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Veröffentlicht am 2017-06-24 16:45:29 in /e/

/e/ 54715: Wie inzu lernen ordentlich für sich selbst zu koch...

lanceguyatt Avatar
lanceguyatt:#54715

Wie inzu lernen ordentlich für sich selbst zu kochen?

Dieser Bernd hat Familienbedingt keine Ahnung wie kochen geht, frisch zubereitete Lebensmittel abseits von Nudelgerichten kennt er nur aus dem Fernsehen.
Wo also anfangen?

syswarren Avatar
syswarren:#54716

Wie wäre es mal auf /e 4 Wochen lang mitzulesen?

Solange Faulbernd das Hackerkochbuch noch nicht geschrieben hat, kann er nur den Tip geben dass man das Essen eben (durch)garen muss. Und dann kommen Gewürze dran. Über die muss man sich informieren.
Zum Beispiel bei Wiki oder beim Katzer gernot.

stayuber Avatar
stayuber:#54717

Na gut.. Bernd ist ja nicht so.

Kaufe Hähnchenschenkel und Hänchengewürzsalz (ist auch schon wieder Cheaten, normale Menschen nehmen Paprika oder andere Gewürze und Salz)

Brate sie mit etwas Fett, achte darauf dass sie richtig durch sind, wenn TK am besten vorher 1 Nacht auftauen lassen. Würzen mit dem Gewürzsalz.

Bei allen Aktionen Deckel drauf sonst landet Geruch bzw. Suppe in der Wohnung und es wird teuer wegen Energie.

Abnagen.

Die Knochen schmeisst du in großen topf und füllst heißes Wasser drauf und kochst sie aus.
Dann oder dabei Zwiebel (GESCHÄLT!!) und Suppengrün, Geschmacksverstärker und Salz dazu, gibt feine Hühnersuppe.

kazukichi_0914 Avatar
kazukichi_0914:#54718

>>54717
Danke Bernd.
Was sollte man generell an Gewürzen im Haus haben? Bernd besitzt derzeit Salz und Pfeffer.
Welches Geschirr und Besteck ist sinnvoll?

>>54716
Hackerkochbuch?

superoutman Avatar
superoutman:#54719

>>54718

Naja.. Die Antwort auf die ewigen Fraaaaaagen und so. Wie fängt man an? Was kauft man ein? Wie prozessiert man das?
Alles auf dem Niveau Kellerbernd-Junggeselle.


Geschirr: Ein großer Wok (mit eigener Hitze-Halbkugel) ist extrem praktisch, zwar nicht für asiatisch, aber als Pfanne, Suppentopf und Teller. Wie gesagt, ohne (passenden) Deckel braucht man gar nicht anfangen.

Gewürze, ach herrje. Wenn man gar nichts hat, Salz Pfeffer Thymian Chili oder zumindest Paprika rosenscharf, Knoblauch ..
Eigentlich kann man auf kaum ein Gewürz verzichten. Weil die eben alle anders sind. Duh.

Persönlich kann Bernd sich kaum noch Kochen ohne Kreuzkümmel und Bohnenkraut vorstellen, die es aus unerfindlichen Gründen nicht im Discounter gibt.

Hingegen kam das gelbe "Curry" pulver immer nie richtig vom Fleck und mußte dann irgendwann an alles zwangsweise verklappt werden, damit es endlich weg ging.

Gewürze sind an der richtigen Quelle richtig billig (oder anders ausgedrückt, das Zeug aus Dissen im Supermarkt ist heillos überteuert*). Fleischereibedarf R.W., kontor-online und so. Aber 1 Kilo Chili reicht leider auch jahrelang.

* Ne Ausnahme ist Pfeffer, der kostet auch im Kilobeutel 10E aufwärts.

areus Avatar
areus:#54720

Weil Bernd gelangweilt ist listet er mal Gewürze die für ihn unverzichtbar sind, aber für einen Anfänger verzichtbar:

- Kurkuma. Einzeln bzw. ohne medizinische Indikation schmeckt es einfach nur gelb bzw. noch schlimmer als Currypulver.

- Sumach

- Mongopulver Amchur

- Galgant (Kein großer Gewinn zu Ingwer)

- Cardamom (ist was für Kaffee und außerdem widerlich in Verarbeitung und schnellem verderb)

- Königskümmel. Ajowan ist eine Art bitterer Thymian. Sehr nett aber nicht unverzichtbar.

- Schwarzkümmel (Nigella): Es gibt erstaunlich wenig Verwendungen außer äh, kauen. Arabische Rezepte, Fladenbrotschuchtelei, eine spezielle indische Gewürzmischung.

- Dillsaat: Schmeckt entfernt nach Kümmel, wird schon alle, kulinarische Novität gering.

areus Avatar
areus:#54729

Fang bloß einfach an. Übernimm dich nicht. Probier dich erstmal an Gerichten, bei denen du nur einen Teil selbst kreieren musst – kauf z. B. ein paar Tiefkühl-Pommes und mach dazu Rührei / Spiegelei selbst. Mach Rahmspinat aus der Tiefkühltruhe warm und koch dazu Kartoffeln. Probier mal eine Gemüsesuppe, das Pulver gibts aus dem Glas und du näherst dich ein paar Gemüsesorten. Kauf eine Packung Maultaschen, schneid sie in Streifen und brat sie in der Pfanne an. Mach dazu einen Gurkensalat.

Ich würde mich erst mal auf vegetarische Speisen konzentrieren. Außerdem hilft dir /e/ meistens nicht, hier werden eher exotische Gerichte diskutiert. Übe ein neues Gericht drei mal in einer Woche, um aus Fehlern zu lernen und Routine zu bekommen.

Vergiss alle Zeitangaben, die du liest. Am Anfang brauchst du schier ewig, um dich in deiner eigenen Mini-Küche zu orientieren und zu organisieren. Alles dauert doppelt so lang wie in irgendwelchen Rezepten angegeben. Selbst banale Arbeitsschritte sind für dich kompliziert, weil sie nicht expliziert für Anfänger erläutert werden. Wie viel ist schon eine Prise Salz? An vielen solcher Kleinfragen hängt man sich beim allerersten Durchgang auf. Führt schnell zu Frustration, wird aber im Lauf der Zeit besser, versprochen.

Was das Material angeht, reichen ein normalgroßer Edelstahltopf und eine Teflon-Pfanne. Dazu ein Kochlöffel, ein Pfannenwender, ein scharfes Messer. Topflappen, Schneidbrett, Kartoffelschäler, Reibe. Kriegste alles bei IKEA oder sonstwo hinterhergeworfen. Irgendwann wirst du dir schon selbst Dinge zulegen, die deinen sich verändernden Ansprüchen entsprechen.

Stress dich nicht mit den Gewürzen. Kauf dir einfach immer eine Packung von was auch immer im nächsten, anvisierten Gericht vorkommt.

ah_lice Avatar
ah_lice:#54730

Alle hier ausser >>54729 übertreiben, is wieder Trollzeit?

Du brauchst nur ein scharfes Messer und einen Topf, vielleicht zwei wenn du Meisterkoch sein möchtest. Normales Besteck, fertig.

Beim Kochen lernen kommt es nicht so sehr auf Rezepte, sondern Konzepte an. Sprich: Wie verhält sich Eiweiss (Steak, Fisch, Tofu, etc) wenn ich es anbrate? Wie kocht man Stärkeprodukte? Und so weiter. Am Anfang halt dich an einfache Gerichte, die kannst du perfektionieren und somit erste Erfolgserlebnisse haben, bin mir sicher das du schnell besser wirst. Nehmen wir als Beispiel Eierkuchen. Man kann die einfach machen, oder dann verbessern indem du Gewürze hier ausprobierst, die Eier trennst und steifschlägst, Mineralwasser addierst, Apfelscheiben in Zucker vor dem Teig anbrätst, etc. Mit der Zeit bekommt man eine solche Routine das du alleine vom Sound des Eierkuchens in der Pfanne hören kannst ob er gut ist.

Kochen ist keine Magie, sondern Physik durch Wollen! Dazu noch ein bissel Erfahrung die man nur durch Scheitern und ja, auch komplettes Verkacken und Wegschmeissen von Gerichten bekommt, und du bist auf dem besten Weg ein guter Koch zu werden.

amboy00 Avatar
amboy00:#54743

>>54715
>Wo also anfangen
Du hast einen Herd mit Backofen, einen Kühlschrank, ein Tiefkühlfach.
Du brauchst irgend ein billiges Topfset oder einige gebrauchte Töpfe, neue beschichtete 28cm-Pfanne (bis 15€ von Aldi oder Ikea), einige Ess und Suppenteller (gebraucht oder billig neu), einige Messer, Gabel, Tee- und Ess-Löffel, 2 hölzerne Kochlöffel, 1 Schneebesen, 1 langes Küchenmesser, 1 Gemüsemesser, Pfannenwender aus Plastik, einige "Vorlegelöffel"(die grossen mit dem langen Stiel), kleine Grillzange, Suppenkelle und Sossenkelle, 2 Plastiksiebe, Messbecher, Alufolie, Gefrierbeutel, Schneidebrett. Das alles bekommst du bei Ikea, in grossen Supermärkten und über das Jahr verteilt bei Aldi. Einiges kann Bernd in der Familie abstauben oder sich auf Trödelmarkt oder Sperrmüll zusammen suchen. Dieser Bernd hat seine 3 feuerfesten Auflaufformen nach und nach neben Glascontainern gefunden. Seine ersten Töpfe und Bestecke waren aus Omas Keller.
Ansonsten Flasche Pflanzenöl, Salz, Pfeffer, Muskat, Knoblauch, Curry, heller Sossenbinder, Brühwürfel, Kartoffelpüreepulver, H-Sahne, Spagetti, Suppennudeln.
einfache Suppen
-Rennfahrersuppe: Liter Wasser kochen, Teelöffel Salz dazu, 100-200g Suppennudeln nach Anweisung darin garen, Brühwürfel rein. Fertig.
-Spinatsuppe: Packung TK-Rahmspinat in 1/2 Liter kochendem Wasser auflösen. Päckchen H-Sahne rein, 1 Tüte Püreepulver einrühren. 1/2 Teelöffel Salz, etwas Muskat, etwas Brühwürfel.
-Suppe aus Blumenkohl/Porree/ Kohlrabi/ Brokkoli: Gemüse putzen/schälen/ zerkleinern(Youtube!), in Liter Wasser garkochen. Päckchen H-Sahne rein, 1 Tüte Püreepulver einrühren. 1/2 Teelöffel Salz, etwas Muskat, etwas Brühwürfel.

stushona Avatar
stushona:#54750

>>54715
>Wo also anfangen?

Mögliche Inhalte:


1. Kochen - Geschichte/Bedeutung der "Kulturtechnik"

Der "Geschichte" Teil auf https://de.wikipedia.org/wiki/Kochen
als kurze Einführung.
Beispielrezepte: vielleicht etwas aus dem "Palaeo" Bereich


2. Hygiene - Schädlingsarten, Vorbeugung und Bekämpfung

Bezug zu Pkt 1: Verschiedene Zubereitungsarten vermindern Mikroben/Schädlingsbefall/zersetzen enthaltene Gifte
Bsp: Temperatur -> abtöten, Mehl sieben -> aussortieren
aber auch "triviale" Sachen wie Hände waschen, Schmuck ablegen, Schutz anlegen (Deckel/Spritzschutz/Küchenschürze/Koch-Tshirt)

zB: https://www.diepholz.de/medien/dokumente/merkblatt_kuechenhygiene.pdf?20161116112502


3. Kochtechniken, "korrekt" Schneiden/Gebrauch von Hilfsmitteln (Messer, Geräte, Backofen)

Handhaltung, Messer/Gerätepflege, "Mise en place" - variieren siehe Pkt 6


4. Einkauf, Warenkunde und Haltbarkeit / Vorratshaltung

Bezug zu Pkt 2; Vergleichen von "gleichen" Obstsorten -
welcher Apfel schmeckt "persönlich" am besten. Rechnen/Messen von
"Abfall" bei der Zubereitung: Ist billige Ware bei der 20%
entsorgt werden noch günstiger als vorbereitete ("küchenfertig")?
zB: Knochenanteil, Schalenanteil, Vergleich mit Convenienceprodukten/TK,
"Handelsklassen" bei Obst/Gemüse/Fleisch ...
Verschiedene Verwendung (Zitrone: Schale, Saft, eingelegte Salzzitrone, Citronat)

5. "Grundrezepte"+"Verfeinern" Prinzip

Anwendung von 3 und 4
klassisches deutsches Beispielrezept: Schnitzel, Kartoffeln, Erbsen
-> Schnitzel: Panade variieren, Panade beimischen (Käse, Kräuter, Honig/Senf), Maismehl, Füllen->Cordon bleu ...
-> Erbsen: nach Standard mit Petersilie, andere Kräuter; Mischgemüse, Leipziger Allerlei, "Kaisergemüse"...
-> Salzkartoffeln: Rosmarinkartoffel,Backkartoffel, Spalten/"Wedges", Gewürzmischungen ...

6. Ausprobieren und Lernen von weiteren Länderküchen nach Pkt 3,4,5
oder Heraussuchen von Komponenten
Bsp Japan:
- Japanische Kochutensilien: unterschiedliche Messer, Garmethoden
- Japanische Warenkunde: Rolle Sojasauce,
- Japanische Grundrezepte & Verfeinern: Nudelsuppe "Ramen"

7. "Menüregeln" , selbst entwickelte Rezepte/Lieblingsrezepte herausfinden

zB: keine Farbe/Zutat/Zubereitungsart doppelt oder "Themenessen" wie zur Spargelzeit


Quelle ist zB Ausbildungskochbuch: http://www.der-junge-koch.de/fileadmin/der-junge-koch.de/damroot/Kataloge_und_Broschueren/DJK_33_72_InhProbe.pdf

Punkt 1,2,3 sind in vielen Kochbüchern nicht vorhanden und werden auch bei Kochsendungen kaum/falsch gezeigt.
Gut bebilderte (Warenkunde, Schnitt-Techniken) und lesbare Kochbücher sind meistens teuer oder via Bibliothek/ebay günstiger

PS: "Captain Obvious" sagt jeder lernt anders.

intertarik Avatar
intertarik:#54752

>>54715
Ich glaube du hast schon viele Tipps hier erhalten, von pragmatisch "mach einfach" bis hin zu "lies ein Kochausbildungsbuch". Im Endeffekt ist Kochen etwas praktisches und lässt sich nur bei der Ausübung am Herd lernen. Würde mich anfangs an relativ einfache und klare Rezepte halten und irgendwann kommt es dann ganz von alleine, dass du neue Zutaten und Gewürze kombinierst.

Du schaffst das!

PS: Weiß einer was aus dem ursprünglichen Kochen mit Bernd-Kochbuch geworden ist? Das richtete sich ja gezielt an Einsteiger.

iamglimy Avatar
iamglimy:#54761

> irgendwann kommt es dann ganz von alleine, dass du neue Zutaten und Gewürze kombinierst.

Naja - nicht jeder hat das Talent dazu.

Wenn das Essen "nicht schmeckt" liegt es im einfachsten Fall am fehlenden Salz.
Komplizierter ist es bei fehlenden Aroma - "aufgießen"/"ablöschen" mit Wasser(=kein Geschmack) anstelle
von Gemüse-Fond/Wein/Saft/Alkohol.
Oder wenn etwas "nicht zart" ist.
Wenn Bernd sich nicht damit auseinandersetzen kann oder will, dann muss nach Rezept gekocht werden.
Das Thema kann Bücher füllen, aber kurze Wikieinträge, Merkblätter oder ein Überfliegen kann ausreichend sein (zB die Unterscheidung Koch/Schmor/Kurzbrat-Fleisch)


Zwar ist Geschmack auch subjektiv - aber manche Rezepte sind schlecht, veraltet oder verbesserungswürdig.

Beispiel Backen: Rezepte nutzen Fett. Geschmacklich unterscheiden sich Butter und Margarine/Pflanzenfett/Öl. Für Pfannkuchen/Berliner wurde früher auch Schmalz (Schweinefett) zum Ausbacken verwendet.


Die "Kombination" kann eben nach verschiedenen Regeln erfolgen, bei denen sich Länder deutlich unterscheiden, aber eventuell "typisch" sind. Gehobenes Restaurantessen in Deutschland folgt wegen der Ausbildung zB eben den deutschen/europäischen Regeln.
(Vgl. zB: nur auf Englisch https://www.technologyreview.com/s/535451/data-mining-indian-recipes-reveals-new-food-pairing-phenomenon/)

Beispiel: "Klassiker" Hausmannskost - Fleisch (Braten), Soße (Braun), Sättigungsbeilage (Kklöße), Gemüsebeilage (Rotkohl)

Genauso wie es in der Malerei die Malstile gibt, gibt es eben beim Kochen die verschiedenen Stile.


Erst in den letzten Jahren gibt es systematische Bestrebungen zur Verbesserung: Versuchsküchen (zB für Oetker Kochbuchklassiker wie "Schulkochbuch") und Überprüfen und _Erklärung_ der verschiedenen Kochvorgänge (quasi Lebensmittelforschung)

Beispiel: Fleisch hat keine "Poren" die sich schließen

oder "saubere" Hähnchen/Küchenproblem: http://www.sueddeutsche.de/leben/lebensmittel-mythos-bitte-nicht-waschen-1.1755111


Wenn Bernd wenige Stunden in die einfachen Grundlagen investiert, dann riskiert er später nicht Lebensmittel wegzuwerfen oder sich selbst zu Vergiften, wie der Zuchini-Rentner.
Außerdem kann Bernd Geld sparen, wenn er die teuren Artikel selbst macht/mixt. Die Doku "Die Tricks der Lebensmittelindustrie" gibts in der Mediathek.

doronmalki Avatar
doronmalki:#54762

Zart ist Erste Welt Problem.
Als junger Neeto wird er das Zeug ja irgendwie zerkleinert kriegen.
Natürlich gibts da Tricks wie Zwiebel(pulver) oder so, oder marinieren in Essig oder Lauge.

Bernd schmeisst wie gesagt alle Knorpel die er nicht ab kriegt in den ewigen Eintopp. irgendwann sind sie weg.

trueblood_33 Avatar
trueblood_33:#54791

Ich gehe häufig auf Internetseiten wie Chefkoch, suche mir was hübsches raus und koche dann nach Rezept alles nach. Überwiegend wirklich nicht schwer. Hat man etwas öfters gemacht kann man auch selber experimentieren je nach Geschmack.

Mach ich selber aber nur wenn ich mal frei hab, weil ich dabei für gewöhnlich die Küche einsau und eh immer doppelt so lange brauch wie in der Beschreibung angegeben.

terryxlife Avatar
terryxlife:#54793

>>54729
>Stress dich nicht mit den Gewürzen. Kauf dir einfach immer eine Packung von was auch immer im nächsten, anvisierten Gericht vorkommt.

Jaaaanz wichtig. Hab mir damals in der ersten eigenen Bude 9000 Gewürze gekauft und in den Schrank gesteckt. Drei Jahre später war nichtmal ein Bruchteil der Gewürze überhaupt angerührt, und neu kaufen musste ich höchstens mal Chili, Salz und Pfeffer. Erst kaufen wenn man es auch wirklich verwenden möchte.

sawalazar Avatar
sawalazar:#54795

>>54762

Warum ist zart ein 1st Welt Problem ?

Gibt es keine Eintöpfe in Afrika oder was?

Teilweise bestehen die gerichte dort doch komplett aus Schmorgerichten (Äthiopien). Und wie soll Zwiebelpulver da weiterhelfen ?

Das einzige! was wirklich was bringt ist Papain das ist in Papaya,grünen festen Kiwis etc. enthalten.

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Faden ist kuhl. OP sollte sich evtl auch mal zu Wort melden. Votiere auch für einen allgemeinen "geheimtipp" Faden.

Couscous sollte immer mit Kreuzkümmel gewürzt werden zwecks der Verdauung gleiches gilt fast allgemein für Hülsenfrüchte bspw. in Chili con Carne ( mit Bohnen) oder Hummus .

Fleisch sollte nicht vor dem scharfen anbraten gepfeffert werden da dieser sonst verbrennt und bitter schmeckt.

Wenn man weniger Zucker will und keine "chemie" will sollte man auf Fructose setzen da diese eine höher Süßkraft besitzt.

ryanmclaughlin Avatar
ryanmclaughlin:#54796

Es ist ein Luxusproblem für OP der erstmal lernen soll wie man Fleisch gar kriegt und würzt.

Fruktose? Ob du bescheuert bist? Das Zeug ist pures Gift.

guischmitt Avatar
guischmitt:#54815

>>54796
>Fruktose ist pures Gift
Da haben wir schon so ein Erste-Welt-Problem.

zacsnider Avatar
zacsnider:#54816

>>54716
>Solange Faulbernd das Hackerkochbuch noch nicht geschrieben hat
Es gab doch mal ein /e/-Kochbuch. Ich habe es gerade in meinem alten Lauerordner nicht gefunden. Ich weiß nur, dass es um wirklich einfache und auch billige Gerichte ging, incl. berndiger Tips wie Sushi mit Milchreis, weil das billiger ist. Das Wiki ist auch seit Jahren unten, da hätte ich sonst auch mal gesucht. Oder gibt es ein Backup davon?

juaumlol Avatar
juaumlol:#54817

So was ähnliches wurde auf /b vor ner halben Woche oder so pfostiert.
War aber eher unterwältigend.
Und natürlich, /e ist den Spacks vol egal

n_tassone Avatar
n_tassone:#54819

Dank /b/-Lieferbernd kann ich stolz präsentieren: Kochen mit Bernd!

https://puu.sh/wzHkk/617b98848c.pdf

alagoon Avatar
alagoon:#54846

>>54795
>immer mit Kreuzkümmel gewürzt werden
>zwecks der Verdauung
Bernd und die restliche Menschheit würzen nach Geschmack und Überlieferung. Zweifel an der Verdaulichkeit von Speisen sind weiteres Ersteweltproblem.

pakhandrin Avatar
pakhandrin:#54847

Das ja nun nicht. Viele traditionelle Rezepte beachten diesen Aspekt (Essig mit Linsen, Ajowan u.a., metrische Tonne Chili in heißen Ländern, Zitrone an Fisch gut das ist mehr Kosmetik)

okcoker Avatar
okcoker:#54875

>>54847
>Viele traditionelle Rezepte beachten diesen Aspekt
Dritteweltalpekte:
1. Essen beschaffen um sich und seiner Familie Überleben zu sichern.
2. Fortpflanzung um ALtersvorsorge zu betreiben.
Auch: Je wärmer die Gegend, desto schärfer das Essen. Besonders bei leicht verderblichen Speisen. Verdauung wird nur in Durchfallregionen als Problem erachtet.

polarity Avatar
polarity:#54997

>>54761
"Die Tricks der Lebensmittelindustrie" (Welche Fassung/Moderator?)

langate Avatar
langate:#55003

>>54997

https://www.fernsehserien.de/die-tricks-der-lebensmittelindustrie/episodenguide

3 Folgen bisher alle in der Mediathek bis 2018 siehe zB
https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzeit/die-tricks-der-lebensmittelindustrie-102.html

Thematisiert "Umfruchten", dominierende Geschmack (Apfelsaft als Basissaft in Multi-Fruchtsaftgetränke); Rolle von Geschmacksverstärker/Hefe/Würzmischungen und "Fleischverdünnung" bei panierten Lebensmitteln oder die höheren Preise für vegane/vegetarische Lebensmittel obwohl deren Herstellung oft günstiger als konventionelle Ware ist.

Veganer und Vegetarier wollen die Welt überzeugen und scheitern dabei an der Preisfestsetzung der Konzerne und des Handels.
TK Gemüsestäbchen genauso teuer wie TK Fischstäbchen und bei beidem 50% Panade? :-)

ryanjohnson_me Avatar
ryanjohnson_me:#55006

>>55003
Schon mal auf den Gedanken gekommen, dass veganes Zeug teurer ist, weil der Müll einkalkuliert werden muss, welcher anfällt, wenn das Produkt nicht gekauft wird?

ryanmclaughlin Avatar
ryanmclaughlin:#55032

>>55006
Ist das bei nicht veganen Lebensmitteln anders?

timgthomas Avatar
timgthomas:#55033

Da kombt ein 30% Sticker drauf und es landet in bernds Eingeweiden.
Auf den ekelhaften V-Grün-Sojafraß kombt ein 30% Sticker drauf und niemand kauft es, also Müll. Also offiziell Müll, dann.

sokaniwaal Avatar
sokaniwaal:#55034

>>55033

Die Konzerne legen hierbei den preis nicht an ihren Kosten mit einkalkulierter Gewinnspanne fest, sondern an dem Preis den der Konsument bereit ist zu zahlen. Die 1920 sind vorbei Bernd.

vovkasolovev Avatar
vovkasolovev:#55037

>>54816
>incl. berndiger Tips wie Sushi mit Milchreis

Praktisch alle asiatischen Austauschstudenten kochen mit Milchreis, weil dieser auch am ähnlichstem den Reis kommt den sie kennen.

mrxloka Avatar
mrxloka:#55050

>>55033
>Auf den ekelhaften V-Grün-Sojafraß kombt ein 30% Sticker drauf und niemand kauft es
Planerfüllung in der sozialistischen BRD GmbH.

davidsasda Avatar
davidsasda:#55053

Meinst du die Abschaffung der Plastiktüte ist populär? Da dürften gleich mal 5% Umsatz flöten gehen. Ist aber egal, wird uns genauso reingedrückt wie die Neger im Prospekt.

pf_creative Avatar
pf_creative:#55055

>>55053
Raus aus /e/.