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Veröffentlicht am 2014-02-20 09:48:53 in /x/

/x/ 7127: Bernd ist der Ansicht, dass jeder Traum eine Bedeu...

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malgordon:#7127

Bernd ist der Ansicht, dass jeder Traum eine Bedeutung hat.
Manchmal erschließt sich ihm die Bedeutung, aber meistens muss er lange darüber nachdenken und kommt dann doch zu keiner Konklusion.
Er hat mal gehört, dass das Unterbewusstsein Dinge in die Träume einbaut, die man zuvor erlebt hat oder über die man nachgedacht hat, und auch einige Wunschvorstellungen. Deshalb geht er auch davon aus, dass Träume manchmal unangenehme Wahrheiten enthalten können.
Dieser Faden soll als Sammlung für eure Träume dienen, und was ihr möglicherweise für Schlüsse daraus zieht, oder in wieweit diese Träume schon einmal euer Weltbild erschüttert haben.


Ein Beispiel zur Motivation:

Bernd hatte heute Nacht einen wirklich merkwürdigen Traum. Er stand zum frühesten Zeitpunkt, an den er sich noch erinnert, vor einem Fenster, welches er gerade öffnete. Er muss den Hebel des Fensters wohl irgendwie in eine besondere Position gebracht haben, jedenfalls fragten ihn seine Eltern daraufhin, ob er dieses Zeichen kannte. Als er verneinte, gingen sie und fuhren mit ihrem Auto in einem Konvoi anderer Autos weg. Eine unbekannte sagte Bernd daraufhin, dass es das Zeichen irgendeiner geheimen Sekte sei, deren Mitglied seine Eltern waren. Bernd war neugierig auf diese Sekte, also rannte er seinen Eltern hinterher, hielt dann aber plötzlich an. Hier wurde ihm zum ersten Mal klar, dass er sich auf dem Gelände seiner Berufsschule befand, und es war Nacht. Außerdem war die Straße, die an dem Gelände vorbeiführt, keine zweispurige Hauptstraße mit Bahntrasse in der Mitte, sondern sah aus wie eine VS-Hochstraße. Bernd ist also stehengeblieben, weil er eine Frau sah, die anscheinend auch zu dem Konvoi gehörte, wie sie in ihrem weißen Opel Manta vom Parkplatz der Berufsschule auf die Straße abbog und in der Biegung kurz Halt machte, die Tür öffnete, und ihre Hunde aussteigen ließ. Da Bernd befürchtete, die Hunde würden auf die Straße rennen und überfahren werden, nahm er sich ihrer an. Es waren drei Hunde, deren Halsbänder zusammengebunden waren, und das schien sie irgendwie zu stören. Gleichzeitig hat Bernd einen Schlüsselbund auf dem Boden gefunden, der offensichtlich zu den (abgeschlossenen?) Halsbändern gehörte. Im nächsten Moment saß er mit der Besitzerin der Hunde an einem Cafétisch, der mitten auf dem Schulhof stand. Er fragte, wieso sie denn die Hunde auf die Straße gelassen hätte, und sie sagte Wieso Hunde? Ich habe nur einen Hund. Und damit hatte sie Recht, Plötzlich war da nur noch ein Hund, und auch an dem Schlüsselbund hing nur noch ein Schlüssel. Dann fragte er sie, ob das ihr Manta gewesen sei, sie aber antwortete Nein, der gehört der Firma. Plötzlich fuhren wir auf der Hochstraße, und merkwürdigerweise war die jetzt von einer Mondlandschaft umgeben, und im Hintergrund (etwa 400m entfernt) sah man eine Fördermaschine (Bild relatiert) Amok laufen und Menschen durch die Gegend schleudern, aber quasi als Schattenspiel, und ich kam mir vor wie in einem Film von Tim Burton. Der Schatten dieser Fördermaschine war nicht so starr, wie man sie normalerweise kennt, sondern beweglich wie einer dieser Mechs aus der japanesischen Popkultur. Er war auch viel kleiner, als diese Maschinen eigentlich sind, nur etwas größer als 5 normalgroße Menschen (also etwa 10m). Bernd hatte plötzlich Angst, dass die Fördermaschine, die ihm jetzt noch viel größer erschien, in ihre Richtung käme und alles kurz und klein schlagen würde (Bernd hat grundsätzlich große Angst vorm Sterben).

Das ist dann auch das letzte, woran er sich erinnern kann.

Die Angst vorm Sterben hat Bernd schon erwähnt, und dass das Gelände von seiner Berufsschule inspiriert ist, ebenfalls.
Er geht davon aus, dass dieser Traum seine Neugier nach dem Ungewissen (Sekten, Mond) ausdrückt, ebenso wie die Freude an Romantik und Weltuntergangsstimmung (unaufhaltbarer Roboter tötet alle Menschen).

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