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Veröffentlicht am 2017-09-08 02:22:48 in /b/

/b/ 12354292: Harro BWL-Bernd. Folgendes trug sich zu. In einem Inte...

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xspirits:#12354292

Harro BWL-Bernd. Folgendes trug sich zu. In einem Internetforum fragte jemand danach, ob Mathe im BWL-Studium schwierig sei. Selber hatte die Person wohl ein bisschen Probleme beim Abitur in diesem Fach. Ich entgegnete (obgleich ich vollkommen Ahnungslos bin und lieber nichts hätte sagen sollen), dass nun BWL nicht sonderlich kompliziert ist, da man lediglich Formeln anwendet und sowas könne nun jeder leicht lernen.

Darauf hin wollte aber ein angehender Justus darauf hindeuten, dass BWL schon ein sehr harter Tobak wäre und nur die Besten der Besten der Besten an den Besten Unis (nach irgendeiner Rankierung)in dieser Wissenschaft erfolgreich wären. Man müsse mit Termen jonglieren können und überdurchschnittlich gut sein, er sprach auch von Hesse-Matritzen und das Statistik was irgendwie knobelig wäre. Er wollte wohl damit zum Ausdruck brigen, dass in seiner Lehre schon nicht so einfach ist.

Nun habe ich lediglich eine zeit lang Physik studiert und kann mir beim besten willen nicht vorstellen, was da nun so kompliziert sein mag. Das geht doch in der Regel nicht über ein bisschen Ableiten und Formelsammlung hinaus. Vertue ich mich da oder ist das wirklich ein schwieriges Studium? Sollte man da irgenwie etwas mehr Respekt reservieren? Wir da geforscht und Wissche geschaffen? Auf einmal weiß ich nicht mehr wir ich das einordnen soll.

Danke Bernd, falls du mir helfen kannst.

wahidanggara Avatar
wahidanggara:#12354303

Auf einer Skala von 1 (Soziologie) bis 10 (Rechtswissenschaften) ist BWL eine solide 4.

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ah_lice:#12354310

>>12354292
Einfach erklärt: Für dich als Physikerbernd wäre das Fach wohl relativ leicht und als eher spielend meisterbar einzustufen; für einen Thorben-Elias mit 2 in Sozialkunde und 1 in Kunsd würde der Statistik-Kurs und die paar Mathefächer da aber eventuell sogar schon für die Zwangsexmatrikulation reichen.

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clementc:#12354321

>IdF diskutieren wir über ein Thema, von dem wir keine Ahnung haben.

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kennyadr:#12354323

Wenn man in der Lage ist, regelmässig was für die Mathevorlesungen zu machen, ist es nicht schwer. Aber wenn man entweder generell mit dem Leben nicht klar kommt oder halt Mathehasser ist, hat man dagegen eher schlechte Karten.

bassamology Avatar
bassamology:#12354328

In jeder Wissenschaft wird Wissen geschaffen, sonst hieße es anders, du Geilo.

langate Avatar
langate:#12354329

>>12354323
>Wenn man in der Lage ist, regelmässig was für die Mathevorlesungen zu machen, ist es nicht schwer.

Hat man aber schon ganz schön zu tun damit, die Woche.

t. nach 1 Semester BWL das Handtuch geworfen und gewechselt

davidsasda Avatar
davidsasda:#12354342

Kannst durchaus Mathematisch intensivere Kurse wählen im BWL Studium.
Zum Beispiel ich hatte Operations Research als Informatiker gewählt, und dort waren auch BWLer im Master.
Der Kurs war natürlich an deren Intellekt angepasst, aber war nichtsdestotrotz nicht einfach, und vor allem das Verständnis war gefragt, und nicht ein lernen der Formeln.

dwardt Avatar
dwardt:#12354346

>>12354329
Kommolitonne hatte am Semesterende mal 4 Stunden gesessen, nur um mal alle Formeln für eine Fach-Semester-Endprüfung aus den Unterlagen auf ein externes Merkblatt/Lernblatt rauszuschreiben.
Müssen also ziemlich viele gewesen sein, die da zu lernen gewesen waren.

trickyolddog Avatar
trickyolddog:#12354655

BWL-Mathematik ist sehr umfangreich. Ich bin da schon immer etwas neidisch auf die Informatiker, ich mein Internet usw. lernt man ja schon durch den Hausgebrauch, und Programmieren kann ich auch, habe mal eine Internetseite gemacht. Die haben halt im Studium alles, was man eh durch täglichen Umgang im Internet, mit Computern usw. lernt, von daher werden die schon etwas bevorzugt. Aber dafür werde ich mehr verdienen, das war es dann schon wert.

pf_creative Avatar
pf_creative:#12354702

Guten Morgen,

kurz zu Dir , >>12354655 , trollst du etwa?
>BWL-Mathematik ist sehr umfangreich.
Na klar, von Galoistheorie über Topologie auf Riemannsche Flächen zu komplexwertigen partiellen DGl ist im BWL-Studium alles dabei. Und das war ja nur der Teil mit dem 'Ableiten'.
Dazu kommen noch ausführlichste Integration- und Maßtheorie mit verstärkten Fpkus auf zentrale Grenzwertsätze, Bayes-Statistik, Multivariante-Staistik.

Ehrlich, man lernt gerade das nötigste. Mag zwar viel aussehen, entspricht aber im Umfang der Themen einem halben Semester Mathe (Bezug Heidelberg) und der Stofftiefe von "30 Minuten Beispiele rechnen".
Mathematik hat man in den Fächern, um die Leute, die keine Frustration aushalten können, oder nicht analytisch oder logisch denken können, gleich mal auszusieben. Da braucht man dann auch keine umfangreiche Mathe für.
Außerdem bietet die Mathematik um Modelle der Wirklichkeit zu formalisieren und zu beschreiben... aber das weiss Bernd ja.

>ich mein Internet usw. lernt man ja schon durch den Hausgebrauch, und Programmieren kann ich auch, habe mal eine Internetseite gemacht.
Ok... jetzt ist aber gut.

Nun zu OP:
Du schaffst das, keine Sorge. Das schwierigste an Analysis, was ich gesehen habe auf den Mikro/MakroÖkoFolien sind partielle DGL in 2 Variablen mit Konstanten Koeffizienten. Ich denke sowas kommt nicht in der Klausur, sondern da eher gewöhnliche DGl, die man nach Schema-F lösen kann. Solltest du in Thermodynamik und MEchanik schon x-Mal gemacht haben.

Was Algebra betrifft dreht es sich wohl meistens um Geraden, quadratische Funktionen und Zeugs im R hoch 3. LGS lösen sollte man schon können (übebestimmt, unterbestimmt, etc.)

Analysis im R3, von wegen Hesse-Matrix, klar kommt das dran. Ist ja einfach nur Kurvendiskussion in >2 dim. Räumen.

Was die praktischeren Werkzeuge angeht, steht vorallem Stochastik auf dem Plan.
Erwartungswerte, Varianzen, Korellationen, bedingten W'keiten, Verteilungen, Konfidenzintervalle etc.pp. Das sollte man schon hinbekommen.
SChließlich muss man all das Zeug ja nicht wirklich herleiten können und im Gänze verstehen.

Man sollte lediglich wissen, wie und warum man eine Formel nun auf das Problem anwendet.

Auch
>>12354310
Dies.

adammarsbar Avatar
adammarsbar:#12354709

>>12354292
Wenn man Jura oder Medizin als Maßstab nimmt, ist BWL ein Pups.
Wenn man hingegen Soziale Arbeit als Maßstab nimmt, ist BWL ein Übermenschenstudium.

Es kommt ganz auf die kognitiven Fähigkeiten des einzelnen an.
BWL studieren diejenigen, die entweder eine eigene Firma gründen wollen, oder aber Papas Firma weiterführen.

Dafür bedarf es schon ein wenig mehr als bloßes Rechnungswesen oder Wirtschaftsmathematik.
Man muss alle Bereiche und Stellschrauben eines Betriebes kennen.
Marketing z.B. ist mittlerweile ein ganz ausdifferenziertes Themengebiet.

thomweerd Avatar
thomweerd:#12354767

Wirkliche Pimmelfächer gibt es seit Einführung des Junggesellen doch eh nicht mehr, oder Studentenbernd? wird eh nur NEET-Bernd mit angelesenem Halbwissen antworten.

moynihan Avatar
moynihan:#12354770

>>12354655
>BWL-Mathematik ist sehr umfangreich. Ich bin da schon immer etwas neidisch auf die Informatiker, ich mein Internet usw. lernt man ja schon durch den Hausgebrauch, und Programmieren kann ich auch, habe mal eine Internetseite gemacht.

2/10, Bernd. Das üben wir aber noch, ok?

adewaleolaore Avatar
adewaleolaore:#12354771

Bei BWL musstest du hier Mathe 1, Mathe 2, Statistik 1 und Statistik 2 machen. Da hingen auch die Winfo-Leute drin. Bilanzen war VIEL Fleiß.

Insgesamt kann man das aber nie pauschal sagen. München keult sich einen auf ihren VWL-Kreiswichs.

Es gibt Unis da kommt man einfacher durch und bei anderen ist eben schwer. Dann kannst du noch an jeder Uni Pech mit Lehrstuhl und Prof. haben.

Und BWL an der FH ist tatsächlich wie ein erweirtertes Abitur.

Dieses pauschale FHYSIEK > alles ist einfach nur dumm.

fluidbrush Avatar
fluidbrush:#12354775

>>12354655
Bernd Pastete wurde gesparrt :3

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alessandroribe:#12354783

>>12354775
> Pastete wurde gesparrt

Gesparrt?

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vj_demien:#12354793

>>12354783
>saved
gespeichert, gerettet, gespart

nehemiasec Avatar
nehemiasec:#12354799

>>12354292
>dass BWL schon ein sehr harter Tobak wäre und nur die Besten der Besten der Besten an den Besten Unis (nach irgendeiner Rankierung)in dieser Wissenschaft erfolgreich wären

Zitiere doch mal genau, ohne deine persönlich eingebauten Übertreibungen!

Auch: In der Regel sind auch nur die Besten der Besten wirklich erfolgreich. Egal wo. Ich verstehe also deine krampfhaft konstruierte Kritik gar nicht so richtig.

Du bist einfach eine Schuchtek, die hier auf "Was ich mache ist schwieriger, besser, toller, größer..." macht.

freddetastic Avatar
freddetastic:#12354830

Die Mathematik ist nicht allzu schwer. Aber die ganzen bekackten Martetingbegriffe zu lernen - das ist furchtbar. Hauptsache es klingt alles fesch, deutsch ist nicht fesch. Ok, es gibt Ausnahmen: Projektmanagement zum Beispiel. Die meisten Begriffe ergeben einfach keinen Sinn. In den Naturwissenschaften kannn man sich die Fachsprache wenigstens teilweise herleiten, bzw. sie verstehen.

areus Avatar
areus:#12354848

Jetzt mal ehrlich, jeder der halbwegs geradeaus denken kann hat mit BWL Mathe kein Problem.. es ist nichts im Vergleich zu einem Ingenieursstudium. Das schwerste ist wohl etwas Statistik.. mit Dreisatzrechnung kommt man sehr weit, auch wenn das gerne hinter komplizierter anmutenden Formeln versteckt wird.
Man braucht halt keine komplexen Zahlen o.Ä. um die Werkzeugauslastung eines Schraubenschlüssels per Excel zu berechnen und dann zu behaupten, dass der Schraubenschlüssel ja nur 0,085% der Zeit im Einsatz ist und dass einer pro drei Standorte ja locker reicht.

herrhaase Avatar
herrhaase:#12354855

Auch: https://youtu.be/e05oEabNZAY

vovkasolovev Avatar
vovkasolovev:#12354858

Meine Güte! Sachen UMSTELLEN! Gleichungen gar!

Das ist eigentlich Stoff der Mittelstufe.

Denn in der Oberstufe soll man sich ja mit Sadistik und Analysis und Differenzieren beschäftigen und äh, wie soll das gehen wenn man nicht mal ne Gleichung wurzeln kann?