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Veröffentlicht am 2016-07-17 01:46:58 in /we/

/we/ 52796: Bernd ist nun fast Mitte 20, will erst im nächsten...

teylorfeliz Avatar
teylorfeliz:#52796

Bernd ist nun fast Mitte 20, will erst im nächsten Jahr mit seiner Ausbildung beginnen, nachdem er in den letzten Jahren zu große psychische Probleme hatte, um überhaupt irgendetwas zu tun. Inzwischen arbeitet Bernd ein paar Stunden die Woche. Um ehrlich zu sein, funktioniert es jetzt überhaupt nur deshalb, da Bernd das Geld braucht, um sich seine multiplen Abhängigkeiten zu finanzieren.

Bald steht der nächste Entzug an, Bernd schließt sich dazu 3-6 Tage zuhause ein und schläft nicht bis kaum. Die körperlichen Beschwerden allein sind eigentlich bereits unerträglich, aber die drei Wochen danach wird Bernd noch einmal ein ganzes Stück suizidaler sein als sonst und Bernd hat keine Idee, wie er damit umgehen soll. Er hat bisher in solchen Situationen immer Drogen genommen.

Freunde hat er keine, seine Familie darf davon nichts mitbekommen, professionelle Hilfe kommt aus diversen Gründen nicht in Frage.

Was soll Bernd jetzt tun? Sterben? Nach drei Tagen hätten es alle vergessen, seine Mutter, die Bernd allerdings missbraucht hat, vielleicht nicht, aber Bernd fällt es sehr schwer, einzig für seine Mutter, die er also am liebsten nie wieder sehen würde, am Leben zu bleiben.

Bernd hat übrigens u.A. selbst damit Probleme, einfach nur zu reden und hat jahrelang Stimmen gehört, die nicht da waren.

dutchnadia Avatar
dutchnadia:#52798

Bleib nicht für irgendwelche Spastis am Leben, die dich eh ausnutzen und dir keine Liebe zeigen. Bleib für dich selbst am Leben, Bernd. Selbst wenn der Tod nicht mehr nur als irgendwie akzeptable Option, sondern wirklich als die einzige Lösung erscheint: Du musst diesen Weg nicht gehen.
Ja, wenn du wirklich keinen Grund mehr im Leben siehst, dann ist Suizid natürlich schon eine Option und alles, aber wenn es irgendwo - und wenn es nur ganz, ganz klein ist - in dir drin noch einen Funken Hoffnung auf eine bessere Situation gibt, dann mach es nicht. Dann versuch das Leben noch ein bisschen länger zu nutzen. Und mal ehrlich: diesen Funken Hoffnung hast du doch. Dass du eine Ausbildung anfangen willst, ist doch sehr gut. Kann der erste Schritt in eine bessere Situation sein. Bernd, das Leben hat mehr zu bieten als nur Scheiße und Traurigkeit. Und es ist auch für dich erreichbar.

Das mit den Drogen ist natürlich scheiße und nicht unbedingt für deine Genesung förderlich, aber ich bin mir sicher, dass es da einen Weg raus gibt. Der wird zwar bestimmt nicht einfach, aber es gibt ihn.
Also erst mal Kopf hoch und das Ziel nicht aus den Augen verlieren.
Das wird schon wieder, Berndi :3

marcusgorillius Avatar
marcusgorillius:#52799

>>52796
>sich seine multiplen Abhängigkeiten zu finanzieren.
>Bald steht der nächste Entzug an,

Politoxi, also. Entzug von was genau? Alkibernd könnte "nur" Tipps bei Alk und vielleicht auch noch Benzos geben.

aiiaiiaii Avatar
aiiaiiaii:#52802

>und hat jahrelang Stimmen gehört, die nicht da waren.
>die nicht da waren.

Bernd! Warum verleugnest du dich selbst? Niemand kann dir vorschreiben, was real ist und was nicht. Das Leben außerhalb der Drogen ist nicht realer als das vor dem Entzug, nur schlechter, also lebe den Wahn! Genieße deine Erleuchtung, und lasse dich nicht normieren!

marcusgorillius Avatar
marcusgorillius:#52803

wie wäre es mit offenen Karten zu spielen? Ist doch zwecklos alles zu verstecken. Für wen? Warum überhaupt?
Lass es alle wissen die es interessiert und gehe dann gemütlich in den Entzug im Krankenhaus. Auch das ist besser als alleine zuhause vor sich hin zu sterben.

Du musst dir vor allem für die Langzeit Perspektive mal klar darüber werden was du brauchst. Dazu musst du wissen was dir fehlt.
Mit Freunden zu beginnen wäre schon ein guter Ansatz...

subburam Avatar
subburam:#52805

>>52798
Bernd sollte diese Ausbildung eigentlich bereits dieses Jahr beginnen, weshalb die Suizidgedanken überhaupt erst wieder so akut wurden. Bernd hätte zwar eventuell die Gelegenheit, zusätzlich samstags zur Schule zu gehen und das Abi nachzuholen, sodass er dann eventuell studieren könnte, aber er wäre dann bereits 28. Außerdem glaubt er kaum, dass er die Motivation haben wird, auch noch drei Jahre lang samstags dort anzutanzen.
Und deshalb wird er, wie es aussieht, bestenfalls den Rest seines Lebens einem Beruf nachgehen, der ihn langweilt bis anekelt.
Dass er nun noch ein Jahr hat, bevor das anfängt, ist der eigentliche Lichtblick, wobei Bernd halt selbst die 20h die Woche, die er dieses Jahr über wird arbeiten müssen, wahrscheinlich so sehr stressen werden, dass ihm keine Energie für sonst irgendetwas bleiben wird.
Der Funken Hoffnung bleibt eben nichts anderes als Hoffnung und das hat Bernd inzwischen leider begriffen.
Aber vielen Dank für den Versuch.
>>52799
Heroin und Gras vor allem, zwischendurch hat Bernd auch mal ein paar Jahre lang vorrangig gesoffen, aber körperlich abhängig ist Bernd davon nie geworden. Heroin ist das größte Problem, was das betrifft, insgesamt ist es aber eher einfach so, dass Bernd die Nüchternheit nicht ertragen kann und andere Menschen auch nur schwerlich. Diazepam hat er gerade auch im System, insgesamt hat er fast alles ausprobiert, was eben herkömmlicherweise so an Drogen konsumiert wird. Nikotin, Alkohol, Gras, LSD, MDMA/XTC, Kokain, Heroin, Speed, Valium/Flunis/Tavor, Lyrica, psylocybinhaltige Trüffel, LSA, Kannah, Tilidin, Tramadol, DXM, diverse Psychopharmaka und vergessen hat Bernd bestimmt auch noch was.
>>52802
Nicht sicher, ob.
Bernd hat durchaus begriffen, dass eine erweiterte Wahrnehmung nicht unbedingt schlecht sein muss, allerdings sind die Stimmen, die Bernd selbst gehört hat, schon den Großteil der Zeit einfach nur beleidigend und dadurch bedingt gewesen, dass Bernd sozial depriviert war. Sie waren also ein bisschen wie eine Mutter, die wütend ist, dass man sein Zimmer nicht aufgeräumt hat, nur dass sie eben damals permanent so waren, sodass Bernd eben keine Minute Ruhe vor ihnen bekommen konnte. Sie konnten auch durch Vorhänge und Bettdecken sehen, notfalls hatten sie Kameras und Mikros in der Wohnung installiert. Dazu war Bernd früher introvertiert bis soziophob bis selektiv stumm, weshalb es ihn also gestört hat, dass da in seiner Wahrnehmung ihn Leute durchs Badezimmerfenster zum Himmel hin im vierten Stock beobachten konnten und ihn beleidigt haben, als er sich zum Duschen ausgezogen hat etc.
Es hat auch sehr lange gedauert, bis er sich endlich selbst geglaubt hat, dass diese nicht echt sind und es sogar egal wäre, wären sie es nicht, wie er sich das also jahrelang erzählt hat.
Er hört sie heute manchmal noch immer, wenn er ausreichend Drogen nimmt oder sich Mühe gibt, hinzuhören, aber heute begreift er eben in der Regel wirklich und bereits während des Hörens, dass es nur seine eigenen Gedanken sind, die er da hört.
So kann es also tatsächlich manchmal schön sein, Stimmen zu hören, sowieso soll es ja vorkommen, dass Menschen das tun und diese für Engel etc. halten und sie nicht missen wollen würden. Aber an und für sich ist es schon ignorant, so etwas zu sagen, Bernd war damals 18 und völlig allein damit und hat ständig geheult vor Verzweiflung und Angst und daraufhin sind sie immer nur noch unfreundlicher geworden.
Mit dem, was allgemein als Wahrheit anerkannt wird, ist man wenigstens in der Theorie nicht allein.

otozk Avatar
otozk:#52806

>>52803
Bernd hat mittlerweile nur noch mit seinen Eltern zu tun. Bernd war vor ein paar Jahren in der Klapse, daraufhin ist seine Mutter sehr wütend geworden, hat ihn angeschrien, wie teuer das gewesen wäre. Da war Bernd noch privat-versichert.
Wie das jetzt mit der Versicherung wäre, weiß Bernd nicht.
Das Mal davor hat Bernds Mutter, als Bernd abends heimkam aus der Klapse, irgendwelche exotischen Pilze gekocht, es hat dann auch nur diese Pilze gegeben, was sehr ungewöhnlich war. Dann hat sie ihm vorgeworfen, sie wollte Bernd nicht vergiften, weil er besagte Pilze scheinbar komisch angeguckt hatte. Ein paar Wochen später wollte Bernd wegfahren, da hat Bernds Mutter es ihm verbieten wollen, hat gemeint, aber er hätte doch soooo einen schlimmen Nervenzusammenbruch gehabt, da könne er doch jetzt nicht wegfahren. Bernd hatte ihr damals von einem Nervenzusammenbruch erzählt, weil er nicht sagen wollte, dass er suizidal war und langsam den Verstand verlor, aber das hätte vermutlich keinen Unterschied gemacht.
Als Bernd im selben Jahr vom Internat geflogen ist, weil man Gras in seinem Zimmer gefunden hatte, hat Mutter auch endlich mitbekommen, dass Bernd ein Drogenproblem hat.
Sie denkt noch immer, es würde sich dabei um ein Problem mit Hasch/Alkohol handeln. Hat dies aber schon vielfach als Grund verwendet, Bernd weniger Geld zu zahlen, als ihm gesetzlich zusteht etc.
Überhaupt würde sie Bernd nur wieder anschreien und ihm Vorwürfe machen. Als sie ihn damals also wieder einmal angeschrien hat, als Bernd aus der Klapse kam, hieß es, sie habe doch so hart gearbeitet und nun sei Bernd so eine undankbare Bratze, dass er krank wird und ihr Geld verbrät (unserer Familie mangelt es nicht an Geld, wir hätten selbst dann genug, würde nur mein Vater arbeiten gehen, dafür ist Bernd halt als Kind vernachlässigt worden und man hat sich an ihm abreagiert, als man abends nach Hause kam).
Es ist also am besten, man erzählt Bernds Mutter einfach gar nichts.
Leider kommt sie ihn momentan locker alle zwei Wochen besuchen, obwohl es anders abgemacht war. Sie lädt sich selbst ein. Sie würde es also mitbekommen, wäre Bernd nicht zuhause, weil er beispielsweise für einen Entzug im KH wäre. Und Bernd möchte nicht, dass sie das mitbekommt. Bernd hat tatsächlich Angst, es könnte ihr wehtun, weil sie viel behauptet, sie könne wegen Bernd nicht schlafen. Aber es wäre auch einfach insgesamt nicht gut, weil es ein weiteres Mittel für Bernds Mutter wäre, ihn zu stressen, beleidigen, kontrollieren, was nicht.
Und Bernd wird also noch mindestens vier Jahre mit ihr zu tun haben müssen, da er die Ausbildung in dem Betrieb machen wird, in dem sie auch arbeitet.
Freunde... du bist lustig. Bernd hatte zuletzt mit 15 so etwas wie Freunde. Leute verpissen sich alle, sobald es einem schlecht geht, solange es nicht Sadisten sind, die das geil macht. Bernd hat nichts, was irgendjemand gebrauchen könnte, also hat er auch keine "Freunde".

markmushiva Avatar
markmushiva:#52817

>>52805
>>52806
Dscheisse Bernd, du hast ja ganz schön ins Klo gegriffen. Mal ehrlich: ich glaube nicht, dass du da so einfach wieder rauskommst. Du brauchst soviel Unterstützung wie du nur kriegen kannst. Mein Tipp wäre (wie so oft): klingle mal beim sozialpsychiatrischen Dienst an. Die haben Therapeuten mit denen du ganz unverbindlich reden kannst. Die begleiten dich aufs Amt, besorgen dir Wohnung und Einrichtung und, das wichtigste überhaupt, helfen sie dir den ganzen Knoten von Problemen, die du am Hals hast, aufzudröseln.
Entzug ist klar, aber so ganz ohne medizinische Unterstützung? Da bin ich, in deinem Fall doch etwas skeptisch. Es ist kein Wunder, dass du diesen ganzen Mist nüchtern nicht erträgst. Würde ich auch nicht. Deswegen Entzug ja, aber nur wenn du jemanden hast, der dich danach auffängt. Sonst stehst du nächste Woche wieder genau vor den gleichen Problemen, nur eben nüchtern. Und, nix für ungut, das hältst du alleine nicht aus.
t. >>52799

stephcoue Avatar
stephcoue:#52818

>>52817
>Die begleiten dich aufs Amt, besorgen dir Wohnung und Einrichtung
Damit wollte ich ausdrücken, dass die nicht nur Sprüche machen, sondern tatsächlich helfen. War jetzt missverständlich.

iamsteffen Avatar
iamsteffen:#52828

>>52818
Das Ding ist, dass Bernd auf diesem oder herkömmlichem Wege keine so gute Ausbildung bekäme und er sich schon gerne die Möglichkeit offenhalten würde, noch mal ein ganz stinknormales Leben zu führen.
Außerdem ekelt Bernd die Vorstellung an, dass er jemandem Geld zahlt, damit derjenige ihm in den Arsch kriecht. Da bleibt Bernd doch lieber alleine.
Und gegen Entzug im KH spricht, dass Bernd sich dort das Klo mit diversen Leuten teilen müsste, aber beim letzten Mal locker 24-36h lang seines nicht hat verlassen können. Er hat es ja schon einmal hinbekommen, da hatte er gar nichts außer Paracetamol zur Verfügung, das hat er auch überstanden. Er hat sogar die Katze regelmäßig gefüttert und alles. Das Problem ist eben, dass es eine Woche gedauert hat und momentan ständig Bernds Eltern hier reinplatzen und er irgendwelche Arbeit für sie erledigen soll, aber im August hat Bernd dann hoffentlich ausreichend Zeit und Ruhe dazu. Bernd ist außerdem seit Jahren allein und mit ähnlich schlimmen Dingen klargekommen, es ist halt nur nie schön gewesen.

tomgreever Avatar
tomgreever:#52830

>>52828
Jemand mit deiner Vorgeschichte wird ganz sicher kein normales Leben führen können, Bernd. Tut mir Leid wenn ich da deine Träume platzen lassen muss, aber der Zug ist abgefahren.
Betreutes Wohnen wäre keine Alternative?

alessandroribe Avatar
alessandroribe:#52832

>>52830
Du kennst Bernd doch gar nicht. Finde das anmaßend bis ekelhaft. Es ist nicht /b/ hier.

Tut mir leid, falls du einfach nur dumm bist.

samihah Avatar
samihah:#52833

>>52830
Die Vorgeschichte, die du nicht kennst, ist, dass Bernd mit 13 jemanden hätte gebrauchen können, der auf ihn aufgepasst hätte.
Jetzt mit 23 gibt es allerdings mit Sicherheit keinen Grund mehr dazu, damit anzufangen. Im Gegenteil: Meist ist Bernd froh, hat er Ruhe vor Leuten, die keine Ahnung haben, ihm aber vorschreiben wollen, was er zu tun habe.

nicoleglynn Avatar
nicoleglynn:#52866

>>52832
Du bist seit X Jahren drogenabhängig, bist schizophren (ist dir das bewusst?) und bereits Mitte 20. Mehr muss man da nicht wissen.
Wie gesagt, es tut mir wirklich Leid, das war ernst gemeint. Aber so ziemlich alles spricht gegen dich. Mit viel Hilfe wirst du ein nicht komplett vergeudetes Leben führen können. Ich sage dir das, weil du immerhin kohärent schreiben kannst, das können viele in deinem Zustand nicht mehr. Und du hast eine Familie, die dich scheinbar extrem unterstützt. Es ist also noch nicht alles verloren, aber du musst wirklich jetzt einen Anfang machen. Den Einzelkämpfer zu spielen wird dich nicht weiterbringen.

t. ehemaliger Sozialarbeiter

vladarbatov Avatar
vladarbatov:#52870

>>52866
Bernd ist nicht schizophren, er hatte mal eine Psychose, die durch den Konsum von Gras ausgelöst worden war. Der Scheiß ist reversibel.
Ein großer Teil der Leute, die in ihrer Jugend Drogen nehmen, hören freiwillig damit auf, bevor sie 25 werden. Es gibt hinzu viele funktionierende Drogenkonsumenten und selbst Leute mit Schizophrenie, die erfolgreich ihr Leben meistern, sogar Ärzte und Anwälte sind und was nicht.
Bernd wohnt alleine. Alles, was ihm fehlt, um ein normales Leben zu führen, ist Arbeit, sodass er also seine Wohnung selbst bezahlen könnte. Übrigens tun das viele Leute in Bernds Alter noch nicht selbst.
Tut mir leid, falls das nicht in dein Weltbild passt.

VinThomas Avatar
VinThomas:#52875

>>52870
Auf mich >>52817 wirkst du nicht psychotisch. Dennoch muss ich >>52866 zustimmen.
Zur Erklärung: Bernd selbst ist "nur" Alki. Und es war hart genug da wieder heraus zu komben. Ohne Hilfe hätte ich es sicherlich nicht geschafft. Und meine "Problemchen" sind ein Dreck im Gegensatz zu dem mit was du dich herumschlagen musst.
So oder so. Da wieder arreine heraus zu komben stelle ich mir unglaublich schwierig, wenn nicht sogar unmöglich vor. Ich will dir da nicht reinreden, bin aber dennoch der Ansicht, dass jedwede Hilfe, und sei es nur jemanden der bei deiner Entgiftung und die Tage danach bei dir ist, unbedingt notwendig ist. Das was du zu betreiben versuchst kommt mir vor wie russisches Roulette mit nur einer freien Kammer. Das MUSS ja zwangsläufig schief gehen.
Nichts für ungut Bernd. Wir sind hier unter uns und (das ist ein Vorteil der Pseudoanonymität) können ungezwungen miteinander reden schreiben. Wie auch immer du dich entscheidest: Bernd ist für dich da. Vielleicht tröstet dich dieser Gedanke.
Viel Glück!

rohan30993 Avatar
rohan30993:#52880

>>52870
Und wenn es mit der Ausbildung zum Arzt nicht klappt, gewinnst du einfach im Lotto.
Nicht zuletzt wegen der absurden Realitätsferne solcher Leute habe ich die Sozialarbeit damals an den Nagel gehängt. "Hiphopper XYZ hat auch ganz lange Drogen genommen, und der ist jetzt Millionär!"
Aber gut, vielleicht ist bei DIR ja alles anders. Viel Erfolg.

to_soham Avatar
to_soham:#52882

>>52875
Meine Erfahrungen mit Bernd waren in der Regel leider schon der mit >>52866 ähnlicher, aber vielen Dank. Bernd überlegt nun doch, ob er nicht vielleicht mal zum Arzt gehen sollte, aber es wird sicherlich wieder jede Menge Überwindung kosten. Ob das was bringen wird, ist eine andere Sache. Wenn Bernd ehrlich ist, wird ihm wieder die Klapse empfohlen werden, wenn Bernd nicht ehrlich ist, kriegt er vielleicht Tavor oder so - je nachdem, wie unehrlich genau er dann also sein wird. Bernd war bereits zweimal in der Klapse und es war vollkommen sinnlos, wobei er vermutlich diesmal in eine Entzugsklinik geschickt würde, was bestimmt noch einmal anders ist und wo man immerhin hoffentlich Entzug machen würde...
NA oder die psychosoziale Beratung könnte er sich auch vorstellen, aber nur dann, wäre er völlig zugedröhnt. Was die tatsächliche Planung und Durchführung angeht, ist Bernd mit seinem Vorhaben, sich umzubringen, schon weiter, aber das muss ja nichts heißen.
>>52880
Es ist nicht meine Schuld, dass du so schlecht in deinem Beruf warst. Ich habe diesen Faden auch nicht eröffnet, um mich von dir beleidigen zu lassen.

woodydotmx Avatar
woodydotmx:#52883

>>52882
>Bernd überlegt nun doch, ob er nicht vielleicht mal zum Arzt gehen sollte, aber es wird sicherlich wieder jede Menge Überwindung kosten.
Das, in Verbindung mit einem guten, verständnisvollem Arzt wäre natürlich ideal. Nur sind die leider selten. Deswegen eben mein Tipp mit dem sozialpsychiatrischem Dienst. Habe da durchwegs positive Erfahrungen gemacht.

>Bernd war bereits zweimal in der Klapse und es war vollkommen sinnlos, wobei er vermutlich diesmal in eine Entzugsklinik geschickt würde, was bestimmt noch einmal anders ist und wo man immerhin hoffentlich Entzug machen würde...
Scheint mir der vernünftigste Weg zu sein, ist aber auch kein Zuckerschlecken. Dummerweise ist das Personal (jedenfalls so wie ich es kennenlernen durfte) ziemlich abgebrüht und teilweise auch recht zynisch. Ist ja auch kein Wunder. Drehtürpatienten gibt es da zuhauf und das scheint sich auch auf die Psyche des Personals auszuwirken. Also hingehen, Entgiftung durchziehen und anschließend eine Entwöhnungstherapie machen. Das ist zielführender als nach der Entgiftung (und das Risiko ist sehr hoch, ca. 90% der Patienten werden nach der Entgiftung wieder rückfällig) in das alte Leben zurück zu kehren.

>Was die tatsächliche Planung und Durchführung angeht, ist Bernd mit seinem Vorhaben, sich umzubringen, schon weiter, aber das muss ja nichts heißen.
Grillen kannst du immer noch. Das war/ist jedenfalls Bernds Motivation als er es durchzog. Bernd ist aber auch stur wie ein Panzer und würde sich gewaltig ärgern, wenn er nicht Alles.jpg unversucht lassen würde.
Auch: Suizidgedanken sind die übliche Reaktion deines Gehirns. Die "Krücke" sich durch Drogen zu betäuben fällt ja wek und das ist es, was dein Leben unerträglich erscheinen lässt. Das gibt sich aber mit der Zeit. Du bist ja auch nicht von heute auf morgen süchtig geworden. Dauert eben etwas. Bedenke: Geduld ist eine Tugend, und selbst wenn es schief geht, hast du immerhin etwas Zeit gewonnen. Und wer weiß: vielleicht passiert dir in dieser Zeit sogar etwas Gutes.

sementiy Avatar
sementiy:#52885

Ich war sowieso seit ein oder zwei Jahren nicht beim Arzt und vielleicht kann dieser einem einfach eine Klinik empfehlen und eine Überweisung schreiben und dann gehe ich dahin, wenn ich bereit bin.
Momentan macht es nicht mehr wirklich Spaß, vor allem ist alle drei Tage das Geld leer und ich kriege Entzugserscheinungen und muss irgendwie Geld auftreiben.

Als ich zum ersten Mal in der Klapse war, hat sich eine der Schwestern zum ersten Mal dazu herabgelassen (nachdem ich, da sie mich am Vorabend angeschrien hatte, da ich also langsam wieder weniger Tavor bekommen hatte und daher ganz aufgewühlt war und nicht schlafen konnte, nicht einmal wusste, dass ich eben nun zwei Wochen lang Tavor bekommen hatte und jenes dieses Verhalten durchaus verursachen kann [ich hatte mich die ganze Zeit bereits gewundert, dass ich so wenig Angst hatte und war am ersten Abend, an dem ich wieder draußen war, auch in der Stadt unterwegs und habe mit fremden Leuten getrunken und geraucht und herumgemacht blabla], nachdem ich jedenfalls losgeheult hatte, weil sie sehr laut meinte, sie wolle auch mal Feierabend machen, man muss bemerken, dass ich mich da zum ersten Mal traute, jemanden dort um einen Gefallen zu bitten blalab) sich zu mir zu setzen und zu fragen, weshalb ich eigentlich dort war, sie hat mir jedenfalls auch gesagt, sie würde sich wünschen, dass ich nicht zum Drehtürpatienten würde.
Ich hoffe sowieso eher, es gibt dort einen Raucherraum und meine Mitpatienten sind nicht völlig unerträglich.

Das mit der Entwöhnungstherapie kommt leider nicht wirklich in Frage, da ich nicht einfach für ein paar Wochen von der Bildfläche verschwinden und meinen Eltern auch nicht sagen kann, was ich mache.

Ich hatte bereits Suizidgedanken, bevor ich mit den Drogen angefangen habe und sie sind also bei vielen Drogen oft auch während des Konsums da, aber während des Entzugs sind diese natürlich noch einmal unangenehmer.

Ich glaube nicht daran, dass mich überhaupt irgendetwas noch irgenwie stören könnte, sobald ich tot bin. Das ist so mit eins der blödesten Probleme, dass ich eigentlich noch immer keinen Grund sehe, mit den Drogen aufzuhören, ein normales Leben zu führen, überhaupt ein Leben zu führen.

marciotoledo Avatar
marciotoledo:#52886

>>52885
>Überweisung schreiben und dann gehe ich dahin, wenn ich bereit bin.
Eine Überweisung ist, soweit ich mich erinnere, nur 4 Wochen gültig. Sollte aber ausreichen.

>Momentan macht es nicht mehr wirklich Spaß, vor allem ist alle drei Tage das Geld leer und ich kriege Entzugserscheinungen und muss irgendwie Geld auftreiben.
Bin mir nicht sicher, ob das als Motivation ausreichend ist. Bernd selbst war physisch und psychisch so am Ende, dass er als Ausweg nur noch Entgiftung oder Suizid sah.

>man muss bemerken, dass ich mich da zum ersten Mal traute, jemanden dort um einen Gefallen zu bitten
Das Fühl kennt Bernd nur zu gut. Such dir einen geeigneten Ansprechpartner auch wenn es "nur" ein Mitpatient ist. Ich habe sowohl Patienten begleitet sowie mich begleiten lassen. Es ist grundsätzlich eine gute Idee das zu tun. Irgendwann macht es *klick* und du begreifst, dass du mit deinen Problemen nicht alleine da stehst. Es ist ein Lernprozess, der zumindest bei mir, eine ganze Weile gedauert hat. Mittlerweile funktioniert es ganz gut (auch wenn ich manchmal ein doofes Gefühl dabei habe) aber so ist das eben, wenn man sich die meiste Zeit irgendwie selbst durchgewurstelt hat.

>Ich hoffe sowieso eher, es gibt dort einen Raucherraum und meine Mitpatienten sind nicht völlig unerträglich.
Normalerweise darfst du, während beginn der Entgiftung, die Station eh nicht verlassen. Wäre viel zu gefährlich. Deswegen haben alle "geschützten Stationen" (ein Euphemismus für die "Geschlossene") ein Raucherzimmer.
Deine Mitpatienten sind ein notwendiges Übel, aber selbst ich als Bernd, habe Leute gefunden die mir sympathisch waren. Kleiner Tipp: soweit möglich, versuche kleine Aufgaben zu übernehmen. Dieser Bernd hat am Ende die "Patientenkasse" (so etwas gab es offiziell nicht) und den "Einkaufsdienst übernommen. Das gibt dir 1. das Gefühl nicht vollkommen sinnlos zu sein und 2. bist du gezwungen Kontakte zu knüpfen. Hat mir im Nachhinein gesehen viel gebracht. Das Selbstwertgefühl steigt und du lernst auch ein Stück weit Verantwortung (auch für Andere) zu übernehmen.

>dass mich überhaupt irgendetwas noch irgenwie stören könnte, sobald ich tot bin.
Mal abgesehen davon, dass, sobald du tot bist, dich gar nichts meer stört: das ist es, was du durch die Drogen verloren hast. Die Fähigkeit dich auch über Kleinigkeiten zu freuen. Aber keine Angst das wird wieder. Dieser Bernd freut sich z. B. wenn er ab und zu lecker Pizza essen geht, oder einen *wirklich* guten Film ansieht.
Es sind die Kleinigkeiten, die das Leben ausmachen.

Wow! Kann mich nicht meer daran erinnern wann ich das letzte Mal so eine lange Pfostierung schrieb :3

sketi_ndlela Avatar
sketi_ndlela:#52887

>>52886

Du bist ein feiner Kerl Bernd! Wie gehts dir mittlerweile?

marshallchen_ Avatar
marshallchen_:#52890

>>52887
>Du bist ein feiner Kerl Bernd!
Danke lieber Bernd! Das hat schon eine gefühlte Ewigkeit niemand meer zu mir gesagt (wurde tatsächlich ein bisschen rot :3).
Auch: kennen wir uns?

>Wie gehts dir mittlerweile?
Eigentlich - bis auf ein paar Patzer/Ausrutscher abgesehen - ganz gut.

ZL;NG:
Bernd schlägt sich mit dem Arbeitsamt, dem Rentenversicherer und Gutachtern herum. Meist läuft es sogar recht gut auch wenn manchmal ein paar Idioten dazwischen funken. Da man aber als Bernd sowieso immer vom Schlechtesten ausgeht, ists umso erfreulicher wenn es Dinge gibt, die überraschend glatt laufen.
Mit etwas Glück habe in ein paar Wochen die EM-Rente durchgeboxxt, was für mich erst einmal 2 Jahre Ruhe bedeutet. Ich glaube, das habe ich mir nach dem ganzen Chaos auch irgendwie verdient.
Heute Nachmittag z. B. habe ich mal wieder einen Termin bei meiner Psychologin. Da wird dann "Kriegsrat" gehalten wie es nun weiter zu gehen hat. Bin etwas (an)gespannt, aber das legt sich noch.

Liebe Grüße,
dein Bernd

lightory Avatar
lightory:#52892

>>52886
Ist gut, Bernd hat inzwischen einen Termin, an dem er also entweder den Entzug beginnen oder sich abmurksen wird und er wird sowieso nicht den Mut haben, sich richtig zu verhalten und somit letzteres zu tun.
Sollte Bernd zu blöde sein, nicht vorher zum Arzt zu gehen, macht er den Entzug eben zuhause, schlimmstenfalls ohne Hilfsmittel, schlimmstenfalls kotzt und scheißt er seinen Eltern auch ins Gesicht, sollten diese sich zufälligerweise wieder selbst eingeladen haben. Die Hauptsache ist, dass Bernd es endlich macht.

Vielen Dank, dass du dir so viel Mühe bei den Pfostierungen gegeben hast. Du hast Bernd vor allem dabei geholfen, einzusehen, dass seine Lebenseinstellung allein schon (Bernd hat sein Leben vor Jahren bereits aufgegeben) verhindert, dass Bernd irgendetwas unternimmt, was irgendwie sinnvoll bis hilfreich sein könnte.

evandrix Avatar
evandrix:#52893

>>52892
>oder sich abmurksen wird und er wird sowieso nicht den Mut haben, sich richtig zu verhalten und somit letzteres zu tun.
Dich abmurksen? Dann war meine Hilfe aber keine.

>Du hast Bernd vor allem dabei geholfen, einzusehen, dass seine Lebenseinstellung allein schon (Bernd hat sein Leben vor Jahren bereits aufgegeben) verhindert, dass Bernd irgendetwas unternimmt, was irgendwie sinnvoll bis hilfreich sein könnte.
Eine (Deine) Lebenseinstellung ist aber nichts was in Stein gemeisselt ist. Es ist Alles.jpg eine Frage der Wertung. Wenn du an einem Tag 5 Menschen kennen lernst und 4 davon Arschlöcher sind, solltest du dich darüber freuen zumindest Einen kennen gelernt zu haben der nicht deinen Erwartungen entspricht. Verstehst du worauf ich hinaus will?

Wie auch immer es für dich laufen wird: ich wünsche dir viel Glück dabei.

anhskohbo Avatar
anhskohbo:#52895

>>52890
Wenn du nicht der bist, für den ich dich auch nicht halte, dann nicht. :3
>Bayernbernd

Darf ich fragen wie dein Termin gelaufen ist? Ich hoffe wohl gut - und wie geht es nun weiter?
Glückwunsch zu deiner Rente! Man sieht ja.. Es geht aufwärts, wenn man nicht aufgibt und weiter macht. Das ist wohl die oberste Prämisse, die ich OP auch sehr gerne ans Herz legen will.
Mich hat es wirklich gefreut, deine Texte zu lesen - Die Ausdrucksweise und deine Empathie wirken auf mich, als wärst du ein Bernd, mit dem ich gerne mal ein Bierchen trinken würde! :3
Wünsch dir alles Gute!

OP: Du darfst außerdem nicht erwarten, dass immer alles.jpg gut ist.
Ich an sich sollte nicht klagen können - gesicherter Dschob als Beamter, GF, soziale Kontakte... Trotzdem ist nicht alles Gold was glänzt - Man geht immer mal durch maximal beschissene Zeiten im Leben, deshalb, lieber OP, geb dich bitte nicht auf. Das ist grober Unfug und wird auch dir und deiner Selbstachtung nicht gerecht.

grrr_nl Avatar
grrr_nl:#52896

>>52892
>>52895 nochmals hier:
Brent, du solltest mal versuchen die herzlichen Kommentare von >>52893 besser zu verstehen. Er versucht dir zu helfen und gibt sich augenscheinlich viel Mühe dabei.
Deine Äußerung, dass deine Lebenseinstellung negativ sei, kann ich so nicht nachvollziehen.
Bitte mach den Entzug und halte durch - ich meine, du hast es auch geschafft davon abhängig zu werden! Das einzige was du brauchst ist Disziplin. Geh durch die Qual und beweis dir was - So wie du schreibst ist das dann wohl die Hauptaufgabe in deinem (einzigen) Leben.
Mach es! Ich glaub an dich :3

coreyhaggard Avatar
coreyhaggard:#52897

>>52895
>Bayernbernd
Ertappt :3
c. bzw. M. (im RL)? Harro mein Freund! Schön von dir zu hören!

>Darf ich fragen wie dein Termin gelaufen ist? Ich hoffe wohl gut - und wie geht es nun weiter?
Glückwunsch zu deiner Rente!
Noch habe ich die Rente leider nicht. Stichtag ist der 03.08. Da habe ich den entscheidenden Termin beim Gutachter der Rentenversicherung. Ich wurde aber heute von meiner Psychologin insofern daraufhin vorbereitet, was ich sagen oder lieber verschweigen soll. Sie ist auf meiner Seite :3

>Mich hat es wirklich gefreut, deine Texte zu lesen - Die Ausdrucksweise und deine Empathie wirken auf mich, als wärst du ein Bernd, mit dem ich gerne mal ein Bierchen trinken würde! :3
Wünsch dir alles Gute!

Danke dir vielmals! Vielleicht klappts ja mal mit einem Treffen. Sooo weit weg wohnst du ja auch nicht. Ich würde mich *wirklich* freuen. Und ein oder 2 Bierchen gingen auch. Soweit habe ich mich unter Kontrolle (solange es kein Schnaos ist) :3
Wenn ich diese bürokratische Bullenscheisse hinter mir habe, melde ich mich bei dir. Versprochen!
Deine Adresse hab' ich ja.

Viele Grüße,
dein Bernd.

jasontdsn Avatar
jasontdsn:#52898

>>52897
M stimmt :O

Ich bin gerade völlig verwirrt und ahnungslos wer du bist :(
Ich glaube da liegt eine Verwechslung vor lieber Berndi!

Für mehr: [email protected]

mhwelander Avatar
mhwelander:#52899

>>52898
Ups! Dann war es Zufall. Bayernbernd heißt außerhalb von KC Michael. Wenn du derjenige wärst, für den ich dich gehalten habe, würdest du im Osten wohnen und meine vollständige Adresse sowie meine Telefonnummer kennen. Schreiben werde ich dir (bedingt durch meine Zwischennetzparanoia lieber nicht :3
Nichts für ungut. Ich finde es trotzdem sehr sehr nett was du über mich geschrieben hast.
Bernd hat eben nur Bernd und Hassbernd kann mich gepflegt am Arsch lecken ignorieren :3

bagawarman Avatar
bagawarman:#52900

>>52899
Haha Berndi! Hab schon völlig verwirrt einem Bekannten geschrieben, der in Frage kam! :3
Nichts für ungut! :)

layerssss Avatar
layerssss:#52901

>>52900
>einem Bekannten geschrieben
Nö. War nur ich :3

alek_djuric Avatar
alek_djuric:#52902

>>52901
Wobei: daran erkennt man (Bernd) wie vernetzt wir eigentlich sind. Es gibt eben nicht nur garstige Menschen im Zwischennetz.

chaabane_wail Avatar
chaabane_wail:#52944

>>52882
Du klingst wie ein riesen Arschloch, wie alle Drogensüchtigen.
Mit Selbstmitleid und Träumerei wirst du es nicht schaffen.

Neuste Fäden in diesem Brett: