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Veröffentlicht am 2014-05-22 13:35: in /d/

/d/ 72397: Bernd muss in einem Monat einen Seminarvortrag hal...

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#adhiardana: Bernd muss in einem Monat einen Seminarvortrag halten. Wie soll er das nur bewerkstelligen? Er tut sich allgemein schwer, überhaupt Gedanken/Sätze gerade zu formulieren - erst recht vor Menschen. Jeder Gesprächspartner, wenn ich überhaupt einen habe, merkt nach 2 Sätzen, dass ich starke Defizite habe. Das ist vor allem aufgrund der Nervosität, die Aufmerksamkeit eines Anderen zu haben. Was für Drogen kann mir /d/ empfehlen? Sie sollten einfach nur die panische Angst im Vortrag unterdrücken, sodass er überhaupt was ausgesprochen kriegt. Etwas, was das Selbstvertrauen stärkt. Ritalin, was er hätte, hilft da leider auch nicht. Wie wäre es mit Koks oder Meth? Zur Verdeutlichung wie extrem es ausgeprägt ist: Er hat schon jetzt riesen Bammel, erhöhten Puls und schlechten Schlaf. Er hat sich sogar überlegt, das Studium komplett abzubrechen, um diesem Stress zu umgehen. (Mit anschliessend potentieller Grillierung.) Das wäre wirklich das kleinere Leid. Einen Bachelorarbeitsvortrag müsste er ja sonst auch noch irgendwann halten... (Mündliche Prüfungen umgeht er größtenteils durch Wahl entprechender Vertiefungen.) Wenn es ein gutes Mittel gäbe und ich damit nach dem Testen zufrieden wäre, dann wäre er jetzt auch wesentlich entspannter und die Lebensqualität würde enorm steigen. Um eventuellen Entgegnungen vorzubeugen, dass derartige Fähigkeiten später noch sehr relevant sind: Er muss einfach nur den Bachelor bestehen. Wenn er seinen (Info-)Bachelor überstanden hat, dann sucht er sich halt einfach berndkompatible Berufe und kann glücklich sein und endlich stressfrei Leben. Sei es in der IT oder notfalls bspw. dem 400€-Job im städtischen Recyclinghof. Aber dazu muss man auch die Vorträge überstanden haben. Ich Danke Bernd schon einmal für Antworten.
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#alagoon: Propranolol Niedrig dosiertes Benzodiazepin Vorher mit Freunden/Familie üben Entspannungsübungen /Faden.
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#canapud: Meth könnte helfen da es einen sehr starken ego-push gibt, könnte aber sein das es dich noch nervöser macht. Am besten wäre ein angstlösendes benzo das nicht zu müde macht wie bromazepam oder alprazolam. Davon aber nicht zuviel sonst fängst du an zu lallen.
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#albertodebo: Ja, Benzos sind gut. Wenn du da nicht rankommst tut es auch Kratom oder Phenibut. Mach dich aber vorher mit der Wirkung vertraut. Probieren geht über Studieren (was natürlich nicht heißt dass man nicht zu studieren braucht, gerade was Drogen angeht). Also ja, mach dich über Benzos, Kratom, Phenibut schlau. Von Stimulans wie Ritalin oder (Meth-)Amphetamin solltest du die Finger lassen, si machen dich evtl. nur noch nervöser oder du denkst du bist der Größte und merkst nicht was für einen Mist du laberst und irgendwann kommt der crash und wenn du dann noch unter Leuten bist, kann das unangenehm werden.
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#abotap: Vorher üben. Wirklich wirklich wichtig, sonst geht es in die Hose. Aber nicht zu viel üben, dann sprichst Du nachher zu schnell und keiner kommt mit. Mit irgendwelchen Mittelchen wirst Du da entweder zu hektisch, fahrig und überheblich oder zu lahm und gelassen. Das muss Dein Körper schon selber hinkriegen. Habe mal mit einem Prof. über Prüfungsdoping geredet und er meinte dass er öfter Leute hatte, die zu entspannt und zu lahm oder irgendwie abwesend waren. Die Prüfer merken das. Wenn Du Glück hast sehen sie ein dass das so nichts wird, schicken Dich nach Hause und du sollst es später nochmal versuchen. Wenn Du Pech hast lassen sie dich ne Stunde brutzeln und dann durchfallen. Leute, die einfach nur nervös sind immer noch sympathischer als jemand, der offensichtlich was genommen hat. Vorher genug Essen und Trinken, auch wenn Du keinen Hunger hast.
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#fffabs: Danke für die Hinweise. Nachdem hier eindeutig Benzos empfohlen worden sind, die aber nicht so leicht auftreibbar sind, habe ich mir als Ersatz 90 Kapseln Phenibut bestellt, da sie ja noch vergleichsweise günstig sind.27€ Falls das nichts bringt, muss ich mal schauen, wie ich Benzos auftreibe. Aber nachdem, was Bernd gelesen hat, könnten angstlösende Benzos sogar die Lösung für alle Probleme darstellen. http://www.sanego.de/Alprazolam-und-Sozialphobie
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#arnel_lenteria: >>72406 >Aber nachdem, was Bernd gelesen hat, könnten angstlösende Benzos sogar die Lösung für alle Probleme darstellen. Können sie, werden aber dann nur neue probleme bringen. Benzos sollte man nur als Notfall-Medikation nehmen, die suchtgefahr ist viel zu hoch. Eine Sozialphobie ist immer noch besser als eine benzoabhängigkeit.
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#joshjoshmatson: Wenn er aber nun schon Panik schiebt, kann man davon ausgehen, dass es in den letzten Tagen und vor allem Stunden vor der Prüfung so richtig abgeht. Eine Panikattacke ist dann kaum zu vermeiden. Dafür sind Benzos allererste Wahl. Allerdings vor dem Hintergrund, dass man weiß, was man tut und nicht aus bloßer Langeweile dann häufiger mal auf Benzos fährt. Du wirst ein angstlösendes brauchen und wenn du vorher ein paar Dosierungen probierst, wirst du zumindest eine Dosis finden, die dich vortragsfähig macht. Bei Überdosierung fängt man irgendwann an zu lallen, erzählt prinzipiell Scheiße und treibt böse Scherze, weil sowieso alles egal wird. Diese Schwelle ist sehr subtil und dank der Enthemmung schmeißt du gerne mal über das Maß hinaus nach und schädigst deine Reputation nachhaltig. Daher ist genaue Recherche unabdingbar. Zur Bezugsfrage. Ist hier natürlich nicht zu beantworten. Ich nenne dir mal Diclazepam und Flubromazepam, und das nunmehr illegale Etizolam als Stichwörter. Weiß nicht genau, inwiefern die jetzt auch müde machen, das wär dann wieder kontraindiziert. Ansonsten kann man auch den Weg zum Hausarzt wagen oder zur psychiatrischen Ambulanz. Auch wenn ein Benzo allgemein der pharmazeutische Teufel ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass er mit Übung, gutem Willen und ausreichend Schlaf diese Angst so kurzfristig überwinden kann.
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#umurgdk: Den Vortrag vor dem Spiegel so oft üben bis alles flüssig läuft und du weißt was du zu sagen hast. Machen selbst Unidozenten nicht anders, die wenigsten können einfach so aus dem Stegreif gut vortragen. Ansonsten Propranolol + eventuell Alprazolam und psychologische Studentenberatung.
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#uxdiogenes: >>72408 >Diclazepam Danke. Habe ich sicherheitshalber auch noch bestellt. Ist alleine schon mental eine Erleichterung für später, also im Fall der Fälle nicht mit leeren Händen dastehen zu müssen, falls Phenibut schlecht wirkt und es für eine Bestellung dafür fast schon zu spät wäre.
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#joshjoshmatson: Op studierst du an einer Stadt die an der Donau liegt?
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#albertodebo: Wenn du schon eine Substanz nehmen möchtest, würde ich dir eher Phenibut empfehlen. Nimmt die Angst spürbar, ohne einen weich in der Birne zu machen; musst natürlich deine Dosis finden. Für einen Vortrag auf jeden Fall besser als Benzos. Ansonsten könnte ich vielleicht noch Lorazepam "empfehlen", 0,5mg (oder vllt. auch weniger) nahmen bei mir komplett jegliche Angst, ohne irgendwelche anderen unerwünschten Wirkungen.
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#grrr_nl: >>72407 Dies trifft auch auf Phenibut zu. Eigentlich kann man getrost sagen, dass alles, was einen beruhigt auch stark abhängig macht: Benzos, Opiate, Alkohol etc. Wobei das definitiv kontrollierbar ist. Einfach nicht jeden Tag nehmen dann passt das schon.
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#yassiryahya: >>72419 Sekundiert. Bei der Schwere in OP's Fall sollte man nicht einfach von Benzos abraten, nur weil die abhängig machen. Immer noch erste Wahl bei Angststörungen und wohl effektiver als Phenibut. Ich habe bislang nur einen Kursusvortrag von 5-10min halten müssen. Selbe Angst und Panik davor wie OP, allerdings hab ich das mit Etizolam relativ locker über die Bühne gebracht, obwohl es nur der Anxiolyse wegen nicht qualitativer war.
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#polarity: >>72412 Nein
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#peterlandt: Absolut perfekt für dich: "purple hearts" (Dexamyl). https://en.wikipedia.org/wiki/Dexamyl Ist eine Mischung aus einem Barbiturat und Amphetamin. Allerdings wird es schwer da ranzukommen. Zumindest sauberes (!) Amphetamin wird schwer und Barbiturate sind eh relativ schwer. Was ich dir aber persönlich empfehlen kann: Lorazepam/ Alprazolam (also ein Benzodiazepin) in Kombination mit Methamphetamin. Benzos gibt es in rauen Mengen überall. Methamphetamin kommt ein bissel auf die Gegend an. Allerdings sollte es ein wenig leichter sein an sauberes Methamphetamin ranzukommen als an sauberes Amphetamin. (Zumindest meine Erfahrung der letzten Zeit.) [Kommt aber auch darauf an, wen du kennst und ob du eher im Osten oder Westen Deutschlands wohnst.] Grundsätzlich würde ich aber Methamphetamin vorziehen. In geringen Dosen wirkt es -meiner Meinung nach (!)- "subtiler" auf den Körper als Amphetamin und steigert gleichzeitig das Ego mehr als Amph. Mit Lora + Meth stehst du bei jedem Vortrag deinen Mann. Ansonst: Blablabla "Safer use", drinvor: Hippiekacke.
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#judzhin_miles: >>72397 Meth und Koks, Neger bist Du seriös? Ich sehe zwei Szenarien: a) Du bist völlig überfordert von der Wirkung, die so konträr zu deiner Persönlichkeit ist, dass Du vor allem eins hast: Panik. b) Du wirst total geil auf das Zeug, weil es dich fühlen lässt wie Gott und in spätestens 8 Monaten sehe ich hier einen Faden über einen Bernd, der nie wieder studieren wird. Solltest Du Leistungssteigerer verwenden wollen, probiere es vorerst mit Ritalin, eventuell sogar Amphetamin (bzw. die gestreckte Scheisse Speed). Probiere es aber vorher unbedingt aus, um dich erst mal unter dem Einfluss der Substanz kennen zu lernen sollte eigentlich selbstverständlich sein . Aber lass dich warnen, mein lieber Bernd. Ich habe selbst - wenn auch aus anderen Gründen - häufiger, teilweise auch nahezu exzessiv Amphetamin missbraucht. Auch wenn es einfacher unter Kontrolle zu halten ist als Kokain und ähnliches, liegt gerade darin ein großes Potential, die Subtanzen zu unterschätzen. Auch sie werden dich irgendwann zerstören, letztendlich ist es nämlich Gift, so wie alles ab einer gewissen Dosis.
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#bighanddesign: >>72426 Ach noch etwas: bezüglich Amphetamin und ähliches, rate ich dir alles im Raum Sachsen, Bayern (und eventuell sogar noch Thüringen) ab. Viel zu oft bekommst Du mehr oder weniger mit Chrystal gestreckten Abfall aus irgendwelchen Drogenküchen von den Schlitzaugen an der tschechischen Grenze. Das Zeug ist so schon ungesund genug, ohne die skrupellosen Reisfressercocktails.
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#markgamzy: Lass dir Propranolol verschreiben, das wird deine körperlichen Symptome lindern bzw. entfernen. Meth und Koks sind absolut absurde Ideen. Benzos lassen dich schläfrig und langsam wirken. Meine Fresse du hältst einen verfickten Vortrag. Manne gefälligst auf. Als wärst du der erste, der da nervös ist. Es wird niemand einen Fick geben.
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#VinThomas: Meth bzw. Christa kann man gut machen, solltest aber dir genug Luft und Zeit lassen, damit der turn in ruhe abklingen kann. Was ich auch nehmen würde sind koks oder 2CB.
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#creartinc: >>72432 lolwas, 2CB?
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#snowshade: >>72428 Halt die Fresse! Du hast doch noch nie Benzos genommen außer die Valium von Mutti! >>72432 Halt die Fresse!
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#posterjob: >>72432 >2CB
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#degandhi024: Danke für all die Freundlichkeit, die mir hier in diesem Faden entgegengebracht worden ist. Bernd hat jetzt dem Betreuer eine Mail geschrieben, in welcher er seine Probleme schilderte und um eine Abmeldung vom Semiar gebeten hat. Bernd wartet noch auf eine Antwort. Er wird dann halt in Zukunft ein anderes Modul als Schlüsselqualifikation belegen. Da gibt es ein nettes Blockseminar, bei welchem fast größtenteils nur Wert auf praktische Arbeit gelegt wird mit nur einer kleinen Präsentation am Ende. Dann wird Bernd eben anstelle von 1 Semester nun 2 überziehen. Ob sich das Studium bisher und der damit eihergehende Stress wirklich gelohnt hat? Bernd hat seit diesem starke Geheimratsecken bekommen und es war bisher nur eine Tortur - genauso wie das Leben in der Schule. Mal sehen, ob er überhaupt die Bachelorarbeit schreiben möchte und wird. Notfalls kann er vor der Abschlussarbeit das Studium abbrechen und bei Bedarf später nachholen, falls Lust besteht. Er sieht das Studium ab jetzt eh nur noch als lockerere Wissensbereicherung an - so, wie es eigentlich sein sollte. Davor hat er sich zu viele Gedanken um den späteren Beruf und fehlender Praxiserfahrung bzw. Vorstellungsgespräch gemacht. Er sollte besser auf sich hören, als das, was indirekt erwartet wird. Sein Traum wäre einfach nur ein 400€-Job zwecks Stressminimierung. Also einen Beruf, bei dem er 2 Tage die Woche arbeitet und ansonsten frei hat. Er kann hier bei seinem Vater im großen Haus wohnen und ihm als Gegenleistung Gartenarbeit anbieten. Er wäre sehr oke damit. Hartz 4 und die Maßnahmen wären wohl auch wiederum zu stressig und wohl nicht wirklich fair gegenüber Arbeitenden. Auf jedenfall wird er am Montag mal das Gespräch mit dem Psychotherapeuthen der Uni suchen. Dafür muss Bernd ja nicht mal das Haus verlassen, da die Stelle bei ihm im Wohnheim ist. Er hätte diesen vielleicht mal früher aufsuchen sollen, aber Bernd vermeidet ja gerne... Auch: Phenibut ist jetzt angekommen.(Hatte mit Paypal bestellt) Ich habe mir mal zur Auflockerung eine Tablette gegönnt.
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#markolschesky: >>72461 >Ich habe mir mal zur Auflockerung eine Tablette gegönnt. Wieviel Milligramm ist eine Tablette? (Eine Dosis Phenibut sind zwischen 800 mg für leichte Entspannung bis 5 g für ziemlich weggeklatscht sein). Ich hoffe doch, dass du dich über das Zeug schlau gemacht hast und weisst, dass es etwa 3 Stunden braucht um die volle Wirkung zu entfalten?
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#doronmalki: Hallo OP-Bernd, ich kann dir aus eigener Erfahrung mitteilen, dass du bei dem Versuch diese Problem mit Drogen/Medikamenten zu lösen auf die Nase fallen wirst. Habe und hatte selbst schon immer eine ähnliche Sozialphobie und bin deshalb beim meinem Berufswunsch Geige zu studieren gescheitert. Bei jeder Prüfung begannen meine Hände zu zittern, irgendwann hatte ich während Prüfungssituationen sogar das Gefühl meinen ganzen Körper nicht mehr kontrollieren zu können. Das Gleiche hatte ich bei Vorträgen, es wurde mit jedem Jahr schlimmer und hat sich irgendwann auch auf Alltagssituationen ausgeweitet. Geholfen hat letzten Endes nichts, angefangen von Alkohol über THC, Speed, Koks, Diazepam... Mit etwas Glück hat es vielleicht einmal halbwegs funktioniert, meistens habe ich damit das Gegenteil erreicht und das Ergebnis war noch schlechter als wenn ich nüchtern geblieben wäre. Inzwischen, mit Mitte 30, habe ich gelernt, dass es sinnvoller ist nach der Ursache zu forschen. In meinem Fall lag es an der Unzufriedenheit mit mir selbst, ich habe Ansprüche an mich gestellt denen ich niemals hätte gerecht werden können. Diese Ansprüche habe ich dann leider auch als Erwartungshaltung des Publikums bzw. Umfeldes angenommen, wodurch konsequenterweise irgendwann Panik entstand. Das Problem ist, dass du irgendwann ein "Angstgedächtnis" entwickelst und es im Laufe der Zeit immer schwieriger wird daraus auszubrechen. Jetzt magst du vielleicht denken: "es reicht ja wenn es einmal funktioniert, danach entziehe ich mich eben immer solchen Situationen" Das wird leider auch nicht funktionieren, wenn du nichts dagegen tust kommt es immer wieder, irgendwann auch in Situationen an die du jetzt noch gar nicht denkst. Damit kein Missverständnis entsteht, habe nichts gegen Drogen, bin nur der Meinung du solltest die Vorstellung damit solche Probleme lösen zu können lieber ganz schnell wieder vergessen. Drück dir die Daumen
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#aluisio_azevedo: >>72462 >Wieviel Milligramm ist eine Tablette? 250mg >Ich hoffe doch, dass du dich über das Zeug schlau gemacht hast und weisst, dass es etwa 3 Stunden braucht um die volle Wirkung zu entfalten? Ja. Bernd hat sich ja auch nur eine gegönnt. Langsam wird er müde. Er weiß aber nicht, ob das jetzt an Phenibut liegt oder einfach nur die Rückforderung von Schlaf nach Absinken des Stresspegels ist. >>72464 Danke Berndi
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#davidcazalis: Also, erstmal >>72464 Seekuh diniert! Natürlich kann man mit Substanzen schulische und berufliche Situationen erleichtern, das Problem ist aber, das es bei diesen Anwendungsbereichen nur ein schmaler Grat zwischen Genie und Wahnsinn ist. Sprich: 1-2mg zuviel, egal ob Meth oder Benzo, und die Geschichte artet aus. Ganz besonders problematisch ist, dass du eine sinnvolle Dosis nicht einmal spüren solltest, man aber als Drogie eigentlich immer ein "Knallen" erwartet. Das war zumindest bei mir immer das Problem, wenn ich auf Stimulantien Klausuren geschrieben habe, die waren meistens schlechter als bei mir üblich, aber haben sich deutlich besser angefühlt. Also WENN überhaupt, dann teste vorher geringe Dosen und nimm auch nur eine geringe Dosis, bei Diclazepam ca 1-2mg, bei Amphe vielleicht maximal 5mg. Alles darüber ist einfach nur Druffen und nicht hilfreich. bin grade ziemlich dissoziiert auf MXP,hoffe das sieht man dem Text nicht allzusehr an
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#cat_audi: >72464 nochmal: ein kleiner Nachtrag: du begibst dich auf diesem Weg in einen Krieg den du nicht gewinnen kannst. Schon bald würdest du die Ursache deines Problems nicht mehr dir selbst zurechnen, sondern auf die falsche Dosierung dessen was auch immer du zu dir nimmst. Dann fängst du an zu experimentieren, kombinieren, und merkst viel zu spät, dass keines dieser Ereignisse reproduzierbar ist. Trotzdem denkst du: "es hat ja schonmal funktioniert, ich hab einfach zu wenig/zu viel/zu früh/zu spät/ genommen, ich muss nur das richtige Maß finden...." Ich kenne einen Neurologen, der erzählte mir von Profimusikern mit ähnlichen Problemen, die Faustan in Dosen nahmen, welche für Normalsterbliche unvorstellbar sind und immer mehr brauchen, das ist doch kein Leben. Es wird IMMER anders sein, solch eine Angststörung ist eben keine Erkrankung die man einfach mit einer Substanz auschalten kann. Es gibt kein Substanz die dich davon erlöst. Es wird einfach nur schlimmer. Zieh es einfach durch, bereite dich bestmöglich vor, so dass du dir selbst sagen kannst du hast alles Mögliche getan. Konsumiere bis dahin nichts, auch keinen Alkohol. Treibe Sport, wenn du keine Freunde zum Üben des Vortrags hast nimm dich einfach selbst auf. Du musst dich diesen Situationen stellen wenn du hoffen willst, dass es irgendwann besser wird. Du wirst merken, dass alleine die Tatsache sich der Situation gestellt zu haben, dich sehr erleichtern wird und das nächste Mal wesentlich entspannter wird. Was hast du schon zu verlieren, selbst wenn es in die Hose geht? Vielleicht macht sich jemand über dich lustig, aber scheiß doch drauf, du bist nicht der Einzige mit solchen Problemen, diejenigen die dich mögen werden mit dir darüber lachen. Dann hast du es wenigstens versucht, und nicht aus Angst aufgegeben. Du schreibst selbst von indirekter Erwartung, denkst also auch jemandem nicht gerecht werden zu können. Deshalb nochmal: Scheiß drauf, mach es einfach, es geht nicht um die sondern um dich, zeig dir den Mittelfinger. Besser im Kampf verlieren als vorab aufzugeben! Du quälst dich mit Dingen die noch nichtmal passiert sind und willst deshalb eine Entscheidung treffen die dein Leben maßgeblich beeinflusst, dafür wirst du dich später hassen. Bei mir hat es auch funktioniert, die Wende kam als ich damit begann mich diesen Situationen zu stellen. Inzwischen muss ich beruflich auch oft vor Gruppen sprechen und spüre die Angst immernoch. Trotzdem oder gerade deswegen fällt es mir leicht, du kannst die Angst nämlich irgendwann steuern. Dann wird daraus Konzentration, das ist fast wie Koks, nur dass du anschließend in Endorphinen badest. Bernd, zieh das durch
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#chatyrko: >>72471 Du bist ein guter Mensch
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#betraydan: >>72471 Alles was er sagt stimmt. Immer daran denken, dass jedes Vermeidungsverhalten die Phobie verstärkt. Dein Gehirn muss einfach umgepolt werden und das geht nur, wenn du dich diesen Situationen sehr oft stellst (nicht nur ein paar Mal im Jahr). Irgendwann merkst du dann, dass alles nicht so schlimm ist und du wirst entspannter. Konditionierung eben. Solche Störungen verschwinden nicht, wenn man sie nicht behandelt (Drogen nehmen gehört nicht dazu) sondern werden im Gegenteil nur noch schlimmer und werden dich dein ganzes Leben begleiten. Der beste Rat, den man dir geben kann: Einfach mal versuchen keinen Fick zu geben und durchzuziehen. Dich so oft es geht mit diesen Situationen konfrontieren. Melde dich für Referate, Vorträge und ähnliches. Wenn du trotz deiner Panikstörung hierfür den Mut aufbringen kannst, ist dir die Hochachtung deiner Kollegen sicher und du kannst stolz auf dich sein. Auch wenn du völlig stotterst und fast zusammenbrichst, scheißegal. Du hast dir das nicht ausgesucht und es nicht deine Schuld. Steh dazu. Parallel solltest du dich in Psychotherapie begeben, das bringt dir langfristig den größten Nutzen. Solche Störungen fallen nicht vom Himmel und es ist sehr befreiend, wenn du irgendwann verstehst, wie du dich in diese Richtung entwickelt hast und was dich möglw. traumatisiert hat. Dieser Bernd war in einer ähnlichen Situation wie du. Mündliche Beteiligung war quasi nicht möglich und Referate etc. einfach eine Qual. Bernd hat dann obige Dinge getan. Irgendwann hatte ein Bernd ein Kolloqium und es war wunderbar (Note 1.0). Daraufhin wurde Bernd sogar angesprochen, wie fantastisch er sich doch entwickelt hätte. Es wird alles besser Bernd. Glaub an dich und du wirst es schaffen. Gehirne sind glücklicherweise in jungen Jahren noch wandlungsfähig und du kannst so manchen Schaden reparieren. Viele fühlen sich nur als verwirrt. Der Boden wankt, sie wissen nicht warum und von was. Dieser ihr Zustand ist Angst, wird er bestimmter, so ist er Furcht. Einmal zog einer aus, das Fürchten zu lernen. Das gelang in der eben vergangenen Zeit leichter und näher, diese Kunst ward entsetzlich beherrscht. Doch nun wird, die Urheber der Furcht abgerechnet, ein uns gemäßeres Gefühl fällig. Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen. Seine Arbeit entsagt nicht, sie ist ins Gelingen verliebt statt ins Scheitern. (Bloch)
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#sunshinedgirl: >>72471 >>72483 Danke. Bernd vergas leider zu erwähnen: Er wollte sich ja erst einmal reinhängen. Aufgrund der Panik war er aber wie gelähmt und konnte sich auch nicht schrittweise ranarbeiten, wie man es tun sollte. Bei Übungsblättern, wie er es aus der Uni gewohnt ist, hockt man x Stunden dran und ist für die Woche fertig, hat also den "Soll" erfüllt und hat für die restliche Woche den Kopf mehr oder weniger frei. Bei der Semiararbeit ist das Ende nicht in Sicht. Bernd hat während der ganzen Zeit die man zur Bearbeitung hat quasi nie den Kopf frei, weil man ja während des ganzen Zeitraumes immer was tun kann und müsste. Und dann wartet am Ende noch eine dicke Präsentation. Dieser permanente Dauerdruck hat ihn dann gelähmt. Nach kurzer Zeit hatte er einfach keine Lust mehr auf nichts und konnte sich einfach zu nichts aufraffen. Er muss schauen, das er jetzt wenigstens noch mental fit für die anderen 2 Module wird, nachdem er jetzt den Grossdruck abgeworfen hat. Desweiteren hat mir der Seminarleiter leider immer noch nicht geantwortet. Bernd wartet mit Angst und bange auf diese. Er hofft, dass das einfach so akzeptiert wird und er nicht zum Gespräch eingeladen wird bzw. die Abmeldung negativ aufstößt. Hier mal ein Teil meiner Mail. Ich hoffe mal, es klang nicht zu kitschig: (...) Ich tue mich allgemein extremst schwer mit Vorträgen/Referaten und ich hatte mich wohl überschätzt zu glauben, das Seminar sei während des Semesters für mich hinzukriegen. Anfang des Semesters hatte ich noch gute Hoffnungen das zu packen, hatte Elan und konnte auch genügend in andere Module reinpowern, um dadurch Zeit zu haben, sich etwas in das Thema einzulesen. Aber nach einer etwas längeren, für mich aufwändigeren/zermürbenden Gruppenarbeit, bei der ich recht viel machen musste(weil mehrere eher wenig taten) und ich dabei ständig die Panik hatte, eigentlich was für das Seminar machen zu müssen, bin ich während und nach dieser Gruppenarbeit mental recht am Boden und kann mich kaum noch zu irgendetwas aufraffen, obwohl ich es natürlich eigentlich müsste. Seit knapp 2-3 Wochen schlafe ich kaum, kann mich sehr schlecht konzentrieren und bin momentan zu nichts zu gebrauchen. Auch körperlich zehrt das enorm. Ich hätte zwar erst in einem Monat diesen Vortrag, aber bis dahin würde ich es nicht mehr aushalten und wüsste auch nicht, wie ich in dem Zustand überhaupt noch was zustande kriege. So wäre mir die Lebensqualität momentan einfach zu gering und mir macht das einfach überhaupt keinen Spaß. Deswegen hoffe ich, dass sie für diese Entscheidung Verständnis haben. Es sollte sich insgesamt eigentlich zurechtbiegen wenn ich das Seminar dieses Semester aus meinem Plan rauswerfe und der Druck, das während des Semesters erledigen zu müssen, aufhört. Nächstes Jahr werde ich dann wohl besser das Blockseminar in den Semesterferien belegen. Natürlich nur, falls ich bis dahin noch studieren sollte - wovon ich erst mal ausgehe. (...)
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#surajitkayal: >72471 nochmal.... Sei nicht böse wenn ich etwas deutlicher werde.... Freu dich wenn er noch nicht geantwortet hat, vielleicht hat er sie übersehen. Der Auszug deiner Mail klingt wie ein Entschuldigungsschreiben "von Mutti". Du windest und degradierst dich regelrecht um der Situation aus dem Weg zu gehen. "Von geringer Lebensqualität" bedeutet für den Rezipienten "ich bin zu faul". Heb dir die Mail auf, du wirst dich dafür später schämen. Zu deiner Mail: Natürlich ist ein Studium gerade in der Prüfungsphase anstrengend, auch ohne Sozialphobie. Die in deiner Mail beschriebenen Symptome sind völlig normal, es ist kräftezehrend und du musst lernen damit umzugehen. Die Wenigsten können in dieser Zeit an ihren gewohnten Verhaltensmustern festhalten, die meisten mit (für die eigenen Verhältnisse) hohem Anspruch kommen an ihre Belastungsgrenze, da hilft es nur die Zähne zusammenzubeißen. Aber gerade darum geht es doch auch. Man lernt sich selbst zu organisieren, die Schule ist vorbei. Das wird später nicht einfacher, im Gegenteil. Im Berufsleben, sofern du Ansprüche und Ziele hast, gibt es immer wieder Phasen, in denen du denken wirst, vom Leben überholt zu werden. Natürlich muss man das alles nicht machen, auch in Hinblick auf deine Sozialphobie. Es gibt genügend andere Wege und Ziele im Leben um glücklich zu sein, du musst dich nur entscheiden. Solltest du jedoch dein Studium durchziehen wollen, würde ich dir raten, zu deinem Prof zu gehen und den Seminarvortrag doch noch durchziehen. >72483 hat es etwas (zu deiner Sozialphobie) deutlicher beschrieben: aus der Nummer rauszukommen wird immmer schwieriger je älter du wirst. Vermeidung macht es schlimmer, das kann ich dir aus eigener Erfahrung bestätigen. Und schlimmer heißt leider auch, es wird sich unter Umständen auf andere Situationen ausbreiten und zunehmend dein Leben bestimmen. Bernd, tu was, trete dir mal ordentlich in den Arsch und lass dich nicht so von den Emotionen deiner Ängste regieren. Ich gehe mal davon aus, dass du weißt was du willst. Es ist alles nur in deinem Kopf!
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#csteib: Antwort des Seminarleiters kam heute zurück: Hi Bernd kein Problem. Ich kann Deine Entscheidung verstehen - es hat ja keinen Zweck, sich übermäßig unter Druck zu setzen. (...) Viele Grüße und alles Gute >>72511 Danke, deine Motivationsbeiträge sind wirklich nett gemeint. Bernd hat sich auch für das Studium schon oft stark den Arsch aufgerissen, diesmal aber ist er auf seine Grenzen gestossen und wünschte sich, dass es nur ein sich davor drücken gewesen wäre. Bernd ging/geht es dadurch leider wirklich schlecht. Er hat kaum Kraft mehr und alles ist gedämpft. Die Wahrnehmung ist wie ,als wenn man Unterwasser wäre und alles ist viel anstrengender, kann kaum denken und ist nur noch müde. Er muss schauen, dass er wenigstens noch schnell fit für die restlichen 2 Module wird und diese noch einbringen kann. Die Uni heute war gefühlt sehr anstrengend. Er war auch zu kraftlos zum nach Hause radeln und hat deshalb die meiste Zeit das Rad geschoben. An irgendwie reinpowern ist als Wrack da momentan leider überhaupt nicht zu denken. >Im Berufsleben, sofern du Ansprüche und Ziele hast, gibt es immer wieder Phasen, in denen du denken wirst, vom Leben überholt zu werden. Natürlich muss man das alles nicht machen, auch in Hinblick auf deine Sozialphobie. Es gibt genügend andere Wege und Ziele im Leben um glücklich zu sein, du musst dich nur entscheiden. Er hat schon seine beruflichen Ansprüche gesenkt und sich damit abgefunden, tiefer stapeln zu müssen(400€-Job nach Uni). Denn 8h am Tag Arbeit und Stress würden ihn wohl eh auf Dauer zermürben, so, wie er sich einschätzt. Konsumiert wird auch nur das allernotwendigste. Bernd hat am 23.06 einen Termin beim Uni-Psychologen. Er hofft, dieser wird ihm ein Urlaubssemester mit Therapie gönnen, da er recht ausgelaugt ist. Besser eine Pause im Studium, als direkt danach. In den Semesterferien, bei welchen man sich ja erholen sollte, hatte Bernd nie den Kopf frei, weil es am Ende dieser noch Prüfungen gibt. Er verspürte dadurch immer Druck. Und letzte Sommerferien waren wegen Planungsfehler beim Anbau und resultierender massiver Paranoia ein Desaster. Wirklich mental frei war er nur vor dem Studium. Notenkurve zeigt langsam auch weiter nach unten. Er schleppt da was seit einem Jahr mit mir rum, was wohl dieses Semester übergeschwappt ist. Effektiv muss er eh nur noch 1-2 Semester absolvieren, um alles bis auf die Bachelorarbeit gemacht zu haben. Das Seminar und die Arbeit kann er durch das Blockseminar gut umgehen. (3 Wochen in den Semesterferien. Ein kleines Blendervideo modellieren und dieses am Ende vor der Gruppe laufen lassen). Ergebnis ist dasselbe. Entweder 2 Semester eher weniger machen oder 1 Urlaubssemester und 1 volles. Nach dem Urlaubssemester weiss er vielleicht auch mehr. Und besser im Studium etwas pausieren, als nach diesem. Ob er noch die Bachelorarbeit schreibt, welche als Einziges übrig bleiben würde, wird er sich noch überlegen. Auf jedenfall wird er die Studienberatung aufsuchen, wie es wäre, mit einem Studienabbruch. Falls Bernd lieber doch irgendwann mal den Bachelor will und er ein nettes Thema gefunden hat kann er sich ja jederzeit immatrikulieren und diese schreiben. Das wäre jedenfalls sein Plan jetzt. >Ich gehe mal davon aus, dass du weißt was du willst. Leider nein. Das Ziel ist einfach nur die Leidminimierung - nicht die Glücksmaximierung.
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#a_khadeko: >>72513 Ist schon oke so, du hast ja keine Verpflichtung wie alle anderen im Hamsterrad mitzurennen. Nur sei dir halt über die Konsequenzen deines Handelns im Klaren und was du evtl. in ein paar Jahren bereuen könntest. Du scheinst nämlich psychisch sehr ausgelaugt zu sein (evtl depressiv), was dir wohl alles so schwer macht. Würde an deiner Stelle mal ein halbes oder ganzes Jahr für dich nehmen mit Therapie und leichter Beschäftigung wie Ehrenamt oder sowas. Wenn es dir besser geht, stehst du vielleicht auch die Uni ohne größere Probleme durch. Versau dir nicht dein ganzes Leben wegen einer depressiven Episode, willst du in 10 Jahren noch einen ranzigen 400€ Job machen? Ich würde an deiner Stelle jedenfalls erstmal deine eigenen persönlichen Probleme lösen, alles weitere kann warten.
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#abotap: koks