Krautkanal.com

Veröffentlicht am 2017-10-20 11:18:23 in /c/

/c/ 220736: VPN Brücke mit Raspberry Pi

rawdiggie Avatar
rawdiggie:#220736

Hallo Bernd,

Ich Möchte eine Portable VPN Brücke mit einem RPI Zero W bauen.

a) bin mir nicht sicher ob es so heist (VPN Brücke).
b) ich möchte den PI In ein WLan Netz hängen und dann von einem PC aus einem Anderen Netzwerk weiter weg voll auf das Netzwerk zugreifen.

1. Geht das
2. Wie geht das?
3. Alle Tips sind wilkommen.

Vielen Dank Bernd

murrayswift Avatar
murrayswift:#220738

ach ja, und es sollte nichts am router gemacht werden müssen

guischmitt Avatar
guischmitt:#220739

>>220738
Ich bin mir nicht sicher, ob das überhaupt geht. An einer Stelle muss ein Server empfangen können. Das heißt, die NAT (Network Address Translation) muss das passend verbinden. Also muss Port-Forwarding konfiguriert werden. "Port Forwarding" heißt: Der Router öffnet selbst einen Port auf der Internet-Seite, auf dem er lauscht. Wenn da was rein kommt macht er eine Verbindung zu dem in der Konfiguration genannten Server/Port auf und leitet transparent alles weiter. Von außen sieht es so aus, als würde der Router den Service anbieten, nicht der Raspberry.

yehudab Avatar
yehudab:#220741

>>220739
Bei dynamischer IP muss man auch noch einen dyndns einrichten. Wenn OP einen Server (mit fester IP) hat, dann kann er auch den VPN-Server so einrichten, dass er auf einem lokalen Port lauscht und dann einen ssh-Tunnel auf den Server aufmachen. Dann verbindest du zum Server und der leitet alles auf dein Netz weiter.

yesmeck Avatar
yesmeck:#220747

>>220739
>>220741
Ich würde den Pi auf ein VPN mit fester IP/Domainname verbinden lassen und forwarding einrichten.
Einfach openvpn auf port 443 laufen lassen, dann sollte der Pi drauf verbinden können. Angenommen da sind keine SSL-Nazis am Gateway.

Nun musst du nur mit deinem Rechner zu dem VPN-Server verbinden und fertig.

Noch was: Wenn du die zusätzliche Anforderung hast, dass der Zugriff nicht zu dir zurückverfolgbar sein soll, geht das nicht so.