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Veröffentlicht am 2015-06-19 03:16:34 in /jp/

/jp/ 37985: Wieherey

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shadowfreakapps:#37985

/jp/-Bernd, erzähle von den Wieherbuhs deines Japanologiestudiums.

Video relatiert: https://www.youtube.com/watch?v=HNcPTnSLzVw

mbilderbach Avatar
mbilderbach:#37987

Die meisten Wieherbuhs schmeißen doch spätestens im 2. Semester hin. Zum Glück.

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dwardt:#37988

>>37987
was machen sie dann?
Lehramt?
NEET?

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350d:#37989

Japanologie...

Bernd musste immer munzeln, wenn das Thema in Foren begonnen wurde.

Allein in das Wort passt 10x das Wort brotlos.

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ayalacw:#37990

>>37985
Auf dem OP-Bild dachte ich erst es wäre ein Kerl...

pakhandrin Avatar
pakhandrin:#37991

https://www.youtube.com/watch?v=TW6xMt1iH1M

Sie sollte sich erstmal den Einführungskurs angucken.

saulihirvi Avatar
saulihirvi:#37992

>>37991
Waszumfick bin ich hörend.

ggavrilo Avatar
ggavrilo:#37996

Was macht man eigentlich nachm Japanologiestudium so an Arbeit? Das habe ich mich immer gewundert. Japanologie wird doch selten der Schwerpunkt eines Studiums sein oder?

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polarity:#37997

>>37996
>Was macht man eigentlich nachm Japanologiestudium so an Arbeit?
Maßnahmen des Jobcenters evtl. :3

cyril_gaillard Avatar
cyril_gaillard:#37998

Ich weiß von mindestens zwei Fällen, die nur mit Glück dem Schicksal als ewige Putzkolonne entgangen sind...

danro Avatar
danro:#38001

>>37996
Es gibt natürlich verschiedene Fachbereiche, mit Schwerpunkt Wirtschaft z.B. hat man in Städten wie Frankfurt einen Dschob quasi sicher.

jamesmbickerton Avatar
jamesmbickerton:#38051

>Japanologie-Studium
Und was kann man danach machen? Freiberuflich Animus untertiteln?

chaabane_wail Avatar
chaabane_wail:#38052

>>38051
Du kannst auf das kulturelle Zusammenwachsen und den Austausch zwischen Japan und Deutschland hinarbeiten.

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iamsteffen:#38058

>>38052
Wäre es nicht sinnvoller wirtschaftliche Verbindungen zu knüpfen?

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trueblood_33:#38077

>>38058
Dann hätte man was Sinnvolles studiert und nicht Japanologie.

slaterjohn Avatar
slaterjohn:#38103

oder du wirst Shintopriester und packst das Studium obendrauf.

http://www.oag.jp/veranstaltungen/vortraege-und-gespraechsabende/3437/event-gespraechsabend-shinto/

lightory Avatar
lightory:#38114

>>38001
>Dschob quasi sicher
Nicht wirklich. Aber japanische Wirtschaft war schon mal besser als der Literaturschwerpunkt ("wir lesen jetzt Mango")

Bernd Avatar
Bernd:#38123

Viele Leute machen den Fehler und denken, man müsse an der Universität etwas studieren, um hinterher einen Dschob zu bekommen. Wenn man berücksichtigt, dass früher Leute, die einen Dschob brauchten, gar nicht hätten studieren können - höhere Bildung war denen, die sowieso ausgesorgt hatten, vorbehalten -, dann ist es doch verwunderlich, dass heute so ein Gedanke, das Studium sei eine gehobene Form der Berufsausbildung, entstanden ist. Heutzutage gilt man als Verrückter, wenn man eine Wissenschaft Japanologie = Kulturwissenschaft studiert, um hinterher in die Wissenschaft zu gehen. Nun muss man zum Studieren freilich kein Privatier sein, aber verhungern wird man im Land des HIV doch sowieso nicht. Außer man ist echt blöde, aber dann hat man das mit dem Studium eh irgendwie falsch gemacht.

Zur Sache, was man also nach dem Studium machen kann:
Angesichts der vielen mangelhaften Übersetzungen, die tatsächlich auf dem Markt erscheinen, wird klar, dass jeder, der seine Zeit im Studium vernünftig genutzt hat und tatsächlich Japanisch gelernt hat, einen Dschob als Übersetzer machen kann. Zeug zu übersetzen gibt es eigentlich reichlich und man sollte da nicht zwingend an Bücher denken. Heutzutage bekommt man kleine Cent/Yen-Beträge pro Zeichen, da sammelt sich dann schon etwas an. Natürlich werden die Preise immer mehr gedrückt, weil wer will schon einen Übersetzer bezahlen, ist ja voll Doof, dass Gugl das noch nicht für umme kann. Die meisten stellen sich halt beim Übersetzen einen recht simplen Prozess vor und für die paar Cent bekommen sie den dann auch - wie man an den Ergebnissen sieht.
Ich möchte aber betonen, dass es im Japanologie-Studium keineswegs um den bloßen Spracherwerb geht, sondern vorallem das (geistes-)wissenschaftliche Arbeiten gelernt werden soll. Das bedeutet in seiner Hauptsache das Lesen und Schreiben von wissenschaftlichen Texten.

Man kann natürlich auf die Interdisziplinarität mit Wirtschaft oder Recht schwören und manche machen anschließend auch noch extra Ausbildungen in Richtung PR o.Ä., was angesichts der vielen Stellenausschreibungen durchaus erfolgsversprechend sein kann, aber ich denke, man kann auch mit der guten alten Japanologie punkten. Allerdings sollte man dabei trotzdem möglichst passende Forschungsthemen finden, vorallem wenn man publizieren möchte. Da lohnt es sich zu gucken, was für "Calls" immer mal so reinkommen, oder in welche Richtung andere publizieren. Eine Publikation macht sich einfach gut auf dem A4-Zettelchen, auf dem dein Leben draufsteht.

Aber da die meisten ohnehin Studentinnen sind, ist doch alles in Butter. Einfach Hauswaifu werden mit dem Japanologiestudium. So ein Fach ist das.

>>38114
>wir lesen jetzt Mango
Welche Uni?

deviljho_ Avatar
deviljho_:#38125

>>38123

geisteswissenschaft ist für wissenschaft das, was soziale gerechtigkeit für gerechtigkeit ist

okcoker Avatar
okcoker:#38126

>>38125
Spassfakt: Du kannst ohne Geisteswissenschaft nicht über Gerechtigkeit diskutieren.