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Veröffentlicht am 2016-08-01 18:20:32 in /fe/

/fe/ 3729: Alltagsradler

ripplemdk Avatar
ripplemdk:#3729

Bernd hier radelt seit längerem täglich zur Weide. Dabei muss Bernd ca. 10 Kilometer zurücklegen, was ja nicht wirklich viel ist. Dazu fährt Bernd nur in der Stadt, keine Landstraße oder so. Es macht Bernd sehr viel Spass und daher wollte er mal fragen, ob es nach andere Bernds gibt, die täglich zur Weide/Uni/Amt etc. radeln? Hat Bernd noch Tipps?

Was findet Bernd gut und was nervt ihm am täglichen radeln? Bonuspunkte für Bilder mit dem Rad aufm Weg zur Weide.

Gut:
-keine anderen Menschen nerven einen
-geht recht schnell, nicht langsamer als Bahn etc. / flexibel
-Bernd bekommt im Sommer zumindest etwas Sonne ab
-Hübsche Mulle aufm Rad allewo :3

Nervt:
-REGEN!
-Unachtsamkeit der anderen Verkehrsteilnehmer, insbesondere Musel
-nicht immer zu 100 Prozent motiviert in die Pedale zu treten, insbesondere morgens
-Schwitzerei, Kleidung nicht immer einfach (BüroBernd)

mshwery Avatar
mshwery:#3730

Ja, dieser Bernd fährt etwa 20Km pro Strecke, an die 4 mal die Woche. Mittlerweile nervt es nurnoch, teileweise nehme ich sogar längere Strecken damit man nicht immer dasselbe sieht.

bighanddesign Avatar
bighanddesign:#3732

>>3729
> täglich zur Weide
Brufaust :)

> bernd_aufm_weide.jpg
Kühles Rad.

> zz5.png
Was zum fick, Bernd hat dieselben Oury-Griffe :)

> Hat Bernd noch Tipps?
Alte Rahmen, gute Felgen, 9-10 bar mit Milch in den Reifen, ab und an pflegen.

> nicht langsamer als Bahn etc
In der Stadt schlicht und einfach das beste Verkehrsmittel.
Freiheit, Sport, unbezahlbar.

> Schwitzerei, Kleidung nicht immer einfach
Bernd fährt morgens einfach entspannt. Ist auch nicht schwer bei 100 Höhenmetern runter.

Bilder unrelatiert, Bernd hat zwar auch rasierte Waden, ist aber keine Bernadette :)

thomweerd Avatar
thomweerd:#3737

Ich fahre auch mit dem Rad zur Weide, allerdings nur 6 Minuten. Wohne ´nicht weit weg.

terryxlife Avatar
terryxlife:#3743

>Weide
Es heißt Arbeit, es ist nicht /b/ hier.

Bernds Freund fährt 36 km täglich.
Respekt!
Hat sich dafür speziell ein Rad machen lassen.
Bei Regen hätte ich ein Cape bewährt sagt er.

solid_color Avatar
solid_color:#3868

Gibt es Bernds, die auch bei kälteren Temperaturen zur Arbeit radeln? Dieser Bernd fuhr gerade letzte Woche bei satten Minus-Temperaturen zur Arbeit und freute sich, ob der klaren und schönen Luft. Werde es weiter machen und mir demnächst bessere Kleidung für die Regentage zu legen wollen

kuldarkalvik Avatar
kuldarkalvik:#3870

>>3868
Dieser Bernd fährt zumindest bis zu -1; -2°C zur Arbeit. Viel weiter unter 0 mag ich mir nicht antuen. Selbst bei +2-3°C friert mein Bart schon ein. :3

_vojto Avatar
_vojto:#3877

>>3870
ach Bernd, da geht noch mehr. Alles eine Frage der Kleidung und Einstellung. Bernd hat sich jetzt anständiges Regenzeug gekauft und wird berichten, wie es damit so funktioniert.

Bernd Avatar
Bernd:#3940

>Dabei muss Bernd ca. 10 Kilometer zurücklegen, was ja nicht wirklich viel ist.
Für täglichen Weg zur Arbeit finde ich das sogar sehr viel. Es ist genug, dass man sich lange stark konzentrieren muss und es ist genug Strecke, dass man auf jeden Fall geschwitzt auf der Arbeit ankombt. Auf Umziehen habe ich keine Lust und es ist hier auch kaum möglich.
Und länger als mit den Öffentlichen (U- und S-Bahn) dauert es eh, wenn man nicht gerade das Glück hat eine Spezialstrecke ohne Ampeln nutzen zu können. Und selbst dann ist die S-Bahn schneller. Vorteile hat man nur gegenüber Bus und Straßenbahn.

Ich fahre allerdings im Sommer gerne die 1,7 km mit dem Rad zur S-Bahn, um nicht so viel mit der U-Bahn fahren zu müssen, und schließe es dann da an. Ich bin ganz froh, dass ich unterwegs lesen oder Musik oder Hörspiele/Hörbücher hören kann, auf dem Rad fehlt das leider. Dafür hat man manchmal Pech und eine Bahn fällt aus und/oder oder ist extrem voll. Sardinenbüchse macht keinen Spaß. Dann wünscht man sich wieder das Rad.
Könnte mir zwar ein Auto leisten, dann müsste ich aber im Stadtverkehr fahren, was im normalen Berufsverkehr auch länger dauert als mit der S-Bahn. Noch dazu hätte ich Parkplatzsuche am Wohnort und auch bei der Weide, welche nämlich nur wenige Parkplätze hat.

>>3868
Zu Studienzeiten habe ich mal für einige Monate in Dachau gewohnt und musste mit der S-Bahn nach München reinfahren. Die zwei Kilometer zur Bahn fuhr ich grundsätzlich mit dem Rad, da die Busverbindung beschissen war. Also tat ich das auch bei Minusgraden, nur ein wenig langsamer. Würde ich aber heute nicht mehr machen, bin schon häufig genug krank. Nun ja, die Kranken in der U-Bahn sind auch nicht besser.

pehamondello Avatar
pehamondello:#4006

>>3729

Früher habe ich fast alle Strecken durch die Stadt – vor allem zur Uni und zurück – gänzlich mit dem Fahrrad bewältigt. Seit ich aber nebenbei auch beruflich Rad fahre, kommt Bernd leider mehr und mehr die eigentlich vorhandene Lust daran abhanden.

Für Bernd ist es grundsätzlich prima, Sporttreiben und Draußensein mit etwas Nützlichem zu verbinden. Es fiele ihm sonst schwer, sich für diese Notwendigkeiten überhaupt zu motivieren. Unwahrscheinlich auf die Nerven geht ihm beim ständigen Fahren indes die latente Todesangst, die er dabei konstant verspürt. Ganz sicher ist er sich nach wie vor nicht, ob das nun lediglich ein irrationaler Zwangsgedanke ist – oder doch tatsächlich ein verzweifelter Hilferuf eines letzten Restes gesunden Menschenverstandes.

guischmitt Avatar
guischmitt:#4009

Bernd fährt immer mit dem Rad (knapp 10min), ist aber hauptsächlich Industriegebiet mit wenig Verkehr. Regen ist Krätze, gegen Frost helfen gute Klamotten (Mütze und Handschuhe sind Pflicht, unter -15°C atme ich durch den Schal), bei Schnee und Eis gilt besondere Vorsicht.

Für längere Strecken ist ein Regencape nützlich, und im Büro kann man auch Wechselkleidung lagern. Hier gibt's noch ne Sporthalle mit Dusche, die man in den Tagesablauf einbeziehen könnte. Lohnt sich für mich aber nicht.

joemdesign Avatar
joemdesign:#4010

Bernd hätte keine Probleme damit den ÖPNV zu nutzen, aber in seinem Dorf wird ein strikter 20-Minuten-Takt eingehalten. Mit einem Fahrrad bleibt man einfach etwas flexibler, gerade auf der Arbeit und kann nebenher auch noch Notwendiges erledigen.

Angenehm fällt das radeln in der Stadt trotzdem nicht, es stören zu viele Hindernisse und zu viel Verkehr. Mit Sport oder gesunder Bräune lässt sich nicht dagegen argumentieren (als ob ~10km den Körper jucken würden), Fahrräder sind dann einfach eine Alternative zu anderen Verkehrsmitteln.

ninjad3m0 Avatar
ninjad3m0:#4013

Es macht schon Spaß mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, vor allem wenn man mit Auto oder ÖPNV etwa gleich lang benötigt (habe ca 8km Fahrtweg). In letzter Zeit genieße ich aber auch die ÖPNV-Gurkerei, es ist so entspannt mit Musik auf den Ohren.

Negative Punkte beim Radfahren:
Bei Minusgraden habe ich immer fies kalte Arschbacken.
Gegen Regen hilft nichts wirklich, besonders als Brillenbernd ist es einfach extrem nervig. Habe an Regenkleidung auch noch nichts gutes für die Schuhe gefunden, da gibt es nur Plastiktüten oder Rennfahrüberzieher.

syntetyc Avatar
syntetyc:#4018

>>4006
Gestern hatte Foodorabernd dann tatsächlich den schon lange befürchteten automobilen Vollkontakt. Bernd und seinem Rad geht es zwar den Umständen entsprechend gut, nur in die Karre des Gegners sind irgendwie Löcher geraten. Drückt mir die Daumen, dass es beim nächsten Mal nicht andersherum aussieht.

m4rio Avatar
m4rio:#4020

>>4018
Wie gehts jetzt weiter?

exevil Avatar
exevil:#4021

>>4013
>Brillenbernd

Im Frühling, Herbst und Winter ziehe ich die Mütze so tief, dass sie auf der Oberkante der Brille liegt, dann regnets zumindest nicht in die Augen. Gegen die Wassertropfen könnte so eine Nanobeschichtung helfen, wie es sie fürs Auto gibt, hab ich aber nicht probiert.

kamal_chaneman Avatar
kamal_chaneman:#4022

>>4013
>In letzter Zeit genieße ich aber auch die ÖPNV-Gurkerei, es ist so entspannt mit Musik auf den Ohren.
Alternativ: Hörbücher, Hörspiele, Podcasts ... alte Berndianfolgen gehen auch :3

>Habe an Regenkleidung auch noch nichts gutes für die Schuhe gefunden, da gibt es nur Plastiktüten oder Rennfahrüberzieher.
Ich habe so eine Regenhose, die man auch über die Schuhe zieht. Aber tatsächlich noch nie benutzt.