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Veröffentlicht am 2014-01-29 09:53:29 in /fe/

/fe/ 1457: Ein neues, sicheres Fahrradschloss muss her. Welc...

shadowfreakapps Avatar
shadowfreakapps:#1457

Ein neues, sicheres Fahrradschloss muss her.
Welche Bauweise ist denn am empfehlenswertesten?
Dachte an ein Bügelschloss bspw. das Kryptonite Mini New York. Die alten Schlösser konnte man wohl bedingt durch den Schließmechanismus mit einem Kugelschreiber öffnen, das soll jetzt nicht mehr der Fall sein.

Taugen Faltschlösser eigentlich etwas?

Bisher nutzte ich ein Kettenschloss (brutal schwer und klappert ständig). Außerdem erscheint es mir nicht sonderlich sicher, da es mit einem Bolzenschneider doch schnell durch ist und hier in letzter Zeit häufiger Räder geklaut werden.

silv3rgvn Avatar
silv3rgvn:#1458

>>1457
Bernd war mal für einige wochen in den VSA und hat insbesondere in San Francisco unglaublich viele (aufgehebelte) Kryptonite Mini gesehen; wobei das New York um einiges massiver aussieht. Würde trotzdem nicht kaufen, schon allein weil man den winzigen Bügel kaum irgendwo fixieren kann. Ich nutze ein Faltschloss, wobei die Vernietung einem längeren Hebel wohl auch nur relativ entgegenzusetzen hat.

peterlandt Avatar
peterlandt:#1459

>>1458
Es gibt auch eine normalgroße Variante des Kryptonite New York, da sollte es keine Probleme bei der Befestigung geben.

Bei Faltschlössern habe ich wegen der vielen Nieten bedenken. Jedes Gelenk ist eine potentielle Schwachstelle.

Ein Kryptonite New York kombiniert mit einem Kryptonite Stahlseil sollte wohl für eine mittelgroße Stadt in Deutschland ausreichend sein.
Ist ja jetzt auch nicht so, dass ich ein 2000 Euro teures Rad damit sichern möchte.

surajitkayal Avatar
surajitkayal:#1460

Kryptonite ist überteuert und ich habe kein Vertrauen in deren Schließzylinder.

Der sicherste Schlosstyp ist ein beidseitig verriegelndes Bügelschloss mit Scheibenzylinder.

Ich benutze seit Jahren das Abus Granit x-plus 54, auch in der Großstadt.

Für Komponenten würde ich Pitlock oder Sicherheitsschrauben empfehlen, Stahlkabel sind witzlos (Seitenschneider ...)

Faltschlösser sind deutlich schlechter als Bügelschlösser, viel einfacher zu knacken.

>>1458
>Bernd war mal für einige wochen in den VSA und hat insbesondere in San Francisco unglaublich viele (aufgehebelte) Kryptonite Mini gesehen;

Hast du ein Bild oder kannst du eine Skizze malen? Eigentlich sollte das Aufhebeln des Minis ziemlich schwierig sein, mich würde interessieren wie die nachgeben. Springt das zweite ende des U-Bügels heraus?

antonyryndya Avatar
antonyryndya:#1461

>>1460
Bernd ist der Meinung, das ganze fotografisch dokumentiert zu haben. Sah ganz danach aus, als ob tatsächlich das zweite Bügelende rausgesprungen sei. Neben dem Schloss lag ein ca. 2 Meter langes Stahlprofil. Bernd mag garnicht daran Denken, wie das Diebesgut nach einer solchen Behandlung ausgesehen haben mag.

yesmeck Avatar
yesmeck:#1462

>>1460
>Der sicherste Schlosstyp ist ein beidseitig verriegelndes Bügelschloss mit Scheibenzylinder.

Genau dem entspricht das Kryptonite New York und ist auch noch günstiger als das Abus Granit Xplus 54. Wobei das Abus leichter ist.

t1mmen Avatar
t1mmen:#1463

>>1462
>Genau dem entspricht das Kryptonite New York und ist auch noch günstiger als das Abus Granit Xplus 54.

Wad? Wo denn? Das Kryptonite kostet ~80€ das Abus ~60€.

puzik Avatar
puzik:#1470

hab das Kryptolok Series 2.
Massiv genug um Gelegenheitsdiebe abzuhalten und kost auch nicht so viel.
Wer mein Fahhrad wirklich klauen wird wird sich auch nicht von einem 200€ Schloss aufhalten lassen.

jacobbennett Avatar
jacobbennett:#1471

Wie wäre eigentlich die Nutzung von zwei Schlössern?

Bspw. ein kleines Bügelschloss, um Rahmen mit Hinterrad zu verbinden und ein größeres, um den Rahmen an einem festen Objekt anzuschließen?

Das sollte doch potentielle Diebe (auch professionelle) wesentlich mehr abschrecken, oder?
Selbst wenn sie das Schloss am Rahmen geknackt haben, können sie mit dem Rad nicht einfach so wegfahren und müssten entweder noch das zweite Schloss knacken oder das Rad gezwungenermaßen tragen, was auch nochmal für mehr Aufsehen führt.

Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass ich ein relativ auffälliges Bianchi Pista mit Chromrahmen fahre. Das sticht aus der Menge an 0815-MTBs schon etwas heraus.
Es wäre keine finanzielle Katastrophe sollte das Rad je gestohlen werden, aber ich hänge sehr daran.

garand Avatar
garand:#1473

>>1470
>hab das Kryptolok Series 2.
>Massiv genug um Gelegenheitsdiebe abzuhalten und kost auch nicht so viel.
>Wer mein Fahhrad wirklich klauen wird wird sich auch nicht von einem 200€ Schloss aufhalten lassen.

Die Aussage ist mal wieder großer Müll. Es geht um einige Kerndesignpunkte die ein Schloss haben muss, um vernünftigen Widerstand zu bieten.

Dein Schloss verriegelt nur auf einer Seite. Bei einer Hebelattacke wird diese Seite herausspringen und leicht nachgeben. Wenn jemand einen Winkelschleifer benutzt braucht er nur 1x schneiden weil die zweite seite herausfällt.
Winkelschleifer werden viel benutzt, Akkubetriebene mit Handtuch um den Motor und Plastiktüte damit die Funken nicht so weit fliegen. Ein Akkuwinkelschleifer ist aber langsam, und zwei Schnitte statt einem bedeutet doppelt so viel Aufwand -> schreckt Profidiebe ab.

Der Preisunterschied zwischen deinem Bügelschloss und einem guten ist gering, und liegt weit von 200€ entfernt. 50€ Reichen.

aiiaiiaii Avatar
aiiaiiaii:#1474

>>1473
>Akkuwinkelschleifer
Ich sehe es ist Fahrradschloss-Zeit, pfostiert eure Baustahlschneider!

16mm Stahl in 2 Sekunden, und das fast lautlos. Ich wüsste aber von keinem Fahrraddieb der so etwas benutzt, liegt vielleicht daran, das so ein Werkzeug teurer ist als die meisten Fahrräder die man in der Innenstadt findet.

souperphly Avatar
souperphly:#1475

Baustahl ist weicher, unlegierter und nicht wärmebehandelter Stahl mit einer geringen Härte und Festigkeit.

Bügelschlösser bestehen aus Stählen mit deutlich höherem Kohlenstoffgehalt, der gehärtet wurde. Eventuell auch legierte Stähle, je nach Hersteller.

Ein Baustahlschneider schafft die angegebenen Durchmesser nur in Baustahl, dicke Bügelschlösser bekommt man damit nicht durch.

iamkarna Avatar
iamkarna:#1476

Ich hab jetzt schon mehrmals gelesen, man solle bei Verwendung von zwei Schlössern zwei verschiedene Typen nehmen.
Meist werden Bügelschloss in Kombination mit Kabelschloss genannt.

Mir erschließt sich nicht so ganz der Sinn. Das Kabelschloss ist doch in Minutenbruchteilen durch und stellt kein wirkliches Hindernis dar.
Wäre es nicht intelligenter zwei Bügelschlösser von zwei unterschiedlichen Herstellern zu verwenden?

ionuss Avatar
ionuss:#1477

>>1476
Bügelschlösser werden ebenfalls in einigen Sekunden geknackt.

Wenn man aber 2 Schlösser brechen will, braucht man 2 Werkzeuge. Das ist einigen Dieben schon zu viel Aufwand

mefahad Avatar
mefahad:#1478

>>1477
Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass die richtig guten Bügelschlösser in ein paar Sekunden geknackt sind.
In ein paar Minuten und dem nötigen Werkezug mit Sicherheit, aber definitiv nicht in ein paar Sekunden.

Und mal ehrlich, professionelle Diebe haben mit Sicherheit auch das nötige Werkzeug dabei um ein Kabelschloss zu kappen.
Das stellt doch überhaupt kein Hindernis dar und ist somit auch als Zweitschloss völlig sinnlos.

Ein Bügelschloss kombiniert mit einem Kettenschloss macht für mich mehr Sinn, aber meist ist die Rede von der Bügel-/Kabelschlosskombination und bei Bügel-/Kettenschloss schleppt man sich einen ab.

itsracine Avatar
itsracine:#1479

"gute" Bügelschlösser, also solche mit ausreichend dickem Bügel aus hochwertigem Stahl, gutem Schließzylinder und beidseitiger Verriegelung kann man eigentlich nur aufflexen. Alle anderen Angriffsarten scheitern dort.
Und da man dort bereits 2 mal schneiden muss, ist die benötige Zeit zum Knacken recht lange, und der Dieb muss ein lautes Gerät mit begrenzter Akkukapazität benutzen. Wenn er jetzt noch ein zweites Schloss durchflexen muss ... wird er sich wahrscheinlich ein leichteres Ziel suchen.

Kabelschlösser fallen dem Seitenschneider zum Opfer, schnell und leise. Allerdings spezialisieren sich die meisten Diebe auf einen Schlosstyp und eine Öffnungsmethode, so kann es in der Tat sein das der Dieb der mit der Flex loszieht, keinen dabei hat.
Das basiert auf Befragungen die Schlosstester bei Dieben durchgeführt haben die sie angeheuert haben, und auf Polizeistatistiken.
Diebe die spezialisiert sind, suchen Räder die mit "ihrem" Schlosstyp gesichert sind, und lassen alles andere liegen. So kann es sei das der Dieb der mit der Flex loszieht und hochwertige Räder mit Bügelschlössern stehlen will, dein Rennrad mit Geschenkband liegen lässt weil sich das Kabel schlecht durchflext. Als Dieb willst du unauffällig sein und schleppst keinen Werkzeugkoffer rum.

Ich würde aber auch eher zwei Bügelschlösser als ein Bügelschloss+Geschenkband verwenden.

Verstehe nicht so ganz, warum hier Menschen die offensichtlich keinerlei Ahnung haben meinen pfostieren zu müssen. Nur weil ihr die Unterschiede nicht kennt, heißt das nicht das sie irrelevant sind.

ademilter Avatar
ademilter:#1481

Kein Schloß ist wirklich sicher. So einfach ist das,

http://www.youtube.com/watch?v=JsRnqThYxcE

dhooyenga Avatar
dhooyenga:#1482

>>1481
Ist nicht selbst jedes Schloss eines Modells unterschiedlich?
Sprich, selbst wenn er zu Hause in aller Ruhe sein Abus Granit X-Plus 54 durch Lock Picking knackt, so sollte es doch schwerer sein ein zweites zu knacken, oder nicht?

Und ich habe schon häufig gelesen, dass Fahrraddiebe selten Lock Picking nutzen und eher auf rohe Gewalt setzen.
Da schrecken zwei massive Bügelschlösser den Dieb schon schnell ab und er geht zum nächsten, schlechter abgesicherten Rad.

seanwashington Avatar
seanwashington:#1483

Von welchen Städten/teuren Rädern wird hier eigentlich ausgegangen? Ich frage bewusst ganz naiv. Ich wohne in einer vermuselten Stadt, aber einem muselfreien Stadtteil. Mein Abus Faltschloss hält ein 600 Euro Rad seit bisher 2 Jahren ohne Probleme. Bin schon länger am überlegen, mir noch zusätzlich ein Bügelschloss zu holen, aber gefühlt sehe ich keine Bedrohung.

gmourier Avatar
gmourier:#1484

>>1483
Wenn dein Rad bisher noch nicht geklaut wurde, dann erfüllt das Schloss doch seine Aufgabe. Das "Gefahrenpotential" lässt sich eh nur bis zu einem bestimmten Grad abschätzen, weshalb man sich nicht zu viele Gedanken darüber machen sollte. Es ist eh Zufall, ob dein Rad geklaut wird oder nicht.
Das Wichtigste ist die Abschließtechnik, also nach Möglichkeit das Rad mit möglichst vielen Teilen (Rahmendreieck, Laufräder) an etwas Massivem (Laterne, Fahrradständer) anschließen. Am praktischsten ist da die Kombi Rahmenschloss (hinteres Laufrad an Rahmen) und Bügel- oder Faltschloss (vorderes Laufrad und Rahmen an Laterne/Ständer/...).

davidsasda Avatar
davidsasda:#1485

>>1482
>>>1481
>Ist nicht selbst jedes Schloss eines Modells unterschiedlich?
>Sprich, selbst wenn er zu Hause in aller Ruhe sein Abus Granit X-Plus 54 durch Lock Picking knackt, so sollte es doch schwerer sein ein zweites zu knacken, oder nicht?
>Und ich habe schon häufig gelesen, dass Fahrraddiebe selten Lock Picking nutzen und eher auf rohe Gewalt setzen.
>Da schrecken zwei massive Bügelschlösser den Dieb schon schnell ab und er geht zum nächsten, schlechter abgesicherten Rad.

Ja, mit etwas Übung am Küchentisch und dem richtigen Werkzeug geht das, in der Realität wird es nicht eingesetzt weil es viel länger dauert. Wie gesagt, Profidiebe benutzen die Akkuflex für Bügelschlösser. Deswegen ja auch eins das beidseitig verriegelt und einen ordentlich dicken Bügel hat, damit es schön lange dauert.
Trotzdem schließt man damit kein 5000€ Carbonrad im Ghetto an, das is dann nämlich trotzdem weg. Für den 1000€ Alltagshobel am Bahnhof reicht es aber.

eduardostuart Avatar
eduardostuart:#1486

> Für den 1000€ Alltagshobel am Bahnhof reicht es aber.
>1000€ Alltagshobel
>Bahnhof

Selbigen verstehe ich gerade. Ist das ernstgemeint?

scottgallant Avatar
scottgallant:#1502

>>1486
>>Für den 1000€ Alltagshobel am Bahnhof reicht es aber.
>>1000€ Alltagshobel
>>Bahnhof

>Selbigen verstehe ich gerade. Ist das ernstgemeint?

Ja, natürlich. Ich fahre oft auch mal 15-30km am Tag, weil Wohnung Uni und Arbeit jeweils am anderen Stadtende liegen, und man vielleicht noch einen Umweg zum Einkaufen fährt. Deswegen Rennrad, damit das nicht alles ewig dauert. Und Rennradteile sind immer ein bisschen teurer, und bei meiner Jahreskilometerleistung kaufe ich auch nicht den billigsten Kram. Da sind 1000€ schon ziemlich günstig. Rad ist optisch unauffällig gebaut, wenn man das mit dem dicken Bügelschloss neben neumodische Alu-oversized-Rennräder mit Faltschloss ankettet, braucht man sich keine Sorgen machen weil selbst der Dieb mit Akkuflex dann eher das bunte Markenrad klaut statt mein unauffälliges schwarzes altmodisches Stahlrahmen-Rennrad ohne dicke Aufkleber.

Komputiert? Die 1000€ waren eher so als Obergrenze angesetzt, alles was teurer ist würde ich gar nicht mehr "draußen" anketten, sondern nur in Wohnung, Keller etc lagern.

Mein Rennrad stelle ich Abends dann auch in die Studentenbude, weil keine Alternative. *Achselzuck*

trueblood_33 Avatar
trueblood_33:#1722

Wie befestigt Bernd denn sein Bügelschloss klapperfrei am Fahrrad? Dieser Bernd hat das nämlich noch nicht geschafft und ist deshalb auf ein Faltschloss ausgewichen...

darcystonge Avatar
darcystonge:#1729

Dieser Bernd hatte drei Jahre lang ein Abus Bordo Granit X-Plus 6400 (Faltschloss), welches den Rahmen des alten Rades etwas zerkratzt hat. Die neue Version hat dementsprechenden Gummiüberzug, allerdings hörte ich jetzt, das zweifach verriegelte Bügelschlösser besser wären.

Die Laufräder des zukünftigen Fahrrads werden mit Pitlock gesichert, sprich ich bräuchte theoretisch nur einen relativ großes Bügelschloss mit dem ich den Rahmen oder wenn möglich Rahmen und HR an einer Laterne befestigen kann. Das neue Rad wird optisch schon ein Hingucker, auch wenn es "nur" ca. 700€ kosten wird. Man muss dazu sagen, dass ich in Berlin wohne und Fahrradklau hier zum guten Ton gehört.

Welches Schloss würdet ihr empfehlen?

http://www.amazon.de/Kryptonite-Kettenschloss-Fahgettaboudit-100-3500135/dp/B001JPS200/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1398689455&sr=8-5&keywords=fahrradschloss+kryptonite

Sowas sieht ja schon mal ganz gut aus, allerdings sind 5kg natürlich auch ne Marke.

http://www.amazon.de/Kryptonite-B%C3%BCgelschloss-York-Fahgettaboudit-3500301/dp/B000OZ9VLU/ref=sr_1_7?ie=UTF8&qid=1398689455&sr=8-7&keywords=fahrradschloss+kryptonite

Verschließt doppelt, allerdings ziemlich klein.

Das Abus Granit X Plus 54 sieht ganz vernünftig aus und müsste wenn dann doppelt aufgeflext werden, also genau das, was ich suche. Oder? Ich bin mir unsicher.

kriegs Avatar
kriegs:#1731

>>1722
>Wie befestigt Bernd denn sein Bügelschloss klapperfrei am Fahrrad? Dieser Bernd hat das nämlich noch nicht geschafft und ist deshalb auf ein Faltschloss ausgewichen...

Jedenfalls nicht mit den originalen Haltern von z.B. Abus. ;_;

>>1729

Dieser Bernd hatte drei Jahre lang ein Abus Bordo Granit X-Plus 6400 (Faltschloss), welches den Rahmen des alten Rades etwas zerkratzt hat. Die neue Version hat dementsprechenden Gummiüberzug, allerdings hörte ich jetzt, das zweifach verriegelte Bügelschlösser besser wären.

Die Laufräder des zukünftigen Fahrrads werden mit Pitlock gesichert, sprich ich bräuchte theoretisch nur einen relativ großes Bügelschloss mit dem ich den Rahmen oder wenn möglich Rahmen und HR an einer Laterne befestigen kann. Das neue Rad wird optisch schon ein Hingucker, auch wenn es "nur" ca. 700€ kosten wird. Man muss dazu sagen, dass ich in Berlin wohne und Fahrradklau hier zum guten Ton gehört.

Welches Schloss würdet ihr empfehlen?

>http://www.amazon.de/Kryptonite-Kettenschloss-Fahgettaboudit-100-3500135/dp/B001JPS200/ref=sr_1_5?ie=UTF8&qid=1398689455&sr=8-5&keywords=fahrradschloss+kryptonite

>Sowas sieht ja schon mal ganz gut aus, allerdings sind 5kg natürlich auch ne Marke.

Hat vermutlich ein ähnlich hohes Sicherheitslevel wie ein vernünftiges Bügelschloss. Man erkauft sich die Flexibilität aber mit extrem hohem Gewicht.

>http://www.amazon.de/Kryptonite-B%C3%BCgelschloss-York-Fahgettaboudit-3500301/dp/B000OZ9VLU/ref=sr_1_7?ie=UTF8&qid=1398689455&sr=8-7&keywords=fahrradschloss+kryptonite

>Verschließt doppelt, allerdings ziemlich klein.

Sehr gutes und sicheres Schloss, je kleiner desto schwieriger sind Bügelschlösser auch zu knacken. Dazu sind die 18mm Bügel dank der geringen Größe auch nicht schwer und natürlich ein Sicherheitsplus.
Die Frage ist ob die Runden Bügel sich verdrehen lassen, nachdem man einen Schnitt gesetzt hat. Wenn ja, wäre nur ein Schnitt möglich, das wäre eine unnötig schwache Konstruktion. Bei Abus dank Vierkantbügel nicht möglich.

>Das Abus Granit X Plus 54 sieht ganz vernünftig aus und müsste wenn dann doppelt aufgeflext werden, also genau das, was ich suche. Oder? Ich bin mir unsicher.

Ja, auch hilft die doppelte Verriegelung gegen in das Schloss eingesteckte Hydraulikwagenheber, da das Schloss den hohen Zugkräften stand hält. Einfach Verriegelte würden herausspringen.

saarabpreet Avatar
saarabpreet:#1732

>>1731

Das mit dem Verdrehen ist natürlich ein Punkt, allerdings gehe ich von Konstrukteuren aus, dass sie sowas mit einfließen lassen.

Ich glaube, es wird das Kryptonite New York.

adhiardana Avatar
adhiardana:#1734

>allerdings gehe ich von Konstrukteuren aus, dass sie sowas mit einfließen lassen.

Ach Bernd, wie immer naiv :3

Siehe Bild relatiert, Bügel sind verdrehsicher. Scheint auch einen Scheibenzylinder zu haben, wenn man sich die Schlüssel anschaut.

Trotzdem relativ überteuertes Schloss

lisovsky Avatar
lisovsky:#1735

>>1734

Andere Vorschläge?

lanceguyatt Avatar
lanceguyatt:#1736

Abus Granit X-Plus 54.

20€ günstiger, Hauch leichter, selber Schutz.

guischmitt Avatar
guischmitt:#1737

>>1736

Ja gut, das wäre dann das andere. Alles klar. Ich glaube, ich nehme das Abus.

Fahrradhalterung bekommt das Schloss so oder so nicht. Da ist mir auch die Größe schnuppe. Lediglich wegen Kratzer am Lack mache ich mir sorgen. Kann das jemand einschätzen? Der Rahmen ist pulverbeschichtet mit glänzendem Finish.

freddetastic Avatar
freddetastic:#1738

Das Abus hat eine sehr dicke, weiche Plastikhülle um den Bügel, die keine Kratzer erzeugt.

Was mir noch negativ zum Abus einfällt: Die Hülle um den Schlosskörper selbst ist recht dünn und zusammengeklipst. Fällt dir das einmal herunter, zerbröselt diese Kunststoffhülle quasi sofort, da der schwere Schlosskörper sie zertrümmert. Das ist bei den Kryptonites erheblich schöner gelöst, da kommt mir der Kunststoff etwas robuster und zäher vor.

bassamology Avatar
bassamology:#1739

>10 sec. adé bordo granit x-plus 6500/85
>abus boldo mit eine bolzenschneider geknackt, die glieder bekommt man nicht auf dafür ist die verbindung / niet zwischen denn gliedern die schwachstelle.

Wie soll bordo-granit-x-plus-Bernd damit handeln?

guischmitt Avatar
guischmitt:#1740

>>1739
Keinen Fick geben? Die Abschließtechnik ist wichtiger als das Schloss an sich, wenn das Schloss einem gewissen Mindeststandard entspricht.

Auch: Würdest du einem Menschen mit so einer Rechtschreibung glauben?

Bernd Avatar
Bernd:#1741

>>1739

Das das billige Faltschloss von abus scheiße ist, ist ja wahrlich keine Neuigkeit. Was kaufst du auch den Schrott.

joynalrab Avatar
joynalrab:#1742

Faltschlösser sind prinzipiell viel unsicherer als Bügelschlösser, selbst Kettenschlösser sind prinzipbedingt überlegen.

Habe ich schon mehrfach hier gepredigt, wird natürlich in der Regel ignoriert.

Eine einfache, stabile Stange reicht um ein Faltschloss aufzuhebeln, Diebe stecken es einfach in das Schloss und verdrehen die Stange bis die Nieten nachgeben. Da die Faltschlösser so schön groß und flexibel sind, findet sich auch immer eine Lücke in die eine Stange oder ein Rohr passt. Im Gegensatz zu Bügelschlössern kann man schlecht durch eine geeignete Abschließtechnik (sprich: Bügel mit Kurbelarm etc ausfüllen damit kein Platz für Angriffswerkzeug mehr da ist) anwenden.

Selbst massive Bügelschlösser die nur einseitig formschlüssig verriegelt sind, und sogar Kryptonites mit "gebogenem" Ende das einseitig eingehängt wird (alte Serie) lassen sich aufhebeln, dabei werden mehrere Tonnen "Druck" lokal erzeugt, und das mit einem Stück Baustahl von der Baustelle nebenan das 1,5-2m lang ist.

Man sieht diese Stangen regelmäßig neben aufgehebelten Schlössern liegen, das ist Fahrraddiebstahl Realität und kein Theoriegefasel.

Kauf dir halt was Anständiges: Dickes beidseitig verriegeltes Bügelschloss mit schwer zu pickendem Scheibenzylinder von halbwegs seriösem Hersteller.

csteib Avatar
csteib:#1803

Gestern kam mein Abus Kettenschloss an (http://www.amazon.de/ABUS-Fahrradschloss-1060-Black-schwarz/dp/B000OYFQZ6/ref=sr_1_6?ie=UTF8&qid=1400403013&sr=8-6&keywords=Abus+Granit+City+Chain+X+Plus).
Ich stehe persönlich nicht so auf Bügelschlösser da diese zu starr sind.
Vom Gewicht (ca. 2,5kg) ist es schon etwas schwerer aber das stört mich persönlich nicht.
Die Verarbeitung ist sehr gut. Praxistest am Bahnhof wurde noch nicht durchgeführt.