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Veröffentlicht am 2017-01-27 16:36:38 in /d/

/d/ 89812: Xanax-Alternative

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breehype:#89812

Hey Bernd

Was kannst du mir als Alternative zu Alprazolam („Xanax“) empfehlen?

Was dieser Bernd so liest, wäre es wohl genau das richtige für ihn, um auf Parties nicht mehr so berndig, schüchtern und sozialretardiert zu sein, sondern einfach keinen Fick mehr zu geben und sich gehen zu lassen.
Aber das Suchtpotenzial und schnelle Toleranz schrecken ihn ab

Was kann /d/ mir empfehlen, das gleich/ähnlich wirkt und diese negativen Elemente nicht hat?

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starburst1977:#89815

Ethanol.

(etwas das nicht süchtig macht und wirklich wirkt wirst du nicht finden, Lyrica wäre eine Option, aber auch das hat deutliches Suchtpotenzial)

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thinkleft:#89816

>>89815
Gibt es denn wenigstens etwas, worauf man keine Toleranz entwickelt?

newbrushes Avatar
newbrushes:#89817

>>89816
nicht wenn du medikamente meinst. homöopathie vielleicht

tmstrada Avatar
tmstrada:#89818

Etizolam könnte dir eventuell bei deinem Problem helfen. Dabei handelt es sich um ein Thienodiazepin-Derivat, welches im Gehirn zwar an die gleichen Rezeptoren andockt wie klassische Benzodiazepine (wie z.B. Alprazolam eines ist), aber weniger Suchtpotential hat.
Weniger heißt aber nicht, dass es nicht süchtig machen kann, besonders wenn man generell mit Ängsten und Schüchternheit zu kämpfen hat. Die Toleranz steigt nicht so stark wie bei klassischen Benzos bzw. pendelt sich irgendwann ein, wenn man seine richtige Dosis gefunden hat. Wenn du es nur 1-2x pro Woche nimmst, solltest du aber ohnehin keine Probleme mit der Toleranzentwicklung haben.
Auf den Parties solltest du besser nicht zu viel Alkohol trinken, da sich die Wirkungen von Alkohol und Etizolam wechselseitig verstärken und man somit weniger Alkohol braucht, um betrunken zu werden. Außerdem solltest du auf keinen Fall nachlegen, gerade wenn du schon betrunken bist, die Gefahr eines Filmrisses, zu enthemmten Verhaltens oder spontanen Einschlafens ist dann sehr hoch.

Zur Toleranz noch ein interessantes Zitat aus der englischsprachigen Wikipedia:
"When multiple doses of etizolam, or lorazepam, were administered to rat neurons, lorazepam caused downregulation of alpha-1 benzodiazepine binding sites (tolerance/dependence), while etizolam caused an increase in alpha-2 benzodiazepine binding sites (reverse tolerance to anti-anxiety effects). Tolerance to the anticonvulsant effects of lorazepam was observed, but no significant tolerance to the anticonvulsant effects of etizolam was observed. Etizolam therefore has a reduced liability to induce tolerance, and dependence, compared with classic benzodiazepines."

pf_creative Avatar
pf_creative:#89819

Wie oft hast du denn vor, Xanax zu nehmen?

Wenn du eine ausgeprägte Sozialphobie hast, die dich im Alltag einschränkt, dann würde ich damit erst einmal zu einem Psychiater gehen. Wenn du nur vor hast, das sporadisch für gesellschaftliche Ereignisse zu benutzen, dann spricht in meinen Augen nichts dagegen.

Ich weiß nicht, ob du Xanax bereits ausprobiert hast, aber es ist nicht so, dass man ein Xanax nimmt und dann sofort eine Abhängigkeit entwickelt (sofern du keine Persönlichkeit hast, die sehr anfällig für Suchtverhalten ist). Gelegentliche Einnahme, ich empfehle seltener als einmal die Woche, ist daher bezüglich Suchtpotential und Toleranz unbedenklich. Du solltest lediglich nicht dem Verlangen nachgeben, mehr zu nehmen. Alprazolam baut Hemmungen sehr effektiv ab. Wenn du die Teile in Reichweite rumliegen hast, kann es passieren, dass du dann nachlegst.

Wenn du verantwortungsvoll damit umgehst, sehe ich also kein Problem mit der Nutzung von Xanax. Verantwortungsvoll heißt: Nie mehr als 1 mg nehmen, am besten bei 0,5 mg bleiben, nicht sichtbar rumliegen haben, nicht mit Alkohol kombinieren, nicht alleine zum Berauschen nehmen, nicht öfter als alle zwei Wochen nehmen (außer bei Bedarf, z. B. einer Panikattacke).

oanacr Avatar
oanacr:#89820

>>89812
schonmal richtig gesoffen?

lanceguyatt Avatar
lanceguyatt:#90171

Diazepam?

okcoker Avatar
okcoker:#90198

>>89818
Anderer Etibernd sekundiert Eti. Vor allem auch gut zu bekommen.