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Veröffentlicht am 2017-05-04 20:05:14 in /we/

/we/ 53786: Alles ist mühsam

lightory Avatar
lightory:#53786

Ach Bernd, alles ist mühsam.

Hocke jetzt schon seit 2 Jahren arreine in der Bude rum, kriege die letzten paar Punkte für den FH-Bachelor aufgrund von Schreibblockade und massiven Konzentrationsstörungen nicht zusammen und sitze depressiv herum. Bernd müsste eigentlich nur noch eine Vorlesung besuchen und die Arbeit schreiben (Thema bereits vorhanden), aber er schaff es einfach nicht. Alle Kommilitonen (die Bernd 90% von Anfang an unsympathisch waren und mit ein Paar er es sich im letzten Regelstudiensemester ordentlich verkracht hat) sind weggezogen, alle alten Bekannte im Dorf arbeiten schon oder machen eine gute Ausbildung mit sicherer Übernahmegarantie (sind daher zu beschäftigt oder fragen nur schräg) und auch der Kontakt zum Roten Kreuz (Bernds früheres Hobby) ist seit Studienbeginn und Auslandssemester abgerissen.

Das Studium selbst (Politik und Geschichte) war zwar am Anfang interessant, aber eigentlich fühlt sich Bernd trotz immer noch großen Nachrichteninteresses und gelegentlicher Spaß an Lektüre nicht mehr damit verbunden. Außerdem waren bisher alle.jpg Praktika extrem frustrierend, da man Bernd meistens nur als besseren Hiwi benutzt hat. Der Kontakt zu einem früheren Abgeordneten sowie zu Bekannten in einer großen partei leidet auch seit Studienbeginn, da Bernd mit den ganzen ideologischen Scheuklappen, Netzwerklern und Schleimern nichts anfangen konnte.

Aufgrund von ein paar früherer Semesterferienjobs, Rücklagen und den Großeltern hat Bernd zwar immer noch etwas Kohle aber eigentlich hält er nur durch das komplette Reduzieren von Hobbies, neuen Klamotten, etc. den Kontostand aufrecht. Bernds Eltern wisen zwar, dass es Probleme gibt aber sagen nur das sie Verständnis haben während sie gleichzeitig (verständlicherweise) Fragen wann bernd fertig wird. Bernd hat außerdem schon seinen hausarzt und den FH Psychologen aufgesucht. Der FH psychologe kann allerdings nur eine Sitzgruppe mit gemeinsamen Reden anbieten, zu der Bernd jedes Mal über eine Stunde pendeln müsste und die i.d.R. komplett besetzt ist und der einzige Psychologe den Bernd außerhalb des Campus aufsuchen kann ist ein recht jungen typ, der neu im Job ist und Bernd einfach nciht das Gefül gibt das er ihn versteht. Und nun werden auch die Langzeitgebühren fällig und Bernd wird sich bewusst, dass er 28 Jahre und ohne fertige Ausbildung ist. Auf ewig arreine natürlich auch, aber das kann man ja bei Bernd als Grundvoraussetzung ansehen.

Und selbst wenn Bernd es irgendwann einmal schaffen sollte: Wozu? Fh mit 28, zu fertig für weiteres Studium, teilweise daran scheiternd sein zimmer aufzuräumen oder auch nur einen brief zu schreiben weil es ihn aus irgendwelchen gründen erledigt und müde macht? Mit einem Studium das keiner braucht? Und selbst wenn er was kriegt, was dann? Umziehe in eine Großstadt voller Musel, Hipster und dreckiger Straßen um als Auftsocker zu malochen? Hartzen aufm Land? Eigentlich mag Bernd es in seinem landkreis, aber selbst hier ziehen viele Menschen weg, die Dörfer sterben aus und die Natur wird durch die starke Landwirtschaft belastet. Und in der Welt? Idiotie so weit das Auge reicht und die grißen Probleme wie Überbevölkerung, Demographie, Digitalisierung, Neoliberalismus werden ignoriert. Wozu lohnt es, überhaupt weiterzumachen?

Ales ist mühsam, Bernd. Alles. Und nicht wird besser :(
Bernd holt sich jetzt erstmal ein Bier. Vielleicht könnt ihr ja helfen...

smenov Avatar
smenov:#53787

Verstehe dich ganz gut, Bernd.

Dieser Bernd hier hat ähnliche Nüllenkrämpfe zu bewältigen. Bernd hat seit seiner Schulzeit das Problem mit seiner Lebenssituation nicht klarzukommen, da Bernd sich immer versucht hat mit anderen zu vergleichen, bei denen es besser läuft. Das hat Bernd sehr deprimiert und sein ohnehin schon stark lethargisches Verhalten und seine Antriebslosigkeit katalysiert.

Bernd hat es aber geholfen sich selber und seine Situation zu akzeptieren und sie sich selber nicht andauernd schlecht zu reden. Dieser Bernd hat langsam eingesehen, dass Dinge die man im Leben lernt zwar nicht unbedingt immer mit guten Noten oder Geld belohnt werden aber dennoch einem später vielleicht anderen gegenüber ein Vorteil sein könnte.

Bernd ist der Meinung, dass jeder früher oder später in stressinduzierte depressive Phasen kommt. Daran kommt man in unserer Gesellschaft nicht vorbei.

Deshalb: Suff einstellen und einen Fick auf den Verlust geben. Du hast als Mensch immer noch einen Wert, egal ob das mit deinem Studium gerade nicht so gut läuft. Du brauchst keine Angst haben, dass du allen hinterher hängst. Die Erfahrungen die du jetzt mit deiner Situation sammelst helfen dir später über weitere Hirnkrämpfe hinwegzukommen.

Gönn dir!

sava2500 Avatar
sava2500:#53790

>>53787
Danke. Allerdings kommt jetzt wieder die Zeit des Jahres, wo Bernd Panik kriegt das er schon wieder ein Jahr verschwendet. Was soll man denn machen, wenn die Arbeit nicht zum Sommer fertig wird? Mehr rumsitzen? einfach auf teufel komm raus was hinrotzen (das dann wahrscheinlich eh von der FH abgelehnt wird) und dann hurtig in irgendeine ABM Maßnahme? Bernd sitzt fest und kommt nicht aus dem Schlamassel heraus.

michaelkoper Avatar
michaelkoper:#53791

>>53790
Schreibe doch die Arbeit einfach, Bernd!

Einfach TUN!

mikaeljorhult Avatar
mikaeljorhult:#53792

>>53791
Wenn Bernd das einfach tun könnte hätte er doch hier nicht pfostiert?

samihah Avatar
samihah:#53798

>>53790
Ich verstehe dich voll und ganz, Mühsambernd.
Bin in sehr, sehr ähnlicher Lage.
Aber trotzdem ist da ja immer noch dieser Funke, der unterbewusste Wille zum Überleben und Leben.

Du hast ein Problem, also brauchst du Analyse und Lösung.
1) Den Analysepart hast du ja schon recht ordentlich bearbeitet.
Kleine Ergänzung:
An den Problemen der Welt wie Vermuselung, Effizienz-über-alles-Wirtschaft usw. trage ich NULL Verantwortung. Diese Probleme lade ich mir nicht auf! Die versuche ich hinzunehmen wie Naturkatastrophen. Ist Gewohnheitssache und klappt immer besser :)

Und: Du siehst deine Lage ZU schwarz. Du wirst in 5 Jahren sehr wahrscheinlich einen durchschnittlich bezahlten Job haben und damit steht dir zumindest ein durchschnittliches Leben offen. Es liegt an dir, dieses dann noch aufzupeppen durch Unternehmensgründung, Hobby auf Expertenniveau betreiben, süßes Weib mit deinem Charm rumkriegen usw.


2) Über Lösungen hast du nix geschrieben.
Meine Ansätze:
- Würdest du in so ein militärisches Bootcamp kommen und gezwungen, von 8-16 Uhr am Schreibtisch zu sitzen und an deiner Arbeit zu schreiben, wärst du in 2 Monaten fertig und die Welt sähe ein wenig fröhlicher aus! Wie kommst du nun an einen Drillseargent?
Entweder du wirst dein eigener: möglich, aber schwer, weil dein Gehirn von den 2 Jahren Rumgammeln auf Rumgammeln gebahnt ist. Du bräuchtest erst kleine Projekte, die du dank Disziplin erfolgreich abschließt. Beispiel: 7 Tage lang direkt nach dem Aufstehen duschen und eine halbe Stunde spazieren gehen. Oder: 7 Tage lang um 07:00 Uhr aufstehen. Und dann: 7 Tage lang von 9-12 Uhr alle Elektronik ausschalten, am Schreibtisch sitzen und Quellen lesen und Notizen dazu machen.
Oder du holst dir einen, z.B. indem du dich deinen Eltern offenbarst. Das wäre mit Peinlichkeit und Scham verbunden, aber vielleicht besser, als weiter rumzusiechen?!

- Schaffe dir Momente des Glücks! Das geht immer. Ich z.B. habe mir Rituale eingerichtet. Jeden Freitag Abend wird lecker gegessen und dazu eine Serie aus früheren Zeiten, als die Welt noch heiler war, geschaut.

- Klar, auf den IDEALEN Karriereweg kommen wir nicht mehr. Aber auf den anderen kann man sich's auch ganz gemütlich machen :)
Vielleicht könntest du nach deinem Bachelor in den öffentlichen Dienst? Du solltestt auf jeden Fall zur Berufsberatung deiner FH und der Arbeitsagentur gehen. Bedenke auch die Versunkene-Kosten-Denkfalle! Eventuell ist es klüger, einen Strich zu ziehen, und ein Studium/eine Ausbildung in einer ganz anderen Richtung zu beginnen.

hota_v Avatar
hota_v:#53799

>>53798
Ach, eines noch:
Wir Kellerkinder brauchen Licht!
Ohne Licht: Antriebslosigkeit, Depression (siehe nordische Länder im Winter).
Deshalb: Eine Stunde am Tag im Tageslicht oder vor einer Tageslichtlampe verbringen!

safrankov Avatar
safrankov:#53805

>>53798
Ach Bernd ich weiss ned. Durch das jahrelange Siechtum und generelle Apathie ist eigentlich das meiste Wissen aus dem Studium verloren gegangen. Und was bleibt selbst wenn ich das Studium dieses Jahr beende? FH mit 28, keine Berufserfahrung, lebt in der Provinz, nimmt einen dann überhaupt noch ein Ausbilder?!

Dazu kommt noch, dass Bernd seit seiner Kindheit schon immer wenig Freunde hatte, 99% der Menschen als nervig/idiotisch empfand und am Liebsten arreine mit seinen Büchern bleiben wollte. Und das mit den Problemen der Welt ausblenden klappt natürlich aufgrund der Studienwahl auch eher wenig da er ein gewisses Maß an Beschäftigung mit dem Elend ja vorausgesetzt wird.

Dazu kommt, dass Bernd immer noch nicht weis wie es danach weitergehen sollte. So ziemlich jede Möglichkeit die ihm einfällt klingt utopisch (guter Arbeitsgeber im Öff. Dienst) oder beschissen (Hartzen, mit Kanacken in Aufstocker Jobs festsitzen).

Auch das Motivieren für kleinste Dinge fällt so unglaublich schwer. Bernd hat die letzten drei tage meherere Anläufe unternommen seine Post zu sortieren.. er schafft es nicht ;__;

ayalacw Avatar
ayalacw:#53806

>FH mit 28, keine Berufserfahrung, lebt in der Provinz, nimmt einen dann überhaupt noch ein Ausbilder?!
Das musst du jetzt wie gesagt mit Profis besprechen.

>Dazu kommt noch, dass Bernd seit seiner Kindheit schon immer wenig Freunde hatte, 99% der Menschen als nervig/idiotisch empfand und am Liebsten arreine mit seinen Büchern bleiben wollte.
Geht mir auch so und dennoch besteht mein Berufsziel fast aussschließlich aus Kundenkontakt. Ich habe nämlich im Praktikum gemerkt, dass solche fachorientierten, oberflächlichen Kontakte nicht wehtun.

>Auch das Motivieren für kleinste Dinge fällt so unglaublich schwer. Bernd hat die letzten drei tage meherere Anläufe unternommen seine Post zu sortieren.. er schafft es nicht ;__;
Tja, dann brauchst du jetzt wirklich einen externen Drillseargent.
Ich würde dir nach wie vor empfehlen, dich deinen Eltern oder sonstwem mit häufigem Kontakt anzuvertrauen.
Und beim Hausarzt deine offensichtliche Depression diagnostizieren lassen und dich dann für eine stationäre Therapie weiterleiten lassen.

Das wären zwei Anrufe + zwei Besuche, um aus deinem Loch zu kommen.
Das kannst du heute noch tun und damit einen großen Schritt machen!

vovkasolovev Avatar
vovkasolovev:#53812

>>53806

Kleines Update, Bernd hat jetzt mal alles von seinem rechner geschmissen was ihn ablenken könnte und endlich seinen gesamten Papierkram erledigt. Fühlt leer, aber macht Ablenkung auch bedeutend schwieriger. Zudem ist das warme wetter gut geeignet sich irgendwo am Rande eines Parks oder draußen hinzusetzen und in Ruhe die Quellen zu lesen. Bernd hat vor einfach morgens rauszugehen, sich an eine Rastbank am nahegelegenen Fluss zu setzen und die Bücher durchzulesen. Hoffentlich klappt es. Sollte sich bis zum ende des Monats keine Verbesserung einstellen, wird Bernd wohl mit seinen Eltern reden.

Nebenbei, gibt es eigentlich gute Seelsorgenummern die Bernd anrufen kann? Vielleicht hilft einem ja die Anonymität...

syntetyc Avatar
syntetyc:#53813

>>53806
Bezüglich der Therapie: Bernd hatte wie gesagt schon einmal eine Therapie bei einem Psychologen begonnen, die aber versandet ist weil irgendwie keine gute Beziehung zu ihm aufgebaut werden konnte und er Bernd zu jung und naiv war (Meine Güte, Freud hätte Spaß an Bernd...). Davor hatte Bernd schonmal einen Antrag auf komplette Therapie bei der Krankenkasse gstellt, dieser wurde jedoch abgelehnt sodass der Kontakt zum Psychologen über ebenjene Kasse als "Hilfe bei Verhaltensstörung" vermittelt wurde. Als bernd den Sachbearbeiter fragte meinte der nur es gäbe nicht genügend Plätze udn Bernds Fall sei nicht so schlimm... Ist jetzt allerdings auch schon über eineinhalb Jahre her.

craighenneberry Avatar
craighenneberry:#53814

>>53812
Das klingt ja wunderbar :)

Zur psychologischen Unterstützung:
- Der mit Abstand größte Telefonseelsorgeanbieter ist http://www.telefonseelsorge.de/.
Mit denen kannst du telefonieren, chatten, mailen oder an 12 Orten auch persönlich reden.
- Auch wenn deine Erfahrungen mit Psychologen, bzw. dem Prozedere negativ waren: Du hast Anspruch auf diese Unterstützung, es ist auch gesellschaftlich sinnvoll, dich aus deinem Loch zu holen, also hol' sie dir wie gesagt über Hausarzt und dann Weiterleitung.

Die Idee, mit deinen Eltern zu reden, wenn sich bis Ende des Monats nicht viel geändert hat, finde ich gut.
Dann aber nicht vor dir selbst rumlavieren und sagen: Ach, ein bisschen besser ist's geworden, dann mach ich weiter alles mit mir selbst aus.
Du könntest dich z.B. schon jetzt zum Besuch am ersten Juniwochenende ankündigen, so als Deadline für dich.

mat_stevens Avatar
mat_stevens:#53815

>>53814

Habe heute mal mit der Telefonseelsorge gesprochen, nachdem ich ihr das meiste was in diesem faden steht erzählt hatte meinte die nur ich sollte evtl. mal wieder in eine eigene Wohnung in Uninähe ziehen (obwohl sie von den geldprobleme weiss) und "mir nächstes Mal besser überlegen, ob man nicht auch etwas studiert was nützlich ist". Diese dämliche Antwort hat mir den ganzen Tag verdorben :(

Bernd hat außerdem mit der Fachhochschule geschieben udn festgestellt das eine der drei profs (und seine ins Auge gefasste Hauptprüferin) im Sommersemester beurlaubt ist. Außerdme hat er einen Briefgekriegt indem steht, dass bald sehr viele Gebühren fällig sind weil bernd sein Studienkonto überschreitet... Bernd hat allerdings auch andere profs und das Seketariat angeschrieben um sich mit hinen nächste Woche zu treffen. Vielleicht helfen die einem ja irgendwie...

n_tassone Avatar
n_tassone:#53816

Und noch etwas:

Bernd ist durch Zufall auf eine Ausbildungsausschreibung einer großen Bibliothek gestoßen, hat einfach mal so angerufen und mit der dafür zuständigen Person am Telefon geredet. Diese sagte Bernd, dass man durchauch auch älteren Semesters eine Chance gibt und wirkte sehr erfreut über den Anruf und das Interesse.
Bernd hat jetzt spontan beschlossen zu versuchen sich für diese Bewerbung vorzubereiten denn mit Büchern arbeiten kann er sich ganz gut vorstellen.

Die Deadline ist Ende Herbst, das klingt machbar.

oanacr Avatar
oanacr:#53818

>>53815
Hm, sind wohl trotz ihrer paar Schulungswochenenden doch teilweise verständnislose Normie-Ilsen bei dieser Telefonseelsorge.

Ich kenn mich leider mit Ausbildungen gar nicht aus. Wenn dich der Beruf interessiert, ist das ja schon mal was. Ich würde dennoch zur Berufsberatung der Arbeitsagentur gehen und da erst Infos bzgl. des Bibliothekarberufs einholen, also Gehaltsentwicklung als Ausgelernter, Schnupperpraktikum möglich?, sollte man sich schon länger vor der Deadline im Herbst bewerben, ...
und dann noch eine allgemeine, ergebnisoffene Beratung mitmachen.

Was die zu schreibende Arbeit betrifft: Wie viele ECTS hat die denn? Wie viele Seiten werden erwartet?
Ich hab schon mehrere Arbeiten in 1 Woche (in der ich sonst aber 0,nix gemacht habe) hingerotzt: erst vllt. 5 Tage Quellen listen und lesen und dabei geordnetet Notizen machen, und dann noch 2-3 Tage schreiben. Aber in deiner Geisteswissenschaften dauert's vielleicht ein wenig länger.
Vielleicht kannst du mit dem betreuenden Dozenten zumindest 1 zusätzliche Deadline zur Besprechung von Arbeitsfortschritten ausmachen, sodass du sozialen Druck hast, schon länger vor der finalen Deadline was zu erarbeiten.

Wir können unseren Dialog auch per Mail weiterführen: gruenesgrass(Mailsymbol)web.de

artcalvin Avatar
artcalvin:#53825

>>53818
Ein paar Dutzend ECTS sind es schon, erwartet werden so 40-50 Seiten insgesamt (Also mit Quellen, Inhaltsangabe, etc.) d.h. wohl so 30-35 Seiten Text. Morgen ist bereits der Termin und Bernd wird versuchen mit einem der Profs regelmäßige Sprechstunden zur Kontrolle zu kriegen damit es endlich vorangeht.

Was den Job angeht, so wird Bernd diese Woche auch mal die Arbeitsagentur anschreiben und sich bezüglich dessen auch ein Gespräch holen. Glücklicherweise hat Bernd sein Unipraktikum in einem Archiv gemacht, kann also dahingehend etwas vorweisen.

Auf das Angebot mit der Mail komme ich gerne später zurück, mal sehen wie es ende der Woche aussieht.
Bernd wurde tatsächlich zu einer Vatertagstour von bekannten eingeladen, er wird wohl mitmachen um endlich wieder unter Leute zu kommen.

kennyadr Avatar
kennyadr:#53826

>>53818
Gehalt in dem Job würde so bei 2300 bis 2600 liegen, allerdings wäre man im öffentlichen Dienst und könnte sich weiterbilden. Außerdem wäre Bernd als Mann eine Gruppe die es per Quote zu fördern gilt und wird daher bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.

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