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Veröffentlicht am 2017-01-18 00:01: in /b/

/b/ 11542657: > Achtung: Anlässlich des 500jährigen Jub...

andyisonline Avatar
andyisonline:#11542657

> Achtung: Anlässlich des 500jährigen Jubiläums von Martin Luthers Thesenanschlag: Der Reformationstag wird einmalig am 31.10.2017 ein bundesweiter Feiertag sein.

In 500 Jahren wird hier ein Hitler-Feiertag stattfinden. Markiert meine Worte.

jeremyworboys Avatar
jeremyworboys:#11542667

Hoffe das kommt früher mit dem Hitler-Feiertag.
Er war ein großer Mann!
Sieg Heil!

kazukichi_0914 Avatar
kazukichi_0914:#11542669

Katholenmett einkommend

vladyn Avatar
vladyn:#11542670

Sooo lange noch?

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abotap:#11542671

Letztes Jahr wurde Napoleon auch ganz groß gefeiert. Denke also nicht, dass es so lange dauern wird.

newbrushes Avatar
newbrushes:#11542677

>>11542669
Katholenbernd ist erhaben über solche albernen Scharmützel. Seelenheil findet man auf beiden Seiten des Kreuzes.

yangpeiyuan Avatar
yangpeiyuan:#11542682

>>11542677
>eelenheil findet man auf beiden Seiten des Kreuzes.
Du meinst sicher den Davidstern :)

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solid_color:#11542683

>>11542677
...und Allah ist schließlich auch der selbe Gott, stümmts? Friede, Freude, Eierkuchen.

Ich erspare mir das "cuck", kommste selber drauf, oder?

ffbel Avatar
ffbel:#11542684

>>11542677
> heil
Kinder haben relativ häufig Fantasiefreunde, meistens, wenn sie sich einsam fühlen oder spielen wollen. Manche Psychologen und Pädagogen gehen davon aus, dass Kinder auch dadurch soziales Verhalten und Kommunizieren lernen. Das Phänomen tritt auch bei bestimmten psychischen Störungen auf, beispielsweise bei Autismus.

a_harris88 Avatar
a_harris88:#11542688

> "Weiberregiment nimmt selten ein gutes End'"

> "Unkraut wächst schnell. Darum wachsen Mödchen schneller als Jungen."

hota_v Avatar
hota_v:#11542692

"Daß man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke..."

Martin Luther

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carlosgavina:#11542697

Die wesentlichen Merkmale der Schizophrenie

1. Ängste vor Realitätsimplosion, Verschlungenwerden, Depersonalisation, wirklicher Autonomie. Sexualität und Aufbegehren gegen die Eltern, Lehrer, Pastoren werden als Teufelsmächte ausgegrenzt und Lust und Wut als feindliche Regungen gefürchtet.

2. Das Selbst ist dissoziiert vom Körper und/oder anderen als „falsch“ empfundenen Verhaltenssystemen. Lust und Wut sind Fleisch, welches zu überwinden ist. Das Ich will diese Regungen nicht haben, sie sind der Satan, der in mich gefahren ist. Ich bin das nicht.

3. Der isolierende Rückzug vom Gefürchteten (Welt und andere Menschen) verarmt die Identität und führt zu Sehnsucht, Neid und Haß auf die Außenwelt. Ich kämpfe hier mit aller Kraft gegen meine Lust und Wut an, während die anderen hemmungslos herummachen und sich auch noch brüsten mit ihren sexuellen Erlebnissen.

4. Schuld wird paradox erfahren. Einerseits schäme ich mich, andererseits könnte ich ihn umbringen vor Wut.

5. Es kann zu Identitätsdiffusionen mit Musik, dem All und Gott (was immer „er“ sei) kommen (Laing, Das geteilte Selbst aaO 112). Wenn wir zusammen singen im Gottesdienst, verschmelzen wir mit den Engeln im Himmel und es ist eine wundervolle Gemeinschaft entstanden.

6. Das Selbst sucht Sicherheit in kontrollierender Reflexion. Warum kann ich nicht die Finger von meiner Möse/meinem Schwanz lassen? Ich habe nur drei Tage ohne ausgehalten. Was denkt Gott jetzt über mich? Morgen versuche ich den ganzen Tag nicht dran zu denken.

7. Die ganze Welt ist ein Gefängnis und verfolgt das Selbst (Laing aaO 98). Die anderen lachen mich aus, wenn ich erzähle, wie toll es in der Kirche wieder gewesen ist. Sie halten mich für hinterwäldlerisch und wollen mit mir immer weniger zu tun haben. Sie laden mich nicht mehr ein und tuscheln miteinander über mich. Natürlich tuscheln sie über mich, über wen denn sonst! Es ist ihnen peinlich, mit mir zusammen gesehen zu werden. Sie hassen mich, weil ich Christ geworden bin. Sie brechen den Kontakt zu mir ab, weil ich Christ bin. Das ist eben so, als Christ wollen die weltlichen Menschen nichts mehr von einem wissen. Sie verachten und verspotten mich, aber ich bin nicht allein, Jesus ist es genauso gegangen und er ist bei mir und hilft mir gegen die andern. Je mehr die mich blöd finden, desto klarer habe ich meinen Missionsauftrag erfüllt.

8. Aktionen können über das Selbst nichts aussagen. Gott sieht mir ins Herz und weiß, wie es um mich steht. Er weiß, daß ich zu schwach bin gegen dieses widerliche Wix-Tier in diesem widerlichen Körper. Und er vergibt es mir jedes Mal aufs neue, wenn ich nur wahre Reue zeige. Herr, du weißt, wie hilflos ich bin, wie sehr ich dir dienen möchte mit Enthaltsamkeit und wie wenig ich es schaffe, bitte steht mir bei gegen dieses abscheuliche Tier mit seiner Geilheit und Wut.

Der Katatone nimmt keine Außenwelt wahr, der Hebephrene selektiert nur direkte Kommunikation, der Paranoide nimmt verborgene Bedeutungen hinter allem an. Das Selbst ist schwach.

langate Avatar
langate:#11542712

>>11542657
Adolf, 1. Deutscher Prophet. Das Kaliphat wird die Festivitäten organisieren.

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danro:#11542717

>>11542682
>>11542683
Wie unchristlich du bist.

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grantrobinson:#11542727

Luther war manisch-depressiv. Eine äußerst rigide Erziehung und der bergmännische Aberglaube seiner Eltern, daß in den Gruben und Plumpsklosetts der Teufel hause, führten bei ihm zur Höllenangst vor dem Klosett und zur Obstipation. Zeitlebens konnte Luther nur unter Mühe seinen Darm entleeren. Die berühmte „Offenbarung im Turm“ hat beim Kotabgeben im vermuteten Angesicht des Teufels stattgefunden. Indem Luther das Üble aus sich ausschied und dem Teufel überließ, kam der Geist der Erleuchtung über ihn. (Erik Homburger Erikson, Der junge Mann Luther, Frankfurt/Main (Suhrkamp) 1975,225) Schlaginhaufen notiert 1532 in einer Tischredenmitschrift: „lustus ex fide vivit, iustitia Dei revelatur sine lege. Mox cogitabam: Si vivere debemus ex fide, et si iustitia Dei debet esse ad salutem omni credenti, mox erigebatur mihi animus: Ergo iustitia Dei est, quo nos instificat et salvat. Et facta sunt mihi haec verba iucundiora: Dise kunst hatt mir der Spiritus Sanctus auff dies Cl. eingeben.“(WATR 2,177 Nr. 1681 vgl. WATR 3, Nr. 3232: Rörer gibt die Äußerung WATR 2, Nr. 1682 wie folgt wieder: „Diese kunst hat mir der Geist Gottes auf dieser cloaca in horto eingeben.“) Zu deutsch: „Der Gerechte lebt aus Glauben, die Gerechtigkeit Gottes wird ohne das Gesetz offenbart. Da dachte ich: Wenn wir aus Glauben leben müssen, und wenn die Gerechtigkeit Gottes jedem Gläubigen zum Heil sein muß - da wurde mir die Seele aufgerichtet: Also ist das die Gerechtigkeit Gottes, wodurch er uns gerecht macht und erlöst. Und so sind mir diese Worte angenehmer geworden. Diese Einsicht hat mir der Heilige Geist auf dem Scheißhaus gegeben.“ Das Loslassen des Defäkats verschränkt sich mit der Erfahrung der Erlösung. Psychiatrisch könnte man behaupten, die Offenbarung im Turm war eine manische Phase. Denn Luther fiel später oft wieder in Depressionen und Anfechtungen zurück; die neue Identität nach seinem Mönchsein scheint also nicht so stark gewesen zu sein, daß damit sein Selbst unangreifbar geworden ist. Wie Paulus sein Leben Phil 3,8 als sku/bala bezeichnet, kann Luther seine depressive Selbstkritik vor Studenten ausdrücken: „Ich habe der welt sat, so hat sie meiner wider sath, das bin ich auch wol zufrieden. Sie meinet, wenn sie nur mein los were, so wer es gut; des wirt sie wol innen werden. Es ist doch wie ich offt gesagt: Ich bin der reiffe dreck, so ist die welt das weite arschloch, drumb sein wir wol zu scheiden.“(WATR 5,222 Nr. 5537 nach Heydenreich)

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degandhi024:#11542752

>>11542733
Realität als Sozialphantasie
Bei Schizophrenen, die ein vom gewöhnlichen Erfahrungsmodus völlig abweichendes Bild von sich haben, müßte eine Heilung die Zerstörung dieses Bildes erreichen. Ihr phantasiertes Bild muß an unsere Realität angepaßt werden. So lautet auch eine psychiatrische Krankdefinition auf mangelnde Realitätsanpassung. „Unser Wahrnehmen der 'Realität' ist die perfekte Erfüllung unserer Zivilisation. Realität wahrzunehmen! Wann hörten die Leute auf zu fühlen, daß das, was sie wahrnahmen, nicht real war? (...) Ausweichen ist eine Beziehung, in der man sich vom ursprünglichen Selbst wegtäuscht; dann täuscht man sich zurück, so daß es wie Rückkehr zum Anfang aussieht. Eine doppelte Einbildung gibt vor, keine zu sein.“(Laing, Das Selbst und die Anderen, aaO 43f) Heilung Schizophrener führt dazu, daß sie eine Scharade spielen lernen. Sie lernen, so zu tun als ob. Vielleicht werden sie darin so geschickt, daß sie sogar sich selbst für eine Zeitlang bluffen können und meinen, sie seien so wie sie tun als ob sie seien. Sie sind dann an die Realität angepaßt, indem sie sich in eine Phantasie - die, seiend zu sein -hineinsteigern. „Dieser Entfremdungseffekt ist heimtückisch. Wir alle können unter Verlust unserer 'eigenen' Identität leicht in soziale Phantasiesysteme gezogen werden und bemerken es erst im nachhinein.“(Laing, Das Selbst und die Anderen, aaO 36) „Der Verlust eigener Erkenntnisse und Wertungen, den das Einnehmen einer falschen Position (einer doppelt falschen, weil man nicht sieht, daß sie falsch ist) mit sich bringt, wird erst im nachhinein 'realisiert'. (...) Der Mensch in einer doppelt falschen Position fühlt 'real'; ohne sich betäubt zu 'fühlen', wird er gerade durch dieses 'Realitäts'gefühl betäubt. Sich aus dem falschen Realitätsgefühl aufzurütteln, erfordert eine Entrealisierung des fälschlich für real Gehaltenen und eine Neurealisierung des fälschlich für irreal Gehaltenen.“(aaO 37) Laing versteht also unter 'Heilung' etwas anderes als die Anpassung der Abnormalen an unsere Realität, weil er unsere Realität für eine Phantasie hält. Vermutlich gibt es Leute, die nun Lust bekommen, Laing zu heilen.

Mensch im Rudel. Faschismusanfälligkeit mangels Ichstärke
Seiner eigenen Erfahrung trauen ist ein Symptom, daß man als Ichstärke zu gewahren hat. Der Faschist zeichnet sich durch die Unfähigkeit zur eigenen Erfahrung aus. Watzlawick beschreibt einen Versuch von Asch, der Gruppeneinfluß auf Individuuen, untersucht. Von den insgesamt pro Versuch je 8 Studenten waren 7 heimlich ohne Wissen des achten, der wirklichen Versuchsperson, aufgeklärte Mitspieler des Experiments. Allen wurden verschiedene Tafeln Parallelen gezeigt, und sie hatten zu sagen, welche Tafeln gleichlange Parallelen zeigten. Die 7 Eingeweihten gaben einstimmig immer dieselbe falsche Antwort und der achte Proband, der immer als vorletzter antworten mußte, paßte sich den falschen Antworten der anderen an. „Asch fand, daß unter diesen Umständen nur 25 Prozent der Versuchspersonen ihren eigenen Wahrnehmungen trauten, während 75 Prozent sich in einem kleineren oder größeren Grad der Mehrheitsmeinung unterwarfen, einige blindlings, andere mit beträchtlichen Angstgefühlen.“(Watzlawick, aaO 21) Adorno sagt, es habe nicht viel Sinn, den faschistischen Antisemitismus mit Aufklärungsarbeit und Verweise auf Fakten über Juden zu bekämpfen, „während der genuine Antisemit vielmehr dadurch definiert ist, daß er überhaupt keine Erfahrung machen kann, daß er sich nicht ansprechen läßt.“(Adorno, Was bedeutet: Aufarbeitung der Vergangenheit, aaO, 26) Die beiden obigen Quellen sprechen nicht gegeneinander, da Arschs Experiment wohl kaum in einer nichtfaschistoiden Umgebung gemacht wurde und die faschistischen Züge der autoritären Charakterstruktur auch in bisher noch nicht direkt faschistischen Gesellschaften (England ?) vertreten sind, ohne weniger gefährlich zu sein.

dutchnadia Avatar
dutchnadia:#11543273

>>11542752
>Seiner eigenen Erfahrung trauen ist ein Symptom, daß man als Ichstärke zu gewahren hat.

Jepp, und deswegen hat auch keiner Bock auf Kanaken. Weil mehrheitlich negative Erfahrungen gemacht werden.

>Der Faschist zeichnet sich durch die Unfähigkeit zur eigenen Erfahrung aus.

Und Linksintellektuelle stellen einfach mal irgendwelche kühnen, unbelegten Behauptungen auf, und bezeichnen das dann als "Wissenschaft" und wahr, nur weil sie es als Akademiker tun.

RussellBishop Avatar
RussellBishop:#11543276

ich unterstütze das zu 9001%

t. Evangelischer Bernd