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Veröffentlicht am 2017-08-29 16:18:21 in /d/

/d/ 91841: Bernd, ich brauche deinen professionellen Rat. Und verz...

sawalazar Avatar
sawalazar:#91841

Bernd, ich brauche deinen professionellen Rat. Und verzeih, dass ich etwas aushole.

Ich habe aktuell ein paar Erlebnisse hinter mir, die mich ziemlich aus der Bahn geworfen haben. Ich habe angefangen alles (inklusive meiner Identität) anzuzweifeln. Mein bisheriges Leben verbrachte ich als Struktur-Nazi, der alles und jeden so hinbiegen oder -manipulieren wollte, wie es ihm am besten passt. Das diente auch dem Zweck, keine Verantwortung übernehmen zu müssen. Denn so konnte ich cholerisch, kontrollierend und machtsüchtig werden und die anderen, die schließlich nicht richtig funktionieren, für mein ungesundes Verhalten verantwortlich machen.

Wie dem auch sei... jedenfalls habe ich jetzt angefangen, genau diese Verhaltensmuster in Frage zu stellen.

Zu meiner aktuellen Selbstfindung gehört auch der Drang, mit psychedelischen Substanzen zu experimentieren.

Man hört jedoch immer wie unsagbar wichtig dafür das richtige Set ist. Das zweifle ich auch nicht an. Dennoch weiß ich nicht, ob ich nicht trotz der aktuell leichten Probleme mit mir, LSD, MDMA oder Pilze ausprobieren kann. Ich habe das Gefühl, dass mir das ganze helfen könnte, Dinge ganz anders zu betrachten, einen anderen Blickwinkel zu bekommen. Genau das würde mir aktuell sehr helfen.

Natürlich würde ich nicht allein konsumieren, sondern mit jemandem dem ich vertraue und der selbst auch schon Erfahrung mit diversen Psychedelika hat.

Angst habe ich vor einem trip nicht. Ich bin eher sehr euphorisch und neugierig.

zl;ng Ich habe aktuell leichte psychische Probleme, würde dennoch gern in sicherem Rahmen Psychedelika konsumieren, um tiefer zu graben oder Dinge anders zu sehen. Sehr dumme Idee oder kann man machen?

buddhasource Avatar
buddhasource:#91843

Kann schon gut gehen. Nimm am Anfang keine hohen Dosen.

BillSKenney Avatar
BillSKenney:#91844

>>91843
Jenes.
Auch: Versuche Trip-Tagebuch zu führen.
Kann hilfreich sein wenn du eh reflektieren willst.

trueblood_33 Avatar
trueblood_33:#91845

>>91843
>>91844
Werde ich :3 danke für den Tipp

Und könnt ihr eine Substanz empfehlen? Würde gern MDMA probieren, für die Fühls, aber habe das Gefühl LSD wäre produktiver, aber eben auch anstrengender. Lieber mit etwas anfangen, wo der Trip leichter verdaulich ist? Pilze zb würde ich als letztes probieren, da ich die als doch sehr fordernd einschätze und mich dafür noch nicht ganz bereit fühle.

wahidanggara Avatar
wahidanggara:#91848

>>91845
Moderate Dosis MDMA würde ich empfehlen, so 90-110mg. Wenn du richtig Fett bist dann entsprechend mehr. Musst dir ja nicht gleich deine Serotonin Rezeptoren verbruzeln.

kamal_chaneman Avatar
kamal_chaneman:#91862

Ja nimm ruhig Lsd, schaden wird es nicht. (ausser wenn du einer der 5 Leute bist die HPPD bekomben)

Allgemein empfehle ich auch Ayahuasca, möglichst beim Schamanen in NL. Das geht sehr viel tiefer als Lsd und ist gut um tiefgreifende Einsichten in sein Leben und Psyche zu gewinnen und sich selbst zu verstehen.

Und Iboga is auch doll...
Irgendwie das Gegenstück zu Ayahuasca. Beides sehr Hirnfickend. (im positiven Sinn)

Mit Lsd musst du vorsichtig sein. Das kann einen zerficken, meistens nur temporär.

>>91845

Pilze sind zu Lsd ziemlich ähnlich. Mit einer moderaten Dosis solltest du bei beidem keine Probleme haben.

falvarad Avatar
falvarad:#91870

>>91845
LSD und Pilze sind eine Sache der Dosierung. Bei 50ug LSD oder 1 bis 1,5g Pilzen kommt man sehr gut klar. Die Dosis nur langsam steigern und sich so rantasten. LSD dauert auch länger als Pilze, daran sollte man denken. Der Hirnfick ist bei Pilzen etwas größer.

MDMA ist ein super Einstieg in die Psychedelik. Habe bis jetzt noch niemand getroffen, der es nicht mochte. Der einzige Nachteil ist das Runterkommen und eine Niedergeschlagenheit die folgenden Tage. Das kann man durch eine niedrige Dosis allerdings ganz gut minimieren oder ganz vermeiden.

Auch ein sehr guter Einstieg in Psychedelika ist 2C-B, das gerade immer populärer wird. 10 bis 15mg sind für den Einstieg super. Das ist auf jeden Fall nochmal freundlicher als Pilze.

Bei den ersten Malen solltest du auch nicht gleich versuchen die Erleuchtung zu erreichen oder all deine Probleme zu lösen. Lerne erstmal die Substanzen kennen und wie du darauf reagierst und klarkommst.

>>91862
Mit Ayahuasca ist es wie mit LSD und Pilzen. Die Dosierung macht's. Wobei man bei Ayahuasca selten eine Ahnung hat wieviel man eigentlich zu sich nimmt. Das Erlebnis ist allerdings immer sehr intensiv und beinhaltet kotzen und ähnliche Späße. Kann man schon machen, sollte man sich aber überlegen. Als Einstieg in Psychedelika eher etwas schwieriger. Dafür ist bei einer Zeremonie Setting und Tripsitter gut organisiert.

> in sicherem Rahmen Psychedelika konsumieren, um tiefer zu graben oder Dinge anders zu sehen. Sehr dumme Idee oder kann man machen?

Kann man sehr gut machen. Taste dich langsam ran was die Dosis angeht. Mir haben Pilztrips schonmal sehr geholfen schwierige Zeiten in meinem Leben zu sortieren. Bei einem Freund von mir funktioniert es mit LSD besser. Ist Geschmacksache würde ich sagen.
Deine Einstellung sieht auf jeden Fall schon mal ganz gut aus. Viel Spaß und viel Erfolg.

grantrobinson Avatar
grantrobinson:#91871

Geh einfach innen Wald und futter n bisschen LSD. Immer diese Paranoia, die Buschaffen haben auch keine Paranoia davor und erfinden 1000 Wörter um die Tripumgebung zu beschreiben.

aluisio_azevedo Avatar
aluisio_azevedo:#91875

>>91870
Bernd war mal bei einer Nutte die ihm Ayahuasca empfohlen hat. Die sagte ihm das Lsd gefährlich ist aber Ayahuasca und Pilze voll oke weil natürlicher. (oder spiritueller oder was auch immer)
Bernd hat erstens das im Kopf behalten und zweitens hatte er auf Lsd sehr üble Trips. Auf Pilzen eigentlich einmal auch relativ übel. Ayahuasca war stellenweise Angsteinflösend aber Bernd hatte das Gefühl als würde er "geleitet" werden was auch öfter von anderen darüber berichtet wird. Dasselbe mit Iboga.

Im großen und ganzen bewertet Bernd diese Psychodelika also nach seinen persönlichen Vorurteilen / Aberglauben.

Trotzdem liegen Ayahuasca und Iboga im Potential ein Leben zu verändern weiter oben als Lsd und Pilze. Bei den letzteren ist es weniger so das man sein ganzes Leben an sich vorbeiziehen sieht und plötzlich alles Unterbewusste in sich begreift. Bei Lsd wird man eher in eine Welt geworfen und begreift das direkte Geschehen anders aber man sieht nicht das große Ganze. (Lsd findet Bernd eigentlich auch doll aber im Gegensatz zu seiner Ayahuasca Erfahrung war das nichts.)
Und viele nehmen Ayahuasca als erstes Psychodelika in einer Zermonie. Bernd war damals mit mehreren Leuten zusammen die Probleme hatten und das dort bearbeiten wollten.(einer wurde als Kind vergewaltigt, eine hat ihr Kind verloren usw.) Die haben auch zuvor nie Drogen konsumiert und ihnen gings damit eigentlich gut. Obs ihnen langfristig geholfen hat weiß ich nicht.



Abgesehen davon finde ich es gut das du versuchst die Dinge anzugehen OP. Ich habe einen cholerischen Bekannten und der würden nicht im Traum daran denken das mit ihm was nicht stimmt und er gibt immer allen anderen die Schuld. Dem würde ich wünschen das er sowas macht was du vorhast was leider nie passieren wird.

murrayswift Avatar
murrayswift:#91877

>>91875
>Bernd war mal bei einer Nutte die ihm Ayahuasca empfohlen hat.

Eine Nutte im Sinne einer Sexarbeiterin? Da würde mich mal die Hintergrundgeschichte interessieren.


OP, ich will dir gar nicht reinreden, aber ich glaube die "therapeutische" Wirkung von Psychedelika wird weit überschätzt.

Ich selber hatte in der Hinsicht nur ein paar Trips mit Salvia Divinorum. War schon interessant, ohne Frage, aber habe ich irgendetwas fürs Leben dabei gelernt? Mit Sicherheit nicht.

Vor einigen Jahren hatte ich einen Drogengefährten, der sehr viel mit solchen Substanzen experimentiert hat. Verändert hat es ihn am Ende definitiv, aber nicht zum Positiven.

adhiardana Avatar
adhiardana:#91880

>>91877

Salvia ist aber auch nur sehr unzulänglich mit den "standart" Halluzinogenen zu vergleichen, ist vielmehr dissoziativ wirkend.

artcalvin Avatar
artcalvin:#91882

>>91877
Naja wenns nur intressant war hast du nicht genug genommen. Bei einem richtigen Trip ist nichts mehr normal. Du hast dein Leben geschlafwandelt und jetzt fällt es dir auf. Nicht das es dich ändern wird aber jetzt weißt du es.

>Da würde mich mal die Hintergrundgeschichte interessieren.

Das war eine die "spirituelle" (irgendwas indisches) Massagen und Secks so anbot. Bernd hatte eine Massage und hat sie gefuckt und danach sind wir irgendwie aufs Thema Psychodelika gekommen in dem sie sich sehr auskannte. Ihrer Meinung ist Lsd böse und man sollte die Finger davon lassen. Hat mir auch einen Schamanen in DE empfohlen aber der hatte inzwischen aufgehört, deswegen bin ich nach NL und hatte die einschneidenste Erfahrung meines Lebens.

peterlandt Avatar
peterlandt:#91883

Wie ist das eigentlich mit Ayahuasca und Medikamenten? Bernd nimmt derzeit noch einen ACE-Hemmer gegen Bluthochdruck, ist das kompatibel mit den MAO-Hemmern die man beim Ayahuasca zu sich nimmt?

hoangloi Avatar
hoangloi:#91884

>>91883
Guck in die Packungsbeilage, da muss es drinstehen, wenn es eine Wechselwirkung hat.

abdots Avatar
abdots:#91886

>>91875
> nie Drogen konsumiert und ihnen gings damit eigentlich gut.

Bei Ayahuascazeremonien wird sehr viel Wert auf Set und Setting gelegt. Das ist bei anderen Gelegenheiten zu denen Psychedelika konsumiert werden oft nicht der Fall.

LSD, Ayahuasca und Zauberpilze bieten alle die Möglichkeit spirituelle und therapeutische Erlebnisse zu erleichtern. Sie sind Werkzeuge und erzeugen von sich aus noch keine seelische Heilung oder Erleuchtung. Die Therapiearbeit muss man schon noch selbst erledigen.

Bei übermäßigen Gebrauch kann eine Art spirituelle Realitätsflucht entstehen. Ähnlich wie es auch bei Esospinnern gerne mal der Fall ist.

>>91882
> "spirituelle" (irgendwas indisches) Massagen und Secks so anbot.

Das klingt super. Wo war das?

alv Avatar
alv:#91888

>>91886
>Bei übermäßigen Gebrauch kann eine Art spirituelle Realitätsflucht entstehen.
Sehe ich bei Ayahuasca nicht unbedingt so. Lsd verspult einen auf lange Zeit etwas und man kann verrückt werden.
Aber Ayahuasca wirkt anders. Nachdem der Trip vorbei ist fühlt man sich noch Wochen anders. Bringt einen eher auf den Boden der Tatsachen und löst Verzerrungen in der Selbstwahrnehmung auf. Halte regelmäßigen Ayahuasca-Gebrauch für gut. Machen auch viele. Wenn man ständig Lsd konsumiert gehts irgendwann nach hinten los.

>wo war das?

War ne Tantra-massage, ist mir jetzt wieder eingefallen. Ist schon Jahre her und die arbeitet nichtmehr.

>>91883
Du solltest 2-6 Wochen vorher absetzen und mit deinem Doktor drüber reden sagt die Seite hier: https://www.thewayinn.com/ayahuasca-safety-guidelines (unter "Central Nervous System (CNS) Depressants")

tusharvikky Avatar
tusharvikky:#91896

>>91862
>Und Iboga is auch doll...
>Irgendwie das Gegenstück zu Ayahuasca. Beides sehr Hirnfickend. (im positiven Sinn)
Inwiefern unterscheiden die sich denn?

>Mit Lsd musst du vorsichtig sein. Das kann einen zerficken, meistens nur temporär.
>>91888
>Wenn man ständig Lsd konsumiert gehts irgendwann nach hinten los.
Gleicher Bernd? Woher diese Ansicht? Frage deshalb, weil bzgl. Psychedelika ein Riesenberg an (teilweise lächerlichen) Ansichten kursieren ("Je weniger LSD man in einem Trip nimmt desto gefährlicher", "Natur = gut, Chemie = schlecht" etc.) aber Bernd trotzdem nicht die Gelegenheit verpassen will, von möglicherweise erfahreneren Reisenden zu lernen.

chatyrko Avatar
chatyrko:#91904

>>91888
> Wenn man ständig Lsd konsumiert gehts irgendwann nach hinten los

Das ist bei allen Psychedelika so. Ich habe in Chile ne Menge Leute gesehen, die von einer Ayahuscazeremonie zur anderen gewandert sind und nicht mehr klar kamen.

> Halte regelmäßigen Ayahuasca-Gebrauch für gut.

Hier stimme ich teilweise zu. Jedoch halte ich die Substanz nicht für entscheidend. Man kann auf Pilzen z.B. auch sehr intensive Erfahrungen machen, die das Leben nachhaltig verändern. Nur muss man dann Set und Setting eben entsprechend gestalten. Bei Ayahuasca macht Set und Setting einen riesen Unterschied.
Also ob man ein paar mal im Jahr sein Leben mit Hilfe von Ayahuasca oder Pilzen reflektiert, ist eher Geschmackssache. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass je nach Person Pilze, LSD oder Ayahuasca passender sind.
Manchen hilft der mystische Hokuspokus und das Kotzen bei Ayahuasca oder dass Pilze aus der "Natur" statt aus dem Labor kommen. Andere kommen auf LSD viel besser klar. Da kann man auf jeden Fall mal verschiedenes probieren und schauen was einem besser liegt. Unterschiedliche Dosierungen können auch nochmal sehr anders kommen.

Warum ich Ayahuasca nicht so gerne mag ist, dass die Dosierung recht unvorhersehbar ist, die harten körperlichen Nebenwirkungen (MAO-Hemmer, kotzen, usw.) und Pilze und LSD für mich viel leichter verfügbar sind.

>>91896
Die Gefahr ist halt, dass man sich nicht mehr für die Realität und sein Leben interessiert, sondern nur noch Psychonautischen Maximalerlebnissen hinterhereilt. Da kann man schon mal etwas Realitätsverlust erleiden. Das bezieht sich aber nur auf übermäßigen und häufigen Gebrauch.

starburst1977 Avatar
starburst1977:#91915

>>91904
Ich hatte ehrlich gesagt nur ein paar Ayahuasca-erlebnisse. Aber ich hab halt mitbekommen dass die Ayahuasceros das wöchentlich nehmen und es auch diese "Kirche"(/Sekte) gibt wo die Mitglieder regelmäßige Ayahuasca-Zeremonien machen. Es wird auch allgemein als heilende Pflanze gesehen und als ich es genommen habe hatte ich dieselbe Erfahrung. Ich hatte zu der Zeit schon Probleme mit Lsd-konsum aber Ayahuasca hat mich auf eine ganz andere Ebene befördert. Ich hab mich noch Wochen danach einfach viel "lebendiger" gefühlt und war viel entspannter. Habe vor das irgendwann mal öfter zu machen (wenn ich in NL wohne..) um konstant in diesem Zustand zu leben.

Von Pilzen und Lsd kann ich einen sehr intressanten und intensiven Trip bekomben aber im Gegensatz zu Ayahuasca ist dieses anhaltende Gefühl der Zufriedenheit nicht dabei, deswegen steht Ayahuasca für mich auf einer höheren Stufe. Der Trip selber ist auch von einer anderen Qualität. DMT-Halluzinationen sind ziemlich einzigartig.

Bei mir persönlich war das Kotzen nicht so schlimm. Entweder garnicht oder nur einmal am Anfang. Gibt aber Leute die darauf anders reagieren.

>>91896

>Inwiefern unterscheiden die sich denn?

Das folgende ist nur was ich dazu gelesen habe.
Ayahuasca wird als weibliche Energie(Mutter) gesehen und Iboga als männliche(Vater). Beide leiten einen nach der Auffassung derer die an sowas glauben.

Meine persönliche Erfahrung und warum ich die beiden verbinde war das ich zusammengehörige Visionen hatte bei beiden. Kam mir so vor als wenn ich in dieselbe Welt entführt werde.

Von der Wirkweise her sind sie komplett unterschiedlich.
Ayahuasca erzeugt extreme Halluzinationen. Gegenstände verändern sich, oder neue Dinge entstehen. Ich habe zum Beispiel lange ein Bild von einer Frau beobachtet das sich konstant veränderte. So wie die Bilder in Harry Potter gemischt mit Alice im Wunderland. Dazu kommt wie bei allen Psychodelika der Mindtrip. Das heißt man denkt anders und irgendwie fließender und kann ganz andere Zusammenhänge herstellen und tief ins eigene Unbewusste hineinschauen. Bei geschlossenen Augen sieht man Szenen, Errinnerungen, usw..

Bei Iboga hat man einen sehr langen Wachtraum und fast garkeine Halluzinationen bei offenen Augen. Mein Trip hat einen Tag gedauert und währenddessen bin ich nur im Bett gelegen und hab meinem Kopfkino zugeschaut. (man ist motorisch ziemlich beeinträchtigt und kann eigentlich nur liegen oder durch die Gegend stolpern)
Es ist aber nicht irgendein Traum. Es ist eher so als würde man in dieser Traumwelt leben und zwischenzeitlich vergisst man auch das es überhaupt noch eine ausser dieser gibt. Hört sich zwar nicht so besonders an, war es aber. Es ist schwer zu beschreiben. Was ich da alles gesehen habe war absolut irrwitzig. Ich weiß nicht wie sich mein Verstand das ausgedacht hat. Es gab auch Bezüge zu meinem Leben und meiner Vergangenheit und unterdrückten Dingen. Aber es ist schon länger her, ich kann mich nur schlecht daran errinnern.
Iboga soll auch gut zum Suchtentzug geeignet sein wie bei Heroin und Zigaretten aber das nur nebenbei. Ist deswegen auch leider sehr teuer.

>Woher diese Ansicht?
Hatte nur persönlich die Erfahrung und konnte es auch bei Freunden sehen, dass wenn man sehr oft Lsd nimmt und auch damit klarkommt man irgendwann nicht damit klarkommt und es einen komplett gegen die Wand fährt. Aber ich meine damit eigentlich nur höhere Trips. Lsd fängt an bei "man fühlt sich leicht besoffen" zu "die Welt ist ziemlich erstaunlich" und geht bis "ich komme für immer in die geschlossene" und noch weiter. Aber das ist bei jedem anders. Und wenn man einen schlechten Trip hat gehts am nächsten Tag meist wieder. (in 99% aller Fälle. Das jemand glaubt verrückt zu werden kommt ziemlich oft vor. Oder auch Begegnungen mit dem Teufel oder Aliens. Man kann sich alles mögliche einreden.)

Und ja, das passiert einem bei Ayahuasca eventuell auch. Habe da nur eine Präferenz. Man sollte halt nie zu sorglos mit sowas umgehen und die Droge respektieren.

erikdkennedy Avatar
erikdkennedy:#91955

>>91870 der erste Schuss sollte sitzen.Guten -gleich erfahrendn- Tiker dabei haben.....Die Dosierung #1200 mics#extrem schwierig abzuwiegen.und dann noch BTMG....Noch schlimmer bei Gruenzeug.Wenn man die Pflanzen vorher stresst..koennen sie das Gift richtig in die Blaetter reinschiessen----in 30 sec vervielfachen.
Es gibt leichtere Tryptamine..Bei erowid.......so 25 bis 75mg pro session

robinlayfield Avatar
robinlayfield:#91958

>etwas aushole
Wo? Phöse Nadsis ich will LSD ballern. Wow...
>ich war voll der elitäre Nazi, aber eigentlich schwach und die Assipunks/Soziologiestudenten sind die voll kühlen und starken!11

Versuch es härter, Linksgrünversiffter.

Ich habe während des Physikstudiums auch angefangen Upper/Downer zu nehmen um mich in bestimmten Phasen zu unterstützen. Mit der Zeit auch mal Cathinone zum Spaß/ficken, dies und das psychedelisches auf PEA-Basis.
Fazit: Dreck.
Vergesslichkeit, Erinnerungslücken, an der Grenze physisch abzubauen (Muskeln), Verwahrlosung.

Was ich daraus gelernt habe war genau das Gegenteil. Ich habe mich über ~hunderte Medikamente/Drogen/SARMs/Derivate/RCs... und den menschlichen Organismus ausführlich belesen.
Habe angefangen zu Supplementieren (Über Vitamine, Mineralien und Spurenelemente hinaus), die "richtigen Dro...Medikamente" bei Bedarf funktional zu gebrauchen. Regelmäßig Kraft-/Kampfsport zu betreiben, die
Schmerzmittel bei Verletzungen wurden auch doppelt dosiert. Nie wieder genommen, wie kann man diesen Zombiemodus toll finden? Vorsorgeuntersuchung...

OP ist eine Wurst der nicht kapiert dass man so nur vor der Realität flüchtet.
Dass Einzige was du ausprobieren solltest sind Poppers mit Bild relatiert,

ryanmclaughlin Avatar
ryanmclaughlin:#91962

>>91958
>OP möchte Droge X (potentiell einmalig) Nutzen, um seinen Horizont zu erweitern
>HURR DURR UNTERMENSCH nicht wie ich, der sporadisch konsumiert topkek ich bin so überlegen

Du bist ein ziemlicher Hurensohn. OPs Faden hat zu einer schönen Diskussion über Psychedelika und Ayahuasca Zeremonien geführt und ich kann mir vorstellen, dass OP von einer solchen oder ähnlichen Erfahrung (so wie eigentlich jeder) profitieren und sie ihn zu einem anderen besseren Menschen machen könnte. Aber natürlich bist du so viel besser weil... ja, warum eigentlich?

crhysdave Avatar
crhysdave:#91966

>>91962
Ignorier den Troll doch einfach. Hab die Pfostierung nichtmal zuende gelesen