Krautkanal.com

Veröffentlicht am 2017-07-26 23:05:45 in /c/

/c/ 219571: Homeserver

pehamondello Avatar
pehamondello:#219571

Bernd möchte einen Homeserver einrichten, um Dateien einfach zu sichern, zu spiegeln und zu teilen. Er denkt an die Kombination aus (externer) Festplatte und Himbeerkuchen Raspberry Pi sowie Seafile zum Spiegeln und Verwalten. Ist dies sinnvoll, oder haben andere Bernds eine bessere Idee oder sonstige Ratschläge? Gibt es hilfreiche Tutorials? Was gibt es sonst noch zu beachten? Für jeden hilfreichen Post bin ich dankbar :3

millinet Avatar
millinet:#219572

Wegen dem hohen Anteil Kaufberatung würde ich den Faden löschen und erst bei konkreteren Fragen zur Einrichtung der Software wieder einen eigenen Faden aufmachen.

edobene Avatar
edobene:#219578

Raspberry Pi als Fileserver immer eine schlechte Idee außer die ist die Übertragungsgeschwindigkeit kein bisschen wichtig.

melvindidit Avatar
melvindidit:#219579

NAS

jamesmbickerton Avatar
jamesmbickerton:#219580

>um Dateien einfach zu sichern
Dazu eignet sich eine Festplatte.

>zu spiegeln
Vielleicht eine externe Festplatte?

>zu teilen
Eine günstige Netz-Seite?

Einen öffentlich erreichbaren Server selbst zu betreiben ist ziemlich anstrengend und ihn gleichzeitig für Rückhochs zu verwenden wirklich keine gute Mischung.

Hol dir doch eine schicke USB-Platte für deine Daten und davon unabhängig einen Pi zum spielen. Kannst dem ja eine weitere USB-Platte anvertrauen.

(Meinetwegen $TolleMarke in extra USB-Gehäuse, bevor jemand mett wird.)

agromov Avatar
agromov:#219583

>>219578
Fileserver geht ja noch, aber Seafile auf nem Ras.Pi, ich glaube so einen Grad an Masochismus erreicht nicht einmal Waterboarding.

steynviljoen Avatar
steynviljoen:#219590

Pi ist viel zu lahm für sowas.
Schau dir doch mal den HP Microserver an.

leonfedotov Avatar
leonfedotov:#219594

>>219590
>Pi ist viel zu lahm für sowas.
Das hängt von der Internetanbindung ab, die ist meistens der Flaschenhals. Alles bis 100 MBit sollte der Pi bedient bekommen, darüber braucht es einen schnelleren Rechner mit USB3/SATA und Gigabit-Ethernet.

vaughanmoffitt Avatar
vaughanmoffitt:#219595

>>219594
Er will die Daten ja auch spiegeln. Klingt nach massivem Krebs.

cyril_gaillard Avatar
cyril_gaillard:#219601

>>219594
> 100 MBit
Wer hat denn heute noch 100Mbit/s Heimnetzwerk?
Da könnte ich ja nicht mal meine 400Mbit/s Internet-Anbindung oder mein 500Mbit/s-WLAN auslasten.
Gigabit ist schon längst Standard und ein Pi als NAS ist einfach völlig untauglich, NIC und HDD hängen beide am gleichen USB-Bus der dir dann einfach zusammenklappt.

artcalvin Avatar
artcalvin:#219621

>>219594
Wie soll denn der RPi mit seinem USB 2 E/A die 100 Mbit bedienen? Gut die 40 Mbit hoch bekommt er vielleicht noch hin.

ultragex Avatar
ultragex:#219626

>>219571
Nach den einstimmig negativen Meinungen verwerfe ich die Idee des Heimservers und gehe wohl eher in Richtung NAS. Ich hätte wohl eher mit den Anforderungen als mit der Idee beginnen sollen.

Was ich tatsächlich will, ist ein Datenspeicher, der bei mir zu Hause steht, den ich jedoch über das Internet unkompliziert erreichen kann. Verbindungsgeschwindigkeit ist weniger wichtig als Einfachheit und Speichervolumen. Da er die meiste Zeit in Betrieb sein soll, sollte der Energieverbrauch entsprechend gering sein. Festplatten habe ich bereits in ausreichender Menge und brauche keine neuen. Wäre ein NAS hierfür das richtige?

eloisem Avatar
eloisem:#219634

>>219626
Ja. Qnap oder Synology.

sava2500 Avatar
sava2500:#219637

>>219626
Wenn zwei Platten genügen, wäre eine WD MyCloud das simpelste.

steynviljoen Avatar
steynviljoen:#219640

>Qnap
>Synology
>WD MyCloud

Oh Gott. Was empfiehlt ihr als Nächstes, RAID 5?

OP, kauf dir einen alten HP Microserver, ruhig einen alten, langsamen und pack FreeNAS drauf.

Bevor du dich jetzt Einscheißt: HP Microserver sind günstiger, schneller und qualitativ hochwertiger als ein "NAS" von Qnap, Synology oder WD.
Dazu ist FreeNAS als Software bei weitem dem Schrott überlegen, den die Hersteller auf ihre Plastikkisten laden.

FreeNAS ist auch nicht schwieriger zu bedienen als ein handelsüblicher DSL Router, Bedienung erfolgt über eine Weboberfläche.

Der große Vorteil von FreeNAS: Du kannst deine Festplatten mit ZFS betreiben. ZFS ist ein Dateisystem das einen sehr starken Fokus auf Datensicherheit legt, und viele Features bietet, die du sonst Nirgendwo findest.

- Copy on Write
- Checksummen über alle Daten hinweg
- RaidZ
- Snapshots

Selbst der lahmste Microserver schiebt 60MB/s während er ZFS Overhead mitbewältigt.

Dieser ganze Placebo NAS Schrott führt nur zu Geheule wenn die Daten dann weg sind und nichts mehr geht. Immer das gleiche Spiel.

Infos zu den Microservern die jede Frage beantworten:

https://www.hardwareluxx.de/community/f101/hp-proliant-n36l-n40l-n54l-microserver-752079.html
https://www.hardwareluxx.de/community/f101/hp-proliant-g8-g1610t-g2020t-i3-3240-e3-1220lv2-microserver-963207.html
https://www.hardwareluxx.de/community/f101/hp-proliant-g10-x3216-x3421-microserver-1165526.html

Soweit ich sehe fangen die neu für knapp unter 200€ an. Ich würde auch einen Gebrauchten kaufen, die Dinger sind langlebig.

sava2500 Avatar
sava2500:#219642

>>219640
Überzeugt mich nicht.

ajaxy_ru Avatar
ajaxy_ru:#219645

>>219640
>Dieser ganze Placebo NAS Schrott führt nur zu Geheule wenn die Daten dann weg sind und nichts mehr geht.
Aha. Und mit ZFS ist Datenverlust ausgeschlossen? Ich seh schon, Experte einkommend.
Himmelherrgott. ZFS ersetzt, ebensowenig wie RAID, KEIN BACKUP. Beides erhöht die Verfügbarkeit, das ist für den Heimgebrauch aber ziemlich egal. Wenn man Daten hat die einem irgendwie wichtig sind muss man die an mindestens zwei getrennten Orten speichern, da führt kein Weg dran vorbei.
Zusätzlich verbraucht so ein Microserver grob geschätzt im Schnitt 30 Watt mehr als ein ARM-Basiertes NAS, das läppert sich auch recht schnell.

aluisio_azevedo Avatar
aluisio_azevedo:#219654

>>219640
Neger bitte.

Bernd hat nen Microserver und hat oben die MyCloud empfohlen.
Wenn's nämlich wirklich nur 1-2 Platten sein sollen, die aus dem Netz verfügbar sein sollen, ist der MS massivst zu laut und verbrennt viel zu viel Saft.

eloisem Avatar
eloisem:#219657

Raspi ist ok für kleinere Sachen, da nie meer als 10MB/sec da durch gehen können. Mit 2-3 Verbindungen parallel ist das Ding am Ende.
Arm basierte NAS sind naja halt proprietär. Fällt dir das Gerät aus, musst du wieder ähnliches NAS kaufen um an die Daten zu komben.
Leistung haben sie auch kaum, will man meer als nur CIFS/FTP ist da auch schnell Ende Gelände. Die teureren NAS mit Celeron oder Atom sind da was anderes, liegen beim Verbrauch und Lautstärke mit einem MicroServierer gleichauf. Drehende Platten drehen.
Fällt ein MicroServierer aus, klemmst die Platten an einen X-beliebigen PC, bootest Loonix oder FreiBSE von USB und Daten sind da.
Jaja, Backup herp derp, sichere keine Videos oder TBs an Musik, die ich notfalls aus dem Nutznetz erneut automatisch runterladiere.
Dank der Leistung eines MicroServierers kann man auch schick ne Jail oder VM laufen lassen, Plex Servierer mit Enkodierung für X-Bandbreiten(Handy/Tablett im WLAN oder UMTS/3G oder hohe Quali fürs LAN). Mehrbenutzer Sabnzbd, Subsonic, Cloudgebimsel oder auch vollverschlüsseln ohne das die CPU schmilzt.
Bernd mag auch am MS das ein PCIe Steckplatz vorhanden ist, da kommt ein Dual DVB-C HD Kärtchen rein und strömt Lebendfernsehen auf den KODI Raspi am TV. Meer Eier und Wolle kann eine Sau nicht legen.

joe_black Avatar
joe_black:#219662

>>219645
>>219640
>Aha. Und mit ZFS ist Datenverlust ausgeschlossen? Ich seh schon, Experte einkommend.

Ohne ZFS ist Datenverlust garantiert. Die MTBF und MTBE von modernen Festplatten ist so hoch, das einmaliges Beschreiben für kaputte Bits ausreicht. Man benötigt heute zwingend ein Dateisystem mit Fehlerkorrektur, und das macht nur ZFS vernünftig.

>Himmelherrgott. ZFS ersetzt, ebensowenig wie RAID, KEIN BACKUP.

Davon hat Niemand geredet.

>Beides erhöht die Verfügbarkeit

Nein. ZFS garantiert Datenintegrität. Backup auf einem Medium ohne Fehlerkorrektur ist wertlos.

>Wenn man Daten hat die einem irgendwie wichtig sind muss man die an mindestens zwei getrennten Orten speichern, da führt kein Weg dran vorbei.

An zwei getrennten Orten auf ZFS.

>Zusätzlich verbraucht so ein Microserver grob geschätzt im Schnitt 30 Watt mehr als ein ARM-Basiertes NAS, das läppert sich auch recht schnell.

Der Gesamtstromverbrauch liegt bei 23 Watt. Wie soll er da 30 Watt mehr brauchen? Die ARM basierte NAS Scheiße braucht auch 15 Watt Minimum.

>>219654
>Bernd hat nen Microserver und hat oben die MyCloud empfohlen.
>Wenn's nämlich wirklich nur 1-2 Platten sein sollen, die aus dem Netz verfügbar sein sollen, ist der MS massivst zu laut und verbrennt viel zu viel Saft.

Microserver sind alle leise, was beweißt das du keinen hast. Stromverbrauch wurde mittlerweile von HUNDERTEN Menschen gemessen und liegt bei ~23W für den ältesten, billigsten und stromhungrigsten Microserver. Die meisten Modelle sind sparsamer.

OP, hier im Brett gibt es 1-2 Idioten die ZFS verteufeln ohne das sie es je benutzt hätten. Lass dich davon nicht irritieren, les dir die furchtbaren Erfahrungsberichte zu den generischen Qnap / Synology Plastikkisten durch, und die guten Erfahrungen die Leute mit FreeNAS und ZFS gemacht haben.

shoaib253 Avatar
shoaib253:#219663

>>219662
>Ohne ZFS ist Datenverlust garantiert.
Schwachsinn.
>Die MTBF und MTBE von modernen Festplatten ist so hoch, das einmaliges Beschreiben für kaputte Bits ausreicht.
Da weiß ein Linux-Frickler nicht, was ECC ist.

evandrix Avatar
evandrix:#219664

>>219662
>Backup auf einem Medium ohne Fehlerkorrektur ist wertlos.
Was haben wir nur all die Jahre gemacht? Backups auf Disketten und Bänder alles wertlos.

degandhi024 Avatar
degandhi024:#219666

>>219662
>Backup auf einem Medium ohne Fehlerkorrektur ist wertlos
Ja. Darum haben moderne Festplatten ECC integriert. Woher kommen wohl sonst so niedrige Fehlerraten wie 1/10^16.
Und wenn Bernd nun ein Bit pro rumkopierten ~Petabyte kaputtgeht, nun damit kann er wohl leben. Das wird nämlich auch ZFS nicht verhindern können.

>Der Gesamtstromverbrauch liegt bei 23 Watt.
Das Internet sagt 45 Watt

surajitkayal Avatar
surajitkayal:#219668

>>219662
Was ist mit Btrfs (?), dass hat doch auch Prüfsummen für Daten und Metadaten.

joynalrab Avatar
joynalrab:#219669

UBE sind nur relevant, wenn man RAID-5 einsetzt, was kein vernünftiger Privatnutzer jemals tut. Es gibt keinen Grund, die Daten mit einem fehlerkorrigierenden Dateisystem zu sichern, da auch UBE zuverlässig von der betroffenen Festplatte erkannt werden können und als Read Fail gemeldet werden. Das ist dann nur ein Problem, wenn man ein RAID-5 oder irgendeinen anderen Schwachsinn hat.

smenov Avatar
smenov:#219670

Das größere Problem mit Dateisystemen, die "Scrubbing" und "Fehlerkorrekturen" durchführen ist, daß sie auf der Annahme aufgebaut sind, die restlichen Rechnerkomponenten wären zuverlässiger als das Speichermedium selbst.
In der Realität ist Datenkorruption durch SOHO-Ramsch-Hardware (inkl. CPU, Speicher, Controller, Hochgeschwindigkeits-Datenbusse) um Größenordnungen höher, als unkorrigierbare Bitfehler auf Consumer-Festplatten. Und da hilft auch ECC-RAM mit AMD-CPUs kombinieren nichts, denn der Rest inkl. diesen AMD-CPUs und deren Chipsätzen ist immer noch gammeliger Dreck. Ja, das gilt auch für "HP MicroServer".
Die Konsequenz daraus ist, daß ZFS auf PC-Hardware anfängt, Daten zu zerstören, statt sie zu sichern. Ein NTFS-JBOD ist dort um Größenordnungen zuverlässiger. Übrigens auch der Grund, warum Apple ZFS ganz schnell wieder fallengelassen hat.
Deshalb wird die aktuelle Version von ZFS (Closed Source) von Oracle in Form spezieller NAS-Racks mit Solaris verkauft. Eingebettet in solch ein zertifiziertes Gesamtsystem ergibt das auch Sinn.

okcoker Avatar
okcoker:#219671

>>219670
0/10 da stimmt ja nix kein einziges Argument. Diskussion unnötig da Troll detektiert.

joe_black Avatar
joe_black:#219677

>>219670
Ziehst du dir Wärmeleitpaste durch die Nase oder warum erzählst du soviel Müll?

bnquoctoan Avatar
bnquoctoan:#219678

>>219664
>Was haben wir nur all die Jahre gemacht?

Mit Datenkorruption gelebt.

>>219666
>Ja. Darum haben moderne Festplatten ECC integriert.

Nicht nur moderne, das war schon immer der Fall.

>Woher kommen wohl sonst so niedrige Fehlerraten wie 1/10^16.

Das sind utopische Datenblattwerte. Die realen Werte sind um 2 Größenordnungen schlechter.

>Das wird nämlich auch ZFS nicht verhindern können.

Wenn du keine Ahnung hast, halt doch einfach die Klappe? Genau das verhindert ZFS.

>>Der Gesamtstromverbrauch liegt bei 23 Watt.
>Das Internet sagt 45 Watt

https://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=832236&page=3&p=9281151#post9281151

17 Watt

zacsnider Avatar
zacsnider:#219685

>>219678
Was bist du eigentlich so ausgelöst? Verkaufst du ZFS?

>Das sind utopische Datenblattwerte. Die realen Werte sind um 2 Größenordnungen schlechter.
Na dann hast du ja sicher eine Quelle für die Behauptung? Dann könnte man die Hersteller wegen falscher Angaben verklagen ...
Bei mir zeigen Echtwelterfahrungen, dass Consumerfestplatten eher deutlich zuverlässiger sind als vom Hersteller angegeben. Bei Professionellen HDDs kommt man mit Backups eh kaum an die Werte um jemals einen Fehler zu erleben.

>Wenn du keine Ahnung hast, halt doch einfach die Klappe? Genau das verhindert ZFS.
Es gibt keinen perfekten ECC, und auch ZFS wird eine bestimmte Fehlerrate haben.
Und ja, >>219670 hat Recht, dass das größte Problem nicht der Speicher mit oder ohne ECC ist sondern die Übertragung der Daten, sei es über ein Netzwerk oder im inneren des PCs oder der CPU. Siehe z.B. dieses schon etwas ältere Paper vom CERN: https://indico.cern.ch/event/13797/contributions/1362288/attachments/115080/163419/Data_integrity_v3.pdf die kamen auf eine Fehlerrate von 10^-7 für das (recht komplexe) Gesamtsystem, wobei die Angabe der Festplatten alleine mit 10^-14 ziemlich genau stimmte (sie haben 300 Fehler gemessen aber die BER hätte 800 erwarten lassen). Und der RAM war tatsächlich dort nicht das Problem, sie haben eine um 4 Größenordnungen niedrigere Fehlerrate als vom Hersteller Angegeben für den Speicher ermittelt.

>17 Watt
https://www.nas4free.org/forums/viewtopic.php?t=2276
63 Watt

Im Übrigen, wenn irgendwann mal eine Datei bei mir auf dem Backup korrumpiert sein sollte (was bisher nicht vorgekommen ist, bei ~11TB Daten insgesamt) stelle ich sie eben aus dem Zweitbackup wieder her. Wo soll da das Problem sein? Man muss seine Backups natürlich verifizieren, eben weil die BER des Gesamtsystems so hoch ist. Aber wenn einmal die richtigen Daten auf der HDD sind, sind sie ziemlich sicher.

iamfelipesouza Avatar
iamfelipesouza:#219686

>>219685
Also kann man als kleiner unbedarfter Hobby-Admin mit Büchsen von QNAP/Synology & Co nicht viel falsch machen, richtig?

Zumal man bedenken sollte, dass QNAP bspw. fast nur noch x86-basierte NAS ausgibt und man den DOM-Stick seber mit einem größeren Modell ersetzen kann und somit einen günstigen x86-Server hat, ist die Zukunft des Systems selbst nach abgelaufenem Softwaresupport (meistens 5 Jahre und mehr) nicht gefährdet.

cheezonbread Avatar
cheezonbread:#219687

>>219686
Merk dir einfach eine Sache:
Frage nicht auf /c/ ob du dir irgendetwas kaufen kannst, du wirst nur dumme Antworten von Möchtegern-Weltverbesser-Admins bekommen die sich gegenseitig mit Kot bewerfen und eigentlich keine Ahnung haben.
Am Ende wirst du trotzdem keine vernünftige Antwort auf die Frage bekommen.
Frage lieber in seriösen Foren oder lies dir Testberichte durch.

samscouto Avatar
samscouto:#219688

>>219685
>Was bist du eigentlich so ausgelöst?

Weil du offensichtlich keinerlei Ahnung hast, und versuchst Jemandem das beste was im Storage Bereich Jemals passiert ist ausreden willst.

>Verkaufst du ZFS?

Ja, ich verkaufe open source software. m(

>Na dann hast du ja sicher eine Quelle für die Behauptung?

Du willst eine Quelle zu meiner Gegenbehauptung auf deine Behauptung für die du ebenfalls keine Quelle geliefert hast?

>Bei mir zeigen Echtwelterfahrungen, dass Consumerfestplatten eher deutlich zuverlässiger sind als vom Hersteller angegeben.

Das heißt deine Animesammlung ist noch ganz?

>Es gibt keinen perfekten ECC, und auch ZFS wird eine bestimmte Fehlerrate haben.

OPs Festplatten könnten auch von einem Vulkan verschlungen werden.

>>17 Watt
>https://www.nas4free.org/forums/viewtopic.php?t=2276
>63 Watt

Mit röhrenden 7200rpm Platten, die in so einem Gerät komplett sinnfrei sind. Es gibt Duzende Berichte von sub 20W in den Sammelthreads die ich oben verlinkt habe. Ignorierst du natürlich erstmal weg.

>>219686
>>219685
>Also kann man als kleiner unbedarfter Hobby-Admin mit Büchsen von QNAP/Synology & Co nicht viel falsch machen, richtig?

Doch, beim Kauf. Hardwarequalität ist unterste Schublade, Software verbuggt, und Datensicherheit daher fragwürdig.

QNAP/Synology & Co Besitzer schlagen regelmäßig mit Datenverlust auf, da gehen ganze Kleinunternehmen bald den Bach runter weil man feststellt das die "Backups" auf das Plastik-NAS zwar immer schön durchliefen, sich aber nicht wieder herstellen lassen.

Die Kisten sind für ihren Anwendungszweck schlicht ungeeignet. Was auch an den Kunden liegt: Ansprüche bestehen nicht beim Kauf, sondern erst im Ernstfall. Dann ist es aber natürlich zu spät.

>>219668
>Was ist mit Btrfs (?), dass hat doch auch Prüfsummen für Daten und Metadaten.

Völlig ungeeignet. Btrfs ist im frühen alpha Stadium, genau so etwas möchte man bei kritischer Software nicht. ZFS wurde von Sun entwickelt und wird auf deren Enterprise Storage Systemen eingesetzt, das ist erprobte Software mit einem ausgezeichneten Track Record.

Mit ZFS kann man Enterprise Klasse Storage auf billiger Hardware umsonst selbst bauen.

eduardostuart Avatar
eduardostuart:#219689

>>219687
>seriösen Foren
Es gibt keine seriösen Foren. Es gibt wie bei Wikipedia auch nur noch DAUs, selbsternannte Möchtegernexperten, Verkäufer/Shills und beliebige Mischungen daraus. Die Fachleute haben die längst davongejagt.
Deswegen ist Bernds Empfehlung auch: Such dir einen vertrauenswürdigen IT-Fachmann, der dich persönlich berät und laß das Zwischennetz komplett fallen. Es ist seit 2007 völlig nutzlos zur Akquirierung von Computer-Fachwissen.

mylesb Avatar
mylesb:#219690

>>219687
Solche Zustände hatte/hätte es unter Vermieter-Bernd nie gegeben! ;___;

>>219688
> >Verkaufst du ZFS?

> Ja, ich verkaufe open source software. m(

Wo ist das Problem?

zackeeler Avatar
zackeeler:#219691

>>219688
>ich verkaufe open source software.
ZFS ist keine Open-Source-Software, du Spinner.
>Mit ZFS kann man Enterprise Klasse Storage auf billiger Hardware umsonst selbst bauen.
Bitte benutze
>m(
noch öfter, damit man deinen Schwachsinn schneller erkennen kann.
Warum gehst du nicht zurück ins Computerbase-Forum zu deinen Kollegen?

doronmalki Avatar
doronmalki:#219692

>>219685
>die kamen auf eine Fehlerrate von 10^-7 für das (recht komplexe) Gesamtsystem, wobei die Angabe der Festplatten alleine mit 10^-14 ziemlich genau stimmte
Wow, Bernd hat ja schon angemommen, daß es irgendwas unter 10^-14 ist, aber gleich 7 Größenordnungen weniger? Und die haben ja Werte für "enterprise hardware" ermittelt, Chinaconsumerscheiße ist ja noch unzuverlässiger.
Eine Festplatte ist also das mit Abstand zuverlässigste Teil an jedem Consumersystem und behinderte Autisten wollen das nun mit viel Arbeit auf 10^-7 oder sogar weniger runterziehen?
Das ist ja so dermaßen komplett lächerlich, daß es schon wieder lustig ist.

davidcazalis Avatar
davidcazalis:#219695

>>219583
Mit dem Himbeerkuchen 3 läuft Seafile ganz gut. Bernd hat das für einen Bekannten eingerichtet, der damit auch noch seine Heimautomatisierung macht. Da hat sich an Performance schon einiges getan, im Vergleich zu den Vorgängervarianten.

>>219668
>btrfs
Bernd will anscheinend seine Daten verlieren.

>>219662
ZFS für den Endsieg. Würde allerdings ein FreeBSD mit OpenZFS nehmen und kein Luniks mit ZFS on Linux. Für das Klickibunti gibts FreeNAS.

urbanjahvier Avatar
urbanjahvier:#219696

> Pi als Fileserver
> KC-/c/ 2017

jitachi Avatar
jitachi:#219697

>>219688
>Btrfs ist im frühen alpha Stadium
ZFS wurde 2005 veröffentlicht und 2008 in kommerziellen Speicherprodukten von Sun verwendet. Btrfs wurde 2009 veröffentlicht und nun sind es 8 Jahre später. Ich würde sagen Btrfs ist weit genug. Abgesehen davon werden sowohl ZFS als auch Btrfs beide von Oracle entwickelt. Wenn man bei dem einem Produkt Zweifel hat, dann sollte man es auch bei dem anderen haben.

cat_audi Avatar
cat_audi:#219701

>>219697
>Abgesehen davon werden sowohl ZFS als auch Btrfs beide von Oracle entwickelt

Software aus dem Hause Oracle will man nicht wirklich verwenden. Ansonsten ist Btrfs so ein bisschen wie der BER. Seit Ewigkeiten in der Entwicklung und nicht wirklich einsatzbereit. Würde meine Daten keinem Btrfs anvertrauen. Auch: Lerne zu unterscheiden zwischen den Implementierungen von ZFS. Es gibt das originale, closed-source ZFS von Sun, jetzt Oracle, OpenZFS, welches ursprünglich aus einer freien Version vom originalen ZFS entstand, ZFS on Linux, da aus lizenzrechtlichen Gründen OpenZFS nicht im Linuxkernel verwendet werden kann (oder so ähnlich) und bestimmt noch ein paar weitere Implementierungen.
Säge weil vom Thema abkommend.

HenryHoffman Avatar
HenryHoffman:#219704

>>219697
Btrfs kann nicht mal inzu Raid

m4rio Avatar
m4rio:#219705

>>219704
Was ist mit Raid 1?

sava2500 Avatar
sava2500:#219706

>>219705
> Raid 1
Ich habe 10 Platten im Rack, natürlich RAID6 will ja nicht mein Geld verbrennen.

oanacr Avatar
oanacr:#219707

>>219706
Für kleine NAS-Büchsen reicht eine einfache Spiegelung völlig.

nerrsoft Avatar
nerrsoft:#219713

>>219697
>Wenn man bei dem einem Produkt Zweifel hat, dann sollte man es auch bei dem anderen haben.
10/10, würde jederzeit wieder lachen

zum Thema:
würde nicht
https://blog.fefe.de/?q=btrfs

nutzen, sondern dieses
https://cre.fm/cre049-das-zfs-dateisystem

pjnes Avatar
pjnes:#219715

>>219713
> cre.fm
Geht es noch unseriöser?

mugukamil Avatar
mugukamil:#219716

>>219701
>Auch: Lerne zu unterscheiden zwischen den Implementierungen von ZFS. Es gibt das originale, closed-source ZFS von Sun, jetzt Oracle,
Das ist das einzige ZFS.
>OpenZFS, welches ursprünglich aus einer freien Version vom originalen ZFS entstand, ZFS on Linux, da aus lizenzrechtlichen Gründen OpenZFS nicht im Linuxkernel verwendet werden kann (oder so ähnlich) und bestimmt noch ein paar weitere Implementierungen.
Die alle kein ZFS sind. Forks bekommen nicht ohne Grund einen neuen Namen.

ajaxy_ru Avatar
ajaxy_ru:#219737

>>219713
https://www.golem.de/news/rhel-7-4-red-hat-beendet-unterstuetzung-fuer-btrfs-1708-129266.html
Nun sollte es wohl offensichtlich sein, dass es sich nicht weiter lohnt, dieses tote Pferd zu reiten!

strikewan Avatar
strikewan:#219742

>>219715
> Geht es noch unseriöser?
fefe

evandrix Avatar
evandrix:#219745

>>219737
Sehr gut. Ich hatte immer heimlich gehofft, btrfs wird eine Totgeburt.

carlosgavina Avatar
carlosgavina:#219747

>>219745
Suse und Oracle sind doch noch dran. Da kann man kaum von einer Totgeburt sprechen.

ayalacw Avatar
ayalacw:#219748

>>219747
Weil auch alles was oracle anfast/übernimmt zu Gold wird? Und das Nürnberger Windows hat auch schon bessere Zeiten gesehen ... spätestens seitdem Novell drin hängt ist es ebenfalls auf dem absteigenden Ast.

darcystonge Avatar
darcystonge:#219749

>>219748
Nicht alles. Z.Bsp. ZFS.

ma_tiax Avatar
ma_tiax:#219750

>>219749
btrfs-Schuchtel so ziemlich mett

dhooyenga Avatar
dhooyenga:#219751

>>219750
Würde dich das erfreuen?

Synology setzt mittlerweile auch auf Btrfs, da es bei denen um das Geld und glückliche Kunden geht, würde ich sagen Btrfs ist reif genug.

mutlu82 Avatar
mutlu82:#219752

>>219751
> Syntology
Deren Let's Encrypt Implementierung ist der letzte Rotz und sie zerficken ihren Standby regelmäßig, das saugt!

jrxmember Avatar
jrxmember:#219758

>>219752
Das mit dem Plattenstandby nervt wirklich.

chris_frees Avatar
chris_frees:#219800

>>219751
Lies die Mailingliste und entscheide dann. Datenverlust einkommend.

tjisousa Avatar
tjisousa:#219801

>>219800
Welche Mailingliste?

joshkennedy Avatar
joshkennedy:#219803

>>219801
https://www.mail-archive.com/[email protected]/