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Veröffentlicht am 2015-10-30 06:45:34 in /jp/

/jp/ 38837: Bernd geht nach Tobita-Shinchi

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anjhero:#38837

Wer mal in Osaka übernachtet hat war dort nicht unwahrscheinlich in einem der billigen, heruntegekommenen Hotels im Bezirk Nishinari untergebracht. Ganz in der Nähe davon ist der für Männer interessanteste Ort in Osaka oder sogar ganz Japans, genannt Tobita-Shinchi. Mit dem Verbot von Prostitution in den 1950ern haben die dortigen Etablissements ihren Namen offiziell in Restaurants geändert, die Verwaltung bezeichnet sich offiziell als Restaurant-Vereinigung. Trotzdem weiss natürlich jeder Japaner dass da nur mal schnell Tee aufgetischt wird, danach gehts zur Sache. Der jetzige Bürgermeister von Osaka, Toru Hashimoto, war mal für die Restaurantvereinigung als Rechtsanwalt tätig, was ihm bis heute noch von manchen politischen Gegnern negativ ausgelegt wird.

Bernd meint: Tobita Shinchi muss Weltkulturerbe werden! Warum? Das Niveau der Damen dort ist sehr hoch. Fast nur Japanerinnen in den frühen 20ern und alle sehr hübsch. Bei den etwas abseits gelegenen Restaurants sind manchmal auch ältere Damen im Dienst, da kann man dann handeln, aber das macht eigentlich keinen Sinn. Dafür kommt niemand nach Tobita.

Wie kommt man hin? Öster der JR-Station Shin-Imamiya bzw. östlich der Ubahnstation Dobutsuemmae verläuft quer zur Ringbahn eine erhöhte Autobahn, einfach der entlang nach Süden laufen. Alternativ kann man auch die parallel dazu verlaufende Einkaufsstraße nach Süden laufen und noch günstig bei Tamade einkaufen.

Japaner werden euch oft erzählen da sei es gefährlich. Für Japaner vielleicht, jeder große europäische Bahnhof ist nachts unheimlicher. Ausser Tobita gibts noch zwei andere Vergnügungsbezirke in Osaka, Matsushima-Shinchi in der Nähe des Bahnhofs Kujo und Imazato Shinchi. Dort ist es etwas günstiger, aber das Niveau der Damen ist nicht ganz so hoch, man muss länger suchen.

Was kann man denn jetzt also in Tobita so kaufen? Ein intimes Stelldichein! Das Menü ist wie folgt:

15 Minuten 11.000 Yen
20 Minuten 16.000 Yen
30 Minuten 21.000 Yen
45 Minuten 31.000 Yen
60 Minuten 41.000 Yen

Bernd hört schon das Gestöhne: So teuer! Wer sich mal mit Prostitution in Japan beschäftigt hat weiss aber das die Preise in Ordnung sind, zwei Stunden in einem hochklassigen Seifenland in Yoshiwara kosten z.B. 50.000 Yen aufwärts ohne Garantie dass die Schaumprinzessin wirklich so hübsch ist wie auf den Bildern, die einem der nette Mann am Eingang gezeigt hat. Nur dort ist Sex garantiert. Bei anderen Gesundheitsdienstleistungen muss man zwischendrin immer nett fragen und dann extra zahlen. Von analen Dienstleistungen würde dieser Bernd eher abraten, mit einem durschnittlichen europäischen Penis geht das nicht, und wenn doch dann ist die Dame schon wirklich etwas... ausgeleiert.

Wie funktioniert denn jetzt der Einkauf? Sobald man in Tobita angekommen ist macht man einen gemütlichen Schaufensterbummel. Geöffnete Restaurants (insgesamt ca. 150 davon gibt es) haben ein beleuchtetes Schild darüber. Im Genkan sitzen die Dame, daneben immer eine Oma (Yarite-Baba). Der gehört meistens der Laden, manchmal ist sie auch nur Mieterin. Wenn man also so durchflaniert kommt von links und rechts der Ruf "Dozo" oder "Oniisan, schau doch mal her", verbunden mit einer einladenden Handbewegung. Wenn kein Dozo kommt, weitergehen.
Wichtig: Falls einem eine Dame gefällt, nicht lang zögern, hingehen. Wenn man zu lange grübelt und einmal um den Block geht ist sie wahrscheinlich dann schon mit einem anderen Kunden unterwegs.
Mehr als 30 Minuten machen eigentlich keinen Sinn. In Tobita gibt's kein Geknutsche, sondern nur das Hauptgericht, die Damen bezeichnen ihre Dienstleistung selbst etwas derb als "Anakashi", Lochvermietung. Wenn man sowieso immer schon zu früh kommt reichen auch 20 Minuten. 15 Minuten sind knapp, und auch nicht in jedem Restaurant verfügbar.

husamyousf Avatar
husamyousf:#38838

Anbei eine Karte. In der Seishun-Dôri sitzen die hübschesten Damen.

Wie läuft es jetzt genau? Sobald man sich eine Dame ausgesucht hat an den Genkan herantreten. Die Yarite-Baba wird einem unauffällig einen Zettel mit dem Menü zeigen, man wählt aus und geht mit der Dame in den ersten Stock.
Der versierte Tobita-Gänger macht natürlich bereits mit der Baba schon ein bisschen Smalltalkt. Sätze wie "Ich wollte nur mal die große Uhr am Straßenende sehen, aber das Mädel ging mir nicht aus dem Kopf und ich bin zurückgekommen", "Ganz schön kühl heute abend, dürfte ich mich denn etwas aufwärmen?" oder "Hier habe ich das erste Dozo vernommen, aus Dank bin ich nach etwas Herumspazieren zurückgekommen" zeichnen den Experten aus. Kansaidialekt ist dann die Kirsche auf der Torte, damit bringt man jede Baba rum.


Also dann hoch in den ersten Stock. Die Dame führt Bernd in ihr Zimmer, dort ist ein Futon, etwas Deko und ein niedriger Tisch mit Sitzkissen. Sie bringt kalten oder warmen Tee (je nach Jahreszeit) und kassiert ab. Während sie das Geld der Baba bringt (und dann evtl. Wechselgeld zurück) wird der Kunde gebeten sich bereits einmal auszuziehen und auf den Futon zu legen. Danach wird der Penis mit Desinfektionstüchern gereinigt, die Dame wischt auch einmal zwischen ihren Schenkeln durch. Es macht sich immer gut vor einem Besuch in Tobita zu duschen oder zu baden, das freut die Damen dort.

Wenn Bernd sehr groß ist (untenrum, natürlich) kann es sein dass er wieder rausgebeten wird. Die Mädels brauchen ihr Kätzchen schließlich für die Arbeit und können es sich nicht leisten überbeansprucht zu werden. Aus diesem Grund wird ein Afroamerikaner in Tobita auch kaum "Dozo" hören. Bei allen Tobitabesuchen Bernds war bisher immer die erste Frage im Zimmer, noch vor dem bezahlen: Okkii? Groß?

Nach einer kurzen Reinigung folgt dann, wenn Bernd noch nicht zu voller Größe erwachsen ist, ein bisschen Herumgespiele mit den Händen der Dame, gefolgt von Bambusflöte mit Kondom. Danach gibt's das Hauptgericht. Damen im Cosplay werden sich nur auf Wunsch ausziehen, was aber gar nichts macht, schliesslich ist so eine Rennkönigin oder Miko nochmal viel erotischer.

Grundsätzlich gibts kein Geknutsche, auch kein Fingern. Bambusflöte und Hauptgericht ohne Kondom sind möglich, wenn Bernd bei einer Dame Stammkunde wird. Aus offensichtlichen Gründen würde ich davon natürlich strikt abraten, die Dame hat garantiert noch andere Stammkunden und das Wissen von jungen Japanerinnen über die gefahren von ungeschütztem Sex oder sexuell übertragbaren Krankheiten ist oft himmelschreiend naiv. Die Damen in Tobita sind idR junge Osakanerinnen die das Geld brauchen um sich eine vernünftige Ausbildung leisten zu können. Von Bernds Geld bleibt der Dame die Hälfte. Es gibt zwei Schichten, einmal Mittags von ca. 11 bis 16.30 und einmal abends von 16.30 bis 23 Uhr. Bei den hübschen Damen sind über 15 Kunden in der Schicht keine Seltenheit. Die Beste Zeit ist Abends von ca. 17 bis 18 Uhr, da sind die hübschesten Damen am Werk und auch noch nicht ermüdet. Nach 22 Uhr ist ein Besuch in Tobita nur noch zu empfehlen wenn man wirklich unbedingt Sex will.

Fünf Minuten vor dem Ende der Sitzung klingelt es zum ersten Mal. Am Ende dann nochmal. In Tobita darf man nur einmal zum Orgasmus kommen (in Soaplands z.B. so oft man kann), falls man früher fertig ist gibts nochmal Tee und ein bisschen Geplauder. Die Mädels in Tobita sind teils noch nichtmal aus Osaka herausgekommen und freuen sich immer über Geschichten aus anderen Ländern. Auch haben viele einen starken Osaka-Dialekt, Kenntnisse hier helfen also.

Nach dem Hauptgericht gibt's als Dessert einen Lutscher oder Fruchtgelee. Den Lutscher unbedingt nehmen und deutlich sichtbar nach dem Verlassen des Restaurants lutschen, dann halten die anderen Yarite-Babas die Klappe weil sie wissen dass man grad erst gespeist hat.

aiiaiiaii Avatar
aiiaiiaii:#38839

>Japaner werden euch oft erzählen da sei es gefährlich. Für Japaner vielleicht, jeder große europäische Bahnhof ist nachts unheimlicher.
Lachz! Verfickt dies! In Japan gibt es nicht so viele Kulturbereicher (insbesonders Musel) wie bei uns und deswegen nicht so gefährlich. Ich will jetzt kein /rvss/-Gekrebse starten sondern ist eine Tatsache.

leandrovaranda Avatar
leandrovaranda:#38841

War auch mal dort ;))

joshclark17 Avatar
joshclark17:#38845

>Ganz in der Nähe davon ist der für Männer interessanteste Ort in Osaka oder sogar ganz Japans
>Langweiliges Puff-Gekrebse

Ach Bernd...

nehemiasec Avatar
nehemiasec:#38846

>>38845
>>Ganz in der Nähe davon ist der für Männer interessanteste Ort in Osaka oder sogar ganz Japans
>Grundsätzlich gibts kein Geknutsche
Ach Huren...

m_kalibry Avatar
m_kalibry:#38847

>>38837
Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, Bernd.
Wenn man allerdings schon so gut Japanisch kann, wie du an manchen Stellen empfiehlst, kann man durchaus auch einfach sein Glück im Club versuchen. Ist das günstiger und wer weiß, was sich ergibt.

terryxlife Avatar
terryxlife:#38848

>>38847
Habe schon erwartet dass so ein Kommentar kommt, ist für mich aber nicht wirklich praktikabel:
- Nur immer zeitlich begrenzte Aufenthalte in Japan verbunden mit Treffen mit Freunden oder Geschäftspartnern am Abend, also keine Zeit da ewig noch Nampa zu machen oder bis zum letzten Zug in Clubs rumzuhängen
- Die Japanerinnen, welche sich in Clubs aufreissen lassen sind verschroben bis notgeil bis charakterlich völlig uninteressant bis dumm. Da kann ich auch gleich zu irgendeiner chinesischen Prostituierten in Ueno gehen, wenns nämlich kurz vor der letzten Bahn ist kann man da noch ein bisserl handeln und bekommt ganz anständigen Verkehr fürs Geld. Bei einer abgeschleppten Japanerin aus dem Club... da ist mir sogar das Geld fürs Liebeshotel zu scharde.
- Man muss aber dazusagen dass Bernd Hashimoto eher auf erfahrene ältere Schwestern oder unanständige Hausfrauen Mitte bis Ende 30 steht. Die findet man nicht in Clubs, sondern tagsüber in Cafes.
- Geht Bernd Hashimoto auch gern in sogenannte M性感-Geschäfte, eine solche Dame schleppt man mal nicht eben im Club ab, die muss man suchen.
- Hat Bernd Hashimoto schon einige faszinierende im Wasserhandel tätige Damen kennengelernt, mit denen er sich dann ausserhalb des Geschäfts zum 店外デート trifft.

andina Avatar
andina:#38849

>>38848
Gut zu wissen. Aber leider bin ich so berndhindert und sozialversagend, dass ich sogar in Japan keine Chance auf Weitung habe. Man muss schon etwas Busfahrer um das hinzukriegen. Trotzdem sehe ich meine Chance auf Weitung in Japan eher Wahrscheinlich als in Deutschland. In Japan ist die Sprachbarriere das eigentliche Problem.

ovall Avatar
ovall:#38850

>>38848
Dann ist das wohl persönlich für dich besser so.
Beim 2. Punkt muss ich dir allerdings widersprechen. Vielleicht ist Bernd in den falschen Clubs gewesen?
In Tokyo z.B. ist es klar, dass in Roppongi die Auswahl mäßig ist. In Shibuya oder auch in Bezirken, die nicht so für Clubs bekannt sind (z.B. Ikebukuro), hat man mehr Glück.
Aber klar, wenn man keine Zeit dafür hat..

vladarbatov Avatar
vladarbatov:#38855

>>38850
Ja, gut möglich. Bernds Cluberfahrungen sind auch schon einige Jahre her und ehrlich gesagt geht er lieber in eine Izakaya als in Clubs. Zudem kann Bernd nicht tanzen und hängt dann eher an der Bar rum als sich an die süßen Cipangianerinnen heranzuwerfen. Schuhplatteln könnte er, aber das ist dort leider nicht gefragt.

Bernd versteht es natürlich auch wenn ihn jemand angesichts der japanischen Preise im Wasserhandel für verrückt erklärt. Aber Omotenashi kostet eben.

likewings Avatar
likewings:#38856

>>38855
Hm, ich hab wieder gehört, in Clubs wird dort so gut wie gar nicht getanzt. Gibt's da wohl auch verschiedene Kaliber und Sparte.

jjshaw14 Avatar
jjshaw14:#38861

>>38856
Klingt ganz gut für Bernd! So wird er nicht wie hierzulande als der Langweiler bezeichnet weil er irgendwo dumm rumsteht oder sitzt.

joemdesign Avatar
joemdesign:#38866

>>38837
Also ich finde die Preise alles andere als teuer. Klar, die 15min und alles über 30min ist schon kostspielig, aber gerade die 20 und 30min Optionen sind erschwinglich wenn man mal vergleicht was man hier in Deutschland für eine junge und hübsche Japanerin zahlt. Selbst deutsche Mädels nehmen hier gern mal über 100 Euro für 20min wenn die nicht gerade hässlich sind. Die einzige Japanerin hier nahe Oldenburg die halbwegs ansehnlich ist will fast 200Euro für ne halbe Stunde und ohne Sonderleistungen. Und so viel Geld ist mir keine Frau wert :3