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Veröffentlicht am 2015-11-02 17:57:40 in /b/

/b/ 9683100: Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nation...

areus Avatar
areus:#9683100

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen.
[Arthur Schopenhauer]

ajaxy_ru Avatar
ajaxy_ru:#9683102

[!][-]

albertodebo Avatar
albertodebo:#9683103

Brain drain.

Und niemand unternimmt etwas dagegen.

bluesix Avatar
bluesix:#9683105

Stimmt absolut.

im_jsmith Avatar
im_jsmith:#9683118

Schopenhauer ist kühl, auch zu Lampen und Uhren hatte er stets ein deliziöses Sprüchlein parat.
Was OP da aus dem Zusammenhang fleddert ist so ein Ausreisser. Schopes bezog sich auf die Animositäten zwischen Württembergern und Preussen.

keyuri85 Avatar
keyuri85:#9683128

Früher war man stolz, funktionierender Teil einer großen, wichtigen und schönen Sache zu sein. Sogar Kaiser sahen sich als Diener, als Teil eines größeren Plans.

Heute bilden sich alle etwas auf die eigene Person ein, obwohl sie viele Faktoren, die zu ihrem Erfolg beitragen gar nicht beeinflussen können.

marciotoledo Avatar
marciotoledo:#9683133

Dieses "Argument" nutzt ja nur eine sprachliche Unklarheit aus - bzw. erkennt sie nicht.

Es gibt "Stolz I", den Stolz auf eine Sache an der man einen erkennbaren Anteil hatte - man ist stolz auf eine eigene Leistung. Und natürlich ist es keine eigene Leistung irgendwo geboren worden zu sein.

Dann gibt es "Stolz II", die positive Verbundenheit zu einer Gemeinschaft, ohne dass man zu deren Status irgendwas sichtbares beigetragen hat (Heimatstadt, Heimatland, Vorfahren in der Familie usw.). Wenn man die zB "Stulz" nennen würde, wäre die Verwechslung aus der Welt geschafft.

iamglimy Avatar
iamglimy:#9683135

https://www.youtube.com/watch?v=HHrsV2Qu214

iamglimy Avatar
iamglimy:#9683141

Geh lieber kiffi kiffi machen, Malte. :3

damenleeturks Avatar
damenleeturks:#9683143

>>9683133
Geschwafel.

HenryHoffman Avatar
HenryHoffman:#9683147

Das ist das zugespitzte alte Argument, dessen These vollkommen aus der Luft gegriffen ist.

karlkanall Avatar
karlkanall:#9683157

narren.

marshallchen_ Avatar
marshallchen_:#9683163

worauf seid ihr stolz?

starburst1977 Avatar
starburst1977:#9683168

>>9683163
Wer ist ihr?

adriancogliano Avatar
adriancogliano:#9683169

Es wird zu wenig für Bildung und gegen die Ursachen des Brain Drain getan.

jonesdigidesign Avatar
jonesdigidesign:#9683174

>>9683168
du zb

ryandownie Avatar
ryandownie:#9683186

Ist das hier der Royalistenfaden?

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ryandownie:#9683199

>>9683100
Der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Deutschland aufkommende und seinerzeit namentlich mit vielerlei egalitärer (d. h. demokratischer, libertärer) Ideologie verwobene, im Wesenskern auf französischen Revolutionsideen fußende Nationalismus wurde – insbesondere in seiner damaligen Eigenschaft als expliziter Verfechter des Parlamentarismus und Gegner der monarchischen Systeme – von Schopenhauer abgelehnt, vor allem wohl aufgrund seiner damaligen gleichmacherischen (antielitären) Ausrichtung. In diesem seine Zeit ganz wesentlich prägenden Zusammenhang machte Schopenhauer dann auch folgende, heutzutage ironischerweise gerne von den ideologischen Nachfolgern jener damaligen Demokratie-Agitatoren zitierte Aussage:

„Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen.“

Hierbei gilt es zu berücksichtigen, daß der Nationalismus seinerzeit vor allem ein Vehikel war, um die Massen gegen das bereits im Niedergang begriffene monarchische System sowie gegen jede Form von elitärem Denken und hyperboreeischer Haltung zu mobilisieren (→ Ochlokratie). Erst nach Schopenhauers Zeit begann der im wesentlichen durch jüdisch-kommunistische Organisationen getragene Versuch, zunächst die anwachsende Arbeiterschicht der eigenen Nation zu entfremden, während wenigstens Teile der noch herrschenden alten Eliten (d. h. der Erb-Adel) im Laufe des 19. Jahrhunderts ihr bisher traditionell vorwiegend dynastisch ausgerichtetes Denken langsam mit der (grundsätzlich vom Bürgertum getragenen) nationalen Gesinnung zu verbinden begannen.

oscarowusu Avatar
oscarowusu:#9683211

>>9683199
Schopenhauers Urteile über das Judentum sind als ablehnend bis feindlich zu bezeichnen. Er beschrieb es „als großen Meister der Lüge“ und äußerte sich an mehreren Stellen[10] seiner Schriften recht deutlich:

„Der ewige Jude Ashaversus ist nichts Anderes, als die Personifikation des ganzen jüdischen Volkes. Weil er an dem Heiland und Welterlöser schwer gefrevelt hat, soll er von dem Erdenleben und seiner Last nie erlöst werden und dabei heimathlos in der Fremde umherirren. [...] Bis dahin lebt es [Anmerkung: das jüdische Volk] parasitisch auf den anderen Völkern und ihrem Boden, ist aber dabei nichtsdestoweniger vom lebhaftesten Patriotismus für die eigene Nation, den es an den Tag legt durch das festeste Zusammenhalten, wonach Alle für Einen und Einer für Alle stehen; so daß dieser Patriotismus sine patria (ohne Vaterland) begeisternder wirkt, als irgendeinanderer. Das Vaterland des Juden sind die übrigen Juden: daher kämpft er für sie, wie pro ara et focis (für Heimat und Haus), und keine Gemeinschaft auf Erden hält so fest zusammen, wie diese. Daraus geht hervor, wie absurd es ist, ihnen einen Antheil an der Regierung oder Verwaltung irgend eines Staates einräumen zu wollen. ....“[11]

Zum jüdischen Glauben äußerte Schopenhauer sich u. a. wie folgt:

„...Ihre Religion, von Hause aus mit ihrem Staate verschmolzen und Eins, ist dabei keineswegs die Hauptsache, vielmehr nur das Band, welches sie zusammenhält, der point de ralliement (Sammelpunkt) und das Feldzeichen, daran sie sich erkennen. ...“ und weiter:

„ ...Demnach ist es eine höchst oberflächliche und falsche Ansicht, wenn man die Juden bloß als Religionssekte betrachtet: wenn aber gar, um diesen Irrthum zu begünstigen, das Judenthum, mit einem der Christlichen Kirche entlehnten Ausdruck, bezeichnet wird als ‚Jüdische Konfession‘; so ist Dies ein grundfalscher, auf das Irreleiten absichtlich berechneter Ausdruck, der gar nicht gestattet sein sollte. Vielmehr ist ‚Jüdische Nation‘ das Richtige. Die Juden haben gar keine Konfession: der Monotheismus gehört zu ihrer Nationalität und Staatsverfassung und versteht sich bei ihnen von selbst.“ und als letztes Beispiel:

„Während alle anderen Religionen die metaphysische Bedeutung des Lebens dem Volke in Bild und Gleichnis beizubringen suchen, ist die Judenreligion ganz immanent und liefert nichts als ein bloßes Kriegsgeschrei der Bekämpfung anderer Völker ... Übrigens ist der Eindruck, den das Studium der Septuaginta bei mir nachgelassen hat, eine herzliche Liebe und innige Verehrung des großen Königs Nabuchodonosor (Nebukadnezar), wenn er auch etwas zu gelinde verfahren ist mit einem Volke, welches sich einen Gott hielt, der ihm die Länder seiner Nachbarn schenkte und verhieß, in deren Besitz es sich dann durch Rauben und Morden setzte, und dann dem Gott einen Tempel darin baute. Möge jedes Volk, das sich einen Gott hält, der die Nachbarländer zu ‚Ländern der Verheißung‘ macht, rechtzeitig seinen Nebukadnezar finden und seinen Antiochos Epiphanes dazu, und weiter keine Umstände mit ihm gemacht werden!“[12]

Schopenhauer faßte allerdings das Judentum noch als eine bloße Geisteshaltung und kaum in einem rassischen Zusammenhang auf, womit er eine zu seiner Zeit weit geläufige Betrachtung vertrat.

xspirits Avatar
xspirits:#9683212

>>9683100
Armselige Würstchen die lieber Zweifelhafte Philosophen vom Schlage Schopenhauers zitieren statt Ihre Gedanken selbst auszuformulieren sind der Tod der Bilderbrettkultur.

All Ihr Schopenhauer-Lüfter: Denkt mal drüber nach warum Ihr diese Schuchtel gut findet, dann lest nach was Nietzsche von ihm hielt und denkt nochmal nach.

mbilalsiddique1 Avatar
mbilalsiddique1:#9683213

worauf könnt ihr stolz sein pedo-nazi pack?

ovall Avatar
ovall:#9683219

>>9683213
>pedo-nazi pack
>pedo-nazi

projizierst du gerade Malte?
Auch:
>pedo

fapiss dich

albertodebo Avatar
albertodebo:#9683222

"Lang lebe das heilige Deutschland!"

t. Claus Schenk Graf von Stauffenberg

murrayswift Avatar
murrayswift:#9683229

>>9683219
Vermutlich meint er die Nazis ohne Führerschein....für Altsprachler ein Riesengag...

keyuri85 Avatar
keyuri85:#9683235

>>9683211
Schopenhauer ist in 99,9 von 100 Fragen zu Weltsicht ein kompetenter und humorvoller Ansprechpartner für jeden Bernd.
Bernd fand ein Buch, Aphorismen zur Lebensweisheit und wusste, das er zu spät geboren war. Alles gesagt:)

garethbjenkins Avatar
garethbjenkins:#9683243

>>9683211
Über die Weiber ist ein Kapitel Arthur Schopenhauers aus „Parerga und Paralipomena“. Er verdeutlicht darin seine Sicht auf das weibliche Geschlecht, dem er neben dem Manne nur eine begleitende Rolle zuweist. Die Welt wird nach Schopenhauer in den entscheidenden Fragen vom Mann gestaltet, nur der Mann ist zu großen, weltbewegenden tatenmäßigen und künstlerischen und philosophischen Leistungen fähig; eine Ansicht, welche die gesamte bekannte Geschichte zwar überreich bestätigt, die aber aus Gründen des gegenwärtig herrschenden Zeitgeistes und der Politischen Korrektheit nicht in der veröffentlichten Meinung vertreten wird.

Vor allem aufgrund dieser Schrift wird Schopenhauer vom heutigen Zeitgeist gerne und häufig als sogenannter „Frauenfeind“ bezeichnet. Dies ist allerdings eine unsachliche Polemik, da Schopenhauer ausschließlich sachlich begründete Urteile und Anschauungen – wenn auch in undiplomatisch deutlicher und grundsätzlicher Form – darlegt und daraus eine weitere scharfe Kritik an der bereits zu seiner Zeit beginnenden, ihm unpassend erscheinenden „Weiberveneration“[1] ableitete, welches aber nicht automatisch eine allgemeine Feindschaft impliziert. Das Schüren tatsächlicher oder vorgeblicher Feindschaften zwischen den Geschlechtern blieb der linken Ideologie des Feminismus im 20. Jahrhundert vorbehalten. Hingegen leitete Schopenhauer sein Kapitel zuvor dennoch mit einem Lob (wenn auch nicht unbedingt aus Sicht der heutigen „emanzipatorischen“ Doktrin) über die Frauen ein:

„Besser, als Schillers wohlüberlegtes, mittelst der Antithese und des Kontrastes wirkendes Gedicht „Würde der Frauen“ sprechen, meiner Meinung nach, diese wenigen Worte Jouy`s das wahre Lob der Weiber aus: sans les femmes, le commencement de notre vie seroit privé de secours, le milieu de plaisirs, et la fin de consoltation[2]. Pathethischer drückt das Selbe Byron aus im Sardanapal, Akt I, Sc. 2:

The very first
Of human life must spring from woman's breast
Your first small words are taught you from her lips,
Your first tears quench'd by her, and your last sighs
Too often breathed out in a women's hearing,
When men have shrunk from the ignoble care
Of watching the last hour of him who led them.“[3]

grafxiq Avatar
grafxiq:#9683248

>>9683243
Des weiteren äußerte sich Schopenhauer in dem Kapitel u. a. folgendermaßen:

§. 363.

Schon der Anblick der weiblichen Gestalt lehrt, daß das Weib weder zu großen geistigen, noch körperlichen Arbeiten bestimmt ist. Es trägt die Schuld des Lebens nicht durch Thun, sondern durch Leiden ab, durch die Wehen der Geburt, die Sorgfalt für das Kind, die Unterwürfigkeit unter den Mann, dem es eine geduldige und aufheiternde Gefährtin seyn soll. Die heftigsten Leiden, Freuden und Kraftäußerungen sind ihm nicht beschieden; sondern sein Leben soll stiller, unbedeutsamer und gelinder dahinfließen, als das des Mannes, ohne wesentlich glücklicher, oder unglücklicher zu seyn.

§. 364.

Zu Pflegerinnen und Erzieherinnen unserer ersten Kindheit eignen die Weiber sich gerade dadurch, daß sie selbst kindisch, läppisch und kurzsichtig, mit Einem Worte, Zeit Lebens große Kinder sind: eine Art Mittelstufe, zwischen dem Kinde und dem Manne, als welcher der eigentliche Mensch ist. Man betrachte nur ein Mädchen, wie sie, Tage lang, mit einem Kinde tändelt, herumtanzt und singt, und denke sich, was ein Mann, beim besten Willen, an ihrer Stelle leisten könnte.

§. 366. (Auszüge)

Je edeler und vollkommener eine Sache ist, desto später und langsamer gelangt sie zur Reife. Der Mann erlangt die Reife seiner Vernunft und Geisteskräfte kaum vor dem acht und zwanzigsten Jahre; das Weib mit dem achtzehnten. Aber es ist auch eine Vernunft danach: eine gar knapp gemessene. Daher bleiben die Weiber ihr Leben lang Kinder, sehn immer nur das Nächste, kleben an der Gegenwart, nehmen den Schein der Dinge für die Sache und ziehn Kleinigkeiten den wichtigsten Angelegenheiten vor. Die Vernunft nämlich ist es, vermöge deren der Mensch nicht, wie das Thier, bloß in der Gegenwart lebt, sondern Vergangenheit und Zukunft übersieht und bedenkt; woraus dann seine Vorsicht, seine Sorge und häufige Beklommenheit entspringt. Der Vortheile, wie der Nachtheile, die Dies bringt, ist das Weib, in Folge seiner schwächern Vernunft, weniger theilhaft: vielmehr ist dasselbe ein geistiger Myops[4], indem sein intuitiver Verstand in der Nähe scharf sieht, hingegen einen engen Gesichtskreis hat, in welchen das Entfernte nicht fällt; daher eben alles Abwesende, Vergangene, Künftige, viel schwächer auf die Weiber wirkt, als auf uns, woraus denn auch der bei ihnen viel häufigere und bisweilen an Verrücktheit gränzende Hang zur Verschwendung entspringt: [...] So viele Nachtheile nun auch Dies mit sich führt, so hat es doch das Gute, daß das Weib mehr in der Gegenwart aufgeht, als wir, und daher diese, wenn sie nur erträglich ist, besser genießt, woraus die dem Weibe eigenthümliche Heiterkeit hervorgeht, welche sie zur Erholung des sorgenbelasteten Mannes eignet.

In schwierigen Angelegenheiten, nach Weise der alten Germanen, auch die Weiber zu Rathe zu ziehn, ist keineswegs verwerflich: denn ihre Auffassungsweise der Dinge ist von der unsrigen ganz verschieden und zwar besonders dadurch, daß sie gern den kürzesten Weg zum Ziele und überhaupt das zunächst Liegende ins Auge faßt, über welches wir, eben weil es vor unserer Nase liegt, meistens weit hinwegsehn; wo es uns dann Noth thut, darauf zurückgeführt zu werden, um die nahe und einfache Ansicht wieder zu gewinnen. [...]

§. 369.

[...] Mit mehr Fug könnte man das weibliche Geschlecht das unästhetische nennen. Weder für Musik, noch Poesie, noch bildende Künste haben sie wirklich und wahrhaftig Sinn und Empfänglichkeit: sondern bloße Aefferei, zum Behuf ihrer Gefallsucht, ist es, wenn sie solche affektiren und vorgeben. [...]

Daß das Weib, seiner Natur nach, zum Gehorchen bestimmt sei, giebt sich daran zu erkennen, daß eine Jede, welche in die ihr naturwidrige Lage gänzlicher Unabhängigkeit versetzt wird, alsbald sich irgend einem Manne anschließt, von dem sie sich lenken und beherrschen läßt; weil sie eines Herrn bedarf. Ist sie jung, so ist es ein Liebhaber; ist sie alt, ein Beichtvater.

romanbulah Avatar
romanbulah:#9683268

>>9683243
>drückt das Selbe Byron aus
Lord Byron war aber Turing-vollständig, daher nur halbe Punktzahl für ihn.

aluisio_azevedo Avatar
aluisio_azevedo:#9683356

Nationalstolz ist kollektiver Narzissmus. In seiner extremen, malignen Form spielt dann als Kompensationsmechanismus die Abwertung einer nicht genau definierten, amorphen Masse eine übergeordnete Rolle, was sich dann in Fremdenhass niederschlägt.

So kann sich dann ein Lutz Bachmann, dessen Lebensinhalt bisher aus Straftaten bestand, darüber beschweren, dass Tuetenweine nicht alle Ärzte und Ingenieure sind. In diesem Fall ist der Patriotismus wirklich die letzte Zuflucht des Halunken.

Das ist falsch verstandener Patriotismus. Patriotismus ist kein pathetisches, völkisches Geschwafel und Flaggenschwenken, mit der Absicht sich als Individuum aufzuwerten und andere abzuwerten, sondern wahrer Patriotismus ist das "sich Einbringen" des Individuums in die Gesellschaft eines Landes mit Leistung und Fürsorge für das Wohl anderer.

a_harris88 Avatar
a_harris88:#9683360

>>9683268

baluli Avatar
baluli:#9683364

>>9683349
Blahfasel! Hast du kein Schopenhauerbuch?
Arme Socke.

cmzhang Avatar
cmzhang:#9683376

>>9683360
Ausserdem:
Lerne den Richtigen zu adressieren, dämlicher Beckmesser.

nehemiasec Avatar
nehemiasec:#9683379

>>9683100
Nicht sicher, ob OP den Text richtig verstanden hat. Wohlfeil heißt nicht schlecht, sondern nur soviel wie bequem. Und stolz auf sich selbst sein, halte ich nicht unbedingt für eine gute Alternative oder die bessere Wahl, auch wenn das Zitat das so suggeriert. Denn das empfinde ich als eher selbstverliebt und eitel.
Außerdem ist das Argument, daß man bei Vaterlandsliebe ja immer die Fehler des Vaterlands vor Augen hätte, genauso auf einen selbst anwendbar. Oder geht der Schreiber etwa davon aus, daß man selbst fehlerlos ist?

vladyn Avatar
vladyn:#9683380

>>9683376

Wer es nicht korrigiert ist genauso dumm.

leelkennedy Avatar
leelkennedy:#9683405

>>9683379
>Nicht sicher, ob OP den Text richtig verstanden hat.

Das ist OP. Denkt Bernd, dass OP jemals Schopenhauer gelesen hat oder es ihm um die Sache geht?

Bernd Avatar
Bernd:#9683413

>/b/ für manche /rvss

markolschesky Avatar
markolschesky:#9683416

warum nicht das volle zitat? wird ja noch besser:

Daher wird man z.B. unter fünfzig Engländern kaum mehr als einen finden, welcher mit einstimmt, wenn man von der stupiden und degradierenden Bigotterie seiner Nation mit gebührender Verachtung spricht: der eine aber pflegte ein Mann von Kopf zu sein. – Die Deutschen sind frei von Nationalstolz und legen hierdurch einen Beweis der ihnen angerühmten Ehrlichkeit ab; vom Gegenteil aber die unter ihnen, welche einen solchen vergeben und lächerlicherweise affektieren; wie dies zumeist die »deutschen Brüder« tun, die dem Volke schmeicheln, um es zu verführen. Es heißt zwar, die Deutschen hätten das Pulver erfunden: ich kann jedoch dieser Meinung nicht beitreten. Und Lichtenberg fragte: warum gibt sich nicht leicht jemand, der es nicht ist, für einen Deutschen aus, sondern gemeiniglich, wenn er sich für etwas ausgeben will, für einen Franzosen oder Engländer?« – Übrigens überwiegt die Individualität bei weitem die Nationalität, und in einem gegebenen Menschen verdient jene tausendmal mehr Berücksichtigung als diese. Dem Nationalcharakter wird, ehe er von der Menge redet, nie viel gutes ehrlicherweise nachzurühmen sein. Vielmehr erscheint nur die menschliche Beschränktheit, Verkehrtheit und Schlechtigkeit in jedem Lande in einer anderen Form und diese nennt man den Nationalcharakter. – Jede Nation spottet über die andere, und alle haben recht.

http://gutenberg.spiegel.de/buch/aphorismen-4996/6

ma_tiax Avatar
ma_tiax:#9683427

>>9683380
Willste es nochmal lesen?: "Dämlicher Beckmesser!".
Konrad Duden hat kein Monopol auf Sprache.
Nur erinnern wollend.

orkuncaylar Avatar
orkuncaylar:#9683429

>>9683212
Schön, dass die Spastenmongos sich hier freiwillig kennzeichnen.

thierrymeier_ Avatar
thierrymeier_:#9683437

>>9683427

>Das Selbe, der Selbige

Beides falsch.

aaronstump Avatar
aaronstump:#9683438

Alles was er über Weiber, Juden und Dummstolze sagt ist korrekt und für immer wahr. Klar, dass Bernadetten, Rechtscucks und sonstige Kleinpimmel darüber rangieren.

a_khadeko Avatar
a_khadeko:#9683447

>>9683413
>>9683429
>>9683438
Warum schon wieder so schnell in Wallung?

smaczny Avatar
smaczny:#9683448

>>9683429
> Erstellt ein Makro um auszudrücken, dass er die anderen Posts im Faden gar nicht erst liest
Toll gemacht.

tjisousa Avatar
tjisousa:#9683477

>>9683243
>"Frauenfeind" ist allerdings eine unsachliche Polemik, da Schopenhauer ausschließlich sachlich begründete Urteile und Anschauungen...
neger bitte
wenn ich sage, dass wir alle sterben werden, und wir es deshalb ständig im hinterkopf behalten müssen, dann ist meine schlussfolgerung trotz richtiger fakten eher lächerlich. tue ich dies systematisch, wie schopenhauer mit frauen, dann darf man diese tendenz auch benennen.

mbilderbach Avatar
mbilderbach:#9685415

>Vom Staate hielt er bekanntlich, daß seine einzigen Zwecke seien, Schutz nach außen, Schutz nach innen und Schutz gegen die Beschützer zu geben, und daß, wenn man ihm noch andre Zwecke, außer dem des Schutzes, andichte, dies leicht den wahren Zweck in Gefahr setzen könne –: deshalb vermachte er, zum Schrecken aller sogenannten Liberalen, sein Vermögen den Hinterlassenen jener preußischen Soldaten, welche 1848 im Kampf für die Ordnung gefallen waren.

joshuapekera Avatar
joshuapekera:#9685423

>>9683405
> Grüne Jugend
> Misfits-Shirt
Liebe Punks und Salonpunks, die Ramones haben Reagan unterstützt und die sowohl Danzig als auch Jerry Only von den Misifts sind amerikanische (!) Konservative. Die wären hier kurz vor Autobahn.

madhan4uu Avatar
madhan4uu:#9685430

Ich würde zu gerne ein Geschichtsbuch von 2060 lesen. Ich habe meine Zweifel, dass es viel positives über "Refugees welcome" und "No Border, no Nations" zu berichten wissen wird.

subburam Avatar
subburam:#9685444

>>9683100
>Schopenhauer, ein pudelverrückter Bernd mit Haarausfall, hält mich für blöde
Kann ich voll mit Leben