Krautkanal.com

Veröffentlicht am 2014-01-13 19:36:43 in /x/

/x/ 7049: In diesem Faden geht es nun um Magie, magische Bue...

yassiryahya Avatar
yassiryahya:#7049

In diesem Faden geht es nun um Magie, magische Buecher, Alchemie, Weissagungen und das beschwoeren von Daemonen.

Nein wir wollen nicht ueber Rollenspiele Diskutieren sondern in echten Grimoires schmoekern und die Grenzen des Uebernatuerlichen auskundschaften.

chris_frees Avatar
chris_frees:#7050

Ich rette mal den interessantesten Link aus dem Faden von /b/ hierhin. eine liste magischer Buecher die wirklich existieren und keine Ausgeburt der Fantasie Lovecrafts waren:

http://books.google.de/books?id=DjlBAAAAcAAJ&pg=PA503&lpg=PA503&dq=geheimnisvoller+heldenschatz+oder+der+vollst%C3%A4ndige+egyptische+magische+schild&source=bl&ots=wuR24qw6nM&sig=i72h6PyNvVB9wslGFwN8XALpkME&hl=de&sa=X&ei=HfPTUtawC4OCtAb-hoDQBw&ved=0CFYQ6AEwCg#v=onepage&q=geheimnisvoller%20heldenschatz%20oder%20der%20vollst%C3%A4ndige%20egyptische%20magische%20schild&f=false

tube_man Avatar
tube_man:#7051

>>7050
Die Texte in dem Buch sind schwer zu verstehen. Ich lese die Worte aber ich verstehe den Satz nicht. Was bedeutet das:

Joen Baptista Porta schreibt in seiner Magica naturali, so man das Kraut Verbascum früh morgens, wenn es seine Blumen ausbreitet, gar gelinde und nur ein wenig schlage, so fallen sie gemächlich alle sämtlich aus, als wenn der Stengel ganz und gar verdorret, angemädet(?) vom Tropfen geschlagen oder bezaubert wäre, welches, wenn es Unverständige und des handelns Unerfahrne sehen, sagt Porta, so darf er wohl meinen, es geschehe oder gehe mit Zauberei zu, vornehmlich, wenn derjenige, so daran schlägt, sich mit dem Munde stellet, als wenn er heimlich etliche Worte dazu spräche.

vickyshits Avatar
vickyshits:#7052

>>7051
etwas verständlicher ist dieser Text den ich durch das füttern von Google mit den Worten aus dem Text herausbekam:



V

Verbascum Thapsus. Königskerze. Zu den prächtigsten Blumen, welche im Hochsommer erscheinen, gehört die Königskerze. Schon in ihrem Namen liegt Auszeichnendes. Denn auf öden Plätzen, wo sonst wenig anmutender Flor, ragen kerzengerade die mit grossen gelben Blüten versehenen Aehren der majestätischen königlichen Pflanze empor. Da sie geradeaus gegen Himmel weist, eine "Kerze ohne Licht", wie sie der Botaniker Trattinick nannte, heisst sie wohl auch Himmelbrand, im Altdeutschen himilbrando. Bedeutet doch "Brand", hergenommen von der emporlodernden Flamme, überhaupt etwas Prächtiges. Hildebrand und Hadubrand leiten sich davon her. Und, merkwürdig genug, spricht der Kärntner die Königskerze als "Hillebrandt" an. Zur Zeit, da man in Jeglichem, das da wächst und blüht, besondere "Krafft und Würckung" vermuthete, glaubte man den Himmelbrand als treffliches Mittel wider Brandwunden benützen zu können. Und innere Entzündungen sind es, gegen welche der "Wollkrautthee" [Wollkrauttee] noch heutigen Tages volkstümliche [volkstümliche] Anwendung findet. Nach Pfarrer Kneipp ist Königskerze eine wichtige Arznei und wird als Thee [Tee] oder Tinctur [Tinktur] gebraucht. Der Wollblumenthee gilt als Katarrh- und rheumatisches Mittel. Die in Milch gekochten Blätter werden als Ueberschläge auf schmerzhafte Hämorrhoidalknoten appliciert. Dr. Quinlon in Dublin hat gefunden, dass die Blätter und Blüten oder die ersteren allein, in Milch gekocht, nicht nur den Husten der Schwindsüchtigen erleichtern, sondern auch die schwächenden Durchfälle mildern. Das Oel aus den Blüten wird in den homöopathischen Apotheken als "Mulleïn Oel" geführt. Die Verbascumtinctur dient äusserlich wider Gesichtsneuralgieen, gegen - Bettnässen etc.

Kommt man früh Morgens, wenn die Kräuter noch im Thaue [Taue] baden, zur Stelle, da die Königskerze wächst, so bemerkt man rings um die Blütenähren abgefallene Blumenkronen auf dem Boden. Die Verbascumblüten sind von kurzer Dauer, sie sind ephemer, sagt der grundgelehrte Mann, aber ihn belehrt eines Besseren - das Blumenmärchen. Nachts im Mondenschein führen die Elfchen um die hohe Kerze ihren Ringeltanz auf. Nicht anders wie Männlein und Weiblein um den Maienbaum. Unbelauscht wissen die den Blumenkelchen entsprossenen Elfchen gar lustig und fröhlich zu sein. Da stossen sie denn gegen die Königskerze an oder schlagen gar nach derselben mit artigen Stäben. Es fallen die gelben Blüten nieder, dann kommt der Doctor Pfiffikus dazu, mit Brille und Notizbuch, und sagt: die Verbascumblüten sind kurzlebig, sie sind ephemer. Das ist der grosse Unterschied zwischen Stubenweisheit und Volksglauben. Und so der Himmelbrand Euch unter dem Namen "Unholdenkerze" vorkommt, werdet Ihr nun wissen, woher diese Ansprache. Denn die holdesten Elfchen sind unverdient "Unholden" geheissen. Unholdes hat aber die Königskerze gar nichts an sich. Sonst trüge sie die Muttes Gottes nicht gleich einem Szepter in den Händen, wovon der alte Segensspruch herrührt:

Unsere liebe Frau geht über Land,
Hat den Himmelbrand in der Hand.

Auch in der Fassung:

Unsere liebe Frau geht drei Mal über das Land,
Sie trägt den Himmelbrand in der Hand -

kommt der Segensspruch vor. Wenn Einer mit schlimmer Wunde behaftet ist, hat man ihn mit den Blüten des Himmelbrandes zu berühren und drei Mal den Spruch zu sagen.

kamal_chaneman Avatar
kamal_chaneman:#7053

ist Schamanenbernd hier?

bobwassermann Avatar
bobwassermann:#7057

>>7053
nein, aber vielleicht kann ihm mal jemand eine telepatische Nachricht senden

markgamzy Avatar
markgamzy:#7061

Gibt es denn Bücher, die keine Bullenscheiße sind und einen sanft in diese Welt eintauchen lassen mit vielleicht ein oder zwei "Einsteigerritualen"?

peterlandt Avatar
peterlandt:#7062

>>7061

Ich kann mich nur wiederholen:

Die Bücher von Jan Fries scheinen mir für den Einstieg geeignet.

funwatercat Avatar
funwatercat:#7065

Das bste Buch ist eigentlich Franz Bardon - Der Weg zum wahren Adepten. Der praktische Teil ist sehr gut. Ansonsten gibt es halt nur scheisse, von New-Age und Frater VD sollte sich jeder fernhalten, das ist alles nix. Ansonsten waere es vielleicht besser gleich in eine richtig lebende Tradition einzusteigen und sich einen Lehrer zu suchen, denn auf die Dauer kommt man alleine nicht weiter.

(Man muss zum Beispiel erstmal Samadhi entwickeln, sonst funktionieren die ganzen Techniken gar nicht und man verschwendet nur seine Zeit. Das alleine mit viel Einsatz dauert schon 6 Monate)

aluisio_azevedo Avatar
aluisio_azevedo:#7066

siehe zweiter praktischer teil

shadowfreakapps Avatar
shadowfreakapps:#7067

Jetzt aber!

funwatercat Avatar
funwatercat:#7068

>>7065
Zufälligerweise habe ich mir vor ca. 2 Jahren den Weg zum wahren Adepten gekauft, aber es scheiterte an Geduld und mangelnder Beschreibung.
Was genau ist beispielweise Visualisieren, das ja so wichtig sein soll? Visualisiere ich schon, wenn ich im Kopf genau weiß, wie meine Mutter aussieht oder visualisiere ich erst, wenn ich sie mit geschlossenen Augen so vor mir sehen kann, wie als würde ich sie wirklich sehen?
Wenn ich die Augen schließe und versuche, wirklich etwas mit den Augen zu sehen, bleibt es meist bei irgendwelchen Mandalas und bunten Tunneln.

tereshenkov Avatar
tereshenkov:#7069

Visualisieren kann man nicht nur mit dem Augenbewusstsein alleine, das bedeutet du musst dir die Dinge bildlich vorstellen. Wenn du zum Beispiel ein Buch liest und ploetzlich an deine Mutter denkst, dann ist deine Mutter nicht wirklich da, du siehst aber ein Bild von ihr mit deinem Geist. Es hat mit den Augen nichts zu tun. Wenn du das fleissig uebst, kannst du erstaunlich gut visualisieren, sodass es wie echt aussieht. Es ist uebrigens nicht noetig die Augen zu schliessen. Man folgt dem Augenbewusstsein einfach nicht und visualisiert, was ja nichts mit den Augen zu tun hat. Es ist besser die Augen offen zu lassen.

keyuri85 Avatar
keyuri85:#7070

Man faengt laut Bardon ja sowieso erst mit Gedankenstille an und so weiter. Man braucht Konzentration. Zu deiner Frage: Auch wenn du es nur schaffst dir mangelhaft etwas vorzustellen, visualisierst du schon. Es geht darum, zu trainieren, dass der Geist soviel Konzentration hat, lange einspitzig auf einem Objekt zu ruhen. Danach kann man dann auch besser visualisieren, weil man nicht mehr abgelenkt wird. Man kann aber auch, was viel besser ist, beide Techniken kombinieren und beides gleichzeitig ueben. Man waehlt sich irgendein visualisiertes Meditationsobjekt und fokussiert darauf einspitzig seinen Geist.. Man sollte das Meditationsobjekt nicht wechseln bevor man keine Realisation erlangt hat. In der Buddhistischen Tradition ist gesagt, dass man in einem halben Jahr so Samadhi verwirklichen kann (Bei normaler Kapazitaet). Aber man meint da in einem Retreat, d.h. man macht das praktisch 6 Monate lang in Einsamkeit den ganzen Tag lang. Fuer alle Arten der Magie braucht man diese Art von Konzentration.

iamglimy Avatar
iamglimy:#7071

Hier steht alles drin was man als Anfänger wissen und üben muss.
Chakra- oder Powermeditation ist der beste Einstieg für mich gewesen, gefolgt von einem OBE (was allerdings recht lange gedauert hat zu erreichen). Danach gibt es ja genug Wege die man einschlagen kann, aber als handlungsorientierte Anleitung hat Norton das schon sehr gut gemacht.

Für besonders gute Chakrenmeditation als Aufbauübung kann ich
http://www.rickrichards.com/Chakras.htm emfehlen.

Drin bevor ich will aber nicht meditieren, wie alles braucht auch Magie Energie. Wie willst du Energie bekommen, wenn du nicht die Pforten für sie öffnest?

evandrix Avatar
evandrix:#7075

obligatorisch

Neuste Fäden in diesem Brett: