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Veröffentlicht am 2016-10-28 20:32:55 in /e/

/e/ 52675: Bier brauen

thehacker Avatar
thehacker:#52675

Hallo Bernd, ich trinke gerne verschiedenste Biersorten kein Hüftster und würde mich daher gern selbst an der Braukunst versuchen. Zur Zeit liegt das ja ohnehin im Trend, man wird daher von der Informationsflut fast erschlagen. Gibt es einen Bernd, der selbst braut und Tipps für Einsteiger hat? Gibt es hilfreiche Foren? Woher bekommt man Zutaten mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis? Welches Equipment braucht man, was kann man sich sparen? Welche Biere eignen sich für Neulinge, was sollte man erst mit mehr Erfahrung versuchen? Und welche Fallstricke gibt es zu beachten? Vielen Dank für jeden Ratschlag!

saarabpreet Avatar
saarabpreet:#52676

>>52675
Mein Tipp. Halt dich an Bier das es schon seit Jahrhunderten gibt und welches sich ans Reinheitsgebot hält. Wirst wohl als Laie kaum etwas besseres zaubern können. Ist doch zudem eh scheißteuer das selber zu brauen. Und mittlerweile hat eh jeder Hipster irgendwo nen "Craft Bier" Laden. Kotzt mich gehörig an. Ach, und ich glaube dieser Faden war hier schon einmal vor nicht allzu langer Zeit

shoaib253 Avatar
shoaib253:#52677

>>52676
Genieß dein Oettinger.

joshhemsley Avatar
joshhemsley:#52678

Mein Tipp an dich: Fange am besten mit einem klassischen Bierbrauset an und arbeite dich davon hoch. Da bekommst du wirklich mal einen guten Eindruck, was du alles brauchst und was du zu machen hast.

Es wird kein grandioses Bier werden, aber es ist dein Bier und es wird dir schmecken. Das Hauptproblem bei der größeren Amateurproduktion sind dann die Gefäße, die gleichmäßig erhitzt werden müssten.

Würde es gerne mal richtig machen, aber nicht die Räumlichkeiten und das Geld für die Gerätschaften, geschweige denn die Zeit dafür.

Aber dir viel Spaß! Und begleite den Prozess gerne hier mit Bildern.

a_khadeko Avatar
a_khadeko:#52679

>>52676
>Halt dich an Bier das es schon seit Jahrhunderten gibt
Würde gerne was neues ausprobieren, sonst bräuchte ich ja nicht selber brauen.

>welches sich ans Reinheitsgebot hält
Nichts gegen das Reinheitsgebot, aber warum ist das allein unbedingt ein Qualitätsmerkmal? Ich erinnere mich an die Geschichte von dem bayrischen Milk Stout vor ein paar Jahren, das irgendwie gegen das Reinheitsgebot verstoßen hatte, deswegen nicht als Bier verkauft werden durfte und weggekippt werden musste. Von historischen Biersorten wie Gose ganz zu schweigen - die wurde in Deutschland schon vor 400 Jahren gebraut, enthält aber Koriander und Salz und verstößt deswegen gegen das Reinheitsgebot. Völlig hirnrissig. Sinn des Reinheitsgebots war die Begrenzung der Panscherei, nicht der Biervielfalt.

>Wirst wohl als Laie kaum etwas besseres zaubern können.
Es geht mir nicht um besser, es geht mir einfach ums ausprobieren. Experimentierfreude und so. Kannst du das verstehen?

>Ist doch zudem eh scheißteuer das selber zu brauen.
Ach was. Man macht das ja auch nicht, um Kosten zu sparen. Und deshalb frage ich ja auch nach Läden / Versand mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

>Und mittlerweile hat eh jeder Hipster irgendwo nen "Craft Bier" Laden. Kotzt mich gehörig an.
Musst du ja nicht kaufen. Kann dir total egal sein. Wie sagte >>52677 so schön, genieß dein Oettinger.

>Ach, und ich glaube dieser Faden war hier schon einmal vor nicht allzu langer Zeit
Ja mag sein. Kann ich mir sogar gut vorstellen, da Bier brauen wie gesagt sehr populär ist und ich sicher nicht der erste Bernd bin, der auf die Idee kommt. Du hast aber schon mitbekommen, dass Fäden auf KC eine begrenzte Lebensdauer haben?

Nur Rumgeheule, keine der Fragen beantwortet, völlig sinnfreier Post, 0/10. Vielen Dank.

devankoshal Avatar
devankoshal:#52680

>>52678
Danke! Ich habe kürzlich von Freunden ein Brauset bekommen, bei dem bis auf die Kühlvorrichtung praktisch alles dabei war, was auf dem Bild gezeigt ist. Sollte zumindest für etwas Obergäriges reichen denke ich, doch wie gesagt, ich bin blutiger Anfänger. Ich würde gern mit einem IPA oder Altbier anfangen, die sind beide obergärig und lecker drin bevor Kölnbernd wird mett. Bin aber für Ideen offen.

urbanjahvier Avatar
urbanjahvier:#52681

>>52680
Warum auch einfach starten, wenn es kompliziert geht? :>

Fand die Rezepte meist sehr gut: http://meinsudhaus.de/bier-rezepte/obergaerige-biere/india-pale-ale/
http://meinsudhaus.de/bier-rezepte/obergaerige-biere/altbier/

Es lohnt sich auch definitiv in lokale Gruppen reinzuschauen. Es finden sich fast überall engagierte Hobbybrauer, die sich treffen und austauschen. Vieles, gerade falls du wirklich selber Rezepte kreieren willst ist Erfahrung.

mbilalsiddique1 Avatar
mbilalsiddique1:#52698

Ich verweise mal auf >>/e/51162
da steht ein klein wenig zu dem Thema drin.
Ich finde wir sollten diesen Faden fortführen, da dieser OP mir sympathischer ist, als der Jidde aus dem anderen Faden.

Bernd Avatar
Bernd:#52699

>>52675
Da muss Trichterwinde, Fliegenpilz und Alraune ran, dikkachen.

Shriiiiimp Avatar
Shriiiiimp:#52700

>>52699
Fliegenpilz lässt sich relativ sicher verwenden ohne dass ein Krankenhausaufenthalt nötig ist und könnte wirklich eine interessante Geschichte sein. Alraune halte ich aufgrund von Hyoscyamin und Scopolamin für eine eher schlechte Idee.

mutlu82 Avatar
mutlu82:#52703

>>52700
War aber früher so. Bilsenkraut war auch enthalten. Habe da ein paar Bücher gelesen. Schamanismus und so...

romanbulah Avatar
romanbulah:#52704

>>52675
> Gibt es einen Bernd, der selbst braut
Bernhard repotiert ein.

> Woher bekommt man Zutaten mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis?

http://www.hobbybrauerversand.de/

http://amihopfen.com/index.php?language=de&MODsid=1a344d9b4917abb8b52a45ab137626fd

http://www.hopfen-der-welt.de/

Habe bisher nur bei hobbybrauversand bestellt, die anderen sollen aber meines Wissens nach auch ok sein.

> Welches Equipment braucht man, was kann man sich sparen?


Braucht man (für Maischebrauen):
- Großer Topf (20L+)
- Großer Löffel
- Thermometer
- Brauerjod
- Bierspindel/Refraktometer
- Gärbottich + Gärröhrchen
- Desinfektionsmittel

Braucht man nicht, ist aber hilfreich:
- Läutersystem
- Hopfenfilter 150µ

Dinge, die man später kaufen kann:
-Malzmühle
-Würzkühler

> Welche Biere eignen sich für Neulinge, was sollte man erst mit mehr Erfahrung versuchen?

Weizen- und Roggenbier ist etwas knifflig, weil in dem entsprechenden Malz keine Spelzen mehr enthalten sind. Das kann zu Problemen beim läutern führen, insbesondere wenn du kein gutes Läutersystem hast, sondern dich mit einer DIY-Lösung rumschlägst. Bei Roggen kommt dazu, dass in Roggen Schleimstoffe enthalten sind, die deine Maische zu einem Teig verklumpen lassen können.
Weizen- und Roggenbier und kann man natürlich auch als Hobbybrauer hinbekommen, aber ich würde es nicht für den ersten Sud empfehlen.

> Und welche Fallstricke gibt es zu beachten?
- Am Anfang nicht zu hohe Anteile von Röst und Caramalzen verwenden, die haben alle einen maximalen Schüttungsanteil, den man erst mal nicht überschreiten sollte.

- Gründlich Literatur anlesen, aber dann bitte nicht in Perfektionismus verfallen, sondern lieber mal machen und eigene Erfahrungen sammeln. Wenn man sich theoretisch perfekt auf das brauen vorbereiten möchte, dann kann aufgrund der riesigen Menge an Informationen Jahre damit verbringen.

> Weitere Tipps
- In der Playlist kann man viel über die Theorie lernen, relevant für dich sind Videos 5-10:
https://www.youtube.com/playlist?list=PL5bgK7RePV_RN1u3_BwVuMIv569dOUn0L

- Gutes Programm zur Brauplanung, benötigt aber etwas theoretisches Wissen:
http://www.joerum.de/kleiner-brauhelfer/doku.php

>>52676
>welches sich ans Reinheitsgebot hält
Reinheitsgebot ist manchmal ziemlicher Quatsch. Nach dem Reinheitsheitsgebot, darf man z.B. kein unvermälztes Getreide benutzen. Unvermältzes Getreide wird u.a. gerne genommen um den Schaum zu verbessern. Beispiele sind die Gabe von Hafer- oder Gerstenflocken in britischen Stouts. An dem Punkt hat das Verbot nichts mit Qualitätssicherung zu tun, sondern nur mit herumreiten auf alten Regeln.
Ein anderes Beispiel ist das Verbot, bei untergärigem Bier andere Malze als Gerstenmalze zu verwenden. Welchen >Nachteil hat der Verbraucher, wenn er ein untergäriges Roggen-, Weizen-, Hafer-, Einkorn- oder Emmerbier probieren kann? Keinen! Das Verbot hat nur auf historische Gründe.


> Ist doch zudem eh scheißteuer das selber zu brauen.
Meine Startausrüstung hat so grob 100 NG gekostet. Das konnte ich mir sogar als Studentenkrebs zur Seite legen. Wenn man nicht gerade Hartzer ist, sollte das kein Problem darstellen. Nach oben ist Skala, was man ausgeben kann offen. Aber so ist das halt: Männer geben für ihre Hobby halt Geld aus. Handel mit S, du dscheiß Mulle!

> Wirst wohl als Laie kaum etwas besseres zaubern können.
Gut Trinkbar waren bisher alle meine Biere, einige waren auch wirklich hervorragend und haben viel Lob aus meinem Bekanntenkreis bekommen.

justinrhee Avatar
justinrhee:#52705

>>52703
Weiß ich doch Bernd :3
Nichtsdestotrotz bin ich mir sicher, dass es eine blöde Idee ist, weil diese Wirkstoffe ziemlich unkontrollierbar sind.

anass_hassouni Avatar
anass_hassouni:#52706

Würde mich durch Schwarzbiersorten kaufen.

Zum brauen kann Bernd keine Tipps geben außer keine Fliegenpilze zu verwenden, da auch bei optimalnui toxisch.

Hopfen wächst im August/September wild, kann man mit Wodka konservieren oder trocknen (muscht sehr schnell weg.)

Russenläden haben so braunes Pulver in der Schachtel aus dem man Kwas machen kann. Das ist allerdings naja eher ne Art Brottrunk.

shadowfreakapps Avatar
shadowfreakapps:#52708

>>52706
> Hopfen wächst im August/September wild, kann man mit Wodka konservieren oder trocknen (muscht sehr schnell weg.)

Zum Bier brauen taugt der wilde Hopfen allerdings nur bedingt.
Hauptprobleme sind:

1) Wird höchstwahrscheinlich befruchtet sein. Zum braunen nimmt man normalerweise nur unbefruchtete, weibliche Hopfenblüten. Befruchtet Blüten liefern weniger Bitter- und Aromastoffe. Allerdings scheint das nicht bei jeder Sorte so zu sein, da in England auch befruchteter Hopfen verwendet wird.

2) Du kennst den Gehalt an Alphasäure nicht. Alphasäuren isomerisiern während des Hopfenkochens zu iso-Alphasäuren, welche dem Bier seinen bitteren Geschmack geben. Der Gehalt an Alphasäuren schwangt bei Zuchtsorten von ~1.5% bis ~15%. Es ist also sehr wichtig, zu wissen wie hoch der Gehalt des Hopfens an Alphasäuren ist, sonst kann das Bier zu bitter oder zu lasch werden. Wenn der Wildhopfen gut riecht, kann man ihn aber auf jeden Fall zur Aromahopfung einsetzten.

syntetyc Avatar
syntetyc:#52710

Hör dich mal hier rein, OP.

-> http://cre.fm/cre194-bier

Prost! :3

iamfelipesouza Avatar
iamfelipesouza:#52718

>>52710
Danke Bernd :3

Bernd Avatar
Bernd:#52719

>>52708

soweit kam bernd nie, er versuchte den alphagehalt sensorisch zu messen und dann war irgndwie der wodka alle

millinet Avatar
millinet:#52720

>>52719
Wie schmeckt Hopfen-Wodka?

vickyshits Avatar
vickyshits:#52721

Bitter.

leelkennedy Avatar
leelkennedy:#52747

Und OP, gibt es schon Fortschritte?

giuliusa Avatar
giuliusa:#52761

So Bernd vernichtet heute restliches Malz, was in Bernds-WG noch rumflog. Ergebnis soll dann in Richtung Amber-Ale gehen (geplante Stammwürze 14°Plato). Hefe werde ich Safale S-04 nehmen, über den Hopfen bin ich mir noch nicht ganz sicher.Als Bitterwert habe ich 30 IBU angepeilt. Folgende Hopfensorten habe ich noch vorrätig: Tettnanger, Saphir, Auroa, Perle, Hallertauer Mittelfrüh. Wenn Bernd zur Hopfung noch Vorschläge hat, kann er die gerne pfostieren :3 Habe gerade erst eingemaischt, dauert also bis zum Hopfenkochen noch etwas.

craighenneberry Avatar
craighenneberry:#52767

>>52761
>noch vorrätig: Tettnanger, Saphir, Auroa, Perle,
Bernd war zu lange auf /b/ unterwegs und musste den Satz darum mehrmals lesen.
Säge weil irelavant.

samihah Avatar
samihah:#52786

Dieser Brau-Bernd hat mit ein paar Freunden bildrelatiert gebraut. Es ist so unendlich lecker.


http://maischemalzundmehr.de/index.php?id=161&inhaltmitte=recipe&suche_sorte=bookmarks

iamfelipesouza Avatar
iamfelipesouza:#52789

>>52786
80 IBU klingt schon ziemlich heftig. Kann man das auch als Normalsterblicher trinken?
Wobei ich sagen muss, dass die schwarze Farbe zusammen mit der schönen Schaumkrone ziemlich deliziös aussieht.

trueblood_33 Avatar
trueblood_33:#52791

Scheiße, Bernd. Es sieht so lecker aus und ich würde auch gerne mein eigenes Bier brauen. Das Pils aus den Läden schmeckt alles gleich. Ich pfeiff auf Tannenzäpfle, Becks, Königspilsener, Karlsberg, Bitburger und den ganzen Kram. So hat Bier doch im Mittelalter nicht gescheckt oder?

abdots Avatar
abdots:#52792

Wer weiß wie das geschmeckt hat.. keine Turbohefe dafür größere Abweichungen durch Klima und Viecher im Bottich. Und Spezialzutaten wie Bilse.

Bernd hat mal gehört, daß der größte Faktor beim Geschmack von Bier die Pasteurisierung ist. Also frisches Faßbier am besten schmeckt und aus der Flasche eigentlich nur scheise egal was drauf steht.

jonesdigidesign Avatar
jonesdigidesign:#52793

>>52791
Mittelalterliches Bier ist nicht besser oder zu befürworten. Es hatte meist wesentlich weniger Prozent und wirkt ziemlich flach, weil es kaum sprudelt.

>>52792
Gegen frisches Fassbier kommt eh nix an. Dazu eine kleine Anekdote: Ich bin kein großer Fan vom Pilsener Urquell, dennoch ließ ich mir vor Ort die Brauereiführung nicht nehmen. Dort schenken sie ungefiltertes frisches Urquell aus. Gibt es nur in zwei-drei Kneipen sonst in Pilsen. Das war eine ganz andere Hausnummer, total anderes Bier. Und wirklich richtig lecker.

sava2500 Avatar
sava2500:#52795

>>52791
> So hat Bier doch im Mittelalter nicht geschmeckt oder?

Ganz sicher nicht. Im Früh- und Hochmittelalter wurde hauptsächlicher Hafer anstatt von Gerste benutzt. Auch Hopfen wurde dem Bier erst im 12-13 Jahrhundert hinzugeben. Vorher hat man zum Würzen eine Kräutermischung namens Grut oder Gruit eingesetzt. Die Zusammensetzung war regional recht unterschiedlich. Häufig enthalten waren: Gagelstrauch, Sumpfporst, Heidekraut, Schafgarbe, Mädesüß, Gundermann und Beifuß. Das Alraune, Fliegenpilz und Bilsenkraut im Bier vorhanden waren, dass mag vorkommen sein, aber ich denke nicht, dass das der Normalfall war. Richtig verdrängt wurde Grutbier erst im 16 Jahrhundert. Gab wohl auch häufig Mischformen, wo Hopfen wegen der besseren Haltbarkeit im Bier enthalten war, aber das Bier noch mit weitern Kräutern gewürzt wurde.

exevil Avatar
exevil:#52796

>>52789
Ja, die bittere kombt nur kurz zum Vorschein und wird durch den Alk/Hopfen/Röstaromen größtenteils erschlagen.


>>52795
Selbst später gab es erstmal eine ganze Zeit nur Rauchbier, weil das Malz direkt über dem Feuer bzw Rauch getrocknet wurde. Erst als man indirekt gedarrt hat wurde das so wie unser heutiges Malz.

http://braumagazin.de/article/rauchbier/

zacsnider Avatar
zacsnider:#52800

>>52791
Was hast du gegen Tannenzäpfle, das ist doch echt ein tolles Bier? Bei dem Rest gebe ich dir natürlich recht.

likewings Avatar
likewings:#52803

>>52704
Ganz großes Dankeschön für den umfangreichen Post, das hat mir sehr geholfen!

>>52708
Ich versuche gerade tatsächlich, wilden Hopfen zu kultivieren, der bei mir in der Nähe wächst. Habe Stecklinge und Wurzeln von weiblichen Pflanzen angesetzt und sehe mal, wie er sich entwickelt. Falls es gelingt, werde ich hier oder auf /n/ berichten. Die Dolden riechen sehr gut, ich wollte ihn daher zum Hopfenstopfen verwenden. Da es aber natürlich mindestens bis nächsten Herbst dauert, bis man ihn verwenden kann, habe ich bis dahin hoffentlich schon einige Biere gebraut und weiß, was ich tue. Ansonsten sieht er zumindest hübsch aus und riecht gut.

>>52747
Aktuell lese ich mich noch rein und sammle das Equipment zusammen. Habe momentan leider auch nicht viel Freizeit und werde wohl erst im Januar mit dem Brauen anfangen. Werde dann aber auf jeden Fall berichten, großer Berndschwur :3

amboy00 Avatar
amboy00:#52812

Porst, Schafgarbe und Gagel klingen jetzt aber auch relativ bitter.
Bin überrascht daß Wermut nicht angeführt wird. Es ist ein bißchen psychoaktiv und ein Antihelmintikum bei dem Weg.

joshuapekera Avatar
joshuapekera:#52818

>>52812
>Porst, Schafgarbe und Gagel klingen jetzt aber auch relativ bitter.
Hast du diese Kräuter schon probiert? Wenn ja weißt du wo Gagel und Porst her bekommt?

>Bin überrascht daß Wermut nicht angeführt wird.
Das sollte auch keine abschließende Liste sein, ich habe nur Kräuter aufgeführt, die ich häufiger als Inhaltsstoff gelesen habe. Kann mir sehr gut vorstellen, dass manchmal auch Wermut enthalten war. Die Zusammensetzung der Grut war ja eh von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich.

degandhi024 Avatar
degandhi024:#52819

Glaub Schafgarbe mal.

Evtl. selbst anbauen oder bei einem der Gewürz Und Kräuter ramscher bestellen. Ist allerdings relativ unbeliebt in der Küche so daß nur exotische Vollsortimenter damit handeln werden, wird also 100g nicht 1000g sein und dann so 2.99

antongenkin Avatar
antongenkin:#52820

Du könntest auch noch Walnuss probieren. Da sind ne Menge relativ komischer Bitteroider Stoffe drin, die möglicherweise das Aroma abrunden. Ein Problem was Bernd da sieht ist dass es durch den hohen Fettgehalt ein mikrobiologisches Problem gibt.

marrimo Avatar
marrimo:#52836

>>52823
>>52824
Guter Mann.