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Veröffentlicht am 2016-08-28 15:25:01 in /d/

/d/ 87706: Was passiert, wenn ich täglich kiffe?...

bluesix Avatar
bluesix:#87706

Was passiert, wenn ich täglich kiffe?

breehype Avatar
breehype:#87707

Du fängst an deine Lauerhöhle für neues Gras zu verlassen. Also im Prinzip ein Fortschritt.

kreativosweb Avatar
kreativosweb:#87708

>>87707
Kann ich doch locker aus dem Darknet in meinen Briefkasten bestellen.

coreyhaggard Avatar
coreyhaggard:#87710

Dann bist du jeden Tag breit.

zackeeler Avatar
zackeeler:#87711

>>87706
Nach dem ersten Monat fangen deine Haare an zu filzen. So ab dem dritten wachsen dir Birkenstock Sandalen. Im fünften hast du richtige Dreads. Dann im siebten hälst du Sharknado tatsächlich für einen guten Film. Im neunten guckst du, wenn du die Fernbedienung suchst zuerst im Kühlschrank und dann in der Couch. Ab dem zehnten Monat ist deine intimste und intensivste Beziehung die mit dem Pizzalieferanten.

grafxiq Avatar
grafxiq:#87712

Das einzige was bei Bernd passiert ist, dass er irgendwann Panikattacken kriegt... aber die kriegt er manchmal auch ganz ohne Drogen.

aiiaiiaii Avatar
aiiaiiaii:#87713

>>87712
Wie äußern sich diese Panikattacken?

mylesb Avatar
mylesb:#87714

>>87713
Herzrasen, das Gefühl durchzudrehen oder ohnmächtig zu werden, Atemnot, starke Dysphorie und Angst. Vermutlich alles rein psychosomatisch, habe es auch schon weit besser unter Kontrolle als noch vor ein paar Jahren. In meiner Jugend kannte ich das noch überhaupt nicht, habe das Gefühl, dass unter anderem Stress ein auslösender Faktor war. Hatte damals während meiner ersten abgebrochenen Ausbildung bereits zwei Hörstürze und ab diesem Zeitpunkt ging es auch los mit diesen Panikattacken. In der Anfangsphase hatte ich diese mehrere Wochen mehrfach täglich, habe dann erstmal lange Zeit auch auf Drogen verzichtet. Nur der Alkohol war irgendwie immer präsent, naja, mit der Zeit ließ das Ganze wieder etwas nach, aber sobald das Gefühl wieder im Anklang da ist steigere ich vermutlich so sehr rein, dass es wieder für ein paar Tage voller Angst reicht. Seit diese Angstepisoden auftraten ist Bernd auch sozial noch deutlich zurückgezogener geworden, präferiere es einfach nur noch so wenig Druck und Menschenkontakt wie möglich zu haben.

lightory Avatar
lightory:#87717

>Panikattacken
Seit ich Betablocker wg. dem Blutdruck nehme, hatte ich keine Panikattacken mehr beim kiffen.

chaabane_wail Avatar
chaabane_wail:#87718

>>87712
>>87714

DIES!
Hatte ich auch, während des Studiums, als ich viel kiffte. Ging wieder weg, als ich das Kiffen einstellte. Lag wohl auch ein wenig an der ungesunden Ernährung in Korrelation zum Gras.

Kiffe derzeit wieder jeden Tag. Mir fällt auf, dass meine Ernährung leidet, sowie der Haushalt und das Rausgehen. Außerdem brauche ich für Dinge, die faktisch an einem Tag erledigt sind, ungefähr drei Wochen.

millinet Avatar
millinet:#87722

Konsumiere nun seit einem Monat wieder regelmäßig jeden Abend so 0,5-1g, kann mich nicht beklagen. Lasse mich aber auch nicht gehen sondern treibe regelmäßig Sport, ernähre mich gesund und lese viel.

ma_tiax Avatar
ma_tiax:#87723

Ich kann die Sache mit den Panikattacken nicht bestätigen. Kenne in meinem Umfeld Menschen, die haben Panikattacken und nehmen gar keine Drogen. Würde hier nur bei entsprechender Veranlagung einen Zusammenhang herstellen - dann aber definitiv.

Des Weiteren finde ich, dass tägliches Kiffen sich immer anders auswirkt - entsprechend deiner Lebensumstände.

Als Bernd schon seit Jahren NEET war und dann das tägliche Kiffen für sich (wieder)entdeckte, wurde er faul und vor allem vergesslich.

Aktuell geht Bernd schön brav schafen und kifft trotzdem jeden Abend. Fühle keinen Unterschied bei meiner Merkfähigkeit zum Beispiel.

Aber wie immer: alles sehr individuell und nur meine zwei Pfennige.

raquelwilson Avatar
raquelwilson:#87729

Verabschiede dich von deinem Lang- und Mittelzeitgedächtnis.

Bernd Avatar
Bernd:#87732

>>87729
Da hast du wohl recht, aber das ist Bernd egal. ;_;

350d Avatar
350d:#87765

Du findest die Hohle-Erde-Theorie irgendwann plausibel.

sindresorhus Avatar
sindresorhus:#87766

Nicht das ich das nicht nachvollziehen könnte aber hast du nicht ab und an mal Situationen in denen du gerne etwas weniger bräsig in der Rübe wärst?

oscarowusu Avatar
oscarowusu:#87769

Das kommt auf die Menge an, aber es wirkt sich auf dein Endocannabinoid-System aus, Bernd. Das wirst du vor allem merken wenn du dann eine Pause machst; Schlafstörungen, Reizbarkeit, Appetitlosigkeit. Geht aber nach 1-2 Wochen vorbei. Die Gedächtnisleistung wird nur kurzzeitig beinträchtigt, es existieren keine Langzeitfolgen, so der derzeitige Stand der Forschung. Bernd redet hier von Panickattacken, und das kann gut sein -- dann sollte man Sorten rauchen, die eine höhere CBD-zu-THC ratio haben. Hasch ist auch gut.

Würde aber nicht täglich rauchen, außer es handelt sich um 1-2 Joints zum einschlafen. Das eigentliche Problem ist dass man den ganzen Tag hoch ist, und keine Motivation hat etwas zu tun. Man ist ständig im Stupor, da bekifft, und kann sich an vorgestern nicht erinnern. Sicher, es macht Spaß, aber die Kiffer-Stereotypen existieren schon aus einem Grund.

splashing75 Avatar
splashing75:#87777

>>87769
Sekundiere.

Als Bernd das Schafen anfing, hatte er vorher Pause gemacht. Allerdings ohne irgendwelche Beeinträchtigungen feststellen zu können.

Nach ein paar Wochen auf der neuen Schafstelle, hat Bernd aber wieder angefangen abends ein wenig zu kiffen.
Durch den Vapo ist es schwer Angaben zu machen, wie viel ich abends kiffe. Würde es als sehr moderat bezeichnen.

Diese Art zu kiffen ist nicht vergleichbar mit Bernds Konsum zu seinen NEET-Zeiten.

Vielleicht rede ich mir meinen täglichen Konsum auch nur schön ziemlich sicher sogar, aber ich fühle keine stärkeren Beeinflussungen am nächsten Tag und mache meinen Dschob.

erikdkennedy Avatar
erikdkennedy:#87791

Ich kiffe täglich, habe mein Studium in der Mindeststudienzeit abgeschlossen, habe 1 Jahr Fachausbildung absolviert und bin seit jetzt 1,5 Jahren berufstätig und erhalte durchweg positive Kritiken sowohl von Vorgesetzten, als auch Klienten, bin aber trotzdem grad wieder auf der Suche nach einer neuen Stelle aus berufspolitischen Gründen und weil der Betrieb beschissen organisiert ist. Die erste Zusage hatte ich schon hab das aber heute abgelehnt, da ich Probleme bezüglich meiner laufenden Fortbildungen gesehen habe.
Bei der Suche erhalte ich erfahrungsgemäß im Schnitt pro 10 Bewerbungen 1-3 Stellenangeboten zu denen ich nur noch Ja sagen müsste.

Ich wage keine Einschätzung darüber wie repräsentativ das ist.

arnel_lenteria Avatar
arnel_lenteria:#87793

Lustlosigkeit, Antriebsschwäche, zerficktes Kurzzeitgedächtnis.
Bin seit einem halben Jahr erst mal wieder davon ab, wurde mir auch wieder zuviel. Obwohl ich eigentlich nicht den ganzen Tag kiffe sondern nur abends mal. Zum Schluss hab ich drei Gramm pro Woche vernichtet und das war zuviel. Hab nichts mehr geschissen bekommen also hab ich es langsam ausgeschlichen.
Jetzt ist seit Monaten alles wieder normal. Könnte mir mal wieder was gönnen, aber nach zwei, drei Jahren bin ich dann da wo ich im Januar war.