desto besser konnten Objekte und Umgebungen erkannt werden und das Denken entwickelte sich dementsprechend.

Für mich ist Intelligenz der Auflösungsgrad deiner Abstraktion.
Ob dir Schlussfolgerung A oder B in einem Rätsel auffällt ist mehr Frage der Geisteshaltung, denn wirklich unmöglich zu verstehen ist für die meisten Menschen kaum etwas (Alltägliches).

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