Krautkanal.com

Veröffentlicht am Sun, 27 Apr 2014 19:08:24 GMT in /b/

/b/ 7498513: Studierende

64x64
#saarabpreet: Was ist das für ein Mist? Wer hat sich nur dieses bekloppte Wort ausgebracht? Wenn ich über den Büchern hänge, dann bin ich studierend. Wenn ich auf dem Krautkanal lauere, dann bin ich nicht studierend, sondern lauernd. Aber trotzdem bin ich lauernd ein Student. Eklige Zecken.
64x64
#scottgallant: >Studenten sind Leute an der Uni >Studierende sind eine Teilmenge dieser. Sie studieren tatsächlich, sind also zum Erwerb von Wissen an der Uni. Zecken sind Studenten aber keine Studierenden z.B.
64x64
#vigobronx: >>7498538 >Zecken sind Studenten aber keine Studierenden z.B. Meinten Sie: versoffene Burschenschaftsmöngis sind Studenten aber keine Studierenden.
64x64
#garand: Studierende - Partizip Präsens deutsch Student - Partizip Präsens lateinisch Op ist ein Schwanzsaugender
64x64
#bighanddesign: >>7498545 Ach Sauron. Gehe dir im Bett einen gendern!
64x64
#joshclark17: Was stört dich daran denn? Das generische Maskulinum Studenten ist im progressiven Uni-Umfeld eher out. Studenten und Studentinnen oder gar Student*innen klingt behindert. Also nimmt man ganz schmerzlos Studierende. Aber hauptsache mal mett sein.
64x64
#kriegs: >>7498545 Die auch, aber es war ja nur ein Beispiel unter vielen.
64x64
#thehacker: >>7498559 #rekt
64x64
#peterlandt: kleinbuergerliche kackscheisse
64x64
#danro: >>7498545 Burschenschaftler trinken vielleicht ab und an mal, aber die meisten von ihnen studieren dennoch ungleich erfolgreicher als ihre kiffenden spanngurtseiltanzenden matesaufenden dreadlockstragenden stinkenden Gegenstücke am linken Rand.
64x64
#shesgared: Femnazis ins Brausebad.
64x64
#christianoliff: >>7498569 Warum nicht Studenta oder StudentX?
64x64
#malgordon: >>7498585 Nettes Weltbild hast du da, ganz simpel aber hauptsache du bist glücklich damit.
64x64
#joynalrab: >>7498594 Das ist lächerlich. Studierende ist absolut schmerzlos siehe >>7498559
64x64
#ntfblog: >>7498585 Dies. Außerdem sind sie Studenten der MINT-Fächer, also lernen wirklich etwas. Die Matesäufer dagegen sind Studierende der Geistes"wissenschaften".
64x64
#joshclark17: >>7498602 Lel. Club Mate ist ein MINT-Getränk, das Informatiker Getränk.
64x64
#enjoythetau: >>7498569 Student ist unmittelbar abgeleitet vom lateinischen studere (streben nach, sich bemühen um, auf etwas aus sein). An Universitäten strebt man nach Erkenntnis, und zwar auf wissenschaftliche Weise. Wer dies tut, heißt Student. Grammatikalisch hat sich dieses Substantiv aus dem lateinischen Partizip Präsens studens, im Plural studentes entwickelt: „Fratres studentes” hießen die jüngeren Mönchsbrüder bei den Dominikanern und Franciskanern. Dazu das Grimmsche Wörterbuch, Stichwort Student. Student ist zum eigenständigen Substantiv geworden. Nahezu jeder Hochschul-Funktionär benutzt indes das politisch korrekte „Studierende” - ohne auch nur kurz nachzudenken, welcher Blödsinn damit verbunden ist. Funktionären geht es nicht mehr um die Tätigkeit des Strebens (nach Erkenntnis und Bildung). Ihnen geht es (nur) um den Status. Nur drückt das Wort „Studierender” gerade keinen Status aus (das ist das Eingeschriebensein, der Immatrikuliertenstatus) - sondern die Tätigkeit im Partizip Präsens. Weil genus und sexus nicht auseinandergehalten werden können (weswegen der Student nicht für beide Geschlechter reichen soll) und die Doppelung „Student und Studentin” zu mühsam erscheint, wird also das Partizip zur Statusbezeichnung. Und es wird Sprache verhunzt - weil nicht mehr dasjenige gesagt werden darf, was der Sprecher ausdrücken will. Hierzu gemessenen Tonfalls Max Goldt in: Wenn man einen weißen Anzug anhat, 2002, S. 55 unter der Rubrik Was man nicht sagt: „Studierende: Menschen, die an einer Universität einem Studium nachgehen, heißen Studenten. Möglicherweise gibt es noch ganz vereinzelte Studiengänge, die als klassische Männerfächer gelten, z.B. an den Bergbau-Universitäten in Freiberg (Sachsen) oder Clausthal-Zellerfeld. Wenn man in diesen Ausnahmefällen darauf hinweisen möchte, daß auch Frauen dort studieren, muß man Studenten und Studentinnen sagen. Wie lächerlich der Begriff «Studierende» ist, wird deutlich, wenn man ihn mit einem Partizip Präsens verbindet. Man kann nicht sagen: «In der Kneipe sitzen biertrinkende Studierende.» Oder nach einem Massaker an einer Universität: «Die Bevölkerung beweint die sterbenden Studierenden.» Niemand kann gleichzeitig sterben und studieren.” In dieser Verwendung ist das Wort „Studierende” so sinnvoll wie Klofußumpuschelungen (zu diesen: Goldt in Ä).
64x64
#karalek: >>7498585 >>7498602 >Burschenschaftler >trinken ab und an mal >studieren MINT Burschenschaftler sind dauerbreit und studieren Jura oder BWL
64x64
#dutchnadia: >In der Kneipe sitzen biertrinkende Studierende.» Oder nach einem Massaker an einer Universität: «Die Bevölkerung beweint die sterbenden Studierenden.» Niemand kann gleichzeitig sterben und studieren.” Klar geht das. Die Nominalisierung impliziert, dass es sich um eine generelle dauerhafte Tätigkeit handelt. Das vorgestellte Partizip beschreibt die aktuelle Tätigkeit. Selbst biertrinkende, studierende Menschen geht.
64x64
#commoncentssss: >>7498639 Ach Sauron. Stell dich doch nicht so dumm!
64x64
#grrr_nl: >>7498647 Was denn? die Verwendung von 2 Partizpien impliziert doch nicht, dass diese aktuell gleichzeitig ausgeführt werden. Es fehlt jegliche Information zu ihrem zeitlichen Verhalten. Der ganze Text hinkt daran. Außerdem ist das Partizip Präsens zum Ausdruck der aktuellen Tätigkeit ungeeignet. Biertrinkende Studenten kann genauso meinen, dass diese jetzt Bier trinken als auch, dass sie generell Bier trinken. Wenn ich jetzt zwei Partizip Präsens kombiniere ist immer noch kein Rückschluss darauf möglich ob damit gmeint ist, dass etwas jetzt stattfindet oder genrell eine EIgenschft ist.
64x64
#arnel_lenteria: >>7498608 >Grammatikalisch hat sich dieses Substantiv aus dem lateinischen Partizip Präsens studens Die Paste erkennt es also selbst, ignoriert es aber dann und zieht doch die falschen Schlussfolgerungen. Sollte der Autor einen Hochschulabschluss haben, hat er ihn nicht verdient.